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Glokalisierung

Prof. Dr. Christian Reutlinger

veröffentlicht am 03.09.2020

Englisch: Glocalization

Glokalisierung bildet sich aus den beiden Begriffen Globalisierung und Lokalisierung und verweist auf den untrennbaren Zusammenhang dieser beiden Vorgänge. Als analytisches Konzept versucht Glokalisierung vielfältige Transformationsprozesse und Entwicklungen beschreibbar zu machen, die gleichzeitig universalisierend und spezifizierend wirken.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Gleichzeitigkeit von global und lokal: glokal!
  3. 3 Verknüpfung von Raum, Zeit und Ort
  4. 4 Welt-Bindungen und ihre professionelle Ermöglichung
  5. 5 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

Der Begriff Glokalisierung, engl. Glocalization, ist eine Wortschöpfung, die in den 1990er-Jahren in verschiedenen, meist nicht aufeinander bezogenen, disziplinären Fachdiskursen parallel auf dem Globus auftauchte (für den englischsprachigen Kontext Robertson 1995; 1998, in deutschsprachigen Diskursen Altvater und Mahnkopf 2002; Bauman 1997; Beck 1998). Als „linguistic hybrid“ verschmilzt Glokalisierung begrifflich und inhaltlich die beiden schwer fassbaren, vielfach als gegenläufig konnotierten Dynamiken von Globalisierung und Lokalisierung miteinander. Analytisch wird mit dem Konzept versucht, vielfältige Transformationsprozesse versteh- und beschreibbar zu machen: das Ineinandergreifen globaler und lokaler Dynamiken, soziale, politische und ökonomische Entwicklungen, die gleichzeitig hoch universalisierend und ebenso spezifizierend wirken, Prozesse der zeitlichen und räumlichen De-Lokalisierungen resp. Entbettungen sozialer Zusammenhänge und ihre gleichzeitige Re-Lokalisierung oder Rückbettung in konkreten sozialen und räumlichen Kontexten. Der Begriff wird zwar heute ab und an in bestimmten Diskursen noch verwendet, auch im deutschsprachigen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, „zu einem fach- oder umgangssprachlichen Durchbruch hat er es gleichwohl nicht gebracht“ (Seibert 2017, S. 11). Gleichzeitig sind die dahinter liegenden Herausforderungen nach wie vor hochrelevant, sowohl im Alltag, in dem sich die Menschen unter glokalen Bedingungen „an Welt binden“ (Werlen 2015) resp. sich diese aneignen, als auch in der professionellen Unterstützung, indem Welt-Bindung und -Aneignung ermöglicht wird.

2 Gleichzeitigkeit von global und lokal: glokal!

Seit Mitte der 1980er-Jahre wird Globalisierung als „gesellschaftlicher Megatrend“ (Horx 2011) oder „Epochenbegriff“ (Deppe 2005, S. 45) auch in der Sozialen Arbeit „als Verheißung wie als Bedrohung gleichermaßen“ (Böhnisch 2009, S. 32) diskutiert. „Folgt man den Globalisierungsdiagnosen, dann beschreiben diese einen Prozess der Entstehung von immer stärker vernetzten weltweiten Räumen. […] Die entstehenden globalisierten Räume rückten die Menschen zusammen, sie verwiesen sie in einer bisher unbekannten Weise aufeinander“ (Kessl und Reutlinger 2010, S. 145). Im soziologischen Diskurs wird davon gesprochen, dass Orte oder Lokalitäten einerseits globalisiert werden, indem sie mit „entfernten Orten in solcher Weise miteinander verbunden werden, daß Ereignisse am einen Ort durch Vorgänge geprägt werden, die sich an einem viele Kilometer entfernten Ort abspielen, und umgekehrt“ (Giddens 1995, S. 85). Andererseits werden sie als Ausgangspunkt oder Standort unverzichtbar für diverse Tendenzen, wie beispielsweise Kapital-, Informations- und Warenströme, sobald diese sich materialisieren. In transnationalen Unternehmen wird bspw. „an geographisch getrennten Orten Zusammenleben und -arbeiten“ praktiziert (Beck 1998, S. 92).

An Globalisierungsdiagnosen werden vielfach Prozesse der (Re-)Lokalisierung gekoppelt, nicht nur in räumlicher Hinsicht, sondern auch im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. „Das Lokale“ wird mal als Lösungs-, Handlungs- und Steuerungsgröße von vor Ort auftretenden Problemlagen (Weber 2012), mal als „Gegenwelt“ unübersichtlicher und zerstörerischer globaler Prozesse (Grunwald und Thiersch 2001, S. 1138 f.) und/oder als „Möglichkeit der Existenzsicherung und soziale Integration“ (Elsen 2004, S. 45) gesehen. Globalisierung wird damit selten einseitig und eindimensional, sondern in der Regel verflochten mit einer (neuen) Betonung des Lokalen konzipiert. Globalisierung und Lokalisierung hängen untrennbar miteinander zusammen, indem bspw. immer wieder darauf hingewiesen wird, dass sich die Wirtschaft globalisiert – gleichzeitig ist die Rede von einer Lokalisierung der daraus folgenden Probleme. Das „Globale“ zeigt Wirkung auf der lokalen Ebene und affiziert jeden Lebensstil bis in seine feinsten Fasern hinein (Jackson 2004). „Das Lokale [wird] zu einem großen Maß auf trans- oder super-lokaler Ebene gestaltet […]. Anders ausgedrückt, geschieht ein Großteil der Förderung des Lokalen in Wirklichkeit von oben oder außen. Bei vielem, was als lokal bezeichnet wird, hat man es tatsächlich mit einem von verallgemeinerten Vorstellungen von Lokalität überformten Lokalen zu tun“ (Robertson 1998, S. 193).

Diese Verwobenheit wird mit dem Begriff der Glokalisierung auf den Punkt gebracht, den der Soziologe Roland Robertson definiert als „[…] simultaneity and interpenetration of what are conveniently called the global and the local“ (Robertson 1995, S. 30). Im Gegensatz zu Globalisierung wird Glokalisierung als ein umfassenderer und flexiblerer Begriff betrachtet, über welchen die zentrale Dialektik von Wandel und Beharrlichkeit in den Griff zu bekommen ist (Novy 2002, S. 93). „Der Begriff impliziert die Aufhebung der Polarität von Globalem und Lokalem in einer Dynamik (logischer) Gleichzeitigkeit von globaler Lokalisierung und lokaler Globalisierung, wie sie sich z.B. in der quasi-globalen Verbreitung generalisierter Milieus wie Flughäfen oder Fast Food Ketten mit ihrer dennoch lokalspezifischen Einbettung manifestiert“ (Dürrschmidt 2010, S. 740).

3 Verknüpfung von Raum, Zeit und Ort

Globalisierung bezeichnet aus einer sozialräumlichen Perspektive „das zunehmende räumliche Ausgreifen sozialer Beziehungen, dessen Bedingungen und Folgen“ (Werlen 2000) und damit das „‚Herausheben‘ sozialer Beziehungen aus ortsgebundenen Interaktionszusammenhängen“ (Giddens 1996). Diese Entbettungs- oder Entankerungsprozesse (disembedding), wie sie der britische Soziologe Anthony Giddens Anfang der 1990er-Jahre beschrieb, führen zu einer „unbegrenzten Raum-Zeit-Spannen übergreifende(n) Umstrukturierung“ (ebd.). „Obwohl die meisten Menschen ihr Alltagsleben ausschließlich in einem lokalen Kontext verbringen, sind heute die meisten alltäglichen Lebensbedingungen in globale Prozesse eingebettet. Lokales und Globales sind ineinander verwoben. Globale Prozesse äußern sich im Lokalen und sind gleichzeitig Ausdruck des Lokalen. […] Was zuvor […] weit entfernt lag, kann damit in unmittelbare Nähe rücken“ (Werlen 2000, S. 23).

Die Entkoppelung von Raum, Zeit und Ort bedeutet nicht das Verschwinden des Raumes, sondern bildet neue Voraussetzungen für Verräumlichungsprozesse (siehe Spatial Turn). „Entgegen der modernen Denkfigur fortschreitender Enträumlichung und Emanzipation von Raum, verweisen die im Zuge der Globalisierung stattfindenden Formen der Vergemeinschaftung auf Wiederverräumlichungsprozesse“ (Ahrens 2001). Globalisierte soziale Beziehungen führen zur „Abschwächung einiger Aspekte der Nationalstaaten“ und der Druck zugunsten „lokaler Autonomie und regionaler kultureller Identität“ wird stärker (Giddens 1996, S. 86). Durch das Zusammenspiel von Globalisierung (Entbettung) und Lokalisierung bzw. Regionalisierung (Rückbettung) kommt es zur „Neuschaffung von relativ kleinen und frei gestaltbaren Örtlichkeiten“ (Giddens 1995, S. 177). Damit wird die genaue Betrachtung der Rückbettung, d.h. „die Rückaneignung oder Umformung entbetteter sozialer Beziehungen, durch die sie […] an lokale raumzeitliche Gegebenheiten geknüpft werden sollen“ (Giddens 1995, S. 102), als Gegenstück von Entbettung/​Entankerung zentral.

Raum, Zeit und Ort werden auf eine neue Weise, durch die Verbindung des Lokalen mit dem Globalen, verknüpft und bilden nunmehr „einen wirklich weltgeschichtlichen Rahmen des Handelns und der Erfahrung“ (Werlen 1995). Analytisch sind deshalb das Wechselspiel und die Verkopplung zwischen räumlichen Kontexten und sozialen Praktiken in den Blick zu nehmen, indem untersucht wird, wie unterschiedliche, auch widersprüchliche Raumformate und lokalisierte Praktiken miteinander verknüpft sind (Werlen 1997, S. 1) – als Praktiken der Welt-Bindung (Werlen 2015).

4 Welt-Bindungen und ihre professionelle Ermöglichung

In prämodernen Gesellschaften waren die sozialen Beziehungen an Stand, Position und Ort gebunden (Werlen 1995). Diese werden durch Globalisierungsprozesse aus ihren Angeln gehoben, bzw. „entbettet“ (siehe Kapitel 3). Damit erzwingt Globalisierung neue Bindungen, indem sich beispielsweise neue geografische und soziale Formen des Zusammenlebens entwickeln, um nur einen Aspekt der veränderten „gesellschaftlichen Räumlichkeiten“ (Werlen 2015, S. 84) anzusprechen (siehe Spatial Turn). Die Kehrseite der Globalisierung, im Zuge derer sich „Raum“ aufzulösen scheint, präsentiert immer Effekte von „Regionalisierung“ (Werlen 1995): Konzentrationen an Orten bzw. Raumstellen und mehrschichtige Bildung lokaler Knotenpunkte sozialer, politischer sowie wirtschaftlicher Art. „Mit ‚Regionalisierung‘ sind hier alle Formen gemeint, in denen die Subjekte über ihr alltägliches Handeln die Welt einerseits auf sich beziehen, und andererseits erdoberflächlich in materieller und symbolischer Hinsicht über ihr Geographie-Machen ‚gestalten‘“ (Werlen 1995, S. 212). Dies führt dazu, dass es an bestimmten Schauplätzen im Sinne lokaler Knotenpunkte zu mehrschichtigen Bildungen sozialer, politischer sowie wirtschaftlicher Verknüpfungen kommt, in denen glokale Wechselwirkungen besonders stark wirken.

Solche glokalen Wechselwirkungen sind im Alltag erlebbar, „in Schulen, Betrieben, Behörden, auf der Straße“ (Seibert 2017, S. 12) und meistens verläuft dieses Zusammentreffen „ohne Probleme und wie selbstverständlich“ (ebd.). Aus einer forscherischen Perspektive ist es jedoch hochrelevant genauer zu verstehen, wie die Menschen im Alltag diese glokalen Wechselwirkungen leben und erleben, oder wie sich die „wiederverankernden Welt-Bindungen“ (Werlen 2013) bzw. Welt-Aneignungen in alltäglichen Praktiken vollziehen. „Dementsprechend wird die Welt-Bindung, die Art und Weise, wie die Handelnden ‚Welt‘ zu sich bringen, in ihre Tätigkeitsabläufe integrieren und somit zu eigen machen“ (Werlen 2015, S. 88) zur zentralen Fragestellung bei der Erforschung neuer gesellschaftlicher Raumverhältnisse. „‚Raum‘ ist dann […] gleichzeitig zu verstehen als ein Werkzeug der Welt-Orientierung und Welt-Bindung, welches es möglich macht, sich in der Welt der materiellen Gegebenheiten bzw. der Ausgedehntheiten zurechtzufinden und sich diese Welt im Rahmen der verfügbaren Machtpotenziale zu eigen zu machen, anzueignen“ (ebd. S. 89).

Besonders wichtig bei der Frage, wie sich Welt-Bindungen vollziehen resp. diese aktiv gestaltet werden können, ist die Perspektive der Kinder und Jugendlichen (Reutlinger 2017), da diese vor der Entwicklungsaufgabe stehen, aktiv in die Welt zu kommen bzw. als Subjekte in der Welt zu stehen (Hüllemann et al. 2019): Darauf aufbauend ist herauszuarbeiten, wie professionelle Akteur*innen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesens Kinder und Jugendliche unterstützen können – im öffentlichen Raum, an pädagogischen Orten wie der Schule, oder in der offenen Kinder- und Jugendarbeit – damit sie für sie Aneignungsmöglichkeiten (er)öffnen, nicht schließen (ebd.). Damit hat sich zwar der Begriff Glokalisierung im Diskurs nicht durchgesetzt, wohl aber ist es hochaktuell, sich mit der Gleichzeitigkeit von globaler Lokalisierung und lokaler Globalisierung in den alltäglichen Praktiken der Welt-Bindung auseinanderzusetzen und diese professionell zu stärken.

5 Quellenangaben

Ahrens, Daniela, 2001. Grenzen der Enträumlichung: Weltstädte, Cyberspace und transnationale Räume in der globalisierten Moderne. Opladen: Leske und Budrich. Forschung Soziologie. ISBN 978-3-8100-3080-1

Altvater, Almar und Birgit Mahnkopf, 2002. Globalisierung der Unsicherheit: Arbeit im Schatten, schmutziges Geld und informelle Politik. Münster: Dampfboot. ISBN 978-3-89691-513-9

Bauman, Zygmunt, 1997. Schwache Staaten. Globalisierung und die Spaltung der Weltgesellschaft. In: Ulrich Beck, Hrsg. Kinder der Freiheit. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 315–332. ISBN 978-3-518-40863-6

Beck, Ulrich, 1998. Was ist Globalisierung? Irrtümer des Globalismus – Antworten auf Globalisierung. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Edition zweite Moderne. ISBN 978-3-518-40944-2

Böhnisch, Lothar, 2009. Soziale Arbeit im Sog der Globalisierung. In: Stefan Busse, Hrsg. Soziale Arbeit und Region: Lebenslagen, Institutionen, Professionalität. Berlin: RabenStück, Verl. für Kinder- und Jugendhilfe, S. 32–41. ISBN 978-3-935607-34-6 [Rezension bei socialnet]

Deppe, Frank, 2005. Globalisierung und Ausgrenzung. In: Roland Anhorn und Frank Bettinger, Hrsg. Sozialer Ausschluss und Soziale Arbeit: Positionsbestimmungen einer kritischen Theorie und Praxis Sozialer Arbeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 45–56. ISBN 978-3-8100-4072-5 [Rezension bei socialnet]

Dürrschmidt, Jörg, 2010. Roland Robertson: Kultur im Spannungsfeld der Glokalisierung. In: Stephan Moebius und Dirk Quadflieg, Hrsg. Kultur: Theorien der Gegenwart. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 734–745. ISBN 978-3-531-16775-6

Elsen, Susanne, 2004. Gemeinwesenarbeit und lokale Ökonomie. Überlegungen aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. In: Simone Odierna und Ulrike Berendt, Hrsg. Gemeinwesenarbeit: Entwicklungslinien und Handlungsfelder. München: AG SPAK-Publikationen, S. 197–214. ISBN 978-3-930830-44-2 [Rezension bei socialnet]

Giddens, Anthony, 1995. Konsequenzen der Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp. ISBN 978-3-518-58197-1

Giddens, Anthony, 1996. Leben in einer posttraditionalen Gesellschaft. In: Ulrich Beck, Anthony Giddens und Scott Lash, Hrsg. Reflexive Modernisierung: Eine Kontroverse. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 113–195. ISBN 978-3-518-11705-7

Grunwald, Klaus und Hans Thiersch, 2001. Lebensweltorientierung. In: Hans-Uwe Otto, Hans Thiersch und Karin Böllert, Hrsg. Handbuch Sozialarbeit, Sozialpädagogik. 2., völlig überarb. Aufl. Neuwied: Luchterhand, S. 1136–1148. ISBN 978-3-472-03616-6 [Rezension bei socialnet]

Horx, Matthias, 2011. Das Megatrend-Prinzip: Wie die Welt von morgen entsteht. München: Deutsche Verlags-Anstalt. ISBN 978-3-421-04443-3

Hüllemann, Ulrike, Christian Reutlinger und Ulrich Deinet, 2019. Aneignung als strukturierendes Element des Sozialraums. In: Fabian Kessl und Christian Reutlinger, Hrsg. Handbuch Sozialraum. 2. Auflage. Wiesbaden: SpringerVS, S. 371–399. ISBN 978-3-531-19982-5

Jackson, Peter, 2004. Local Consumption-Cultures in a Globalizing World. In: Transactions of the Institute of British Geographers. 29(2), S. 165–179. ISSN 1475-5661

Kessl, Fabian und Christian Reutlinger, 2010. Ökonomischer Raum: Megacities und Globalisierung. In: Stephan Günzel, Hrsg. Raum: Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Verlag J.B. Metzler, S. 145–161. ISBN 978-3-476-02302-5 [Rezension bei socialnet]

Novy, Andreas, 2002. Entwicklung gestalten: Gesellschaftsveränderungen in der einen Welt. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel. ISBN 978-3-86099-613-3

Reutlinger, Christian, 2017. Machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt? Ein sozialgeographisches Lesebuch. Zürich: Seismo. ISBN 978-3-03777-174-7

Robertson, Roland, 1995. Glocalization: Time-Space and Homogeneity-Heterogeneity. In: Mike Featherstone, Scott Lash und Roland Robertson, Hrsg. Global Modernities. London: Sage Publications, S. 25–44. ISBN 978-0-8039-7948-2

Robertson, Roland, 1998. Glokalisierung: Homogenität und Heterogenität in Raum und Zeit. In: Ulrich Beck, Hrsg. Perspektiven der Weltgesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 192–220. ISBN 978-3-518-40916-9

Seibert, Barbara, 2017. Glokalisierung. Ein Begriff reflektiert gesellschaftliche Realitäten. Einstieg und Debattenbeiträge. 2., überarbeitete Auflage. Münster: LIT. ISBN 978-3-643-13807-1

Weber, Florian Daniel, 2012. Soziale Stadt – Politique de la Ville – Politische Logiken: (Re-)Produktion kultureller Differenzierungen in quartiersbezogenen Stadtpolitiken in Deutschland und Frankreich. Wiesbaden: Springer. ISBN 978-3-658-00294-7

Werlen, Benno, 1995. Sozialgeographie alltäglicher Regionalisierungen: Zur Ontologie von Gesellschaft und Raum. Stuttgart: Steiner. ISBN 978-3-515-06606-8

Werlen, Benno, 1997. Sozialgeographie alltäglicher Regionalisierungen. Stuttgart: Steiner. Schriftenreihe für Forschung und Praxis. ISBN 978-3-515-06607-5

Werlen, Benno, 2000. Sozialgeographie: Eine Einführung. Bern: Haupt. ISBN 978-3-258-05300-4

Werlen, Benno, 2013. Gesellschaft und Raum: Gesellschaftliche Raumverha?ltnisse. Grundlagen und Perspektiven einer sozialwissenschaftlichen Geographie. In: Erwägen Wissen Ethik. 24(1), S. 3–16. ISSN 1610-3696

Werlen, Benno, 2015. Praktiken der Welt-Bindung. Gesellschaftliche Raumverhältnisse als trans-disziplina?res Forschungsfeld. In: Europa Regional. 21(1–2), S. 83–92. ISSN 0943-7142

Autor
Prof. Dr. Christian Reutlinger
Ostschweizer Fachhochschule
Institut für Soziale Arbeit und Räume IFSAR
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Zitiervorschlag
Reutlinger, Christian, 2020. Glokalisierung [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 03.09.2020 [Zugriff am: 18.09.2020]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Glokalisierung

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