Elisabeth Raffauf: Pubertät heute

Cover Elisabeth Raffauf: Pubertät heute. Ohne Stress durch die wilden Jahre. Beltz Verlag (Weinheim, Basel) 2011. 128 Seiten. ISBN 978-3-407-22510-8. D: 12,95 EUR, A: 13,30 EUR, CH: 19,90 sFr.

Reihe: kinderkinder.

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Thema

In diesem Buch geht es um die unterschiedlichen Aspekte der körperlichen, psychischen und sozialen sowie psychosexuellen Entwicklung von jungen Menschen in der Pubertät. Welche Auswirkungen haben welche Phänomene und wie kann man ihnen angemessen als Erwachsener in der Auseinandersetzung mit Jugendlichen begegnen. Hierbei greift Elisabeth Raffauf persönliche, familiäre, schulische, mediale und Peer- bzw. gesellschaftbezogene Aspekte auf.

Autorin

Elisabeth Raffauf ist Diplom-Psychologin und arbeitet in einer Erziehungsberatungsstelle. Sie leitet Gruppen für Eltern mit Jugendlichen in der Pubertät und ist Mitautorin bei der Aufklärungsreihe „Herzfunk“ beim WDR. Daneben arbeitet sie noch für andere Sender als Erziehungsexpertin.

Entstehungshintergrund

Das vorliegende Buch fußt auf den Erfahrungen der Autorin aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Erziehungsberatungsstelle und greift die Auffassungen von Eltern, Fachleuten und Jugendlichen auf.

Aufbau

Das Buch gliedert sich nach einer kurzen Einleitung in acht unterschiedlich große Kapitel, an deren Ende jeweils auf einer Seite die wesentlichen Aussagen zusammengefasst sind.

1. Respekt. Hier wird ausgeführt, wie bedeutsam der respektvolle Umgang gerade in der Jugendphase ist; und zwar nicht nur bei den jungen Menschen, sondern auch bei den Erwachsenen – und hier vornehmlich den Eltern und Lehrern/-innen. Einzelne kurze Beispiele aus dem familiären und schulischen Bereich werden ergänzt durch Aussagen von Jugendlichen. Elisabeth Raffauf zeigt in klaren Sätzen die Notwendigkeit gegenseitiger Achtung auf.

2. Schule und Motivation. In diesem Abschnitt macht Elisabeth Raffauf die Zusammenhänge zwischen schulischen Herausforderungen, jugendlicher Entwicklung und der oftmals so sprunghaft wechselnden bzw. stark reduzierten Motivation deutlich. Sie gibt hier Tipps, wie die Motivation wieder hergestellt werden könnte.

3. Körper und Sexualität. Dieses große Kapitel thematisiert zunächst das häufig schon recht frühe Hineinkommen in die Pubertät. Teenager-Schwangerschaften, Menarche, Hygiene und der Beginn der Erwachsenen-Sexualität werden angesprochen genauso wie auch der Spagat zwischen den seelischen und körperlichen Veränderungen. Eine kurze rechtliche Darstellung greift den Punkt der Sexualität noch einmal aus einer anderen Perspektive auf.

4. Medien und Alltag. Dieses weitere Kernkapitel des Buches behandelt einzelne Aspekte des Medienkonsums in der Pubertät. Es wird klar herausgestellt, dass eine Vielzahl an Medien heute unweigerlich dazugehören und deren Nutzung klar abgestimmt werden muss. Viele Punkte werden hier nur angerissen, wie zum Beispiel Handy-Nutzung, Computerspiele und deren Verbindung zu Gewalttaten. Dafür aber wird dem Phänomen „Pornographie auf der Festplatte“ ein vierseitiger Abschnitt gewidmet.

5. Identität und Markenklamotten. In diesem sehr kurz gehaltenen Kapitel wird die Thematik der Identitätssuche und der immerwährenden „Neuerfindung“ der eigenen Persönlichkeit zur Sprache gebracht. Hierbei wird sehr stark auf die Bedeutung von Markenkleidung eingegangen und weniger auf andere identitätsbildende Phänomene wie Vereinszugehörigkeit, gesellschaftliches Engagement, usw.

6. Alltag und Drogen. Dieses Kapitel befasst sich insbesondere mit dem Alkoholkonsum bei Jugendlichen und erläutert, warum Jugendliche trinken und auch mit anderen Drogen ihre Erfahrungen machen wollen. Auf den Genuss von Nikotin wird hier nicht explizit eingegangen. Elisabeth Raffauf beschreibt aber die Möglichkeiten von Eltern zum Umgang mit jungen Menschen in spezifischen Situationen.

7. Grenzen und Grenzüberschreitungen. Dieser gut 10seitige Abschnitt ist stark durch die Veröffentlichungen von Haim Omer (Autorität ohne Gewalt) geprägt. Hier zeigt die Autorin unmissverständlich, wie bedeutsam eine klare Präsenz bei Jugendlichen ist. Außerdem sei es ausgesprochen notwendig, sich klarer abzugrenzen und die eigenen Kinder nicht als Freunde zu sehen. Sie seien „die falschen Adressaten, um Bestätigung zu erhalten. Es ist wichtig, dass Eltern sich ihre Anerkennung bei Freunden, im Beruf…suchen. Gelingt ihnen das nicht, fühlen sich viele Eltern persönlich angegriffen und lassen sich auf einen Machtkampf mit ihren Kindern ein. Da kann es nur Verlierer geben.“ (S. 104) Elisabeth Raffauf betont, wie wichtig dabei der Austausch mit anderen Eltern ist und wie Eltern mit ihren persönlichen Ängsten zu versagen umgehen können.

8. Vertrauen und Selbstwertgefühl. Dieses Abschlusskapitel führt noch einmal zusammenfassend in die übrigen Abschnitte zurück und greift ansprechend auf, wie einfühlsam Jugendliche begleitet werden müssen im Spannungsverhältnis zwischen Kontrolle und Vertrauen. Nur aus einer angemessenen Balance heraus kann es gelingen, dass die jungen Menschen ein angemessenes persönliches Selbstwertgefühl entwickeln und Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit erhalten. Der regelmäßige Kontakt und die passende Behebung von Kontakt- „Störungen“ sowie echtes Interesse seien maßgeblich für ein gelingendes Durchleben der Pubertät auf allen Seiten.

Inhalte

Das Buch lebt im Gesamten von einem sehr aufgelockerten Wechselspiel von Informationen, Fotos, Zitaten und druckgraphischen herausgehobenen Darstellungen. Elisabeth Raffauf versteht es hier, ganz nah am Alltag von Familien mit Jugendlichen in der Pubertät zu sein und unterstützende Hinweise zu geben, die man gut auf seine persönliche Situation übertragen kann. Immer wieder gelingt ihr, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und zwischen den Positionen der Jugendlichen, Eltern und anderen Bezugspersonen zu „switchen“, wobei der Schwerpunkt eindeutig darauf liegt, sich mehr in die Lage junger Menschen hineinzuversetzen. Die Autorin fokussiert hierbei einzelne Aspekte, ohne sich auf Vollständigkeit oder gar Vollzähligkeit einzurichten. Ihr geht es mehr darum, einzelne „Stressfaktoren“ darzustellen und einen kleinen Leitfaden aufzuzeigen, an dem sich Eltern langhangeln können. Besondere Aspekte wie das Rauchen, Soziale Communities oder Aggression und Gewalt werden daher leider nicht näher betrachtet so wie auch das Phänomen des Selbstverletzenden Verhaltens. Die Zusammenfassungen der einzelnen Kapitel sind gut verständlich und ermöglichen eine rasche Orientierung.

Im einleitenden ersten Kapitel schafft es Elisabeth Raffauf eindrücklich ein zentrales Thema in der Zeit der Pubertät aufzugreifen; nämlich das des respektvollen Umgangs miteinander. Sie verdeutlicht, wie schwer der gegenseitige Respekt - u.a. durch die körperlichen, seelischen und sozialen Prozesse in dieser Umbruchzeit - zu leben ist. Hier erläutert sie klar, dass man nicht nur einseitig auf die jungen Menschen schauen darf, sondern auch den (oftmals nicht) gelebten Respekt der Erwachsenen betrachten sollte. Eltern seien durch unterschiedliche Punkte aber auch stark herausgefordert. So seien manche persönlich oder auch von den neueren Medien und Techniken überfordert, von Existenzsorgen geplagt, hätten persönliche oder berufsbedingte Zeitprobleme, es gäbe in der Partnerschaft Probleme, usw. Dies greift Elisabeth Raffauf nicht als Entschuldigung auf, sondern versucht vielmehr mit diesen Erklärungen Klarheit in den persönlichen und familiären Prozessen zu gewinnen.

Im Kapitel „Schule und Motivation“ bringt Frau Raffauf deutlich zutage, wie vielschichtig junge Menschen die Pubertät durchleben. Die Untertitel in diesem Abschnitt sprechen eine eigene Sprache: „Eltern und Jugendliche stehen unter Druck“, „Warum Jugendliche „null Bock“ auf Schule haben“, „Warum Schule und Pubertät nicht zusammenpassen“, „Wenn Eltern Druck machen“, „Was die Jugendlichen motiviert“. Sinnvoll wäre es in diesem Buchabschnitt sicher gewesen, wenn schon die Jugendstudie des Kölner Rheingold-Instituts erwähnt wird, hier eine Quellenangabe zu machen und nicht nur eine der „neun Leitlinien für die Kommunikation mit Jugendlichen“ zu zitieren.

Das „Körper und Sexualität“-Kapitel greift eindrücklich wesentliche Punkte auf, auch wenn man sich bei aufgestellten Thesen entsprechende Quellen gewünscht hätte. Gerade in einem Feld, das von starkem Halbwissen geprägt ist, erscheint es sinnvoll, Behauptungen entsprechend zu verifizieren. So sei zwar die „Zahl der Teenagerschwangerschaften…in den letzten Jahren in Deutschland gesunken“ (S. 42); es werden aber keine Vergleichszahlen genannt. Ebenso erscheint es eher populärwissenschaftlich, wenn behauptet wird, dass amerikanische Forscher einen Zusammenhang zwischen der Abwesenheit des Vaters und dem Eintritt der Menarche bei der Tochter festgestellt haben, ohne hierfür eine Quelle zu nennen. Hilfreich sind aber die Ausführungen in Bezug auf den Wechsel von der Jugend- zur Erwachsenensexualität und den Möglichkeiten der Eltern, ihren Kindern hier adäquat zu begegnen. Auch die Darstellung „Ab wann ist Sex erlaubt?“ wird Eltern eine klare Orientierung ermöglichen.

Beim vierten Kapitel „Medien und Alltag“ macht Elisabeth Raffauf ganz klar, dass es ein ausgesprochen weites Feld ist, das Eltern zwar „beackern“ sollten, aber wohl niemals ganz schaffen werden. Zu schnelllebig sind hier die Veränderungsprozesse. Dies wird besonders deutlich an dem Phänomen, dass schon gerade in die Pubertät eingetretene Jugendliche sich beispielsweise im Sozial Netzwerk „Facebook“ bewegen, ohne dass dies hier gesondert thematisiert wird. Dafür aber gelingt es der Psychologin, auf den Trend von „Pornografie auf der Festplatte“ und dem „Handy als Übermittler von Gewalt- und Sexvideos“ besonders aufmerksam zu machen und damit den Blick der Eltern auf jüngste Trends zu schärfen. Bei den Tipps wäre noch gut gewesen, auf eine Art „mediales Guthaben“ hinzuweisen. Hierbei bekommen Jugendliche sozusagen ein multimediales Guthaben, das sie innerhalb eines überschaubaren Zeitraums zur Verfügung gestellt bekommen und darüber selbst verfügen können. Hierbei wird die Nutzung diverser Medien (z.B. Handy, Fernsehen, PC-Spiele, DVD, usw.) einbezogen, so dass der selbständige Umgang mit diesen Medien leichter selbstverantwortlich gestaltet werden kann.

Das fünfte Kapitel „Identität und Markenklamotten“ beschreibt den ungeheuren Einfluss von Kleidung auf die jungen Menschen und wie sie zur Identitätsentwicklung zwangsläufig dazugehören. Das kurze Kapitel thematisiert dies sehr prägnant, hätte aber auch noch stärker die „Zubehörs“ aufgreifen können, wie sie beispielsweise mit den passenden Handys, Kameras und anderem Equipment eine Rolle spielen.

Beim Kapitel „Alkohol und Drogen“ schafft es Elisabeth Raffauf mit klaren Fakten auf die aktuellen Trends einzugehen und erläutert klar, wie bedeutsam die Eigenverantwortung bei den Jugendlichen ist, andererseits aber die Vorbildfunktion der Erwachsenen nicht unterschätzt werden darf.

Der vorletzte Buchabschnitt „Grenzen und Grenzüberschreitungen“ ist nicht nur treffend betitelt, sondern macht auch eindeutig klar, wie schwer es ist, auf der einen Seite Grenzen zu setzen, andererseits aber auch angemessen mit Überschreitungen dieser umzugehen. Hier bräuchten Eltern den „Mut, sich unbeliebt zu machen“. Und dazu ermutigt Elisabeth Raffauf , ohne jedoch der Kompromisslosigkeit die Bahn zu brechen. Klare Positionierung, Kompromiss- und Verhandlungsbereitschaft sowie Entschuldigungen bzw. Versöhnungen seien eindeutige Bestandteile des Zusammenlebens von Eltern mit ihren Kindern und sollten entwicklungsbezogen eingebracht werden.

Das Abschlusskapitel ist sozusagen die Kontaktanzeige zwischen Jugendlichen und ihren Eltern. Ein gelingender Kontakt zwischen ihnen, stellt eine gute Basis her, um miteinander durch die widersprüchliche, kraftvolle und kraftraubende Zeit der Pubertät zu kommen. Dies konkretisiert Elisabeth Raffauf mit diesen Zwischenüberschriften: „Eltern können (und sollten) nicht alles kontrollieren“, „Erziehung ist Beziehung“ sowie „Widersprüche sind das Markenzeichen der Pubertät“.

Das Verzeichnis von Literatur und Internetseiten ist zwar thematisch bzw. kapitelweise sortiert, dennoch aber nur mit wenigen Titeln versehen. Ein Stichwortverzeichnis fehlt gänzlich.

Diskussion

Dieses Buch ist ein ausgesprochen leicht zu lesendes Praxisbuch für Erwachsene, die sich mit der Entwicklungsphase Pubertät bei Jugendlichen auseinandersetzen möchten; Eltern werden eine Vielzahl von praktischen Tipps bekommen und durch die Erläuterungen klarere Hinweise finden, wie sie mit einigen Gratwanderungen besser zurecht kommen können. Die Befassung mit dem Thema Pubertät gelingt in diesem Buch gut, jedoch nicht immer hinreichend und tiefgreifend genug. Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf einer konkreten Alltagsbeschreibung, welche vor allem die jungen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen zu Wort kommen lässt.

Die fachlichen Beschreibungen hätten durchaus mehr Quellenbezug haben können. Vor allem pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte mit klarem Alltagsbezug fließen hier permanent in die Ausführungen ein. Der Untertitel des Buches („Ohne Stress durch die wilden Jahre“) ist zu optimistisch. Hier wäre mehr Vorsicht angebracht gewesen nach dem Motto: „Mit wenigstens weniger Stress durch die wilden Jahre“! Das Layout des Buches hat sehr starken Marketingbezug. Insbesondere die über dreißig (!), teils ganzseitigen Farbbilder mit klarem Modellcharakter der dargestellten Personen stellen die Phase Pubertät zu glanzbildhaft dar. Wer insbesondere mit den olfaktorischen, optischen und akustischen Sinneserfahrungen bei den jungen Menschen zu tun hat, wird hier eine enorme Diskrepanz zwischen den dargestellten Personen und den Alltagserfahrungen verzeichnen.

Fazit

Ein insgesamt sehr lebendig aufgemachtes Buch, das die Leserschaft ermutigen kann, dem schweren Thema Pubertät mit mehr Leichtigkeit zu begegnen und mehr persönliche Handlungskompetenz (wieder) zu gewinnen. Eine Lektüre, die nicht nur den Eltern von Kindern in der Pubertät zu empfehlen ist, sondern auch den Lehrern/-innen, die damit die Schüler/-innen wieder stärker als Jugendliche wahrnehmen können. Ein hilfreiches, reflexionsförderndes Buch, das auch ermutigt, sich persönlich Unterstützung zu holen. Eine etwas mehr fundiert gestaltete Quellenarbeit hätte dem Werk gut getan. Die leichte Lesbarkeit wird aber auch dafür sorgen, dass dem weiten Feld Pubertät und dem Buch eine weite Leserschaft geschenkt wird.


Rezensent
Dipl. Soz. Päd. Detlef Rüsch
Systemischer Familientherapeut
Jugendsozialpädagoge an einer Grund- und Hauptschule
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Zitiervorschlag
Detlef Rüsch. Rezension vom 23.06.2011 zu: Elisabeth Raffauf: Pubertät heute. Beltz Verlag (Weinheim, Basel) 2011. 128 Seiten. ISBN 978-3-407-22510-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/11116.php, Datum des Zugriffs 24.07.2014.


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