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Willy Klawe: Das Ausland als Lebens- und Lernort

Cover Willy Klawe: Das Ausland als Lebens- und Lernort. Interkulturelles Lernen in der Individualpädagogik. Eine Expertise. Comedia Verlag (Bochum) 2013. 205 Seiten. ISBN 978-3-00-042317-8.

Die Expertise ist nicht über den Buchhandel erhältlich. Bestellungen über bundesverband-erlebnispaedagogik.de.
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Thema

Sozialpädagogische Einzelbetreuungen finden sowohl im In- als auch im (vor allem europäischen) Ausland statt, wobei in den letzten zwanzig Jahren Einzelbetreuungen im Ausland deutlich zurückgegangen sind. Dabei weist eine individualpädagogische Maßnahme im Ausland vor allem zwei Vorteile auf: Sie ermöglicht durch die Distanz von der Heimat einen Neuanfang, und die fremde Umgebung und Kultur hindern die jungen Menschen daran, sich der Betreuung zu entziehen. Willy Klawe möchte mit seiner Expertise das Spektrum der konzeptionellen Begründungen und pädagogischen Gestaltungsprozesse für solche Maßnahmen im Ausland erweitern sowie Kultur und Fremdheit als Chance für neue Erfahrungen zu nutzen.

AutorInnen

Willy Klawe ist Diplomsoziologe und Professor an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Instituts für Interkulturelle Pädagogik (HIIP). Seine Schwerpunkte sind Evaluationsforschung, Team-und Organisationsberatung, Sozialraumorientierung, Netzwerkarbeit und die Vermittlung interkultureller Kompetenz.

Die Mitautorin Heide Kröger studierte Deutsch und Geschichte und ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ tätig ist und Integrationsbeauftrage der Stadt Norderstedt. Sprache als Medium für Teilhabe und Integration ist ihr ein wichtiges Anliegen.

Thomas Heckner lernte den Beruf des Jungend- und Heimerziehers, studierte Sozialpädagogik und Heilpädagogik und promovierte über ressourcenorientierte Arbeit mit Schulverweigerern. Seit 1988 leitet er den pädagogischen Bereich einer Erziehungshilfeeinrichtung und gründete 1998 die Flex-Fernschule.

Die Recherche wurde unterstützt von den Diplomsozialpädagoginnen Katrin Hasselmann und Silke Schweers sowie dem Diplom-Sozialarbeiter und Diplompädagogen Michael Ziegler.

Aufbau

Nach einem kurzen Vorwort und der Skizzierung der Ausgangslage zur Betreuung im Ausland folgen vier Hauptteile:

  • Teil A stellt theoretische Annäherungen und Erklärungsansätze vor,
  • in Teil B finden wir empirische Befunde,
  • Teil C beschäftigt sich mit dem interkulturellen Lernen, und
  • Teil D präsentiert konzeptionelle und pädagogische Anregungen.

In seinem ergänzenden Beitrag in Teil E kommentiert Thomas Heckner die Betreuung Jugendlicher im Ausland aus humanwissenschaftlicher Perspektive.

Das Buch endet mit dem Literaturverzeichnis und Kurzbiographien der AutorInnen.

Inhalt

Im Vorwort wird das methodische Vorgehen der Expertise als Sekundäranalyse „fremden“ Materials vorgestellt: Forschungsergebnisse, empirische Befunde und konzeptionelle Entwürfe aus fremden Praxis- oder Wissenschaftsbereichen wurden ausgewertet und daraufhin geprüft, welche Anregungen sie für die Individualpädagogik bieten können. Vier zentrale Befunde werden hier bereits genannt:

  1. Individualpädagogik im Ausland und interkulturelles Lernen ergänzen sich.
  2. Bei guter Vorbereitung können im Ausland soziale Lernprozesse initiiert und unterstützt werden.
  3. Im Ausland klarzukommen kann zur Erfahrung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit bei den Jugendlichen beitragen.
  4. Die Auslandserfahrungen sowie interkulturelle und fremdsprachliche Kompetenzen erhöhen die Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt.

Es folgt ein einleitendes Kapitel zur Ausgangslage, dass individualpädagogische Maßnahmen im Ausland deutlich zurückgegangen sind, was zur Zielsetzung der Expertise überleitet, Vorzüge, Chancen sowie Gestaltungsprozesse für solche Maßnahmen im Ausland herauszuarbeiten.

Teil A: Das „Ausland“ im Rahmen der Individualpädagogik

Die konzeptionellen Grundgedanken in der Literatur messen dem Ausland bei individualpädagogischen Maßnahmen zusammengefasst folgende Bedeutung bei:

  1. Räumliche Entfernung vom bisherigen Lebensumfeld als eine Art „Weglaufsperre“
  2. Die fremdkulturelle Umgebung (Sprache, Lebensstil, Verhaltensnormen) zwingen die Jugendlichen zu einer engeren Beziehung zur Betreuungsperson und intensiveren Auseinandersetzung mit sich selbst, schafft also eine „Rahmung“, die überhaupt erst ermöglicht, mit den Jugendlichen zu arbeiten.
  3. Die fremdartige Umgebung verhindert den Rückgriff auf gewohnte Alltagsroutinen und begünstig das Ausprobieren neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Darauf werden drei theoretische Annäherungen und Erklärungsansätze skizziert, die die Prozesse in Empirie und Praxis zu beschreiben vermögen.

  1. Das Phasenmodell von Matthias Witte erklärt die Besonderheit von Auslandsprojekten anhand sechs unterschiedlicher Entwicklungsphasen. Witte weist darauf hin, dass der Auslandsaufenthalt für den Jugendlichen zwei Strukturbrüche (zu Beginn und bei der Rückkehr) beinhaltet und damit das Risiko zu einer Kette von Enttäuschungen und Beziehungsabbrüchen zwei weitere hinzuzufügen. Deshalb reicht das Modell von einer sorgfältigen Diagnostizierung (ist Ausland wirklich das Richtige?) bis zur Normalisierung im Heimatland nach der Rückkehr.
  2. Die Kulturschocktheorie von Kalervo Oberg beschreibt die Auswirkungen der kulturellen Differenzen und Anpassungsprozesse in einer U-Kurve von der anfänglichen Euphorie über Ernüchterung und Frustration zur Anpassung bis hin zum Gefühl, sich heimisch zu fühlen. Die Theorie wird zur W-Kurve ergänzt, um den Rückkehrschock und die Reintegration.
  3. Holger Wendelin typisiert die kulturelle Einbettung der betreuenden Fachkräfte. Auf einem Kontinuum zwischen zwei Polen kann der Jugendliche einerseits fast ausschließlich der ausländischen Sprache und Kultur ausgesetzt sein und weder mit Betreuern noch mit der Familie oder Peers deutschsprachigen Kontakt haben, was später die Reintegration erschweren könnte, oder aber sich im Ausland in einem deutschen Setting bewegen und damit kaum Einflüssen des Gastlandes ausgesetzt sein. Wendelin fordert eine angemessene Balance, die zum Maßstab für die Bewertung vorgefundener Strukturen werden könne.

Teil B: Das Ausland als Lern- und Erfahrungsfeld – empirische Befunde

Dieses Kapitel fasst Erfahrungen und empirische Ergebnisse von Evaluationsstudien internationaler Jugendbegegnungen (gemeinsame Freizeitprogramme und Schüleraustauschprogramme, Auslandspraktika für Auszubildende, Auslandsstudium, Freiwilliges Soziales Jahr sowie Arbeiten im Ausland aufgrund von Auslandsentsendungen) zusammen. Beleuchtet werden unter anderem Motive, Auslöser für interkulturelles Lernen, die Bedeutung der Erfahrungen für die Biografieentwicklung, Auswirkungen auf Selbstbild und Kompetenzentwicklung, Erfolgskriterien sowie mögliche Risiken. Als theoretische Erklärungsmodelle dienen das „Developmental Model of Intercultural Sensitivity“ von Milton Bennet, das den Übergang von ethno-zentrischen Sichtweisen wie Leugnung, Abwehr und Minimierung von Unterschieden hin zu ethno-relativen Perspektiven wie Akzeptanz, Anpassung und Integration abbildet, sowie Obergs Kulturschock-Modell. Aus den Ergebnissen resultieren als zentrale Anforderungen für die pädagogische Gestaltung:

  1. die sorgfältige Vorbereitung,
  2. die Begleitung während des Aufenthalts, um die Reflektion von Erfahrungen zu unterstützen und bei der Bewältigung von Stress- und Krisensituationen zu helfen,
  3. die Vorbereitung der Rückkehr und Begleitung bei der Wiedereingliederung und dem Erfahrungstransfer im Heimatland.

Als Teil der Vorbereitung werden interkulturelle Trainings untersucht sowie Nutzen und Grenzen des Einsatzes von vergleichenden kulturellen Dimensionen (Geert Hofsteede, Claude-Hélène Mayer) und Kulturstandards (Alexander Thomas) diskutiert. Insbesondere in Verbindung mit „Critical Incidents“, die die eigene Reflektion anregen, können Kulturstandards trotz ihres stereotypen Charakters, eine wertvolle Orientierungshilfe sein.

Teil C: Begegnung mit dem Fremden – interkulturelles Lernen

Teil C stellt verschiedene Konzepte des interkulturellen Lernens vor Ort und durch vorbereitende Maßnahmen vor. Der Jugendliche muss lernen, im Ausland auf seine erlernten Ordnungskonzepte zu verzichten, da diese der dortigen Wirklichkeit nicht mehr entsprechen, und muss je nach Situation und Kontext neue erlernen bzw. aushandeln. Hierfür ist eine tragfähige Identität nötig und unter Umständen eine begleitende Unterstützung, um Angst und Orientierungslosigkeit zu überwinden, persönliche Schwächen auszugleichen und interkulturelle Verständigung als zentrales Instrument gesellschaftlicher Verständigung und Integration zu erlernen. Der Lernprozess vollzieht sich dabei idealerweise nicht nur informell im alltäglichen Umgang mit der neuen Kultur, sondern auch formell in didaktisch-methodisch strukturierten Trainings. Die Ziele interkultureller Kompetenz sind kognitiv, affektiv und verhaltensorientiert und können unter anderem erworben werden durch Biografiearbeit, Rollenspiele, Simulationen, Episoden, „Critical Incidents“, selbstbestimmtes Lernen, Vorträge, etc., die jeweils kulturübergreifende und kulturspezifische Fragestellungen zum Thema haben können.

Teil D: Das Ausland als Lebens- und Lernort: Konzeptionelle und pädagogische Anregungen

In diesem Kapitel wird die Betreuung im Ausland als Herausforderung und Chance für einen Neuanfang diskutiert. Die Evaluation solcher Maßnahmen zeigt, dass der Standort Ausland zu besseren Ergebnissen (individuelle Ressourcen, Gesamtentwicklung, individuelle Zielerreichung, Erreichen von Schul-und Bildungsabschlüssen) führt. Die Autoren formulieren hieraus die Anforderung, den Jugendlichen aus seiner Komfortzone heraus in eine Wachstumszone zu führen, ohne ihn dabei zu überfordern oder ihm Angst zu machen (Panikzone). Hierzu lassen sich individualpädagogische und interkulturelle Lernziele sinnvoll verknüpfen, indem die Jugendlichen einem „kalkulierten“ Kulturschock ausgesetzt werden. Hierzu werden pädagogische Anregungen für Themen und Ziele der Vorbereitung, des Ankommens, der Betreuung als „sicherer Ort“, der Kulturvermittlung, des Spracherwerbs, der Begegnung mit Peers, interkultureller Konfliktlösung, Schule und Ausbildung sowie der Rückkehr, Transfer und Sicherung der Anschlussfähigkeit nach Beendigung der Maßnahme. Daraus werden die professionellen Qualifikationen der Betreuer (authentische und ausgebildete Fachkräfte) und betreuenden Stellen (unterstützendes Netzwerkmit Beratung, Fortbildung, Supervision, etc.) im systemischen Sinne abgeleitet.

Teil E: Erziehungshilfen im Ausland aus humanwissenschaftlicher Perspektive

Dieser letzte Teil von Thomas Heckner beleuchtet das Thema Erziehungshilfe im Ausland aus einer wissenschaftlich-theoretischen Perspektive. Heckner greift dabei zu Erklärungsmodellen aus der Neurobiologie, der Bindungsforschung und der Entwicklungspsychologie und liefert damit die theoretische Fundierung und Begründung zu den empirischen Ergebnissen der von Klawe und seinen Mitarbeitern vorgelegten Expertise. Mittels der Theorien zeigt er auch die Chancen und Risiken auf, die mit einer radikalen Veränderung der Lebensumgebung im Jugendalter verbunden sind und formuliert Anforderungen an die Begleitung der Maßnahme. Das Jugendalter ist ein Fenster, in dem die jungen Menschen besonders offen sind für Wahrnehmungen und Handlungsmuster. Ausgehend von einer lebenslangen Plastizität unseres Denkens, Fühlens und Handelns können durch den Neuanfang im Ausland ungünstige emotionale und Handlungsmuster gleichsam gelöscht werden und durch neue ersetzt werden. Dies gilt auch für unsichere Bindungsmuster, die durch einfühlsame Betreuung in Einstellungen und Handlungspotentiale, die für sichere Bindung kennzeichnend sind, überführt werden, was wiederum zur Selbstwirksamkeitserfahrung beiträgt. Ein weiterer wesentlicher Baustein für Selbstwirksamkeit ist die schulische und berufliche Bildung, die dem jungen Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Diese Anforderungen vermag eine Auslandserfahrung zu ermöglichen, sofern die Jugendlichen – vor allem in kritischen Phasen – individualpädagogisch qualifiziert und authentisch von ihren Betreuern unterstützt werden.

Diskussion

Die Expertise „Das Ausland als Lebens-und Lernort“ ist ein theoretisch und empirisch fundiertes Plädoyer für vermehrte Auslandsmaßnahmen im Rahmen der Individualpädagogik, die im Moment eher zurückgehen. Die Autoren zeigen anhand der Auswertung theoretischer Ansätze und empirischer Ergebnisse ein recht ausgewogenes Bild der durch den Standort Ausland ermöglichten vorteilhaften Entwicklung andernfalls gefährdeter Jugendlicher ebenso wie der damit verbundenen Herausforderungen und daraus resultierenden notwendigen begleitenden Maßnahmen und Anforderungen an die Betreuer.

Leider liest sich das Buch bezüglich Aufbau, Sprache und Stil stellenweise wie mit der heißen Nadel zusammengestrickt, was möglicherweise der Autorenvielfalt geschuldet ist. In der Einleitung wird für den mit der Materie unkundigen Leser nicht ganz deutlich, welche Problematik die zu betreuenden Jugendlichen mitbringen, und die Ideen, Theorien und empirischen Erfahrungen, insbesondere in den ersten beiden Kapiteln, erscheinen wenig strukturiert. Die theoretische Integration aller Erkenntnisse im letzten Kapitel rundet das Buch glücklich ab. Dieses Kapitel kann deshalb auch gut als Einstieg in das Thema gelesen werden.

Die Erkenntnisse, Erfahrungen und Anregungen sind auch anwendbar und hilfreich für all diejenigen, die Schüleraustausche und andere Auslandsaufenthalte von Jugendlichen vorbereiten, organisieren oder betreuen.

Fazit

In dieser Expertise werden Forschungsergebnisse, empirische Befunde und konzeptionelle Entwürfe zu individualpädagogischen Betreuungsmaßnahmen für „schwierige“ und traumatisierte Jugendliche im Ausland ausgewertet sowie auf Chancen und Herausforderungen hin untersucht. Ergebnis ist, dass der Standort Ausland und die damit verbundenen kulturellen Herausforderungen und Lernmöglichkeiten die Erfordernisse der Individualpädagogik sehr günstig ergänzen können, sofern die Jugendlichen qualifiziert, kompetent und einfühlsam begleitet werden. Das Buch enthält empirisch und theoretisch begründete Anregungen für die Durchführung sowie die Vor- und Nachbereitung solcher Maßnahmen. Ein sorgfältigeres Lektorat hätte dem Buch allerdings gut getan.


Rezensentin
Dipl.-Kfm. Tatjana van de Kamp
MA (Arbeits- und Organisationspsychologie)
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Zitiervorschlag
Tatjana van de Kamp. Rezension vom 05.11.2013 zu: Willy Klawe: Das Ausland als Lebens- und Lernort. Interkulturelles Lernen in der Individualpädagogik. Eine Expertise. Comedia Verlag (Bochum) 2013. ISBN 978-3-00-042317-8. Die Expertise ist nicht über den Buchhandel erhältlich. Bestellungen über bundesverband-erlebnispaedagogik.de. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/15359.php, Datum des Zugriffs 01.06.2016.


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