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Kinderschutz in der Kindertagesstätte

Jörg Maywald

veröffentlicht am 07.04.2020

Der Schutz der Kinder vor Gefahren für ihr Wohl gehört zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben jeder Kindertageseinrichtung.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit
  3. 3 Keine Anzeigepflicht, aber Pflicht zur Hilfeleistung
  4. 4 Risikoeinschätzung
  5. 5 Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
  6. 6 Gesprächsführung mit betroffenen Kindern
  7. 7 Gesprächsführung mit Eltern
  8. 8 Dokumentation
  9. 9 Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte
  10. 10 Die Kita als sicherer Ort für Kinder
  11. 11 Quellenangaben
  12. 12 Literaturhinweise

1 Zusammenfassung

Pädagogische Fachkräfte in Kitas erleben die Kinder viele Stunden lang an den meisten Tagen im Jahr. Sie haben regelmäßig Kontakt zu den Eltern, mit denen sie eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft eingehen. Deshalb sind sie besonders gut geeignet, Anzeichen für eine Gefährdung bei Kindern frühzeitig zu erkennen, das Gespräch mit den Eltern zu suchen und entsprechende Hilfen anzubahnen.

Anzeichen für die Gefährdung des Wohls eines Kindes lösen bei pädagogischen Fachkräften nicht selten heftige Gefühle wie Wut, Angst oder Hilflosigkeit aus. Es entsteht das Bedürfnis, ein Kind schnell retten zu wollen. Deshalb ist es besonders wichtig zu bedenken, dass durch blinden Aktionismus weiterer Schaden zugefügt werden kann. Da jede Handlung oder Unterlassung mit gravierenden Folgen für Kind und Eltern verbunden ist, sind für Fachkräfte in einer solchen Situation ruhiges Überlegen, kollegialer Rat, interdisziplinärer Austausch sowie planmäßiges und abgestimmtes Vorgehen unerlässlich.

2 Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt jeder Intervention steht die psychosoziale Hilfe und gegebenenfalls medizinische Versorgung für das betroffene Kind. Daneben benötigen die einzelnen Familienmitglieder und die Familie insgesamt Hilfe und Unterstützung. Manchmal müssen zum Schutz des Kindes zivilrechtliche Maßnahmen (z.B. eine Einschränkung des Sorgerechts nach § 1666 BGB) in Betracht gezogen werden. In wenigen besonders schweren Fällen ist außerdem eine strafrechtliche Verfolgung angezeigt.

Die hier angegebenen Interventionslinien zeigen bereits, dass beim Umgang mit Kindeswohlgefährdungen eine große Zahl von Berufsgruppen mit sehr unterschiedlicher Zielsetzung beteiligt sein kann. Unabdingbar sind daher eine professionelle Koordination (Case Management) sowie – entsprechend den unterschiedlichen Aufgaben – eine klare Abgrenzung, aber auch die Kooperation der verschiedenen Professionen.

Für alle Beteiligten besonders wichtig ist eine eindeutige Unterscheidbarkeit zwischen denjenigen Interventionen, die auf Hilfe bzw. Behandlung, und denjenigen, die im strafrechtlichen Sinne auf Verfolgung und Verurteilung des Täters hin orientiert sind. Eine Vermischung dieser grundsätzlich verschiedenen Ziele (z.B. wenn das Jugendamt oder die Kita sich kriminalistisch betätigen oder ein Staatsanwalt über therapeutische Maßnahmen urteilt) führt zu Verwirrung und unprofessioneller Grenzüberschreitung.

3 Keine Anzeigepflicht, aber Pflicht zur Hilfeleistung

Eine Anzeigepflicht bei Kindeswohlgefährdung gegenüber Polizei oder Justiz existiert nicht. Allerdings besteht die – auch strafrechtlich relevante – Verpflichtung, ein Kind vor weiterem Schaden zu bewahren. Bedacht werden muss, dass diejenige Person, die sich zu einer Strafanzeige entschließt, in der Regel nicht weiter hilfeorientiert tätig sein kann, weil die Familie dies kaum zulassen wird. Eine einmal erstattete Anzeige kann nicht zurückgezogen werden, da Kindesmisshandlung als Offizialdelikt gilt und Polizei und Staatsanwaltschaft von sich aus jedem Hinweis nachgehen müssen.

Ausgangspunkt eines hilfeorientierten Vorgehens durch das Jugendamt oder andere Träger von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe (darunter Kindertageseinrichtungen) ist das Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung und auf die Gewährleistung von Mindestbedingungen in körperlicher, seelischer und geistiger Hinsicht. Der Schutz des Kindes vor einer Gefährdung dieser minimalen Ansprüche hat Vorrang vor anderen Überlegungen und muss notfalls durch eine familiengerichtliche Entscheidung auch gegen den Willen der Eltern bzw. Sorgeberechtigten durchgesetzt werden. Zugleich machen es die Grund- und Freiheitsrechte der Familie und ihrer einzelnen Mitglieder erforderlich, das Prinzip der Freiwilligkeit der Hilfe so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Soweit dies mit den Rechten des Kindes vereinbar ist, sollten die Integrität und der Schutz der Privatsphäre der Familie erhalten bleiben. Eine in manchen Fällen zur Sicherung des Kindeswohls notwendige Aufkündigung des Prinzips der Freiwilligkeit sollte der Familie gegenüber offen angekündigt und sachlich begründet werden.

Wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, ihr Kind ausreichend vor Gefahren für sein Wohl zu schützen, und Hilfen nicht angenommen werden oder erfolglos sind, stellt § 1666 BGB die zentrale Norm dar, nach der Kinderschutz notfalls gegen den Willen der Eltern gewährt werden kann und muss. Voraussetzung dafür ist, dass eine Gefährdung des körperlichen, geistigen oder seelischen Kindeswohls vorliegt. Der Maßstab für die Beurteilung, ob ein solcher Tatbestand gegeben ist, darf sich dabei nicht an optimalen Erziehungsstandards ausrichten, sondern an allgemeinen Mindestanforderungen.

4 Risikoeinschätzung

Sofern gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen, ist eine Risikoeinschätzung vorzunehmen. Gefährdungssituationen sind zumeist in ein komplexes Geschehen eingebunden, bei dem die Persönlichkeit, Vorgeschichte und das Verhalten des Kindes und der Eltern, die Interaktionen zwischen dem Kind und seinen Eltern sowie die soziale und kulturelle Situation der Familie auf vielfältige Weise zusammenspielen. Auch die Frage, ob die Eltern bereit und in der Lage sind, bestehende Probleme zu erkennen und Hilfen anzunehmen, spielt eine Rolle.

Ziel der Risikoeinschätzung ist eine Entscheidung darüber, ob es sich in dem gegebenen Fall um eine bloße „Nicht-Gewährleistung einer dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechenden Erziehung“ (§ 27 SGB VIII) handelt oder ob eine „Gefährdung des Kindeswohls“ (§ 8a SGB VIII, § 1666 BGB) vorliegt.

Wenn eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist, aber (noch) keine Kindeswohlgefährdung vorliegt, haben die Eltern des Kindes gemäß § 27 Abs. 1 SGB VIII Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Welche Hilfe (z.B. Erziehungsberatung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Vollzeitpflege oder Heimerziehung) geeignet und notwendig ist, entscheidet das Jugendamt im Zusammenwirken mit Eltern und Kind. Sind die Eltern nicht bereit, Hilfe anzunehmen, obwohl sie darauf Anspruch haben, so bleibt nur die Möglichkeit, sie wiederholt zur Annahme von Hilfen zu motivieren. Eine (gerichtliche) Intervention gegen den Willen der Eltern ist ausgeschlossen, da das Wohl des Kindes nicht gefährdet ist.

Auch wenn die Risikoeinschätzung zu dem Ergebnis kommt, dass das Wohl des Kindes gefährdet ist, haben die Eltern gemäß § 27 Abs. 1 SGB VIII Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Allerdings liegt die Entscheidung über die Annahme von Hilfe in diesem Fall nicht mehr im Belieben der Eltern. Wenn die Eltern angebotene Hilfe nicht annehmen wollen oder können, obwohl das Wohl des Kindes gefährdet ist, ist eine familiengerichtliche Intervention gemäß § 1666 BGB erforderlich. Das Familiengericht kann Gebote oder Verbote aussprechen oder das Sorgerecht einschränken bzw. entziehen. In diesem Fall handelt es sich also um Hilfe in einem Zwangskontext.

Die Einschätzung, ob gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes vorliegen oder nicht, gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die in einer Kindertageseinrichtung zu treffen sind. Um die Kita bei dieser Aufgabe zu unterstützen, ist die Verwendung fachlicher Instrumente zur Risikoeinschätzung sinnvoll. Zwei Instrumente sind für den Gebrauch in der Kita zu empfehlen: die „Einschätzskala Kindeswohlgefährdung in Kindertageseinrichtungen“ (KiWo-Skala Kita, KVJS o.J.) und der „Wahrnehmungsbogen für den Kinderschutz. Version für Klein- und Vorschulkinder®(Künster et al. 2013).

Beide Instrumente verfolgen ausdrücklich nicht das Ziel, eine Gefährdungseinschätzung im juristischen Sinne vorzunehmen, wozu Kitas auch gar nicht befugt sind. Sie können jedoch dabei helfen, die zu beobachtenden Anhaltspunkte für eine Gefährdung sachlich zu strukturieren und zu gewichten und auf diese Weise das weitere Vorgehen zu begründen.

5 Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Gemäß § 8a Abs. 4 SGB VIII gehört es zu den Pflichtaufgaben von Kindertageseinrichtungen, bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von ihnen betreuten Kindes eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, bei der Gefährdungseinschätzung eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuzuziehen sowie die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und das Kind in die Gefährdungseinschätzung einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes nicht infrage gestellt wird. Sämtliche den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung betreffende Regelungen sind in einer schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Träger der Kindertageseinrichtung und dem zuständigen Jugendamt niederzulegen.

Erkennen einer Gefährdung: Der Gesetzgeber verlangt von den in Kindertageseinrichtungen tätigen Fachkräften, dass sie in der Lage sind, gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen. Es sollen also nicht nur bereits eingetretene Schädigungen eines Kindes erkannt werden, sondern es geht ebenso darum, präventiv Gefährdungen wahrzunehmen, um rechtzeitig Hilfen anbieten zu können. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, dürften in zahlreichen Fällen zusätzliche Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte erforderlich sein.

Gespräch im Team und mit der Leitung: Für den Umgang mit Kindeswohlgefährdungen gilt das Vier-Augen-Prinzip, d.h., an den Entscheidungen müssen mindestens zwei Fachkräfte beteiligt sein, darunter in der Regel die Einrichtungsleitung. Noch besser ist ein Gespräch im Team – unter Einbeziehung der Leitung –, in dem die Beobachtungen von mehreren Seiten zusammengetragen werden und eine erste Einschätzung der Situation erfolgen kann. Je nach Situation sollte der kollegiale Austausch zeitnah, bei Bedarf noch am selben Tag erfolgen.

Hinzuziehen einer insoweit erfahrenen Fachkraft: Da nicht erwartet werden kann, dass pädagogische Fachkräfte mit Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung routiniert umgehen können, hat der Gesetzgeber die Einrichtungen verpflichtet, in diesen Fällen eine insoweit (in Sachen Kindeswohlgefährdung) erfahrene Fachkraft hinzuzuziehen. Diese Fachkraft kann sowohl vonseiten des Trägers als auch von außerhalb (z.B. aus einer Erziehungsberatungsstelle oder vom Jugendamt) gestellt werden. Die insoweit erfahrene Fachkraft ist ausschließlich beratend tätig und übernimmt keine Fallverantwortung. Auch die Dokumentation des Falls erfolgt nicht durch die Fachkraft, sondern bleibt Aufgabe der Kindertageseinrichtung.

Wenn die beratende Fachkraft beim Jugendamt angestellt ist, sollte die Beratung ohne Namensnennung des betroffenen Kindes und seiner Familie – d.h. pseudonymisiert oder anonymisiert – erfolgen, um die Familie nicht vorschnell und ohne deren Kenntnis dem Jugendamt zu melden. Nicht jede insoweit erfahrene Fachkraft verfügt über Erfahrungen mit sämtlichen Formen von Kindeswohlgefährdung. Während manche Fachkräfte viel Erfahrung im Umgang mit körperlicher Gewalt haben, ist dies bei anderen im Bereich des sexuellen Missbrauchs oder im Umgang mit suchtbelasteten Familien der Fall. Es empfiehlt sich daher, bereits bei der Auswahl einer insoweit erfahrenen Fachkraft auf die Besonderheiten der jeweiligen Gefährdung zu achten.

Hinwirkung auf die Inanspruchnahme von Hilfen: In vielen Fällen können Eltern bei ersten Anzeichen für eine Gefährdung oder auch im Anschluss an eine Kindesmisshandlung erfolgreich für die Inanspruchnahme von Hilfen motiviert werden. Der Kita kommt eine wichtige Lotsenfunktion zu, um Eltern den Zugang zu geeigneten Hilfsangeboten zu eröffnen. Dies setzt voraus, dass die pädagogischen Fachkräfte und besonders die Leitung die in der Region vorhandenen Hilfsangebote möglichst aus eigener Anschauung kennen und den Eltern entsprechende Adressen bzw. Ansprechpersonen vermitteln können. Besonders wenn die Eltern von sich aus eine Kontaktaufnahme scheuen, kann es sinnvoll sein, ein erstes Gespräch gemeinsam mit der vermittelten Stelle oder Einrichtung zu führen.

Neben der Anbahnung von Hilfen gehört es zu den Aufgaben der Kindertageseinrichtung festzustellen, ob die angenommenen Hilfen ausreichend erscheinen, um die Gefährdung des Kindes abzuwenden. Hierfür bedarf es verbindlicher (i.d.R. schriftlicher) Absprachen zwischen den Eltern, der Kita und den Hilfe leistenden Diensten oder Einrichtungen, in denen die Verfahrensweise einer wechselseitigen Rückmeldung festgelegt ist.

Meldung an das Jugendamt in bestimmten Fällen: Wenn Eltern eine für erforderlich gehaltene Hilfe ablehnen oder die von ihnen angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung des Kindes abzuwenden, muss die Kindertageseinrichtung das Jugendamt informieren. Um nicht eine Herausnahme des Kindes aus der Einrichtung zu provozieren, sollte eine solche Information möglichst nicht hinter dem Rücken der Eltern, sondern in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Eltern, Jugendamt und Kita-Leitung erfolgen. Ein solches Gespräch an einem Tisch ist am besten geeignet, den Fachkräften im Jugendamt – falls erforderlich, mit Unterstützung des Familiengerichts – doch noch Wege der Hilfe für Kind und Eltern zu eröffnen. Wenn die Eltern allerdings zu einem solchen gemeinsamen Gespräch nicht bereit oder in der Lage sind, muss das Jugendamt auch ohne Zustimmung der Eltern informiert werden.

Handeln in akuten Krisensituationen: Wenn eine dringende Gefahr für das Wohl eines Kindes besteht, kommt eine Inobhutnahme nach § 42 Abs. 1 SGB VIII, zum Beispiel in einem Kindernotdienst oder einer Bereitschaftspflegestelle, in Betracht. Die Inobhutnahme kann nur durch das Jugendamt erfolgen – notfalls auch gegen den Willen der Eltern, sofern eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann. Falls das Kind körperlich verletzt wurde, ist auch zu klären, ob eine medizinische Untersuchung und differenzialdiagnostische Abklärung oder gegebenenfalls ein stationärer Klinikaufenthalt erforderlich sind. Über die eventuelle Fortführung der Inobhutnahme muss zeitnah das zuständige Familiengericht entscheiden, es sei denn, die Eltern stimmen von sich aus einer weiterhin notwendigen Unterbringung des Kindes zu.

Strafanzeige in manchen Fällen: In bestimmten Fällen sollte, nach sorgfältiger Abwägung und unter Hinzuziehung juristischen Sachverstandes, eine Strafanzeige erfolgen. Dies kommt vor allem in schweren Fällen von Misshandlung in Betracht, wenn der vermutete Täter bzw. die Täterin nicht aus dem Kreis der Familie stammt (sog. Fremdtäter) oder wenn trotz offensichtlicher schwerer innerfamiliärer Misshandlung kein Familienmitglied bereit ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Mit anderen Diensten und Einrichtungen kooperieren: Wenn bei gewichtigen Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung die Eltern und die Kindertageseinrichtung allein nicht in der Lage sind, die Gefährdung abzuwenden, ist die Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen erforderlich. Normalerweise erfolgt dies in Absprache und mit Zustimmung der Eltern. Falls sich die Eltern allerdings trotz gewichtiger Anzeichen für eine Gefährdung einer Kooperation mit anderen Diensten oder Einrichtungen verweigern, ist die Kindertageseinrichtung verpflichtet, das Jugendamt – nicht jedoch andere Dienste und Einrichtungen – auch ohne Zustimmung der Eltern einzubeziehen.

6 Gesprächsführung mit betroffenen Kindern

Kinder, denen Gewalt angetan wurde oder die aus anderen Gründen unter der familiären Situation leiden, befinden sich in einer schwierigen Situation. Einerseits benötigen sie einfühlsame Erwachsene, denen sie sich mitteilen können, bei denen sie Trost und Verständnis finden und die dazu beitragen, ihre Lage zu verbessern. Andererseits versuchen sie genau dies zu vermeiden, um nicht die Loyalität gegenüber ihrer Familie aufzugeben, ihre wichtigsten Bezugspersonen zu »verraten« und sich gegen die eigenen Eltern zu stellen. Gerade wenn die Kinder noch jung sind, fühlen sie sich in der Regel schuldig für das, was ihnen angetan wurde: „Wie schlecht muss ich sein, dass meine Eltern mich so behandeln“, lautet ihre Schlussfolgerung.

Aufgabe der Fachkräfte in Kitas ist es, die Signale gefährdeter Kinder ernst zu nehmen, ihren verbalen und nonverbalen Äußerungen Glauben zu schenken und ihnen verständlich zu machen, dass die Einrichtung daran mitwirkt, die Gefährdung zu beenden. Dabei geht es nicht darum, beim Kind auf kriminalistische Weise nachzufragen oder gar Anteile für schuldhaftes Verhalten zu ermitteln. Ziel der Gespräche mit Kindern in Gefährdungssituationen ist vielmehr, die Kinder zu entlasten, ein möglichst genaues Bild ihrer Situation zu erhalten und dadurch eine gute Grundlage für die Gespräche mit den Eltern zu bekommen, um auf diese Weise Hilfen zu ermöglichen.

7 Gesprächsführung mit Eltern

Eltern, die ihr Kind vernachlässigen oder ihm Gewalt antun, fühlen sich normalerweise deswegen schuldig. Auch wenn sie es nicht gerne zugeben, wissen sie in der Regel, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist und dem Kind schadet. Gerade deshalb reagieren sie besonders empfindlich, sobald sie darauf angesprochen werden.

Wenn die Kindertageseinrichtung bei einem Kind Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellt, sollten die Eltern zu einem extra aus diesem Grund anberaumten Gespräch eingeladen werden. Im Folgenden werden Rahmenbedingungen und Ablauf eines solchen Gesprächs sowie wichtige Aspekte der Gesprächsführung erläutert.

Teilnehmer: Zu dem Gespräch sollten beide Eltern eingeladen werden, je nach Familiensituation und nach vorheriger Zustimmung durch den bzw. die Sorgeberechtigten auch die LebenspartnerInnen oder eine andere für das Kind Sorgeverantwortung übernehmende Person. Vonseiten der Kita sollten zwei pädagogische Fachkräfte an dem Gespräch teilnehmen, darunter in der Regel die Leitung. Eine Gesprächsführung zu zweit erhöht die Aufmerksamkeit und ermöglicht eine sinnvolle Rollenverteilung: Die Leitung übernimmt die Moderation, während die für das Kind zuständige pädagogische Fachkraft von den Beobachtungen berichtet, die zur Sorge um das Kind Anlass geben.

Einladung: Die Eltern können mündlich und/oder schriftlich eingeladen werden. Eine schriftliche Einladung ist verbindlicher, unterstreicht die Bedeutung des Gesprächs und dokumentiert die Vorgehensweise. In jedem Fall sollte der Termin mündlich bestätigt werden. Dabei ist es sinnvoll, sich zugleich über die teilnehmenden Personen zu verständigen. Als Begründung für die Einladung zum Gespräch kann angegeben werden, dass die Kita ein außerplanmäßiges Gespräch wünscht, da sie sich Sorgen um das Kind macht. Um nicht unnötig Druck aufzubauen, ist es sinnvoll, bereits bei Aufnahme eines Kindes die Eltern darauf hinzuweisen, dass es zur Arbeitsweise der Einrichtung gehört, dass die Eltern ebenso wie die Kita bei Bedarf jederzeit ein extra anberaumtes Gespräch erbitten können.

Zeit und Ort: Das Gespräch sollte so terminiert werden, dass niemand (z.B. aus beruflichen Gründen) an der Teilnahme gehindert wird. Eventuell muss eine Kinderbetreuung organisiert werden, damit die Erwachsenen ungestört miteinander sprechen können. Normalerweise reichen 45 bis maximal 60 Minuten für das Gespräch aus, bei Bedarf kann ein Folgetermin vereinbart werden. Länger dauernde Gespräche sind zumeist nicht sinnvoll, da die Konzentration nachlässt. Nicht nur der Zeitpunkt des Beginns, sondern auch die maximale Dauer des Gesprächs sollten bereits in der Einladung benannt werden. Als Ort für das Gespräch sollte ein ausreichend großer Raum gewählt werden, der mit einem Tisch und bequemen Stühlen (kein Sofa) ausgestattet ist. Der Raum sollte vor Störungen (z.B. durch Telefonate) geschützt sein.

Vorgehen bei Absagen bzw. Nichterscheinen: Wenn beide Eltern das Gespräch absagen oder nicht erscheinen, sollte nach Abklärung der Gründe ein zweiter Versuch unternommen werden. Wird auch dieser Termin nicht wahrgenommen und bestehen die gewichtigen Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung fort, sollte die Leitung die Eltern schriftlich um ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Jugendamts bitten. Lehnen die Eltern ein solches gemeinsames Gespräch nachhaltig ab oder ignorieren sie die Einladung, muss die Kita das Jugendamt auch ohne Einwilligung der Eltern informieren (§ 8a Abs. 4 SGB VIII). Wenn beide Eltern ihre Teilnahme an dem Gespräch zugesagt haben, aber nur ein Elternteil erscheint, sollten die Gründe für das Nichterscheinen thematisiert und das Gespräch eventuell verschoben werden. Dabei sollte die Leitung deutlich machen, wie wichtig ihr der Austausch mit beiden für das Kind verantwortlichen Eltern ist. Wenn auch zum zweiten Termin nicht beide Eltern erscheinen, so sollte diese Entscheidung respektiert und das Gespräch mit einem Elternteil allein geführt werden.

Begrüßung und Eröffnung: Zunächst sollte den Eltern etwas zu trinken angeboten werden. Günstig ist es, in diesem Fall eine Alternative zu formulieren, um deutlich zu machen, dass den Eltern auch in einer möglicherweise angespannten Situation zugetraut wird, Entscheidungen zu treffen (z.B. „Möchten Sie ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee?“). Begrüßung und Eröffnung des Gesprächs sind Aufgabe der Leitung. Sie könnte sich zum Beispiel wie folgt an die Eltern wenden: „Vielen Dank, dass Sie beide sich Zeit für dieses Gespräch genommen haben. Wir haben Sie zu diesem Gespräch eingeladen, weil wir uns Sorgen um Ihr Kind machen. Wir bitten Sie, uns bei der Beantwortung der Frage zu unterstützen, inwieweit diese Sorgen berechtigt sind und was getan werden muss, um sie gegebenenfalls auszuräumen.“

Verlauf des Gesprächs: Im Anschluss an die Gesprächseröffnung sollte die Leitung die für das Kind zuständige pädagogische Fachkraft bitten, die gewichtigen Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung möglichst konkret zu benennen und die daraus resultierende Besorgnis der Einrichtung zu formulieren. Die Fachkraft sollte ihre Beobachtungen und die der Kolleginnen und Kollegen sachlich darstellen, ohne dabei über die Gründe für die mögliche Gefährdung des Kindes zu spekulieren. Nicht nur die äußerlich sichtbaren Folgen wie zum Beispiel eine Verletzung oder ein auffälliges Verhalten des Kindes, sondern auch die vermuteten seelischen Folgen für das Kind und die damit verbundenen Sorgen der pädagogischen Fachkräfte sollten thematisiert werden. Jegliche Schuldzuweisungen sind zu vermeiden.

Im nächsten Schritt sollte die Leitung die Eltern bitten, aus ihrer Sicht zu schildern, wie sie die Situation sehen. Ausdrücklich sollten die Eltern aufgefordert werden, mögliche weitere Punkte zu benennen, die ihnen hinsichtlich ihres Kindes Sorgen bereiten und die der Kita bisher eventuell nicht bekannt waren und/oder wichtig sind, um ein Gesamtbild der Situation zu erhalten.

Daraufhin kann eine erste Bilanz gezogen werden: Welche Sorgen haben sich als (nicht) berechtigt erwiesen? Was erweist sich bei genauerer Betrachtung als weniger/​besonders bedeutsam? Welche neuen Aspekte sind hinzugekommen? Inwieweit überschneidet sich die Problemsicht der Mutter bzw. des Vaters mit der Perspektive der Kita? In welchen Punkten konnte keine Einigung erzielt werden?

Anschließend geht es darum, Lösungen für die erkannten Probleme zu finden. Dies kann auf drei Ebenen geschehen:

  1. Änderungen, die von den Eltern selbst herbeigeführt werden;
  2. Unterstützung, die von der Kita geleistet wird;
  3. Hilfen, die bei anderen Diensten oder Einrichtungen (z.B. Beratungsstellen, Jugendamt, medizinische Dienste) in Anspruch genommen bzw. beantragt werden. Sofern eine bestimmte Lösung nicht auf der Hand liegt und die Probleme einer genaueren Diagnostik bedürfen, muss überlegt werden, durch wen die weitere Abklärung erfolgen soll (z.B. Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamts).

Vereinbarung über das weitere Vorgehen: Zum Schluss des Gesprächs muss das weitere Vorgehen vereinbart werden: Wer unternimmt was in welchem Zeitraum? Was geschieht, wenn vereinbarte Lösungen sich als nicht durchführbar oder erfolglos erweisen? Wann findet das nächste Gespräch statt, in dem überprüft wird, ob die Hilfen erfolgreich waren? Sind die Eltern damit einverstanden, dass die Kita direkt in Kontakt zu einer beteiligten Einrichtung (z.B. dem Jugendamt) tritt? Je nach elterlicher Kooperationsbereitschaft und Schweregrad der Gefährdung sollte den Eltern gegebenenfalls mitgeteilt werden, dass die Kita das Jugendamt informieren muss, sofern die vereinbarten Hilfen nicht in Anspruch genommen werden oder nicht ausreichen. Sämtliche Vereinbarungen sollten schriftlich festgehalten und von den Eltern und der Leitung unterschrieben werden. Zum Schluss sollte sich die Leitung bei den Eltern für ihre Mitwirkung bedanken und den Termin des nächsten Gesprächs in Erinnerung rufen.

8 Dokumentation

Eine sorgfältige schriftliche Dokumentation ist Bestandteil eines professionellen Umgangs mit Kindeswohlgefährdungen. Die Dokumentation dient sowohl der Evaluation des eigenen Vorgehens als auch – falls erforderlich – der rechtlichen Überprüfbarkeit. Sofern im Sinne von § 8a Abs. 4 SGB VIII das Jugendamt eingeschaltet wird, trägt eine Dokumentation auch dazu bei, die Vorgehensweise der Kindertageseinrichtung fachlich nachvollziehbar und überprüfbar zu machen.

Die Dokumentation sollte von der für das Kind zuständigen pädagogischen Fachkraft in Absprache mit der Leitung erstellt werden. Zur Gewährleistung des Datenschutzes ist darauf zu achten, dass die Dokumentation nicht von unbefugten Dritten eingesehen werden kann. Beobachtungen sollten zeitnah und so konkret wie möglich festgehalten werden. Daraus abgeleitete Hypothesen und Schlussfolgerungen sind als solche zu benennen und von den Beobachtungen getrennt darzustellen. Sämtliche Angaben sollten mit Datum und Uhrzeit sowie mit dem Namen der jeweils dokumentierenden Fachkraft gekennzeichnet sein.

9 Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte

Gefahren für Kinder können auch von der Kita ausgehen. Fehlverhalten durch pädagogische Fachkräfte führt dazu, dass das Wohl einzelner Kinder oder der Kindergruppe insgesamt beeinträchtigt oder sogar gefährdet ist. Gewalt gegen Kinder durch Fachkräfte kann viele Formen annehmen. Sie kann offen und sofort erkennbar sein, aber auch versteckt und manchmal sehr subtil. Seelische Verletzungen wie Beschämung, Entwürdigung oder Anschreien gehören ebenso dazu wie körperliche Bestrafungen, sexualisierte Gewalt, mangelnde Versorgung oder die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht.

Die Folgen für die Kinder sind schwerwiegend. Ihr Vertrauen in die Kita als sicherer Ort wird erschüttert oder sogar zerstört. Das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein sind beschädigt. Häufig fühlen sich die die Kinder selbst schuldig für das ihnen angetane Leid. Auch zu Hause in der Familie erzählen sie nicht immer von den Geschehnissen in der Kita, aus Angst oder weil sie die Eltern nicht enttäuschen möchten. Bei sehr jungen Kindern kommt hinzu, dass eine differenzierte Ausdrucks- und Sprachfähigkeit sich erst allmählich entwickelt. Viele betroffene Kinder gehen nicht mehr gerne in die Kita, einige ziehen sich zurück, entwickeln Verhaltensauffälligkeiten oder verstummen.

10 Die Kita als sicherer Ort für Kinder

Die Ursachen für professionelles Fehlverhalten sind vielfältig. Charakterliche Mängel, unverarbeitete eigene belastende Lebenserfahrungen, negative Haltungen gegenüber Kindern und Ausbildungsdefizite einzelner Fachkräfte spielen ebenso eine Rolle wie die mangelnde Wahrnehmung von Verantwortung durch die Leitung bzw. den Träger. Hinzu kommen häufig strukturelle Defizite, Personalengpässe, fehlende Unterstützung und situative Überforderung.

Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte kommen – in unterschiedlicher Häufigkeit und Intensität – in jeder Kindertageseinrichtung vor. Besonders häufig sind seelische Verletzungen. Sie dürfen aber nicht hingenommen oder gar begünstigt werden. Auch Wegsehen, Verschweigen oder Banalisieren helfen nicht weiter. Professionell tätig zu sein bedeutet, das eigene Handeln immer wieder neu zu reflektieren, Schwachstellen zu identifizieren, Fehler zu korrigieren und daraus zu lernen. Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, bei deren Verwirklichung Kindertageseinrichtungen eine hohe Verantwortung zukommt.

Besonders wichtig ist es, Fehlverhalten und Gewalt gegen Kinder soweit wie möglich präventiv zu verhindern. Aber auch wenn etwas passiert ist, das die Rechte eines Kindes verletzt, muss professionell gehandelt werden. Dies bedeutet, sowohl auf der individuellen als auch auf der konzeptionellen Ebene die im Einzelfall jeweils notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Denn eine erfolgreiche Intervention ist immer zugleich ein Stück Vorbeugung für die Zukunft.

Auch wenn eine Erziehung ohne Gewalt immer nur annäherungsweise möglich ist, sollte jedes unprofessionelle Verhalten Konsequenzen haben. In den meisten Fällen kann durch eine direkte Ansprache der Kollegin bzw. des Kollegen, die Thematisierung im Team, Gespräche mit der Leitung oder durch die Inanspruchnahme externer Fachberatung viel erreicht und verbessert werden. Sofern das Wohl der Kinder in der Kita beeinträchtigt ist, müssen die Vorkommnisse dem Landesjugendamt gemeldet werden. In schweren Fällen sind arbeits- und/oder strafrechtliche Folgen unausweichlich. Eigeninteressen der Kita wie beispielsweise die Furcht vor einem Imageschaden dürfen kein Grund sein, die Einbeziehung des Trägers, der Aufsichtsbehörden oder in schweren Fällen der Strafverfolgungsbehörden zu unterlassen.

Damit sich die Kita dem Ziel, ein sicherer Ort für Kinder zu sein, immer weiter annähert, sollte jede Einrichtung über ein institutionelles Schutzkonzept verfügen, das sowohl Maßnahmen der Prävention als auch der Intervention im Falle von Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verbindlich festlegt. Darüber hinaus ist sinnvoll, dass sich die Kita einer Ethik pädagogischer Beziehungen verpflichtet, die dem Handeln und Unterlassen im Alltag eine ethische Fundierung gibt. Schließlich ist zu empfehlen, das Leitbild des Trägers und das Konzept der Einrichtung an den in der UN-Kinderrechtskonvention niedergelegten Rechten der Kinder zu orientieren.

11 Quellenangaben

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), [ohne Datum]. KiWo-Skala: Kinderschutz in Tageseinrichtungen für Kinder [online]. Stuttgart: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg [Zugriff am: 04.11.2019]. Verfügbar unter: https://www.kvjs.de/jugend/​kinderschutz/​kiwo-skala-kinderschutz-in-tageseinrichtungen/

Künster, Anne Katrin, Leonore Thurn, Dieter Fischer, Alexandra Wucher, Heinz Kindler und Ute Ziegenhain, 2013. Wahrnehmungsbogen für den Kinderschutz © [online]. Version: Klein- und Vorschulkinder. Ulm: Institut Kindheit und Entwicklung – IKE [Zugriff am: 04.11.2019]. Verfügbar unter: https://www.institut-ke.de/cms/upload/​Material/​Deutschland/​Wahrnehmungsb-Kinder_130924.pdf

12 Literaturhinweise

Maywald, Jörg, 2019a. Kindeswohl in der Kita: Leitfaden für die pädagogische Praxis. Freiburg: Herder Verlag. ISBN 978-3-451-32307-2 [Rezension bei socialnet]

Maywald, Jörg, 2019b. Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern: Die Kita als sicherer Ort für Kinder. Freiburg: Herder Verlag. ISBN 978-3-451-38319-9

Autor
Prof. Dr. Jörg Maywald
Soziologe, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam und Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention
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Zitiervorschlag
Maywald, Jörg, 2020. Kinderschutz in der Kindertagesstätte [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 07.04.2020 [Zugriff am: 12.04.2021]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Kinderschutz-in-der-Kindertagesstaette

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