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Helen Baykara-Krumme, Andreas Motel-Klingebiel u.a. (Hrsg.): Viele Welten des Alterns

Cover Helen Baykara-Krumme, Andreas Motel-Klingebiel, Peter Schimany (Hrsg.): Viele Welten des Alterns. Ältere Migranten im alternden Deutschland. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012. 470 Seiten. ISBN 978-3-531-18318-3. 39,95 EUR.

Reihe: Alter(n) und Gesellschaft - Band 22.
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Thema

„Migration und Integration“ werden immer mehr zum Querschnittsthema in den Sozial- und Erziehungswissenschaften, was folgerichtig auch darauf verweist, dass Einwanderung und ihre Folgen in der Mitte der Gesellschaft bzw. im Diskurs der Einwanderungsgesellschaft, also in Politik, Medien, Öffentlichkeit und Wissenschaft, angekommen ist. Wie kein anderes Thema durchzieht die Thematik „Migration und Integration“ alle Bereiche und Subsysteme unserer Gesellschaft. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr sog. „Bindestrich-Soziologien“ oder Teil-Pädagogiken sich des Themas annehmen, was dann zu Buchtiteln im Sinne von „Migration und …“ wie – exemplarisch seien genannt – „Migration und Bildung“ (Hamburger/ Badawia/ Hummrich 2005), „Migration und Mobilität …“ (Berkenbusch/ von Helmolt/ da Silva 2012), „Handbuch Migration und Familie“ (Fischer/ Springer 2011) oder „Migration und Alltag“ (Lange/ Polat 2010) führt (vgl. dazu auch die socialnet Rezensionen) .

In jüngster Zeit fällt vor allem eine Zunahme der Publikationen zu „Migration und Alter“ auf, was ebenfalls nicht überrascht, da die (Probleme der) demographische(n) Entwicklung allerorten diskutiert werden, Einwanderer eben auch älter werden und die älteren Migranten gegenüber den Jüngeren, wie auch bei Einheimischen, prozentual zunehmen (werden). Bekanntermaßen wirbt ja das demographisch alternde Deutschland, insbesondere seine Wirtschaft und damit auch die politisch Mächtigen, um junge und qualifizierte Arbeitskräfte. Zum Thema „Migration und Alter(n)“ sind erst kürzlich weitere Publikationen auf den Markt gekommen wie z. B. die von Schäfers (2009) oder Kaiser (2011, vgl. die Rezension).

Herausgeberin und Herausgeber , Autorinnen und Autoren

Die Herausgeber arbeiten an der Universität Chemnitz (Baykara-Krumme) und Universität Passau (Schimany, der aber hauptberuflich Referatsleiter beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist) sowie im Deutschen Zentrum für Altersfragen in Berlin (Motel-Klingebiel). Die 28 AutorInnen der 18 Beiträge liste ich hier nicht auf. Erwähnenswert ist jedoch der interdisziplinäre Charakter sowie die internationale Zusammensetzung der Beiträge und Beiträger (u. a. Mediziner, Geographie und aus der Türkei, Österreich und Schweiz – es überwiegen aber SozialwissenschaftlerInnen aus Deutschland).

Aufbau

Wie bei den meisten Readern üblich findet sich eine Einführung der Herausgeber zum Thema „Viele Welten des Alterns? Ältere Migrantinnen und Migranten in der Alter(n)s- und Migrationsforschung“ (S. 11 – 42), hier noch ergänzt durch eine weitere Einführung von Schimany und Baykara-Krumme „Zur Geschichte und demographischen Bedeutung älterer Migrantinnen und Migranten in Deutschland“ (S. 43 – 73), so dass die Leser ausführlich und detailliert thematisch in Kenntnis gesetzt werden.

Sodann folgen Kapitel zu „Ökonomische Lebensqualität“ mit drei Beiträgen (S. 77 – 157) und zur „Gesundheitlichen Lebensqualität“ (vier Artikel von S. 161 – 250) sowie die Kapitel „Soziale Einbindung“ mit vier Aufsätzen (S. 255 – 362) und „Mobilität und Transnationalität“ mit drei Beiträgen (S. 365 – 433).

Den Abschluss bildet das Kapitel „Altern und Migration in Forschung und Praxis“ mit einem „Blick zurück und nach vorn: Zwei Jahrzehnte Forschung zu älteren Migrantinnen und Migranten“ (S. 437 – 447) von Maria Dietzel-Papakyriakou, von der man unter der Rubrik „Autorenverzeichnis“ (S.467ff) leider – trotz oder wegen (?) deren Bekanntheitsgrad – nichts lesen und so auch erfahren kann sowie zuletzt der Beitrag von Peter Zemann zu „Ältere Migrantinnen und Migranten in der Altenhilfe und kommunalen Alternspolitik“.

Inhalte

Der Umfang und vor allem die Vielzahl der Beiträge zwingen zur „Reduktion von Komplexität“, d.h. ich konzentriere mich auf die beiden einleitenden und die beiden abschließenden Artikel, da diese allgemeinen Charakter haben. In Bezug auf den ethnisch-kulturellen Fokus der anderen Aufsätze überwiegt die Ethnie der Türken und die Gruppe der (Spät-) Aussiedler.

Einleitend wird – zu Recht und nicht überraschend – betont, dass das Thema „?Ältere Migranten? im Schnittpunkt von Alter(n)s- und Migrationsforschung … noch nicht als etabliert gelten kann“ und die „Schnittmenge zweier zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen im 21. Jahrhundert (bildet): die demographische Alterung und die internationale Migration“ (S. 11). Wie üblich werden dann auch „mangelnde Daten“ sowie das Fehlen „konzeptioneller und erklärender Ansätze“ (S. 12) behauptet und beklagt, um das eigene Vorhaben zu legitimieren. Im „Konzept der Lebensqualität im Alter“ (ebd.) erhoffen sich die Herausgeber eine theoretische Fokussierung aller Beiträge.

Weiter werden der Forschungsstand sowie die öffentliche Debatte skizziert, indem auf die Themen „Migration in der Alter(n)sforschung“ und „Alter(n) in der Migrationsforschung“ eingegangen wird und schließlich wird das Konzept der „Lebensqualität im Alter“ beschrieben. In allen Beiträgen wird deutlich, so die Herausgeber, dass „ältere Migrantinnen und Migranten in Deutschland … eine höchst heterogene Gruppe … (mit einer) großen Vielfalt an Lebenslagen und Lebensstilen“ sind (S. 35). Ziel des Readers sei, das „gerontologische und lebenslaufbezogene Grundwissen in die migrationswissenschaftliche Analyse einfließen zu lassen“ (S. 36) – dies gelingt auch in den meisten Beiträgen.

In dem Band wird im Sinne des „intersectionality approach“ erfreulicherweise auf die Kategorie „Alter“ bzw. „Generation“ besonders eingegangen, die Variable „Geschlecht/ Gender“, ansonsten beliebter Fixpunkt vieler Studien im Migrationsbereich, bleibt dagegen unverständlicherweise unberührt.

Im zweiten einleitenden Beitrag von Schimany/ Baykara-Krumme werden zuerst einmal etliche Daten und Fakten zum „Wanderungsgeschehen in Deutschland“ präsentiert (Zuzüge und Fortzüge allgemein sowie die der über 64-Jährigen mit und ohne ausländischer Staatsangehörigkeit), wobei auch die Zahlen für (Spät-) „Aussiedler“ und „jüdische Zuwanderer“ genannt werden – letztere sogar nach Geschlecht getrennt. Zu Recht wird eigens erwähnt, dass „von 1955 bis 2010 nahezu 40 Mio. Zuzüge und fast 30 Mio. Fortzüge registriert (wurden)“, was nur nochmal verdeutlichen soll, dass zu einem Einwanderungsland immer auch Rück- oder Auswanderungen gehören. Bei allen Daten und Statistiken wird – neben dem Alter – nach Ethnie bzw. Herkunftsland differenziert; dagegen fehlen z. B. die Variablen Aus-Bildung oder Religion. Hauptvariable ist bei all den Statistiken das Merkmal „mit oder ohne Migrationshintergrund“ – ohne zu reflektieren, was mit diesem Terminus und Dualismus ideologisch mitschwingt.

Relevant und erwähnenswert für die aktuelle Debatte um Einwanderung und demographische Entwicklung ist sicher, dass „seit 1972 in Deutschland weniger Geburten als Sterbefälle verzeichnet“ werden und „dass Deutschland auf EU-Ebene bei den absoluten Zahlen eine Spitzenstellung einnimmt, hinsichtlich des Anteils an Älteren befindet es sich aber – bei gegebener Datenlage – nur im Mittelfeld“ (S. 67, 69). So viel zur „Überflutung durch Ausländer“.

Fakt der Datenauswertung ist: Ältere Migranten stellen mittlerweile eine nicht unbedeutende Gruppe in der Bevölkerung dar; die Einwanderer der ersten Generation sind mittlerweile älter geworden; der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird weiter zunehmen; und (letzter Satz): „der Prozess der demographischen Alterung der Migrantenbevölkerung ist daher von großer gesellschaftlicher Relevanz“ (S. 72).

Im ersten der beiden abschließenden Aufsätze versucht Dietzel-Papakyriakou, die Pionierin der deutschen Alter(n)smigrationsforschung, einen „Blick zurück und nach vorn“, indem sie auf der Basis eigener Erfahrungen und Arbeiten auf gut „zwei Jahrzehnte Forschung zu älteren Migrantinnen und Migranten“ schaut (S. 437ff). Auch hier werden die Versäumnisse der Politik bzw. deren Ignoranz (Arroganz?) gegenüber wissenschaftlichen Postulaten und Erkenntnissen deutlich. Die Abkehr von „Deutschland ist kein Einwanderungsland“ zur Erkenntnis „auch Migrantinnen und Migranten werden älter“ (S. 438) ist vergleichbar mit dem mühsamen Durchbohren dicker Bretter.

Der Beitrag ist wissenschafts- und forschungshistorisch äußerst interessant zu lesen; er skizziert die Etappen der Alter(n)smigrationsforschung ab 1982 (erste Tagung zum Thema) über 1989 (Erster Altenbericht der Bundesregierung) und 1993 (erste größere wissenschaftliche Publikation) bis zum Fünften Altenbericht 2005, in dem „das Thema sogar in der Sachverständigenkommission vertreten“ wurde (S. 439) – und damit endgültig etabliert war.

Einen großen Einfluss auf die interdisziplinäre Forschung und Theoriebildung hatte die Migrationssozialarbeit, die eine neue Klientel erschlossen hatte und auf die Defizite in Wissen und Erkenntnisse zum Thema hinwies. Die neuen aus der Theoriedebatte abgeleiteten Zauberworte hießen von nun an „Interkulturelle Öffnung“ und „Kultursensible Altenpflege“ – „damit war das Thema nun im Kanon gerontologischer und migrationsbezogener Forschung und Diskussion verankert“ (S. 442).

Der Beitrag betont zu Recht, dass Fragen der „Integration“ immer auch generationenspezifisch diskutiert und theoretisch angegangen werden müssen, dass Alter(n)sforschung immer auch normativ aufgeladen ist, dass Forschung und Theoriebildung auch hier von einer „Schicht/Kultur-Kontroverse“ (S. 445) betroffen ist bzw. dem Widerstreit von „Struktur- versus Kultur-Paradigma“ ausgesetzt ist.

Erforderlich wären gemäß Dietzel-Papakyriakou eine Überprüfung der gängigen Akkulturations- und Integrationstheorien mit Blick auf das Alter(n), vor allem Längsschnittstudien zum Lebensverlauf bzw. zum Ausmaß und zur subjektiven Relevanz von Reethnisierungstendenzen, ethnischen Koloniebildungen und zu Generationenbeziehungen Großeltern-Enkel. Denn: „Metatheoretisch ergäbe sich hier eine Gelegenheit, unsere Vorstellungen von Akkulturationsprozessen als lineare kumulative Verläufe kritisch zu hinterfragen“ (S. 446, letzter Satz).

Im abschließenden praxisorientierten Beitrag zu „Ältere Migrantinnen und Migranten in der Altenhilfe und kommunalen Alternspolitik“ (S. 449) geht Zeman von der „Kurzformel für den demographischen Wandel“ aus: „älter, weniger, bunter“ und macht damit nochmal deutlich, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, das durch eine „kulturelle und ethnische Vielfalt“ charakterisiert ist und dass auch die Lebensphase Alter „bunter“ und dadurch noch heterogener geworden ist. Seit etwa zehn Jahren ist das Thema endgültig in der Praxis angekommen (vgl. 2002: ‚Charta für eine kultursensible Altenhilfe: Memorandum für eine kultursensible Altenhilfe‘; gekoppelt an eine ‚Kampagne kultursensible Pflege‘). Die „Entdeckung“ und damit Erschließung einer neuen Zielgruppe/Klientel war – sozialpädagogiktypisch (vgl. „Ausländerpädagogik“) – mit „pauschalen Defizitzuschreibungen“ verbunden (vgl. „Disengagement-Theorie“ in der Gerontologie) und ältere Einwanderer („Einwanderer“ als Begriff taucht interessanterweise nicht auf!?) wurden als neue „soziale Problemgruppe“ definiert, d.h. stigmatisiert.

Auch bei Zeman fehlt die Gender-Variable. So spricht er z. B. von der „doppelten Benachteiligung“ durch „Alter“ und „Migrantenstatus“ – so, als gäbe es keine kritische (nicht unbedingt auch feministische) Frauenforschung. Die Theoriediskussion in der Praxis ist einseitig auf „Ethnizität“ fixiert (vgl. auch „kultursensibel“ oder „ethnische Kultur“) – ältere Migrantinnen und Migranten scheinen keine Sexualität zu haben und in Bezug sowohl auf die Eigen- als auch auf die Fremddeutung genderneutral zu sein. Welches „Bild vom Alter“ liegt hier – auch in den anderen Beiträgen – vor? Symptomatisch für diese Sicht ist der Satz: „Ältere Migrantinnen und Migranten(!! H.G.) unterscheiden sich nach Staatsangehörigkeit, kultureller Herkunft, Gründen ihrer Migration, rechtlichem Status, aber auch nach den individuell unterschiedlichen Erfahrungen“ (S. 453f). Bedeutet also die Formulierung „Migrantinnen und Migranten“, dass damit die Genderperspektive ausreichend Berücksichtigung gefunden hätte – das kann wohl nicht wahr sein, oder?

Als relevante „Handlungsfelder“ der Pflegepraxis werden kapitelweise beschrieben: „Wohnen, Wohnumfeld und Quartier“, „Begegnung, Freizeitgestaltung, Bildung und Kulturarbeit“, „Engagement und Partizipation“ sowie „Gesundheit und Pflege“. Ausblickend werden neue Fragen und Themen für die Zukunft der Alterspflege ganz kurz, aber nicht unwichtig, aufgeworfen: Die Zahl der eher „transkulturell“ orientierten älteren Migranten wird zunehmen – was bedeutet dies für die „kultursensible“ Pflege? Und greifen dann noch die heute üblichen „interkulturellen Konzepte“? Meine Antwort wäre ein Verzicht auf den homogenisierenden und vorurteilbeladenen Kultur- oder Ethniebegriff – ältere Menschen sind vor allem biographisch und bio-genetisch einzigartige Subjekte im Schnittpunkt etlicher im Sozialisationsprozess wirkender Variablen (vgl. „intersectionality approach“).

Diskussion

Wie schon erwähnt: Im gesamten Reader wird (wissenschafts-)“politisch korrekt“ jeweils „Migrantinnen und Migranten“ geschrieben, aber es wird an keiner Stelle genderspezifisch argumentiert oder die Variable Geschlecht (so wie Ethnie oder Kultur, Nation, Schicht oder Milieu, Lebenslage oder Bildung) zur Beschreibung der heterogenen Lebenslagen und Bedürfnisse im Alter herangezogen – seltsam. Wenn man Alter und Altern unter den Aspekten von Pluralisierung (Heterogenität, bunte Vielfalt) und Individualisierung (Blick auf biographische Erfahrungen und Einzigartigkeit) betrachten will, dann bieten sich m.E. vor allem das Theorem der „Kapitalausstattung“ (Ressourcen, Potentiale) von Bourdieu sowie der „intersectionality approach“ an (die Kreuzung von ‚class-race-gender‘ sowie religion, region, generation etc. in einer Person) – beide Perspektiven finde ich nicht in dem Reader. Die Beiträge bleiben dem Kultur(Ethnie-)Paradigma verhaftet – da hilft auch der Hinweis im letzten Abschnitt auf „Transkulturalität“ (vgl. oben, S. 463) wenig, zumal das Konzept der „Transkulturalität“ immer noch den Fokus auf „Kultur“ legt bzw. diese Perspektive nicht überwunden oder gar ad acta gelegt hat.

Ferner gewinnt bei mir immer mehr der Gedanke Oberhand, dass von Readern kein wissenschaftlicher Fortschritt erwartet werden kann, da Reader einerseits Einzelbeiträge zu kapitelweisen Spezialthemen aufweisen und andererseits einführende Überblicksartikel und Bilanzen präsentieren. Dabei können die einzelnen Beiträge durchaus erhellend, informativ und anregend sein (wie z.B. der von Dietzel-Papakyriakou) und damit relevant zum Einlesen in die oftmals vielschichtige Thematik; einen Erkenntnisfortschritt darf man aber nicht erwarten. Aber vielleicht ist das auch nicht die Funktion von Readern, deren Relevanz aber gerade durch die enorme Ausdifferenzierung (Atomisierung) der Fachdisziplinen in Bindestrich-Sektionen in einer ersten Orientierung und im Vermitteln von Überblickswissen besteht.

Bei der Wahl des Titels „Viele Welten des Alterns“ wäre m. E. im Sinne der Wissenschaftshygiene ein eindeutiger Hinweis auf die Studie „Viele Welten leben“ von Boos-Nünning/ Karakasoglu notwendig gewesen. Titelklau ist zwar kein Plagiat, aber es gehört sich nicht.

Fazit

Wenn dem so ist, wenn Reader vor allem die Funktion haben, dass sich die Leser in eine komplexe Thematik einlesen können, grundlegende Informationen wie auch Fakten, Daten und Theoreme zum Thema erhalten, um sich so einen fundierten Überblick zu verschaffen, dann hat der Reader diese Funktion für den Themenbereich „Alter(n) in der Migration“ erfüllt. Vertiefungen oder gar neue Erkenntnisse darf man wohl nur von Monographien (oftmals Dissertationen oder Habil.-Schriften) erwarten.

Literatur

  • Boos-Nünning, Ursula und Karakasoglu, Jasemin (2005): Viele Welten leben. Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen mit griechischem, italienischen, jugoslawischen, türkischem und Aussiedlerhintergrund. Münster.
  • Kaiser, Claudia (2011): Transnationale Altersmigration in Europa. Sozialgeographische und gerontologische Perspektiven. Wiesbaden.

Rezensent
Prof. Dr. Hartmut M. Griese
Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie. ISEF-Institut (Institut für sozial- und erziehungswissenschaftliche Fortbildung
Homepage www.Isef-Institut.de


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Zitiervorschlag
Hartmut M. Griese. Rezension vom 17.10.2012 zu: Helen Baykara-Krumme, Andreas Motel-Klingebiel, Peter Schimany (Hrsg.): Viele Welten des Alterns. Ältere Migranten im alternden Deutschland. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012. ISBN 978-3-531-18318-3. Reihe: Alter(n) und Gesellschaft - Band 22. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/13719.php, Datum des Zugriffs 28.09.2016.


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