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Birgit Gaiser, Thorsten Hampel u.a. (Hrsg.): Good tags - bad tags

Cover Birgit Gaiser, Thorsten Hampel, Stefanie Panke (Hrsg.): Good tags - bad tags. Social tagging in der Wissensorganisation. Waxmann Verlag (Münster/New York/München/Berlin) 2008. 234 Seiten. ISBN 978-3-8309-2039-7. 29,90 EUR.

Reihe: Medien in der Wissenschaft - Band 47.
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Thema

Das Verschlagworten von Internet-Ressourcen, besser als so genanntes „Tagging“ bekannt, entwickelt sich derzeit zu einer ernstzunehmenden Online-Kulturtechnik. Kurz gesagt bietet Social Tagging die Möglichkeit, Internetseiten mit eigenen Schlagwörtern zu indizieren und somit die Fülle des Angebotes zu systematisieren. Die Vernetzung vieler „Tagger“ über populäre Tagging-Plattformen führt dann zu einer kollaborativen Indexierung des Internets – die trotz der Individualität des Wortschatzes zur Herausbildung einer kollektiven Intelligenz, zu einer Systematik für Netzinhalte führt. Zumindest in der Theorie. Der vorliegende Tagungsband geht daher der Frage nach, wie sich diese kollektiven Taxonomien, so genannte „Folksonomies“ [1], in verschiedenen Anwendungsfeldern des Web 2.0, im E-Learning, im Bibliothekswesen, beim E-Commerce und in firmeneigenen Intranets nutzen lassen und welches Entwicklungspotenzial im Hinblick auf das Semantic Web vorhanden ist.

Entstehungshintergrund

Der vorliegende Band vereint die Tagungsbeiträge von Referent/innen des zweitägigen Expert/innenworkshops: „Social Tagging in der Wissensorganisation – Perspektiven und Potenziale“, den die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) im Februar 2008 am Tübinger Institut für Wissensmedien und Knowledge Management Research (IWM) veranstaltete.

Herausgeber

Dr. Birgit Gaiser hat sich umfangreich mit dem Thema E-Learning auseinandergesetzt. Sie war bis 2008 am Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen beschäftigt und arbeitet zurzeit als Referentin für Mentoring-Programme. Stefanie Panke, M.A., gehörte von 2003 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin dem Institut für Wissensmedien (IWM) an und arbeitet als Redakteurin bei einem E-Learning-Portal. Prof. Dr. Thorsten Hampel studierte Informatik und war seit 2002 Juniorprofessor im Bereich Informatik an der Universität Paderborn. Er verstarb im August 2008.

Mit und neben den Herausgeber/innen haben 35 weitere Autor/innen an den Beiträgen des Bandes mitgewirkt. Sie stammen aus einem interdisziplinären Bereich im Schnittfeld von Informatik, Psychologie und Medienwissenschaft und arbeiten an Universitäten und in Wirtschaftsunternehmen.

Aufbau

Die ersten drei Beiträge dienen der Einführung in das Thema, allen voran Thomas Vander Wals Gastbeitrag „Welcome to the Matrix!“ Vander Wal gilt als einer der Protagonisten des Tagging-Ansatzes. Er hat den Begriff „Folksonomy“ – ein populäres Schlagwort für das Social Tagging – geprägt. Der Autor widmet sich der „user perspective in social tagging“ und gibt einen ersten Einblick in sein „Matrix of Perception„-Modell, welches verschiedene Nutzertypen systematisiert.

In ihrem knappen Vorwort knüpfen die Herausgeber/innen an den erfolgreichen Workshop an und empfehlen das Social Tagging als ein vielversprechendes und interessantes Forschungsgebiet. Die Grundlagen für das Verständnis der folgenden Beiträge legt Markus Müller-Prove mit seinem Beitrag „Modell und Anwendungsperspektive des Social Tagging“, in welchem er wesentliche Mechanismen und Erscheinungsformen erläutert.

Die Fachbeiträge werden nach Schwerpunkten in vier verschiedene Teile zusammengefasst.

Teil 1: „Empirische Ansätze und Untersuchungen“

Der erste Teil beginnt mit dem metaphorischen „‘With my head up in the clouds‘ – Social Tagging aus Nutzersicht“ von Stefanie Panke und Birgit Gaiser. Die Autorinnen unterscheiden unterschiedliche Nutzertypen, die sie in einer Umfrage unter aktiven „Power-Taggern“ ermittelt haben.

Einen weiteren interessanten Grundlagenartikel liefern Christoph Held und Ulrike Cress mit „Social Tagging aus kognitionspsychologischer Sicht„: Darin illustrieren sie den Zusammenhang von Tagging und semantischen Verknüpfungen sowie die Bedeutung des Taggings für kollektive Wissensprozesse.

„Social Tagging und Inclusive Universal Access“ von Michael Derntl, Thorsten Hampel, Renate Motschnig und Tomáš Pitner beschreibt die kollektive informelle Verschlagwortung als einen Beitrag zu einem barrierefreien, universalen Zugang zu Informationen.

Teil 2: „Einsatz von Tagging in Hochschulen und Bibliotheken“

Aus dem Bereich des Bibliothekswesens stammt der Aufsatz von Christian Hänger: „Good tags or bad tags? Tagging im Kontext der bibliothekarischen Sacherschließung“. Hier berichtet der Autor von einem Pilotprojekt, bei dem Bibliotheksnutzer durch kollektives Tagging zur Verschlagwortung bislang ungesichteter Textquellen beitragen und die bibliothekarische Arbeit unterstützen.

Dass Social Tagging auch an der Hochschule genutzt werden kann, zeigt der Beitrag von Mandy Schiefner: „Social tagging in der universitären Lehre“. Anhand einer nichtrepräsentativen Expertenbefragung lotet die Autorin verschiedene Nutzungstypen des Taggings im Rahmen des persönlichen Wissensmanagements aus und erläutert die generellen Nutzungsmöglichkeiten für universitäres Lehren und Lernen.

Der Beitrag „Social Tagging = Soziale Suche?“ von Michael Blank, Thomas Bopp, Thorsten Hampel und Jonas Schulte befasst sich mit Social Tagging als Schlüssel zur Wissensorganisation in virtuellen Wissensräumen.

Wiederum auf die universitäre Lehre bezieht sich „Potenziale von Tagging als partizipative Methode für Lehrportale und E-Learning-Kurse“. Die Autoren Andreas Harrer und Steffen Lohmann stellen dar, wie sich Tagging in offenen und geschlossenen Umgebungen begleitend zu Lehrveranstaltungen nutzen lässt. Sie gehen auf die problematische Nutzerbeteiligung ein und beschreiben weiterführende Ansätze.

Harald Sack und Jörg Waitelonis beschäftigen sich in ihrem Beitrag „Zeitbezogene kollaborative Annotation zur Verbesserung der inhaltsbasierte Videosuche“ mit dem Tagging einzelner Fragmente in digitalen Ressourcen unter dem Aspekt Zeitdimension. Am Beispiel einer auf Vorlesungsmitschnitte spezialisierten Videosuchmaschine zeigen die Autoren, wie dynamische multimediale Inhalte – und nicht nur deren übergreifenden Merkmale – anhand von Fragment-Identifikatoren nach Echtzeit verschlagwortet werden.

Teil 3: Kommerzielle Anwendungen von Tagging

„Kollaborative Tagging-Systeme im Electronic Commerce“ (Karl Tschetschonig, Roland Ladengruber, Thorsten Hampel und Jonas Schulte) zeigt die Anwendbarkeit des Tagging-Ansatzes im kommerziellen Bereich: Dabei geht es zunächst um die Chancen und Gefahren der Unterstützung unternehmenseigner Kategorisierungen durch kollektive Indexierung, was von den Autoren an zwei Praxisbeispielen illustriert wird.

Der englischsprachige Artikel „Social Tagging and Open Content“ von Tilman Küchler, Jan Pawlowski und Volker Zimmermann untersucht, inwieweit Social Tagging zur Erschließung des Open Content-Bereiches eingesetzt werden kann. Bei Open Content handelt es sich um frei verwendbare Inhalte des Internets, die insbesondere im E-Learning zum Einsatz kommen. Die Autoren stellen dar, dass sich das kollektive Indexieren auf Open Content-Plattformen sowohl für das Wissensmanagement als auch durch „Geotags“ zur räumlichen Darstellung der Nutzergruppen eignet.

In seinem Beitrag über den „‘Business Case‘ für die Nutzung von Social Tagging in Intranets und Informationssystemen“ betrachtet Stephan Schillerwein Web 2.0-Techniken in unternehmenseigenen Netzwerken aus Sicht der wirtschaftlichen Nutzenanalyse. Der Autor analysiert verschiedene Aspekte des unternehmensweiten Taggings (Verbesserung der Suchergebnisse, Aufbau von Taxonomien usw.) nach Nutzen und Gefahren und kommt dabei zu einer eher zurückhaltenden Bewertung dieser Technik für den Unternehmenseinsatz.

Teil 4: „Tagging im Semantic Web“

Benjamin Birkenhake stellt in seinem Beitrag „Semantic Weblog“ dar, wie die Web 2.0-Anwendung Blog durch Tagging in eine Struktur im Sinne des Semantic Web erweitert werden kann. Ferner zeigt der Autor, wie sich die Semantic Weblog-Funktionalität in zwei weit verbreitete Blog-Anwendungen implementieren lässt.

Um die kollaborativ-kreativen, aber nur schwach strukturierten Folksonomies für die Generierung weitaus komplexerer Semantic Web-Ontologien zu nutzen, vertreten Simone Braun, Andreas Schmidt, Andreas Walter und Valentin Zacharias ein „Ontologie­reifungsmodell“. In ihrem Artikel „Von Tags zu semantischen Beziehungen“ stellen die Autor/innen Werkzeuge vor, dieses Modell mit Web-Inhalten und Bildern zu realisieren.

Dass es sich bei den „Folksonomies“ des Social Tagging und dem Semantic Web um zwei Konzepte handelt, die sich nicht ohne Weiteres ineinander überführen lassen, nimmt Jakob Voß zum Ausgangspunkt für seinen Aufsatz „Vom Social Tagging zum Semantic Tagging“. Der Autor erläutert beide Konzepte und stellt auf theoretischer Ebene dar, wie semantische Tags im Vokabular des Semantic Web-Frameworks kodiert werden.

Weniger um das Semantic Web als um die Wechselwirkung zwischen offenen und geschlossenen Klassifikationssystemen geht es im Beitrag von Georg Güntner, Rolf Sint und Rupert Westenthaler: „Ein Ansatz zur Unterstützung traditioneller Klassifikation durch Social Tagging“. Die Autoren zeigen die Kombination beider Verfahren anhand des Prototyps eines „Vocabulary Management Tools“, das Nutzer bei der Wahl passender Tags unterstützt.

Viktoria Pammer, Tobias Ley und Stefanie Lindstaedt betrachten das Social Tagging als Anwendungsfall der „Distributed Cognition„-Theorie (vgl. den Beitrag von Held & Cress in diesem Band). In ihrem Beitrag: “tagr: Unterstützung in kollaborativen Tagging-Umgebungen durch semantische und assoziative Netzwerke“ zeigen sie exemplarisch, wie eine Tagging-Anwendung für Fotos aufgrund von kollektiv gesammelten Nutzer- und Bildinformationen Hilfestellungen bei der Indexierung neuer Ressourcen anbietet.

Dass Social Tagging nicht nur zur kollektiven Wissensgenerierung sondern auch zur Validierung virtueller Identitäten geeignet ist, stellen Matthias Quasthoff, Harald Sack und Christoph Meinel in ihrem Beitrag: „Nutzerfreundliche Internet-Sicherheit durch tag-basierte Zugriffskontrolle“ dar. Die Autoren illustrieren dies an einem Prototyp zur gezielten Definition von Zugriffsrechten innerhalb einer Foto-Community.

Zielgruppe

Die vorliegende Veröffentlichung ist – wie erwähnt – aus einem Expert/innen-Workshop hervorgegangen. Teilweise erreichen die Beiträge einen sehr hohen Spezialisierungsgrad. Die Veröffentlichung richtet sich damit eher an eine Leserschaft mit einem interdisziplinären wissenschaftlichen Interesse an den Bereichen Informatik, E-Learning, Semantic Web, Neue Medien, Wissensmanagement und Kommunikationstheorie.

Diskussion

Gemessen an der Zeit seit dem Aufkommen großer Tagging-Plattformen wie del.icio.us im Jahre 2003 hat sich das Social Tagging mit rasanter Geschwindigkeit zu einer neuen Web 2.0-Kulturtechnik entwickelt. Obgleich die Technik der kollektiven Verschlagwortung mittlerweile eine populäre Anwendungsform des Web 2.0 darstellt, gibt es bislang nur wenige Veröffentlichungen, die sich dieser Thematik aus wissenschaftlicher Sicht annehmen, geschweige denn dieses Thema querschnittsartig darstellen. Es ist daher das Verdienst der Herausgeber/innen, einen Sammelband vorzulegen, der verschiedene Aufsätze von forschenden Autor/innen vereint und damit sowohl Grundlagen als auch Anwendungsfälle des Social Tagging authentisch darstellt.

Was Leser/innen nicht erwarten dürfen, ist eine philosophische Grundlagendiskussion des Tagging-Ansatzes als Web 2.0-Phänomen im Spannungsfeld zwischen ur-demokratischer Artikulationsform und kollektivem Mainstream, wie es ähnlich zurzeit etwa durch die von Adam Soboczynski angestoßene Debatte [2] geschieht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Beiträge der vorliegenden Publikation ohne Theorie auskommen. Das Gegenteil ist der Fall: Sehr interessant für mich waren insbesondere die Beiträge, die das Tagging-Konzept im Lichte umfassenderer wissenschaftlicher Modelle, z.B. aus der Kognitionspsychologie, darstellen.

Spannend fand ich bei der Lektüre, dass es neben hoch spezialisierten Beiträgen auch Grundlagenaufsätze gibt, die eine solide fachliche Grundlage zum Thema „Social Tagging“ und seinen komplexeren Anwendungen bieten.

In der vorliegenden Veröffentlichung kommt insgesamt das beträchtliche Potenzial des Social Tagging für verschiedenste Bereiche der Interaktion in Netzwerken zum Ausdruck. Gleichwohl werden Problematiken der Übertragung des Folksonomy-Ansatzes aufgezeigt, z.B. Unschärfen durch unterschiedliche Systematiken, geringe Vitalität aufgrund von mangelnder Beteiligung.

So ist es möglich, dass trotz der merklichen Begeisterung für den Tagging-Ansatz, den die Beiträge des Tagungsbandes ausstrahlen, insgesamt eine realistische, ausgewogene Sichtweise dominiert. Wie unterschiedlich die dargestellten Projekte in diesem Band auch sein mögen: In ihrer Gesamtheit leisten die Aufsätze der Autorinnen und Autoren einen wichtigen Beitrag, Social Tagging in der netzwerkgestützten Kooperation und im Wissensmanagements zu erforschen und voranzubringen.

Fazit

Die Beiträge des vorliegenden Buches geben einen praxisnahen Blick „hinter die Kulissen“ der populären Web 2.0-Technik des „Social Tagging“. Aus Sicht von Forschungsvorhaben und Anwendungsszenarien sowie unter konzeptioneller Perspektive werden die interessanten, vielfältigen Facetten der Thematik und konkrete Nutzungsmöglichkeiten deutlich.


[1] Dieser Begriff ist ein Kunstwort aus den Teilen „Taxonomie“ und „Folk“ und bezeichnet durch Nutzer/innen erstellte freie Schlagwortkataloge, vgl. Thomas Vander Wal (2007): Folksonomy Coinage and Definition. Online im Internet. URL: http://www.vanderwal.net/folksonomy.html [abgerufen am 30.5.2009]

[2] Adam Soboczynski, „Das Netz als Feind“, Die Zeit 22 (2009). Online im Internet. URL: http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle [abgerufen am 7.6.2009]


Rezensent
Dr. Stefan Anderssohn
Sonderschullehrer an einer Internatsschule für Körperbehinderte. In der Aus- und Fortbildung tätig. Weitere Informationen auf der Homepage.
Homepage www.anderssohn.info
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Zitiervorschlag
Stefan Anderssohn. Rezension vom 10.08.2009 zu: Birgit Gaiser, Thorsten Hampel, Stefanie Panke (Hrsg.): Good tags - bad tags. Social tagging in der Wissensorganisation. Waxmann Verlag (Münster/New York/München/Berlin) 2008. ISBN 978-3-8309-2039-7. Reihe: Medien in der Wissenschaft - Band 47. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/6889.php, Datum des Zugriffs 31.05.2016.


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