Geschlechtsangleichung
Prof. em. Dr. rer. nat. Udo Rauchfleisch
veröffentlicht am 15.04.2019, archiviert am 12.12.2022
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Mit Hilfe medizinischer Massnahmen (hormonelle Behandlung und/oder operative Interventionen) wird der Körper von Transidenten und Intersexuellen an den Körper des gewünschten Geschlechts ganz oder teilweise angepasst. Umgangssprachlich wird auch der Begriff „Geschlechtsumwandlung“ verwendet. Dies ist jedoch sachlich falsch, da der Körper nicht „umgewandelt“, sondern lediglich „angeglichen“ werden kann.
Literaturhinweise
Rauchfleisch, Udo, 2016. Transsexualität – Transidentität. Begutachtung, Begleitung, Therapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 978-3-525-46270-6 [Rezension bei socialnet]
Rauchfleisch, Udo, 2019. Transsexualismus – Genderdysphorie – Geschlechtsinkongruenz – Transidentität. Der schwierige Weg der Entpathologisierung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 978-3-525-40516-1
Verfasst von
Prof. em. Dr. rer. nat. Udo Rauchfleisch
Klinische Psychologie Universität Basel, Psychoanalytiker (DPG, DGPT)/psychologischer Psychotherapeut in privater Praxis in Basel.
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