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Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft

Cover Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft. Familienrecht, -soziologie und -psychologie im Dialog. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2011. 280 Seiten. ISBN 978-3-86649-410-7. D: 36,00 EUR, A: 37,10 EUR, CH: 48,90 sFr.
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Herausgeber und Entstehungshintergrund

In dem von Dieter Schwab und Laszlo A. Vaskovis herausgegebenen Sammelband „Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft – Familienrecht, -soziologie und -psychologie“, zugleich Sonderheft des Jahres 2011 der Zeitschrift für Familienforschung, werden die Beiträge für eine Tagung des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) und der Zeitschrift für Familienforschung am 19./20. November 2010 dokumentiert. Einige Beiträge im Sammelband nehmen zudem die Ergebnisse der Tagung auf bzw. resümieren sie. Ziel der Tagung war der Dialog zwischen Fachvertretern des Familienrechts, der -soziologie und -psychologie. Die Tagung sollte ihnen die Gelegenheit bieten, den Kenntnis- bzw. Diskussionsstand in der jeweils anderen Disziplin wahrzunehmen und so zugleich Perspektiven und Herausforderungen für die eigene Disziplin sichtbar machen.

Aufbau

Nach zwei einführenden Beiträgen der Herausgeber, die beide seit Jahrzehnten für ihre jeweiligen Disziplinen entscheidende Denkanstöße gegeben und so deren Entwicklung maßgeblich geprägt haben, finden sich unter den Titeln Elternschaft, Kindschaft, Abstammung/Vaterschaft Beiträge jeweils von Familienrechtlern, -soziologen und -psychologen. Der Band schließt mit einem die Ergebnisse des Dialogs bewertenden Beitrag von Dieter Schwab sowie einem Beitrag eines multidisziplinären Autorenteam.

Die Beiträge der Familiensoziologen und -psychologen beschreiben die derzeitigen Realitäten familiärer Lebensformen, weisen Forschungsdesiderate nach, entwickeln Prognosen über zukünftige Entwicklungen und formulieren teils Wünsche an das Familienrecht. Die juristischen Beiträge stellen durchgängig die derzeitige Rechtslage im Familienrecht des BGB teils auch rechtsvergleichend dar, überprüfen die Regelungen zumeist im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention und formulieren Vorschläge für denkbare Reformen. Alle weiteren 17 Autoren sind bezogen auf die von ihnen bearbeitete Fragestellung durchweg durch eine Vielzahl von Publikationen, Forschungsarbeiten etc. ausgewiesen.

Inhalt

Im Rahmen dieser Rezension werden die Beiträge der Herausgeber und der multidisziplinäre Beitrag ausführlicher, die übrigen kursorisch betrachtet.

Laszlo A. Vaskovics stellt in seinem einführenden Beitrag (S. 11 – 40) die nach seiner Auffassung zunehmende Segmentierung und Multiplikation von Elternschaft in der heutigen Gesellschaft durch Trennungen von Eltern, medizinisch assistierte Fortpflanzung, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften etc. dar. Bei den „Elternschaftsegmenten“ unterscheidet er zwischen einem sozialen, einem rechtlichen, einem genetischen und einem biologischen Segment. Das biologische und das genetische Segment fallen für ihn auseinander, wenn eine Frau ein Kind austrägt und gebiert, das mit ihr genetisch nicht verwandt ist – etwa bei Leihmutterschaft. Er konstatiert, dass sich im Verlauf eines Lebens Elternschaftskonfigurationen vielfach wandeln, was Veränderungen im Verwandtschaftssystem – etwa die Abnahme der Verbindlichkeit von Verwandtschaft – zur Folge habe. Er behauptet eine abnehmende Bedeutung der Blutsverwandtschaft bei parallel zunehmender Kenntnis um die eigene Abstammung sowie eine immer stärkere Dominanz der Mutter-Kind-Dyade als stabile Achse bei mehreren, unterschiedliche Segmente wahrnehmenden Vätern. Die ungeteilte Voll-Elternschaft befinde sich auf dem Rückzug. Es gäbe eine zunehmende Ausdifferenzierung und Pluralisierung von Kindschaftstypen, von Familien- und Verwandtschaftskonstellationen. An das Recht formuliert er u.a. die Wünsche nach einer auch rechtlichen Differenzierung zwischen rechtlicher und sozialer Elternschaft und nach einer Stärkung der Position genetischer Mütter.

In seinem einführenden Beitrag stellt Dieter Schwab die Begriffe der genetischen, biologischen, rechtlichen und sozialen Elternschaft (Kindschaft) von Laszlo A. Vaskovics im Spiegel der rechtlichen Terminologie dar (S. 41 – 56). In seinem Beitrag werden so die Grundzüge des Systems von Eltern- und Kindschaft im Familienrecht des BGB deutlich – etwa die Tatsache, dass sich das BGB bei der alleinigen Verwendung des Begriffs Eltern, Vater, Mutter durchgängig und ausschließlich auf rechtliche Eltern, rechtliche Väter und rechtliche Mütter bezieht, daneben nur vereinzelt Rechte für andere Väter oder Mütter kenne und dies vielfach nicht unter dem Begriff sozialer oder genetischer Elternschaft, sondern unterm dem Label der sozial-familiären Beziehung. Er postuliert, dass das geltende deutsche Recht vom Ideal der Einheit von genetischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft ausgehe. Insgesamt sei das Recht durch die Tendenz gekennzeichnet, die einmal getroffene rechtliche Zuordnung aufrechtzuerhalten – etwa durch die fehlende Möglichkeit zur Anfechtung der Mutterschaft bei dem Auseinanderfallen der genetischen Mutterschaft und der biologischen im Sinne von Laszlo A. Vaskovics oder die Befristung der Möglichkeit zur Vaterschaftsanfechtung. Zudem legt er dar, dass das Recht auch Regelungen für Personen treffe, die die Funktionen von Teilen der Elternschaftsegmente im Sinne von Laszlo A. Vaskovics übernähmen, ohne als Eltern zu gelten – etwa als Vormund oder Pfleger Teile der rechtlichen Elternschaft oder als Pflegeeltern Teile der sozialen Elternschaft.

Im Rahmen des Abschnitts Elternschaft stellen zunächst Daniel Lois und Johannes Kopp Elternschaftskonstellationen bei Alleinerziehenden (S. 59 – 76) sowie Michael Feldhaus und Johannes Huinink unter dem Titel „Multiple Elternschaft in Deutschland“ eine Analyse von Elternschaft in Folgepartnerschaften (S. 77 – 104) vor. Nach ihren Analysen stelle sich familiäre Realität noch deutlich vielfältiger dar als angenommen und dürfe – gerade auch im Hinblick auf zukünftige Untersuchungen – heute nicht mehr haushaltsbezogen gedacht werden. Die Haushaltsbezogenheit sei eine Schwäche vieler bisheriger Untersuchungen. Im Anschluss befasst sich Tobias Helms mit dem Nebeneinander von rechtlicher Vaterschaft und anderweitiger leiblicher Vaterschaft aus rechtlicher und rechtspolitischer Perspektive (S. 105 – 120). Dabei liegt sein Fokus auf einer Betrachtung der Möglichkeiten de lege lata und de lege ferenda eine fehlende Übereinstimmung von rechtlicher und genetischer Vaterschaft nachträglich zu korrigieren – etwa durch Erweiterung des Anfechtungsrechts genetischer Väter. Martin Lipp untersucht die Bedeutung von Elternschaft, „sozial-familiärer Beziehung“ und „Bindungsperson“ im deutschen Recht insbesondere im Hinblick auf das Umgangsrecht aller Personen im Umfeld des Kinds, die nicht dessen rechtliche Eltern sind nach § 1685 BGB (S. 121 – 135).

Zur Kindschaft stellen Christian Alt und Andreas Lange Kindschaftskonstellationen in Vater-Mutter-Familien und in Einelternfamilien dar (S. 139 – 156). Sie vertreten die Ansicht, dass die bürgerliche Kernfamilie noch immer als besonders günstige Struktur antizipiert werde. Diese Struktur sei nach den Ergebnissen ihrer Untersuchungen – gerade auch in den Neuen Bundesländern – immer mehr die Ausnahme. Zudem stellen sie die Ergebnisse ihrer Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Familienkonstellationen und soziostrukturellen Variablen wie Schichtzugehörigkeit dar. Notwendig seien weitere Studien zu den Konsequenzen des Aufwachsens in anderen Strukturen für Wohlbefinden und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen heute. Martin Löhnig beschäftigt sich in seinem Beitrag unter dem Titel „Das Kind zwischen Herkunftsfamilie und neuer Familie eines Elternteils“ (S. 157 – 172) mit den aus seiner Sicht allenfalls fragmentarischen Regelungen im BGB zu diesen Familienkonstellationen. Er erörtert unter anderem die sorgerechtlichen Befugnisse in Stieffamilien, das sogenannte kleine Sorgerecht, § 1687b BGB, die Einbenennung in die Stieffamilie, also die Änderung des Nachnamens des Kinds, § 1618 BGB, Möglichkeiten und Grenzen einer Verbleibensanordnung zugunsten eines Stiefelternteils, § 1632 Abs. 4 BGB, sowie das Umgangsrecht eines Stiefelternteils nach Trennung, § 1685 Abs. 2 BGB. Unter dem Blickwinkel der Rechte des Kindes bewertet im Anschluss Marina Wellenhofer die „Segmentierung“ der Elternschaft (S. 173 – 187). Sie hält die Rechte des Kinds in den derzeitigen Regelungen des BGB nur für teilweise gewahrt. Aus der Perspektive des Verfassungsrechts sei insbesondere bedenklich, dass das Kind keinen Einfluss auf eine Begründung rechtlicher Vaterschaft durch Vaterschaftsanerkenntnis habe und Vaterschaftsfeststellung ebenso wie -anfechtung grundsätzlich vom Willen seines gesetzlichen Vertreters – meist der allein zur elterlichen Sorge berechtigten Mutter – abhängig seien. Ihr Beitrag umfasst daher auch Vorschläge zu Regelungen de lege ferenda.

Der Abschnitt Abstammung/Verwandtschaft beginnt mit einem Beitrag von Wolfgang Lauterbach, in dem er untersucht, welche Bedeutung genetische Abstammung heute für die Familien- und Verwandtschaftszugehörigkeit noch hat (S. 191 – 2 10). Er zieht das Fazit, dass der Abstammungsverwandtschaft auch heute gegenüber der Affinalverwandtschaft aufgrund von sozialen Beziehungen die wesentlichere Bedeutung zukomme. Im Anschluss beleuchten Sabine Wolper und Eva Wendt (S. 211 – 237) die Bedeutung der Abstammung für die Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung in der Adoleszenz bei Adoption und Samenspende und zeichnen den im Durchschnitt unterschiedlichen Umgang mit diesen Fragen in beiden Familienformen nach. Sie stellen zudem ihre Studie zu den Folgen einer frühen Vaterabwesenheit nach Trennung der Eltern für die Identitätsfindung vor. Insoweit ziehen sie den Schluss, dass sich aus ihrer Studie keine Nachteile in der Identitätsfindung im Vergleich zu Gleichaltrigen, die den Kontakt zu ihrem Vater erst zu einem späteren Zeitpunkt verloren haben oder in Kernfamilien aufwachsen, ergeben würden. So dann befasst sich Dagmar Kaiser mit der Aufspaltung der Mutterschaft bei medizinisch assistierter Zeugung und ihrer rechtlichen Verordnung (S. 239 – 271). Sie plädiert bei ausführlicher Begründung für eine Auflösung der strikten Bindung der rechtlichen Mutterschaft an die Geburt des Kinds im BGB und fordert eine Legalisierung der Eizellenspende und der Leihmutterschaft. Dabei schließt sie ihren Beitrag mit weitgehenden und detaillierten Vorschläge für eine Reform de lege ferenda ab. Der Abschnitt wird durch einen Beitrag von Bettina Heiderhoff zur Auflösung nicht abstammungsgemäßer rechtlicher Elternschaft und deren Auswirkungen auf die Beteiligten abgeschlossen, die sie für reformbedürftig hält (S. 273 – 286). So begründet sie Vorschläge, nach denen die rechtliche Vaterschaft de lege ferenda auch allein mit Wirkungen für die Zukunft aufgelöst werden können müsse, die Anfechtungsfristen flexibler zu gestalten seien und über die Möglichkeit der Verankerung eines weiteren Mannes als Vaters auch im BGB nachzudenken sei.

Der letzte Abschnitt des Sammelwerks beginnt mit dem einzigen Beitrag in Coautorenschaft einer Soziologin, Ilona Oster, und einer Juristin, Eva Schumann, unter der Überschrift „Steuerung der Familie durch Recht?“ (S. 289 – 315). Die Autorinnen gehen von der Annahme aus, dass plurale Familienformen bei historischer Betrachtung schon immer die Regel und nicht die Ausnahme gewesen seien. Entscheidend für einen Reformbedarf de lege ferenda sei daher auch, wie offen rechtliche Regelungen für den Wandel familiärer Realitäten seien. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autorinnen die einschlägigen Normen im Familienrecht des BGB, in Art. 6 GG und in der Europäischen Menschenrechtskonvention. Sie weisen nach, dass der Begriff Eltern in Art. 6 Abs. 2 GG auch Eltern Schutz gewährt, die nicht zugleich rechtliche Eltern im Sinne des BGB sind, darüberhinausgehend zeitgleich auch mehrere Personen als Eltern in den Schutzbereich des Art. 6 Abs. 2 GG fallen könnten. Die Unterscheidung von genetischer und biologischer Elternschaft wird von den Autorinnen ausdrücklich abgelehnt. Entwickele die ein Kind austragende Frau, die nicht die genetische Mutter des Kinds sei, aufgrund der Schwangerschaft eine emotionale Bindungen zu dem Kind, so entsteht eine soziale Beziehung, Diese verdiene gegebenenfalls rechtlichen Schutz – jedoch nicht allein, weil sie biologisch begründet sei, sondern weil ihr darüber hinaus eine soziale Komponente hinzukomme. Generell unterstreichen sie die Bedeutung des Richterrechts – insbesondere in Form der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts – für die Weiterentwicklung des Familienrechts des BGB. Ihre These unterlegen sie mit zahlreichen Entscheidungen – auch wesentlichen, die erst nach der Tagung im November 2010 ergingen – des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts seit dem Inkrafttreten der Kindschaftsrechtsreform 1998, in denen Regelungen im BGB zum Umgang, zur Abstammung, zur elterlichen Sorge, zum Betreuungsunterhalt, zur Adoption etc. als grundgesetzwidrig oder nicht menschenrechtskonform bewertet worden seien. Sie ziehen das Fazit, dass das Grundgesetz und die Europäische Menschenrechtskonvention demnach anders als das Familienrecht des BGB hinreichend offen für einen Wandel seien. Abschließend thematisieren sie die Gründe für die „Blockadehaltung“ des Gesetzgebers, die sie besonders im Hinblick auf die weiterhin im BGB fehlende Gleichstellung von außerhalb einer Ehe geborener Kinder kritisieren.

Gleichsam als Fazit der Tagung im Hinblick auf Voraussetzungen und Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit lässt sich der den Sammelband abschließende Beitrag von Dieter Schwab „Fragen zwischen Sozial- und Rechtswissenschaften bei familienbezogener Forschung“ (S. 317 – 324) verstehen. Er legt die unterschiedlichen Zielrichtungen von Familiensoziologie und Familienrecht dar. Familiensoziologie wolle Realität der Familie empirisch erfassen, beschreiben und theoretisch erklären. Hingegen wolle, könne und solle Familienrecht nicht Realität darstellen, sondern ein Regelwerk gerade auch für Konfliktfälle zur Verfügung stellen. Soziologische Realitätserfassung und rechtliche Betrachtungsweise würden zu einer unterschiedlichen Art und Weise der Erfassung familiärer Beziehungen führen – wie er u.a. anhand der Begriffe alleinerziehend, soziale Elternschaft, sozial-familiäre Beziehung erörtert. Voraussetzung für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sei der offene Ausweis dieser Unterschiede.

Diskussion …

Die in diesem Sammelband enthalten Beiträge laden zur Auseinandersetzung ein, sind jedoch selbst so unterschiedlich und breit gestreut, vertreten vielfach konträre Standpunkte, dass es anmaßend und müßig erscheint, durch eine Rezension weitere Standpunkt hinzuzufügen. Stattdessen seien abschließend exemplarisch einige Fragen aufgeworfen, auf die die Autoren der Beiträge und sicherlich auch die Leser und Leserinnen des Sammelbands ganz unterschiedliche Antworten finden (werden): Ist eine Segmentierung von Elternschaft bei historischer Betrachtung etwas Neues oder nicht? Ist aus soziologischer/rechtlicher Perspektive die Einführung der Kategorie der biologischen Elternschaft, insbesondere der biologischen Mutter, erforderlich? In welchem Umfang spiegelt sich die gemeinsame elterliche Sorge nach Trennung und Scheidung nach den Kindschaftsrechtsreformen, das Wechselmodell, etc. bereits in den soziologischen Untersuchungen? Welche Bedeutung besitzt Blutsverwandtschaft heute? Ist von einer Stärkung der Mutter-Kind-Dyade auszugehen, wenn von einer weitreichende Stärkung der Rechte der rechtlichen und/oder genetischen Väter nichtehelicher Kinder auszugehen ist? Besteht der in der Mehrzahl der juristischen Beiträge angenommene Reformbedarf wirklich in diesem Umfang und werden die Folgen von Reformen bei den Vorschlägen bereits hinreichend erwogen? Zahllose weitere Fragen ließen sich aus den Beiträgen exzerpieren. Als Juristin hätte sich die Rezensentin dabei auf der Suche nach Antworten in einzelnen juristischen Beiträgen eine breitere Einbeziehung des Richterrechts und der rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb des Familienrechts – etwa durch Sorgerechtsvollmachten – vorstellen können.

… und Fazit

Die Lektüre von „Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft“ wird für jeden, der sich mit Familien, Eltern und Kindern befasst, eine unverzichtbare, spannende und anregende Lektüre darstellen!


Rezensentin
Prof. Dr. Birgit Hoffmann
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Zitiervorschlag
Birgit Hoffmann. Rezension vom 02.02.2012 zu: Dieter Schwab, Laszlo A. Vaskovics (Hrsg.): Pluralisierung von Elternschaft und Kindschaft. Familienrecht, -soziologie und -psychologie im Dialog. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2011. ISBN 978-3-86649-410-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/11764.php, Datum des Zugriffs 30.09.2016.


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