Gesundheitsverhalten
Stefan Stemler
veröffentlicht am 24.05.2025
Gesundheitsverhalten bezeichnet die Gesamtheit individueller Handlungen und Gewohnheiten, die dem Erhalt oder der Förderung der Gesundheit dienen.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Begriffsbestimmung
- 3 Einflussfaktoren auf das Gesundheitsverhalten
- 4 Modelle und Theorien zum Gesundheitsverhalten
- 5 Gesundheitsverhalten im Public Health-Kontext
- 6 Quellenangaben
- 7 Literaturhinweise
1 Zusammenfassung
Gesundheitsverhalten umfasst alle bewussten und unbewussten Verhaltensweisen, die die Gesundheit positiv beeinflussen. Es wird durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt, darunter persönliche Einstellungen, soziale Normen, Umweltbedingungen und strukturelle Gegebenheiten. Theoretische Modelle wie das Health Belief Model oder das Health Action Process Approach Modell bieten Erklärungsansätze für die Entstehung und Veränderung von Gesundheitsverhalten. Soziale Ungleichheiten wirken sich signifikant auf das Gesundheitsverhalten aus, was sich in unterschiedlichen Gesundheitschancen manifestiert. Interventionen zur Förderung gesundheitsförderlichen Verhaltens zielen darauf ab, individuelle Kompetenzen zu stärken und strukturelle Barrieren abzubauen.
2 Begriffsbestimmung
Gesundheitsverhalten bezeichnet alle Verhaltensweisen von grundsätzlich gesunden Menschen, die dazu beitragen, Krankheiten zu verhindern oder die Gesundheit zu erhalten. Es umfasst z.B. Lebensstilfaktoren wie ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, ausreichenden Schlaf, Verzicht auf Tabak und maßvollen Alkoholkonsum. Gesundheitsförderliches Verhalten wird dabei oft dem Risikoverhalten gegenübergestellt – letzteres meint Gewohnheiten, die das Erkrankungsrisiko erhöhen (etwa Rauchen, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung).
Ein konsequent gesundheitsorientiertes Verhalten kann das Risiko für schwerwiegende chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder bestimmte Krebsarten deutlich senken. Entsprechend spielt das individuelle Gesundheitsverhalten eine zentrale Rolle in der Entstehung (und Prävention) vieler chronischer, nichtübertragbarer Krankheiten. Viele Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen zielen daher darauf ab, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen zu etablieren (Faltermaier 2023).
Epidemiologische Daten unterstreichen die Bedeutung: In Deutschland sind laut Robert Koch-Institut über die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig (53,5 % haben einen BMI ≥ 25) und knapp ein Fünftel adipös (19 % mit BMI ≥ 30) – und diese Rate nimmt in mittleren Altersgruppen weiter zu. Gleichzeitig tritt Adipositas bei sozial benachteiligten Gruppen deutlich häufiger auf. Solche Befunde verdeutlichen, wie wichtig gesundheitsbewusstes Verhalten für die Bevölkerungsgesundheit ist, und dass großes Präventionspotenzial besteht, um durch Verhaltensänderungen Übergewicht und Folgeerkrankungen zu vermeiden (Schienkiewitz et al. 2022).
Gesundheitsverhalten und Gesundheitskompetenz stehen in einem engen, aber konzeptuell unterschiedlichen Verhältnis zueinander.
- Gesundheitsverhalten (engl. health behavior) beschreibt konkrete Handlungen und Gewohnheiten, die sich auf die Gesundheit auswirken – unabhängig davon, ob sie bewusst oder unbewusst erfolgen.
- Gesundheitskompetenz (engl. health literacy) hingegen bezeichnet die Fähigkeit, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und für Entscheidungen im Alltag anzuwenden (Jordan et al. 2025).
Während Gesundheitskompetenz als Voraussetzung oder Moderator von Gesundheitsverhalten verstanden werden kann, ist sie kein Verhalten im engeren Sinne. Diese Unterscheidung ist vor allem für die Entwicklung gesundheitsförderlicher Maßnahmen bedeutsam, da sich Interventionen je nach Ziel – Kompetenzförderung vs. Verhaltensänderung – deutlich unterscheiden (Faltermaier 2023).
3 Einflussfaktoren auf das Gesundheitsverhalten
Das individuelle Gesundheitsverhalten wird von einem Zusammenspiel zahlreicher Faktoren beeinflusst. Hierzu zählen u.a. psychische, soziale und biologische bzw. physische Faktoren. Es steht in Wechselwirkung mit seelischem Befinden, sozialem Umfeld und körperlichen Voraussetzungen. Oft ist Gesundheitsverhalten sowohl Folge als auch Ursache von körperlichem und psychischem Wohlbefinden oder Beschwerden.
Psychische Faktoren: Individuelle Einstellungen, Überzeugungen und Emotionen spielen eine große Rolle. Zum Beispiel bestimmen die Wahrnehmung eigener Verwundbarkeit (Risikowahrnehmung), die erwarteten Vor- und Nachteile eines Verhaltens sowie das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, ein Verhalten auszuführen (Selbstwirksamkeit), ob jemand die Absicht entwickelt, sein Verhalten zu ändern (Faltermaier 2023). Ebenso können Stress und psychische Gesundheit das Verhalten beeinflussen – Studien nennen Stressniveau, aktuelles psychisches Befinden und Selbstwirksamkeitserwartungen als wichtige Prädiktoren des Gesundheitsverhaltens. Wissen über Gesundheit allein genügt oft nicht. Entscheidend ist, ob jemand motiviert ist und sich selbst in der Lage sieht, gesundheitsförderliche Entscheidungen auch umzusetzen (Mouchacca et al. 2013; Weidner et al. 1996). Die Fähigkeit, gesundheitsbezogene Informationen zu recherchieren, zu verarbeiten und daraus zielgerichtete Handlungen abzuleiten, wird als „Gesundheitskompetenz“ (s.o.) bezeichnet (Faltermaier 2023; Jordan et al. 2025).
Soziale Faktoren: Verhalten ist in einen sozialen Kontext eingebettet und wird durch das Umfeld mitgeprägt. Normen und Erwartungen in Familie, Freundeskreis oder Gesellschaft beeinflussen, was als „normal“ oder erstrebenswert gilt (z.B. ob regelmäßiger Sport im eigenen Bekanntenkreis üblich ist). Soziale Unterstützung kann gesundes Verhalten erleichtern – etwa, wenn Freunde gemeinsam sportlichen Aktivitäten nachgehen. Auch das Lebensumfeld (Schule, Arbeitsplatz, Gemeinde etc.) setzt Rahmenbedingungen: Ist es z.B. leicht möglich, sich gesund zu ernähren und zu bewegen, oder machen mangelnde Angebote und Gegebenheiten es schwer? Ob es Menschen leicht- oder schwerfällt, sich gesund zu verhalten, hängt mit solchen Umweltbedingungen in ihren Lebenswelten zusammen. Darüber hinaus haben sozioökonomische Faktoren Einfluss: Bildung, sozialer Status und Einkommen bestimmen mit, welche Ressourcen und Gelegenheiten für gesundes Verhalten zur Verfügung stehen. Personen in sozial schwieriger Lage oder mit Migrationshintergrund haben oft höhere Hürden, einen gesundheitsförderlichen Lebensstil umzusetzen, was zu Ungleichheiten im Gesundheitsverhalten führt (Hurrelmann und Richter 2022; Faltermaier 2023).
Biologische und physische Faktoren: Die körperliche Konstitution und genetische Voraussetzungen können Verhaltensspielräume beeinflussen. Alter, Geschlecht und genetische Dispositionen gelten als feste Gesundheitsdeterminanten (Hurrelmann und Richter 2022). So lässt beispielsweise die körperliche Aktivität im Durchschnitt mit steigendem Alter nach (RKI 2023). Auch bestimmte genetische Faktoren oder Vorerkrankungen können das Gesundheitsverhalten beeinflussen – z.B. neigen manche Menschen genetisch bedingt stärker zu Suchterkrankungen oder haben körperliche Einschränkungen, die bestimmte Aktivitäten erschweren. Diese biologischen Gegebenheiten sind nicht oder kaum veränderbar, bestimmen aber mit, welche gesundheitlichen Risiken bestehen und wie wirksam Verhaltensänderungen greifen. Wichtig ist, dass viele verhaltensbezogene Risikofaktoren (wie Rauchen, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung) grundsätzlich modifizierbar sind (Hurrelmann und Richter 2022). Gesundheitsförderung setzt daher vor allem an den psychischen und sozialen Einflussfaktoren an, um innerhalb der biologischen Möglichkeiten eines Menschen gesündere Verhaltensweisen zu fördern (Faltermaier 2023).
4 Modelle und Theorien zum Gesundheitsverhalten
Zur Erklärung und gezielten Beeinflussung von Gesundheitsverhalten wurden in der Gesundheitspsychologie verschiedene theoretische Modelle entwickelt. Drei zentrale, in Forschung und Praxis breit genutzte Modelle sind
- das Health Belief Model (HBM)
- das Health Action Process Approach (HAPA) und
- das Transtheoretische Modell (TTM).
Health Belief Model (HBM): Als eines der frühesten Modelle geht das HBM davon aus, dass Menschen gesundheitsbezogene Handlungen vor allem dann durchführen, wenn sie sich selbst als empfänglich für ein Gesundheitsrisiko wahrnehmen und die mögliche Krankheit als ernst einschätzen (wahrgenommene Bedrohung), wenn sie zugleich vom Nutzen der Vorsorgemaßnahme überzeugt sind und die Hürden bzw. Kosten als gering oder überwindbar ansehen. Ursprünglich wurde das HBM entwickelt, um z.B. die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen zu erklären. Später wurden dem Modell weitere Komponenten hinzugefügt, etwa Selbstwirksamkeit und Hinweisreize, die einen Anstoß zur Handlung geben. Das HBM betont also individuelle gesundheitliche Überzeugungen als Grundlage des Verhaltens (Finne und Paul 2025).
Health Action Process Approach-Modell (HAPA): Das HAPA-Modell (Schwarzer 2008) beschreibt Gesundheitsverhalten als zweiphasigen Prozess: eine motivationale Phase (in der die Intention zur Verhaltensänderung entsteht) und eine volitionale Phase (in der die Umsetzung erfolgt). In der motivationalen Phase spielen Risikowahrnehmung, Handlungsergebniserwartungen und Selbstwirksamkeit eine Rolle. In der volitionalen Phase sind vor allem Handlungs- und Bewältigungsplanung sowie Selbstregulationsstrategien entscheidend. Das Modell eignet sich besonders zur Erklärung der Lücke zwischen Absicht und tatsächlichem Verhalten (Finne und Paul 2025).
Transtheoretisches Modell (TTM): Das Transtheoretische Modell (Prochaska und DiClemente 1983) beschreibt Verhaltensänderungen als Stufenprozess, in dem Menschen mehrere Phasen durchlaufen: Absichtslosigkeit, Absichtsbildung, Vorbereitung, Handlung und Aufrechterhaltung. Rückfälle sind möglich und werden als normaler Bestandteil des Prozesses betrachtet. Zwei Schlüsselfaktoren beeinflussen den Fortschritt: die Entscheidungsbalance (Abwägung von Vor- und Nachteilen) und die Selbstwirksamkeit. Das TTM wird häufig in der Tabakentwöhnung, Bewegungsförderung oder Ernährungsumstellung eingesetzt.
Zu den weiteren Erklärungsmodellen zählen u.a. die Theorie des geplanten Verhaltens (TPB) oder auch die Sozial-kognitive Theorie (SKT). All diese Theorien/​Modelle helfen dabei, Einflussfaktoren (Determinanten) des Gesundheitsverhaltens systematisch zu erfassen, zu verstehen und dienen als Grundlage, um effektive Interventionen zu planen (Finne und Paul 2025).
5 Gesundheitsverhalten im Public Health-Kontext
Gesundheitsverhalten positiv zu beeinflussen, ist ein zentrales Ziel von Prävention und Gesundheitsförderung. Da das Verhalten von vielen Faktoren abhängt, verfolgen wirksame Maßnahmen meist einen ganzheitlichen Ansatz: Sie setzen sowohl beim Individuum (Motivation, Fähigkeiten) als auch in dessen Umfeld (Unterstützung, Rahmenbedingungen) an (Hurrelmann und Richter 2022). Die Ottawa-Charta der WHO (1986) betont z.B., dass Gesundheitsförderung neben der Entwicklung persönlicher Kompetenzen auch die Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten und supportive Umgebungen umfasst. Entsprechend lassen sich verschiedene Strategien unterscheiden.
Aufklärung und Bildung: Klassische Gesundheitsaufklärung versucht, durch Information und Bewusstseinsbildung Verhaltensänderungen anzustoßen. Beispiele sind Kampagnen über die Risiken des Rauchens oder die Vorteile von Bewegung. Allerdings reicht Angstmache allein nicht aus – Furchtappelle (z.B. Schockbilder auf Zigarettenschachteln) wirken am besten in Kombination mit dem Angebot von Bewältigungshilfen. So werden abschreckende Botschaften durch konkrete Tipps und Unterstützung ergänzt, wie man das riskante Verhalten ändern kann (etwa Hinweis auf Rauchentwöhnungsprogramme). Eine bloße Wissensvermittlung in der Bevölkerung führt oft nur begrenzt zu Verhaltensänderung, solange nicht auch Motivation und Selbstwirksamkeit adressiert werden (Finne und Paul 2025).
Persönliche Beratung und Training: Individuelle Beratungsgespräche, beispielsweise durch Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen oder Gesundheitscoaches, können dabei helfen, maßgeschneiderte Ziele zu setzen und Hindernisse zu überwinden. Eine bewährte Methode ist die Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing), ein klientenzentrierter, aber direktiver Beratungsansatz, der darauf abzielt, die intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung zu fördern. Diese Methode wurde ursprünglich von William R. Miller und Stephen Rollnick (Miller und Rollnick 1991) entwickelt und hat sich in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsförderung als effektiv erwiesen. Auch Trainingsprogramme fördern gesundes Verhalten – von Kursen zur Stressbewältigung bis zu Ernährungs- und Bewegungsprogrammen. Solche Interventionen zielen darauf ab, die Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit der Teilnehmer:innen zu stärken, z.B. durch Selbstbeobachtung, regelmäßiges Feedback zum Fortschritt und Belohnung erreichter Zwischenziele. Wichtig ist es, Barrieren abzubauen und positive Erfahrungen mit dem neuen Verhalten zu ermöglichen, damit aus anfänglichen Veränderungen langfristige Gewohnheiten werden (Weber und Lütke Lanfer 2024).
Soziale Unterstützung und Umfeld: Gesundheitsverhalten kann durch Mitwirkung des sozialen Umfelds gefördert werden. Gruppenprogramme wie Abnehmgruppen, Nichtraucherkurse in der Gemeinschaft oder betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen den Effekt, dass man in der Gruppe motivierter ist und sich gegenseitig unterstützt. Familie und Freund:innen können als Motivator:innen fungieren (etwa gemeinsam kochen oder Sport treiben). In Schulen und Betrieben werden Setting-Ansätze verfolgt, bei denen das gesamte Umfeld gesundheitsförderlich gestaltet wird – z.B. durch gesundes Kantinenessen, Bewegungsangebote in Pausen oder Raucherentwöhnungsprogramme am Arbeitsplatz. Solche strukturbezogenen Maßnahmen ergänzen die individuellen Verhaltensangebote (Harting und Rosenbrock 2022).
Politik und Umweltgestaltung: Auf Bevölkerungsebene haben gesetzliche Regelungen und Umweltveränderungen großen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten. Klassische Beispiele sind Rauchverbote in öffentlichen Räumen, Werbeeinschränkungen für ungesunde Produkte oder Steuern/​Preisanreize (etwa höhere Tabaksteuer, Zuckersteuer), die gesundes Verhalten fördern sollen (DKFZ 2014). Auch infrastrukturelle Maßnahmen gehören dazu, z.B. der Ausbau von Radwegen und Sportstätten, um körperliche Aktivität zu erleichtern, oder die Verbesserung des Angebots an gesunden Lebensmitteln in bestimmten Quartieren. Studien zeigen, dass Kombinationen mehrerer Maßnahmen besonders effektiv sind – etwa wenn politische Maßnahmen (wie Gesetze) mit öffentlicher Aufklärung und persönlicher Beratung verknüpft werden. Ziel ist, gesunde Entscheidungen zur leichteren Wahl zu machen (Kaba-Schönstein und Trojan 2018). So hat z.B. die umfassende Tabakprävention (bestehend aus Aufklärungskampagnen, Preiserhöhungen, Werbeverboten und Nichtraucherschutzgesetzen) in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass die Raucherquoten in vielen Ländern – auch in Deutschland – deutlich gesunken sind. Insgesamt gilt: Mehrschichtige Interventionen (individuell, sozial, politisch) entfalten die größte Wirkung, da sie sowohl die Lebensweise als auch die Lebensbedingungen positiv beeinflussen (DKFZ 2014).
6 Quellenangaben
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), 2014. Tabakprävention in Deutschland – was wirkt wirklich? [online]. Heidelberg: DKFZ [Zugriff am: 04.05.2025]. Verfügbar unter: https://www.dkfz.de/fileadmin/​user_upload/​Krebspraevention/​Download/pdf/AdWfdP/​AdWfdP_2014_Tabakpraevention-in-Deutschland-was-wirkt-wirklich.pdf
Faltermaier, Toni, 2023. Gesundheitspsychologie. 3., aktualisierte Auflage, Stuttgart: Kohlhammer. ISBN 978-3-17-041182-1 [Rezension bei socialnet]
Finne, Emily und Hannah Paul, 2025. Erklärungs- und Veränderungsmodelle 1: Einstellungs- und Verhaltensänderung. In: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Hrsg. Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden [online]. Köln: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 08.04.2025 [Zugriff am: 06.05.2025]. doi:10.17623/BZGA:Q4-i012-2.0
Hartung, Susanne und Rolf Rosenbrock, 2022. Settingansatz/​Lebensweltansatz. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Hrsg. Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden [online]. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 22.06.2022 [Zugriff am: 06.05.2025]. doi:10.17623/BZGA:Q4-i106-2.0
Hurrelmann, Klaus und Matthias Richter, 2022. Determinanten der Gesundheit. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Hrsg. Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden [online]. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 15.06.2022 [Zugriff am: 06.05.2025]. doi:10.17623/BZGA:Q4-i008-2.0
Jordan, Susanne, Maike Buchmann, Julika Loss und Orkan Okan, 2025. Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten – Einblicke in ein sich ausdifferenzierendes Forschungs- und Handlungsfeld für Public Health. In: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz [online]. 68(3), S. 255–263 [Zugriff am: 20.05.2025]. ISSN 1437-1588. doi:10.1007/s00103-025-04016-6
Kaba-Schönstein, Lotte und Alf Trojan, 2018. Gesundheitsförderung 5: Deutschland. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Hrsg. Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden [online]. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 15.06.2018 [Zugriff am: 06.05.2025]. doi:10.17623/BZGA:Q4-i053-1.0
Lesener, Tino, Wiebke Blaszcyk, Beyza Dastan, Burkhard Gusy, Anna Jochmann, Christina Juchem, Leonard S. Pleiss und Christine Wolter, 2022. Healthy Campus – Von der Bestandsaufnahme zur Intervention [online]. Schriftenreihe des AB Public Health: Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung: Nr. 01/P22. Berlin: Freie Universität Berlin [Zugriff am: 20.05.2025]. PDF e-Book. Verfügbar unter: https://www.fu-berlin.de/sites/​healthy-campus/​interventionsmanual/​interventionsbeschreibungen/​IK-Gesamtbericht.pdf
Miller, William R. und Stephen Rollnick, 1991. Motivational Interviewing: Preparing People to Change Addictive Behavior. New York: Guilford Press. ISBN 978-0-89862-469-4
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Prochaska, James und Carlo C. DiClemente, 1983. Stages and processes of self-change of smoking: Toward an integrative model of change. In: Journal of Consulting and Clinical Psychology [online]. 51(3), S. 390–395 [Zugriff am: 20.05.2025]. ISSN 1939-2117. doi:10.1037/0022-006X.51.3.390
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Weber, Winja und Hanna Lütke Lanfer, 2024. Gesundheitsberatung. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Hrsg. Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden [online]. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 21.10.2024 [Zugriff am: 06.05.2025]. doi:10.17623/BZGA:Q4-i027-2.0
Weidner, Gerdi, Carl-Walter Kohlmann, Eva Dotzauer und Lawrence R. Burns, 1996. The effects of academic stress on health behaviors in young adults. In: Anxiety, Stress & Coping [online]. 9(2), S. 123–133 [Zugriff am: 20.05.2025]. ISSN 1477-2205. doi:10.1080/10615809608249396
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7 Literaturhinweise
Robert Koch-Institut, 2023. Gesundheitsverhalten [online]. Berlin: Robert Koch-Institut [Zugriff am: 04.05.2025]. Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Themen/​Gesundheit-und-Gesellschaft/​Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/G/Gesundheitsverhalten/​gesundheitsverhalten-node.html
Verfasst von
Stefan Stemler
M.Sc. Public Health
B.A. Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen
Beruf: Rettungsassistent
Zusatzqualifikation: Betrieblicher Gesundheitsmanager
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