Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen
Dr. Kerstin Adolf-Wright, Jana Niehaus, Hanna Windsheimer-Kolla
veröffentlicht am 26.01.2026
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) ist der freiwillige und gemeinnützige bundesweite Zusammenschluss der Träger aller Einrichtungen, die jenen Menschen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen, welche sich ihren Lebensunterhalt aufgrund ihrer Behinderungen nicht, noch nicht oder noch nicht wieder durch Erwerbsarbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sichern können.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Auftrag
- 3 Tätigkeit
- 4 Organisation
- 5 Geschichte
- 6 Quellenangaben
- 7 Informationen im Internet
1 Zusammenfassung
Die BAG WfbM ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der am 18. Juni 1975 in Bonn als Arbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Behinderte in der BRD e.V. gegründet wurde. Ziel ist die Förderung des Wohlfahrtswesens, der Hilfe für Menschen mit Behinderungen sowie der Bildung und Erziehung. Die Mitglieder der BAG WfbM sind Träger von Eingliederungseinrichtungen, vornehmlich von Werkstätten für behinderte Menschen, von Tagesförderstätten und von Inklusionsbetrieben. Auch rechtlich selbstständige andere Leistungsanbieter können Mitglieder der BAG WfbM werden. Seit 2022 befindet sich der Sitz der BAG WfbM in Berlin.
2 Auftrag
Alle Mitglieder der BAG WfbM eint, dass sie Menschen, welche aufgrund ihrer Behinderungen nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, die Teilhabe an Arbeit, beruflicher Bildung und Gesellschaft ermöglichen.
Als Dachverband berät die BAG WfbM ihre Mitglieder in allen inhaltlichen und rechtlichen Fragen und vertritt ihre Interessen auf nationaler und europäischer Ebene. Beispielsweise setzt sich der Verband seit vielen Jahren für eine Reform des Entgeltsystems in Werkstätten ein. Ziel ist es, ein auskömmliches, transparentes und nachhaltiges Entgeltsystem im Interesse der Menschen mit Behinderungen zu erhalten.
3 Tätigkeit
Mit verschiedenen Projekten und Veranstaltungen trägt die BAG WfbM dazu bei, Inklusion im Arbeitsleben voranzutreiben. So beteiligt sie sich an Forschungsprojekten zur Verbesserung der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen und ihrer Partizipation im Bereich Digitalisierung. Sie setzt sich außerdem für eine bessere Teilhabe von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ein.
4 Organisation
Die BAG WfbM wird von den Spitzen- und Fachverbänden der freien Wohlfahrtspflege sowie den Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen mitgetragen.
Sie entsenden Vertreter:innen in die Delegiertenversammlung, das höchste Beschlussgremium der BAG WfbM, welches beispielsweise Satzungsänderungen vornehmen kann. Die Spitzen- und Fachverbände der freien Wohlfahrtspflege sowie die Landesarbeitsgemeinschaften haben aber auch Sitze im Präsidium der BAG WfbM, das unter anderem über die Aufnahme neuer Mitglieder bestimmt.
Die BAG WfbM wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Dieser besteht aus bis zu fünf Personen, die für eine Amtszeit von vier Jahren aus der Mitte der Delegiertenversammlung gewählt werden: dem oder der Vorstandsvorsitzenden und bis zu vier Stellvertreter:innen.
Die laufenden Geschäfte führt satzungsgemäß ein:e Geschäftsführer:in. Die geschäftsführende Person wird von den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle in Berlin unterstützt.
5 Geschichte
Die Konkretisierung der Werkstattkonzeption in den 1960er- und 1970er-Jahren machte deutlich, welche Bedeutung die gemeinsame Interessenvertretung im Bereich der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben hat. So brachte sich die BAG WfbM unter anderem aktiv bei den Gesetzgebungsprozessen bzw. Konsultationsverfahren zur Werkstättenverordnung, zur Werkstätten-Mitwirkungsverordnung und zum Neunten Buch Sozialgesetzbuch sowie zum Bundesteilhabegesetz und zur UN-Behindertenrechtskonvention ein.
In den vergangenen Jahren hat sich die BAG WfbM insbesondere auch zu verschiedenen Aspekten einer Reform der Werkstattleistung und eines auskömmlichen, transparenten und nachhaltigen Entgeltsystem im Interesse der Menschen in den Werkstätten positioniert.
7 Informationen im Internet
Verfasst von
Dr. Kerstin Adolf-Wright
Geschäftsführerin
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.
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Jana Niehaus
Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.
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Hanna Windsheimer-Kolla
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.
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Es gibt 1 Lexikonartikel von Kerstin Adolf-Wright.
Es gibt 1 Lexikonartikel von Jana Niehaus.
Es gibt 1 Lexikonartikel von Hanna Windsheimer-Kolla.


