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Matthias David, Theda Borde (Hrsg.): Migration und psychische Gesundheit

Cover Matthias David, Theda Borde (Hrsg.): Migration und psychische Gesundheit. Belastungen und Potentiale. Mabuse-Verlag GmbH (Frankfurt am Main) 2011. 2. Auflage. 234 Seiten. ISBN 978-3-938304-44-0. 25,90 EUR.
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Thema

Ethnizität und Migration als Gesundheits- oder Krankheitsfaktoren werden bis heute in medizinischen Publikationen kaum berücksichtigt. Mit dem Sammelband „Migration und Psychische Gesundheit. Belastungen und Potentiale“ rücken Theda Borde und Matthias David erstmals die Ressourcen und z.T. noch ungenutzten Möglichkeiten von psychisch erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund in den Blick. Neben Forschungsergebnissen werden theoretische Überlegungen zur Thematik sowie Modelle einer guten psychiatrischen Versorgung von Migranten und Migrantinnen in der Praxis vorgestellt. Die Herausgeber möchten damit „sowohl Anregungen für die Verbesserung der Situation im Versorgungs- und Betreuungsalltag der BRD geben“, als auch dazu motivieren, „sich wissenschaftlich-forschend und in der Praxis der Versorgung mit dem Thema „Migration“ weiter intensiv zu befassen.“ (S.11)

Herausgeberin und Herausgeber

  • Matthias David, Privatdozent und Oberarzt für Gynäkologie im Virchow-Klinikum Berlin
  • Theda Borde, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Gesundheit und Migration

Entstehungshintergrund

Theda Borde und Matthias David veröffentlichen mit dem vorliegenden Band „Migration und psychische Gesundheit. Belastungen und Potentiale“ nach „Kranksein in der Fremde? Türkische Migrantinnen im Krankenhaus“ (2001); „Gut versorgt? Migrantinnen und Migranten im Gesundheits- und Sozialwesen“ (2003); „Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Lebenswelten, Gesundheit und Krankheit“ (2005, 2010) ein weiteres Buch zum Themenkomplex Migration und Gesundheit. Der vorliegende Tagungsband ist die Dokumentation des 5. Migrationssymposiums im Rahmen des 12. Kongresses „Armut und Gesundheit“. Es enthält die Rede- und ausgewählte Workshop-Beiträge. Seit 1996 forschen die Autoren in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe am Virchow-Klinikum in Berlin zur Thematik „Migration – Fremde – Gesundheit“.

Aufbau und Inhalt

Das Thema „Migration und Psychische Gesundheit “ wird in insgesamt 14 Aufsätzen von verschiedenen Autoren und Autorinnen erörtert, wobei die psychische Versorgung von Personen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland im Vordergrund steht. Die Beiträge können sechs unterschiedlichen Zugangsweisen zugeordnet werden, was aber nicht im Inhaltsverzeichnis (etwa durch Zwischenüberschriften) erkennbar ist. Sie werden in der Einleitung angekündigt und erschließen sich erst beim Lesen:

Aus medizinhistorischer Sicht beleuchtet Matthias David zunächst die sogenannte „Heimwehkrankheit“ und stellt die Erklärungsversuche für das Phänomen des Heimwehs dar, wie es sich vor allem bei Schweizer Söldnern im europäischen Ausland beobachten ließ. Man könnte es als psychisches Belastungssymptom westeuropäischer Migranten bezeichnen.

Die Beiträge von Petrus Han, Alexander Thomas und Ilhan Kizilhan nehmen eine Bestandsaufnahme der Situation in der Bundesrepublik Deutschland vor. Aus migrationssoziologischer und psychologischer Perspektive weist Petrus Han darauf hin, dass es eine „Utopie“ sei, „eine Gesellschaft frei von Angst vor Fremden zu erreichen“ (S. 36), da Ethnozentrismus und Fremdenangst zur menschlichen Grundausstattung gehöre. Die „konstruktive“ Überwindung der Xenophobie sei aber „eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ (ebd.). Alexander Thomas konkretisiert aus psychologischer Sicht, wie diese Aufgabe aussieht: Es haben „alle Bürger, auch die hier lebenden Ausländer“ die Verantwortung für „die Schaffung integrationsfördernder Bedingungen“ und eines grundsätzlich wertschätzenden Klimas. Das Erwerben interkultureller Kompetenzen sei dafür unabdingbar (S. 52). Etliche der folgenden Kapitel unterstützen diese Forderung und stellen unterschiedliche Konzepte vor, was unter interkulturellen Kompetenzen zu verstehen sei. Ilhan Kizilhan wechselt die Perspektive und beschreibt die Potentiale und Belastungen psychosozialer Netzwerke in der Migration in Deutschland und streicht heraus, dass funktionierende Migrationsnetzwerke und deren geschulte Akteure eine zu fördernde, aber nicht automatisch gegebene und oft ambivalente Ressource sind, wenn es um den Weg zu einer „pluralen demokratischen Gesellschaft“ sowie zur „Akzeptanz und Gleichbehandlung durch die Politik und die hiesige Gesellschaft“ geht (S. 67).

Diese Bestandsaufnahme wird durch die folgenden Beiträge und die darin vorgestellten Beispiele aus der Praxis des Gesundheitssystems veranschaulicht, differenziert und erweitert: Christian Haasen, Cüneyt Demiralay, Agis Agorastos und Jens Reimer legen Beobachtungen und kritische Überlegungen zum Thema „Suchtstörungen bei Migrantinnen und Migranten“ vor. Meryam Schouler-Ocak geht der Frage nach, ob Migrantinnen und Migranten „anders depressiv“ sind; ihre Ausführungen verdeutlichen, dass kulturabhängig „neben der Benennung der Depression auch unterschiedliche Vorstellungen zum Krankheitsverständnis, Krankheitskonzept und auch zu Behandlungserwartungen sowie Behandlungsvorstellungen bestehen“ (S. 88). Darauf ist u.a. zurückzuführen, dass depressive Patienten mit Migrationshintergrund erst langsam im stationären Kontext ankommen. Sie fordert eine interkulturelle Öffnung stationärer psychiatrischer und psychosozialer Angebote und eine wertschätzende Grundhaltung, die es ermöglicht, auf Seiten der Patienten und der Professionellen verbales und nonverbales Verstehen zu erlernen. Die Studie von Matthias David, Frank C. K. Chen und Theda Borde kommt zu dem Ergebnis, dass Schwangere mit nicht-deutscher Herkunft offenbar besonders durch schweres Schwangerschaftserbrechen belastet sind (S. 102). Die Gründe dafür sind bis jetzt nicht eindeutig festzustellen. Deutlich wird dabei, wie wichtig es ist, die richtigen Fragen und Items zu finden, um eine Beobachtung zu erklären. Die Autoren weisen darauf hin, dass die psychische Belastung durch den Migrationshintergrund bis jetzt ein durch die Mediziner vernachlässigter Faktor dieser Krankheit ist. Diesen Mangel stellt auch eine weitere Untersuchung der Herausgeber gemeinsam mit Imke Schwartau fest. Sie betrifft die ersten Maßnahmen in gynäkologisch-internistischen Notfallambulanzen, die aufgrund von kulturellem Missverstehen und fehlendem In-Rechnung-Stellen von psychischer Belastung der Migrantinnen zu großen Beschwerden der Patientinnen und zu Fehldiagnosen des Personals führen können.

Es folgen drei qualitativen Untersuchungen. Die erste widmet sich den Auswirkungen der Migration auf den Identitätsbildungsprozess von Kindern und Jugendlichen. Diese Gruppe migriert meistens unfreiwillig und in Begleitung ihrer Eltern. Eine hohe psychische Anforderung an diese Gruppe besteht oft darin, sowohl die eigenen als auch die meistens nicht ausgesprochenen Verunsicherungsgefühle der Eltern bewältigen zu müssen. Darüber hinaus müssen sich Kinder und Jugendliche zwischen der Kultur der Aufnahmegesellschaft und der elterlich tradierten Kultur neu verorten. Das ist ein lebenslanger Prozess, der wichtige soziale Fähigkeiten hervorbringen und bereichernd sein kann, aber auch zu einer erhöhten Verletzlichkeit führt. Es ist ein Leben, in dem immer wieder die Loyalitäten austariert werden müssen, und nicht immer gelingt das. Die Autorinnen Ernestine Wohlfahrt, Ulrike Kluge und Tülay Özbek sehen dabei Lösungspotential in der fallbezogenen interinstitutionellen Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Eltern, Psychologen und Schule, wobei ein systemischer, interkultureller und reflektierender Ansatz zwischen dem jeweils Eigenen und dem Fremden (S. 131) verfolgt würde. Im Artikel von Ali Kemal Gün geht es um „Interkulturelle Missverständnisse in der Psychotherapie“. Die Untersuchung veranschaulicht das mit vielen Beispielen. Die kommunikative Schräglage aus Unverständnis gegenüber kulturellen Zusammenhängen bewirkt oft, dass beide Seiten „der Ansicht“ sind, „dass sie miteinander nicht über dieselben Themen sprechen“ (S. 139). Arbeitsmigranten aus der Türkei verarbeiten solche Unterlegenheitserfahrungen oft gegen sich selbst gerichtet, was häufig zu somatoformen Störungen führt. Auch Gün erhofft sich von interethnisch zusammengesetzten Therapiesettings ein tieferes Verständnis der wechselseitigen Umdeutungsprozesse. Vierzehn Faktoren, die zu einer ressourcenorientierten Behandlung von Migrantinnen und Migranten und schwarzen Deutschen beitragen können, filtert Dagmar Schulz aus qualitativen Interviews mit Ärzten , Pflegepersonen, Psychologen und Sozialarbeitern an Berliner Krankenhäusern heraus. Im Zentrum steht dabei das Interesse an den Ressourcen der Patienten, wie diese von Professionellen wahrgenommen und genutzt werden können.

Theoretisch hergeleitet, empirisch abgestützt und an der konkreten Praxis aufgezeigt ist die Bedeutung interkultureller Kompetenz am Beispiel der Migrantenambulanz der Rheinischen Kliniken in Langenfeld: Murat Ozankan und Atik Zeynep heben hervor, dass Ressourcen nur dann zur Geltung kommen können, wenn es auch Strukturen gibt, die zum Angebot „passen”: Sie stellen die gesundheitspolitische Forderung nach niederschwelligen kultursensiblen Versorgungsangeboten (S.173).

Die Textsammlung wird im Anhang durch einen Ausblick von Theda Borde auf die „europäischen Strategien für die Ausrichtung der Gesundheitsdienste in einer multikulturellen Gesellschaft“ ergänzt und mit dem Dokument „Recommendation Rec (2006)18 of the Comittee of Ministers to member states on health services in a multicultural society“ abgeschlossen. Diese Texte schlagen die Brücke zum Thema Migration und Public Health in Europa.

Diskussion

Im Rahmen der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz biete ich berufliche Weiterbildung für Heimleitungen, Pflegedienstleitende sowie gerontopsychiatrische Fachpersonen an. Diese Angebote dienen dem Ziel, die räumlichen, kommunikativen , organisatorischen und medizinischen Verhältnisse in Institutionen der Altenpflege so zu gestalten, dass die Gesundheit der Betagten und der Pflegenden erhalten und gefördert wird. Dabei folge ich den Erkenntnissen der Salutogenese (nach Antonovsky) und Prinzipien einer partizipativen Organisationsentwicklung (nach Trigon). Partizipation verstehe ich so, dass jede Person, in welcher Funktion auch immer sie den Lebensraum „Heim“ mitgestaltet, als Subjekt und nicht als Objekt wertgeschätzt werden soll, selbst dann, wenn bei Betagten, z.B. aufgrund von demenziellen Veränderungen, der persönliche Wille nur antizipiert werden kann. Dies soll auch für solche Pflegepersonen gelten, die aus unterschiedlichen Gründen mangelnde sprachliche Kompetenzen und ein geringes Ausbildungsniveau aufweisen. Ein Schwerpunkt ist die kultur- und religionssensible Pflege von alten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe von betagten Migranten und Migrantinnen hat ein Gegenüber in hoch multikulturell zusammengesetzten Pflegeteams, was besondere Anforderungen an die Leitung solcher Pfelgeinstitutionen mit sich bringt. Vor diesem fachlichen Hintergrund möchte ich einige weiterführende Aspekte diskutieren:

Zu Beginn möchte ich einen Diskussionsstrang aufgreifen, der in mehreren Artikeln dargestellt wird. Einige Autoren setzen auf die Zusammenarbeit von interdisziplinären, interkulturell zusammengesetzten Teams und auf Settings interorganisationaler Zusammenarbeit. Von solchen Formen der Zusammenarbeit erhofft man sich pauschal eine Verbesserung der Situation der Klienten mit Migrationshintergrund. Forschungen zeigen jedoch, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit immer auf Schwierigkeiten stösst, auch innerhalb derselben Kultur: Machtgefälle und unterschiedliche Fachsprachen, Wertsetzungen und Arbeitsabläufe erschweren ein Verständnis (Dykes/Wheler; Kaba-Schönstein/Kälble; Körner; Rieder).

Kommen verschiedene Kulturen hinzu, potenzieren sich die Schwierigkeiten. Ein gegenseitiges Verstehen muss schwer erarbeitet werden. Man muss das Risiko eingehen, sich falsch zu verstehen, und muss sich – zum anderen hin – verstehend und fragend durcharbeiten. Wertschätzung, sinnvolle Verteilung von Redemöglichkeiten (nicht Gleichverteilung!), Transparenz der Entscheidungswege und der Rollenverteilung sind Grundbedingungen für ein Gelingen. Das erfordert geübte, interkulturelle Kompetenz. Diese Zusammenarbeit muss Chefsache sein, strukturell in der Organisation verankert sein, unterstützt sowie durch Weiterbildungen gefördert werden (Schlippe/El Hachimi/Jürgens; Domenig, Bollier).

Ein multikulturell zusammengesetztes Team ist also in sich noch keine Garantie für einen Zugewinn an wechselseitigem kulturellem Verstehen oder transkulturellem Handeln, das auf die kulturübergreifenden Gemeinsamkeiten ausgerichtet ist (Gaitanides).

Eine weitere Beobachtung: Interkulturelle Missverständnisse sind in dem vorliegenden Band hervorragend herausgearbeitet, sie bieten den Praktikern viele Hinweise auf Verstehensfallen und versetzen in die Lage, Missverständnissen vorzugreifen. Sie helfen dabei, wichtige methodische und therapeutische Fragen im Vorfeld zu stellen.

Drittens: Weniger deutlich wird jedoch, wo und wie denn Migration in der psychischen Erkrankung und bei der psychischen Gesundung als Ressource wirksam wurde. Migration bleibt als grosse Herausforderung an die psychische Gesundheit bestehen. Lediglich Dagmar Schulz bedient sich ausdrücklich der Begriffe „Resilienz“ und „Genese“ als theoretischem Hintergrund, um den Ressourcen auf die Spur zu kommen.

Ein ganz anderer Gedanke schliesst sich mir an den medizinhistorischen Beitrag über die Heimwehkrankheit an. In den Ausführungen wird der Zusammenhang zwischen dem Ausbruch der Krankheit angesichts von Heimatliedern und Landschaften deutlich. In der Arbeit mit Demenzerkrankten weiss man um diese Momente von „Erdung“, Ruhe und Selbstgewissheit. Heimwehkrankheit hängt ja nicht von der geographischen Distanz ab, die zwischen dem Lebensort und der Heimat liegt. Vielleicht, so frage ich mich, weist Heimwehkrankheit auf Zusammenhänge zwischen Selbstkonzept, Sozialraum, Landschaft, Architektur und anderen ganz konkreten Kulturgütern wie Liedern, Mode etc. hin. Sie etwas genauer als Faktoren psychischer Gesundheit in der Fremde anzuschauen, wäre interessant.

Was schließlich auffällt ist, dass die meisten Artikel dieses Bandes vom Gesundheits-  und Sozialwesen her betrachtet werden, kaum aus der Sicht der Patienten. Deren Sicht müsste hier einfliessen, damit man einen Schritt weiterkommt. Im Grunde kommen in diesem Sammelband nicht die Migranten selbst in den Blick, sondern ihre Versorgung, sie erscheinen bis auf wenige Ausnahmen als Forschungs-Objekte und nicht als Subjekte des Deutens und Handelns.

Was fehlt, ist eine breitere Diskussion um den Versorgungsbedarf alter Menschen mit Migrationshintergrund, was auf die Forschungslage zurückgeführt werden kann. Alter und Psychiatrie werden auch ausserhalb des Migrationskontextes noch wenig beforscht. (Schulz-Hausgenoss).

Interessant wäre zudem ein innereuropäischer Vergleich

Fazit

Das Buch eröffnet Zugänge zu dem bisher vernachlässigten Thema Migration und Gesundheit – vor allem aus medizinischer, psychiatrischer und soziologischer Perspektive. Eindrücklich sind die Erkenntnisse zu den vielfältigen interkulturellen Missverständnissen zwischen Patienten und Vertretern des deutschen Gesundheitswesens. Die Artikel enthalten interessante theoretische Begründungen und Einzelinformationen. Einige der Praxisbeispiele sind sehr erhellend.

Es stellen sich zahlreiche interessante Anschlussfragen und es zeigen sich Möglichkeiten zu weiteren Forschungsprojekten. Jeder einzelne Beitrag ist – je nach thematisch-inhaltlichem Erkenntnisinteresse – lesenswert und anregend; insgesamt fehlen aber ein „roter Faden“ und ein theoretischer Rahmen. Dies liegt natürlich in der Natur von Tagungsbänden. Die lebensweltliche Sicht und die Sicht der Sozialen Arbeit auf das Thema sowie auf ethnologische Zugänge wären eine wünschenswerte Ergänzung. Die Perspektive der Vertreter des Gesundheitswesens überwiegt gegenüber Selbstaussagen der Patienten mit Migrationshintergrund. Im Zentrum stehen die individuellen Anpassungsleistungen der Migrantinnen und ihr besonderer Bedarf an transkulturellem Verständnis, wenn sie psychisch erkranken.

Es ist ein Buch, das zum Weiterdenken anregt, und es ist zu hoffen, dass die Autoren ihre Arbeit erfolgreich weiterführen.

Literatur:

  • Antonovsky, Aaron (1997): „Salutogenese: Zur Entmystifizierung der Gesundheit“. Tübingen: dgtv-Verlag
  • Bollier, Marianne (2003): „Alter und Migration. Die Entwicklung eines Fort- und Weiterbildungsprogramms für Schlüsselpersonen/ MultiplikatorInnen im Migrationsbereich des Kantons Zug“. Diplomarbeit an der Akademie für Erwachsenenbildung Luzern, http://www.alter-migration.ch/data/46/0310_diplomarbeit_bollier.pdf
  • Domenig, Dagmar (2001): „Migration, Drogen, transkulturelle Konzepte“. Bern: Huber
  • Dykes, Patricia C. / Wheler, Kathleen (Hrsg.) (2002): „Critical Pathways – Interdisziplinäre Versorgungspfade. DRG-Management-Instrumente“. Bern: Huber
  • Gaitanides, Stefan (2004): „Interkulturelle Öffnung der sozialen Dienste“ – Visionen und Stolpersteine. In: Rommelspacher, Birgit (Hrsg.): „Die offene Stadt. Interkulturalität und Pluralität in Verwaltungen und sozialen Diensten. Dokumentation der Fachtagung vom 23.09.2003“, Berlin: Alice-Salomon-Fachhochschule, S. 4-18
  • Kälble, Karl (2004): Berufsgruppen- und fachübergreifende Zusammenarbeit – terminologische Klärungen. In: Kaba-Schönstein, Lotte / Kälble, Karl (Hrsg.): „Interdisziplinäre Kooperation im Gesundheitswesen. Eine Herausforderung für die Ausbildung in der Medizin, der Sozialen Arbeit und der Pflege (Ergebnisse des Forschungsprojektes MESOP)“. Frankfurt am Main: Mabuse, S. 29-41
  • Körner, Mirjam (2006): Teamanalyse und Teamentwicklung in multiprofessionellen Teams in der medizinischen Rehabilitation. Regensburg: Roderer
  • Schenk, Liane / Ellert, Ute / Neuhauser, Hanne (2008): Migration und gesundheitliche Ungleichheit. Public Health Forum 16:2, S. 18e1-18e3
  • Rieder, Peter (2005): Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der Bezugspflege. Tagungsbeitrag am 17.Juni 2005 an der Tagung Bezugspflege, ein Weg zur Professionalisierung? Universitätsspital Zürich
  • Schlippe, Arist von / El Hachimi, Mohammed / Jürgens, Gesa (2008): „Multikulturelle systemische Praxis. Ein Reiseführer für Beratung, Therapie und Supervision“, 3. Aufl. Heidelberg: Auer
  • Schulz-Hausgenoss, Adelheid (2005/6): „Lebensqualität im Alter unter besonderer Berücksichtigung psychischer Erkrankungen“. Vorlesungsreihe an der Universität Frankfurt, http://www.u3l.uni-frankfurt.de/downloads/Schulz-Hausgenoss.ppt
  • Schweizerisches Rotes Kreuz (2009): „Kriterien der Gesundheitsförderung mit älteren MigrantInnen“.
  • Weiss, Regula (2003): „Macht Migration krank? Eine transdisziplinäre Übersicht zur Gesundheit von Migranten und Migrantinnen“. Zürich: Seismo


    Rezensentin
    lic. lic. phil. Prof. Johanna Kohn
    Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung - Alter und sozialer Wandel - Biographiearbeit, Bildung und Beratung - Interreligious Encounter and Medical Ethics - Multikulturalität und Migration - Weiterbildung und Beratung für Schulen und Institutionen der Altenhilfe
    Homepage www.fhnw.ch/sozialearbeit


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    Zitiervorschlag
    Johanna Kohn. Rezension vom 14.09.2011 zu: Matthias David, Theda Borde (Hrsg.): Migration und psychische Gesundheit. Belastungen und Potentiale. Mabuse-Verlag GmbH (Frankfurt am Main) 2011. 2. Auflage. ISBN 978-3-938304-44-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/6866.php, Datum des Zugriffs 24.05.2016.


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