Downsyndrom
Prof. Dr. Sandra Mirbek, Prof. Dr. Frank Francesco Birk
veröffentlicht am 30.10.2024
Das Down-Syndrom bzw. die Trisomie 21 ist eine Chromosomenanomalie, die durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Chromosoms 21 entsteht.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Einleitung
- 3 Zu den verschiedenen Begriffen
- 4 Entstehung des Down-Syndroms
- 5 Prävalenz
- 6 Formen des Down-Syndroms bzw. der Trisomie 21
- 7 Symptome
- 8 Pränataldiagnostik
- 9 Quellenangaben
- 10 Literaturhinweise
- 11 Informationen im Internet
1 Zusammenfassung
Das Down-Syndrom bezeichnet eine Chromosomen-Anomalie, eine genetische Veränderung der Chromosomen, bei der das 21. Chromosom statt zweimal, dreimal vorhanden ist. Es wird auch als Trisomie 21 bezeichnet. Menschen mit Down-Syndrom haben oft charakteristische körperliche Merkmale, wie ein rundes Gesicht und mandelförmige Augen, sowie eine intellektuelle Behinderung, wobei die individuellen Fähigkeiten stark variieren können. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für verschiedene gesundheitliche Probleme.
2 Einleitung
Das Down-Syndrom bezeichnet eine genetische Veränderung der Chromosomen, bei der ein drittes, zusätzliches Chromosom 21 vorhanden ist, sodass die Körperzellen jeweils 47 statt 46 Chromosomen beinhalten. Aus diesem Grund wird auch von Trisomie 21 (altgrie.: tria; drei; sôma; Körper) gesprochen. Die körperlichen Merkmale, welche durch Trisomie 21 bzw. Down-Syndrom typischerweise entstehen sind u.a.: schlaffe Muskeln, Kleinwüchsigkeit, ein zu kleiner Kopf und ein abgeflachtes Gesicht, ein kurzer Hals, schräg stehende Augen, winzige weiße Punkte in der Iris der Augen, eine große Zunge, eine Nackenfalte und oftmals ein niedrigerer Intelligenzquotient (IQ) (Bundeszentrale für politische Bildung und Bundeskunsthalle 2016, S. 228). Doch diese müssen nicht immer vorhanden sein. Es gibt auch Ausprägungen, bei denen diese Merkmale nicht oder nur sehr gering auftreten. Zudem können gesundheitliche Probleme wie Herzfehler und eine eingeschränkte Immunsystemfunktion auftreten. Einige Menschen mit Trisomie 21 haben beispielsweise keine kognitiven Einschränkungen (z.B. bei der Mosaik-Trisomie).
3 Zu den verschiedenen Begriffen
Die Bezeichnung Down-Syndrom geht auf den Entdecker Dr. John Langdon Haydon Down (1828-1896) zurück. Er selbst bezeichnete diese Behinderungsform anfänglich als Mongolian idiocy (mongoloide Idiotie; Mongolismus), weil er fälschlicherweise annahm, dass diese auf eine Rückbildung zur ethnischen Gruppe eines mongolischen Volksstamms zurückzuführen sei. Die Gesichtszüge sowie die Augenform erinnerten ihn an diese (Bundeszentrale für politische Bildung und Bundeskunsthalle 2016, S. 127). Downs Interpretation reflektierte die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Haltungen des 19. Jahrhunderts, die stark von eurozentrischen und kolonialen Denkweisen geprägt waren (Down 1866, S. 259 ff.).
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Begriff Mongolismus immer wieder verwendet, sowohl in der medizinischen Fachliteratur als auch im alltäglichen Sprachgebrauch. 1961 schrieben 19 anerkannte Genetiker:innen an die Zeitschrift „The Lancet“ einen Brief und forderten, dass der Begriff Mongolismus nicht mehr genutzt werden soll. Im Jahr 1965 stellte die Mongolei einen Antrag an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der Bitte, den Begriff Mongolismus und dessen Ableitungen aufgrund seiner negativen und rassistischen Konnotationen nicht länger zu verwenden. Die WHO stimmte diesem Antrag einstimmig zu (Bundeszentrale für politische Bildung und Bundeskunsthalle 2016, S. 162). Seit den 1980er-Jahren wird der Begriff Mongolismus im fachlichen Kontext nicht mehr verwendet. Im Alltagssprachlichen taucht der Begriff vereinzelt weiterhin auf.
Eine weitere mögliche Bezeichnung ist Trisomie 21. Diese rührt daher, dass das 21. Chromosom dreifach (altgrie.: tria) statt zweifach vorkommt. Diese Bezeichnung wird vor allem in der Fachsprache (z.B. in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme [ICD-10 bzw. ICD-11] der WHO) verwendet, wobei beispielsweise im ICD-10 der Oberbegriff Down-Syndrom lautet und die drei Unterteilungen (meiotische Non-disjunction, mitotische Non-disjunction [Mosaik], Tranlokation) mit Trisomie 21 bezeichnet werden (WHO und Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte 2019; Bundesministerium für Gesundheit o.J. a,b). Viele Selbsthilfegruppen und Verbände verwenden weiter den Begriff Down-Syndrom. Der ICD-11 definiert Trisomie 21 wie folgt:
„Die Trisomie 21 ist eine Chromosomenanomalie, die durch das Vorhandensein einer dritten (partiellen oder vollständigen) Kopie des Chromosoms 21 gekennzeichnet ist. Zu den klinischen Manifestationen gehören eine Intelligenzminderung unterschiedlichen Ausmaßes, eine Muskelhypotonie und Gelenkinstabilität, oft in Verbindung mit einer Gesichtsdysmorphie und unterschiedlichen Fehlbildungen (im Wesentlichen von Herz und Verdauungstrakt) sowie mit einem Risiko für Komplikationen (Epilepsie, Leukämie, autoimmune und endokrine Pathologien, vorzeitige Alterung und Alzheimer-Krankheit)“ (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 2024).
Da der Begriff Down-Syndrom aktuell den Diskurs dominiert, wird er auch in diesem Artikel, außer bei der Nennung der medizinischen Klassifikation, verwendet.
4 Entstehung des Down-Syndroms
Genetische Abweichungen beim Menschen entstehen häufig durch Veränderungen in der Anzahl oder Struktur der Chromosomen. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von Zellen, wobei jede einen Zellkern enthält. Die meisten Menschen haben jeweils 23 Chromosomen-Paare (46 Chromosomen) in jeder Körperzelle. Diese enthalten alle notwendigen erblichen Informationen und bilden den genetischen Bauplan des Menschen (Deutsches Down-Syndrom InfoCenter 2024). Sie steuern grundlegende Prozesse wie Wachstum, Entwicklung und Funktion des Körpers. Bei der freien Trisomie 21 ist ein zusätzliches Chromosom vorhanden, also insgesamt 47 Chromosomen in jeder Körperzelle (Bundesministerium für Gesundheit o.J. b).
Um Chromosomen sichtbar und geordnet darzustellen, wird oft ein sogenanntes Karyogramm erstellt, das eine schematische Abbildung der Chromosomenanordnung in einer Zelle zeigt (Spektrum der Wissenschaft 2001). Bei Personen mit Trisomie 21 bzw. Down-Syndrom zeigt das Karyogramm, dass das 21. Chromosom dreimal vorhanden ist. Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03. (gelesen als 3x21) geht darauf zurück (Zimpel 2016, S. 15).
5 Prävalenz
Trisomie 21 ist eines der am häufigsten vorkommenden angeborenen genetischen Syndrome. Exakte Zahlen sind zwar schwer zu erfassen, jedoch wird angenommen, dass in Deutschland ca. 50.000, in Europa rund 600.000, weltweit vermutlich vier bis fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom leben (Wilken 2020, S. 20; Levin et al. 2023, S. 14 ff.; Touchdown 21 2024). Das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter geht sogar davon aus, dass es weltweit mehr als sechs Millionen Menschen mit Down-Syndrom gibt.
Betrachtet man die verschiedenen Formen, ist die freie Trisomie 21 mit rund 95 % der Fälle am häufigsten vertreten. Translokationstrisomie (ca. 3 %) und Mosaik (ca. 2 %) sind selten, partielle Trisomie sogar sehr selten (Wilken 2022, 10).
6 Formen des Down-Syndroms bzw. der Trisomie 21
Aktuell wird das Down-Syndrom laut ICD-10 unter der Bezeichnung „Q90 Down-Syndrom“ in folgende Formen unterschieden (Bundesministerium für Gesundheit o.J. a; WHO und Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, 2019; Bundeszentrale für politische Bildung und Bundeskunsthalle 2016, S. 230 ff.):
- Q90.0 Trisomie 21, meiotische Non-disjunction
- Q90.1 Trisomie 21, Mosaik (mitotische Non-disjunction)
- Q90.2 Trisomie 21, Translokation
- Q90.9 Down-Syndrom, nicht näher bezeichnet
6.1 Trisomie 21, meiotische Non-disjunction
Die Freie Trisomie oder auch meiotische Non-disjunction (engl. disjunction = Trennung) zeichnet sich durch eine vollständige dritte Kopie des 21. Chromosoms in jeder Zelle aus. Diese Anomalie entsteht, wenn entweder die Samenzelle des Mannes oder die Eizelle der Frau anstelle eines Chromosoms 21 zwei Kopien trägt, also sich das zweite Chromosom 21 von einem Elternteil nicht korrekt abgetrennt hat (non-disjunction). Bei der Befruchtung führt dies dazu, dass die befruchtete Eizelle insgesamt 47 statt der üblichen 46 Chromosomen aufweist. Dadurch ist das 21. Chromosom in allen Körperzellen dreifach vorhanden (Deutsches Down-Syndrom Infocenter 2024).
6.2 Trisomie 21, Mosaik, mitotische Non-disjunction
Die Mosaikform der Trisomie 21 tritt auf, wenn sowohl die männliche Samenzelle als auch die weibliche Eizelle jeweils 23 Chromosomen enthalten, sodass die befruchtete Eizelle die normale Chromosomenzahl von 46 aufweist. Erst nach der ersten Zellteilung kommt es zu einer unvollständigen Trennung des 21. Chromosoms. Dies führt dazu, dass einige Körperzellen 46 Chromosomen besitzen, während andere 47 Chromosomen aufweisen (Deutsches Down-Syndrom Infocenter 2024). Menschen mit Mosaik-Trisomie 21 besitzen also zwei Zelllinien, eine mit 46 Chromosomen und eine andere mit 47 Chromosomen (einschließlich des dreifachen 21 Chromosoms) pro Körperzelle. Die Symptome sind sehr different. Es existieren Menschen, die keine geistige Behinderung aufweisen und andere, welche auch keine weiteren Merkmale wie z.B. kleine Körpergröße, zu kleiner Kopf und abgeflachtes Gesicht, kurzer Hals, schräg stehende Augen aufweisen. Sie sehen aus wie Menschen ohne Trisomie 21 und haben keine weiteren Beeinträchtigungen. Die Ausprägung der Mosaik-Trisomie 21 ist abhängig von der Anzahl der Zellen mit 47 Chromosomen und welche Organe bzw. welches Gewebe 46 bzw. 47 Chromosomen aufweisen.
6.3 Translokation
Bei der Translokation handelt es sich um eine Form der Trisomie 21, bei der ein zusätzliches Stück des 21. Chromosoms mit einem anderen Chromosom – typischerweise Chromosom 13, 14, 15 oder 22 – verbunden ist. Diese Fusion führt oftmals zu ähnlichen körperlichen und geistigen Merkmalen wie bei der freien Trisomie, obwohl der genetische Mechanismus ein anderer ist (Deutsches Down-Syndrom Infocenter 2024).
6.4 Partielle Trisomie
Die Partielle Trisomie ist eine äußerst seltene Form der Trisomie 21, von der weltweit weniger als 100 Fälle dokumentiert sind. Bei dieser Variante sind in jeder Zelle zwar zwei Kopien des 21. Chromosoms vorhanden, doch zusätzlich ist ein Abschnitt eines dieser beiden Chromosomen dreifach vorhanden (Deutsches Down-Syndrom Infocenter 2024).
7 Symptome
Die verschiedenen Formen chromosomal bedingter genetischer Anomalien (Stöppler 2017, S. 30) führen in der Regel zu einer intellektuellen Behinderung sowie zu weiteren körperlichen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen/​Behinderungen. Die genetische Besonderheit hat weitreichende Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung der betroffenen Person, da das überzählige Chromosom zu einer Überproduktion bestimmter Proteine und genetischer Informationen führt. Dies erklärt viele der typischen körperlichen Merkmale (z.B. eine kleine Körpergröße, charakteristische Gesichtsmerkmale, auch als Gesichtsdysmorphien bezeichnet) und gesundheitlichen Probleme, die mit dem Down-Syndrom verbunden sind. Dazu können zählen (Bundesministerium für Gesundheit o.J. b; Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2016):
- ein Mangel an Muskelspannung (Muskelhypotonie),
- orthopädische Probleme,
- eine schnelle Gewichtszunahme,
- Probleme beim Sprechen,
- eine verzögerte kognitive Entwicklung oder
- eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen der Atemwege, der Haut, des Herzens, des Verdauungssystems oder der Schilddrüse.
Auch Erkrankungen wie Epilepsie, Leukämie oder Autoimmunerkrankungen treten bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom häufiger auf (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2016). Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom sind häufiger von Adipositas, Osteoporose, Diabetes mellitus, gastroenterologischen und anderen Erkrankungen betroffen, ebenso wie von der Alzheimer-Demenz, die mittlerweile die häufigste Todesursache bei Menschen mit Down-Syndrom ist (Coppus et al. 2008, S. 2311 ff. Levin et al. 2023, S. 15 ff.). Zudem sind Betroffene aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes oftmals Bodyshaming ausgesetzt (Birk und Mirbek 2024; Birk und Mirbek 2020)
8 Pränataldiagnostik
Ein nicht invasiver Pränataltest (NIPT) ermöglicht die Analyse der kindlichen DNA, die aus der Plazenta stammt. Da der Test ohne Eingriff in die Gebärmutter durchgeführt wird, bezeichnet man ihn als „nicht invasiv“. Bei diesem Verfahren besteht kein Risiko für eine Fehlgeburt. Zur Durchführung des Tests wird Blut aus der Armvene der Schwangeren entnommen. Ab der 10. Schwangerschaftswoche enthält ihr Blut genügend Erbgut des ungeborenen Kindes, um im Labor untersucht werden zu können. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für einen NIPT zur Untersuchung auf die Trisomien 13, 18 und 21 nur, „wenn sich aus anderen Untersuchungen ein Hinweis auf eine Trisomie ergeben hat oder wenn eine Frau gemeinsam mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu der Überzeugung kommt, dass der Test in ihrer persönlichen Situation notwendig ist“ (Gemeinsamer Bundesausschuss 2021, S. 11).
9 Quellenangaben
Birk, Frank Francesco und Sandra Mirbek, 2020. Bodyshaming – der diskriminierte Körper – Diskriminierungssensible Arbeit als ein Thema der Psychomotorik. In: Praxis der Psychomotorik: Zeitschrift für Bewegungs- und Entwicklungsförderung. 45(3), S. 172–175. ISSN 0170-060X
Birk, Frank Francesco und Sandra Mirbek, 2024. Bodyshaming [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 31.01.2024 [Zugriff am: 24.09.2024]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/​29810
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, 2024. ICD-11 in Deutsch – Entwurfsfassung [online]. Bonn: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte [Zugriff am: 26.07.2024]. Verfügbar unter: https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/​Klassifikationen/ICD/ICD-11/​uebersetzung/​_node.html
Bundesministerium für Gesundheit, o.J. a. Q90.9: Down-Syndrom [online]. Berlin: Bundesministerium für Gesundheit [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/icd-code-suche/q90
Bundesministerium für Gesundheit, o.J. b. Q90.9: Down-Syndrom, nicht näher bezeichnet [online]. Berlin: Bundesministerium für Gesundheit [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/icd-code-suche/​q90-9
Bundeszentrale für politische Bildung, Bundeskunsthalle, 2016. Touchdown – Die Geschichte des Down-Syndroms. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. ISBN 978-3-8389-7147-6
Coppus, Antonia M. W., Heleen M. Evenhuis, Gert-Jan Verberne, Frank E.Visser, Ben A. Oostra, Piet Eikelenboom, Willem A. van Gool, A. Cecile J. W. Janssens und Cornelia M. van Duin, 2008. Survival in elderly persons with Down syndrome. In: Journal of the American Geratrics Society. 56(12), S. 2311–2316 [Zugriff am: 23.09.2024]. ISSN 1532-5415. Verfügbar unter: doi:10.1111/j.1532-5415.2008.01999.x
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, 2016. Down-Syndrom im Kindes- und Jugendalter [online]. Konsensbasierte Leitlinie (S2k) der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und der beteiligten. Fachgesellschaften, Berufsverbände und weiterer Organisationen. Berlin: Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V., 07/2016 [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://register.awmf.org/assets/​guidelines/​027-051l_S2k_Down-Syndrom-Kinder-Jugendliche_2016-09-abgelaufen.pdf
Deutsches Down-Syndrom Infocenter, 2024. Formen und Entstehung der Trisomie 21 [online]. Lauf: Deutsches Down-Syndrom InfoCenter [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://www.ds-infocenter.de/information/​schule-und-studium/#t21-referat
Down, John Langdon Haydon, 1866. Observations on an Ethnic Classification of Idiots. In: London Hospital Reports (3), S. 259–262 [Zugriff am: 15.09.2024]. Verfügbar unter: https://neonatology.net/classics/down.html
Gemeinsamer Bundesausschuss, 2021. Bluttest auf Trisomien: Der nicht invasive Pränataltest (NIPT) auf Trisomie 13, 18 und 21: Eine Versicherteninformation [online]. Berlin: Gemeinsamer Bundesausschuss, 11.2021 [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://www.g-ba.de/downloads/​17-98-5156/​2021-11-09_G-BA_Versicherteninformation_NIPT_bf.pdf
Levin, Johannes; Alkomiet Hasan, Irene Alba Alejandre, Irene Lorenzi, Volker Mall und Tilmann R. Rohrer, 2023.Erkrankungen von Menschen mit Trisomie 21 im mittleren und höheren Lebensalter. Diseases affecting middle-aged and elderly individuals with trisomy 21. In: Deutsches Ärzteblatt international 120, S. 14–24 [Zugriff am: 23.09.2024]. ISSN 1866-0452. Verfügbar unter: doi:10.3238/arztebl.m2022.03711
Spektrum der Wissenschaft, 2001. Kompaktlexikon der Biologie: Karyogramm [online]. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2001 [Zugriff am: 23.09.2024]. Verfügbar unter: https://prod.spektrum.de/lexikon/​biologie-kompakt/​karyogramm/6241
Stöppler, Reinhilde, 2017. Einführung in die Pädagogik bei geistiger Behinderung. München Basel: Ernst Reinhardt Verlag. ISBN 978-3-8252-4800-0 [Rezension bei socialnet]
Touchdown 21, 2024. Zahlen und Fakten über Menschen mit Down-Syndrom [online]. Bonn: TOUCHDOWN 21 [Zugriff am: 24.09.2024]. Verfügbar unter: https://touchdown21.info/de/seite/​5-trisomie-21/​article/​251-zahlen-fakten.html
WHO und Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, 2019. ICD-10-WHO Version 2019 [online]. Kapitel XVII: Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien (Q00-Q99). Köln: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), 24.08.2018 [Zugriff am: 24.09.2024]. Verfügbar unter: https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/​kode-suche/​htmlamtl2019/​block-q90-q99.htm
Wilken, Etta, 2020. Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom: Förderung und Teilhabe. Stuttgart: Kohlhammer Verlag. ISBN 978-3-17-039508-4
Wilken, Etta, 2022: Down-Syndrom oder Trisomie 21? Was sagen die Bezeichnungen aus und wie werden sie angemessen verwendet? In: Leben mit Down-Syndrom. Nr. 99, Januar 2022, S. 10–11. ISSN 1430-0427
Zimpel, André Frank, 2016. Trisomie 21 – Was wir von Menschen mit Down-Syndrom lernen können: 2000 Personen und ihre neuropsychologischen Befunde. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 978-3-525-70175-1
10 Literaturhinweise
10.1 Medienhinweise
Bilderbücher
Cadier, Florence, 2022. Ich bin Laura: Ein Mädchen mit Down-Syndrom erzählt. Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger. ISBN 978-3-7891-6354-8
Sansone, Adele, 2012. Florian lässt sich Zeit: Eine Geschichte zum Down-Syndrom (Trisomie 21). Innsbruck: Tyrolia. ISBN 978-3-7022-2435-6
Filme
Kitzberger, Michael, Wolfgang Widerhofer, Markus Glaser und Nikolaus Geyrhalter (Produktion) und Evelyne Faye (Regie), 2022. Lass mich Fliegen [Film]. Wien: NGF – Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH
Cardeña, Manuel Gómez, Julio Medem und Koldo Zuazua (Produktion) und Álvaro Pastor Gaspar, Antonio Naharro (Regie), 2009. Me Too – Wer will schon normal sein? [Film]. Madrid: Alicia Produce und Promico Imagen
Berger, Albert, Christopher Lemole, Lije Sarki, David Thies, Ron Yerxa, Tim Zajaros (Produktion) und Tyler Nilson und Michael Schwartz (Regie), 2019. The Peanut Butter Falcon [Film]. Los Angeles: Roadside Attractions
Eikon (Produktion) und Peter Schubert (Regie), 1974. Unser Walter. München: Eikon
11 Informationen im Internet
- Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e.V.
- Bundesverband Down-Syndrom e.V.
- Deutsches Down-Sportlerfestival
- Deutsches Down-Syndrom InfoCenter: Beratungszentrum für Eltern, Angehörige und Fachkräfte
- Fachzeitschrift Leben mit Down-Syndrom: Bestellmöglichkeit
- Down-Syndrom-Netzwerk Deutschland e.V.: Eltern- und Selbsthilfegruppen
- National Down Syndrome Society: US-amerikanische Seite
- Ohrenkuss: Blog und Magazin von Menschen mit Down-Syndrom
- Touchdown 21: Forschungsinstitut, in dem Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemeinsam arbeiten
Verfasst von
Prof. Dr. Sandra Mirbek
Professorin für Soziale Arbeit – Gesundheitswissenschaftliche und psychologische Grundlagen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)
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Prof. Dr. Frank Francesco Birk
Professor für Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
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Es gibt 3 Lexikonartikel von Sandra Mirbek.
Es gibt 3 Lexikonartikel von Frank Francesco Birk.


