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Duales Studium

Reinhold Weiß

veröffentlicht am 19.02.2021

Synonyme: dualer Studiengang, kooperativer Studiengang

Duale Studiengänge zeichnen sich durch eine curriculare Verzahnung theoretischer und praktischer Inhalte und Kompetenzen sowie eine enge, vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit von Hochschulen oder Akademien mit Unternehmen aus. Voraussetzung hierfür ist ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis mit einem Unternehmen. Unterschiedliche Modelle kombinieren Studium und Praxisphasen, einer Berufsausbildung oder Fortbildung.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Vielfalt der Modelle und Bildungspartner
    1. 2.1 Ursprünge und Entwicklung
    2. 2.2 Systematisierung
  3. 3 Hohe Anforderungen
  4. 4 Vertragliche Gestaltung
  5. 5 Vorteile für alle Beteiligten
  6. 6 Quantitative Strukturen
    1. 6.1 Zunahme der Studiengänge und Studierenden
    2. 6.2 Akademische Partner
    3. 6.3 Studienmodelle
    4. 6.4 Erweitertes fachliches Spektrum
  7. 7 Hohe Zufriedenheit bei Studierenden und Unternehmen
  8. 8 Schwachstelle: Verzahnung von Theorie und Berufspraxis
  9. 9 Quellenangaben
  10. 10 Literaturhinweise
  11. 11 Informationen im Internet

1 Zusammenfassung

Das duale Studium – die Kombination von Studium und Ausbildungs- oder Praxisphasen in Unternehmen – erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Inzwischen gibt es mehr als 100.000 Studierende in den unterschiedlichen Studiengängen. Die meisten gibt es an Fachhochschulen und Berufsakademien. Sie vermitteln in der Regel Bachelor-Abschlüsse, können daneben aber auch zu beruflichen Abschlüssen in der Ausbildung und Fortbildung führen. Für Abiturient*innen wie auch für Ausbildungsbetriebe sind duale Studiengänge überaus attraktiv. Sie bieten einen integrierten sowohl beruflich wie auch akademisch qualifizierenden Bildungsgang. Er zeichnet sich durch vergleichsweise kurze Studienzeiten sowie gute Beschäftigungs- und Karrierechancen nach dem Examen aus.

2 Vielfalt der Modelle und Bildungspartner

2.1 Ursprünge und Entwicklung

Duale Studiengänge beschreiben einen Überschneidungsbereich zwischen den institutionell getrennten Bereichen der beruflichen und akademischen Bildung (Faßhauer und Severing 2016, S. 8 ff.). Die Verzahnung ergibt sich aus teilweise konvergenten Entwicklungen. So erfordern qualifizierte Fachaufgaben zunehmend ein übergreifendes theoretisches Wissen, kognitive Kompetenzen und ein selbstständiges Arbeiten. Zugleich erheben Hochschulen aufgrund der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse im Zuge der Bologna-Reform den Anspruch, die Studierenden auch für die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu qualifizieren. Dazu müssen sie sich für die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern öffnen.

Der Ursprung dualer Studiengänge reicht in die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts zurück (Elsholz und Neu 2021, S. 339 ff.). Eine zunehmende Zahl von Abiturient*innen suchte damals nach attraktiven beruflichen Alternativen zu einem Studium. Politik, Bildungsanbieter und Unternehmen reagierten darauf, indem sie neue integrierte Ausbildungs- und/oder Studiengänge in ihrer Region kreierten. Diese führten zu höheren Abschlüssen als sie in der Berufsausbildung üblich waren. Sie wurden als „Sonderausbildungsgänge“, als „Verbundstudium“ oder „Studium mit Praxisverbund“ bezeichnet. Erst allmählich setzte sich die Bezeichnung „duales Studium“ durch.

Im Laufe der Jahre haben sich daraus unterschiedliche Modelle entwickelt. Bildungspartner der Unternehmen waren berufliche Schulen, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, Berufsakademien, Fachhochschulen oder Universitäten. Ihre Rechtsstellung und Verortung im Bildungswesen waren dementsprechend unterschiedlich. Einige sind klare Ausbildungsmodelle im Sekundarbereich II, andere dagegen Studienmodelle im tertiären Bereich. Letztlich haben sich die Studienmodelle durchgesetzt, weil sie nicht nur attraktiver für Abiturient*innen sind, sondern auch dem Bedarf der Unternehmen an höher qualifizierten Fachkräften besser Rechnung tragen.

Ein Beispiel dafür ist die Duale Hochschule in Baden-Württemberg (DHBW). In den Siebzigerjahren wurde sie als Berufsakademie Baden-Württemberg als Teil des beruflichen Schulwesens gegründet. Im Laufe der Zeit hat sie einen eigenen Status erhalten und ist inzwischen als besonderer Typus einer Fachhochschule anerkannt, die sich auf duale Studiengänge konzentriert.

Während die Rechtsstellung der Fachhochschulen durch die Hochschulgesetze der Bundesländer geregelt wird, ist die Rechtsstellung der übrigen Anbieter uneinheitlich. Dies gilt vor allem für die Berufsakademien. In einigen Bundesländern (so in Sachsen) gibt es spezifische Gesetze für diese Einrichtungen. An einigen der Berufsakademien kann deshalb kein Hochschulabschluss, sondern lediglich ein staatlich anerkannter Abschluss erworben werden. Um den Lernenden einen hochschulischen Abschluss zu vermitteln, müssen sie mit entsprechenden Einrichtungen kooperieren.

2.2 Systematisierung

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Modelle und Formate wurde der Ruf nach einer Systematisierung laut. Duale Studiengänge sollten so von solchen Bildungsangeboten unterschieden werden, die dieses Label zwar in Anspruch nehmen, aber die Bedingungen dafür nicht erfüllen. Einer Analyse des Wissenschaftsrates folgend lassen sich die Studiengänge modellartig zu drei Grundformen verdichten (Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2018, S. 12; BIBB 2020, S. 14):

  1. Ausbildungsintegrierende duale Studiengänge verbinden das Studium mit einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die Lernenden schließen mit einem Unternehmen einen Ausbildungsvertrag und erhalten eine Ausbildungsvergütung. Der integrierte Studiengang schließt nach etwa der Hälfte der Zeit mit einer Prüfung vor einer zuständigen Stelle, z.B. einer Industrie- und Handelskammer, ab. Nach erfolgreichem Abschluss des gesamten Studiengangs erwerben die Absolvent*innen zusätzlich einen Bachelor-Abschluss.
  2. Praxisintegrierende duale Studiengänge verbinden das Studium mit längeren Praxisphasen in einem Betrieb. Die Lernenden erhalten dafür entweder einen Arbeitsvertrag über eine Teilzeit-Beschäftigung, einen Praktikums- oder Volontärsvertrag. Die Praxisphasen gehen über die Dauer von Praxissemestern oder Praktika in herkömmlichen Studiengängen hinaus. Auch sind Studium und Praxisphasen organisatorisch und curricular aufeinander abgestimmt. Absolvent*innen erwerben in diesen Studiengängen nur den Bachelor-Abschluss.
  3. Berufsintegrierte duale Studiengänge wenden sich an Arbeitnehmer*innen, die bereits einen ersten beruflichen Abschluss erworben haben und in der Regel auch bereits in ihrem Beruf gearbeitet haben oder arbeiten. Sie kombinieren eine berufliche Teilzeitbeschäftigung mit einem Studium. Über die zeitliche und organisatorische Kopplung hinaus gibt es curriculare Bezüge zwischen der beruflichen Tätigkeit und dem Studium. Beispielsweise werden Fragen aus der beruflichen Praxis im Studium aufgegriffen. Umgekehrt werden wissenschaftliche Fragestellungen und Theorien in die betriebliche Praxis transferiert. Berufsintegrierende duale Studiengänge können zum Bachelor- oder sogar zum Masterabschluss führen.

Während die ersten beiden Modelle eine Erstausbildung vermitteln, ist das dritte Modell der Fortbildung zuzurechnen. Der Wissenschaftsrat (2013, S. 9) identifiziert zusätzlich für den Bereich der Fortbildung ein viertes, praxisbegleitendes Modell. Es ist durch Praktika oder praktische Anteile, allerdings ohne gestaltenden Bezugsrahmen gekennzeichnet. Da ihm in der Realität keine Bedeutung zukommt, wird es in den meisten Übersichten nicht weiter verfolgt.

Von diesen Grundformen gibt es unterschiedliche Varianten. So bieten einige Studiengänge neben einem Ausbildungsabschluss in einem dualen Ausbildungsberuf einen Fortbildungsabschluss (z.B. als Handwerksmeister). Sie werden damit zu einem „trialen Studium“. Keine dualen Studiengänge sind dagegen das Fernstudium, ein Teilzeitstudium neben dem Beruf oder Aufbaustudiengänge nach einer Phase der Berufstätigkeit. Ihnen fehlt das entscheidende Element, nämlich die vertraglich geregelte, curriculare und organisatorische Verzahnung akademischer und beruflicher Lernorte.

3 Hohe Anforderungen

Duale Studiengänge stellen hohe Anforderungen an die Studierenden, aber auch an die Hochschulen und Arbeitgeber. Für alle Beteiligten besteht die Herausforderung darin, praxisorientiertes mit theoriebasiertem Lernen und Arbeiten curricular und organisatorisch zu verbinden. Auf der einen Seite gilt es, den Anforderungen an ein Studium Rechnung zu tragen; auf der anderen Seite müssen die Praxiszeiten in die Geschäftsprozesse der Unternehmen integriert werden. Hinzu kommt ein hoher Zeitdruck, denn der gesamte Studiengang ist in ein enges zeitliches Korsett eingebunden. Für ein systematisches wissenschaftliches Arbeiten, wie auch den Erwerb von Handlungskompetenzen steht in der Regel wenig Zeit zur Verfügung. Die Lernenden sind deshalb besonderen Belastungen ausgesetzt.

Für die Unternehmen sind duale Studiengänge ein Instrument der Personalpolitik, um qualifizierte Nachwuchskräfte heranzubilden und möglichst an das Unternehmen zu binden. Da die Studienplätze begehrt sind, können sie aus einer Vielzahl an Bewerbungen auswählen. Angesichts der hohen Belastung der Studierenden legen sie bei der Auswahl nicht allein Wert auf gute Zeugnisnoten, sondern mehr noch auf personale Kompetenzen, beispielsweise eine hohe Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit, soziale und kommunikative Kompetenzen (Wolter 2016, S. 48 f.).

Während die Unternehmen die Auswahl der Studierenden vornehmen, sind die akademischen Partner für die Studienorganisation verantwortlich. Sie müssen sowohl dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit als auch der Forderung nach Praxisorientierung gerecht werden. Die Studieninhalte werden deshalb einschließlich der Praxisinhalte modularisiert und mit ECTS-Punkten versehen. Außerdem muss das Studienangebot speziell auf die dual Studierenden ausgerichtet werden. Dazu bieten die Hochschulen/​Berufsakademien beispielsweise zusätzliche Seminare oder eine besondere Betreuung an. Auch bei der zeitlichen Organisation müssen sie auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Lernenden und ihrer Arbeitgeber Rücksicht nehmen.

Angesichts der Vielfalt der Angebote, die unter dem Label „duales Studium“ angeboten werden, sah es der Wissenschaftsrat als erforderlich an, die Anforderungen an diese Studiengänge zu präzisieren. Er entwickelte dazu die folgenden sechs Dimensionen (Wissenschaftsrat 2013, S. 24 f.):

  1. Beziehung der Lernorte: Es geht darum, auf welche Weise und in welchem Maße die Lernorte inhaltlich, zeitlich und institutionell miteinander verzahnt sind.
  2. Wissenschaftlicher Anspruch: Ein duales Studium muss den üblichen wissenschaftlichen Anforderungen gerecht werden. Das betrifft vor allem die zu erbringenden Studienleistungen, die Verbindung mit der Forschung sowie die Qualifikation der Lehrenden.
  3. Gestaltung des Praxisbezugs: Durch diese Dimension wird erfasst, wie die Praxisphasen in das Studienangebot integriert und wie sie gestaltet sind. Entscheidend sind das Anspruchsniveau der Inhalte und die Intensität des Lernens.
  4. Leistungen des Praxispartners: Relevant ist, wie die Studierenden in den Unternehmen eingebunden sind. Hier geht es unter anderem um die Art der vertraglichen Gestaltung, die Organisation der Praxisphasen und die Übernahme nach Abschluss des Studiums.
  5. Unterstützungsleistungen der Hochschulen: Wünschenswert sind ergänzende Betreuungs- und Beratungsleistungen für die Studierenden.
  6. Kosten und Finanzierung: Zu klären ist, ob das Studium für die Studierenden gebührenfrei ist oder Gebühren erhoben werden. Erfolgt die Finanzierung durch Arbeitsentgelte oder Ausbildungsvergütungen der Unternehmen? Müssen Studierende gegebenenfalls Studienkredite aufnehmen?

Mit diesen Dimensionen hat der Wissenschaftsrat wesentliche Kriterien für die Beurteilung der Qualität dualer Studiengänge formuliert. Während die ersten drei Dimensionen qualitative Mindestanforderungen darstellen, beschreiben die letzten drei Dimensionen wünschenswerte Zusatzleistungen und Strukturen.

Relevant sind diese Dimensionen insbesondere bei der Akkreditierung der Studiengänge. Sie ist hochschulrechtlich erforderlich und wird durch zugelassene Einrichtungen vorgenommen. Die Stiftung Akkreditierungsrat als zentrale und koordinierte Einrichtung hat dazu Richtlinien erlassen. Sie sehen vor, „dass die Hochschule im Akkreditierungsverfahren evidenzbasiert darlegt, wie im Rahmen des konkreten Studiengangkonzepts eine systematische inhaltliche, organisatorische und vertragliche Verzahnung der unterschiedlichen Lernorte gewährleistet wird. Die Ausgestaltung der Verzahnung in diesen drei Dimensionen liegt in der Verantwortung der Hochschule“ (Stiftung Akkreditierungsrat 2020).

4 Vertragliche Gestaltung

Die Beziehungen zwischen Hochschule oder Berufsakademie und Unternehmen sind in dualen Studiengängen vertraglich geregelt. Übliche Bestandteile sind folgende Punkte (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2018, S. 24):

  • Ziele und Grundzüge der Zusammenarbeit,
  • Benennung des Studiengangs sowie der Art und Anzahl der Studienplätze,
  • Auswahlverfahren für die Auswahl der Studierenden,
  • Vertragspflichten der Hochschule oder Berufsakademie,
  • Beteiligung des Unternehmens an hochschulischen Gremien,
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsmodalitäten,
  • Vertraulichkeit im Rahmen der Zusammenarbeit,
  • Studiengebühren und Finanzierung.

Die Auswahl der Studierenden erfolgt entweder in der Verantwortung der beteiligten Arbeitgeber oder in Kooperation mit ihnen. Die Beziehung zwischen Unternehmen und Studierenden wird durch Ausbildungsverträge, Arbeits- oder Praktikantenverträge geregelt. Diese Verträge regeln insbesondere die folgenden Inhalte (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2018, S. 26):

  • Vertragsdauer,
  • Probezeit,
  • Durchführung des Studiums und der Arbeitsphasen,
  • Vergütung und soziale Leistungen.
  • Vertragspflichten des Unternehmens,
  • Vertragspflichten des Studierenden,
  • Kündigungsmöglichkeiten und gegebenenfalls Bindungsklauseln,
  • Zeugnis.

Ein vertraglicher Anspruch auf Anschlussbeschäftigung besteht generell nicht. Allerdings haben die Unternehmen ein Interesse, die mit hohem Aufwand qualifizierten Absolvent*innen nach einem erfolgreichen Abschluss auch in einer ihrer Qualifikation entsprechenden Position zu beschäftigen. Nur so amortisieren sich die betrieblichen Aufwendungen und kann es gelingen, die Absolvent*innen längerfristig an das Unternehmen zu binden.

5 Vorteile für alle Beteiligten

Trotz der hohen Anforderungen bieten duale Studiengänge für alle Beteiligten eine Reihe von Vorteilen (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2018, S. 5 f.; Wolter 2014, S. 52 ff.).

  • Unternehmen erschließen sich ein Bewerberpotenzial, das ihnen ansonsten verschlossen bliebe. Durch die Kooperation mit Berufsakademien und Hochschulen sichern sie sich einen leistungsfähigen und motivierten, sowohl theoretisch wie praktisch qualifizierten Nachwuchs, der mit den Arbeitsabläufen im Unternehmen und der Unternehmenskultur vertraut ist. Dies ist namentlich für mittelständische Unternehmen von Interesse, deren Arbeitsplätze von Hochschulabsolventen größtenteils als nicht hinreichend attraktiv eingeschätzt werden.
  • Studienberechtigte entscheiden sich für duale Studiengänge vor allem deshalb, weil sie daran interessiert sind, einen beruflichen, auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Abschluss zu erwerben (Wolter 2016, S. 48). Aufgrund der vertraglichen Bindung an ein Unternehmen erhalten sie für ihre Arbeitsleistungen ein Entgelt, mit dem sie ihren Lebensunterhalt sowie die Kosten des Studiums zumindest teilweise finanzieren können. Außerdem erwerben sie einen Hochschulabschluss, der sie unmittelbar zur Berufsausübung befähigt. Sie haben damit sehr gute Chancen auf Weiterbeschäftigung und eine betriebliche Karriere. Dies ist offenbar vor allem für Studierenden aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund wichtig. Für sie stellt ein duales Studium eine vergleichsweise abgesicherte Möglichkeit für einen Statusaufstieg dar (Krone et al. 2019, S. 86).
  • Für Partner auf der Hochschulseite bieten duale Studiengänge gute Kontakte zur beruflichen Praxis, die der Profilbildung insgesamt und dem Wissenschaftstransfer zugutekommen. Dies ist vor allem für Fachhochschulen von Interesse, um ihre praxisorientierte Ausrichtung zu unterstreichen. Außerdem erschließen sie dadurch zusätzliche Potenziale von Studierenden. Dies kann vor allem für private Anbieter ein Vorteil im Wettbewerb mit öffentlichen Hochschulen sein.

6 Quantitative Strukturen

6.1 Zunahme der Studiengänge und Studierenden

Die Entwicklung dualer Studiengänge kann als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Die Zahl der Studiengänge, der beteiligten Betriebe und der Studierenden sind kontinuierlich gestiegen. Bislang existiert allerdings noch keine amtliche Statistik, durch die die Entwicklung und die Struktur der dualen Studiengänge valide abgebildet wird. Die vorliegenden Daten beruhen lediglich auf freiwilligen Rückmeldungen an das BIBB-Portal „AusbildungPlus“. Sie geben immerhin aber einen guten Überblick über die quantitative Entwicklung und wesentliche Merkmale dualer Studiengänge.

Entwicklung der dualen Studiengänge 2004 bis 2019
Abbildung 1: Entwicklung der dualen Studiengänge 2004 bis 2019 (BIBB 2020, S. 21)

Im Jahr 2019 wurden über die Datenbank AusbildungPlus insgesamt 108.202 Studierende in 1.662 Studiengängen registriert (siehe Abbildung 1). Daran beteiligt waren über 51.000 Betriebe (BIBB 2020, S. 12). Trotz des Anstiegs sowohl der Zahl der Studierenden wie auch der Studiengänge stellen duale Studiengänge und ihre Studierenden in Relation zur Gesamtzahl der Studierenden und Studiengänge nach wie vor eine Randgruppe dar. Ihr Anteil an den Studierenden an Universitäten liegt unter einem Prozent; an den Fachhochschulen hingegen entfällt immerhin jeder siebte Studierende auf einen dualen Studiengang (Statistisches Bundesamt 2020, S. 8).

Erfasst wurden ursprünglich sowohl Studiengänge in der Erstausbildung wie in der Fortbildung. Aufgrund unklarer Zuordnungen und Abgrenzungen in der Fortbildung werden seit 2011 nur noch duale Studiengänge im Bereich der Erstausbildung erfasst. Die Daten für das Jahr 2011, in dem die Zahlen mit und ohne Studiengänge in der Fortbildung erfasst sind, zeigen, dass Studiengänge in der Erstausbildung bei weitem dominieren.

6.2 Akademische Partner

Die wichtigsten Anbieter dualer Studiengänge sind private und staatliche Fachhochschulen (siehe Tabelle 1). Darauf entfielen im Jahr 2019 knapp 53 Prozent der Studierenden. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen kommt ihrem Profil als Anbieter praxisorientierter Studiengänge besonders entgegen. An zweiter Stelle stehen die Studiengänge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Sie sind inzwischen als eigenständiger Typus einer Fachhochschule anerkannt. In Berufsakademien ist nur etwa jeder zehnte duale Student eingeschrieben. Auf die übrigen Anbietertypen wie Universitäten oder sonstige Hochschulen entfallen nur recht wenige Studiengänge und Studierende.

Tabelle 1: Anzahl dual Studierender im Jahr 2019 nach akademischen Anbietern
(BIBB 2020, Stand: Januar 2019)
Anbieter Staatlich Privat Gesamt
Fachhochschulen 34.679 22.554 57.233
Duale Hochschulen 34.286 615 34.901
Berufsakademien 5.289 6.141 11.430
Universitäten 1.153 318 1.471
Sonstige Hochschulen 2.235 932 3.167
Gesamt 77.642 30.560 108.202

Vergleichsweise hoch ist der Anteil von Studierenden an privaten Einrichtungen. Im Jahr 2019 waren es immerhin 28,2 Prozent (BIBB 2020, S. 24). Sie erhalten in der Regel keine Zuschüsse zum Studienbetrieb von den Ländern und finanzieren sich erwerbswirtschaftlich über Studiengebühren, die von den Studierenden getragen werden. Zum Ausgleich erhalten sie von den Partnerunternehmen eine Vergütung aufgrund eines Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrages. Teilweise müssen aber auch Studienkredite, etwa über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), in Anspruch genommen werden.

6.3 Studienmodelle

Den größten Anteil haben die praxisintegrierten Studienmodelle (BIBB 2019, S. 13 f.). Sie stellen inzwischen mit 50,5 Prozent jeden zweiten Studiengang. Auf ausbildungsintegrierte Studiengänge entfiel 2019 ein Anteil von 34,9 Prozent. Den Rest in Höhe von 14,6 Prozent bilden Mischformen (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2: Studienformate in der Erstausbildung 2011 bis 2019
(BIBB 2020, Stand: 2019)
Jahr Anzahl der Studiengänge
Ausbildungs-
integrierend
Praxis-
integrierend
Misch-
formen
Gesamt
2011 447 395 37 879
2012 397 471 42 910
2013 445 508 61 1.014
2014 592 736 177 1.505
2015 576 759 218 1.553
2016 565 805 222 1.592
2019* 580 840 242 1.662
*Keine Daten in 2017 und 2018 erhoben

Der Anteil der ausbildungsintegrierten Modelle ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Der wesentliche Grund hierfür dürften die hohen Anforderungen an Betriebe und hochschulische Partner sein. Sie müssen sowohl den gesetzlichen Anforderungen an eine Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung als auch den akademischen Anforderungen nach den Hochschulgesetzen gerecht werden. Ausbildungsintegrierte Studiengänge dauern deshalb in der Regel länger. Praxisorientierte Studienmodelle bieten demgegenüber mehr Flexibilität in der Organisation der Praxis- wie auch der Studienphasen. Allerdings kommen dabei auch die gesetzlichen Anforderungen und die Ordnungsmittel einer anerkannten Berufsausbildung nicht zum Tragen. Damit fehlt ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Auch ist aufgrund der stärkeren Fokussierung auf betriebliche Bedarfe die erforderliche fachliche Breite unter Umständen nicht gewährleistet. Der BIBB-Hauptausschuss, in dem Expert*innen von Bund, Ländern, Wirtschaftsorganisationen und Gewerkschaften vertreten sind, fordert deshalb eine systematische Qualitätssicherung dualer Studiengänge (BIBB 2017, S. 5 ff.). Dem trägt das Akkreditierungsverfahren insofern Rechnung, als verstärkt Wert auf die Gestaltung der Praxisphasen und die Betreuung der Studierenden in den Unternehmen gelegt wird (Stiftung Akkreditierungsrat 2020).

6.4 Erweitertes fachliches Spektrum

Waren es anfangs nur wenige Fachrichtungen, in denen duale Studiengänge angeboten wurden, gibt es heute ein breites fachliches Spektrum. Nach wie vor dominieren Studiengänge in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik. Inzwischen machen aber auch Studiengänge in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften sowie den Gesundheits- und Pflegewissenschaften einen beachtlichen Anteil aus (siehe Abbildung 2). Dies ist vor allem die Folge einer Akademisierung dieser vormals schulischen Ausbildungsgänge und dem gestiegenen Bedarf an gleichermaßen akademisch wie praktisch qualifizierten Absolventen.

Dual Studierende und Studiengänge im Jahr 2019 nach Fachrichtungen
Abbildung 2: Dual Studierende und Studiengänge im Jahr 2019 nach Fachrichtungen (BIBB 2020, S. 21)

7 Hohe Zufriedenheit bei Studierenden und Unternehmen

Trotz der hohen Anforderungen und Belastungen sind die beteiligten Betriebe wie auch die Studierenden mit der Entscheidung für ein duales Studium alles in allem sehr zufrieden (Kupfer et al. 2014, S. 14 ff.; Nickel et al. 2018; Krone et al. 2019, S. 143 ff.).

Die befragten Studierenden/​Absolvent*innen bewerten das duale Studium im Allgemeinen besser als ein klassisches Studium. Auch die Zufriedenheit mit dem gewählten Betrieb, den dort vermittelten Kompetenzen und der Betreuung, zum Beispiel in Form von Mentor*innen oder Coaching, sind hoch. Hervorgehoben werden die Praxisrelevanz des Studiengangs, die guten Kenntnisse der betrieblichen Abläufe sowie die Möglichkeit des selbstständigen Arbeitens (u.a. Wolter et al. 2014, S. 102).

Aus betrieblicher Sicht wird vor allem die hohe Eigenmotivation der dual Studierenden betont (Kupfer et al. 2014, S. 32). Positiv werden das berufspraktische Wissen, die Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft, Organisationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Sozialkompetenz hervorgehoben. In diesen Dimensionen werden dual Studierende gegenüber klassischen Studienabsolventen als kompetenter bewertet. Nur bei den theoretischen Kenntnissen besteht kein Kompetenzvorsprung.

Absolvent*innen sind mit den betrieblichen Abläufen gut vertraut und können ohne längere Einarbeitung verantwortliche Aufgaben übernehmen. Sie haben deshalb im Allgemeinen gute Übernahme- und Karrierechancen (u.a. Krone et al. 2019, S. 175 ff.). Die meisten werden von ihrem Betrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Einige entscheiden sich jedoch nach erfolgreichem Abschluss für einen Betriebswechsel oder schließen noch ein Master-Studium an. Selbst diejenigen, die von ihrem Betrieb nicht übernommen werden, haben im Allgemeinen gute Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt.

8 Schwachstelle: Verzahnung von Theorie und Berufspraxis

Ungeachtet der insgesamt hohen Zufriedenheit üben die Studierenden/​Absolvent*innen durchaus auch Kritik. Neben der hohen Belastung und der geringen Freizeit wird bemängelt, dass manche Themen einen zu geringen Raum im Studiengang einnehmen. Manches Wissen bleibt deshalb oberflächlich. Beanstandet werden teilweise auch die zu geringen Einsatzzeiten in der betrieblichen Praxis. Obwohl die Studienorganisation zwischen den Partnern abgestimmt und vertraglich vereinbart ist, bleibt die intendierte Verzahnung von Theorie und Praxis in der Realität allzu oft auf der Strecke. Sie wird nicht ausreichend unterstützt und bleibt letztlich den Studierenden überlassen (Krone et al. 2019, S. 145 f.). Das Alleinstellungsmerkmal dualer Studiengänge steht damit auf tönernen Füßen. Auch die Forschungsbasierung der Lehre sowie die Internationalität der Studiengänge bilden Felder für eine Qualitätsentwicklung.

Duale Studiengänge stellen eine qualitative Bereicherung und Ergänzung des Bildungsangebots wie auch der betrieblichen Personalentwicklung dar. Angesichts ihres Wachstums in der Vergangenheit stellt sich indessen die Frage, welche Rückwirkungen dies für die duale Ausbildung und die berufliche Fortbildung hat und in Zukunft noch haben wird. Für eine generelle Verdrängung der dualen Ausbildung gibt es bislang noch keine ausreichenden Belege. Allerdings gibt es durchaus Hinweise für eine partielle Substitution (Krone 2019, S. 270 f.). Auch sind duale Studiengänge für Abiturient*innen offenbar attraktiver als eine duale Ausbildung mit einer anschließenden beruflichen Fortbildung.

9 Quellenangaben

BIBB – Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017. Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 21. Juni 2017 zum dualen Studium [online]. In: BAnz AT 18.07.2017 S1 [Zugriff am: 10.02.2021]. Verfügbar unter: https://www.bibb.de/dokumente/pdf/HA169.pdf

BIBB – Bundesinstitut für Berufsbildung, Hrsg., 2020. AusbildungPlus in Zahlen [online]. Duales Studium 2019. Trends und Analysen. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung [Zugriff am: 10.08.2020]. Verfügbar unter: https://www.bibb.de/dokumente/pdf/06072020_AiZ_dualesStudium-2019.pdf

Elsholz, Uwe und Ariane Neu, 2021. Duales Studium – Hintergründe, Debatten und zentrale Forschungsfelder. In: Lutz Bellmann, Karin Büchter, Irmgard Frank, Elisabeth M. Krekel und Günter Walden, Hrsg. Schlüsselthemen der beruflichen Bildung in Deutschland: Ein historischer Überblick zu wichtigen Debatten und zentralen Forschungsfeldern [online]. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, S. 339–351 [Zugriff am: 11.02.2021]. PDF e-Book. ISBN 978-3-96208-198-0. Verfügbar unter: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/16622

Faßhauer, Uwe und Eckart Severing, 2016. Duale Studiengänge: Stand und Perspektiven der Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung In: Uwe Faßhauer und Eckart Severing, Hrsg. Verzahnung beruflicher und akademischer Bildung. Duale Studiengänge in Theorie und Praxis [online]. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag, S. 7–17 [Zugriff am: 10.02.2021]. PDF e-Book. ISBN 978-3-7639-5670-8. Verfügbar unter: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/7940

Krone, Sirikit, Iris ​Nieding und Monique Ratenmann-Busse, 2019. Dual studieren – und dann? Eine empirische Studie zum Übergangsprozess Studium-Beruf dualer Studienabsolvent/inn/en [online]. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung [Zugriff am: 14.10.2020]. PDF e-Book. ISBN 978-3-86593-327-0. Verfügbar unter: https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_413.pdf

Kupfer, Franziska, Christiane Köhlmann-Eckel und Christa ​Kolter, 2014. Duale Studiengänge – praxisnahes Erfolgsmodell mit Potenzial? Abschlussbericht zum Entwicklungsprojekt „Analyse und Systematisierung dualer Studiengänge an Hochschulen“. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung [Zugriff am: 20.06.2020]. PDF e-Book. ISBN 978-3-88555-970-2. Verfügbar unter: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/7368

Nickel, Sigrun, Vitus Püttmann und Nicole Schulz, 2018. Trends im Berufsbegleitenden und dualen Studium. Vergleichende Analysen zur Lernsituation von Studierenden und Studiengangsgestaltung [online]. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung [Zugriffam 12.2.2021]. PDF e-Book. ISBN 978-3-86593-308-9. Verfügbar unter: https://www.che.de/download/​study396_trends_im_berufsbegleitenden_und_dualen_studium_final-pdf/

Statistisches Bundesamt, 2020. Studierende an Hochschulen [online]. Wintersemester 2019/20. Bildung und Kultur, Fachserie 11, Reihe 4.1. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt [Zugriff am: 10.02.2021]. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Themen/​Gesellschaft-Umwelt/​Bildung-Forschung-Kultur/​Hochschulen/​Publikationen/​_publikationen-innen-hochschulen-studierende-endg.html

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Hrsg., 2018. Erfolgsmodell Duales Studium: Leitfaden für Unternehmen. Essen: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. [Zugriff am: 20.06.2020]. Verfügbar unter: https://www.stifterverband.org/medien/​erfolgsmodell-duales-studium

Stiftung Akkreditierungsrat, 2020. Dualer Studiengang. Was wird bei der Akkreditierung dualer Studiengänge überprüft? [online]. Bonn: Stiftung Akkreditierungsrat, 01.05.2020 [Zugriff am: 26.08.2020]. Verfügbar unter: https://www.akkreditierungsrat.de/de/faq/tag/dualer-studiengang

Wissenschaftsrat, 2013. Empfehlungen zur Entwicklung des dualen Studiums [online]. Positionspapier. Köln: Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats [Zugriff am: 26.08.2020]. Verfügbar unter: https://www.wissenschaftsrat.de/download/​archiv/​3479-13.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Wolter, Andrä, 2016. Der Ort des dualen Studiums zwischen beruflicher und akademischer Bildung: Mythen und Realitäten. In: Uwe Faßhauer und Eckart Severing, Hrsg. Verzahnung beruflicher und akademischer Bildung: Duale Studiengänge in Theorie und Praxis. Bielefeld: Bertelsmann Verlag, S. 39–60. ISBN 978-3-7639-1183-7

Wolter, Andrä, Caroline Kamm, Katharina Lenz, Peggy Renger und Anna Spexard, Hrsg., 2014. Potenziale des dualen Studiums in den MINT-Fächern [online]. Eine empirische Untersuchung. München: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften [Zugriff am: 12.02.2021]. Verfügbar unter: https://www.acatech.de/publikation/​potenziale-des-dualen-studiums-in-den-mint-faechern-eine-empirische-untersuchung/

10 Literaturhinweise

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11 Informationen im Internet

Übersichten und Informationen über duale Studiengänge können folgenden Webseiten entnommen werden:

Autor
Prof. Dr. Reinhold Weiß
Forschungsdirektor und Ständiger Vertreter des Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) a.D.,
Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen
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Zitiervorschlag
Weiß, Reinhold, 2021. Duales Studium [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 19.02.2021 [Zugriff am: 06.03.2021]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Duales-Studium

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