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Roland Anhorn, Frank Bettinger u.a.: Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit

Cover Roland Anhorn, Frank Bettinger, Cornelis Horlacher, Kerstin Rathgeb: Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012. 480 Seiten. ISBN 978-3-531-17917-9. 39,95 EUR.

Reihe: Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit - 12.
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Thema

Soziale Arbeit gilt gemeinhin als ein Beruf für gutmütige Trottel ohne politische Urteilskraft, die nichts als „helfen“ wollen. Das Schlimme ist, dass die meisten Sozialarbeitsideologien dieses Klischee auch noch bestätigen. In der Tradition der „Fürsorgewissenschaft“ (Scherpner) wurde Soziale Arbeit sogar als wesenhaft unpolitisch verklärt – ein Mythos, der bis heute fortlebt. Unpolitisch allerdings war Soziale Arbeit nie. Die institutionalisierte Soziale Arbeit war immer ein fester Bestandteil im Ensemble staatlicher Hegemoniesicherung. In ihrer Doppelfunktion von Hilfe und Kontrolle erwies sie sich seit jeher „als Helfersdienst für die bestehende Herrschaft“, wie Walter Hollstein bereits vor 40 Jahren treffend schrieb (ders. 1973, S. 204).

Zeitgleich zu der von Hollstein und anderen formulierten Kritik an der Sozialen Arbeit und ihren Ideologien entstanden im Kontext der Sozialarbeitsbewegung der 1960er und 70er Jahre aber auch Versuche, eine ganz andere, verborgene und verdrängte Traditionslinie Sozialer Arbeit wieder freizulegen. In dieser anti-hegemonialen Tradition, die von Jane Addams über Siegfried Bernfeld, Janusc Korczak bis Saul Alinsky reicht, verstand sich Soziale Arbeit immer politisch. Ihr Programm hieß nicht ‚Hilfe und Kontrolle‘, sondern soziale Gerechtigkeit. Genau an dieses ‚Projekt‘ knüpft der von Roland Anhorn, Frank Bettinger, Cornelis Horlacher und Kerstin Rathgeb herausgegebene Sammelband „Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit“ unter veränderten historischen Bedingungen wieder an.

Entstehungshintergrund und Autorenkreis

Der Band ist aus einer Tagung des „Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit“ (AkS) hervorgegangen. Der mittlerweile bundesweit vernetzte „Arbeitskreis“ wurde im Jahr 2005 gegründet und stellt sich bewusst in die Tradition der in den 1960er Jahren erstmals initiierten „Arbeitskreise kritischer Sozialarbeit“. Neben dem AkS sind in den letzten zehn Jahren eine Reihe weiterer Initiativen entstanden, die sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz dem Projekt der Kritik in der Sozialen Arbeit verschrieben haben (z.B. der „Verein Kritische Soziale Arbeit“ in Wien, das „Forum für kritische Soziale Arbeit“ in Zürich).

Die Herausgeber und die Herausgeberin des Bandes spielen in diesen Zusammenhängen eine z.T. sehr aktive Rolle. Roland Anhorn und Frank Bettinger gehören zudem zu der Herausgebergruppe der Reihe „Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit“, die sich in letzten Jahren durch hervorragende Publikationen große Verdienste für die Soziale Arbeit insgesamt erworben hat.

Aufbau und ausgewählte Inhalte

Der 480 Seiten umfassende Band gliedert sich in vier Teile.

Der erste Teil enthält Beiträge, die sich grundlegend mit dem Begriff der Kritik auseinandersetzen (Alex Demirovi; Antje Langer).

Entsprechend des Anspruchs der Herausgeber, der Vielfalt und Kontroversität der aktuellen Diskussion über eine kritische Soziale Arbeit Raum zu geben, kommen im zweiten und umfangreichsten Teil des Buchs verschiedene, ja z.T. konträre Positionen zu Wort (Timm Kunstreich; Helga Cremer-Schäfer/Christine Resch; Albert Scherr; Falko Müller; Kerstin Rathgeb; Frank Bettinger; Fabian Kessl; Elisabeth Hammer/Josef Bakic/Marc Diebäcker; Roland Anhorn; Manfred Kappeler).

Der dritte Teil thematisiert die Relevanz sozialer Bewegungen für die kritische Soziale Arbeit aus unterschiedlichen Perspektiven (Susanne Maurer; Michael May; Christian Schütte-Bäumner; Clemens Dannenbeck).

Der vierte Teil schließlich steht unter dem Titel „Wahlverwandte“ und enthält Beiträge, die das Prinzip der Gesellschaftskritik auch in benachbarten Disziplinen wie etwa der Psychologie, der Pädagogik, der Kriminologie oder auch der Medizin und Geographie zu verankern versuchen (Morus Makard; Armin Bernhard; Hagen Kühn; Johannes Stehr, Rainer Winter; Bernd Belina).

Aus der Fülle sehr lesenswerter Beiträge können hier nur wenige hervorgehoben werden. Bemerkenswert ist zunächst die von Anhorn, Bettinger, Horlacher und Rathgeb gemeinsam verfasste Einführung zum Buch. Programmatisch sind dem Text drei Zitate vorangestellt, die den Impetus für das Weitere vorgeben. Das erste Zitat ist dem berühmten Briefwechsel des jungen Marx mit Arnold Ruge aus dem Jahr 1843 entnommen, in dem Marx die „rücksichtslose Kritik alles Bestehenden“ fordert, „rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten“ (1843, S. 344). Das zweite Zitat stammt aus dem nicht minder berühmten Aufsatz „Traditionelle und kritische Theorie“ von Max Horkheimer aus dem Jahr 1937, in dem dieser in Abgrenzung zum traditionellen Wissenschaftsverständnis, das der Illusion reiner Wissenschaftlichkeit aufsitzt, die Erkenntnisstruktur der revolutionären Gesellschaftstheorie von Marx skizziert, für die er im amerikanischen Exil den sklavensprachlichen Namen ‚kritische Theorie‘ einführte. Das dritte Zitat schließlich ist aus der Schrift „Wahrheit, Macht, Selbst“ von Michel Foucault. In ihr wird Kritik reflexiv in zweiter Potenz, indem die Bewegung der Kritik noch die Maßstäbe der Kritik selbst – Wahrheit, Vernunft, Emanzipation etc. – zum Gegenstand macht.

Wer so beginnt, will aufs Ganze gehen. Und dass dies ihre Intention ist, daran lassen die Herausgeber/innen auch im Folgenden nicht den geringsten Zweifel: „An beiden, der Erkenntnis des Ganzen der Gesellschaft und der Veränderung des Ganzen der Gesellschaft, hält (...) eine kritische Theorie und Praxis Sozialer Arbeit fest“ (S. 18; Herv. i.O.). Es ist ziemlich genau das Kritikverständnis der klassischen Kritischen Theorie, das Anhorn et al. ihren Ausführungen zugrunde legen, mit dem einzigen Unterschied allerdings, dass die Einheit von revolutionärer Theorie und Praxis, die Marx noch unterstellen konnte, historisch längst zerbrochen ist. Daraus leiten die Herausgeber/innen nun aber keineswegs ab, dass die Theorie zu verwerfen sei. Im Gegenteil: Gerade die Differenz zwischen Theorie und Praxis zwinge zum Primat der Kritik – auch in der Sozialen Arbeit: „Eine Theorie Sozialer Arbeit ist zunächst negativ als bedingungslose Kritik der Sozialen Arbeit zu formulieren“ (S. 8; Herv. i.O.). Wie dann aus der Kritik an der Sozialen Arbeit eine kritische Soziale Arbeit werden kann, sei selber eine praktische Frage, genauer: eine Frage „der Auseinandersetzungen, der Konflikte, der Kämpfe innerhalb einer gegebenen gesellschaftlichen Praxis Sozialer Arbeit“ (S. 9; Herv. i.O.).

Nicht ganz so kämpferisch, gleichwohl nicht minder radikal analysiert der Beitrag von Timm Kunstreich die gegenwärtige Lage der Sozialen Arbeit. An aktuellen Beispielen zeigt Kunstreich, welche verheerende, ja menschenverachtende Logik das Anfang der 90er Jahre eingeführte sog. Neue Steuerungs-Modell in der Sozialen Arbeit durchgesetzt hat. Tatsächlich geht es keineswegs nur um eine Deregulierung und Ökonomisierung des Sozialbereichs, sondern um die Etablierung einer neuen Form von Sozialhygiene, die deutlich rassistische Züge hat: „So wie der historische Liberalismus im Sozialdarwinismus einen Gestaltwandel erfuhr, dessen wissenschaftliche Verbrämung als Sozialhygiene bruchlos in einen biologistischen Rassismus überging, lässt sich die ideologische Basisstruktur des neo-liberalen Sozialstaats (…) als eine modernisierte Sozialhygiene kodieren, die alle Felder der Sozialen Arbeit durchdringt und als ‚Rassismus ohne Rassen‘ die ‚Nützlichen‘ von den ‚Unnützen‘ trennt“ (S. 65).

Die gesteigerte Kritikbereitschaft in der Sozialen Arbeit lässt sich zweifellos auch auf die Zumutungen zurückführen, die die neoliberale Restrukturierung nach sich zieht. Die „Taylorisierung“ der Arbeitsabläufe, also die Zergliederung, Standardisierung und Kontrolle des Produktionsprozesses von ‚Hilfe‘, hat – wie Anhorn et al. anmerken – „deutlich verspätet zwar, aber umso nachhaltiger“ (S. 2) inzwischen auch den Bereich der sog. personenbezogenen Dienstleistungen erfasst. Die neu entflammten Diskussionen über die Möglichkeiten einer kritischen Sozialen Arbeit sind in diesem Kontext zu sehen. Deutlich wird daran auch der enge Zusammenhang von veränderten politischen Rahmenbedingungen, politischer Empörung und kritischer Reflexion, auf den Susanne Maurer in ihrem Beitrag eingeht.

Historisch lässt sich, so Maurer, die außerordentliche Relevanz von sozialen Bewegungen für die Herausbildung eines kritisch-reflexiven Sozialarbeitsverständnisses zweifelsfrei nachweisen. Maurer zeigt, wie es insbesondere im Kontext der Neuen Frauenbewegung feministischen Reflexionen und Praxen gelungen ist, Vermittlungen zwischen Theorie und Praxis herzustellen, auf die sich das Projekt einer kritischen Sozialen Arbeit noch heute mit Gewinn beziehen kann.

Ungemein lesenswert ist schließlich auch der Beitrag von Manfred Kappeler. In einem, ein halbes Jahrhundert umfassenden, autobiographischen Abriss erzählt Kappeler die Geschichte der kritischen Sozialen Arbeit von ihren schüchternen Anfängen in der Adenauer-Ära bis heute. Es ist eine überhaupt nicht enkomiastische, sondern überaus selbstkritische Bilanz: „Gewachsen ist die Einsicht, dass Gesellschaftskritik (…) nicht ohne Selbstreflexion des Denkens, der Sprache, der Absichten, der KritikerInnen möglich ist. Dass wir die eigenen Sichtweisen immer wieder ‚de-konstruieren‘ müssen, wenn wir unseren Blindheiten und Verstrickungen auf die Schliche kommen wollen“ (S. 291f.).

Diskussion

Mit der großen Bandbreite an Positionen, die das Buch präsentiert, wollen die Herausgeber/innen der „Vielfalt von Perspektiven, Ansätzen und Zugängen“ (S. 21) in der aktuellen Diskussion über eine kritische Soziale Arbeit Rechnung tragen. Da die Positionen aber ohne Bezug zueinander bleiben und die Kontroversen so gar nicht sichtbar werden, führt dies dazu, dass der Begriff der Kritik insgesamt doch wieder beliebig wird. So wird etwa in der Einführung vehement – und im Übrigen auch völlig zu Recht – bestritten, dass Wissenschaft per se kritisch sei. Es wird eine Lanze für die Unterscheidung zwischen traditioneller und kritischer Theorie gebrochen. An anderen Stellen im Buch wird dann aber das genaue Gegenteil behauptet und in einem Beitrag sogar die These formuliert, dass „die Zeiten, in denen es problemlos möglich schien, kritische von traditioneller Theorie zu unterscheiden, (...) offenkundig vorbei (sind)“ (so Albert Scherr, S. 107). Dadurch aber stellt sich genau das ein, was die Herausgeber/innen gerade vermeiden wollten, nämlich der Eindruck eines „Sammelsurium(s) von sehr heterogenen theoretischen Perspektiven“ (S. 3), das die ohnehin schon bestehende „Unübersichtlichkeit“ (S. 3) eher noch steigert.

Dass überdies ausgerechnet die theoretischen Positionen innerhalb der Sozialarbeitswissenschaft, die in den letzten Jahrzehnten Grundlegendes zu einer Sozialen Arbeit als kritischer Handlungswissenschaft beigetragen haben, entweder fehlen oder ohne weitere Begründung als „unkritisch“ abgewatscht werden (so etwa Silvia Staub-Bernasconi, siehe S. 7), lässt Zweifel daran aufkommen, ob das Buch den selbst formulierten hohen Anspruch, „Grundlagen für einen substanziellen Begriff von ‚Kritik‘ zu entwickeln“ (so der Klappentext), tatsächlich erfüllt. Zwar ist der These der Herausgeber/innen zuzustimmen, dass die Frage, wie aus der Kritik der Sozialen Arbeit eine kritische Soziale Arbeit werden kann, vor allem „praktisch“, nämlich in den konkreten Auseinandersetzungen innerhalb der gesellschaftlichen Praxis Sozialer Arbeit zu beantworten sei. Gerade die Geschichte der Sozialarbeitsbewegung aber zeigt, dass es möglich war (und ist), von der Kritik an der Sozialen Arbeit ausgehend Modelle einer macht- und herrschaftskritischen Handlungswissenschaft zu entwickeln, an die das „Projekt“ einer kritischen Sozialen Arbeit heute – wie immer ‚kritisch‘ – anknüpfen könnte (vgl. dazu Stender/Kröger 2013).

Fazit

Der Band ist zweifellos ein herausragendes Dokument der vielfältigen Bemühungen um eine selbstbestimmte Soziale Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Schon heute kann die Prognose gewagt werden, dass das Buch einmal so wahrgenommen werden wird wie „Gefesselte Jugend“ (1971) und „Sozialarbeit unter kapitalistischen Produktionsbedingungen“ (1973), die beide als Klassiker der ersten Sozialarbeitsbewegung gelten. Nach zwei Generationen erleben wir eine Renaissance des Kritikbegriffs (nicht nur) in der Sozialen Arbeit; und es ist höchst spannend, zu beobachten, wie der Begriff im Kontext der veränderten gesellschaftlichen Herausforderungen verstanden wird, mit welchen Kämpfen und welchen Wünschen er sich verknüpft. Dass es sich dabei um sehr heterogene Kämpfe und Wünsche handelt, zeigt auch dieses Buch, das ein typischer Sammelband ist – mit allen Stärken und Schwächen dieser Publikationsform.

Literatur

  • Autorenkollektiv (1971): Gefesselte Jugend. Fürsorgeerziehung im Kapitalismus, Frankfurt/M: Suhrkamp.
  • Hollstein, Walter/Meinhold, Marianne (1973): Sozialarbeit unter kapitalistischen Produktionsbedingungen, Frankfurt/M: Fischer.
  • Marx, Karl (1843): Brief an Ruge (Sept. 1843), in: MEW Bd. 1, S. 344.
  • Stender, Wolfram/Kröger, Danny (Hrsg.) (2013): Soziale Arbeit als kritische Handlungswissenschaft. Beiträge zur (Re-)Politisierung Sozialer Arbeit, Hannover: Blumhardt Verlag (i.E.).

Rezensent
Prof. Dr. Wolfram Stender
Homepage www.hs-hannover.de
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Zitiervorschlag
Wolfram Stender. Rezension vom 15.03.2013 zu: Roland Anhorn, Frank Bettinger, Cornelis Horlacher, Kerstin Rathgeb: Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012. ISBN 978-3-531-17917-9. Reihe: Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit - 12. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/12051.php, Datum des Zugriffs 24.09.2016.


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