DiMe-Sozial
Prof. Dr. Michael Domes, Kerstin Balkow
veröffentlicht am 09.07.2026
DiMe-Sozial | Fachzeitschrift für Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung ist eine Fachzeitschrift der Disziplin Soziale Arbeit, die seit 2025 im Open-Access-Format erscheint und die Themenfelder Digitalisierung und Medien aus der Perspektive der Sozialen Arbeit diskutiert.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Inhaltliche Ausrichtung
- 3 Herausgeberschaft und Redaktion
- 4 Zielgruppe der Fachzeitschrift
- 5 Bedeutung
- 6 Quellenangaben
1 Zusammenfassung
DiMe-Sozial | Fachzeitschrift für Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung erscheint halbjährlich als Open-Access und wird über die schweizerische Verlagsgenossenschaft OAPublishing Collective gehostet. Die Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren zur Qualitätssicherung.
Die Fachzeitschrift erschien erstmals 2025 und ging u.a. aus vertiefenden Überlegungen während des Symposiums „Digitalität und Medienkompetenz in der Sozialen Arbeit“ im März 2023 an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus hervor. Sie greift je ein zentrales Thema auf, das spezifische Eigenheiten der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken der digitalen Transformation in den Blick nimmt (Stix et al. 2025, S. iii).
Die Fachzeitschrift bietet Raum für disziplinäre Debatten der Sozialen Arbeit zum Themenfeld Digitalisierung und beleuchtet dabei zugleich praxisorientierte Entwicklungen. Sie ist somit auch als Unterstützung für Praktiker:innen gedacht.
2 Inhaltliche Ausrichtung
Die Themenfelder Medien und Digitalisierung sollen dezidiert aus der Perspektive Sozialer Arbeit diskutiert werden. Dabei versteht sich die Zeitschrift als
„Plattform für innerdisziplinäre Zusammenarbeit, als Knotenpunkt für neue Ideen und als Forum für kontroverse Debatten in der Sozialen Arbeit“ (Stix et al. 2025, S. iii ).
Mit dieser Ausrichtung verfolgt die Zeitschrift mehrere Ziele: Sie bietet Raum für die Diskussion von Fragen der Theoriebildung Sozialer Arbeit mit Bezug zu Medien und Digitalisierung, informiert über empirische Erkenntnisse und Forschungstätigkeiten des Themenbereichs und ermöglicht Einblicke in (Praxis-)Projekte, methodische Ansätze und Herausforderungen der Profession in ihren diversen Handlungsfeldern. Studierenden eröffnet sie zudem die Möglichkeit, Abschlussarbeiten zu veröffentlichen und sich auf diesem Wege in der scientific community zu etablieren (DiMe-Sozial o.J.)
Die Zeitschrift enthält dementsprechend verschiedene Rubriken:
- Editorial
- Das Thema
- Aktuelle Entwicklungen in der Profession
- Lehre und Digitalisierung
- Forschungsnotizen
- Diskursraum
- Abschlussarbeiten oder auch Nach-Lese.
Die Herausgeber:innen fühlen sich dem Forschungsethikkodex der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit verpflichtet und verweisen in ihren Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis und Publikationsethik neben redaktionellen Pflichten, Pflichten der Gutachter:innen und Pflichten der Autor:innen unter anderem auch auf Regeln zur Nutzung Künstlicher Intelligenz.
Die bisherigen Ausgaben widmeten sich folgenden Themenschwerpunkten:
- Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung (Nr. 1/2025)
- Daten (Nr. 2/2025)
- Soziale Arbeit und KI (Nr. 1/2026).
3 Herausgeberschaft und Redaktion
Die aktuell verantwortlichen Herausgeber:innen sind Prof. Dr. Daniela Cornelia Stix (BTU Cottbus-Senftenberg) und Prof. Dr. Marc Witzel (EH Dresden). Das weitere Redaktionsteam besteht aus Prof. Dr. Angelika Beranek (HS München), Prof. Dr. Edeltraud Botzum (TH Rosenheim), Prof. Dr. Cordula Endter (KHS Berlin), Max Haberstroh (BTU Cottbus-Senftenberg), Prof. Dr. Thomas Pudelko (HSAP Berlin), Adrian Roeske (Uni Köln) und Mara Stieler (TH Nürnberg).
4 Zielgruppe der Fachzeitschrift
Die Zeitschrift richtet sich entsprechend der inhaltlichen Ausrichtung an eine breite Leserschaft: Praktiker:innen, Forschende, Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit.
5 Bedeutung
Da die Zeitschrift erst seit 2025 erscheint, ist bzgl. der Bedeutung eher eine Einschätzung möglich: Den vielfältigen Zielgruppen wird über eine zugängliche Sprache, übersichtliche Strukturierung und Länge der Beiträge Rechnung getragen. Die Verfügbarkeit über Open Access ermöglicht einen unkomplizierten Zugriff auf die Beiträge. Außerdem kann die Zeitschrift bei Bedarf auch als gedruckte Hardcover-Ausgabe bestellt werden.
Die Qualität der Beiträge wird über ein Peer-Review-Verfahren gesichert, sodass auch von einer entsprechend einschlägigen Bedeutung für die scientific community ausgegangen werden kann.
Zudem unterscheidet sich die Zeitschrift mit ihrer Ausrichtung auf Digitalisierung und Soziale Arbeit von anderen Fachzeitschriften, wie z.B. Zeitschriften aus dem Bereich der Medienpädagogik.
6 Quellenangaben
DiMe-Sozial, [ohne Jahr]. DiMe-Sozial | Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung [online]. Embrach, Schweiz: OAPublishing Collective Genossenschaft [Zugriff am: 22.06.2026]. ISSN 2813-9488. Verfügbar unter: https://www.dime-sozial.de
Stix, Daniela C., Marc Witzel, Angelika Beranek, Cordula Endter, Max Haberstroh, Thomas Pudelko, Adrian Roeske und Julius Späte, 2025. Editorial. Motivationen und Hintergründe: Zur Gründung der neuen Fachzeitschrift. In: DiMe-Sozial | Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung [online]. 1(1), S. i-viii [Zugriff am: 22.06.2026]. ISSN 2813-9488. Verfügbar unter: doi.org/10.21240/​dimesoz/2025/1/51
Verfasst von
Prof. Dr. Michael Domes
Diplom-Sozialpädagoge, Professor für Theorien und Handlungslehre in der Sozialen Arbeit, TH Nürnberg Georg Simon Ohm
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Kerstin Balkow
M.A. Soziale Arbeit, Dipl. Sozialarbeiterin, Soz.päd. (FH), promoviert zu Geschlechterverhältnissen im wissenschaftlichen Diskurs der Sozialen Arbeit am hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit.
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Es gibt 5 Lexikonartikel von Michael Domes.
Es gibt 4 Lexikonartikel von Kerstin Balkow.


