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Theda Borde, Matthias David (Hrsg.): Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit in der Migration

Cover Theda Borde, Matthias David (Hrsg.): Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit in der Migration. Wie beeinflussen Migration und Akkulturation soziale und medizinische Parameter? Mabuse-Verlag GmbH (Frankfurt am Main) 2011. 252 Seiten. ISBN 978-3-940529-91-6. 26,90 EUR, CH: 44,90 sFr.
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Thema und Entstehungshintergrund

Der von Matthias David und Theda Borde herausgegebene Sammelband „Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit in der Migration „gewährt mit den Aufsätzen zum VII. Migrationssymposium einen Einblick in die aktuelle medizinische Versorgung von Migrantinnen.

Herausgeber und Herausgeberin

  • Matthias David, Privatdozent und Oberarzt für Gynäkologie im Virchow-Klinikum Berlin
  • Theda Borde, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Gesundheit und Migration.

Aufbau und Inhalt

Der vorliegende Band umfasst insgesamt 14 Aufsätze von verschiedenen Autoren und Autorinnen zum Thema „Migration, Integration, Schwangerschaft und Geburt“, von denen elf im Rahmen des VII. Migrationssymposiums 2010 (Kongress „Armut und Gesundheit“) erstellt wurden. Der Sammelband ist in drei große Kapitel eingeteilt:

  1. Das erste Kapitel „Theoretischer Rahmen“ führt mit 3 Aufsätzen in die Thematik ein.
  2. Das zweite Kapitel “Schwangerschaft und Geburt“ ist mit 7 Aufsätzen das umfangreichste.
  3. Das dritte Kapitel “Wochenbett und frühe Kindheit“ mit 4 Aufsätzen rundet das Thema zunächst ab.

Umrahmt werden die drei Kapitel von einem Prolog „Zitate zur Integration“ und einem Epilog „Mein Mann, der Dolmetscher“ von Dilek Güngör.

Im ersten Kapitel beleuchtet Michael Knipper die Sachlage, Migrationshintergrund und medizinische Versorgung, und macht darauf aufmerksam, dass zum einen die Definition „Migrant“ immer von “... der jeweils verfolgten Fragestellung und der Differenzierungskriterien ...“ abhängig ist. Zum anderen dürfen in der Diskussion „Migrantenspezifische medizinische Versorgung“ die generellen „strukturellen Probleme des Gesundheitswesens“ nicht außer Acht gelassen werden (S.32). Auch seine Ausführungen über die Fragestellung, wer denn ein Migrant sei, zeigen, wie variabel diese Bezeichnung immer noch ist. Es ist nicht mehr das alleinige Kriterium, ein „Ausländer“ zu sein, um sich einen Migrationshintergrund verordnen zu lassen. Knipper schreibt, dass sogar “... in Deutschland geborene, eingebürgerte oder eingewanderte Deutsche und die Besitzer mehrerer Staatsbürgerschaften in diese Kategorie ...“, fallen. Bemerkenswerter ist der zweite von Knipper benannte Aspekt des Migrantseins, nach dem die Gruppe mit einem „Integrationsdefizit“, sei es sprachlicher Natur o.ä., als Menschen mit Migrationshintergrund deklariert wird und somit die Differenzierung nach Herkunftsland und Abstammung unerheblich macht. Je nach Fragestellung und Definition können Menschen als „MigrantIn“ klassifiziert werden oder aber auch nicht.
Der Aufsatz von Naika Foroutan bringt die Diskussion der „Hybridität als Gleichzeitigkeit von Differenz ..." auf den Punkt. Der moderne Mensch erlebt den Wandel von einer stabilen Identität, gekennzeichnet „vor allem aufgrund von Eindeutigkeiten" zur „mehrfach[en], multip[len] und in einem Patchwork gedacht[en] [Identität, die] trotz oder gerade aufgrund ihrer situativen Wandelbarkeit als stabil gesehen [wird]" (Keupp 2006, hier Seite 39), sei es die Sprachen betreffend oder die Rollenprofile. Hybridität tritt in Situationen der Überschneidung von unterschiedlichen Kulturen auf. Die unterschiedlichen Möglichkeiten der „Heimigkeit“ führt die Autorin Foroutan aus und stellt fest, dass es neben den nur herkunftsorientierten Menschen auch die gibt, die sich sowohl ihrem Herkunfts- als auch dem Ankunftsland zugehörig fühlen. Weiterhin gibt es Personen, die sich nur noch mit dem Land identifizieren, in dem sie aktuell leben, und Menschen, die sich nirgends zugehörig fühlen. Für ein vielfältiges Deutschland seien aber die Personen von entscheidender Bedeutung, die sich durch ihre Flexibilität und Ressourcenvielfalt und durch ihre „Alltagskompetenzen und Normalisierungsstrategien“ auszeichnen. (Hervorhebungen - B.Kocabas)
Der dritte Aufsatz im ersten Kapitel stammt von der Herausgeberin Theda Borde und behandelt die Möglichkeit der Integration und Partizipation. Borde stellt aus einer demographischen Sichtweise fest, dass Deutschland weitere Zuwanderung aus dem Ausland braucht. Zudem sei im Gegensatz zur Vergangenheit, als die Migration eher männlich war, heute „... eine Feminisierung der Migration zu beobachten ...“ (S. 48). Bei der Frage „Migration und Gesundheit“ steht die Sprachproblematik im Vordergrund, so Borde (S.48). Auch die Vulnerabilität für bestimmte Erkrankungen der Migranten könnte mit den Zugangsbarrieren und spezifischen Gesundheitsbelastungen einhergehen. Das von Borde angeführte Gesetz zur „Regelung von Partizipation und Integration“ in Berlin (aus dem Jahre 2010) soll eine Vorreiterrolle in Deutschland einnehmen und zur Integration und mehr Teilhabe der Menschen mit Migrationshintergrund verhelfen.

Im zweiten Kapitel werden die Etappen der Empfängnis über Geburt bis hin zum ersten Lebensjahr der Kinder von Migrantinnen im Vergleich zu Kindern einheimischer Frauen anschaulich mit vielen Statistiken (Razum et al. 2008-2011) dargestellt. Die VerfasserInnen Oliver Razum, Anna Reeske und Jakob Spallek ziehen im ersten Aufsatz die Schlussfolgerung, dass die Mehrheit der Migrantinnen nicht genügend Zugang zur medizinischen Versorgung auf dem Weg zum Mutterschaft habe und sprechen von einer „Herausforderung in der Fremde“ (S.70).
Maike Lamshöft geht gewissermaßen einen Schritt zurück und schreibt über Frauen, die durch das Raster fallen: Frauen, die durch keine Studie erfasst werden können, da sie in der Illegalität leben. Sie berichtet weiterhin über das Dilemma ungewollt schwanger gewordener Migrantinnen, einerseits (und in den meisten Fällen) die Schwangerschaft abzubrechen oder andererseits, sich bewusst für das Kind zu entscheiden, um somit die Möglichkeit, in die Legalität zu kommen, zu nutzen (sprich: verbesserte Chancen im Asylverfahren). Hierbei spielen die Beratungsstellen für die betroffenen Frauen eine große Rolle, die im Bedarfsfall den Frauen unbürokratisch und niederschwellig zur Seite stehen.
In seinem Aufsatz „Wenig Akkulturation - wenig Geburtsrisiko“ stellt der Herausgeber Matthias David seine eigenen Forschungsergebnisse im Bereich der „Akkulturation“ vor. Die seit 20 Jahren fortlaufenden Perinatalerhebungen zeigen, dass die medizinische Versorgung “ ... im Hinblick auf die Betreuung von Migrantinnen in Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett“ defizitär sei (S. 96).
Folglich beschäftigt sich Eveline Stupka mit der Frage nach der Kommunikation im Kreissaal. Zu Recht wird hier die Forderung nach interkultureller und transkultureller Kompetenz laut, da die Krankenhäuser und Geburtskliniken zunehmend „internationaler“ werden (S.101). Die Studien über professionelle HelferInnen in den Klinken machen deutlich, unter welch schwierigen Bedingungen z.B. Hebammen in Bezug auf Frauen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, arbeiten müssen.
Der fünfte Aufsatz in diesem Kapitel ist von Theresia Jörg und Michael Tunc, die ein in der Migrationsforschung sehr vernachlässigtes Feld beleuchten: „Migration und Väterlichkeit“, das sich meiner Meinung nach für viele weitere Forschungen anbietet; die offenen Fragen in diesem Bereich könnten Studierenden und Promovierenden zu vielfältigen Forschungsthemen verhelfen. Das in öffentlichen Diskussionen konstruierte Bild „ ... des Vaters, der jung, weiß, im mittleren Alter und der Mittelschicht zugehörig ist, der keinen Migrationshintergrund und keine Behinderung hat sowie selbstverständlich heterosexuell“ ist, gilt es zu ändern und für Väter mit Migrationsgeschichte ein vielfältigeres Bild anzubieten, um sich besser identifizieren zu können (S.124). Insbesondere am Fallbeispiel des ägyptischen Ehepaares, an dem die einzelnen Etappen des Elternwerdens erläutert werden, wird die Problematik der Zugewanderten werdenden Eltern sehr gut veranschaulicht.
Magdalena Stülb erarbeitet in ihrem Aufsatz „transkulturelle Beziehungen als Ressourcen“ und den Rückbezug der Migrantinnen darauf, in der Phase der Schwangerschaft, Entbindung und im Wochenbett, seien sie in der Nähe oder sogar im Heimatland. Die familialen Netzwerke haben vielfältige und wichtige Funktionen. Die befragten Migrantinnen gaben an, dass die lokale Nähe nicht von so gravierender Bedeutung sei wie ihre weiblichen Verwandten in der Heimat und Umgebung. Weiterhin wurden ihre Freundinnen und Bekannten mit Migrationshintergrund in ihrem näheren Umfeld als Ressource angegeben.
Ein aktuelles Berliner Forschungsprojekt (Zeitraum: 10.01.-06.02.2011), in dem die Perinataldaten von Migrantinnen und deutschen Frauen (bei 208 befragten Frauen) verglichen werden, wird von Silke Brenne, Theda Borde und Matthias David am Ende des zweiten Kapitels dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Studie werden mit „Spannung“ erwartet.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Phase nach der Geburt und frühen Kindheit in der Migration. Im ersten Aufsatz schreibt Erika Sievers über „Zuwanderung-Integration-gesundheitliche Prävention“ und stellt fest, dass wissenschaftliche Untersuchungen über die Gesundheitsversorgung von „Schwangeren und Kindern mit Migrationshintergrund bzw. aus ethnischen Minderheiten“ defizitär sind. Auch sie richtet einen Appell an NachwuchswissenschaftlerInnen, diesbezügliche Untersuchungen und Studien durchzuführen. Zusätzlich fordert Sievers, eine bundesweite, interkulturelle Öffnung speziell für Beschäftigte im Gesundheitswesen voranzutreiben.
Gudrun Kotte stellt eine sehr interessante Dissertationsstudie zur „Befindlichkeit chinesischer Migrantinnen in der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung“, durchgeführt in Berlin (Zeitraum: 2005-2007), vor. Im Gegensatz zu den türkischstämmigen Frauen haben die an der Studie teilnehmenden Chinesinnen anteilsmäßig einen höheren Bildungsgrad (von 21 Befragten sind 15 Akademikerinnen) und dementsprechend hohe Erwartungen an ihre medizinische Versorgung und verbalisieren diese auch konkret. Auffällig in den Interviews der Frauen während der sensiblen Phase der Schwangerschaft und Geburt in der Fremde ist die angesprochene Rückbesinnung auf die Herkunftskultur.
Der vorletzte Aufsatz in diesem Sammelband geht einen Schritt weiter, beleuchtet die „Frühen Hilfen“ im Haushalt der Familien und gibt einen Leitfaden des kultursensiblen Arbeitens für professionelle Helfer wieder. Monika Abels und Andreas Eickhorst haben hier den kulturellen Kontext im Fokus. Weiterhin wird dafür plädiert, dass die Fachkräfte, die in Familien arbeiten, auch ihre eigenen Konstrukte wahrnehmen und diesbezüglich kultursensibel arbeiten. Hierbei soll das Wohlbefinden aller Familienmitglieder fokussiert und mit gemeinsamen Gesprächen die Familien in ihrem Umfeld begleitet werden (S.218).
Das dritte Kapitel endet mit dem Aufsatz von Christopher Theißen, Paolo Matricardi und Christoph Grüber und behandelt den „Einfluss der Akkulturation auf die Gesundheit türkeistämmiger Kinder in Berlin“. Unterschiedliche Studien zeigen, dass je höher der Akkulturationsgrad ist, desto stärker die MigrantInnen sich der deutschen Gesellschaft angleichen, wie beispielsweise auch die Weddinger Allergie-Studie bestätigt (S.232).

Diskussion

Das vorliegende Werk zeigt mit vielfältigen, aufeinander aufbauenden Aufsätzen, wie sich die Situation von Migrantinnen in den Stadien von Schwangerschaft, Geburt bis hin zum Wochenbett darstellt, insbesondere an Hand von Studien aus dem Raum Berlin. Neben den allgemein bekannten Ergebnissen, dass Migrantinnen in der medizinischen Versorgung benachteiligt sind, wird deutlich, dass Migrantinnen auch in ihrer speziellen Situation des Mutterwerdens defizitär versorgt werden. Stupkas Plädoyer, Migrantinnen mit einem „einfach anwendbaren Hilfsmittel im Gebärsaal“ kommunizier fähig zu machen, müsste sich meiner Meinung nach in nächster Zeit durchsetzen. Wünschenswert wäre es alle Male, insbesondere für die betroffenen Frauen und die Hebammen, die Geburten mit begleiten. Im Großen und Ganzen erfahren die LeserInnen neben den bekannten Themen wie Hybridität oder Akkulturation, dass neue Bereiche in der Migrationsforschung, wie etwa die Väterforschung und Ansätze der interkulturellen Öffnung, sehr viele Anreize bieten, erforscht zu werden.

Fazit

Abschließend ist auf die Frage im Untertitel des vorliegenden Bandes, „wie die Migration und Akkulturation soziale und medizinische Parameter“, beeinflussen, zu antworten, dass unter dem Strich in der relativ kurzen Zeit der Migrationsgeschichte, nämlich seit Anfang der 60er Jahre, eine Angleichung und Adaption stattgefunden hat. In vielen Studien, in denen die Migrantenpopulation sich der deutschen Gesellschaft am besten angepasst haben, waren die Unterschiede im Vergleich zur untersuchten deutschen Population verschwindend gering.

Dieser Band zeigt einerseits, dass Migrantinnen und Migranten auf einem guten Weg sind, sich in die Gesellschaft zu integrieren, andererseits bietet er viele neue Anreize für weitere Forschungen, um so einen weiteren Beitrag zu leisten, einen Weg zu einer Integration auf Augenhöhe finden. Allerdings kann bemängelt werden, dass die fokussierte Gruppe, die Migrantinnen, meistens in der dritten Person genannt wird und kaum aktiv miteinbezogen wurde. Sie bleiben die Gruppe, über die gesprochen und diskutiert wird und der geholfen werden soll, bleiben aber selbst immer in der dritten Person. Wenn die professionellen Helfer und Helferinnen ihre Klienten und Klientinnen mit Migrationshintergrund motivieren, aktivieren und direkt in die Prozesse miteinbeziehen, kann beobachtet werden, dass sie sich in einer kurzen Zeit verselbstständigen. Umgekehrt ist die Abhängigkeit groß, wenn schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen, wie beispielsweise in Kliniken, in der die Zeit oder das Geld für Professionelle mit interkulturellen Kompetenzen fehlen. Dennoch überzeugt der Sammelband mit seiner größtenteils sehr aktuellen Literatur und laufenden Forschungen, wodurch er eine Publikationslücke schließt und neue potenzielle Forschungslücken aufdeckt.


Rezensentin
Bircan Kocabas
Dipl. Sozialpädagogin/ Dipl. Sozialarbeiterin
Soziales Zentrum e.V., Dortmund
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Zitiervorschlag
Bircan Kocabas. Rezension vom 15.07.2011 zu: Theda Borde, Matthias David (Hrsg.): Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit in der Migration. Wie beeinflussen Migration und Akkulturation soziale und medizinische Parameter? Mabuse-Verlag GmbH (Frankfurt am Main) 2011. ISBN 978-3-940529-91-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/11716.php, Datum des Zugriffs 31.05.2016.


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