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Kay Biesel, Reinhart Wolff: Aus Kinderschutzfehlern lernen

Cover Kay Biesel, Reinhart Wolff: Aus Kinderschutzfehlern lernen. Eine dialogisch-systemische Rekonstruktion des Falles Lea-Sophie. transcript (Bielefeld) 2014. 175 Seiten. ISBN 978-3-8376-2386-4. 24,99 EUR.

Reihe: Gesellschaft der Unterschiede - 16.
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Der „Fall Lea-Sophie“

Noch bevor die fünfjährige Lea-Sophie am 20.11.2007 eine Stunde vor Mitternacht stirbt, war sie ein „Fall“; einer für die Polizei seit zwei bis drei Stunden, einer für das Jugendamt seit mehr als drei Jahren. Und kurz nach ihrem Tod wird der „Fall Lea-Sophie“ auch ein Fall für die Medien. Ich gebe hier - den einen zur Erinnerung, den anderen zur Hinführung – nur zwei Beispiele der damaligen Medienberichterstattung, ziehe dabei, weil bis heute gut zugänglich, nur Printmedien heran und wähle bewusst zwei überregionale Zeitungen, deren Niveau oberhalb jener der Yellow Press liegt.

SPIEGEL ONLINE berichtete am 22.11.2007 u. a.: „Die Eltern im Alter von 23 und 26 Jahren waren heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden. Sie hätten es ‚über mehrere Monate unterlassen, das Kind ausreichend und richtig zu ernähren‘, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Obduktion habe ergeben, dass die fünfjährige Lea-Sophie aus Schwerin monatelang von den Eltern vernachlässigt worden und deshalb verhungert und verdurstet sei. Das Mädchen wog den Angaben zufolge nur noch 7,4 Kilogramm, was dem Normalgewicht eines eineinhalbjährigen Kindes entspreche. Hinweise auf Gewaltanwendung gegen das Mädchen habe die Obduktion nicht ergeben, teilte der Sprecher weiter mit. Nach seinen Angaben erstattete unterdessen ein Bürger Strafanzeige gegen das Schweriner Jugendamt wegen unterlassener Hilfeleistung.

Mediziner sind entsetzt über den Zustand des abgemagerten Kindes. Eine Ärztin der Klinik, in die das Kleinkind eingeliefert worden war, sagte der ‚Schweriner Volkszeitung‘, bei der Untersuchung seien den Medizinern Hungerödeme und offene Wunden am Körper des Mädchens aufgefallen. Die Haare seien dem Kind büschelweise ausgefallen. Es müsse zudem tagelang in seinen Fäkalien gelegen haben. Die Mediziner fühlten sich laut der Zeitung an Bilder aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert, die Kleine sei ‚nur noch Haut und Knochen‘ gewesen, wird ein Zeuge zitiert. Lea-Sophie war am Dienstagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden und dort wenig später gestorben. Laut Innenministerium war das Mädchen erheblich unterernährt, litt unter starkem Flüssigkeitsverlust und hatte Rötungen am Hals. Das Paar hat auch einen zwei Monate alten Sohn.

Die Aussage eines Nachbarn lässt den Schluss zu, dass Behörden ähnlich versagt haben wie im Fall Kevin und im Fall Jessica. Mitarbeiter des Jugendamts bekamen das Mädchen offenbar nie zu Gesicht. Ein Bewohner des Mietshauses, in dem Lea-Sophie lebte, sagte der Nachrichtenagentur dpa: ‚Ich habe den Leuten vom Amt die Haustür geöffnet. Da waren die Frau und der Mann (gemeint sind Lea-Sophies Eltern, Anm. d. Redaktion) aber gerade aus dem Haus.‘ Der NDR berichtete, die Eltern seien zwar bei einem Termin im Jugendamt erschienen – allerdings mit ihrem Neugeborenen, nicht mit Lea-Sophie. Ein Sprecher des Jugendamtes wollte sich auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE dazu nicht äußern.“ (www.spiegel.de/panorama)

Bei stern.de ist unter dem Datum des 23.11.2007 u. a. zu lesen: „Die Schweriner Stadtverwaltung hat nach dem Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie nicht ausgeschlossen, dass sich so ein Fall wiederholen kann. ‚Das kann überall wieder passieren‘, sagte Sozialdezernent Hermann Junghans (CDU) vor Journalisten. ‚Es hätte in jeder anderen Stadt passieren können, und der, dem es passiert ist, hat in diesem Fall Pech gehabt‘, sagte Oberbürgermeister Norbert Claussen (CDU). Das habe nichts mit fehlenden Finanzmitteln oder mangelhaften Verfahren zu tun – das Jugendamt könne nicht jede Familie kontrollieren.

Das kleine Mädchen starb am Dienstagabend, nachdem es in ein Krankenhaus gebracht worden war. Die Eltern kamen in Untersuchungshaft. Das zweite Kind der Familie, ein zwei Monate alter Junge, wurde in einer Pflegefamilie untergebracht. Das Jugendamt hatte seit 2006 mehrfach Hinweise auf Schwierigkeiten in der Familie bekommen und wiederholt Kontakt mit den Eltern gehabt, das Mädchen aber dabei nicht zu Gesicht bekommen. Im Fall von Lea-Sophie habe der zuständige Mitarbeiter mit den Informationen, die ihm vorlagen, ‚eine subjektiv richtige Entscheidung getroffen, die am Ende objektiv falsch war‘ sagte Claussen. Junghans erklärte: ‚Wir erkennen nicht, dass der Mitarbeiter zwingend hätte anders handeln müssen.‘ Der seit Jahrzehnten erfahrene Mitarbeiter habe den Fall der Familie zusammen mit einem jüngeren Kollegen betreut. Laut Jugendamt habe keiner der beiden zu wenig Zeit gehabt oder sei überlastet gewesen.“ (www.stern.de/panorama)

Der „Fall Lea-Sophie“ wurde schon früher, namentlich in „Problematische Kinderschutzverläufe“ (Fegert, Ziegenhain & Fangerau, 2010) einer fachlichen Betrachtung unterzogen. Der große Unterschied zwischen der damaligen und der vorliegenden Analyse aus fachlicher Perspektive ist der, dass in vorliegendem Buch eine viel breitere Datenbasis zu Grunde liegt. Was die in „Problematische Kinderschutzverläufe“ mit betrachtete „mediale Skandalisierung“ von problematischen Kinderschutzverläufen anbelangt, so sei angemerkt, dass sie unvermindert anhält und auch von akademischen Autor(inn)en betrieben wird (siehe Tsokos & Guddat, 2014; vgl. dazu Heekerens, 2014).

Der Forschungsansatz

Über das „Schweriner Fall-Labor“, sein methodisches Konzept und seine geplanten Teilnehmer(innen) berichten die Autoren bereits am 10.7.2010 auf einem Münchener Workshop des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) (www.fruehehilfen.de). Dort (S. 5-6) wird die Grundphilosophie des Forschungsansatzes folgendermaßen skizziert: „Beim Schweriner Falllabor setzen wir also auf die Etablierung eines gemeinsamen und lebendigen dialogisch-systemischen Verstehens-, Lern- und Veränderungsprozesses und nicht auf eine bloße Anhörungspraxis des ‚Naming and Blaming‘, bei der Anlass und Ziel der Untersuchung aus dem Blickfeld zu geraten drohen. Wir setzen stattdessen auf ein dialogisches Setting der Begegnung, auf eine multiperspektivische systemische Analyseperspektive, auf einen gemeinsam verantworteten partizipatorischen Untersuchungsprozess mit dem am Fall beteiligten Personen und Institutionen.“

Aus sozialpädagogischer Sicht hatte Christian Schrapper 2013 eine „Rekonstruktion und Analyse der fachlichen Arbeitsweisen und organisatorischen Bedingungen des Jugendamts der Stadt Königswinter im Fall ‚Anna‘“ (die Siebenjährige war von Ihrer Pflegemutter ertränkt worden) vorgenommen. Es soll hier nicht analysiert werden, welche der beiden methodischen Vorgehensweisen in welcher Hinsicht Nach- und Vorteile birgt. Hingewiesen sei nur auf folgenden großen methodischen Unterschied: Schrapper hat weder das Gespräch mit den fallzuständigen bzw. fallbeteiligten Mitarbeiter(inne)n gesucht noch mit Annas Pflegeeltern.

Viel gelernt haben die Autoren des vorliegenden Buches nach eigenem Bekunden vom „systemischen Ansatz“, wie er am Social Care Institute for Excellence, London (HP: www.scie.org.uk/) von Sheila Fish, dort Senior Research Analyst entwickelt wurde (zum Einstieg siehe: www.fhnw.ch/sozialearbeit/). Was bei allem ferner durchschimmert ist der Geist einer Dialogischen Qualitätsentwicklung, wie sie im Kronberger Kreis vertreten wird und in Wolff ihren frühen Promotor hatte.

Autoren

Kay Biesel, Jahrgang 1980, hat 2002 – 2006 an der Alice Salomon Hochschule (ASH) in Berlin Sozialarbeit/Sozialpädagogik studiert, eine Zeit lang in der Praxis gearbeitet und 2009 – 2011 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ASH in dem 2008 vom NZFH auf den Weg gebrachten Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt „Aus Fehlern lernen. Qualitätsmanagement im Kinderschutz“ (das Jugendamt Schwerin war beteiligt; zusammenf. Darstellungen: Wolff u.a., 2013a, 2013b) mitgewirkt. Mit der Durchführung des Projekts war die ASH in Kooperation mit dem Kronberger Kreis (www.dialog-kronberg.de) unter der Leitung von Reinhart Wolff (s.u.) und Uwe Flick (FU Berlin) beauftragt; das Jugendamt Schwerin war auch an diesem Projekt beteiligt. Biesel wurde ohne Universitätsabschluss – das geht, wenn Hilfe bereitgestellt wird (vgl. www.ash-berlin.eu/forschung) 2011 an der FU Berlin in Soziologie promoviert. Für die Dissertation hat er – ob nun im Rahmen des o.g. Projektes oder außerhalb - Feldforschung in Jugendämtern („Fehlerforschungsprojekt“) gemacht, wobei er sich zwei Pole aussuchte: Dormagen, das seit 2005 wegen seines Modells gelingender Kinderschutzarbeit bekannt ist, und eben Schwerin. Sein Buch „Wenn Jugendämter scheitern. Zum Umgang mit Fehlern im Kinderschutz“ (Biesel, 2011), im selben Verlag und in derselben Reihe wie das vorliegende Buch erschienen, dokumentiert diese Arbeit. Noch 2011 wurde Biesel als Professor an der Baseler Hochschule für Soziale Arbeit, Institut für Kinder- und Jugendhilfe berufen.

Reinhardt Wolff, Jahrgang 1939, ist Professor im Ruhestand an der Alice Salomon Hochschule Berlin, deren Rektor er auch war. Was zu ihm im vorliegenden Zusammenhang zu sagen ist, wurde zum Teil schon oben ausgeführt. Ergänzend sei gesagt: Er ist Gründungsmitglied des Kinderschutz-Zentrums Berlin e.V. – und er ist allen meiner Generation vertraut, die in der „Kinderladen“-Bewegung dabei waren.

Beide Autoren sind im Vorstand des Kronberger Kreises; Wolff ist Gründungsmitglied und Sprecher des Vereins.

Entstehungshintergrund

Für die Realisierung des Schweriner Fall-Labors sorgten als Projekt-/Kostenträger das NZFH, das Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern und die Stadt Schwerin und als Projektverantwortlicher der Kronberger Kreis, vertreten durch die Autoren. Für die Manuskripterstellung wurden Mittel aus dem Förderfonds der Hochschule für Soziale Arbeit, Basel bereitgestellt. Ohne solche finanzielle Unterstützung wäre das Buch nicht zustande gekommen. Indes: Geld ist wichtig, aber Geld ist nicht alles.

Dass das Jugendamt Schwerin und seine vom „Fall Lea-Sophie“ berührten Mitarbeiter(innen) sich auf das Unternehmen überhaupt einließen, hat viel (vgl. S. 13 Anm.1) damit zu tun, dass zumindest Biesel bereits zuvor mit dem Jugendamt in Kontakt gestanden und eine gute Beziehung aufgebaut hatte: über das „Fehlerforschungsprojekt“ und das NZFH-Projekt. Fachkräfte des Schweriner Jugendamtes hatten ferner nach Arrestierung und Inhaftierung der Eltern mit ihnen Kontakt aufgenommen und ihn durch regelmäßige Besuche gefestigt. Darauf aufbauend konnten sie und zusätzlich Lea-Sophies Großeltern für Gespräche gewonnen werden. Ohne solche beherzte Beziehungsarbeit gäbe es dieses Buch nicht. Und auch nicht ohne den Mut der Autoren, ein solches Unternehmen überhaupt anzupacken.

Aufbau

Zwischen einem einseitigen Inhaltsverzeichnis, das (vernünftigerweise nur) zwei Ebenen tief differenziert, und einer zweiseitigen Danksagung vorne sowie einem vierzehnseitigen Literaturverzeichnis (klugerweise nur die tatsächlich notwendige Literatur) sowie einem einseitigen Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen hinten finden sich fünf Kapitel.

  1. Im ersten, Der Anlass der Untersuchung (5 Seiten) berichten die Autoren über den oben genannten Anlass und bieten eine knappe Übersicht des Buchinhaltes.
  2. Im zweiten Kapitel, Der theoretische Rahmen der Untersuchung (20 Seiten), wird dargestellt, welches System-, Praxis- und Fehlerverständnis bei der Untersuchung leitend war.
  3. In Das Design der Untersuchung (17 Seiten) wird dargelegt, welche Erhebungsmethoden Verwendung fanden und wie das gewonnene Fallmaterial in Kooperation mit fallbeteiligten Personen und Organisationen ausgewertet wurde.
  4. Im vierten und mit Abstand längsten Kapitel, Die Ergebnisse der Untersuchung (79 Seiten), werden die Resultate der Untersuchung aus drei verschiedenen Perspektiven beleuchtet: der des Hilfesystems, der des Jugendamtes und der des Familiensystems.
  5. In Der Ertrag der Untersuchung (26 Seiten) werden die Untersuchungsergebnisse gebündelt, und das „Schweriner Fall-Labor“ einer ersten Bewertung durch Beteiligte unterzogen.

Zentrales Ergebnis des „Schweriner Fall-Labors“

Das zentrale Ergebnis ihrer Untersuchung formulieren die Autoren als „multidisziplinäre Problemkonstruktion bzw. Diagnose“ (S. 134) folgendermaßen: „Im Fall Lea-Sophie handelt es sich diagnostisch um eine chronische und nach der Geburt des zweiten Kindes sich schließlich zuspitzende Fütterstörung im frühen Kindesalter (ICD-10 – F. 98-2) bzw. um eine in der Kindheit persistierende frühkindliche Essverhaltensstörung bzw. infantile Anorexie… Sie hat sich vermutlich bereits im ersten Lebensjahr nach der Frühgeburt des Kindes manifestiert. Die daraus folgende Entwicklungsstörung Lea-Sophies konnte nach einem knapp zweijährigen Aufwachsen des Kindes in der Großelternfamilie und einem prekären Neuanfang im Familiengründungsversuch der leiblichen, aber nicht miteinander verheirateten Kindeseltern nicht bewältigt oder behandelt werden, weil sich eine tragfähige Beziehung im Eltern-Kind-Verhältnis (mit der ambivalenten Kindesmutter und dem völlig marginalisierten Vater) nicht entwickeln konnte. Die Eltern waren zudem als junge, noch nicht erwachsene Eltern eifersüchtig in einem kollusiven Paarkonflikt miteinander verstrickt, der sich auf dem Hintergrund unverarbeiteter Belastungen, Konflikte und Krisen in den Trennungs- und Adoptionskonflikten ihrer Herkunftsfamilien entwickelt hatte. Diese innerfamiliale doppelte Spaltung (im Paar- und im Eltern-Kind-Verhältnis) führte zu einer angstvollen Abschottung und Isolation der Familie im Verhältnis zur Umwelt, sodass eine notwendige professionelle (ärztliche, psychotherapeutische und sozialpädagogische) Hilfe zur Abwendung der strukturellen emotionalen Vernachlässigungssituation und lebensgefährlichen Notlage des Kindes von den Eltern nicht mehr in Betracht gezogen und gesucht werden konnte.

Es handelt sich insofern um eine in der konfliktreichen Entwicklungsgeschichte der Herkunftsfamilien und der Kindeseltern gründende emotionale Kindesvernachlässigung in Verbindung mit einer sich aktualisierenden Ess-Störung (eating disorder psychopathology) mit Todesfolge, die aufgrund einer organisationalen Entwicklungskrise des zuständigen, aber fachlich gefährdeten Jugendamtes professionell nicht verhindert werden konnte.“ (S. 134-135)

Diskussion

Das Buch zeigt in zuvor nicht gekannter Weise, was wir zu bedenken haben, wollen wir verstehen, wie es zu Misshandlungs- und Vernachlässigungs-„Fällen“ wie dem von Lea-Sophie kommen kann. Es zeigt ferner, was qualitative Forschung in der Sozialen Arbeit – und was bei bestimmten Aufgaben- und Fragestellungen nur sie – zu leisten vermag. Schließlich kann das Buch überall dort vorgezeigt werden, wo es die Frage zu beantworten gilt: Wie kann denn eine multisystemische und transdisziplinäre Sichtweise, wie sie die Soziale Arbeit für sich reklamiert, im konkreten Fall aussehen.

Fazit

Das vorliegende Buch gehört in mehreren Exemplaren in jede Bibliothek einer Hochschuleinrichtung, an der Sozialarbeiter(innen)/-pädagog(inn)en ausgebildet werden; nicht alle von ihnen sollten in den „einschlägigen“ Handapparaten verschwinden, ein oder zwei Exemplare sollten in der Präsenzbibliothek greifbar sein. Wer sich für auch nur eine der oben unter „Fazit“ genannten Punkte interessiert, sollte das Buch lesen. Lehrenden stehen viele Möglichkeiten in ganz unterschiedlichen Modulen offen, das Buch oder Teile davon Gewinn bringend im Unterricht einzusetzen.

Ergänzende Literaturnachweise

  • Biesel, K. (2011). Wenn Jugendämter scheitern. Zum Umgang mit Fehlern im Kinderschutz (Gesellschaft der Unterschiede Bd. 4). Berlin. transcript Verlag.
  • Fegert, J. M., Ziegenhain, U. & Fangerau, H. (2010). Problematische Kinderschutzverläufe. Weinheim – München: Juventa.
  • Heekerens, H.-P. (2014). Rezension vom 02.04.2014 zu Tsokos, M. & Guddat, S. (2014). Deutschland misshandelt seine Kinder. München: Droemer Knaur. Socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/16475.php).
  • Schrapper, C. (2013). Betreuung des Kindes Anna. Rekonstruktion und Analyse der fachlichen Arbeitsweisen und organisatorischen Bedingungen des Jugendamts der Stadt Königswinter im Fall „Anna“. Das Jugendamt, 86(1), 2-16.
  • Tsokos, M. & Guddat, S. (2014). Deutschland misshandelt seine Kinder. München: Droemer Knaur.
  • Wolff, R. u.a. (2013a). Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz. Köln: Verlag Barbara Budrich.
  • Wolff, R. u.a. (2013b). Kinder im Kinderschutz (www.fruehehilfen.de).

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 12.05.2014 zu: Kay Biesel, Reinhart Wolff: Aus Kinderschutzfehlern lernen. Eine dialogisch-systemische Rekonstruktion des Falles Lea-Sophie. transcript (Bielefeld) 2014. ISBN 978-3-8376-2386-4. Reihe: Gesellschaft der Unterschiede - 16. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/16824.php, Datum des Zugriffs 27.09.2016.


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