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Manfred Lueger: Interpretative Sozialforschung

Cover Manfred Lueger: Interpretative Sozialforschung. Die Methoden. UTB (Stuttgart) 2010. 279 Seiten. ISBN 978-3-8252-3307-5. D: 18,90 EUR, A: 19,50 EUR, CH: 32,90 sFr.

Reihe: UTB - 3307.
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Thema

Die Veröffentlichung setzt sich zum Ziel, das Methodenspektrum der interpretativen/qualitativen Sozialforschung zu präsentieren. Die Methoden werden im Kontext einer „methodologisch angeleiteten Forschungshaltung“ als unterschiedliche Herangehensweisen zur Gewinnung und Auswertung von qualitativen empirischen Daten dargestellt.

Autor

Manfred Lueger ist Professor am Institut für Allgemeine Soziologie und Empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien. Neben anderen Publikationen zu Methoden (insbesondere dem offenen Interview) und zum Forschungsprozess der interpretativen Sozialforschung hat der Autor zu Fragen der Arbeitssicherheit, Organisationsabläufen und Prozessen der Entwicklung von Wirtschaftsunternehmen in Österreich geforscht und veröffentlicht.

Entstehungshintergrund

Der Band ist eine Fortentwicklung der Veröffentlichung „Grundlagen qualitativer Sozialforschung“ des Autors aus dem Jahr 2000. Aufgrund des Anspruchs, neuere Entwicklungen und Erkenntnisse einzubeziehen, hat sich der Umfang des Werkes erweitert und erscheint nun in zwei Bänden: Zusammen mit der Koautorin Ulrike Froschauer, die am Institut für Soziologie der Universität Wien als Assistenzprofessorin tätig ist, hat der Autor 2009 den Band „Interpretative Sozialforschung: Der Prozess“ im Facultas-Verlag veröffentlicht. Der hier besprochene Band ist der zweite Teil dieser zweibändigen Publikation.

Aufbau und Inhalt

Im Vorwort (S. 7-8) und der Einführung (Kapitel 1) (S. 9-14) werden Informationen zum Entstehungshintergrund, Aufbau und Inhalt des Buches gegeben. In einer kurzen „Phantasiereise“ wird der Leser/ die Leserin in der Einleitung aufgefordert und an die Hand genommen, seine/ ihre Alltagswelt aus einer verfremdeten Perspektive wahrzunehmen (S. 9-10). Damit wird nicht nur ein zentrales Erkenntnisprinzip interpretativer Sozialforschung anschaulich, sondern – aus Sicht des Rezensenten – auch Appetit auf das „Abenteuer“ (S. 8) einer Forschung gemacht, die sich zu den Menschen, Themen und Phänomenen hin begibt und Erfahrungen mit ihnen sammelt.

Das Kapitel 2: Interpretative Sozialforschung (S. 15-39) erläutert den methodologischen Zusammenhang, in den die nachfolgende Darstellung unterschiedlicher Forschungsmethoden gestellt wird. Es handelt sich um eine komprimierte Zusammenfassung des ersten Bandes, in der verdeutlicht wird, dass die Forschungsmethoden nur dann adäquat eingesetzt werden können, wenn sie in den spezifischen methodologischen Kontext einer (fremd-) verstehenden Soziologie eingebettet sind. Gegenstand interpretativer Analyse sei die Frage, wie Menschen in sozialer Interaktion Regeln des Zusammenlebens herstellen, verändern und ihnen Sinn verleihen. Es wird ein Modell des Forschungsprozesses als Ablaufstruktur (von der Untersuchungsplanung zur Kommunikation der Ergebnisse) vorgestellt, das sich primär auf die Grounded Theorie, d.h. die Prinzipien des „theoretical samplings“ und der „theoretischen Sättigung“ (Glaser/Strauss) bezieht.

Die Forschungsmethoden werden im Hinblick auf unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten auf die soziale Welt und entsprechende Materialtypen aufgeordnet: Beobachtung, Visuelle Materialien und Artefakte, Sprachprotokolle, Strukturdaten.

Die Beobachtungsanalyse (Kapitel 3 Flüchtige Materialien) (S. 40-91), wird als „komplexeste Form einer interpretativen Analyse“ (S. 40) eingeführt. So gelange man mit der Beobachtung von Akteuren in Alltagssituationen zwar besonders nah an die „natürliche Strukturierungsleistung der Akteure“ heran (S. 41). Die Beobachtung sei aber andererseits in einem hohe Maße von der selektiven Wahrnehmung des Forschers bestimmt. Möglichkeiten der methodischen Kontrolle mit Hilfe von unterschiedlichen Arten der „Differenzsetzung“ (S. 47) werden sodann dargestellt und ein Verfahrensvorschlag zur Auswertung von Beobachtungsprotokollen gemacht.

Im Kapitel 4 Visuelle Materialien: Artefaktanalyse (S. 92-152) wird zunächst allgemein auf die Bedeutung von Artefakten für die interpretative Sozialforschung eingegangen und argumentiert, dass die entsprechenden Erhebungsmethoden in der qualitativen Sozialforschung bisher noch vergleichsweise wenig eingesetzt würden. Während auf den möglichen Analyseprozess von visuellen Materialien wie Fotos, Videos und handwerklich hergestellten Bildern ausführlicher eingegangen wird (S. 119-152), bleibt der Verweis auf die Analyse von Artefakten wie z.B. materielle und räumliche Umfelder recht abstrakt. Im Unterkapitel „Allgemeine Überlegungen zur Artefaktanalyse“ (S. 97-101) verweist der Autor auf die Notwendigkeit hermeneutischer Verfahren, um die sinngebundenen Verweise von Artefakten auf Bedeutungen herausheben zu können. Als allgemeine Ansatzpunkte der Analyse werden Operationen der Kontextualisierung, Erschließung von Wirkungszusammenhängen (vom sozialen Kontext auf das Artefakt und umgekehrt), der Kontrastierung, der Dekomponierung (Erschließen von Teilkomponenten) genannt. Das Ablaufmodell zur Analyse von Artefakten ähnelt in seinen Grundoperationen dem Ablauf der Analyse von Beobachtungsprotokollen und ist kompatibel mit dem allgemeinen Ablaufschema im Kapitel 2.

Auch die Sprachprotokollanalyse (Kapitel 5 Gespräche und Texte) (S. 153-225) erfordert aufwändige hermeneutische Auslegungsverfahren. Exemplarisch werden hier vor allem die Feinstrukturanalyse (in Anlehnung an Oevermann), die Systemanalyse und die Themenanalyse ausgeführt sowie als Varianten die wissenssoziologische Hermeneutik (Soeffner) und das Kodierverfahren der Grounded Theory (Strauss/Corbin) angesprochen. Die Darstellung der Auswertungsverfahren geht zunächst auf einige grundlegende Analyseoperationen ein wie die Sequenzanalyse, „Dekontextualisierung“ und argumentative Auseinandersetzung mit den Interpretationen i.S. der Diskussion von alternativen Interpretationen (S. 179-181). Wie schon zuvor wird die Organisation des Forschungsprozesses in Anlehnung an die Grounded Theory dargestellt.

Im Kapitel 6 Formale Kontextinformationen: Strukturdatenanalyse (S. 226-251) geht es implizit auch um die Frage, wie sich die Ergebnisse der Fallanalysen mit einem Meso- oder Makrokontext verbinden lassen. Die Frage wird explizit so nicht aufgeworfen, aber die Strukturdatenanalyse wird als Methodenset eingeführt, das es ermöglicht, sich den Phänomenen aus einer formalen Vogelperspektive anzunähern: „Strukturdaten sind ein Weg, sich Phänomenen durch Analyse ihrer formalen äußeren Charakteristika anzunähern.“ (S. 226) Insofern ist die Strukturdatenanalyse kein eigenständiges Verfahren, sondern ermöglicht die begleitende Analyse zur Kontextualisierung der Ergebnisse aus den anderen hermeneutischen Verfahren.

Im Kapitel 7 Anhang: Kurzbeschreibungen werden noch einmal die Verfahrensrichtlinien der einzelnen Methodenkapitel überblickshaft dargestellt. Zusätzlich werden hier auch „Richtlinien für die Gesprächstranskription“ (S. 259) formuliert.

Diskussion

Der Aufbau und die Struktur des Buches sind durchdacht und gut komponiert. Die vorgenommene Systematisierung des Methodenspektrums (Flüchtige Materialien-Beobachtungsanalyse, Visuelle Materialien-Artefaktanalyse, Gespräche/Texte-Sprachprotokollanalyse, formale Kontextinformationen-Strukturdatenanalyse) hat durchaus ihren Charme, weil sie unterschiedliche empirische Materialien bzw. Zugänge zum Forschungsfeld und zur Datenanalyse zum Ausgangspunkt nimmt. Die Trennschärfe kann dann in der Darstellung aber nicht durchgehalten werden. So handelt es sich z.B. bei der Beobachtungsanalyse im Prinzip um die soziologische Feldforschung, in der auch die Erhebungsmethoden und Dokumentationsformen der anderen Methodenkapitel Verwendung finden (können), und schriftliche Dokumente (z.B. Briefe, Leitbilder und Konzepte von Organisationen) können sowohl als Artefakte als auch Sprachprotokolle betrachtet werden.

Die Kapitel 1 (Einführung) und 2 (Interpretative Sozialforschung) geben auch für Studierende oder für „Neulinge“ im Bereich interpretativer Sozialforschung einen guten Einblick in die besondere Herangehensweise einer „fremdverstehenden“ Soziologie. Leider wird versäumt darauf hinzuweisen, dass es über einige zentrale Grundmerkmale interpretativer Sozialforschung hinaus unterschiedliche methodologische und grundlagentheoretische Ansätze gibt wie z.B. die interaktionistische Sichtweise (Chicago School of Sociologiy im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, Symbolischer Interaktionismus) oder die dokumentarische Methode der Interpretation (im Anschluss an die Wissenssoziologie Mannheims), die in der Veröffentlichung keine bzw. keine ausgewiesene Rolle spielen. Die insgesamt dominante Orientierung an der objektiven Hermeneutik wird nicht von Beginn an deutlich gemacht und z.B. darauf hingewiesen, dass es im Folgenden um ein Methodenspektrum gehen wird, das selektiv ist und (vermutlich) ausgewählt wurde, weil der Autor diese Methoden in seiner Forschungspraxis erprobt und angewendet hat. Ein Beispiel: Bei der Darstellung des prozessorientierten Analyse von zeitlichen Abläufen und ihren Verknüpfungsregeln wird nur auf die Feinanalyse der Objektiven Hermeneutik nach Oevermann abgehoben (S. 27), ohne zu erwähnen, dass es darüber hinaus auch noch andere Verfahren der Sequenzanalyse gibt.

Positiv zu erwähnen ist hingegen, dass der Autor mit dem Kapitel zur interpretativen Sozialforschung deutlich macht, dass qualitative Methoden nicht isoliert vom methodologischen Kontext und den spezifischen erkenntnislogischen Zusammenhang eingesetzt werden sollten.

Die Kapitel zur Darstellung der unterschiedlichen methodischen und auswertungstechnischen Herangehensweisen sind in ihrer Binnenstruktur ähnlich aufgebaut. So werden zunächst allgemeine Anmerkungen zum besprochenen Methodenbereich gemacht und dann die Analyseschritte für einzelne Materialtypen oder Analyseformen dargestellt. Der Rückbezug auf das formale Ablaufmodell des Forschungsprozesses (Kapitel 2) und die Einordnung der Erkenntnismöglichkeiten der einzelnen Methoden- bzw. Materialtypen ist immer möglich und spricht für eine konsistente Generalperspektive. Dennoch ist die Darstellung insbesondere der Materialauswertung meist sehr abstrakt und formalistisch. Für die eingangs erwähnten Zielgruppen (Studierende, „Neulinge“) scheint diese Darstellung nicht mehr gut nachvollziehbar. Ausgewählte Analysebeispiele würden hier sicherlich zur Anschaulichkeit beitragen.

Es gibt in verschiedenen Kapiteln immer wieder Hinweise auf die Notwendigkeit von Gruppen- bzw. Teaminterpretationen. Die Anmerkungen zum spezifischen sozialen Setting solcher Teaminterpretationen bleiben aber vage. Hier gibt es elaborierte Konzepte der sog. Forschungswerkstatt (Nittel 1999, Reim/Riemann 1997), die aber nicht aufgegriffen werden.

Im Kapitel zur Beobachtungsanalyse werden die mit ihr verbundenen methodischen Probleme sowie deren Kontrolle anschaulich und recht ausführlich dargestellt. Der Rezensent hat hier jedoch einen Hinweis auf andere einschlägige Literatur wie z.B. Hirschauer/Amman (1997) und auf Schütze (1994) vermisst.

Die Argumentation im Kapitel 5, bei der Befragung von Akteuren im Untersuchungsfeld nicht von Interviews zu sprechen, sondern von Forschungsgesprächen (S. 153-154), erscheint etwas zu sehr um Abgrenzung bemüht und unzulässig vereinfachend. Die Rede vom Interview ist nur im Alltagsverständnis mit der Erwartung „vorfixierter Fragen“ oder „einem journalistischen Stil“ (S. 154) verbunden. Die Erhebungsmethode des narrativen Interviews, die dem Autor im Prinzip als Blaupause für die Darstellung der „typischen Phasen der Gesprächsführung“, insbesondere der Phase des Hauptgesprächs dient (S. 175), gewährleistet demgegenüber ein hohes Maß an Selbstläufigkeit bzw. eigenen Strukturierungsleistungen des Befragten. Die Aufnahme und Analyse von natürlichen Kommunikationssituationen (z.B. Teamsitzungen, Fallbesprechungen, Vereins- oder Gemeindesitzungen etc.), die ein Höchstmaß an Selbststrukturierung ermöglichen, fehlen hingegen in der Darstellung und damit auch die Darstellung der wichtigen Methoden der Diskurs- und Konversationsanalyse. Bei der Darstellung des vom Autor präferierten Ansatzes der „Mehrpersonengespräche“ hätte sich eine ausführlichere Diskussion der methodologischen Prämissen und des Auswertungsverfahrens der Gruppendiskussion nach Bohnsack (1989) angeboten. Darüber hinaus machen sich die Erhebungsverfahren der sprachlichen Präsentation methodisch unterschiedliche Kommunikationsschemata der Sachverhaltsdarstellung zu Nutze, um spezifischen Fragestellungen und Erkenntnisinteressen nachzugehen. Das ethnografische Interview nach Spradley nutzt zur Erfassung von Wissenssystemen über soziale Welten und Milieus das Beschreibungsschema und das Gruppendiskussionsverfahren nach Bohnsack beruht hauptsächlich auf dem Argumentationsschema, um selbstverständlich geteiltes Orientierungswissen zu erheben. Das narrative Interview nach Schütze schließlich ist auf die Generierung einer Stegreiferzählung eigenen Erlebens von biographischen und sozialen Prozessen ausgerichtet. (vgl. Riemann 2010) Hier allgemein von „Forschungsgesprächen“ zu sprechen, erscheint also für den gezielten Einsatz von Methoden der sprachlichen (Selbst-) Repräsentation wenig hilfreich. Schließlich bleiben die Kriterien der Auswahl der Textanalyseverfahren für den Leser intransparent. So wird nicht begründet, warum das nach Einschätzung des Rezensenten eher wenig verwendete Textanalyseverfahren der „wissenssoziologische Hermeneutik“ anderen Verfahren der Textanalyse vorgezogen wird , die sich einer weiten Verbreitung erfreuen wie z.B. das narrative Interview und die dokumentarische Methode der Interpretation.

Fazit

Der Titel der Publikation „Interpretative Sozialforschung: Die Methoden“ ist etwas irreführend. Der Autor stellt nicht „die Methoden“ interpretativer Sozialforschung dar, sondern ein Methodenspektrum, das vermutlich in seiner Forschungstätigkeit eine wichtige Rolle spielt. Die damit verbundene Selektivität der Methodenauswahl und der methodologischen Präferenzen werden jedoch nicht offen gelegt und alternative grundlagentheoretische sowie methodologische Positionen nicht benannt. Beispielhaft ist zu kritisieren, dass das narrative Interview lediglich als „Erhebungstechnik“ behandelt wird. Die spezifischen methodologischen und theoretischen Grundpositionen und das elaborierte Auswertungsverfahren finden keine Berücksichtigung.

Das Buch zeichnet sich dennoch durch einen Interesse weckenden Themenaufriss und -einstieg aus und spricht hier sicherlich auch Studierende oder „Neulinge“ auf dem Gebiet der interpretativen Sozialforschung an. Auch der Titel des Buches legt nahe, dass es sich um eine Einführungslektüre handelt. Das scheint aber aus Sicht des Rezensenten für die weiteren Kapitel nicht mehr zu gelten. Die Darstellung der einzelnen Methodenbereiche ist zwar gut strukturiert und immer wieder rückführbar auf das Grundlagenkapitel (Kapitel 2). Für die genannte Zielgruppe erscheint die Darstellung der Methodenkapitel dann jedoch allzu voraussetzungsreich und mithin nicht gut verständlich im Hinblick darauf, was mit den Methoden erforscht und wie die erhobenen Materialien konkret ausgewertet werden können. Wer einen Überblick über die unterschiedlichen Erhebungs- und Auswertungsmethoden der qualitativen Sozialforschung gerade auch für die Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit sucht, sollte auf einschlägige Sammelbände nicht verzichten (z.B. Friebertshäuser/Prengel 2003, Bock/Miethe 2010).

Alle Methodenbücher haben es mit einer grundsätzlichen Problematik zu tun. Es ist sehr schwierig, Methoden und Auswertungsverfahren verallgemeinernd darzustellen. Sie sind i.d.R. in spezifische Forschungsstile integriert und erschließen sich am Besten im Learning-by-doing. Als soziales Setting spielen diesbezüglich Forschungswerkstätten an Hochschulen und – mit Einschränkungen – im Rahmen von einschlägigen Tagungen eine wichtige Rolle.

Literatur:

  • Bock, Karin/ Ingrid Miethe (Hg.) (2010): Handbuch Qualitative Methoden in der Sozialen Arbeit. Opladen
  • Bohnsack, Ralf (1989): Generation, Milieu und Geschlecht. Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Jugendlichen, Opladen
  • Friebertshäuser, Barbara/ Annedore Prengel (Hg.) (2003): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft, Weinheim und München
  • Hirschauer, Stefan/ Klaus Amann (Hg.) (1997): Die Befremdung der eigenen Kultur. Zur ethnographischen Herausforderung soziologischer Empirie, Frankfurt/M.
  • Nittel, Dieter (unter Mitarbeit von Barbara Weigl und Karin Wagner) (1999), "Umwege - Schleichwege - Königswege?" Forschungsdidaktische Anmerkungen über die Arbeitsweise von Forschungswerkstätten. In: Homfeldt, H.-G.; Schulze-Krüdener, J.; Honig, M.S. (Hg.), Qualitativ-empirische Forschung in der Sozialen Arbeit. Impulse zur Entwicklung der Trierer Werkstatt für professionsbezogene Forschung. Trier, 97-133.
  • Reim, Thomas; Riemann, Gerhard (1997), Die Forschungswerkstatt. Erfahrungen aus der Arbeit mit Studentinnen und Studenten der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und der Supervision. In: Jakob, G.; Wensierski, H.-J. von (Hg.), Rekonstruktive Sozialpädagogik. Konzepte und Methoden sozialpädagogischen Verstehens in Forschung und Praxis. Weinheim, München, 223-238.
  • Riemann, Gerhard (2010): Ein Forschungsansatz zur Analyse narrativer Interviews. In: Bock, Karin/ Ingrid Miethe (Hg.): Handbuch Qualitative Methoden in der Sozialen Arbeit. Opladen, S. 223-231
  • Schütze, Fritz (1994): Ethnographie und sozialwissenschaftliche Methoden der Feldforschung. Eine mögliche Orientierung in der Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit? In: Groddeck, Norbert/ Michael Schumann (Hg.): Modernisierung sozialer Arbeit durch Methodenentwicklung und -reflexion, Freiburg, S. 189-297

Rezensent
Prof. Dr. Michael Appel
Evangelische Hochschule Nürnberg
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Zitiervorschlag
Michael Appel. Rezension vom 21.09.2010 zu: Manfred Lueger: Interpretative Sozialforschung. Die Methoden. UTB (Stuttgart) 2010. ISBN 978-3-8252-3307-5. Reihe: UTB - 3307. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/9397.php, Datum des Zugriffs 30.08.2016.


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