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Korczak, Janusz

Agnieszka Maluga, Ulrich Bartosch

veröffentlicht am 12.04.2021

* 22.07.1878/1879 als Henryk Goldszmit in Warschau, Polen
† 05.08.1942 im Konzentrationslager Treblinka, Polen
(vermuteter Todestag; Dokumente, die Geburt, Namensgebung oder Todestag belegen sind nicht vorhanden bzw. im Zweiten Weltkrieg vernichtet worden)

Janusz Korczak (Henryk Goldszmit) war ein polnisch-jüdischer Schriftsteller, Kinderarzt und Pädagoge, der international als Denker und Verfechter von Kinderrechten bekannt geworden ist.

Überblick

  1. 1 Lebenslauf und Wirkungsgeschichte
    1. 1.1 Das Kind und der Jugendliche
    2. 1.2 Der Student
    3. 1.3 Der Kinderarzt
    4. 1.4 Der Pädagoge
    5. 1.5 Der Alte Doktor
  2. 2 Aktuelle Bedeutung/​Wirken
  3. 3 Quellenangaben
  4. 4 Literaturhinweise
  5. 5 Informationen im Internet

1 Lebenslauf und Wirkungsgeschichte

1.1 Das Kind und der Jugendliche

Geboren wurde Henryk Goldszmit alias Janusz Korczak 1878 oder 1879 (das genaue Geburtsjahr ist nicht bekannt) in Warschau. Er wuchs in einer jüdischen, gutbürgerlichen Familie auf, die sich im Geiste der jüdischen Aufklärung (Haskala) früh säkularisierte und in die polnische Gesellschaft assimilierte (Ungermann 2006, S. 28).

Józef Goldszmit, Korczaks Vater, war ein angesehener Warschauer Rechtsanwalt, und seine Mutter Cecilia stand dem Haushalt und den Bediensteten vor. Korczak hatte eine jüngere Schwester namens Anna.

Die Erziehung der Eltern orientierte sich vorwiegend an polnischen Werten und Bräuchen, mit der jüdischen Tradition hatte Korczak in seiner Kindheit wenige Berührungspunkte, wenngleich die Familie ihre jüdischen Wurzeln nicht verleugnete. Die Kinder wurden in einem liberalen Klima von Religionsfreiheit und Toleranz erzogen (Mortkowicz-Olczakowa 1967, S. 18–21). Seine frühen Kindheitsjahre waren geprägt durch eine steife Etikette, für deren Einhaltung das Hauspersonal sorgte. Korczak vermisste die in seinen Augen faszinierende, weil verbotene Straßenkindheit, die er aus dem Fenster beobachten konnte. Später verarbeitete er diese prägenden Erfahrungen und Erlebnisse autobiografisch in den gesellschaftskritischen Romanen „Kinder der Straße“ (1901) und „Kind des Salons“ (1906).

Der Vater verstarb 1896 in einer psychiatrischen Einrichtung an den Folgen von Syphilis. Korczak war zum Zeitpunkt seines Todes im jugendlichen Alter. Dem Tod des Vaters folgte ein gesellschaftlicher und sozialer Abstieg der Familie, die den wertvollen Hausstand verkaufen und in eine ärmlichere Wohngegend ziehen musste. Korczak unterstützte seine Familie finanziell, indem er Nachhilfestunden gab. Er beendete erfolgreich das humanistische Gymnasium in Warschau, das zu seiner Zeit unter russischer Hoheit stand (Pelzer 1989, S. 17). Seine in der Schulzeit gemachten negativen Erfahrungen schlugen sich in seiner späteren Schulkritik und Schulutopie nieder, die er u.a. in der Schrift „Die Schule des Lebens“ (Korczak 2002b, S. 311–456), veröffentlichte.

Auch den Tod des Vaters verarbeitete Janusz Korczak literarisch. Er stand im Mittelpunkt eines Theaterstückes, das der jugendliche Henryk Goldszmit bei jenem Wettbewerb einreichte, bei dem er den Künstlernamen Janusz Korczak annahm (Beiner und Dauzenroth 2010, S. 26).

Janusz Korczak war Zeit seines Lebens als Schriftsteller aktiv. Eine Zusammenstellung seiner journalistischen Arbeiten und ihre Kommentierung findet sich im Band 2 der Janusz Korczak Sämtliche Werke (Korczak 2002a).

Ein Blick in das Tagebuch des 14-jährigen Henryk Goldszmit zeigt einen Jungen, der sich sehr viele Gedanken um das Leben, die Welt und ihre Phänomene machte. Bereits im jugendlichen Alter fasste er den Entschluss, sich aufgrund einer tief verspürten Liebe zu Kindern an einer Studie über das Kind zu versuchen und sich in den Dienst des Kindes zu stellen (Korczak 2000a, S. 80).

1.2 Der Student

In turbulenten politischen, sozialen und gesellschaftlichen Zeiten begann Janusz Korczak 1889 ein Medizinstudium an der Universität Warschau (Zernack 1981, S. 44). Korczak wie auch seine Pädagogik bildeten sich im Geiste dieser revolutionären Zeit heraus, sie sind von den gesellschaftlichen Verhältnissen dieser vergangenen Epoche nicht zu trennen (Schulze in Korczak 1994, S. 445). Weihnachten 1899 wurde Janusz Korczak zusammen mit seinem späteren Warschauer Verleger, Jakub Mortkowicz und vielen anderen polnischen Intellektuellen inhaftiert (Olczak-Ronikier 2007, S. 99). Korczak hatte Anteil an der konspirativen Bewegung im Untergrund des zaristischen Warschaus und besuchte die Vorlesungen der „Fliegenden Universität Warschau“, einer der bekanntesten Bildungseinrichtungen des polnischen Untergrunds. Hier studierten und dozierten viele bedeutende polnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter die Physikerin Maria Curie-Skłodowska und Helena Radlińska, eine wichtige Protagonistin der theoretischen Grundlegung Sozialer Arbeit in Polen (Olczak-Ronikier 2012, S. 88 ff.; Schmied 2005, S. 113).

Eine mehrwöchige Auslandsreise führte Janusz Korczak im Sommer 1898 – den Spuren des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi folgend – nach Zürich (Beiner und Dauzenroth 2010, S. 28–33). Nachdem er als Student die Schweiz bereist hatte, führten ihn später weitere Reisen ins Ausland. 1907 hielt er sich ein halbes Jahr in Berlin auf, um sich als Mediziner anhand unterschiedlicher Fortbildungen und Hospitationen weiterzubilden. Eine andere Reise führte ihn 1910 für ein halbes Jahr nach Paris, der dritte Aufenthalt 1911 für mehrere Wochen nach London (Pelzer 1989, S. 30).

1.3 Der Kinderarzt

Von 1905–1912 war Janusz Korczak Stationsarzt im Warschauer Berson-Baumann-Spital, einer Kinderklinik für die verarmte jüdische Bevölkerung. In seiner siebenjährigen Tätigkeit als Kinderarzt versuchte er vorwiegend die hohe Kindersterblichkeit zu bekämpfen. Aus dieser beruflichen Tätigkeit entstammen zahlreiche sozialmedizinische Schriften. Die Janusz Korczak Sämtliche Werke weisen diese Schriften und ihre Kommentierung im Band 8 aus (Korczak 1999b).

Unterbrochen wurde seine Tätigkeit als Mediziner durch einen Einsatz als Kriegsarzt im russisch-japanischen Krieg von 1905–1906, der Korczak bis in die Mandschurei führte. Die erlebten Kriegstraumata verarbeitete er in journalistischen Arbeiten und schilderte seine Eindrücke aus dem russisch-japanischen Krieg in Artikeln für die Zeitung „Głos“ (Korczak 1999b, S. 70–78).

Dr. Henryk Goldszmit engagierte sich neben seiner Arzttätigkeit in seinen Urlauben auch als Erzieher in den Warschauer Sommerkolonien, mehrwöchigen Landaufenthalten für verarmte jüdische und polnische Kinder. Hier sammelte er seine ersten pädagogischen Erfahrungen. Seine Beobachtungen und Reflexionen aus den Sommerkolonien veröffentliche er in den zwei Bänden „Die Mojscheks, Joscheks und Sruleks“ (1907) sowie „Die Józefs, Jasieks und Franeks“ (1908) (Korczak 1999a).

Als systemkritischer Arzt kämpfte Korczak für die Emanzipation von Arbeitern, Frauen und Kindern. Seiner und der Ohnmacht von sterbenden Kindern und leidenden Eltern ausgesetzt, verließ er 1911 das Krankenhaus.

1.4 Der Pädagoge

Bereits als Medizinstudent wurde Janusz Korczak sozialpädagogisch tätig und arbeitete u.a. mit Warschauer Straßenkindern. Weiter gab er Kurse an der Fliegenden Universität zu sozialpädagogischen Fragestellungen. Er engagierte sich in der Warschauer Wohltätigkeitsgesellschaft, die Lesesäle für die armen Warschauer Jugendlichen und Straßenkinder unterhielt, um ihnen den Zugang zu anspruchsvollen Büchern zu ermöglichen (Olczak-Ronikier 2012, S. 91).

Der Weg aus dem Kinderspital führte ihn in den Mikrokosmos einer Kindergesellschaft, die er in den Ferienkolonien als Arzt bereits begleiten gelernt hatte. Im Herbst 1911 löste Korczak seine private Wohnung auf und zog zusammen mit den jüdischen Waisenhauskindern in das neu erbaute Waisenhaus „Dom Sierot“ (Haus der Waisen) ein. In dieser neuen Tätigkeit als Leiter des Waisenhauses „Dom Sierot“ vereinte er seine medizinische und pädagogische Haltung in dem Rollenbündel eines Arzt-Pädagogen (Kirchner 1984).

Seine Anwesenheit in Warschau wurde durch einen erneuten Kriegseinsatz als Militärarzt zwischen 1914–1918 unterbrochen. In dieser Zeit leitete Stefania Wilczyńska das Waisenhaus.

In den Wirren des Ersten Weltkrieges begann Korczak mit dem ersten Teil seines pädagogischen Hauptwerks „Das Kind in der Familie“, das im Dezember 1918 veröffentlicht wurde. Drei weitere Teile folgten und erschienen als Tetralogie 1920 unter dem Titel „Wie liebt man ein Kind“ (Korczak 1999c). Mit dieser paradigmatischen Schrift etablierte sich Korczak als konstitutioneller Pädagoge, der seine Pädagogik auf die Basis von Rechten stellte (Bartosch, Maluga et al. 2015). Das Herzstück seiner Pädagogik der Achtung dem Kind gegenüber bildet die Magna Charta Libertatis, das Grundgesetz für das Kind. Damit stellte er das Erzieher-Zögling-Verhältnis auf das Fundament von Partizipation, Achtung und Demokratie. Mit der Veröffentlichung von „Das Recht des Kindes auf Achtung“ (Korczak 1999c) skizzierte Korczak 1929 den ethischen Überbau seiner vorherigen Überlegungen und positionierte sich als Kämpfer gegen die Geringschätzung der Erwachsenen Kindern gegenüber.

Während seiner Abwesenheit im Ersten Weltkrieg lernte Korczak in Kiew die Erzieherin Maryna Rogowska-Falska kennen. Sie leitete in der Ukraine ein Internat für polnische Waisenkinder. Zusammen mit Falska entwickelte er eine Erziehungsdidaktik, die sie später gemeinsam in den Warschauer Waisenhäusern verfeinerten. Gemeinsam mit Falska, die nach dem Ersten Weltkrieg zurück nach Warschau kam, eröffnete Korczak 1919 das Warschauer Waisenhaus „Nasz Dom“ (Unser Haus) für polnische (Halb-)Waisen. Mit den Jahren kamen weitere sozialpädagogische Einrichtungen hinzu, die an die Waisenhäuser angebunden waren (Pelzer 1989, S. 88; Ungermann 2006, S. 115, 172):

  • 1921 wurde das Haus Różyczka (Röschen) als Ferienkolonie in Gocławek eröffnet. Es diente ab 1928 den kleinsten Bewohnern des Dom Sierot als Zuhause.
  • 1927 gründete sich in Gocławek ein Internat für Kinder mit besonderem Förderbedarf und ein Jahr später ein Kindergarten.  
  • Ab 1925 wurde in der Burse des „Dom Sierot“, einem an das Waisenhaus angeschlossenen Internat für angehende Erzieherinnen und Erzieher, das pädagogische Fachpersonal ausgebildet; ab 1928 auch im „Nasz Dom“.

Seine Anwesenheit in Warschau unterbrach Korczak mit zwei Aufenthalten in Eretz Israel, die er in den Jahren 1934 und 1936 unternahm (Eindrücke und Briefwechsel aus dieser Zeit Korczak 2005a, S. 17–145).

Das pädagogische Konzept einer konstitutionellen Pädagogik und die damit verbundenen partizipativen Erziehungsmethoden von Janusz Korczak und seinen beiden Kolleginnen Stefania Wilczyńska und Maryna Falska wurden national und international diskutiert. Namhafte Größen der Wissenschaft, wie Jean Piaget, haben in den Warschauer Einrichtungen hospitiert (Brumlik 2010, S. 241).

1.5 Der Alte Doktor

Am 01.09.1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Angriff deutscher Truppen auf Polen. Deutsche Soldaten marschierten am 09.09.1939 in Warschau ein. Da das Waisenhaus Dom Sierot außerhalb der für die Juden definierten Grenzen des Warschauer Ghettos lag, das im Oktober 1940 entstand, musste es seinen Standort von der Krochmalna 92 in das Ghetto verlegen.

Die Zwangsverlegung in das neue Haus, von da an gelegen an der Ecke Siennastraße 16/Śliskastraße 9, wurde zusammen mit den Kindern und dem Waisenhauspersonal organisiert. Zugänglich war das Haus nur durch einen kleinen, unscheinbaren Nebeneingang, den Haupteingang ließ Korczak zumauern (Pelzer 1989, S. 118).

Im Frühling 1942 begann Janusz Korczak sein Vermächtnis in Form eines Tagebuches festzuhalten. Am 04. August 1942 endet das Ghettotagebuch. Am 05. August 1942 verlieren sich die Spuren von Janusz Korczak, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von „Dom Sierot“ sowie den Kindern auf dem Weg zum Warschauer Umschlagplatz.

Igor Newerly, Korczaks langjährigem Mitarbeiter ist zu verdanken, dass sein Ghettotagebuch vor der Zerstörung bewahrt werden konnte. Newerly mauerte das Tagebuch in die Wände des Waisenhauses „Nasz Dom“ ein und veröffentlichte sie nach Kriegsende (Beiner und Dauzenroth 2010, S. 15).

2 Aktuelle Bedeutung/​Wirken

In Polen galt Janusz Korczak Zeit seines Lebens als anerkannte Autorität zu Fragen der Bildung, Erziehung und Gesundheit von Kindern. Mit der posthumen Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Jahr 1972 wurde er in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und erfährt vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Partizipation und Kinderrechte zunehmende Beachtung.

Die 16 Bände starke „Janusz Korczak Sämtliche Werke“ wurde zwischen 1996 und 2010 (je nach Band) unter anderem durch Friedhelm Beiner, Erich Dauzenroth, Silvia Ungermann und Michael Kirchner kommentiert und herausgegeben.

Janusz Korczaks Pädagogik ist nach wie vor eine wichtige Reflexionsfolie für innovative Konzepte von Bildung und Erziehung in unterschiedlichen Handlungsfeldern, wie beispielweise zu Fragen der Partizipation in Bildungseinrichtungen (Hansen et al. 2011), der Gestaltung frühkindlicher Bildungsprozesse in der Kindertageseinrichtung (Wyrobnik 2021) oder der Frage nach Kinderrechten im Kinderhospiz (Maluga 2020).

3 Quellenangaben

Bartosch, Ulrich. Agnieszka Maluga, Christiane Bartosch und Michael Schieder, Hrsg., 2015. Konstitutionelle Pädagogik als Grundlage demokratischer Entwicklung: Annäherungen an ein Gespräch mit Janusz Korczak. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-2049-3 [Rezension bei socialnet]

Beiner, Friedhelm und Erich Dauzenroth, 2010. Themen seines Lebens: Kalendarium: Werk-Biographie. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 16. ISBN 978-3-579-02355-7

Brumlik, Micha, 2010. Demokratie/​demokratische Erziehung. In: Dietrich Benner und Jürgen Oelkers, Hrsg. Historisches Wörterbuch der Pädagogik. Weinheim: Beltz, S. 232–243. ISBN 978-3-407-83169-9

Hansen, Rüdiger, Raingard Knauer und Benedikt Sturzenhecker, 2011. Partizipation in Kindertageseinrichtungen: So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Weimar: verlag das netz. ISBN 978-3-86892-046-8 [Rezension bei socialnet]

Kirchner, Michael, 1984. Janusz Korczak: „Wo ist aber der Arzt – der Mensch ist?“ – Gedanken zu seiner Anthropologie. In: Friedhelm Beiner, Hrsg. Zweites Wuppertaler Korczak-Kolloquium 1984. Korczak-Forschung und -rezeption. Wuppertal, S. 31–51

Korczak, Janusz, 1994. Der kleine König Macius: Eine Geschichte in zwei Teilen für Kinder und Erwachsene. 3. Auflage. Freiburg: Herder. ISBN 978-3-451-04322-2

Korczak, Janusz, 1999a. Eindrücke und Notizen aus Sommerkolonien: Die Mojscheks, Joscheks und Sruleks. Die Józeks, Jasieks und Franeks. Ruhm. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 10. ISBN 978-3-579-02349-6

Korczak, Janusz, 1999b. Sozialmedizinische Schriften. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 8. ISBN 978-3-579-02347-2

Korczak, Janusz, 1999c. Wie liebt man ein Kind. Erziehungsmomente. Das Recht des Kindes auf Achtung. Fröhliche Pädagogik. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 4. ISBN 978-3-579-02343-4

Korczak, Janusz, 2000a. Bobo. Die verhängnisvolle Woche. Beichte eines Schmetterlings. Wenn ich wieder klein bin. Regeln des Lebens. Über die Einsamkeit. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 3. ISBN 978-3-579-02342-7

Korczak, Janusz, 2002a. Humoresken, Satiren, albernes Zeug. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 2. ISBN 978-3-579-02341-0

Korczak, Janusz, 2002b. Sozialkritische Publizistik: Die Schule des Lebens. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 7. ISBN 978-3-579-02346-5

Korczak, Janusz, 2005a. Briefe und Palästina-Reisen. Dokumente aus den Kriegs- und Ghetto-Jahren. Tagebuch – Erinnerungen. Varia. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. Janusz Korczak Sämtliche Werke, Bd. 15. ISBN 978-3-579-02354-0

Maluga, Agnieszka, 2020. Die Rechte des Kindes und der Tod: Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung in der Kinderhospizarbeit. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-2365-4

Mortkowicz-Olczakowa, Hanna, 1967. Janusz Korczak: Arzt und Pädagoge. München: Anton Pustet

Olczak-Ronikier, Joanna, 2007. Im Garten der Erinnerung: Eine europäische Jahrhundertfamilie. Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag. ISBN 978-3-7466-2398-6

Olczak-Ronikier, Joanna, 2012. Korczak: Próba biografii. Warschau: Wydawn. W.A.B. ISBN 978-83-7414-077-5

Pelzer, Wolfgang, 1989. Janusz Korczak: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. ISBN 978-3-499-50362-7

Schmied, Ewa, 2005. Ausbildung für Soziale Berufe in Polen. In: Franz Hamburger, Hrsg. Ausbildung für soziale Berufe in Europa. Frankfurt am Main: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, S. 112–128. Berichte und Materialien aus Wissenschaft und Praxis, Bd. 2. ISBN 978-3-88493-191-2

Ungermann, Silvia, 2006. Die Pädagogik Janusz Korczaks: Theoretische Grundlegung und praktische Verwirklichung 1896–1942. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. ISBN 978-3-579-05232-8

Wyrobnik, Irit, 2021. Korczaks Pädagogik heute: Wertschätzung, Partizipation und Lebensfreude in der Kita. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 978-3-525-70305-2

Zernack, Klaus, 1981. Die politisch-gesellschaftliche Situation Polens zur Zeit Janusz Korczaks. In: Werner Licharz und Erich Dauzenroth, Hrsg. Janusz Korczak in seiner und in unserer Zeit. Frankfurt am Main: Haag & Herchen. ISBN 978-3-88129-435-5

4 Literaturhinweise

Bartosch, Ulrich. Agnieszka Maluga, Christiane Bartosch und Michael Schieder, Hrsg., 2015. Konstitutionelle Pädagogik als Grundlage demokratischer Entwicklung: Annäherungen an ein Gespräch mit Janusz Korczak. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-2049-3 [Rezension bei socialnet]

Beiner, Friedhelm, 2008. Was Kindern zusteht: Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. ISBN 978-3-579-08041-3

Kerber-Ganse, Waltraut, 2009. Die Menschenrechte des Kindes. Die UN- Kinderrechtskonvention und die Pädagogik von Janusz Korczak. Versuch einer Perspektivenverschränkung. Opladen: Barbara Budrich. ISBN 978-3-86649-259-2 [Rezension bei socialnet]

Kirchner, Michael, Sabine Andresen und Kristina Schierbaum, 2018. Janusz Korczaks ‚schöpferisches Nichtwissen‘ vom Kind: Beiträge zur Kindheitsforschung. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-658-11684-2 [Rezension bei socialnet]

Manfred Liebel, Hrsg., 2013. Janusz Korczak – Pionier der Kinderrechte: Ein internationales Symposium. Berlin: Lit. ISBN 978-3-643-12068-7 [Rezension bei socialnet]

Steiger, Siegfried, Agnieszka Maluga und Ulrich Bartosch, Hrsg., 2015. Der Blick ins Freie. Im Diskurs mit Janusz Korczak. Mit künstlerischen Arbeiten von Itzchak Belfer und Jakob Steiger. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-2207-7 [Rezension bei socialnet]

Hebenstreit, Sigurd, 2017. Janusz Korczak. Leben – Werk – Praxis. Ein Studienbuch. Weinheim: Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-3691-6 [Rezension bei socialnet]

Ungermann, Silvia, 2006. Die Pädagogik Janusz Korczaks: Theoretische Grundlegung und praktische Verwirklichung 1896–1942. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. ISBN 978-3-579-05232-8

Sobecki, Malgorzata, 2008. Janusz Korczak neu entdeckt: Pädologe und Erziehungsreformer. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-1653-3 [Rezension bei socialnet]

5 Informationen im Internet

AutorInnen
Dr. Agnieszka Maluga
Vertretungsprofessur für Soziale Arbeit und Diversität an der Hochschule Augsburg
Vorsitzende der Deutschen Korczak-Gesellschaft e.V.
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Prof. Dr. Ulrich Bartosch
Präsident der Universität Passau
Bis 2019 Professur für Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) seit 2009; Mitglied im Team deutscher Bologna-Experten des DAAD (2007-2013); ehem. Vorsitzender des deutschen Fachbereichstages Soziale Arbeit (2006-2012)
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Zitiervorschlag
Maluga, Agnieszka und Ulrich Bartosch, 2021. Korczak, Janusz [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 12.04.2021 [Zugriff am: 10.05.2021]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Korczak-Janusz

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