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Komm- und Geh-Struktur

Prof. Dr. Nurdin Thielemann

veröffentlicht am 11.11.2025

Englisch: come and go structure

Das Begriffspaar Komm-Struktur (auch Kommstruktur, Bring-Struktur) und Geh-Struktur (auch Gehstruktur, Gehzustruktur) kennzeichnet zwei grundlegende Formate zur Erreichbarkeit verschiedener Zielgruppen und ist damit der zentrale vorgeschaltete Mechanismus zur Gestaltung sozialstaatlicher Angebote sowie Ausdruck der Inklusivität des Versorgungssystems.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Zielgruppenbestimmung und -identifizierung
    1. 2.1 Sozialraumorientierte Bildungsarbeit und Erwachsenenbildung
    2. 2.2 Familienbildung und frühkindliche Förderung
    3. 2.3 Gesundheitsförderung und (sozialraumorientierte) Soziale Arbeit
    4. 2.4 Arbeitsförderung, Grundsicherung und Sozialhilfe
  3. 3 Mischformen in unterschiedlichen Handlungsfeldern
  4. 4 Wissenschaftliche Diskussion
  5. 5 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

Während Komm-Strukturen die traditionellen Formate der Versorgung mit sozialstaatlichen Angeboten im Wellfare-Mix abbilden, leisten Geh-Strukturen einen profunden Beitrag zur sozialen Teilhabe, Chancengleichheit und zur Überwindung von Bildungs- und Versorgungslücken und damit zur Bewältigung sozialer Notlagen exkludierter Adressaten, die keinen oder nicht ausreichenden Zugang zu Hilfen durch Komm-Strukturen erhalten (haben). Komm-Strukturen sind darauf ausgerichtet, dass Personen eigenaktiv ein Angebot aufsuchen. Geh-Strukturen hingegen tragen Angebote an Personen heran.

Die Ausweitung staatlicher Funktionen hat zu einem komplexen Gefüge von Institutionen und sozialstaatlichen Angeboten geführt. Der Pluralität von Angeboten stehen Klient:innen gegenüber, die als passiv wahrgenommen werden, sowie die sich darauf ergebende Forderung, Angebote stärker an die Lebenswelten der Menschen anzupassen (Grieshop et al. 2020; Stylianopoulos et al. 2023). Damit einhergehend wird die Aktualität der Komm-Struktur infrage gestellt. Es gilt zu beleuchten, ob reine Komm-Strukturen noch zeitgemäß sind oder ob Soziale Arbeit, Gesundheitsdienste und auch Bildungsinstitutionen vermehrt auf Geh-Strukturen umstellen sollten, um (nicht nur) schwer erreichbare Zielgruppen (Hard to reach) besser unterstützen zu können. Die notwendige Diskussion zeichnet sich mit Blick auf Arbeitsförderung, Grundsicherung und Sozialhilfe derzeit nicht ab. Ein Argument für den Ausbau der Geh-Struktur in diesen Bereichen wären jene Menschen, die keinerlei Leistungen beziehen, die sog. „stille Reserve“ (Lutz et al. 2021, S. 53), die aus unterschiedlichen Gründen Angebote und Leistungen, die über Komm-Strukturen adressiert werden, ablehnen (Sielaff und Wilke 2024).

Bisher bildet sich das Begriffspaar Komm-Struktur und Geh-Struktur nur randständig, mit beiläufigem Charakter, im wissenschaftlichen Diskurs ab. Das erscheint insofern überraschend, als dass es sich, wie benannt, um einen zentralen Mechanismus sozialstaatlicher Versorgungsperspektive handelt. Komm-Strukturen und Geh-Strukturen sind z.B. zu betrachten, wenn danach gefragt wird, ob und wie Menschen von ihren (Grund)Rechten Gebrauch machen können.

Der Sozialstaat ist durch eine Fragmentierung gekennzeichnet, d.h., dass zahlreiche Leistungssysteme und Angebote mit unterschiedlichen Zuständigkeiten nebeneinanderstehen, wodurch sich verschiedene, sich teils überschneidende, Strukturen herausgebildet haben. Zugleich entwickeln sich die sozialstaatlichen Angebote stetig weiter, etwa durch die Erweiterung von Transferleistungen hin zu präventiven und investiven Maßnahmen (Weßler-Poßberg et al. 2021).

Komm-Strukturen und Geh-Strukturen beziehen sich als sozialstaatliche Angebotsformate auf die Organisation und Bereitstellung sozialer Angebote durch den Staat und seine Institutionen (Bogumil und Gräfe 2024). Das Begriffspaar Komm- und Geh-Strukturen ist entsprechend aus der Perspektive des Sozialstaats zu verstehen. Ratsuchende Personen kommen entweder zum Sozialstaat, in Form von z.B. Ämtern, Beratungsstellen, etc., um ein Angebot wahrzunehmen oder der Sozialstaat, vertreten z.B. durch Sozialarbeiter:innen, sucht die Sozial- und damit Lebensräume potenzieller Ratsuchender auf, um Angebote zu offerieren. Sozialstaatliche Angebotsformate umfassen sowohl öffentliche als auch private und zivilgesellschaftliche Akteure. Der Wellfare-Mix (u.a. Evers und Olk 1996), respektive die Angebotslandschaft (Kurtenbach 2021), beschreibt die Gesamtheit aller aktiven Projekte und Maßnahmen an einem bestimmten Ort und analysiert deren Zusammenspiel sowie deren Einfluss auf soziale Inklusion und Prävention von Benachteiligung (ebd.).

2 Zielgruppenbestimmung und -identifizierung

Komm-Strukturen sind historisch gewachsen, kennzeichnend für die traditionelle sozialstaatliche Rolle, und prägen die Angebotsstruktur vieler sozialer und pädagogischer Einrichtungen sowie von Gesundheitsdiensten und Grundsicherungssystemen. Selbstzuweisung bildet dabei eine typische Komm-Struktur ab: Die Zielgruppe wird informiert und entscheidet selbst, das Angebot in Anspruch zu nehmen. Die Steuerung erfolgt über schriftliche Einladungen, Informationsmaterial oder offene Sprechstunden (Karačić 2024). Diese Angebotsstruktur setzt voraus, dass Hilfesuchende motiviert und in der Lage sind, den Weg zur Einrichtung zu finden und das Angebot aktiv in Anspruch zu nehmen. Die Verantwortung für die Kontaktaufnahme liegt entsprechend bei den Adressat:innen. Typische Beispiele sind Kontakt- und Beratungsstellen, niedrigschwellige Bildungsangebote, wie zum Beispiel Alphabetisierungskurse oder Kurse zur Gesundheitsförderung.

Geh-Strukturen sollen Barrieren wie Scham, Informationsdefizite, Mobilitätsprobleme oder institutionelles Misstrauen abbauen. Im Mittelpunkt stehen also Zielgruppen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Angebote aufsuchen können, wollen oder von jenen systematisch ausgeschlossen werden. Es sind also Zielgruppen einzubeziehen, die als schwer erreichbar gelten. Fachkräfte sind gefordert, eine aktive Ansprache zu gestalten und entsprechende Angebotsformate vorzuhalten, die dazu dienen, Zugangshürden zu überwinden. Hierbei werden z.B. durch Hausärzte, Sozialarbeiter:innen oder andere Gatekeeper gezielt Personen angesprochen und ggf. vermittelt. Als zentrales Argument für die Geh-Struktur erscheint die erhöhte Erreichbarkeit von benachteiligten oder isolierten Personen, da die Fachkräfte direkt in deren Lebenswelt intervenieren (Karačić 2024).

Komm-Strukturen und Geh-Strukturen sind sämtlichen Handlungsfeldern der Gesundheitsförderung, der Sozialen Arbeit und verschiedener Bildungsarrangements vorgelagert. Im Folgenden wurden beispielhafte Cluster gebildet, die sich aus der Übersicht der Literatur ergeben. Die Aufzählungen innerhalb der Cluster sind entsprechend als beispielhaft zu verstehen und nicht als vollständig.

2.1 Sozialraumorientierte Bildungsarbeit und Erwachsenenbildung

Komm-Struktur: Als „Ort der pädagogischen Eigenwelt“ (Krafeld 2004, S. 48) für Bildungsberatung und Weiterbildungsangebote an festen Standorten (z.B. Volkshochschulen, LernLäden) sind Komm-Strukturen etabliert. Sie erfordern, dass Rat- und Wissenssuchende von sich aus die Beratungsstellen oder Kurse aufsuchen. Adressiert werden vor allem bildungsnahe Zielgruppen, während bildungsferne Zielgruppen oft nicht erreicht werden können (Erdmann et al. 2024).

Geh-Struktur: In der Bildungsberatung und Alphabetisierung werden Geh-Strukturen genutzt, um Menschen anzusprechen, die klassische Komm-Strukturen nicht nutzen. Dazu zählen u.a. mobile Bildungsberatung, aufsuchende politische Bildung und sozialraumorientierte Ansätze. Hier gehen Berater:innen in soziale Räume (z.B. Nachbarschaftszentren, Familienzentren, öffentliche Plätze) und suchen gezielt den Kontakt zu schwer erreichbaren Zielgruppen (Bremer et al. 2011; Dietel 2012; Seus-Seberich 2018; Winkler 2021; Müller und Bräutigam 2024). Hierbei kann auch eine Überlagerung von Komm- und Geh-Strukturen angenommen werden, sofern Nachbarschafts- oder Familienzentren bereits selbst als ein sozialräumliches Angebot verstanden werden.

2.2 Familienbildung und frühkindliche Förderung

Komm-Struktur: Elternkurse, Eltern-Kind-Gruppen und institutionelle Familienbildungsangebote, die in Familienbildungsstätten oder Kitas stattfinden, sind Komm-Strukturen. Sie setzen voraus, dass Eltern das Angebot aktiv aufsuchen (Friedrich und Smolka 2012; Knör et al. 2023).

Geh-Struktur: Hausbesuchsprogramme wie Stadtteilmütter-Projekte, bei denen geschulte Fachkräfte oder Laien Familien zu Hause besuchen, ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang und erreichen insbesondere Familien, die sonst schwer zu erreichen wären (Friedrich und Smolka 2012).

2.3 Gesundheitsförderung und (sozialraumorientierte) Soziale Arbeit

Komm-Struktur: Viele gesundheitsbezogene Leistungen und sozialarbeiterische Beratungsangebote sind als Komm-Struktur organisiert, d.h. die Inanspruchnahme erfolgt auf Initiative der Betroffenen (Karačić 2024; Stylianopoulos et al. 2023). Beispielhaft: Suchtberatung, Präventionskurse, offene Kinder- und Jugendarbeit, Schuldenberatung, Wohnungsnotfallhilfe, Erziehungsberatung.

Geh-Struktur: Versorgungslücken sollen durch Geh-Strukturen geschlossen werden. Sie zielen darauf ab, Barrieren zu senken und auch vulnerable Gruppen zu erreichen, die die Angebote sonst nicht nutzen würden (Gebert et al. 2021; Winkelmann und Zedlick 2024; Schyma et al. 2024; Stylianopoulos et al. 2023). Beispielhaft: Aufsuchende Soziale Arbeit im (digitalen) Sozialraum/​Streetwork (online), sozialpädagogische Familienhilfe, präventive Hausbesuche bei älteren Menschen, mobile Suchthilfe, mobile Kontakt- und Beratungsteams.

2.4 Arbeitsförderung, Grundsicherung und Sozialhilfe

Komm-Struktur: Arbeitsförderung und Grundsicherung sind als reine Komm-Struktur durch die Bundesagentur für Arbeit organisiert. Jobcenter und Arbeitsämter gewähren Leistungen zur Grundsicherung nach persönlicher Vorstellung der unterstützungswürdigen Antragsberechtigten (SGB III § 309, SGB II § 59) (allgemeine Meldepflicht). Die Inanspruchnahme von Leistungen der Sozialhilfe ist gem. SGB XII als Komm-Struktur angelegt. Die Kontaktaufnahme erfolgt bei örtlichen (Kommunen) oder überörtlichen Leistungsträgern (z.B. Bezirke in Bayern) (SGB XII § 67 ff.).

3 Mischformen in unterschiedlichen Handlungsfeldern

Vereinzelt werden Komm- und Geh-Strukturen kombiniert. Beispielhaft:

  • Offene Kinder- und Jugendarbeit: Offene Jugendtreffs in Kombination mit mobiler Jugendarbeit/Streetwork.
  • Tagesgruppen: Kinder und Jugendliche kommen regelmäßig in die Einrichtung, gleichzeitig findet eine enge Zusammenarbeit mit den Familien im häuslichen Umfeld statt.
  • Kita-Sozialarbeit: Fachkräfte im Handlungsfeld Kita-Sozialarbeit können sowohl in der Kita, im Sozialraum oder im familiären, häuslichen Umfeld aktiv sein.
  • Schulsozialarbeit: Die Fachkräfte sind in der Schule präsent, agieren aber auch proaktiv, indem sie Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern gezielt ansprechen und begleiten.
  • Wohnungsnotfallhilfe: Einrichtungen, die sowohl offene Sprechstunden als auch aufsuchende Hilfen anbieten.
  • Allgemeiner Sozialer Dienst: Der ASD wird als Geh-Struktur organisiert, allerdings erfolgt die Kontaktaufnahme durch eine amtliche Ansprache.

4 Wissenschaftliche Diskussion

Komm-Strukturen und Geh-Strukturen werden in der wissenschaftlichen Diskussion bisher allenfalls nachrangig behandelt. Gleichwohl beide Schlagworte in zahlreichen Texten zu finden sind, wird das Begriffspaar selten expliziert, sondern als selbstverständlich oder selbsterklärend angenommen. In der Literatur werden Komm- und Geh-Strukturen unter folgenden Aspekten thematisiert:

  • Ergänzung der Strukturen: In vielen Bereichen wird empfohlen, Komm-Strukturen durch Geh-Strukturen zu ergänzen, um die Erreichbarkeit zu erhöhen und soziale Ungleichheiten zu verringern (u.a. Grieshop et al. 2020; Dietel 2012.
  • Flexibilisierung der Strukturen: Moderne Soziale Arbeit setzt zunehmend auf flexible Modelle, die je nach Bedarf Komm- und Geh-Strukturen kombinieren (u.a. Friedrich und Smolka 2012; Präßler 2023).
  • Verschiebung hin zu Geh-Strukturen: die Inanspruchnahme sozialstaatlicher Leistungen wird durch Geh-Strukturen signifikant erhöht, insbesondere bei schwer erreichbaren Zielgruppen (u.a. Mania 2021; Gebert et al. 2021; Grieshop et al. 2020)
  • Entwicklung von Alternativen: Vor allem im Rahmen der Sozialraumorientierung sind Alternativen zu denken (Engelke et al. 2018; Harrer 2020).
  • Sozialräumliche Betrachtungen: Komm-Strukturen und Geh-Strukturen werden im Zusammenhang mit der Konstruktion von Sozialraum, Sozialraumarbeit und Sozialraumorientierung diskutiert (u.a. Kessl et al. 2010, Abogast 2021).
  • Professionelles Handeln: Mit Blick auf das professionelle Handeln von Fachkräften wird die Vermittlung zwischen Institution und Klientel besprochen (u.a. Schweitzer 2014).
  • Digitalisierungspotenziale: Digitalisierung kann als standortunabhängige Unterstützung (z.B. Zugriff auf Fachverfahren) und Informationsgenerierung (Winkler 2021; Erdmann et al. 2024) von Komm-Struktur und Geh-Struktur verstanden werden.

5 Quellenangaben

Abogast, Mathias, 2021. Aufsuchende Soziale Arbeit als sozialräumliche und lebensweltorientierte Schadensminderung. Arbeitsfeld Aufsuchende Soziale Arbeit. In: Marcel Krebs, Roger Mäder und Tanya Mezzera, Hrsg. Soziale Arbeit und Sucht. Eine Bestandsaufnahme aus der Praxis. Wiesbaden: Springer VS, S. 175–192. ISBN 978-3-658-31993-9

Bogumil, Jörg und Philipp Gräfe, 2024. Fragmentierung der Sozialpolitik – Schnittstellen und Brüche zwischen unterschiedlichen Sozialpolitikfeldern. Ein Kurz-Überblick. DIFIS – Deutsches Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung, DIFIS-Impuls 2024. 9, S. 1–4. ISSN 2748-680X

Bremer, Helmut und Mark Kleemann-Göhring, 2011. Aufsuchende Bildungsarbeit: mit Vertrauen Brücken in bildungsferne Lebenswelten schlagen. In: Forum Erwachsenenbildung: die evangelische Zeitschrift für Bildung im Lebenslauf. 3, S. 53–56. ISSN 1433-769X

Dietel, Sylvana, 2012. Warum Komm-Strukturen der Bildungsberatung um Geh-Strukturen zu ergänzen sind. In: Forum Erwachsenenbildung: die evangelische Zeitschrift für Bildung im Lebenslauf. 4/12, S. 34–37. ISSN 1433-769X

Erdmann, Julian, Katrin Degen und Niels Brüggen, 2024. Bericht der wissenschaftlichen Begleitung von Digital Streetwork für das Jahr 2023 | Fokus: Klient:innen . München: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. ISBN 978-3-7815-6166-3

Ernst Engelke, Stefan Borrmann und Christian Spatscheck, 2018. Theorien der Sozialen Arbeit: Eine Einführung. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage, Freiburg im Breisgau: Lambertus. ISBN 978-3-7841-3100-9

Evers, Adalbert und Thomas Olk, Hrsg., 1996. Wohlfahrtspluralismus: vom Wohlfahrtsstaat zur Wohlfahrtsgesellschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag. ISBN 978-3-531-12741-5

Friedrich, Lena und Adelheid Smolka, 2012. Konzepte und Effekte familienbildender Angebote für Migranten zur Unterstützung frühkindlicher Förderung. In: Zeitschrift für Familienforschung. 24(2), S. 178–198. ISSN 1437-2940

Gebert, Anne, Matthias Brünett und Frank Weidner, 2021. Präventive Hausbesuche für vulnerable ältere Menschen – Zugangswege und Beiträge zur Sozialraumentwicklung. In: Pflege & Gesellschaft. 26(4), S. 308–323. ISSN 1430-9653

Grieshop, Melita, Joana Streffing, Britta Bacchetta und Dorothea Tegethof, 2020. Familiengutscheine in Projekten der Frühen Hilfen – Zugang zu Familien und Inanspruchnahme. In: Prävention und Gesundheitsförderung. 15, S. 122–128. ISSN 1861-6755

Harrer, Cornelia, 2020. Quartiersarbeit in Zeiten von Corona – Erste konzeptionelle Rück- und Ausblicke [online]. In: sozialraum.de. 12, Ausgabe 1/2020 [Zugriff am: 20.06.2025]. Verfügbar unter: https://www.sozialraum.de/quartiersarbeit-in-zeiten-von-corona.php

Karačić, Anemari, 2024. Wie kommen die Leistungen zu den ‚richtigen' Personen? Fallstricke in Selektionsprozessen der Zielgruppenbestimmung und Zielgruppenidentifizierung. In: Zeitschrift für Sozialreform. 70(4), S. 331–355. ISSN 2366-0295

Kessl, Fabian und Christian Reutlinger, 2010. Sozialraum: Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-92381-9

Knör, Emely, Janine Rüdisüli, Jutta Sechtig und Franziska Vogt, 2023. Typen von Familienzentren. Eine empirische Systematisierung basierend auf Angeboten der Familienbildung in der internationalen Bodenseeregion. In: Frühe Bildung. 12(4), S. 212–220 ISSN 2191-9186

Krafeld, Franz Joseph, 2004. Grundlagen und Methoden aufsuchender Jugendarbeit. Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-663-08051-0

Kurtenbach, Sebastian, 2021. Angebotslandschaft [online] [Zugriff am: 20.06.2025]. Verfügbar unter: https://sebastiankurtenbach.de/2021/12/20/angebotslandschaft/

Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, 2024. Angebotsstruktur [online] [Zugriff am: 20.06.2025]. Verfügbar unter: https://www.lzg.nrw.de/ges_foerd/ges_foerd_alter/hintergruende_fakten/fachinformationen/zentrale_Begriffe/index.html

Lutz, Ronald, Wolfgang Sartorius und Simon Titus, 2021. Lehrbuch der Wohnungslosenhilfe. Eine Einführung in Praxis, Positionen und Perspektiven. 4., überarbeitete Auflage. Weinheim Basel: Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-3094-5

Mania, Ewelina, 2021. Sozialraumorientierte Bildungsarbeit für sogenannte „bildungsferne Gruppen“. In: Hessischer Volkshochschulverband e.V., Hrsg. Hessische Blätter für Volksbildung (HBV). 2021(4), S. 31–40. ISSN 1860-3785

Müller, Matthias und Barbara Bräutigam, Hrsg., 2024. Aufsuchende Soziale Arbeit – Grundlagen, Praxisfelder und Fallbeispiele. Stuttgart: Kohlhammer Verlag. ISBN 978-3-17-040468-7

Präßler, Sara, 2023. Aufsuchende politische Bildung. Lernförderliche Bildungsarrangements am Beispiel eines Projekts aus dem Weiterbildungspakt Hessen. In: Hessische Blätter für Volksbildung. 73(3), S. 67–75. Bielefeld: wbv Publikation. ISSN 3052-1246

Schweitzer, Helmuth, 2014. Türöffner:innen und Brückenbauer:innen. In: Sozial Extra. 38, S. 18. ISSN 0931-279X

Schyma, P., T. Volhard und S. Miebach, 2024. Beratung der Zukunft-Blended Counseling am Beispiel von schwer erreichbaren Zielgruppen. In: Beratung bei ungewollter Schwangerschaft. Gießen: Psychosozial-Verlag, S. 379–398. ISBN 978-3-8379-6165-2

Seus-Seberich, Elfriede, 2018. Erziehungsberatung im Sozialraum/​Vernetzung. In: Stephan Witte, Hrsg. Erziehungsberatung: Standpunkte, Entwicklungen, Konzepte. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag, S. 38–50. ISSN 0032-7034

Sielaff, Mareike und Felix Wilke, 2024. Die Nichtinanspruchnahme von Grundsicherung als Bewältigungsstrategie. In: Michael Opielka und Felix Wilke, Hrsg. Der weite Weg zum Bürgergeld, Perspektiven der Sozialpolitik. Wiesbaden: Springer VS, S. 107–131. ISBN 978-3-658-43474-8

Stylianopoulos, Panagiotis, Laura Hertner, Ingo Schäfer, Andreas Heinz und Simone Penka, 2023. Erleichterter Zugang zur ambulanten Suchthilfe für Geflüchtete – Zum Umsetzungsstand von Strategien guter Praxis. In: SUCHT. 69(5), S. 224–234. ISSN 0940-4910

Weßler-Poßberg, Dagmar, Andreas Heimer, David Juncke und Anette Berg, 2021. Perspektiven für die Kinder- und Jugendpolitik im investierenden Sozialstaat – Mehr Chancen in benachteiligenden Lebenslagen durch gemeinsames Handeln. Policy Paper [online] [Zugriff am: 20.06.2025]. Verfügbar unter: https://www.stiftung-spi.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/veroeffentlichungen/2021_prognos_policypaper_soziale_praevention.pdf

Winkelmann, Johanna und Dyrk Zedlick, 2024. Krisenbewältigung vor Ort und Brücken bauen ins Regelsystem – Erste Erfahrungen eines Modellprojektes zur Stärkung der psychosozialen Versorgung von geflüchteten Menschen in der Stadt Leipzig. In: Sozialpsychiatrische Informationen. 54(4), S. 31–35. ISSN 2942-4895

Winkler, Jan, 2021. Digitale Kommunikation in der Bewährungshilfe – Ergebnisse einer Befragung von Proband:innen und Bewährungshelfer:innen. In: Bewährungshilfe – Soziales – Strafrecht – Kriminalpolitik. 68(3), S. 260–272. ISSN 2941-7295

Verfasst von
Prof. Dr. Nurdin Thielemann
Fachgebiet Sozialwissenschaften
IU Internationale Hochschule Magdeburg
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