socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, [...]

Cover Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft. Ernst Klett Verlag (Stuttgart) 2005. 303 Seiten. ISBN 978-3-12-010170-3. 16,95 EUR, CH: 23,70 sFr.
Recherche bei DNB KVK GVK.

Besprochenes Werk kaufen
über socialnet Buchversand


Autor

Prof. Manfred Spitzer, 1958 in Darmstadt geboren, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg und ist seit 1997 ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Mehrfach hielt sich Spitzer zu Gastprofessuren und Forschungsaufenthalten in den USA auf. Nicht zuletzt durch diese Erfahrungen wurde seine wissenschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von Gehirnforschung, Psychologie und Psychiatrie geprägt. Durch zahlreiche fachliche und populärwissenschaftliche Publikationen (zum Beispiel "Musik im Kopf" und "Nervensachen", beide im Verlag Schattauer) sowie einer von ihm moderierten Sendereihe "Geist und Gehirn" im Kulturkanal des Bayrischen Fernsehens wurde Spitzer einem breiten Publikum bekannt. 1992 erhielt er den Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde.

Anliegen des Buches

In Titel und Ausrufezeichen steckt die Warnung. Spitzer selber antwortet auf die Frage, warum ein Buch über Bildschirm-Medien (Fernsehen, Computer), geschrieben von einem Mediziner und Neurowissenschaftler: "Weil Bildschirme krank machen, weil sie sich auf die Leistung in der Schule ungünstig auswirken und weil sie zu vermehrter Gewaltbereitschaft führen. Die Folgen haben wir alle zu tragen, und es wird Zeit, dass wir handeln. Wir dürfen nicht länger zuschauen!"

Der Wissenschaftler geht auf Untersuchungen in den USA ein und konstatiert, dass eine der Ursachen der dort herrschenden extremen Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung - die häufigste Todesursache für Männer mittleren Alters in den USA ist Mord - im Fernsehen zu sehen sei. Überträgt man die dort ermittelten Ergebnisse auf Deutschland, so könne man davon ausgehen, dass wir hier mit den üblichen etwa zehn Jahren Verzögerung amerikanische Verhältnisse bekämen, schlussfolgert der Autor. Unerlässlich sei es auf jeden Fall, dass wir über die Auswirkungen der Bildschirm-Medien auf unsere körperliche und seelische Gesundheit und vor allem auf die unserer Kinder, denn um die geht es in erster Linie in diesem Buch, ernsthaft nachdenken. Diese Auswirkungen werden in acht Kapiteln ausführlich dargelegt.

Machen die Bildschirm-Medien "dick, faul und gewalttätig?"

Erschreckende Zahlen aufgrund des hohen Konsums der Bildschirm-Medien werden gleich im Einleitungskapitel genannt: Im Jahre 2020 wird es nach Vorhersagen jährlich etwa 40000 Todesfälle mehr durch Herzinfarkte, Gehirninfarkte, Lungenkrebs und Diabetes-Spätfolgen geben; hinzu kommen jährlich einige hundert Morde mehr als zurzeit, einige tausend zusätzliche Vergewaltigungen und zehntausende zusätzliche Gewaltdelikte gegen Personen. Diese Horror-Liste (der Autor nennt diese Zahlen vorsichtig geschätzt und eher die untere Grenze) setzt sich fort, genannt seien hier noch einige zehntausend zusätzliche Fälle von Schulproblemen wie Aufmerksamkeits- sowie Lese- und Rechtschreibstörungen. 

Kapitel um Kapitel arbeitet Spitzer dann ganz konkret diese schädlichen Auswirkungen des Fernseh-Konsums (und des Sitzens vor dem Computer-Bildschirm) besonders für die Kinder und Jugendlichen ab. Einiges ahnte der Leser, hier wird es ihm in drastischer Deutlichkeit - und mit einer Reihe von Untersuchungsergebnissen belegt - vorgestellt.

Zum Beispiel die Auswirkungen auf die Körperliche Gesundheit. Inzwischen ist längst erwiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Bildschirm-Medienkonsum und Köpergewicht gibt. Die Frage "Macht Fernsehen dick" wird hier nach Darlegung von amerikanischen Langzeitstudien an Kindern und Jugendlichen eindeutig mit Ja beantwortet, wobei es (man kann sich immer nur wundern, wie genau man dies alles zu untersuchen in der Lage ist) eine klare "Dosisabhängigkeit" des Körpergewichts von der Zeit vor dem Fernseher gibt. Auf die durch das Übergewicht bedingten Krankheiten (Cholesterin, Bluthochdruck usw.) wird eingegangen, die späteren Folgen im Erwachsenenalter, welche die couch potatoes (wie es so schön blumig im anglo-amerikanischen heißt), also die Sofa-Kartoffeln (weil sie so rund sind) zu erleiden haben, wenn sie schon in jungen Jahren viel zu viel Zeit halb und ganz liegend auf der Couch verbringen und fernsehen.

Die Publikation berichtet über die wissenschaftlichen Ergebnisse der Folgen des Fernsehkonsums für Kinder und Jugendlichen, aber auch für Kleinkinder und Säuglinge. Ein notwendiger und für den Leser sehr interessanter Exkurs des Neurowissenschaftlers Spitzer informiert im Kapitel Erfahrung und Aufmerksamkeit über die Frage: Welche Rolle spielen dabei Entwicklung und Stärke der Synapsen im Gehirn? Das sind - im Gegensatz zu fest angelöteten elektrischen Schaltungen - veränderliche Verbindungsstücke zwischen den Nervenfasern der Gehirnzellen. Sie können unterschiedliche Dicke haben, und diese Stärke (oder Abschwächung) wird bestimmt durch die Erfahrungen des gesamten Organismus. All unser Wissen und Können stecken in den unterschiedlichen Stärken der Synapsen unseres Gehirns. Durch sie werden gewissermaßen Erfahrungs-Pfade durch das Gehirn gelegt (man spricht ja nicht umsonst von Gedächtnisspuren!). Es wird alles eingeprägt, was über die Sinne ins Gehirn gelangt. Bei Säuglingen und Kleinkindern zum Beispiel entwickelt sich die Aufmerksamkeit, die Konzentration durch das Wahrnehmen der direkten Umwelt. Sie lesen von den Lippen ab, sie sehen die Gesichter, sie tasten, riechen, schmecken und alles wird gespeichert. Theoretisch könnten sie viel mehr als eine Sprache lernen, wenn sie denn in den fremden Lauten "baden" und es aufnehmen könnten. Das Gehirn ist in der Lage, durch Verstärkung der entsprechenden Verbindungsstücke bei dem richtigen Input die richtigen Spuren zu legen. Die Kleinkinder brauchen, das weiß jeder, der mit ihnen umgeht, greifbare Objekte und Szenen, um die Welt zu verstehen und sie sich zu erschließen. Durch die Erfahrung der Welt kommt sie in den Kopf. Dabei sind Bildschirme wenig hilfreich, ja sie stellen "eine extreme Verarmung der Erfahrungen des kleinen Kindes dar", schlussfolgert der Autor, und: "Bildschirme liefern eine flache verarmte Welt, insbesondere dann, wenn der Benutzer die Welt noch nicht kennt und Objekte oder Szenen beim Betrachten des Bildschirms eben gerade nicht dauernd aufgrund von Vorerfahrungen ergänzen kann".

In Gehirnentwicklung und Werbung wird vor dem Hintergrund der Tatsache, dass besonders die fernsehenden Kinder in ihren Programmen einer Unzahl von Werbespots und Sendungen ausgesetzt sind (im US-Kinderprogrammen sehen die jungen Zuschauer 20 bis 24 pro Stunde damit kommt ein Kind auf etwa 20 000 im Jahr) auf die prägende Wirkung der Werbung eingegangen. Aus dem oben Dargelegten geht hervor (Gedächtnisspuren, Synapsenentwicklung), wie sehr die frühen Erfahrungen der Welt mit sich herum geschleppt werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Inhalte der Werbung bei den Kindern (auch bei den Erwachsenen, muss man inzwischen sagen) zum Bekanntesten gehören, das es in unserer westlichen Kultur gibt. Die vermeintlichen Fakten und Kenntnisse, welche den jungen Zuschauern da vermittelt werden, sind für sie auch Werte (Konsum!), da keine Stelle da ist, die das für sie relativiert und in Beziehungen setzt. Ob diese Werte, meint Spitzer eher vorsichtig zurückhaltend, immer die richtigen seien, möge jeder für sich entscheiden.

Dass auch die Leistungen in der Schule (so der Titel eines weiteren Kapitels) durch den überersteigerten Fernsehkonsum beeinflusst werden, versteht sich jetzt von selbst. Untermauert wird das durch etliche deutsche und amerikanische Forschungsergebnisse, aus denen zitiert werden, die eindeutig die negativen Auswirkungen von Fernsehkonsum auf Lesekonsum, auf Konzentration und Aufmerksamkeit auf Schüler belegen. Auch Computer, so wird hervorgehoben, können das Lernen nur bedingt unterstützen, denn oft genug wird das zum Selbstzweck, wird nur ein Spielchen daraus, ohne das Lernen und das Wissen zu vertiefen. Spitzer geht da auf seine eigenen Erfahrungen mit den so beliebten PowerPoint-Präsentationen ein, in denen er Vortragende oft nicht sagt "Hier sind die Fakten und was ich dazu denke", sondern "Hey, schaut mal, was ich der Kiste für tolle Tricks beigebracht habe!"

Naturgemäß nimmt der Abschnitt Gewalt im Fernsehen einen breiten Raum ein. Die Diskussion in der Öffentlichkeit darüber ist seit längerem in Gange. Zahlreiche Studien und vergleichende empirische Untersuchungen (Regionen mit und ohne Fernsehempfang wurden miteinander verglichen im Hinblick auf die Zahl der Gewaltakte unter Kindern und Jugendlichen) wurden veröffentlicht. In nahezu in fast 79 Prozent aller Fernsehsendungen kommen Gewaltszenen vor. Man kann sich vorstellen, welche Folgen es für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter hat, wenn sie mehr und mehr Zeit, wie es erwiesen ist, wie die in diesem Buch zitierten Forschungsergebnisse auch eindeutig belegen, vor Fernsehern, Computern und Videospielgeräten verbringen. Die Folgen sind in jedem Falle verheerend, wie Spitzer unterstreicht, denn: Wer Gewaltfilme sieht, der lernt Gewalt. Alles Schönreden und Beschwichtigen der Sender und Medienkommissionen ändern daran nichts. Die Gewalt in den Medien schadet ganz besonders Kindern, die noch Schwierigkeiten haben, zwischen Realität und Phantasie zu unterscheiden. Aggressivität und antisoziales Verhalten werden gestärkt, ebenfalls die Ängste, selber Opfer von Gewalttaten zu werden. Außerdem, so hebt der Autor hervor "desensibilisiert Gewalt in den Medien die Jugendlichen gegenüber realer Gewalt und Gewaltopfern". Sie führen zu einem, wie es heißt "verstärkten Appetit" auf mehr Gewalt im Unterhaltungsprogramm aber auch im realen Leben.

Diese Feststellungen treffen weitgehend auch auf Computer- und Videospiele zu, auf die das Buch in einem nächsten Abschnitt eingeht, um dann zu fragen:

Was tun?

Nach ausführlicher Darstellung und Analyse etlicher Maßnahmen gegen die in seiner Publikation dargestellten Folgen des Bildschirm-Konsums steht für Spitzer fest: Man darf dieser Entwicklung nicht länger zuschauen und angesichts des Ausmaßes des Problems haben wir nur eine Chance, etwas zu ändern, wenn auf vielen Ebenen gehandelt wird. In über einem Dutzend Vorschlägen werden Empfehlungen gegeben. Wir greifen die uns am wichtigsten erscheinenden heraus:

  • Sendungen für kleine Kinder - von den Produzenten als ein vermeintliches Heranführen an das Fernsehen gedacht (Beispiel Teletubbies) sind nicht als medienpädagogisch sinnvoll, sondern als "Einstiegsdroge" anzusehen;
  • vor allem sollte auf die Menge des Bildschirmkonsums bei den Kindern geachtet werden. Und wenn es mit Fernsehtagebüchern, Zeitbegrenzungen oder sonstigen Mitteln, die man sich ausdenken kann, nicht klappt, dann muss der Fernseher eben aus dem Haus verbannt werden;
  • keinesfalls ist es gleichgültig, was man schaut, darauf sollten Eltern achten (das gilt selbstverständlich auch für Computer- und Videospiele);
  • was heute in den Medien Entertainement heißt, ist, wie der Autor hier unterstreicht, "vielfach nichts weiter als eine Anleitung zur Gewaltherrschaft, Fremden- und Frauenhass" Und solche Werte dürfe man den Kindern, also unseren Nachfahren keinesfalls in die Köpfe pflanzen. Das bedeutet auch, dass man die Medieninhalte nicht dem Markt alleine überlassen darf;
  • wie beim Umweltschutz (was vom Bildschirm oft konsumiert wird, ist schließlich auch als eine Art Umweltverschmutzung zu sehen) kann jeder etwas tun, vor der eigenen Haustür, in den eigenen vier Wänden, und wir alle als Gemeinschaft und sei es auch in finanzieller Hinsicht;
  • denn, so eine weitere, jetzt doch ziemlich überraschende These des Autors, man müsse den öffentlich-rechtlichen Medienanbietern genügend Mittel zu Verfügung stellen, damit sie ein besseres Programm machen könnten als die kommerziellen Sender. Mit anderen Worten, Gebührenerhöhung, und das wird die Verbraucher sicher nicht freuen in der immer noch anhaltenden Diskussion über dieses Thema.

Auf jeden Fall bestehe eine Chance, da ist Spitzer optimistisch, mit prosozialen Programmen öffentlich-rechtlicher Anstalten, mit weiterer Verbreitung der auch in dem hier zur Debatte stehenden Buch dargestellten Erkenntnisse, dass ARD und ZDF nicht mehr den Kommerz-Anbietern hinterher liefen, sondern einen ganz anderen Weg einschlügen.

Diskussion

Dass die radikalen Thesen von Manfred Spitzer, dass zu viel Konsum von Bildschirmmedien dick, dumm, faul macht und zu vermehrter Gewalt führt, eine heftige Diskussion auslösten und zu Widerspruch reizten, konnte man vorhersehen. Nach Durchsicht von Debattenbeiträgen zu diesem Buch seien einige aus dem Pro und Contra hier kurz zitiert. Prof. Stefan Aufenanger, Erziehungswissenschaftler und Medienpädagoge an der Universität Hamburg, merkt an, dass zahlreiche internationale Studien nachgewiesen hätten, dass Fernsehen auch wissens- und lernanregend sein und sogar bei der Lebensbewältigung helfen könnte. Allerdings setze das voraus, dass Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder begleiteten (das allerdings fordert Spitzer auch). Aufenanger plädiert für eine differenziertere Sichtweise des Problems, die die sozialen Aspekte der Mediennutzung mit einbeziehe.

Dirk Frank von "Schulen ans Netz" nennt Spitzers Thesen populistisch und zu eindimensional. Während andere Autoren zumindest noch konzedierten, dass die Entwicklung insgesamt nicht mehr rückgängig zu machen sei und die Bildschirmmedien gleichermaßen aus Forschung, Beruf und Alltag nicht mehr wegzudenken seien, agiere Spitzer mit "bilderstürmerischen Furor" gegen die "Umweltverschmutzung" von TV und Computer. Dabei scheine er nicht wahrhaben zu wollen, dass gerade auch Schule eine eminent wichtige Rolle bei der Vermittlung von Medienkompetenz zukomme, dass auch Eltern sich zunehmend für den Medienkonsum ihrer Kinder interessierten und ihn kritisch begleiteten, so Frank.

Ähnlich wie Manfred Spitzer argumentiert übrigens Prof. Christian Pfeiffer, früher Justizminister in Niedersachsen, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und häufiger Gast in Talkrunden zum Thema Gewalt unter Jugendlichen. In einer Studie zum Thema "Mediennutzung und Schulleistung" kommt er zu dem Ergebnis: Fernsehen macht dick, dumm und traurig. Er fordert dazu auf, Fernsehen und Videospielkonsolen aus den Kinderzimmern zu verbannen.

Fazit

Wer Gespräche von Kindern über die Fernsehprogramme vom Vorabend kennt, ihre Begeisterung über diese und jene tolle Aktion und wie sich die Helden wieder voll vermöbelt haben oder Schlimmeres, der bekommt eine Ahnung davon, welche Bedeutung, ja welche Beherrschung dies über die kindlichen Alltag hat. Das fängt damit an, dass sie den Programmablauf genau im Kopf haben, und das betrifft schon Kinder ab vier, fünf Jahren, wie wir beobachten konnten; das geht weiter damit, wie man auf Schulhöfen sehen kann, dass die gesehenen Szenen mit großem Einsatz nachgestellt und nachgespielt werden. Dabei geht es oft keineswegs spielerisch zu, sondern zur Sache. Spitzers These, gestützt durch Studien und empirische Befunde, dass sich gerade bei Kindern, die viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, leicht Phantasie und Realität vermischen kann, ist mit Sicherheit richtig.

Man mag andere Thesen oder Schlussfolgerungen des Neurowissenschaftlers für übertrieben halten (man mag nicht wahrhaben, dass Fernsehen Kinder "dick, dumm und gewalttätig" macht - schließlich sitzt man ja selber viel zu oft und lange davor), über die Tatsache, dass man Woche für Woche erschreckende Meldungen von Gewaltakten von Jugendlichen hört und liest (teilweise halten sie ihre gewalttätigen Aktionen auf Video fest oder versenden sie per Handy) kann man nicht hinwegsehen.

Dieses Buch ist sicher provozierend, aber ist es wichtig und notwendig und bietet zahlreiche, durch Grafiken illustrierte Erklärungen, nicht zuletzt auch über den jüngsten Stand in der Hirnforschung. Es liest sich gut und verständlich und es sollte gerade jenen empfohlen werden, die immer mehr auf die Bildschirmmedien als Instrumente oder Hilfsmittel für Kinder in Sachen Lernen und "Weltaneignung" setzen. Und wenn Leser nach der Lektüre von "Vorsicht Bildschirm!" den Fernseher aus Kinder- und Wohnzimmer entfernen, in den Keller tragen oder zum Sperrmüll werfen - auch gut!


Rezensent
Gerd Schneider
Schriftsteller, Drehbuchautor
E-Mail Mailformular


Alle 21 Rezensionen von Gerd Schneider anzeigen.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Gerd Schneider. Rezension vom 20.06.2006 zu: Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft. Ernst Klett Verlag (Stuttgart) 2005. ISBN 978-3-12-010170-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/3025.php, Datum des Zugriffs 29.08.2016.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Hilfe & Kontakt Details
Hinweise für

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion der Rezensionen aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

Newsletter bestellen

Immer über neue Rezensionen informiert.

Newsletter

Schon 12.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft

Gehören Sie auch schon dazu?

Ansonsten jetzt für den Newsletter anmelden!