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Reinhold Knopp, Karin Nell (Hrsg.): Keywork. Neue Wege in der Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren

Cover Reinhold Knopp, Karin Nell (Hrsg.): Keywork. Neue Wege in der Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren. transcript (Bielefeld) 2007. 262 Seiten. ISBN 978-3-89942-678-6. 24,80 EUR, CH: 38,40 sFr.

Reihe: Kultur- und Museumsmanagement.

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Entstehungshintergrund

Über den demografischen Wandel und die zukünftige Rolle Älterer in der Gesellschaft, u.a. ihre Möglichkeiten zu bürgerschaftlichem Engagement, wurde und wird derzeit viel geschrieben. Auch das hier rezensierte Herausgeberwerk reiht sich da ein. Jedoch beschreibt es mit "Keywork" einen vergleichsweise neuen und innovativen Ansatz der Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren. Der Begriff "Keywork" wurde in der Wiener Museumsszene geprägt und kam über eine Kooperation mit Düsseldorfer Kulturexperten nach Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund entstand auch die Neuerscheinung: In ihr beschreiben die maßgeblichen Akteure des Keywork-Konzeptes nicht nur Definition und theoretische Grundlagen des Ansatzes, sondern es werden auch zahlreiche Praxisbeispiele aus der Düsseldorfer Seniorenarbeit vorgestellt - von der Praxis für die Praxis. Denn das Buch versteht sich als eines vieler Elemente auf der "Baustelle Keywork"  (vgl. S. 17) und verfolgt nicht zuletzt das Ziel, Interessierte zum Mitmachen und Weiterentwickeln in Sachen innovativer Seniorenarbeit einzuladen.

Aufbau und Inhalt

Der Band beginnt mit einer allgemeinen Einleitung. Anschließend bestimmen drei Abschnitte den Aufbau des knapp 260 Seiten umfassenden Buches:

  1. Zunächst kommen einige der "Väter" (bzw. Mütter") des Keywork-Ansatzes zu Wort und legen theoretische Grundlagen des Konzeptes dar.
  2. Im zweiten und mit knapp 160 Seiten weitaus längsten Abschnitt werden Fortbildungskonzepte, v.a. aber eine Reihe innovativer Keywork-Praxisprojekte vorgestellt.
  3. Ein kürzerer dritter Abschnitt schließlich beleuchtet die Bedeutung von Keywork speziell für den Bereich der Stadtteilarbeit.

Im Einzelnen:

Teil 1 - Theoretische Grundlagen

In drei ganz unterschiedlichen Beiträgen werden hier Grundlagen für das Verständnis von Keywork in der Kulturarbeit gelegt.

  1. Zunächst erläutert Roman Schanner den Begriff "Keywork": Der Keywork-Ansatz beschreibt einen Weg der Kommunikation von (Kultur-)Einrichtungen mit potenziellen, bisher nicht erreichten Besuchergruppen. Dabei fungieren (meist ehrenamtlich tätige) "Keyworker" als Vermittler zwischen Kultureinrichtung und der interessierenden Zielgruppe (hier: Senioren). Die Keyworker selbst sollten dabei dieser Zielgruppe nach Möglichkeit angehören, um somit über den "Schlüssel" zu deren Ansprache zu verfügen. Schanner beschreibt die Anfänge der Keywork-Arbeit im Bereich der Museumsszene und reißt als exemplarisches Praxisbeispiel das Projekt "Kultur auf Rädern" an, welches später im Band noch ausführlicher dargestellt wird.
  2. Reinhold Knopp begreift den Erwerb "kultureller Kompetenz" als eine wesentliche Voraussetzung für eine gesellschaftliche Wirksamkeit im Alter. Er erläutert dies anhand eines Abriss des Zusammenspiels zwischen gesellschaftspolitischen und kulturellen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten.
  3. Sabine Sautter schließlich diskutiert die Rolle bürgerschaftlichen Engagements für das "dritte Lebensalter" und zeigt auf, warum gerade ein Engagement im kulturellen Bereich (im Vergleich zum Bereich der sozialen Arbeit) für viele Ältere so attraktiv ist. Nach ihrer Einschätzung kann die Gesellschaft auf dieses - noch ausbaufähige - Engagement nicht verzichten. Sie ist aufgerufen, Rahmenbedingungen und Projektideen zu entwickeln, um Selbiges zu fördern.

Teil 2 - Keywork in der Praxis

Genau solche Projekte vorzustellen, ist Ziel des zweiten Abschnitts mit dem Titel "Keywork in der Praxis".

Zunächst jedoch erläutert Karin Nell unter der Überschrift "Keywork lernen", wie innovative Fortbildungskonzepte zur Förderung von Selbstorganisation im Bereich der gemeinwesenorientierten Sozialarbeit aussehen können. Ausgehend von der Grundidee des Keyworks beschreibt sie theoretische Hintergründe und Vorüberlegungen, auf die bei der Konzeption entsprechender Multiplikatoren-Fortbildungen zurückgegriffen wurde. Hierzu gehören so unterschiedliche Ansätze wie etwa der erweiterte Kunstbegriff von Joseph Beuys, die Arbeit von Maria Montessori oder Sylvia Kades Basiskonzept der Altersbildung. Zentral ist in den Fortbildungen immer die Rolle der teilnehmenden Senioren: Nell zufolge ist es von fundamentaler Bedeutung, dass diese so weit wie möglich mitgestalten und -entscheiden und inhaltlich dazu angeregt werden, auf die eigene Biografie zurückzugreifen, etwa durch die Erinnerung an eigene Vorbilder und die Berücksichtigung eigener Interessen und Neigungen. In den Seminaren entstand eine Vielzahl wertvoller neuer und z.T. bereits erfolgreich durchgeführter Projektideen.

Anhand vier verschiedener Projekte stellt Karin Nell anschließend gemeinsam mit Ute Frank vor, wie solche Fortbildungen anhand der beschriebenen Grundsätze praktisch aussehen und ablaufen können und inwiefern diese sich auch als Qualifizierungsprogramme für Keyworker eignen. Dazu zählt u.a. der "Kulturführerschein¨", aus dem viele (auch Keywork-) Kooperationsprojekte mit kulturellen Einrichtungen hervorgegangen sind.

Die detaillierte Vorstellung verschiedener solcher Projekte im Einzelnen ist Inhalt der weiteren Beiträge von Teil 2. Unterschiedliche Autor(inn)en, meist Initiatoren bzw. Hauptamtliche aus der Seniorenarbeit oder auch beteiligte Künstler(innen), erläutern die folgenden durchgeführten Maßnahmen:

  • Ute Frank stellt das Projekt "Kultur auf Rädern" vor. In Anlehnung an das bekannte Konzept "Essen auf Rädern" geht es hier darum, insbesondere älteren, in ihrer Mobilität eingeschränkten Leuten Kultur nach Hause zu bringen.
  • Sylvia Neysters erläutert, wie zu Keyworkern fortgebildete Ehrenamtliche als "Botschafterinnen und Botschafter für das museum kunst palast" agieren und innovative Ansätze erproben.
  • Bei einem dieser Seminare wurde auch die Idee der "Keywork-Ateliers" geboren. Ein derartiges Atelier entstand in der "Kunstschule WERKSETZEN" in Zusammenarbeit mit der freischaffenden Künstlerin Uschi Urbainski, die in ihrem Beitrag das Engagement Freiwilliger in unterschiedlichen Kunstprojekten erläutert.
  • Ein zweites Keywork-Atelier wird mit Anne Mommertz ebenfalls von einer Künstlerin geleitet. Sie versteht Keywork als Möglichkeit, Kunst und soziale Verantwortung zu verbinden, und arbeitet speziell mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen.
  • FH-Professorin Maria Schleiner wiederum hat sich mit Studierenden dem Keywork-Ansatz gewidmet. Studentinnen und Studenten erstellten verschiedene "Koffer", mit deren Hilfe Museums-Kunst zu Einrichtungen der Altenarbeit gebracht und diese zur Auseinandersetzung mit Kunst, ggf. auch zu einem begleiteten Museumsbesuch, motiviert wurden.
  • Der Autor des nächsten Beitrags, Günter Friedeler, ist selbst Senior und hat am bundesweiten EFI-Programm (Erfahrungswissen für Initiativen) teilgenommen. Er stellt das "Kulturzentrum der Generationen" im Jungen Schauspielhaus Düsseldorf vor.
  • Inge Gößling und Renate Jastrzembski haben gemeinsam das Projekt "Kunstspuren" entwickelt. Sie beschreiben, wie ältere, u.a. auch hochbetagte Menschen an Kunst herangeführt wurden und selbst kreativ tätig wurden. Zentral ist dabei der Gedanke der Vernetzung untereinander.
  • Petra Wienss schließlich stellt den "Kulturführerschein¨ Demenz" vor und schildert neue Formen bürgerschaftlichen Engagements in der Arbeit mit Demenzkranken und deren Angehörigen.

Teil 3 - Keywork und Stadtteilarbeit

Ein kurzer dritter Teil des Buches steht unter der Überschrift  "Keywork und Stadtteilarbeit". In zwei Beiträgen stellen sowohl Gaby Krimm und Reinhold Knopp ("WohnQuartier4") als auch Heike Schwalm (Projekt "PLATZDA!") vor, wie Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe des Keywork-Ansatzes an der Gestaltung ihrer Stadt und ihrer Wohnumgebung mitwirken können.

Zielgruppe

Die Neuerscheinung beschreibt innovative Formen der Kultur- und Bildungsarbeit, die sich vorrangig (aber nicht nur, auch wenn der Untertitel dies suggeriert!) an ältere Menschen richtet. Angesprochen fühlen dürften sich Leser(innen) aus zwei unterschiedlichen Zielgruppen: Zum einen solche, die haupt- oder evtl. auch ehrenamtlich im Bereich der Sozial- bzw. Bildungsarbeit, insbesondere mit Senioren, tätig sind und nach Ideen suchen, interessante Möglichkeiten und Projekte zum bürgerschaftlichen Engagement an der Schnittstelle zwischen Sozialem und Kultur zu entwickeln und zu begleiten. Zum anderen Akteure aus dem kulturellen Bereich in seiner ganzen Breite, sowohl Kulturmanager oder -organisatoren wie auch Kulturschaffende selbst, die sich für neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit interessieren, ihre Angebots- und Aktivitätspalette erweitern und (ältere) Menschen zur Mitarbeit und zur Entfaltung eigener Kreativität anregen wollen. 

Diskussion

Das Buch erfüllt die Erwartungen, die der Untertitel "Neue Wege ..." hervorruft: Hier werden in der Tat NEUE Formen der Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren vorgestellt, die innovativen Charakter besitzen. Überzeugend ist an der Schilderung dieser Ansätze mehreres:

  • Gedacht wurde hier von der Zielgruppe her. Bei der theoretischen Grundlegung der Keywork-Arbeit sowie der Gestaltung der Fortbildungen zum Keyworker steht die Frage im Vordergrund, was die heutige Generation älterer Menschen wirklich tun möchte. Freilich ist es längst nicht mehr Usus, Ältere im Sinne einer "Versorgungsmentalität" als Zielgruppe aufzufassen, die einfach nur (ohne allzu viel Selbstverantwortung oder Eigeninitiative) irgendwie sinnvoll zu beschäftigen ist oder gar eine Last darstellt. Dennoch ist es verdienstvoll und noch nicht immer selbstverständlich, wenn in diesem Band explizit betont wird, dass etwa ein ehrenamtliches Engagement nicht zu einem beliebigen Thema, sondern übereinstimmend mit der eigenen Persönlichkeit der bzw. des Älteren gewählt und gestaltet werden sollte. Oder wenn berücksichtigt wird, dass heutige Senioren im Gegensatz zu früheren (in der Fachliteratur häufig beschriebenen) Seniorengenerationen häufig gewohnt sind, mitzubestimmen und die eigene Meinung aktiv zu vertreten, dass sie Selbstbewusstsein und ggf. Führungserfahrung aus langjähriger beruflicher Tätigkeit mitbringen und entsprechend als gleichberechtigte Partner in Projektgruppen ohne soziales Gefälle mitarbeiten und Verantwortung übernehmen wollen - und dabei Umfang und Zeitpunkt ihres Engagements selbst bestimmen. All dies wird bei Keywork-Arbeit ermöglicht, sie entspricht somit einer zeitgemäßen Form bürgerschaftlichen Engagements Älterer.
  • Die Zielgruppe wird weit gefasst. Nicht nur die bei Kultur- oder Bildungsträgern naheliegenderweise recht beliebte Gruppe mobiler, interessierter (und zahlungskräftiger!) Senioren findet Berücksichtigung, sondern gerade auch solche, die häufig nicht in die üblichen Programmformate zu passen scheinen, wie etwa hochbetagte, in ihrer Mobilität eingeschränkte oder bildungs- bzw. kulturungewohnte Menschen.
  • Inhaltlich überzeugt die - ebenfalls noch eher selten anzutreffende - Kopplung von sozialem und kulturellem Engagement. Keywork-Arbeit ermöglicht Älteren, etwas für andere tun zu können, ohne deshalb klassische (häufig als belastend oder körperlich zu anstrengende Tätigkeit empfundene) soziale Tätigkeiten wie etwa Pflegetätigkeiten ausüben zu müssen, und zugleich (möglicherweise lange vernachlässigten oder erst neu zu entdeckenden) kulturellen Interessen nachgehen zu können.
  • Wichtig dabei: Wie die Autoren betonen, wird bei Keywork-Arbeit bewusst darauf geachtet, nicht in professionelle Arbeitsbereiche einzugreifen oder hauptamtliche Stellen zu gefährden - gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation ein bedeutsamer Aspekt.
  • Die inhaltliche Bandbreite möglicher Arbeitsfelder ist beeindruckend. Vorgestellt werden Projekte aus so unterschiedlichen Bereichen wie Museumsarbeit, Theaterarbeit, Kunst und Stadtteilarbeit (warum für letztere ein eigener Teilbereich des Buches vorgesehen wurde, erscheint zwar nicht ganz nachvollziehbar, tut den Inhalten aber keinen Abbruch). Nicht alle Projekte orientieren sich dabei scharf an der anfangs erwähnte Definition von Keywork im engeren Sinn, Ziel scheint aber ohnehin eher zu sein, ein Möglichkeitsfeld von Praxisbeispielen aus der weitgefassten "Keywork-Szene" aufzuzeigen.
  • Erfrischend ist die Sammlung von Beiträgen schließlich auch insofern, als ganz unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen: Während etwa Mitherausgeber Reinhold Knopp einen wissenschaftlich orientierten Zugang wählt, schildert die zweite Herausgeberin, Karin Nell, sehr anschaulich und praktisch theoretische Grundlagen und den Aufbau von Fortbildungen, die sich u.a. für die Keywork-Arbeit eignen. Ganz anders wiederum die Beiträge einiger Kulturschaffender. Der Beitrag von Maria Schleiner fällt besonders auf, gleicht er doch in einigen Teilen schon fast einer Kunstbetrachtung und lässt den Leser somit ansatzweise selbst eintauchen und miterleben, wie Keywork wirken kann. Diese Vielfalt ist bereichernd und ermöglicht eine multiperspektivische Sicht auf die Dinge. Schade ist höchstens, dass nicht häufiger auch Senioren als Keyworker selbst zu Wort kommen.

Alles in allem also ein positiver Eindruck - man erhält einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und die konkrete Ausgestaltung von Keywork-Projekten und kann sich durch die zahlreichen unterschiedlichen Beispiele ein detailliertes Bild machen, wie Keywork oder an die Keywork-Idee angelehnte Arbeit in der Praxis aussehen kann.

Nur ein wesentlicher Aspekt ist weitgehend ausgeklammert: Die Finanzierung ... Ohne das zeitlich umfassende Engagement von Hauptamtlichen und/oder Künstlern, ohne Gestaltungsmaterialien und Werkzeuge, ohne  finanzielle Mittel für Öffentlichkeitsarbeit etc. sind die vorgestellten Projekte kaum denkbar. Doch nur an einigen wenigen Stellen wird kurz erwähnt, dass etwa Kultur- oder Jugendamt Gelder zur Verfügung gestellt haben. Günter Friedeler stellt eine Ausnahme dar, wenn er in seinem Beitrag von "Finanzlücken" spricht und verdeutlicht, dass Sponsoring und Unterstützung von Initiativen, von Wirtschaft, von privater Seite wünschenswert wären (S. 206). Und es wäre ja schade, wenn das, was Nell (vgl. S. 77 f.) für viele als "innovativ" gekennzeichnete Projekte zu Recht anprangert, auch für die hier als erfolgversprechend vorgestellte Keywork-Arbeit zutreffen würde: nämlich ein lautloses Verschwinden von der Bildoberfläche nach Ende einer Anschubfinanzierung. Obwohl Sozialsponsoring etc. natürlich ein Thema für sich sind, wäre insofern doch das eine oder andere Wort zu konkreten Finanzierungsmöglichkeiten (denn auch da lassen sich innovative Wege denken!) ein wünschenswertes add-on gewesen.

Fazit

Nichtsdestotrotz: Diese Neuerscheinung ist eine große Bereicherung. Wer innovative Projekte in der Kultur- und Bildungsarbeit plant und dabei über den Tellerrand hinausblicken will, dem sei das Buch ans Herz gelegt.


Rezensentin
Dipl.-Psych. Heike Neidhardt
M.A., Selbstständige Fachautorin, Online-Trainerin und Dozenten-Coach
Homepage www.heikeneidhardt.de
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Zitiervorschlag
Heike Neidhardt. Rezension vom 01.11.2007 zu: Reinhold Knopp, Karin Nell (Hrsg.): Keywork. Neue Wege in der Kultur- und Bildungsarbeit mit Älteren. transcript (Bielefeld) 2007. 262 Seiten. ISBN 978-3-89942-678-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/5186.php, Datum des Zugriffs 08.02.2012.


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