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Peter A. Berger, Karsten Hank u.a. (Hrsg.): Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

Cover Peter A. Berger, Karsten Hank, Angelika Tölke (Hrsg.): Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2011. 333 Seiten. ISBN 978-3-531-17638-3. 34,95 EUR.

Reihe: Sozialstrukturanalyse.
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Entstehungshintergrund

Die Herausgeber/innen des Sammelbands, Peter A. Berger (Professor für Allgemeine Soziologie und Makrosoziologie an der Universität Rostock und Sprecher der Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie), Karsten Hank (Prof. für Soziologie an der Universität zu Köln und Forschungsprofessor am DIW Berlin) und Angelika Tölke (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut e.V.) greifen, die Beiträge einleitend, wichtige Forschungsfragen auf, die sich im gemeinsamen Spektrum von Sozialstrukturanalytischer Forschung, Arbeits- und Familienforschung sowie soziologischer Ungleichheitsforschung (aktuell) stellen. Relevante Forschungsergebnisse aus den Bereichen dieser Bindestrichsoziologien sind in dem Buch „Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie“ zusammengebunden. Die Berichte gehen zurück auf eine gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und “Familiensoziologie“ der DGS, die im April 2010 am Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock stattfand. Ergänzend wurden weitere (thematisch passende) Beiträge in den Band aufgenommen.

Die Herausgeber/innen geben in ihrer Einleitung einen sehr guten und differenzierten Einblick in die vielfältigen Forschungsarbeiten, die von den jeweiligen Autoren/innen dann im Einzelnen präsentiert werden. Insgesamt handelt es sich um zwölf fundierte empirische Beiträge, die, bis auf eine Ausnahme, quantitativ ausgerichtet sind.

Aufbau

Das Buch widmet sich der Thematik in 3 Teilen:

  1. Der 1. Teil („Intergenerationelle Transfers und Unterstützungsleistungen“) umfasst fünf Beiträge, die sich mit ungleichheitsrelevanten innerfamilialen Unterstützungsleistungen (materielle wie immaterielle) zwischen Eltern und Kindern befassen; miteinbezogen wird hier und da auch die europäische Perspektive.
  2. Teil 2 („Prekäre Lebenslagen - Staatliche Lenkung versus individuelle Bewältigung“) vereint drei Beiträge. In diesen geht es um ungleiche familiale und geschlechtsbezogene Lebenslagen im Spannungsgefüge (unzureichender) wohlfahrtstaatlicher Regelungen und individueller Bewältigungsformen.
  3. Der 3. Teil („Familiale Lebenslage und Lebenschancen von Kindern“), mit insgesamt vier Beiträgen, bezieht sich auf die familiale Lebens- bzw. Haushaltslage und fragt nach den Auswirkungen von Einkommensarmut insbesondere auf die (Vor-)Schulbildung von Kindern auf der einen und nach dem Einfluss der Herkunft der Elterngeneration auf die soziale (Bildungs-)Reproduktion der Folgegeneration auf der anderen Seite. Teil 3 und Buch schließen mit einer Studie, die sich der Frage nach dem Zusammenhang von Menschen mit Migrationshintergrund und deren Beteiligung an beruflicher Weiterbildung widmet.

„Intergenerationelle Transfers und Unterstützungsleistungen“ (Teil I)

Präsentiert werden hier Forschungsergebnisse von: a) Christian Deindl und Bettina Isengard („Familiale Unterstützung und soziale Ungleichheit“), b) Thomas Leopold und Thorsten Schneider („Intergenerationale Vermögenstransfers und soziale Ungleichheit“), c) Claudia Vogel, Harald Künemund und Martin Kohli („Familiale Transmission sozialer Ungleichheit in der zweiten Lebenshälfte“), d) Thomas Leopold und Marcel Raab („Kurzeitreziprozität in späten Eltern-Kind-Beziehungen“) und e) Andreas Klärner und Sylivia Keim („(Re-)Traditionalisierung und Flexibilität“). Von Letztgenannten, die als einziges im Band vertretenes Forschungsteam mit qualitativen Methoden empirisch gearbeitet haben, fehlen leider die Angaben über den Arbeits- und Forschungskontext im „Verzeichnis der Autorinnen und Autoren“.

Deindl/Isengard fragen nach dem Einfluss von individuellen und sozialen Ungleichheitsstrukturen auf die intergenerationelle Solidarität (Datengrundlage: Survey of Health, Aging and Retirement in Europe). Speziell untersuchen sie die Beweggründe für finanzielle Transfers (Geld oder Wohnraum) von Eltern an die Kinder, das damit verknüpfte Ausmaß gesellschaftlicher Ungleichheit in europäischer Perspektive sowie den Zusammenhang zwischen diesen Transfers und der Koresidenz. Die Studie zeigt u.a., dass private Transfers Versorgungslücken staatlicherseits zu kompensieren suchen; dies gilt besonders für diejenigen Länder der EU, in denen die wohlfahrtstaatlichen Rahmenbedingungen eher schlecht sind.

Leopold/Schneider sowie Vogel/Künemund/Kohli fokussieren den empirischen Blick auf familiale Vermögenstransfers durch Erbschaften/Schenkungen und dessen Ungleichheitswirkung. Erstere untersuchen, gestützt auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), den Transfer durch Erbschaften und Schenkungen in Westdeutschland. Gezeigt werden kann, dass u.a geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen: Männer sind im Fall von Schenkungen deutlich im Vorteil. Und: während in oberen Schichten Schenkungen und Erbschaften kombiniert werden, sind in unteren Schichten Schenkungen eine Art Ersatz für ausbleibende Erbschaften. Auch Vogel u.a. nutzen SOEP-Daten. Zwar können sie die ungleichheitsverschärfende Wirkung des Vermögenstransfers nachweisen (wer hat dem wird gegeben), dennoch bestehen, laut den Befunden, auch ungleichheitsmindernde Wirkungen. Und zwar in dem Sinne, dass Erbschaften für Haushalte mit geringerem Ausgangsvermögen eine relativ große Bedeutung für ihre Vermögensausstattung haben.

Thema des Beitrags von Leopold/Raab ist die „Kurzzeitreziprozität in späten Eltern-Kind-Beziehungen“, d.h. der Austausch z.B. von Geld (Eltern) und Zeit (Kinder) in vergleichsweise kurzen Zeitintervallen. Wie Deindl/Isengard verwenden sie Daten des Survey of Health, Aging and Retirement in Europe. Sie können nicht nur die Existenz von Kurzzeitreziprozität in Europa nachweisen; diese tritt v.a. dort auf, wo hinreichende finanzielle Ressourcen der Eltern vorhanden sind und die Kinder ihnen gegenüber zeitnah zeitintensive Unterstützungsleistungen erbringen. Die Ergebnisse legen ferner die These nahe, dass diese Form der Reziprozität in alternden Gesellschaften an Bedeutung gewinnt. Die Frage allerdings, wie es um diese Reziprozität bestellt ist, wenn die alten Eltern nicht (mehr) über entsprechende finanzielle Ressourcen verfügen, bleibt angesichts der Datenlage unbeantwortet.

Der letzte Beitrag des 1. Teils stammt aus den Federn von Klärner/Keim, die „Intergenerationale Unterstützungsleistungen und die Reproduktion von Geschlechterungleichheiten in West- und Ostdeutschland“ empirisch in Augenschein nehmen (Datenbasis: qualitative problemzentrierte Interviews mit jungen Erwachsenen und deren Eltern). Die Autoren stoßen auf interessante Ost-West-Unterschiede in den intergenerationellen Unterstützungsleistungen (materiell, praktisch, kognitiv, emotional) in Abhängigkeit unterschiedlich ausgebildeter Rollenmodelle von Müttern und Hausfrauen: die westdeutschen Befragten profitieren, mehr als die ostdeutschen, von häufigeren und höheren materiellen Transfers der Eltern/Großeltern. Die eigene Lebensgestaltung der jüngeren Generation Ostdeutscher ist demgegenüber weniger von Transfers der älteren Generation abhängig.

„Prekäre Lebenslagen – staatliche Lenkung versus individuelle Bewältigung“ (Teil II)

Folgende Forschungsergebnisse sind hier versammelt: a) Max Wolf und Wolfram Backert berichten über „Familien in Verbraucherinsolvenz“, b) Karin Drasch analysiert die Situation von Wiedereinsteigerinnen nach der Geburt des ersten Kindes in Ost- und Westdeutschland und in der DDR („Zwischen familiärer Prägung und institutioneller Steuerung“, so der Titel ihres Beitrags), c) Petra Buhr und Johannes Huinik beschäftigen sich mit dem Thema „Armut im Kontext von Partnerschaft und Familie“.

Wolf/Bankert fördern in ihrem„Verbraucherinsolvenzprojekt“ (Erhebungsgebiet: die neuen Bundesländer) u.a. zutage, dass die so genannten großen Drei „Arbeitslosigkeit, Scheidung und Krankheit“ eine zentrale Rolle bei Überschuldung spielen, die zudem noch durch die Existenz von Kindern im Haushalt mit verursacht wird. Daneben lassen die Befunde den Schluss zu, dass das Schuldensyndrom auch innerfamiliär quasi an die Kinder „vererbt“ wird.

Im Hinblick auf Unterschiede von Erwerbsunterbrechungen von Frauen in der BRD und in der DDR und – im Vergleich dazu – nach der Wiedervereinigung kann Drasch nachweisen, dass auch aktuell noch zum Teil erhebliche Differenzen im Unterbrechungsverhalten von Frauen vorzufinden sind (Datenbasis: Studie „Arbeiten und lernen im Wandel“, die im Auftrag des IAB, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit durchführt wurde). Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass dieses Verhalten stark beeinflusst wird von den institutionell geltenden Regelungen. So haben DDR-Frauen, die nun im Westen leben, vergleichbar lange Erwerbsunterbrechungen, ähnlich derjenigen von westdeutschen Frauen.

Buhr/Huinik fragen in ihrer Untersuchung nach dem Zusammenhang von Lebens-/Familienformen und Armutslagen (Datenbasis: Daten des „Beziehungs- und Familienentwicklungspanels (pairfam“)). Ausgehend von den Lebenslagedimensionen „Finanzielle Situation/Einkommensarmut“, „Arbeit“, „Wohnen“, „Bildung“, „Gesundheit“ und „Einbindung in soziale Netzwerke/enge soziale Beziehungen“ und der Berücksichtigung subjektiven Wohlbefindens („Einsamkeit“, „Niedergeschlagenheit“) kommen die SozialforscherInnen zu dem zentralen Ergebnis, dass alleinlebende jüngere Männer, jüngere Paare mit Kindern und – nicht zuletzt – Alleinerziehende überproportional von Einkommensarmut betroffen sind.

„Familiale Lebenslage und Lebenschancen von Kindern“ (Teil III)

Im letzten Teil des Buches finden sich Beiträge von: a) Silke Tophoven („Schulleistung von Kindern und familiale Einkommensarmut“), b) Michael Gebel („Familiäre Einkommensarmut und kindlicher Bildungserfolg“), c) Steffen Hillmert („Soziale Ungleichheit und Familie“) und d) Marcel Erlinghagen und Friedrich Scheller („Migrationshintergrund und Beteiligung an beruflicher Weiterbildung“).

Die Studien von Tophoven und Gebel befassen sich einerseits mit den Schulleistungen von Kindern im Kontext familiärer Armut (differenziert nach kurzer und längerer zeitlich anhaltender Armut); auf der anderen Seite geht es um den Zusammenhang zwischen familiärer Armut und Bildungserfolg – dies v.a. mit Blick auf die Phase der frühen Kindheit. Den Ergebnissen der Analysen von Tophoven zufolge, die auf Daten des Kinderpanels „Chancen und Risiken beim Aufwachsen von Kindern in Deutschland“ des Deutschen Jugendinstituts zurückgehen, wirkt sich familiäre Armut deutlich negativ auf die Schulnoten von Kindern aus. Signifikanten Einfluss haben insbesondere die Erfahrung längerfristiger Armut und ökonomische Sorgen der Eltern. Gebels Untersuchung, die sich auf Westdeutschland beschränkt, basiert auf Daten des SOEP. Er kann nachweisen, dass sich längere Armutsphasen in frühen Kindheitsjahren negativ auf den Bildungserwerb im Grundschulalter auswirken. Relativ hohes kulturelles Kapital der Eltern kann diesen Zusammenhang zwar abschwächen. Multivariate Analysen offenbaren aber die negative Wirkung von Armut auf die frühkindliche bzw. vorschulische Entwicklungsphase.

Hillmert fragt nicht, wie soziale Ungleichheit bei den Kindern „ankommt“, sondern umgekehrt, d.h. aus dem Blickwinkel der Elterngeneration, nach den Effekten sozialer Ungleichheit für die Folgegeneration. Im Fokus von Hillmerts Daten-Analyse (Rückgriff auf die amtliche Geburtenstatistik und auf die Westdeutsche Lebensverlaufsstudie, Mayer u.a.) steht die soziale Reproduktion des Bildungsstatus. Und diese Reproduktion ist durch ein hohes Maß an Stabilität gekennzeichnet. Wie die Untersuchung weiter nahelegt, spielt hierbei die Partnerwahl (Heiratsverhalten) eine gewichtige Rolle, da diese häufig selektiv bzw. bildungszentriert erfolgt. Auf diese Weise werden die Bildungschancen von Kindern gewissermaßen im Vorhinein festgelegt.

Der letzte Beitrag stammt von Erlinghagen/Scheller, dieser bezieht sich empirisch nicht unmittelbar auf das familiale Feld, sondern auf Aspekte sozialer Ungleichheit in der Erwerbsarbeitswelt. Die Autoren fragen (Grundlage: die Mikrozensusdaten) nach den Gründen, warum Erwerbstätige mit Migrationshintergrund vergleichsweise selten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen partizipieren und welche Differenzen es innerhalb der Migranten-Gruppe diesbezüglich gibt. Eine höhere (berufliche) Bildung geht demnach eindeutig mit einer stärkeren Teilhabe an beruflicher Weiterbildung einher, ungeachtet des ethnischen Status. Insbesondere bei Migranten türkischer Herkunft ist die Weiterbildungsbeteiligung überproportional gering. Für keine Migranten-Gruppe lässt sich allerdings dann keine Benachteiligung gegenüber deutschen Beschäftigten identifizieren, wenn die Migrationserfahrung fehlt und zugleich die deutsche Staatsbürgerschaft vorliegt.

Diskussion

Der von Berger/Hank/Tölke vorgelegte Sammelband vermittelt einen guten und dichten Einblick in die verschieden Forschungswerkstätten speziell zum Thema familiale soziale Ungleichheit. Insbesondere die in den Beiträgen sehr gut nachvollziehbar entwickelten methodischen Ausführungen machen das Buch auch methodisch zu einem gewichtigen Ausdruck soziologischer Ungleichheitsforschung. Es ist wohl der „Regieanweisung“ des Herausgeberteams zu verdanken, dass die jeweiligen Beiträge einem ähnlichen Aufbau folgen. Dies erleichtert ungemein, die Lesbarkeit und die Kontrastierung der vorgestellten Untersuchungen.

Fazit

Der Sammelband ist uneingeschränkt nicht nur für Professionelle und thematisch Interessierte, sondern auch für Studierende sozialwissenschaftlicher BA-/MA-Studiengänge zu empfehlen – allen voran mit Bezug auf die Lernmodule: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheit und Familiensoziologie bzw. Soziologie (intergenrationeller) sozialer Beziehungen.


Rezensent
Prof. Dr. Harald Rüßler
FH Dortmund, FB Angewandte Sozialwissenschaften
Homepage www.harald-ruessler.de
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Zitiervorschlag
Harald Rüßler. Rezension vom 19.01.2012 zu: Peter A. Berger, Karsten Hank, Angelika Tölke (Hrsg.): Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2011. ISBN 978-3-531-17638-3. Reihe: Sozialstrukturanalyse. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/12175.php, Datum des Zugriffs 27.09.2016.


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