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Annett Büttner: Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert

Cover Annett Büttner: Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert. Franz Steiner Verlag (Stuttgart) 2013. 480 Seiten. ISBN 978-3-515-10462-3. D: 69,00 EUR, A: 71,00 EUR, CH: 89,00 sFr.

Reihe: [Medizin, Gesellschaft und Geschichte / Beiheft] Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Beiheft - 47.
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Thema

Vor dem Hintergrund, dass das unterentwickelte Militärsanitätswesen der europäischen Armeen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein nicht in der Lage war, seinen Aufgaben gerecht zu werden, entwickelte sich die freiwillige Kriegskrankenpflege. Da die Rot-Kreuz-Organisationen in diesem Zeitraum freilich erst entstanden, lag in den sogenannten Deutschen Reichseinigungskriegen der Jahre 1864 bis 1870/71 die Hauptlast der Arbeit auf den evangelischen Diakonissen und Diakonen sowie den katholischen Schwestern. Sie waren gleichsam die ersten zivilen Pflegekräfte im Kriegseinsatz. In ihrer breit angelegten Studie „Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“ stellt Annett Büttner den Alltag des Pflegepersonals in den Lazaretten vor und berichtet anhand von Briefen und Berichten von dessen Intentionen und Bewältigungsstrategien. Darüber hinaus betrachtet sie die Entwicklung der freiwilligen Kriegskrankenpflege bis zum Ersten Weltkrieg (1914-1918).

Autorin

Dr. Annett Büttner (Jahrgang 1965) arbeitet als wissenschaftliche Archivarin bei der Fliedner-Kulturstiftung (vgl. www.fliedner-kulturstiftung.de). Sie veröffentlichte zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge, jüngst (Essen 2013) in dem von Dr. Norbert Friedrich herausgegebenen Katalog zur Dauerausstellung „Pflegemuseum Kaiserwerth“ (vgl. die Besprechung des Rezensenten in www.socialnet.de/rezensionen/15827.php).

Zu ihren Monografien gehören etwa „Hoffnungen einer Minderheit. Suppliken jüdischer Einwohner an den Hamburger Senat im 19. Jahrhundert“ (Münster 2003), (mit Norbert Friedrich) „Hausgeschichten. Die Kaiserswerther Diakonie und ihre historischen Gebäude“ (Düsseldorf 2007) und (mit Ruth Felgentreff) „Der Johanniterorden und die Mutterhausdiakonie“ (Düsseldorf 2013).

Entstehungshintergrund

Die vorliegende Arbeit, die als „Beiheft 47“ der von Prof. Dr. Robert Jütte herausgegebenen renommierten Reihe „Medizin, Gesellschaft und Geschichte“ erscheint, wurde 2013 an der Universität Düsseldorf als Dissertation unter dem Titel „‚Der Krieg mit seinem Elend will nicht in den Geschichtsbüchern, sondern in den Spitälern studiert sein.‘ Die freiwillige konfessionelle Krankenpflege im 19. Jahrhundert“ angenommen. Die Drucklegung erfolgte mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung Stuttgart, des Vorstandes der Kaiserswerther Diakonie und dem Generalsekretariat des Johanniterordens.

Aufbau

Nach der Einleitung mit Angaben zum Thema, Forschungsstand, Forschungsinteresse und -methoden sowie zu den Quellen und ihren Besonderheiten (S. 11-28) gliedert sich die Untersuchung, die rund ein Dutzend zeitgenössischer Schwarzweiß-Abbildungen enthält, in die folgenden Hauptkapitel:

  1. Die Versorgung verwundeter und erkrankter Soldaten bis zu den Reichseinigungskriegen (S. 29)
    1. Das Militärsanitätswesen (S. 29)
    2. Die Konfessionelle Krankenpflege (S. 43)
    3. Internationale Initiativen zum Aufbau der freiwilligen Krankenpflege im Krieg (S. 64)
    4. Die Gründung regionaler Rotkreuzgesellschaften (S. 76)
  2. Die freiwillige Krankenpflege während der Reichseinigungskriege (S. 81)
    1. Der Deutsch-Dänischer Krieg 1864 (S. 81)
    2. Der Preußisch-Österreichische Krieg 1866 (S. 123)
    3. Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 (S. 194)
    4. Vom „halb ausgebildeten Wärter“ zum Pflegeprofi – Die fachliche Qualifikation der Pflegekräfte (S. 289)
    5. Der „Weg aus der Hölle durch´s Fegefeuer bis zum Himmel“ – Der Transport von verwundeten und erkrankten Soldaten (S. 300)
    6. „Immer standen die Züge der Sterbenden mir vor der Seele“ – Die Haltung der freiwilligen Krankenpfleger zum Krieg und die Bewältigung der Kriegserlebnisse (S. 320)
    7. „Kamerad Schwester“? – Geschlechterhierarchien in der Kriegskrankenpflege des 19. Jahrhunderts (S. 344)
    8. „Mannschaften der Barmherzigkeit“ – Konvergenzen und Divergenzen zwischen Militär und konfessionellen Genossenschaften (S. 372)
  3. Der Ausbau der freiwilligen Krankenpflege bis zum Ersten Weltkrieg (S. 396)

    1. Der Kaiserliche Kommissar und die Organisationen des Roten Kreuzes (S. 396)
    2. Die Weiterentwicklung der weiblichen konfessionellen Kriegskrankenpflege (S. 403)
    3. Die Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege (S. 412)
    4. Ausblick auf den „Großen Krieg“ (S. 417)
  4. Resümee (S. 425)
  5. Anhang (S. 431)
  6. Quellen- und Literaturverzeichnis (S. 458).

Inhalt

Im Mittelpunkt der Untersuchung „Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“ steht die Kriegskrankenpflege in den sogenannten Deutschen Reichseinigungskriegen der Jahre 1864 bis 1870/71. Da die Rot-Kreuz-Organisationen in diesem Zeitraum erst entstanden, lag die Hauptlast der Arbeit auf den evangelischen Diakonissen und Diakonen sowie katholischen Schwestern, die gleichsam die ersten zivilen Pflegekräfte im Kriegseinsatz waren. Darüber hinaus wird die Entwicklung der freiwilligen Kriegskrankenpflege bis zum Ersten Weltkrieg betrachtet.

Nach einem Überblick über die Entwicklung des Militärsanitätswesens, der konfessionellen Krankenpflege und der ersten Initiativen zur Herausbildung der freiwilligen Krankenpflege bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stellt Annett Büttner den Einsatz der konfessionellen Krankenpflege in den Reichseinigungskriegen – dem Deutsch-Dänischen (1864), dem Preußisch-Österreichischen (1866) und dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) – dar. Anhand von Briefen und Berichten hat sie hierzu nicht nur den Alltag des Pflegepersonals in den Lazaretten rekonstruiert, sondern auch deren Intentionen und Bewältigungsstrategien ergründet. In weiteren Kapiteln beleuchtet die Autorin die Krankenpflegeausbildung der verschiedenen Akteure, ebenso wie den Verwundetentransport und die Geschlechterrollen im Krieg. Ferner beschäftigt sie sich mit den Konvergenzen von Militär und konfessionellen Organisationen, wobei die anfängliche Skepsis seitens des Militärs zunehmend der Akzeptanz der Brüder und Schwestern wich.

Breiter Raum nimmt auch die Seelsorge an den Patienten ein, weil sie im behandelten Zeitraum, nicht zuletzt wegen der geringen Möglichkeiten einer kurativen medizinischen Behandlung, eine bedeutende Rolle spielte. Wie Annett Büttner hierbei zeigt, konnte das Pflegepersonal häufig den Heilungsprozess kaum unterstützen, sondern nur noch Schmerzen linden, trösten und die Sterbenden in den Tod begleiten. Dass die konfessionellen Pflegekräfte ihre Arbeit ganz aus einer christlichen Berufung heraus versahen und sogar als priesterlichen Dienst verstanden, erhöhte die Bedeutung der seelsorgerlichen Begleitung ihrer Patienten. Den konfessionellen Pflegekräften diesen Aspekt ihres Wirkens als „reines Missionierungsbestreben“ vorzuwerfen, wie es vereinzelt auch im 19. Jahrhundert schon von den Zeitgenossen getan wurde, geht nach Ansicht der Autorin jedoch an deren Selbstverständnis vorbei, sahen sie doch die religiöse Betreuung ihrer Patienten als Teil der krankenpflegerischen Tätigkeit an. Den aus der Aufklärung stammenden Ansatz, die Krankenpflege lediglich als Pflege des Körpers zu betrachten, hätten die religiösen Genossenschaften ihrer Natur nach nicht teilen können, weil beides für sie zu den Grundpfeilern ihres Berufsverständnisses gehörte.

Nach Darstellung von Annett Büttner stellten die ungenügenden Zustände in vielen Lazaretten für die freiwilligen Pflegekräfte eine hohe physische und psychische Belastung dar, zumal der größte Teil von ihnen darauf während der Ausbildung nur ungenügend vorbereitet worden war. Eine psychologische Betreuung der Helfer existierte noch nicht, lediglich in ihrem christlichen Glauben fanden sie Halt und Ermunterung. Hierzu hält die Autorin wörtlich fest: „Das überwiegend positive Urteil zeitgenössischer und gegenwärtiger Militärmediziner über die Leistungen des Sanitätswesens in den Einigungskriegen erscheint angesichts der geschilderten Defizite insbesondere für die Kriege von 1866 und 1870/71 nicht gerechtfertigt. Im Vergleich zu den Befreiungskriegen zu Beginn des Jahrhunderts wurden zwar bedeutende Fortschritte hinsichtlich der personellen und materiellen Ausstattung der Sanitätseinrichtungen erzielt, den tatsächlichen Ansprüchen eines längeren Krieges waren sie noch immer nicht gewachsen“ (S. 428).

Die konfessionellen Schwestern seien, so Annett Büttner, nach anfänglicher Skepsis sehr schnell vom Militär akzeptiert worden, weil man ihr Eindringen „in den als frauenfreien Raum konzipierten Bereich“ als nützlich erkannte. Demgegenüber habe die Felddiakonie gegen ein Akzeptanzproblem gekämpft, da ihre Arbeit oft als „unmännlich“ angesehen wurde. Von daher sei die Felddiakonie auf die Reichseinigungskriege beschränkt geblieben beziehungsweise späterhin durch weltliche Organisationen der freiwilligen Krankenpflege, wie die „Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege“ abgelöst worden.

Die Duldung und Billigung der konfessionellen Schwestern und Bruderschaften auf dem Kriegsschauplatz resultierte laut der Autorin auch aus Ähnlichkeiten im Ehren- und Verhaltenskodex, die zwischen der Armee und den Mutterhäusern bestanden. Die schnelle Akzeptanz der freiwilligen Kriegskrankenpflege durch staatliche und militärische Stellen habe dabei weitere Gründe gehabt. Wichtig sei etwa der finanzielle Aspekt gewesen, der dem Staat erheblich Finanzmittel und personelle Ressourcen ersparte. Wörtlich schreibt sie hierzu: „Das Bewusstsein dieser Tatsache zieht sich auch durch die Quellen der freiwilligen Krankenpflege, wurde aber von ihren Vertretern nie kritisch, sondern als Aspekt ihrer verdienstvollen Arbeit bewertet und entsprechend herausgestellt“ (S. 429).

Den Krieg an sich hätten die Zeitgenossen, hier die im Rahmen der freiwilligen Kriegskrankenpflege tätigen evangelischen Diakonissen und Diakone sowie die katholischen Schwestern, nicht in Frage gestellt worden. Für sie habe lediglich gegolten, dem humanitären Fortschritt entsprechend, seine negativen Folgen zu minimieren.

Am Ende ihrer Untersuchung über „Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“ hält Annett Büttner abschließend fest: „Die in den Reichseinigungskriegen tätigen konfessionellen Schwestern und Brüder leisteten Pionierarbeit für die freiwillige Krankenpflege. Bei aller Betonung ihrer staatstragenden Rolle sollte nicht vergessen werden, dass zahlreiche Soldaten ihrem Einsatz ihr Leben verdankten“ (S. 430).

Diskussion

Das Problem der Versorgung verwundeter und erkrankter Soldaten beschäftigt die Menschheit wohl seit der Existenz von Kriegen. Das unterentwickelte Militärsanitätswesen der europäischen Armeen war freilich bis weit ins 19. Jahrhundert hinein nicht in der Lage, seinen Aufgaben gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund entstand die freiwillige Kriegskrankenpflege. Deren Entwicklung kann keinesfalls allein auf international bekannte Protagonisten wie Henry Dunant (1828-1910) und das Internationale Rote Kreuz beschränkt werden, wie Annett Büttner eindrucksvoll mit ihrer Untersuchung zeigt.

Nachdem lange Zeit sozial- und strukturhistorische Theorien die kriegsgeschichtliche Forschung bestimmten, hat seit den achtziger Jahren eine zunehmende Hinwendung zu einer erfahrungsgeschichtlichen Perspektive stattgefunden. Im Zuge der Alltagsgeschichte wandte sich die Historiographie nun verstärkt dem „Kriegserlebnis“, den Menschen in Extremsituationen zu. Das unmittelbare Ergebnis kriegerischer Aktivitäten, nämlich verwundete, erkrankte und sterbende Soldaten und deren Versorgung durch militärische und freiwillige Krankenpfleger wurde dabei aber, wenn überhaupt, nur am Rande wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund schreibt die Autorin einleitend zu ihrem Forschungsinteresse: „Die vorliegende Arbeit möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Forschungslücke zumindest für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zu schließen. Aus den persönlichen Überlieferungen der freiwilligen konfessionellen Krankenpflegerinnen und -pfleger sollen in einer quellenorientierten Erfahrungsgeschichte der Alltag in den Lazaretten, die Auswirkungen dieser Tätigkeit auf das einzelne Individuum einschließlich seiner Verarbeitungs- und Sinnstiftungsstrategien sowie die Formung des kommunikativen und kulturellen Gedächtnisses der religiösen Gemeinschaften rekonstruiert werden“ (S. 16).

Ihrem selbst gewählten Anspruch wird Annett Büttner in hervorragender Weise gerecht. Ihre Arbeit stützt sie dabei neben zeitgenössischen Dokumenten überwiegend auf unveröffentlichte Quellen konfessioneller Genossenschaften – Briefe, Tagebücher, Erinnerungsberichte und Autobiographien, die während oder nach dem Einsatz in Kriegslazaretten entstanden – aus den Archiven der Mutterhäuser, Bruderschaften und Diakonenanstalten, die bisher noch nicht im Blickfeld der sanitäts- beziehungsweise pflegegeschichtlichen Forschung standen. Die Auswertung dieser sogenannten „Egodokumente“ ist umso bedeutender, weil es sich bei ihnen um scheinbar abgelegene und wenig beachtete Quellen sozialer Schichten handelt, die üblicherweise nicht zu denen gehörten, die sich häufig artikulierten, sondern die schweigende Masse bildeten.

Die Pflegegeschichte widmete sich in den vergangenen Jahren verstärkt dem Thema Kriegskrankenpflege, richtete ihren Blick aber vor allem auf die großen Kriege des 20. Jahrhunderts. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auf die jüngst (Stuttgart 2013), ebenfalls in der Reihe „Medizin, Gesellschaft und Geschichte“ als „Beiheft 49“, erschienene Veröffentlichung von Astrid Stölzle „Kriegskrankenpflege im Ersten Weltkrieg. Das Pflegepersonal der freiwilligen Krankenpflege in den Etappen des Deutschen Kaiserreichs“ (vgl. die Besprechung des Verfassers in www.socialnet.de/rezensionen/16410.php).

Während die freiwillige Krankenpflege bisher im Wesentlichen aus weltlicher Perspektive dargestellt wurde, gab es über den Einfluss der konfessionellen Pflegeorganisationen auf die Entstehung und Entwicklung der freiwilligen Kriegskrankenpflege bislang noch keine Untersuchung. Hier hat Annett Büttner mit ihrer Arbeit, die an der Schnittstelle zwischen der Krankenpflege- und Militärgeschichte angesiedelt ist, aber auch die Geschlechtergeschichte und religionshistorische Aspekte beachtet, Neuland betreten. Mit über 1,2 Kilogramm, das ihr Buch auf die Waage bringt, handelt es sich im doppelten Sinne um ein schwergewichtiges Werk, das künftig seinen festen Platz in der Pflegegeschichte haben sollte.

Das Buch verfügt über einen soliden Anmerkungsapparat mit gut 1.800 Fußnoten, die neben Quellenbelegen immer wieder auch weiterführende Hinweise enthalten, wodurch einzelne Aspekte leicht vertiefend betrachtet werden können. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Autorin bei verschiedenen Personen nicht nur auf allgemeine Biographien oder medizinisch und theologisch ausgerichtete Lexika verweist, sondern auch auf das bisher im Umfang von sechs Bänden vorliegende – von Horst-Peter Wolff (Bände 1-3) und Hubert Kolling (Bände 4-6) herausgegebene „Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte“ (vgl. die Rezensionen unter: www.socialnet.de/rezensionen/11459.php und www.socialnet.de/rezensionen/14183.php). Hier sei lediglich der Hinweis erlaubt, dass es dort auch Einträge über die im Text erwähnten beziehungsweise zitierten Personen wie Maria Alberti (1767-1812), Königin Augusta (1811-1890), Clara Barton (1821-1912), Marie von Bayern (1825-1889), Theodor Billroth (1829-1894), Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910), Clemens Brentano (1778-1842), Friedrich von Criegern-Thumitz (1834-1895), Julius Disselhof (1827-1896), Henry Dunant (1828-1910), Carl Ehrenberg (1840-1914), Friedrich Esmarch (1823-1908), Friederike Fliedner (1800-1842), Theodor Fliedner (1800-1864), Karl Emil Gedike (1797-1867), Ernst Julius Gurlt (1825-1899), Elise Hepp (1819-1864), Georg Körting (1844-1919), Friederike Leithold (1844-1917), Wilhelm Löhe (1808-1872), Helene Elisabeth Mierisch (1896-1988), Johann Georg Müller (1798-1870), Florence Nightingale (1820-1910), Vinzenz von Paul (1581-1660), Paul Rupprecht (1846-1920), Franziska Schervier (1819-1876), Paul von Sick (1836-1900), Amalie Sieveking (1794-1859), Therese Stählin (1839-1928), Anna zu Stolberg-Wernigerode (1819-1868), Eberhard zu Stolberg-Wernigerode (1810-1872), Johann Hinrich Wichern (1808-1881) und Clementine von Wallmenich (1849-1908) gibt.

Fazit

Mit ihrer gründlichen Untersuchung über „Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“ hat Annett Büttner die Pflegegeschichte um ein bislang weitgehend unerforschtes Thema bereichert. Ihrem Buch, das den Charakter eines Standardwerkes hat, ist daher weite Verbreitung und eine große Leserschaft zu wünschen.


Rezensent
Dr. Hubert Kolling
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Zitiervorschlag
Hubert Kolling. Rezension vom 03.04.2014 zu: Annett Büttner: Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert. Franz Steiner Verlag (Stuttgart) 2013. ISBN 978-3-515-10462-3. Reihe: [Medizin, Gesellschaft und Geschichte / Beiheft] Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Beiheft - 47. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/16407.php, Datum des Zugriffs 10.12.2016.


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