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Einführung in die Krisenintervention, PsychK(H)G und gesetzliche Betreuung – der SpD als professioneller Helfer

Lehrgang

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland in den einzelnen Bundesländern Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen, die PsychK(H)Gs erlassen. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich – allerdings wird die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich interpretiert.

Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der Sozialpsychiatrischen Dienste und wird somit vor dem Hintergrund möglicher Interventionen in Krisensituationen mitdiskutiert.

Die Arbeit im ÖGD ist vielfach geprägt von der Frage nach der Notwendigkeit von Zwang und Zwangsbehandlung. Unter Berücksichtigung der Autonomie eines jeden Menschen sowie der Behandlungsnotwenigkeit und einem oft vorhandenen „gesellschaftlichen Druck“ ist der ÖGD in vielerlei Hinsicht gefordert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienste sind häufig in Verfahren für freiheitsentziehende Unterbringung involviert.

Die Fortbildung bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, Verantwortlichkeiten und Handlungsoptionen der Sozialpsychiatrischen Dienste in Krisensituationen. An Fallbeispielen werden praktische Möglichkeiten von Beratung, Betreuung, alternativen Hilfen und Zwangsunterbringung im fachlichen Austausch erarbeitet und diskutiert.

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Veranstalter

Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf
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40472 Düsseldorf
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