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Robert Feustel, Nancy Grochol u.a. (Hrsg.): Wörterbuch des besorgten Bürgers

Cover Robert Feustel, Nancy Grochol, Tobias Prüwer, Franziska Reif (Hrsg.): Wörterbuch des besorgten Bürgers. Ventil Verlag (Mainz) 2016. 152 Seiten. ISBN 978-3-95575-068-8. D: 14,00 EUR, A: 14,20 EUR.
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Entstehungshintergrund und Thema

Das Wörterbuch des besorgten Bürgers ist mehr ein Zwischenbericht als ein Schlussstein. Das Buch entstand aus einem Blog der beteiligten AutorInnen resp. HerausgeberInnen, www.sprachlos-blog.de, wo die kritische Auseinandersetzung mit der Sprache und dem geistigen Horizont der rechtslastigen BürgerInnen fortgesetzt wird, die ihre ideologischen Versatzstücke und interessierte Panikmache als Besorgnis kaschieren. Diese kritische Kommentierung wichtiger Topoi ist insofern als Aufklärungsarbeit fortzusetzen, weil zu erwarten ist, dass nicht nur extrem rechte Kreise mit ihren Scheinargumenten und Neologismen weiter auf populistischen Fischfang gehen. Ihre von Menschenverachtung durchtränkten Invektiven, ihre Ignoranz gegenüber Fakten werden systematisch in diesem Buch in über hundertfünfzig Beiträgen einer kritischen Inspektion unterzogen. Die Sprache der (nicht so ganz) neuen Rechten verschiedener Provenienzen wird nicht nur dokumentiert, sondern kritisch unter die Lupe genommen, mit Fakten wie ebenso mit ihrer geistigen Erbschaft konfrontiert. Es wird deutlich, wie längst überwunden geglaubte normative Orientierungen und Werthaltungen scheint´s Ewiggestriger in ein postfaktisches Meinungsklima eingeschleust werden sollen. Die Beiträge haben eher den Charakter von Kurzessays, wobei argumentativ gesättigte politischen Bewertungen nicht fehlen, aus denen die Demokratieferne der sprachlichen Wendungen und Parolen erhellt. Die feine Ironie, wie sie in einigen Beiträgen anklingt, scheint da durchaus angebracht, wo Sprache und Begründungen der besorgten BürgerInnen ins Komische bis Groteske verrutscht. Das Bedrohliche wird dadurch nicht verhohlen, sondern in die Nähe einer Lächerlichkeit gerückt, wohin es im Sinne einer Distanzierung auch gehört, um nicht angesichts der Impertinenz selbst sprachlos zu werden.

Dieses Wörterbuch kann man nutzen, um gängige Begriffe der Rechten nachzuschlagen, was umso tunlicher ist, als sie über medialen Transport in den Bereich sprachlicher Normalität einzudringen drohen. Sensibilisierung ist hier eiligst vonnöten; „Sprache bildet nicht neutral ab“, betont Feustel (u.a. in einem Interview). Zugleich kann (und sollte) man dieses Buch dazu nutzen, um in ihm zu stöbern, was der Selbstaufklärung dient – an vielen Stellen hält man inne, entdeckt, „wie viele der teils abgedrehten Deutungen (…) bereits Eingang in den normalen Sprachgebrauch gefunden“ haben (S. 13). Assoziationen tauchen auf, die aus der Erinnerung oder einem nicht verstellten historischen Gedächtnis kommen, und klammheimlich stellt sich eine Befürchtung ein, es könne sich nicht nur um einen Spuk handeln, auf dessen baldiges Verschwinden man rechnen dürfe.

Alle Beiträge sind von einem analytischen Scharfsinn, ohne trocken theoretisch zu sein, der unverzichtbar ist, um die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit einem reißerischen und verblendenden Sprachgebrauch, der instrumentell eingesetzt wir, deutlich zu machen. Zugleich konterkariert solche Kritik die letzten Endes ‚intellektuelle Niveaulosigkeit‘ aller Plausibilitäts-Konstruktionen der älteren Rechtsausleger der Volksparteien und der Neu-Rechten, die von diesen Analysen kaum erreicht werden dürften, was den HerausgeberInnen bewusst ist: „Wer gegen Widersprüche und den nüchternen Blick aus dem Fenster derart resistent ist, wird für sachliche Argumente kaum zugänglich sein.“ (S. 12) Allen anderen LeserInnen wird ein Rüstzeug an die Hand gegeben, mit dem das sprachliche Instrumentarium dieser lauter werdenden Rechten entlarvt werden kann, was heißt, die darin steckenden politischen Absichten auf der Folie eines offenkundig doch nicht so atavistischen Weltbildes zu dechiffrieren.

Das Vorwort der HerausgeberInnen führt nicht nur pointierend in die Thematik ein, sondern legt zugleich damit die Motivationen offen, ihren Blog zu betreiben und dieses Buch zu veröffentlichen. Sie verlassen die Ebene der akademisch engeren politologischen bis philosophischen oder linguistischen Argumentation, ohne sie zu hintergehen. Die Gratwanderung, ohne Substanzverlust verständlich zu bleiben, wird so bestens gemeistert. Sie argumentieren im besten Sinne politisch, ohne sich politisch für herrschende Interessen vereinnahmen zu lassen – „Wer Denken und Sprache besorgter Bürger kritisiert, ist noch lange nicht dicke mit Angela Merkel oder Sigmar Gabriel.“ (S. 12)

Im Anhang ist ein Gespräch mit Georg Seeßlen und Klaus Theweleit abgedruckt, „Ein Volk, ein Reich, kein Syrer“, das von Marit Hofmann moderiert wurde und die gekürzte Fassung eines Gespräches ist, das zuerst in der Zeitschrift konkret 3/2016 erschienen ist. Hier weist Theweleit mit Nachdruck darauf hin, man könne „im eigenen Umkreis (auch im publizistischen) darauf hinwirken, dass die Sensibilität für die Wahrnehmung solcher Grobheiten wächst.“ (S. 149) Dazu trägt das vorliegende Buch erheblich bei. Einen Schritt weiter geht Seeßlen, der auf die „Tücken dieser Rhetorik“ hinweist, „die immer Verschiedenes gleichzeitig meint. Natürlich bedient sie die völkisch-nationale Brüllfraktion, aber zugleich bereitet sie etwas anderes vor, die Erzeugung eines rechtlosen, billigen Arbeitsreservoirs, einer Waffe im antieuropäischen Nationalismus.“ (ebd.) Auch auf diese Diskussionsebene, mit der Ökonomie und Politik analytisch in Augenschein genommen werden, leitet das Buch hin.

Inhalt

An den Zungenschlag der Medien, die lange die Pegida-Demonstranten, die AfD und ihre Wähler, zum Teil auch die Rechtsabweichler der Volksparteien „als besorgte Bürger mit berechtigten Anliegen verharmlost“ hätten, wird gleich eingangs im Vorwort erinnert. Inzwischen ließen sich „Verschiebungen in der Diskussionskultur“ beobachten, die mit solchem herabspielenden Verständnis nicht mehr abgeschattet werden könnten. „Totgeglaubte Begriffe und Bilder erwachen zu neuem Leben, politische Semantiken laufen leer. Die Kunst der Agitation hat Konjunktur“ (S. 5), stellen die HerausgeberInnen fest. „Nachwendedepression“, aus der „national gefärbte(r) Unmut“ folgt, die Suche nach „Gemeinschaft“, die auf die „vermeintlich heile Welt alter Volksgemeinschaft“ projiziert wird, die „Schattenseiten“ des neoliberalen Imperativs, dass man nämlich durchaus auch seines Unglücks Schmied sein kann, woraus die „Haltung des Angry White Man“ erwachse (S. 6), das alles könne für eine Erklärung rechtslastiger Mentalität herangezogen werden, die im „Besorgtensprech“ zum Ausdruck komme, in dem Begriffe (wie Wahrheit, Freiheit und Demokratie) unablässig bemüht und dabei so umgedeutet würden, dass sie sich den eigenen Interessen einpassen.

Doch „Sprache schafft Realität“, befördert hier ein „Freund-Feind-Schema“, das auf die „Unterscheidung zwischen einem bedingungslosen Wir und dessen Feind“ zutreibt. (S. 8) Sprachlich wird mit Pauschalisierungen operiert, mit scheinbaren Tabubrüchen, Grobheiten und Verrohungen werden zum Klartext geadelt, das Weltbild ist „vom nationalen Mythos“ ummantelt, Sammelbecken sattsam bekannter patriotischer Gesinnung, in das sich „nationalistisches, xenophobes oder rassistisches Gedankengut“ nahtlos einpasst. Der Stammtisch, Kürzel für treudeutsche Gesinnungspflege auch nach den Weltkriegen, ist in einflussreiche soziale Medien verlagert und „schließt sich zu halb verschwörungstheoretischen Aussageketten und Verweisstrukturen zusammen“, was dazu beiträgt, dass „üble Gerüchte in den Bestand objektiver Tatsachen rücken.“ (S. 9) Die Besorgten sehen sich als Phalanx einer Mehrheit, wobei sie Wahlergebnisse wenig kümmern. Sie wollen nicht mehr wie weiland „die ganze Welt“ erobern, sondern die „ganze Welt muss draußen bleiben, damit uns Deutschland morgen wieder gehört“, ist die vollmundige Botschaft, mit der sie glauben, den grundsätzlichen Tenor der Mehrheitsmeinung zu verwalten. Dabei hat der „alte Größenwahn (…) einer Opferapokalyptik Platz gemacht“ (S. 11), welche die Besorgten motiviert, mit dem alten Banner des Heilsversprechen einer nationalen Gemeinschaft und Kultur, die es so nie gegeben hat, den nach ihrer Meinung noch Zögerlichen voranzuschreiten.

Dass sich eine solche rückwärtsgewandte Ideologie jetzt vorwagt, überrascht die HerausgeberInnen nicht, was sie in wenigen Sätzen verdeutlichen, wobei ihre Argumentation kritische soziologische Analysen bündelt. Im Zuge neoliberal zugespitzter Ökonomie ist zur Seite subjektiver Entsprechung ein unternehmerisches Selbst aufgefordert, sein Schicksal allererst eigenverantwortlich zu meistern, jedes Versagen und Scheitern ist umgekehrt selbstverschuldet; ein Einbruch in das Selbstbewusstsein, der (neben vielfach beschriebenen autodestruktiven Tendenzen) möglicherweise im „besorgte(n) Irrsinn eine falsche Antwort auf die totale Überforderung im Rahmen einer ökonomisierten Kultur“ findet, wobei die „Auflösung der Gesellschaft (oder des Sozialen) in kämpferische Einzelwesen (…) die Sehnsucht nach Gemeinschaft“ provoziert und damit „den Raum für falsche Projektionen und hasserfüllte Ausschlüsse“ öffnet – ein „alter Mechanismus, der offenbar immer noch greift.“ Zu dieser „umfassenden Ökonomisierung“ trete eine zunehmende „Krise der Demokratie“, in der das „bekannte Spiel der Repräsentation“ nicht mehr aufgehe. (S. 12)

Damit ist ein theoretischer Zugang eröffnet, der die Hintergründe der Inhalte des ‚Besorgtensprechs‘ zu erklären vermag, was in den einzelnen Beiträgen nicht immer neu verkündet werden muss. Die Autorinnen und Autoren (die mit Namenskürzel zeichnen und zu denen Näheres im Anhang zu erfahren ist) nehmen fast schon akribisch die oft wie Sottisen erscheinenden Verlautbarungen des ‚Besorgtensprech‘ auseinander, kontrastiert man es mit tatsächlichen Wortbedeutungen und historischen wie aktuellen Fakten – doch: „Fakten kommen gegen die Macht des Gefühls nicht an“ (Tobias Prüwer: „Plünderung“, S. 99) und zudem schenkt selektive Wahrnehmung „nur der Meldung Glauben, die das Weltbild bestätigt, und ordnet den Rest als erlogen ein.“ (Franziska Reif: „Fakten“, S. 47) Auch damit ist der sog. besorgte Bürger bestens gegen ‚besseres Wissen‘ abgeschottet, kann sich unverdrossen und keineswegs „von des Gedankens Blässe angekränkelt“ (Shakespeare) in seine Vorstellung von „Gesellschaft als rudel-, stamm- oder clanartige Gemeinschaft“ betten, „deren Wohl höher steht als das des Einzelnen“, für ihn eine „Volksgemeinschaft, als deren Interessenvertretung“ er sich wähnt. (Tobias Prüwer: „Gemeinschaft“, S. 60)

Alle Beiträge loten entlang der Sprache scheint´s ambivalente argumentative Bezüge bis Halbwahrheiten und vor allem die psychosoziale Verfassung des besorgten Bürgers und i.w.S. seine Psychologie resp. das aus, was sozialpsychologisch an ihm dingfest zu machen ist.

Beispielhaft seien dafür der Begriff „Lügenpresse“, dem, wie auch anders, höchste mediale Aufmerksamkeit gezollt wurde, und das Stichwort „Angst“ genannt, hier im Verständnis von „Politiken der Angst“. (Ulrich Bröckling: „Angst“, S. 24)

Lügenpresse“, als Kompositum noch weit älteren Datums, hat seine Referenz vermutlich im propagandistischen Gebrauch des Wortes im Nationalsozialismus. Kaum ins öffentliche Bewusstsein sind „Lücken- oder Lynchpresse“ eingedrungen, wohl weil diese Begriffe weniger an die „doch so nötige Medienkritik“ andocken, die allerdings mit dem Wort „Lügenpresse“ auch auf nur halbwegs sachlicher Ebene verhindert wird. (Robert Feustel: „Lügenpresse“, S. 82) Gemeint ist nicht etwa die Abhängigkeit insb. der Printmedien von der werbetreibenden Industrie, gemeint ist auch nicht, was ältere Medienkritik Anfang der 70er Jahre unter „Personalisierung gesellschaftlicher Tatbestände“ und „Intimisierung öffentlicher Angelegenheiten“ (Horst Holzer) verstand und unter Methoden einer Manipulation der Meinungsbildung rubrizierten; an solcherlei – nach wie vor – berechtigte Medienkritik lehnt sich ein „stumpfes Lügenpressengeheul“ (Feustel) scheinbar an, reklamiert Meinungsfreiheit vor allem gegenüber den Direktiven einer Political Correctness, die lediglich als „Kampfbegriff“ gesehen wird und womit deren (auch) „demokratische(s) und emanzipatorische(s) Element“ ausgeblendet bleibt. Was bleibt, ist, dass sich der sog. besorgte Bürger resp. seine Mundwalte in ihrer „Freiheit eingeschränkt“ fühlen, „andere mit verletzenden Worten belegen zu dürfen.“ (Franziska Reif: „Political Correctness“, S. 101) Von „Meinungsvielfalt“ bleibt folgerichtig bei den besorgten Bürgern nur übrig, dass „ausschließlich ihre Position als Wahrheit publiziert werden“ darf. Entsprechend verkehrt sich der „Ruf nach Meinungsfreiheit (…) im besorgten Denken ins Gegenteil, weil mit ihm eine ganz spezifische Meinung durchgeboxt werden soll.“ (Robert Feustel: „Meinungsfreiheit“, S. 89) Solche Differenz zu einer möglichen Skepsis gegenüber politisch interessierter medialer Berichterstattung und Informationsselektion bzw. -aufbereitung ist deutlich hervorzukehren, weil auch hier die „Pappkameraden Maulkorb und Tabu aufgestellt“ werden, „um sich gegen Einwände unangreifbar zu machen.“ (S. 7)

Angst ist der Schlüssel“ – dieser Titel eines bekannten Kriminalromans mag für die Vordenker des besorgten Bürgers eine taktische Anleitung sein; bei Alistair MacLean ist Angst allerdings Ausdruck eines begründeten „Bedrohungsgefühls“ (Ulrich Bröckling: „Angst“, S. 21) freiheitsliebender Menschen gegen die Mächte der Tyrannei. Demgegenüber wird diese Emotion im „Besorgtensprech“ instrumentalisiert, nämlich für den Transport von „Hass“, „der sich als Angst unangreifbar zu machen versucht.“ Sicher gilt es, „ein Sensorium zu entwickeln für die Unterschiede und Übergänge zwischen Angst und Hass, zwischen Angst als Gefühl, Emotion und Affekt – und als rhetorische Allzweckwaffe“, was hier der Fall ist. Damit sollen all diejenigen gekeilt werden, die nicht unbedingt dem rechten bis rechtsextremen Lager zuzurechnen sind; es zielt auf ein „erhebliches Potenzial an fremdenfeindlichen, islamophoben und antisemitischen Einstellungen“, wie sie „längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind (wenn sie nicht immer schon dort zu Hause waren).“ (ebd., S. 24 f.) Hier wird mit – leider bewährten – Mitteln An- und besser noch Schulterschluss gesucht, wohl wissend darum, dass der Affekt gegen Fakten „immunisiert“, dass „Angst, Wut und Hass (…) ineinander über(gehen)“, dass man mit der „Angstrhetorik“ eine „Notwehrsituation“ suggerieren kann – alles Register, welche die „populistischen Angstmacher“ ziehen, wie sich denn auch das „Stichwortverzeichnis des AfD-Wahlprogramms (…) wie das Ranking populärer Ängste der Deutschen“ liest. (ebd., S. 22) Diesen Beitrag, der auch in der Zeitschrift Mittelweg 36, Heft 6, Dezember 2016 / Januar 2017 veröffentlicht ist, hat Ulrich Bröckling dort um ein Postskriptum erweitert, in dem er darauf hinweist, dass der amerikanische Präsident Trump „im Wahlkampf auf der Klaviatur der Angst und des Hasses“ spielt, „noch stärker jedoch mobilisiert er einen anderen Affekt: die Lust zu erniedrigen.“ Den „Losern“ gegenüber, also gegenüber der eigenen Wählerschaft, würde auch die „zynische Botschaft“ laut, dass sie ggf. weiter zu den Verlieren gehören könnten, es aber genießen sollten, „dass alle anderen sich vor uns fürchten.“

Und die Schlusssätze können als Analyse ohne Weiteres auf bundesrepublikanische Verhältnisse übertragen werden: „Die Bereitschaft der Anhänger zur Selbsterniedrigung wird kompensiert durch die Lust, sich an noch schwächeren abreagieren zu können – und, in diesem Fall wohl noch stärker, durch die Lust, es dem Establishment mal richtig zu zeigen. Die Straflust ist vermutlich mindestens so wichtig wie die Klaviatur der Angst, die den Hass salonfähig machen soll.“ – Es drängt sich geradezu auf, im Anschluss an Bröckling einen vertiefenden gesellschaftskritisch-theoretischen Rückblick in die Diskussion einzubringen, entlang dessen eine Erbschaft erhellt, die im besorgten Bürger deutlich revitalisiert wird – und man kann nur hoffen, dass, wie Marx im ‚achtzehnten Brumaire‘ schreibt, laut Hegel „alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen“, Hegel aber vergessen habe „hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“ Derweil sieht es allerdings weniger nach einer Farce aus, auch wenn die eine oder andere Wendung des „Besorgtensprechs“ diesen Eindruck vermittelt.

Diskussion

Insgesamt ist da ganz ersichtlich „eher Aggression als Angst am Werk“ (Ulrich Bröckling: „Angst“, S. 23). Spätestens seit den Arbeiten von Aurel Kolnai über „Ekel, Hochmut, Haß“ ist geläufig, dass „ich ganz gut Menschen hassen“ kann, „die niemals eigentlich ‚meinen Weg gekreuzt‘, mich nie an einem zentralen Personstreben gehindert haben, die mir aber als Verkörperung einer widerwärtigen Lebensform erscheinen“. Auch wenn dieses ‚Erleben‘ „noch so peripherisch, ohne jede ‚Bedrohung‘ meiner selbst“ ist, ist „Haß ein dieser Art wichtiges, personvertretendes Feindschaftserlebnis“.

Axel Honneth kommentiert diese philosophischen Betrachtungen Kolnais und schließt an, nur der „Haß hat die Kraft und Intensität, das individuelle Selbstverhältnis im ganzen zu erschüttern. Wer haßt (…) wird durch das beißende, kaum zu meisternde Gefühl in all seinen Weltbezügen ergriffen“. Stets zentrale Absicht sei, das „hassenswerte Objekt, ob nun die andere Person oder die feindliche ‚Machtidee‘, muß vernichtet werden, weil nur auf solchem Wege die von ihm ausgehende Bedrohung endgültig auszuschalten ist.“ Dabei sei „jeder Haß von dem Wusch umschattet (…), das betreffende Objekt möge niemals existiert haben“, was den „Vernichtungswillen“ (Kolnai) mit Macht und blindwütig antreibe. Unter diesem Blickwinkel ist jene nicht nur aggressive, sondern hasserfüllte „Angstrhetorik“ der eben nicht nur besorgten Bürger trotz der wenig geschickten Listen des Verbergens eigentlicher Motive mehr Warnsignal denn „Farce“, diesseits und jenseits des Ozeans. Es mag, wie gesagt, legitim sein, diesen ‚Sprech‘ zu persiflieren, so legitim wie es von Charlie Chaplin gewesen sein mag, in „Der große Diktator“ Hitler besonders in seiner Rede zu parodieren. Das Komödiantische, Satirische kann entlarven, was Not tut.

Für die Rechten, besonders die extremen, ist es leicht, ‚den Juden‘ durch ‚den Asylanten‘ oder generell ‚den Fremden‘ zu ersetzen oder ihm zuzugesellen. Das passt sich in ihr Geschichtsbild ein: „Wenn man bis zur Hermannsschlacht die glorreiche Herkunft wiedererkennen kann, aber die Generation der eigenen Väter und Großväter nichts mit einem selbst zu tun hat, steckt reichlich kreative Energie in der Identitätskonstruktion.“ (René Seyfarth: „Kulturbereicherer“, S. 77). Jüngere Hardliner unter den Rechten strapazieren ihre historischen Klischees da weniger: Sie knüpfen nahtlos an braunen Vorfahren an, denen ‚der Jude‘ jener Dorn im Auge war, der heute ‚der Asylant‘ ist. Asylanten, aus taktischen Gründen werden die „irregulären Migranten“ von den „rechtstreuen Asylbewerbern“ unterschieden, sind allesamt Leute, „die ihnen die Arbeit wegnehmen, Frauen schänden, das Land madig machen“. (Nancy Grochol: „Asylant“, S. 27) Auch ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘, die eigentlich keine „Fluchtgründe“ haben, werden als Menschen abgewertet, die nur hierher kämen, „um sich einen Lenz zu machen, die Sozialhilfe an ihre Verwandten nach Afrika zu schicken, um den Sommer im Norden, den Winter im schönen warmen Süden zu verbringen.“ (Dies.: „Wirtschaftsflüchtling“, S. 138)

Asylkritik wurde als Begriff mit dem Aufstieg von Pegida und AfD etabliert und „zuerst in konservativen und linksliberalen Massenmedien“ salonfähig, bevor klar wurde, dass es sich um einen „Euphemismus“ handelte, „mit dem menschenverachtende Inhalte und Taten als selbstverständliche Meinungsäußerungen verharmlost werden.“ (Mathias Rodatz: „Asylkritik“, S. 29) Waren die „Altmedien“ insofern erst einmal Wasserträger, ändert das nichts daran, dass sie für die Rechten nichts anderes sind als ein „an Selbstbereicherung interessierte(r), verkommene(r) Haufen von Journalisten mit falschem ‚volkspädagogischem Anspruch‘.“ (Jennifer Stange: „Altmedien“, S. 18) Dem wäre demokratisch abzuhelfen, verstünde man Demokratie wie der Besorgte, nämlich als „direkte Demokratie“; dann aber als eine Demokratie „im Stile der Sportpalastrede: ‚Wollt ihr Asylsuchende?‘ ‚Nein!‘“, womit sie „noch ihrem bittersten Hass das Mäntelchen namens direkte Demokratie umhängen“ können. Da gehen dann „selbst brennende Häuser als irgendwie demokratisch“ durch. (Jens Frohburg: „direkte Demokratie“, S. 42) So handhaben die vorgeblich besorgten BürgerInnen auch das sog. Widerstandsrecht nach Artikel 20 GG (bei ihnen ein ‚Paragraph‘), das sie „nicht anerkennen und durch eine neue Verfassung ablösen wollen“; gleichzeitig aber pochen sie „gerade auf dieses gesetzlich festgeschriebene Widerstandsrecht (…). Genutzt wird, was der eigenen Argumentation dient.“ (Till Sorge: „Verfassung“, S. 128). Was im Artikel 19 (2) GG steht, dass in „keinem Fall“ ein „Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden“ darf, scheint nicht nur die Chefideologen der Besorgten nicht zu scheren.

Angesichts solcher Einstellungen, Haltungen und Schachzüge, wie sie in allen Beiträgen aufgedeckt und durchdekliniert werden, fällt es schwer, hinter die eigene Melange aus (echter) Besorgnis, Empörung und Abscheu zurückzutreten, fällt es nicht leicht, sich mit dem richtigen Hinweis Feustels („Freiheit“, S. 56 f.) selbst ein wenig Hoffnung zu machen: „Wenn das Imaginäre, wenn die Projektion einer realen Erfahrung weicht, kippt Angst in Neugier und Zygmunt Baumanns Formulierung übernimmt: ‚Vereint in Verschiedenheit‘.“ Das erinnert am Georg Simmel und dessen „Exkurs über den Fremden“, wo er die Ambivalenz aus Nähe und Distanz hervorhebt und auf jenen Fremden abhebt, der nicht wie ein Wanderer „heute kommt und morgen geht“, sondern als der „potenziell Wandernde“ der ist, „der heute kommt und morgen bleibt“, also die „Gelöstheit des Kommens und Gehens nicht ganz überwunden hat.“ Damit ergibt sich eine „Konstellation“, die Simmel wie folgt definiert: „die Distanz innerhalb des Verhältnisses bedeutet, daß der Nahe fern ist, das Fremdsein aber, daß der Ferne nah ist.“

Solche Regungen sind dem Besorgten fern, der auf der Authentizität seines Gefühls beharrt, dem der wenn auch nur imaginierte Fremde Projektionsfläche seines Hasses ist – was auch den ‚Kollaborateur‘ im eigenen Land treffen kann: den „Gutmensch“, dem ursprünglich seine „moralinsaure Rhetorik“ und „politische Korrektheit als Distinktionsmittel“ vorgehalten wurde, für den Besorgten all jene, die „alle Realitäten“ verkennen oder gar „Machtmenschen“ sind, welche die „Gesellschaftszersetzung ins Land holen.“ (Tobias Prüwer: „Gutmensch“, S. 66 f.) Schlimmer noch ist der „Volksverräter“, worunter all jene fallen, „die nicht ums Wohl der organischen deutschen Nation fürchten und der Umvolkung ins Auge sehen – also alle außer ihnen selbst“, den Besorgten (Robert Feutstel: „Volksverräter“, S. 134). Spätestens dann weiß man, wo man selbst aus Sicht der Besorgten steht. Und da scheint es an der Zeit, an gesellschaftskritische Analysen zu erinnern, die von prekärer Aktualität sind.

Adorno würde den besorgten Bürgern testieren, dass sie Menschen sind, „die blind in Kollektive sich einordnen“ und sie „machen sich selber zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus.“ Dieser Typus, den er in „Authoritarian Personality“ als „manipulativen Charakter“ bezeichnet hat, sei „viel weiter verbreitet, als man denken könnte.“ Wenn Adorno in „Erziehung nach Auschwitz“ vom „Sich-Zusammenrotten von Erkalteten“ spricht, „die die eigene Kälte nicht ertragen“, wenn er konstatiert, dass „bei uns, wie in vielen anderen europäischen Ländern, autoritären Verhaltensweisen und blinde Autorität viel zäher überdauern, als man es unter den Bedingungen formaler Demokratie gern Wort hat“ und das „autoritäre Potential nach wie vor weit stärker ist, als man denken sollte“, wobei er betont, dass die Frage der „Wiederkehr oder Nichtwiederkehr des Faschismus im Entscheidenden keine psychologische, sondern eine gesellschaftliche Frage ist“, koinzidiert das mit der lapidaren Bemerkung im Vorwort des ‚Wörterbuchs‘, dass „Prozesse am Werk“ sind, „die soziale Strukturen austrocknen und über alles eine Logik des Ökonomischen legen.“ (S. 11)

In dieser „Logik des Ökonomischen“ ist die Nährflüssigkeit für jene „Barbarei“ angerührt, wohin die Besorgten tendieren, von der Adorno meinte, sie würde fortbestehen, „solange die Bedingungen, die jenen Rückfall zeitigen, wesentlich fortdauern. Das ist das ganze Grauen. Der gesellschaftliche Druck lastet weiter, trotz aller Unsichtbarkeit der Not heute.“ Ihn zu erklären heißt nicht, den Besorgten zu exkulpieren. Mit „Kälte“ als ‚Grundprinzip‘ der „bürgerlichen Subjektivität“ (Adorno) wird allen begegnet, die anders sind. Wo diese „Kälte“, verbunden mit Gleichgültigkeit und Unterordnung, nicht mehr „ertragen“ wird, schlägt sie aggressiv um und verdichtete sich – hier im Besorgten – zu einem gegenüber Einwänden sich immunisierenden Hass. Jene den Hass schlecht kaschierende „Angstrhetorik“ (s.o.) wehrt ab, dass im Sinne Simmels „der Ferne nah“ (s.o.) werden kann, was die Mauer zwischenmenschlicher „Kälte“ durchbräche, die es für den Zweck interessierter Panikmache braucht. Was Adorno „die wahre Identität des Ganzen, des Schreckens ohne Ende“ in „Minima Moralia“ nennt, tritt auch an diesem Phänomen der Projektion auf ein ‚Hassobjekt‘deutlich zutage. Hier entwächst, was Voraussetzung des Umschlagens in menschenverachtende Aggressivität ist.

Adorno konkretisiert das in „Jargon der Eigentlichkeit“ etwa unter Bezug auf die „Furcht vor Arbeitslosigkeit, selbst in Perioden glorreicher Vollbeschäftigung“: „Weil jeder weiß, daß er nach dem Stand der Technik überflüssig wäre, solange um der Produktion willen produziert wird, empfindet jeder seinen Erwerb als verkappte Arbeitslosenunterstützung, ein vom gesellschaftlichen Gesamtprodukt der Erhaltung der Verhältnisse zuliebe willkürlich und auf Widerruf Abgezweigtes. Wem keine Lebenskarten ausgestellt werden, den könnten sie prinzipiell morgen wegschicken“. Damit sind wir (auch) im Hier und Jetzt angekommen, einer Angst erzeugenden Lebenswirklichkeit. Erklärbar wird, dass die Logik der Angst, die jede Irrationalität erlaubt, ihre eigene ‚Rationalität‘ eben auch beim Besorgten hat, was über wie hier anleihende Analyse zu erkennen ist, aber nicht an sich schon abhilft. Doch aber ist, und zwar um die belangvolle Bemerkung im Vorwort zu unterstreichen, im Anschluss an Adornos gesellschaftskritische Analyse an die Mahnung Horkheimers zu erinnern: „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ Es drängt sich auf, dies im Zusammenhang der Besorgten zu reflektieren und auch auf all jene zu münzen, die – noch – stillschweigend mit ihnen sympathisieren.

Insofern ist dann vor allem über diese „Logik des Ökonomischen“ im Anschluss an das „Wörterbuch des besorgten Bürgers“ zu diskutieren. Man wird sich darüber verständigen können, ob zum einen eine Eindämmung der Auswüchse des sog. Monopolkapitalismus und zum anderen eine weit zu geringe Besteuerung von Reichen und Superreichen das eigentliche Problem wird heilen können. Selbst in einer Presse, die man nicht der Linkslastigkeit verdächtigen kann, wird neuerdings (wie in den letzten Jahren immer mal wieder) die Frage gestellt, ob Marx nicht doch Recht hatte – was, seine Analysen betreffend, bejaht wird und worauf, damit nicht eintrifft, was demnach zu erwarten ist, mit einer „gleichermaßen auf ökonomischen Wohlstand wie faire Verteilung ausgerichteten sozialen Markwirtschaft“ zu reagieren sei (Welt am Sonntag, Nr. 50, 11. Dez. 2016, S. 34).

Dieses und ähnliche alte Register werden vor allem für den Zweck von Integration und Pazifizierung gezogen, wenn die sog. Mitte der Gesellschaft ökonomisch destabilisiert wird und nach rechts zu entgleisen droht. Hier sollte eine ‚Linke‘ ökonomische wie soziale Alternativen anbieten und über Kritik transportieren. Weniger hilfreich wird die sog. neue Marx-Lektüre da sein, wo philologisch-exegetische Elaborate etwa um die Problematik des Verhältnisses von Klassenkampf und wissenschaftlicher Kritik aufgebaut werden. Vielmehr geht es um Erkenntnis und Erklärung, dass und wie die in sich widersprüchliche kapitalistische Produktionsweise fortlaufend Widersprüche in zum Teil veränderten, zum Teil neuen Ausdrucksformen erzeugt; wie u.a. die Krise der Finanzmärkte und ihre Folgen zu erklären sind, wie das Verhältnis von Ökonomie, Staat und Politik beschaffen ist. Das wird auf der Folie des Marxschen Werkes zu erhellen und für eine Politik in emanzipatorischer Absicht zu diskutieren sein. Die Motivation dazu wird mit dem „Wörterbuch des besorgten Bürgers“ gestiftet. Wesentlich hier ist der Spaten anzusetzen, um den Besorgten das Wasser abzugraben.

Fazit

Das von Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler dieser Republik, bemühte Sprichwort „Man kann schmutziges Wasser nicht wegschütten, solange man kein sauberes hat“, wurde zwar von ihm im Hinblick auf die Personalpolitik beim Wiederaufbau der westdeutschen Justiz in der Nachkriegszeit geäußert, ist aber durchaus verallgemeinerbar und wirft die Frage auf, wie viel sauberes Wasser denn heute vorhanden ist und ob es nicht von zu viel schmutzigem Wasser verunreinigt wird, dessen Quelle nicht eine weiterlebende oder wiederbelebte Ideologie ist, sondern – was der Analysen bedarf – eine Gesellschaft resp. Gesellschaften überformende Ökonomie, die zur subjektiven Seite so formt und ausstattet, wie es im Besorgten seinen überspitzten und daher missliebigen Ausdruck findet, weil er Stein des Anstoßes im fortlaufenden Geschäft der Integration ist, die dank aus gesellschaftlichen Widersprüchen rührenden Desintegration immer erneut ansteht. Doch an solchen Stellen gesellschaftlicher Turbulenzen, die hier wie anderswo und derzeit zumal in den USA „Schlimmstes befürchten“ (Bröckling) lassen, ist emanzipatorische Politik gefordert, die sich nichts vergibt, sich bei kritischer Theorie zu vergewissern, wie sie vor der Verdünnung von Habermas in den Dualismus von System und Lebenswelt und vor dem Paradigma einer „vorgängigen Anerkennung“ von Honneth mit Blick auf das „Ganze“ als das „Unwahre“ war – und hier: das „Falsche der losgelassenen, sich selbst entlaufenden Rationalität“. (Adorno)

Die „einzig wahrhafte Kraft“, um Adornos Wort auf die Thematik zu wenden, hier gegen das neuerliche Sprießen des Ungeistes der Besorgten, „wäre Autonomie“, womit er sich auf Kant bezog, „die Kraft zur Reflexion, zur Selbstbestimmung, zum Nicht-Mitmachen.“ Wie man das konkret anpackt, davon legt das „Wörterbuch des besorgten Bürgers“ beredt und überzeugend Zeugnis ab, ist dank der vielen historischen und wissenschaftlichen Verweise höchst informativ, klärt auch dadurch auf und sensibilisiert gegen alle postfaktisch sich tarnende Unvernunft, trägt dazu bei, dass Humanisierung keine Phrase bleibt.

Als Handreichung für Argumentationen wird dieses Buch besonders SozialarbeiterInnen und all jenen dienen, die an der ‚Front‘ Jugendlicher arbeiten, die von ihrer Adoleszenzkrise geschüttelt und von ihrer realen Lebenssituation gebeutelt sind. Zu leicht können oder könnten sie in die Fangarme populistischer Bauernfänger laufen, die mit ihrem simplen Weltbild und markigen Heilsversprechen hausieren gehen, die schaudern lassen. Insofern ist dieses Buch, bei dem auf Fortsetzung zu hoffen ist, jedem zu empfehlen, der nicht ‚mitmachen‘ will oder schon längst nicht mehr ‚mitmacht‘.


Rezensent
Arnold Schmieder
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Zitiervorschlag
Arnold Schmieder. Rezension vom 06.02.2017 zu: Robert Feustel, Nancy Grochol, Tobias Prüwer, Franziska Reif (Hrsg.): Wörterbuch des besorgten Bürgers. Ventil Verlag (Mainz) 2016. ISBN 978-3-95575-068-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/22112.php, Datum des Zugriffs 22.02.2017.


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