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Arbeit

Unter Arbeit werden alle bewussten, zweckbestimmten Tätigkeiten des Menschen verstanden, die dem eigenen oder nicht-eigenen Unterhalt, d.h. zur Daseinsvorsorge, dienen.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Einleitung
  3. 3 Sozialgeschichte des Begriffs Arbeit
    1. 3.1 Arbeit in der Antike
    2. 3.2 Arbeit in der frühen christlichen Lehre
    3. 3.3 Arbeit im Mittelalter und an dessen Ausgang
    4. 3.4 Arbeit in Neuzeit und Aufklärung
    5. 3.5 Arbeit in der Industriegesellschaft
  4. 4 Arbeit im Übergang zum 21. Jahrhundert – Ausweitung des Arbeitsbegriffs
  5. 5 Quellenangaben
  6. 6 Literaturhinweise
  7. 7 Informationen im Internet

1 Zusammenfassung

Der Beitrag behandelt Arbeit als eine anthropologische Grundkonstante des Menschen, d.h. unabhängig von bestimmten Formen wie bezahlter oder unbezahlter Arbeit oder abhängiger und selbstständiger Arbeit. Allerdings wurde Arbeit sozialgeschichtlich stark unterschiedlich gesehen und bewertet. Dieses reflektiert sich in einem starken ideengeschichtlichen Wandel des Arbeitsbegriffs von der Antike bis zur Gegenwart. Der Beitrag erläutert daher die allgemeine Philosophiegeschichte und ihren Einfluss auf das jeweilige Bild der Arbeit in verschiedenen sozialhistorischen Epochen bis hin zur Arbeit der Zukunft mit dem Übergang zum 21. Jahrhundert.

2 Einleitung

Definieren wir unseren heutigen Begriff von Arbeit zunächst einmal alltagssprachlich, sind damit alle Tätigkeiten des Menschen gemeint, die dem – eigenen oder nicht-eigenen – Unterhalt, also der bewussten, zweckbestimmten Tätigkeit zur menschlichen Daseinsvorsorge dienen. Dieser Versuch, Arbeit unabhängig von verschiedenen Arbeitsformen (z.B. bezahlte und unbezahlte Arbeit, körperliche und geistige Arbeit) und Arbeitsverhältnissen (z.B. abhängige und selbstständige Arbeit) zu fassen, geht in die Richtung, Arbeit als anthropologische Grundkonstante bei der planvollen Auseinandersetzung der Menschen mit ihrer Umwelt zu sehen, welche allen früheren, derzeitigen und zukünftigen historischen Epochen gemeinsam ist.

Wegen der zentralen Bedeutung der Arbeit für die soziale Lebenswelt der Menschen und weil Arbeit in aller Regel nicht als Tätigkeit von Individuen einzeln ausgeübt wird, sondern in sozialen Interaktionen und kollektiven Arrangements in der Gesellschaft stattfindet, unterliegt die Arbeit sich stetig verändernden sozialhistorischen Bedingungen. Zu diesen gehören sich wandelnde und von sozialen Prozessen bedingte Wertordnungen, die sich in unterschiedlichen Wertschätzungen hinsichtlich der Arbeit und ihrer verschiedenen Formen und Verhältnisse äußern. Auch unsere heutige Alltagssprache ist – sicher kaum bewusst – von derartigen Wertordnungen geprägt, die sich auch heute und zukünftig im Wandel befinden (können).

3 Sozialgeschichte des Begriffs Arbeit

Es lohnt sich daher, zunächst die Sozialgeschichte des Begriffs Arbeit zu beleuchten, um diese beständige Umwertung von Arbeit in ihrer Entwicklung bis heute nachvollziehen zu können: als einen starken ideengeschichtlichen Wandel jeweils in Abhängigkeit von gesellschaftlichen Verhältnissen.

Diese Sozialgeschichte kann anhand von überlieferten Texten betrachtet werden. Man sollte sich dabei bewusst sein, dass deren Autoren natürlich nicht die Alltagssprache einer Epoche zum Ausdruck bringen, sondern den Sprachgebrauch der Vertreter eines ideengeschichtlichen Ansatzes. In der europäischen Geschichte waren das bis zur Neuzeit vor allem Philosophen und Theologen, und diese brachten nicht die Gedankenwelt der Sklaven oder Leibeigenen, sondern bei ihrer Reflexion zeitgenössischer Ansichten und Ideen die in ihrer eigenen sozialen Gruppe vorherrschenden Normen zum Ausdruck. Wo kaum oder wenig schriftliche Dokumente erzeugt wurden oder erhalten sind, wie z.B. die Papyri aus dem alten Ägypten, kann Arbeit auch in den Werken von Menschen „abgelesen“ werden – an Pyramiden, Palästen, Gemälden etc. Über Ägypten ist bekannt, dass es eine arbeitsteilige Trennung von körperlicher und geistiger Arbeit gab. Die sog. Schreiber sollen wohl nicht nur selbst eine gehobene soziale Position innegehabt, sondern insbesondere durch das von ihnen in Stein gemetzelte Geschriebene eine Verbindung zur göttlichen Macht symbolisiert haben. Der göttlichen Vorherrschaft wurde zugeschrieben, sich auf diese Weise statisch zu präsentieren (Eggebrecht 1983, S. 37). So ist auch hier die Bedeutung der Arbeit nur im Kontext der politisch-ökonomischen Machtstrukturen und ihrer philosophisch-religiösen Legitimationen zu verstehen.

3.1 Arbeit in der Antike

Die ideengeschichtlichen Exponenten der Antike kannten als Arbeit ausschließlich körperliche Arbeit in Landbau und Handwerk und verachteten Arbeit geradezu. Arbeit war des aristokratischen Land- oder Hausherrn unwürdig und wurde ausschließlich von Sklaven oder im Lohndienst ausgeführt. Eine Mitarbeit von Frauen auf dem Feld sei für die gesamte Antike äußerst spärlich bezeugt (Nippel 2000, S. 58). Ein freier Bürger hingegen, postulierte Aristoteles (384–322 v.Chr.), lebe nicht unter dem Zwang eines anderen, wie es die Arbeit mit sich bringe. Auch wird Arbeit gleichgesetzt mit dem Fehlen qualifizierterer Fertigkeiten. Eine Aufwertung kommt allenfalls Tätigkeiten zu, die eine gewisse Kunstfertigkeit benötigen, ohne dass dies jedoch dazu berechtige, Bürger mit der zeittypischen Lebensform werden zu können. Die soziale Hierarchie in der Gesellschaft wird durch die Unterscheidung legitimiert, wer nur herstelle, gelange nicht zum autonomen schöpferischen Handeln, wie es dem Aristokraten in der griechischen Polis entspreche. Allenfalls erkannte Platon (427–347 v.Chr.) einen Dienst um der Tugend willen an und später erschien auch Muße eine erstrebenswerte Lebensform. Abgesehen von gelegentlichen Aufwertungen der Arbeit – so erkannte Marcus Tullius Cicero (106–43 v.Chr.) edle Künste als würdig an – übernahmen die Römer die Vorstellungen der Griechen. Auch hier stand Arbeit für bloße Notwendigkeit und damit nicht für Freiheit, wie sie von den Herren gelebt und komtemplativ angestrebt wurde und die sich damit von den Unfreien abgrenzten.

3.2 Arbeit in der frühen christlichen Lehre

Zwar akzeptierte die frühe Kirchenlehre z.B. handwerkliche Arbeit, dies jedoch nur zum Selbsterhalt. Denn im zweiten Paulusbrief an die Thessaloniker heißt es: „Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“ (2. Thess. 3, 10).

Einen grundsätzlichen Bruch mit der antiken Auffassung der Arbeit stellt dieses jedoch nicht dar, denn sowohl im Alten wie im Neuen Testament hat Arbeit keinen eigenständigen Wert, sondern der Mensch bewahrt durch Arbeit lediglich die Schöpfung und ehrt damit Gott. Auch führt nicht erst der Sündenfall die Arbeit ein und diese sei eine Strafe, sondern als Resultat des Sündenfalls erhöht sich nur die Mühsal der Arbeit. Priorität hat hingegen die Ruhe: „Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun […]“ (2. Mose 20, 10). Während die Arbeit keiner besonderen Anweisung bedarf, zeigt die Bibel an der Sabbatruhe, welche ein Vorgeschmack auf das ewige Leben ist, größeres Interesse, zumal ansonsten die Gefahr bestehen könnte, über der Arbeit Gott zu vergessen (RGG 2003 Bd. 1, S. 539)

Eine Hierarchisierung der Arbeit wird im Neuen Testament überflüssig, denn Herr und Sklave unterstehen beide gleichermaßen dem göttlichen Herrn Christus; nach Empfehlung von Haustafeln solle der Herr den Sklaven nach Recht und Billigkeit behandeln (Kol 4,1), der Sklave solle ohne Widersetzlichkeit dienen (Kol 3, 22 ff., Eph 6, 5). Paulus empfahl zwar im Brief an Philomenon, den entlaufenen Sklaven Onesimus nach dessen Rücksendung durch ihn „nicht mehr als Sklaven, sondern […] als geliebten Bruder“ zu behandeln (Phil 15). Der Gedanke an Aufhebung der Sklaverei lag dem Neuen Testament aber fern, da dies angesichts des Glaubens an das unmittelbar bevorstehende Wiederkommen Christi und damit des Endes der Welt nicht vorrangig erschien. „Mit dem Aufsteigen des Christentums in die höheren Schichten verlor das Ideal, in dem Sklaven den Bruder zu sehen, an Kraft“ (Heussi 1991, § 19 o, S. 78).

Nun wird also jedwede Arbeit als notwendig akzeptiert, soweit sie aus Gottgefälligkeit geschieht, Faulheit hingegen wird zur Sünde. Eine Erhöhung dieses Arbeitsethos kommt im lange gültigen benediktinischen Motto „ora et labora“ („bete und arbeite“) und dieser mönchischen Verfassung der Arbeit als Gottesaufgabe zum Ausdruck.

3.3 Arbeit im Mittelalter und an dessen Ausgang

Die mittelalterlichen Arbeitsbewertungen changieren in einem relativ breiten Spektrum, in die Anleihen aus Antike und Bibel, klösterliches Armutsideal und die Hierarchisierung nach den in den Städten aufkommenden sozialen Ständen eingegangen sind. Thomas von Aquin (ca. 1225–1274), als Hauptvertreter der Scholastik, greift Aristoteles auf und formuliert für seine Zeit die Unterscheidung zwischen der „vita contemplativa“ (dem beschaulichen Leben) und der „vita activa“. Christliche Kontemplation und gute Werke stehen an der Spitze, körperliche Arbeit am unteren Ende seiner vierstufigen Hierarchie. Diese Lehre bildet die Verhältnisse im klösterlichen Leben und die Vorherrschaft von Papst und Kirche über die weltlichen Herrscher ab.

Zu einer Verweltlichung am Ende des Mittelalters tragen die Entdeckung Amerikas sowie Erfindungen und technische Entwicklungen bei, die Hoffnungen auf Möglichkeiten menschengemachten Fortschritts wachsen lassen. Thomas Morus (1478–1535) entwirft in seinem Buch „Utopia“ die Vision einer Gesellschaft mit gerechter Arbeits- und Güterverteilung auf einer Insel, die in der Neuen Welt gelegen ist. Das Buch „Nova Atlantis“ von Francis Bacon (1561–1626) beinhaltet ebenfalls eine auf einer Insel angesiedelte Utopie; entsprechend seinem Motto „Wissen ist Macht“ werden hier die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gepflegt, die zur Naturbeherrschung durch Arbeit führen.

Martin Luther (1483–1546) delegitimiert die scholastisch begründete Wertschätzung der Tätigkeiten der kirchlichen Autoritäten, indem dem Klerus sündhafter Müßiggang vorgeworfen wird. Legitimiert wird dagegen die Handarbeit, und die Arbeit wird mittels einer biblischen Anleihe aus den Paulusbriefen in Richtung einer göttlichen Berufung überhöht: „Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde“ (1. Kor. 7, 20). Mit dieser Begründung der protestantischen Arbeitsethik (die später Max Weber unter diesem Begriff als geistigen Motor der Kapitalismus-Entwicklung herausarbeitet), welche dem Gläubigen auferlegt ist, werden gleichzeitig die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse als gottgewollt legitimiert. Gleichzeitig zu seiner Absetzung von Scholastik und kontemplativem Mönchstum wertet Luther mit seiner Anleihe an die biblische Berufung auch die weltliche Arbeit als Beruf auf und trägt damit zu einer Verweltlichung bei.

3.4 Arbeit in Neuzeit und Aufklärung

Mit der Neuzeit wird die traditionelle theologisch-philosophische Bindung von Natur, Mensch und auch dessen Arbeit an die göttliche Schöpfung allmählich endgültig demontiert und die Ratio (Vernunft) tritt ins Zentrum einer Philosophie, nach der sich der Mensch durch Arbeit selbst erhält. Damit wird der Machtverlust des müßiggängerischen Adels zugunsten des Bürgertums theoretisch vorbereitet bzw. begleitet. Arbeit als Bürgertugend wird zu einem Grundbegriff der modernen Staats-, Gesellschafts- und Wirtschaftstheorien.

Die Veränderungen zeigen sich in Entwicklungen in Theologie, Philosophie und dann Ökonomie, welche sich teilweise gegenseitig bedingen und letztlich zur Gedankenwelt der Moderne führen, wobei die Übergänge zur folgenden Industriegesellschaft bzw. ihren Denkern fließend werden – so ist z.B. Marx nicht ohne Hegel denkbar.

Der Protestantismus und sein Arbeitsverständnis werden revolutioniert durch Johannes Calvin (1509–1564) und die Prädestinationslehre im späteren Calvinismus. Demnach besteht die ethische Pflicht zur beruflichen Arbeit, um sich zu vergewissern, durch Gottes Gnadenwahl ausgewählt zu sein. Diese protestantische Askese und Lebensführung werden später für Max Weber (1864–1920) zum Geist des modernen okzidentalen Kapitalismus, der sich von magischen und religiösen Pflichtvorstellungen befreit hat und die Praktizierung einer rationalen Lebensführung propagiert. Das Streben nach Reichtum bzw. – spezifisch für den Kapitalismus – dem reinen Gewinn ist nur verpönt, wenn es z.B. mit Protzen verbunden ist. „Als Ausübung der Berufspflicht aber ist es sittlich nicht nur gestattet, sondern geradezu geboten. […] Dagegen trifft ein voller Strahl ethischer Billigung den nüchternen bürgerlichen Selfmademan“ (Weber 1979, S. 172). Weber behauptet nicht, der Kapitalismus stamme direkt aus dem Calvinismus oder aus einigen der von ihm näher untersuchten ähnlichen protestantischen Richtungen, wenngleich er eine statistische Häufung des Anteils an Protestanten bei Unternehmern u.ä. feststellt. Für Weber ist es die Einbindung des Gewinnstrebens im Rahmen rationaler Lebensführung in den rational geführten kapitalistischen Betrieb mit seiner rational-kapitalistischen Arbeitsorganisation, Betriebsform und doppelter Buchführung, welche die für ihn universalhistorische Besonderheit der Entstehung des okzidentalen (abendländischen) Kapitalismus ausmacht.

Das mit Beginn der Neuzeit sich verändernde Arbeitsverständnis ist nach Jochum (2010) an drei Entwicklungen geknüpft: Verwissenschaftlichung, Ökonomisierung und Humanisierung. Technische Erfindungen und damit fortschreitende Naturbeherrschung durch – als produktiv und wertbildend angesehene – Arbeit erweiterten den Spielraum für den Zugriff der Menschen auf die Welt, was wiederum durch „philosophische Erhöhung“ als Verwirklichung humaner Wesenskräfte interpretiert werde.

René Descartes (1596–1650) und der nach ihm genannte Cartesianismus stehen für einen radikalen Rationalismus („cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“), für die Trennung von Geist und Materie und für eine Philosophie der menschlichen Naturbeherrschung, die in einer Linie mit Francis Bacons Forderung nach Umformung der Philosophie hin zu einer objektivistischen, auf praktische Nutzanwendung zielenden Naturwissenschaft steht. Das resultierende Arbeitsverständnis ist Teil einer technizistischen Utopie der ständigen menschlichen Grenzerweiterungen gegenüber der Natur, die bis zur frühen und späten Industriegesellschaft reicht bzw. bis heute die Fortschrittsgläubigkeit der Moderne bestimmt.

Der Bindung der Wissenschaft an den produktiven Nutzen von Arbeit entsprechen Entwicklungen in der sich aus der Philosophie dann langsam herausbildenden politischen Ökonomie. Für Thomas Hobbes (1588–1679) als Begründer des sog. aufgeklärten Absolutismus und Theoretiker des durch Gesellschaftsvertrag begründeten souveränen Staates (Hauptwerk: „Leviathan“) ist Arbeit nötig, damit die Bürger wohlhabend werden und eines der legitimen Mittel der Individuen in einer Gesellschaft der freien Konkurrenz, um sich Güter zu verschaffen; hierbei wird von Hobbes erstmals erwähnt, dass die Arbeitskraft selbst eine Ware sei. John Locke (1632–1704) verbindet vor dem Hintergrund des Widerstreits zwischen Parlament und König die Auffassung von Arbeit als einer anthropologischen Konstante des Menschen mit dem Eigentumsideal des Liberalismus. Arbeit wird von ihm als Quelle für Eigentum begründet und so nebenbei eine erste Arbeitswerttheorie angelegt.

Adam Smith (1723–1790), der Begründer der klassischen Nationalökonomie, die wegen ihrer gesamtgesellschaftlich-moralphilosophischen Perspektive nun als Wissenschaft anerkannt wurde, unterscheidet zwischen dem Gebrauchswert (d.h. der Brauchbarkeit) und dem Tauschwert (d.h. dem Marktwert) einer Sache, wobei letzterer von der für die Herstellung notwendigen Arbeitszeit abhänge. Als Arbeitswerttheorie – in der Arbeit zum wichtigsten Produktionsfaktor verallgemeinert wird – sollte dies später bei David Ricardo (1772–1823) vertieft werden, woran sich wiederum Marx oft anschloss. Arbeit als Quelle der wert- und preismäßig messbaren Ergebnisse wird bei Adam Smith als Grundbegriff der politischen Ökonomie systematisiert und damit die Natur als Quelle der Güterproduktion endgültig abgelöst. Jede nützliche Arbeit ist für Adam Smith produktiv und damit die handwerkliche und verbetrieblichte Manufakturarbeit aufgewertet. In seinem Werk „Der Wohlstand der Nationen“ (Smith 1978) beginnt er die Darlegung der „produktiven Kräfte der Arbeit“ mit einer Abhandlung über die Arbeitsteilung und ihre Weiterentwicklung durch den Einsatz geeigneter Maschinen am Beispiel der Herstellung von Stecknadeln (später ähnlich aufgegriffen von Charles Babbage, 1791–1871). „Und dieses ungeheure Anwachsen der Produktion in allen Gewerben, als Folge der Arbeitsteilung, führt in einem gut regierten Staat zu allgemeinem Wohlstand, der selbst in den untersten Schichten der Bevölkerung spürbar wird“ (ebda., S. 14).

Die deutschen Philosophen der Aufklärung und des Idealismus tragen nach Jochum (2010) zur Wendung hin zur praktischen Bearbeitung der Natur durch menschliche Arbeit zusätzlich noch die Bearbeitung der menschlichen Potenzialität bei. So überwindet Immanuel Kant (1724–1804) die pessimistische augustinische und mittelalterliche Deutung der Bearbeitung der außerparadiesischen Welt als Zwang und wertet sie als humanen Fortschritt. Sein Buch „Kritik der reinen Vernunft“ definiert Kritik als wissenschaftlich begründete Urteilsbildung; wegen der Feststellung, der Gottesbeweis sei nicht führbar, wurde es auf den vatikanischen Index verbotener Bücher gesetzt. Kant übersetzt das lateinische Sprichwort „sapere aude“ (Wage es zu verstehen) als Wahlspruch der Aufklärung mit „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Kant 1999, S. 20). Die Kantsche Geschichtsphilosophie kulminiert mit der fortschreitenden Vertiefung des Freiheitsgedankens, wobei sich der Mensch aus selbstverschuldeter Unmündigkeit befreit.

Bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) ist die Verwirklichung des Subjekts in der Arbeit möglich: „Dies ist das unendliche Recht des Subjekts, daß es sich selbst in seiner Tätigkeit und Arbeit befriedigt findet“ (Hegel 1970, S. 36 f.). Hegel führt die Anerkennung der Arbeit als Existenzbedingung des menschlichen Daseins fort, gleichzeitig erkennt er geschichtsphilosophisch eine Arbeit des Geistes (allumfassender Zusammenhang der vernunftmäßigen Einsicht in die Wirklichkeit) in der Geschichte. Hegel diagnostiziert, dass die Menschen sich entzweit und ohne verbindende Kraft (Geist) erleben. Worin sie sich wiederfinden sollten, dem stehen sie fremd gegenüber. Dieser Hegelsche Begriff von Entfremdung ist nach Jochum (2010) zunächst noch von gesellschaftskritischen Konnotationen (wie dann bei Marx) frei.

Ist für Adam Smith Arbeitsteilung segensreich im Rahmen eines Wohlstands- und Fortschrittsglaubens, gehört sie für Karl Marx zu seiner Klassen- bzw. Konflikttheorie und für Emile Durkheim (1858–1917) wiederum zu seiner Beschäftigung mit dem, was er als zentral für die Krise der Gesellschaft ansieht: der Anomie (Gesetzlosigkeit, Verlust von Normbindung). Denn Arbeitsteilung habe sich nicht nur in der Ökonomie durchgesetzt, sondern in allen Lebensbereichen der Gesellschaft; sie sei quasi ein Strukturprinzip moderner sozialer Differenzierung geworden und mit der Frage verbunden, wie Differenzierung einerseits, organische Solidarität und gesellschaftliche Integration andererseits möglich seien (Durkheim 1977).

3.5 Arbeit in der Industriegesellschaft

Im Zuge der zunehmenden Industrialisierung wird Arbeit zu einer erwerbsförmigen Tätigkeit lohnabhängiger Arbeitskräfte in betrieblichen Zusammenhängen, für deren Analyse Karl Marx (1818–1883) weithin als Experte gilt. Weniger bekannt ist, dass Marx sich nicht nur mit Arbeit in einer bestimmten gesellschaftlichen Form beschäftigt hat, sondern auch einen davon unabhängigen allgemeinen Arbeitsbegriff hat, und zwar nicht nur in den Frühschriften, sondern sogar dann später systematisch im „Kapital“.

„Der Arbeitsprozeß, wie wir ihn in seinen einfachen und abstrakten Momenten dargestellt haben, ist zweckmäßige Tätigkeit zur Herstellung von Gebrauchswerten, Aneignung des Natürlichen für menschliche Bedürfnisse, allgemeine Bedingung des Stoffwechsels zwischen Mensch und Natur, ewige Naturbedingung des menschlichen Lebens und daher unabhängig von jeder Form des Lebens, vielmehr allen seinen Gesellschaftsformen gleich gemeinsam.“
(Marx 1979, S. 198)

Marx entwickelt die Hegelsche Dialektik weiter, nach der sich die in sich widersprüchliche (dialektische) Realität zu ihrer Veränderung und so zur Entstehung der objektiven Welt drängt. Da der Idealismus dies jedoch als Verwirklichung einer Idee bzw. des menschlichen Denkens postuliert, muss Marx die bei Hegel auf dem Kopf stehende Dialektik „umstülpen, um den rationellen Kern in der mystischen Hülle zu entdecken“ (Marx 1979, S. 27) – also das berühmte „Hegel vom Kopf auf die Füße stellen“ (Friedrich Engels) vornehmen. Hierzu erklärt er die objektive Wirklichkeit aus ihrer materiellen Existenz und deren Entwicklung, quasi eine Umkehr der „Ursache-Wirkungs-Beziehung“. Während bei Hegel der Prozess der menschlichen Auseinandersetzung mit der Welt durch den Geist vermittelt ist, betont Marx die Selbstformung des Menschen und den materiellen Naturbezug. Damit ist der Mensch als arbeitendes Wesen konstituiert. Die Selbstverwirklichung und Entfaltung des Menschen durch Arbeit kann aber ins Gegenteil umschlagen, wenn der Mensch durch Arbeit entfremdet wird. Den Begriff der Entfremdung entnimmt Marx wie die Dialektik von Hegel, spezifiziert ihn aber an konkrete politisch-ökonomische Entstehungsbedingungen durch den Kapitalismus, die sich nach seiner Theorie daher aber grundsätzlich auch wieder aufheben lassen. Die als Reaktion auf die Industrialisierung entstandene Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung versuchte, die praktischen Auswirkungen von Entfremdung und Ausbeutung der Arbeitenden zu bekämpfen und zumindest soweit wie ihr möglich zu beschränken.

Was führt für Marx zur Entfremdung des Menschen von bzw. der Arbeit? Dieser soziale Widerspruch wird von Marx auch in seine Gesellschaftstheorie eingebettet, wonach sich die gesellschaftliche Entwicklung der Arbeit als ein wechselseitiges Zusammenspiel von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen vollzieht, die zusammen die Produktionsweise einer Gesellschaft ausmachen. Die Produktionsverhältnisse werden bestimmt durch die sozialen Verhältnisse bei der Güterproduktion und -verteilung. Menschliche Fertigkeiten und der Entwicklungsgrad von Arbeitsmitteln und Maschinen bilden zusammen die Produktivkräfte. Im Prozess der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit arbeiten die Arbeitenden nun nicht mehr nur zur eigenen Bedarfsdeckung, sondern zugleich, um sich in Tauschbeziehungen nötige Mittel zu besorgen. Die Güter erhalten sowohl einen Gebrauchs- als auch einen Tauschwert und es kommt nach Marx zum „Doppelcharakter der Arbeit“ – mit konkreter (nützlicher) Arbeit und abstrakter Arbeit(szeitverausgabung), die den Tauschwert bestimmt. Bei fortschreitender Produktivkraftentwicklung wird die Arbeit unter den Bedingungen des Privateigentums an Produktionsmitteln nicht von den Arbeitenden selbst bestimmt, sondern von den Besitzern der Produktionsmittel, welche zur herrschenden Klasse werden. Marx glaubt aufgrund seiner Kapitalismus- und Geschichtsanalyse, dass zwischen Produktivkraftentwicklung und Produktionsverhältnissen widersprüchliche Entwicklungen angelegt sind, die für geschichtliche Dynamik gesorgt haben und sorgen werden. Hilfebedürftige und Nichtarbeitende dagegen stellt er als Lumpenproletariat dar.

Nicht nur die in der kapitalistisch-industriellen Produktion produzierten Güter werden zur Ware, sondern die Arbeitskraft selbst wird nun zur Ware. Während der Sklave selbst eine Ware war und selber nichts zu verkaufen hatte, wird der arbeitende Mensch zum Besitzer der Ware Arbeitskraft, die er – als einziges ihm zur Verfügung stehendes Gut – strukturell gezwungen ist, zu verkaufen. Diese historische politisch-ökonomische Bedingung wiederum führt zur Entfremdung.

So wie Karl Marx und Friedrich Engels (1820–1895) gleich im ersten Satz von Abschnitt I des „Kommunistischen Manifests“ angeben: „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen“ (Marx und Engels 1967, S. 42), so folgt jedenfalls für die (westlichen) Industriegesellschaften zwischen etwa 1850 und dem ausgehenden 20. Jahrhundert (in ihren unterschiedlichen Ausprägungen zwischen Manchester-Kapitalismus und rheinischem Kapitalismus, Albert 1992), dass durch die in der modernen Arbeitsgesellschaft gegebenen Konstellationen betrieblicher Arbeits- und Sozialordnung und gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse sowie sozialer Ungleichheit stetig Konflikte letztlich zwischen „Arbeitskraft-Besitzern“ und deren Käufern konstitutiv angelegt sind.

In den Industriegesellschaften der meisten westlichen Länder sind die industriellen Beziehungen zwischen den sog. Sozialpartnern nicht nur auf betrieblicher oder Branchenebene (Tarifverträge) geregelt, sondern auch durch staatlich, d.h. gesetzlich abgesicherte Regulierungen zu nahezu allen Beziehungen um die Erwerbsarbeit und die sozialen Sicherungssysteme herum flankiert. Ging es anfangs noch weit überwiegend um rudimentäre Mindeststandards bei Entlohnungs- und Arbeitszeitfragen, sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch Arbeitsplatzsicherung, Mitbestimmung, Teilnahme an Konsumchancen und Fragen der Qualität der Arbeitsbedingungen ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Konfliktregulierung.

Die Arbeits- und Industriesoziologie (z.B. Fürstenberg 2002, Böhle et al. 2010) begleitet und reflektiert die Themen um die konflikthaften Arbeitsbeziehungen, Arbeitsfreude und Arbeiterbewußtsein (z.B. Popitz et al. 2018, Kern und Schumann 1977). Die Arbeitspsychologie befasst sich mit den psychischen Aspekten der Beziehungen zwischen Mensch, Arbeit und Arbeitsplatz (z.B. Hacker 2014, Ulich 2011). Gegenüber manchen Managementtheorien, die den innerbetrieblichen Konflikt vernachlässigen, stellt die Organisationssoziologie fest, dass Spannungen in der Organisation unvermeidlich sind (Blau 1987) und dass es in modernen Organisationen Macht und Kampf zwischen Gruppen mit konfligierenden Werten und Interessen gibt (Etzioni 1978).

Arbeitslosigkeit bzw. Erwerbslosigkeit gehören, wie schon Marx beschrieben hat, zur Realität der Arbeitsgesellschaft. Allerdings bedurfte es in Westdeutschland erst des Endes der Ausnahmeperiode der Wirtschaftswunderjahre und in Ostdeutschland des ökonomischen Niedergangs bei Ende der DDR und der folgenden Deindustrialisierungswelle, um gesamtgesellschaftlich wieder an diese Erfahrung erinnert zu werden. Marie Jahoda (1907–2001) und Paul Lazarsfeld (1901–1976) haben die subjektiven psychosozialen Folge von Arbeitslosigkeit bereits in der berühmten Studie über „Die Arbeitslosen von Marienfeld“ zur Zeit der Weltwirtschaftskrise (1929–1932) untersucht.

Jahoda (1983, S. 70) nennt als psychosoziale „Erfahrungskategorien“ von Arbeitslosigkeit:

  • Status- sowie Identitätsverlust
  • Verlust einer Zeitstruktur (Fehlen einer regelmäßigen Tätigkeit, der Zeiterfahrung, des Zeitgefühls)
  • Fehlen einer Zweckbestimmung (Fehlen der Beteiligung an kollektiven Zielen)
  • relative soziale Isolation (Ausschluss von größerer Gemeinschaft, Reduktion der sozialen Kontakte).

Später diskutierte Jahoda (1983), ob sich in der heutigen Gesellschaft daran etwas geändert hätte und kam zu dem Schluss, dass die mit dem Verlust der latenten Funktionen von Arbeit verbundenen „Erfahrungskategorien“ trotz einiger eingetretener Veränderungen weiterhin Gültigkeit haben. Daraus folgert sie vor dem Hintergrund neueren empirischen Materials, dass die „heutigen psychischen Reaktionen auf Erwerbslosigkeit mit etwas größerer Gewißheit als früher auf das Fehlen eines Arbeitsplatzes und nicht allein auf eingeschränkte Finanzen zurückzuführen“ (ebda.) seien (Mohr 2010).

Ein solches Kontinuitätsargument kann sich darauf stützen, dass Erwerbsarbeit ein zentrales Element gesellschaftlicher Anerkennung des Individuums in modernen Gesellschaften ist, insbesondere im kulturellen Kontext protestantischer Arbeitsethik.

Ferner kann daraus für Arbeitslose gefolgert werden, dass es positive identitäts- und sinnstiftende Aspekte von Arbeit gibt wie die Strukturierung des Tagesablaufs, die Schaffung sozialer Kontakte und die Förderung des Selbstwerterlebens – Bezugspunkte auch für eine ressourcenstärkende Soziale Arbeit mit Arbeitslosen und insbesondere für die Sockel- und Langzeitarbeitslosigkeit. Denn die Arbeitswelt stellt zwar einerseits einen relevanten Ort für die Entstehung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und Belastungen, jedoch auch für die Bildung und Förderung gesundheitlicher Ressourcen und potenziell daher der Gesundheitsförderung dar (Elkeles 2012).

Nach dem Abebben der Diskussion um die „Krise der Arbeitsgesellschaft“, in der „der Zusammenbruch der identitätsstiftenden Kraft der Arbeit“ (Gorz 1988) postuliert wurde und Jeremy Rifkin (1998) und andere aufgrund fortschreitender Automation und Arbeitsplatzvernichtung ein Ende der Arbeit zu sehen meinten, ist die Annahme plausibel, dass Tendenzen eines Wertewandels – Abwertung klassischer Arbeitstugenden, Aufwertung von Elementen immaterieller und geistiger Ansprüche an die Arbeit wie persönliche Entfaltung, Anerkennung, Kommunikation und Partizipation – weniger einer Abkehr von Arbeitswerten als solchen, sondern mehr einer Adaption an veränderte Anforderungen in der Arbeitsgesellschaft entsprechen (Bolte 1993).

4 Arbeit im Übergang zum 21. Jahrhundert – Ausweitung des Arbeitsbegriffs

Etwa seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde unübersehbar, dass sich die gesellschaftliche Arbeitswirklichkeit von den bis dahin vorherrschenden Auffassungen des industriegesellschaftlich verkürzten Arbeitsbegriffs entfernt.

In den Kernindustrien zeichnete sich ab, dass an Stelle des hocharbeitsteiligen Produktionsregimes des Fordismus neue Produktions- und Arbeitskonzepte treten, die auch bei den Arbeitern (der Kernbelegschaften) wieder Qualifikation im Rahmen neuer, ganzheitlicherer Arbeitsgestaltung erfordern (Kern und Schumann 1985). Im Anschluss zeichnete sich auch außerhalb der Industriearbeit ein tiefgreifender Umbruch ab, für den etwa folgende Stichworte stehen:

  • Flexibilisierung und Entgrenzung von rigidisierten Begrenzungen bei Arbeitsvertragsrecht (prekäre Arbeit), Löhnen und Arbeitszeit (Aufweichung der Abgrenzung von Arbeits- und Freizeit);
  • Globalisierung und Ökonomisierung (Verlängerung der Konkurrenz in Unternehmen und Dienststellen hinein), Ersetzung konventioneller Steuerungen (Weisungen durch Vorgesetzte, Anwesenheit im Betrieb) durch Arbeitsziele und daher Selbststeuerung;
  • Subjektivierung: An die Stelle der Verwendung der Arbeitenden als Arbeitskraftobjekte tritt deren Anerkennung als Subjekte, deren Erfahrungswissen, subjektive Kreativität, Emotionalität und Selbststeuerung anerkannt und gefördert werden. Damit werden einerseits Bedürfnisse der Arbeitenden aufgenommen, andererseits die Arbeitskräfte nunmehr auch als Persönlichkeit für Managementzwecke eingebunden;
  • Parallel strebt das Management danach, das subjektive Potenzial der Arbeitenden durch die neue Kategorie „Arbeitskraftunternehmer“ zu nutzen.

Daneben wurde deutlich, dass der an das sog. Normalarbeitsverhältnis gebundene Arbeitsbegriff ohnehin in vieler Hinsicht verkürzt ist. Ein gewandeltes bzw. erweitertes Arbeitsverständnis zeigt sich in der nun intensivierten Diskussion darüber, dass die vorwiegend weibliche Tätigkeit in Haushalt und Familie zumindest anerkannt oder auch entlohnt wird (Ostner 1978). Die generelle Forderung, den Arbeitsbegriff auf mehr Tätigkeiten als bisher auszuweiten (einschließlich der Eigen-, Bürger- und Ehrenarbeit), wird durch Entwicklungen in der Philosophie vorbereitet und flankiert (Voß 2010) und geht bis hin zu praktisch-politischen und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen.

Ergänzend sei angemerkt, dass auch vor und neben solchen die Arbeit näher betreffenden Entwicklungen modernisierungskritische Ansätze entstanden waren und sind, darunter: die Kritik von Theodor W. Adorno (1903–1969) und Max Horkheimer (1885–1973) am Herrschaftscharakter der Vernunft mit der anlässlich des Nationalsozialismus festgestellten „Rückkehr der aufgeklärten Zivilisation zur Barbarei in der Wirklichkeit“ (Horkheimer und Adorno 1996, S. 17); die Kritik in Posthistoire – z.B. bei Arnold Gehlen (1904–1976) – am linearen Fortschrittsmodell mit der Endlichkeit der Geschichte (Gehlen 1978) und in der Diskussion um die Postmoderne (Welsch 2002); die Kritik an der durch die Moderne induzierten Beschleunigung bei Hartmut Rosa mit dessen Forderung nach Entschleunigung und Resonanzerfahrungen (Rosa 2005, 2013).

In internationaler Perspektive wird durch den bisherigen verkürzten Arbeitsbegriff nicht die informelle Arbeit in den Ökonomien der Entwicklungsländer erfasst.

Schon der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft erfordert es, nicht nur instrumentelle Tätigkeiten als Arbeit zu begreifen, sondern auch die personenbezogenen und interaktiven Dienstleistungen. Sorge und Pflege für andere und für sich selbst sind nun in den Arbeitsbegriff einzubeziehen und erstrecken sich nicht allein auf materielle und instrumentelle Hilfe und Unterstützung, sondern teilweise im Kern auch auf Gefühlsarbeit. Dieser Arbeitstyp (sentimental work) überschneidet sich bei Anselm Strauss (1916–1996) mit Handeln und wurde aus der Beobachtung der Interaktionen zwischen sterbenden Patientinnen und Patienten mit dem Pflegepersonal im Rahmen der Grounded Theory (Glaser und Strauss 2010) als Begriff für eine Arbeit entwickelt, die unter Berücksichtigung der Antworten der betreuten Person oder Personen geleistet wird.

Verwendet man „Soziale Arbeit“ als Oberbegriff für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, steht Arbeit hier für die Verberuflichung von früherer Fürsorge und Wohlfahrtspflege und „Sozial“ für die Institutionalisierung sozialer Hilfen; die Aspekte ihrer Professionalisierung werden in der entsprechenden Fachliteratur (z.B. Mühlum et al. 1997, Wendt 2017), teilweise gemeinsam mit angrenzenden Feldern (z.B. Sting und Zurhorst 2000, Schmidt und Kolip 2007), diskutiert. Wenngleich von Jürgen Habermas (geb. 1929) wohl eigentlich von Arbeit abgegrenzt (bürgerschaftliche Verantwortung, kommunikatives Handeln), kommt hier auch und gerade Interaktion (Habermas 1981) ins Spiel für einen erweiterten Arbeitsbegriff.

Mit dem Übergang zum 21. Jahrhundert wird deutlich, dass mit der Digitalisierung ein neuer Technisierungsschub die Arbeit der Zukunft verändern wird. Bevor durch die hier teilweise drohende Arbeitskräftefreisetzung neue Visionen von einem Ende der Arbeitsgesellschaft (Mason 2016, Srnicek und Williams 2016) sich weiter verbreiten, ist darüber zu diskutieren, wie die Technikentwicklung gesellschaftlich und politisch beeinflussbar ist, zumal dem Automatisierungsrisiko mit der Arbeitsanreicherung durch Mensch-Maschine-Zusammenarbeit auch ein „beachtliches positives Beschäftigungs- und Gestaltungspotenzial“ gegenübersteht. Dies hat die Kommission „Arbeit der Zukunft“ neben einer Fülle von Einzelvorschlägen für die gesellschaftliche und politische Regulierung erarbeitet, darunter auch für den wachsenden Anteil „arbeitnehmerähnlicher“ Personen in der digitalen Ökonomie (Jürgens et al. 2017).

Vor allem das Wissen darüber, dass der Weg der abendländischen Rationalität und des Willens zu technizistischer Naturbeherrschung nicht grenzenlos fortgesetzt werden kann, sondern mit einer ökologischen Vernunft in Einklang zu bringen ist, macht es im Übergang zum 21. Jahrhundert nötig und möglich, sich auf früher abgespaltene Bedeutungen eines interaktiven Arbeitsverständnisses wieder einzulassen und ein Arbeitsverständnis neu zu bestimmen, wo die menschliche Potenzialität in die Natur interaktiv integriert ist (Postwachstumsgesellschaft).

Um Arbeit und Leben wieder näher aneinander zu bringen, gibt es ein Spektrum an Vorschlägen und Initiativen, die von konkreten Plänen, z.B. Vereinbarungen zu mehr Zeitsouveränität in Tarifverträgen, bis Testprojekten in mehreren Ländern zur Einführung eines – allerdings umstrittenen – bedingungslosen Grundeinkommens, einer staatlichen Transferleistung ohne Verpflichtung zu einer Gegenleistung, reichen. Dahinter steht die Vorstellung von der Befreiung der Individuen von gesellschaftlich-beruflichen Zwängen (Work-Life-Balance). Paul Lafargue (1842–1911) nannte es in seinem Buch von 1883 „Das Recht auf Faulheit“ die Befreiung von der „seltsamen Sucht [von der, d.V.] Liebe zur Arbeit“ (Lafargue 1999, S. 11).

Dessen Schwiegervater Karl Marx begründete diese anzustrebende Emanzipation der Menschen auf ganz andere Weise. Diese lässt zwar manche Spielräume der Interpretation und die Frage, wie sie zu konkretisieren sei, offen und ist auch als Indiz für jedenfalls Anklänge der Eschatologie (theologische Endzeitausrichtung) bei Marx gehalten worden; gleichwohl stellt diese aber doch eine Richtung für uns zur Verfügung:

„Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion. […] Jenseits dessen beginnt die menschliche Kraftentwicklung, die sich als Selbstzweck gilt, das wahre Reich der Freiheit, das aber nur auf jenem Reich der Notwendigkeit als seiner Basis aufblühn kann.“
(Marx 1979, S. 828)

5 Quellenangaben

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6 Literaturhinweise

Jürgens, Kerstin, Reiner Hoffmann und Christina Schildmann, 2017. Arbeit transformieren! Denkanstöße der Kommission „Arbeit der Zukunft“. Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Band 189. Bielefeld: transcript. ISBN 978-3-8376-4052-6 [Rezension bei socialnet]

7 Informationen im Internet

Autor
Prof. Dr. Thomas Elkeles
bis 2018 Hochschule Neubrandenburg, FB Gesundheit, Pflege, Management
Website
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Es gibt 2 Lexikonartikel von Thomas Elkeles.


Zitiervorschlag
Elkeles, Thomas, 2018. Arbeit [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 07.04.2018 [Zugriff am: 13.12.2018]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Arbeit

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veröffentlicht am 07.04.2018

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