Naturpädagogik
Ingrid Miklitz
veröffentlicht am 12.05.2025
Naturpädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik, die Kenntnisse und Verständnis von Natur, Umwelt und ökologischen Zusammenhängen vermittelt und sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Begriffsbestimmung
- 3 Vorläufer und Wegbereiter der heutigen Naturpädagogik
- 4 Ziele
- 5 Methoden
- 6 Natur tut gut
- 7 Herausforderungen für eine zeitgemäße Naturpädagogik
- 8 Anpassung und Neuorientierung in der Naturpädagogik
- 9 Standards und Qualitätsmerkmale
- 10 Quellenangaben
- 11 Literaturhinweise
1 Zusammenfassung
Das große Sehnen nach „Naturschönem“ erlebt paradoxerweise angesichts einer zunehmend gestressten und ums Überleben kämpfenden Natur eine Renaissance. Sowohl in der Familie als auch in den Bildungsinstitutionen ist man bemüht, vor allem Kindern und Jugendlichen Zugänge zur Natur zu ermöglichen. Zu einem besseren Verständnis des Hier und Jetzt führt der Blick auf die Entstehungsgeschichte der Naturpädagogik. Heute verfügt die Naturpädagogik über ein vielfältiges Methodenrepertoire, um ihre Ziele umzusetzen. Die rasant fortschreitenden Klimaveränderungen stellen die naturpädagogisch Tätigen vor neue Herausforderungen.
2 Begriffsbestimmung
So wie es nicht „die“ Waldpädagogik gibt, ist auch die Naturpädagogik in ihren Ausprägungen sehr unterschiedlich. Die nachfolgend aufgeführten Kennzeichen finden sich in fast allen Veröffentlichungen in der Literatur und der Anbieter:innen naturpädagogischer Kurse/​Veranstaltungen wieder.
- Durch die Naturpädagogik sollen insbesondere Kinder und Jugendliche an die Natur herangeführt werden.
- Die Naturpädagogik nutzt i.d.R. erschlossene, von Menschenhand gestaltete, das heißt auch überformte Bereiche in der Natur.
- Sie hat den Anspruch, die Verbindung des Menschen zur Natur zu fördern und zu vertiefen.
- Im Rahmen geplanter und mehr oder weniger strukturierter Naturbegegnungen werden Erfahrungen aus erster Hand, also im realen Naturraum, ermöglicht.
- Naturpädagogik nutzt hier die Wirkungen sinnesreicher Erfahrungen.
- Sie setzt zur Umsetzung ihrer Ziele vielfältige Methoden ein.
- Zur Naturpädagogik gehört die Wissensvermittlung über die Lebensweisen von Pflanzen und Tieren, die im näheren Umfeld und/oder in den pädagogisch genutzten Naturbereichen leben.
- Bei Kindern steht die Wissensvermittlung nicht im Vordergrund der pädagogischen Bemühungen.
- Die Naturpädagogik verfolgt grundsätzlich andere Ziele als die Naturraumpädagogik (Miklitz 2025, S. 28 ff.).
Die Naturraumpädagogik hat den Anspruch, vor der pädagogischen Nutzung eines bestimmten Raumes in der Natur diesen Platz in Augenschein zu nehmen. Es soll so wahrgenommen und berücksichtigt werden, was hier bereits lebt und neben uns Menschen auch existieren möchte. Es ist ein mitweltaffiner Ansatz, der in der Folge bestenfalls zu einer willentlichen Selbstbeschränkung der menschlichen Einwirkungen/​Auswirkungen auf pädagogisch genutzte Naturräume führt. Die Naturraumpädagogik sieht also naturpädagogisch genutzte Räume weniger unter Nutzungsaspekten (z.B. ihrem Spaß- und Abenteuerpotenzial für Nutzer:innen), sondern primär als einen Lebensraum, den der Mensch mit vielen anderen belebten und unbelebten Phänomenen teilt.
Die Wildnispädagogik setzt wieder andere Schwerpunkte. Viele Inhalte orientieren sich an den primitiven Techniken indigener Völker. So werden zum Beispiel Fertigkeiten vermittelt, wie das Entfachen eines Feuers oder das Bauen eines Unterstandes/​einer Laubhütte mit einfachsten Hilfsmitteln.
3 Vorläufer und Wegbereiter der heutigen Naturpädagogik
Wichtige Impulse für eine naturpädagogische Bewegung gehen von den skandinavischen Ländern aus. Dort gibt es bereits seit den 1950er-Jahren Institutionen, die das Ziel verfolgen, die Verbindung von Mensch und Natur zu stärken. So gibt es in Schweden seit 1892 die Organisation „Friluftsfränjandet“, die Aktivitäten im naturpädagogischen Bereich ganzjährig für alle Altersstufen anbietet (Miklitz 2021, S. 14).
Die Jahre nach 1970 sind geprägt durch die Entstehung einer Umweltbewegung, die von den politisch Verantwortlichen einen verstärkten Umweltschutz einfordert. Umweltschäden, wie z.B. die zunehmende Gewässer- und Grundwasserverschmutzung, das Ozonloch und das Waldsterben führen in der Bevölkerung zu einem Bewusstsein für die Fragilität der Umwelt. Auch die Gefahr einer zunehmenden Naturentfremdung wird diskutiert. Vor diesem Hintergrund kann sich die Partei „Die Grünen“ politisch etablieren. Die Notwendigkeit der Schaffung eines Umweltbewusstseins rückt vermehrt in den Fokus des öffentlichen Interesses. Mit Blick auf die nachfolgenden Generationen erwacht ein Bewusstsein für die Verantwortung, die Umwelt zu erhalten und ggf. auch zu schützen. Das schlägt sich auch politisch nieder. So wird 1972 von der Kultusministerkonferenz ein Programm beschlossen, durch das Aktionen zur Förderung des Umweltbewusstseins ermöglicht werden soll. Diesen Impuls greifen Schulen, Kindergärten und Jugendgruppen auf.
In den 1980er-Jahren werden reformpädagogische Ansätze wieder aufgenommen und diskutiert. Kurt Hahn gründet 1919 das Internat Salem. Er sucht und findet durch die von ihm mitbegründete Erlebnispädagogik den Schlüssel zu einer Verbindung zwischen Bildung und Erziehung. Dieser Anspruch findet seinen Niederschlag u.a. im Engagement der Internatsschülerinnen und -schüler bis in die soziale Wirklichkeit des Schulumfeldes hinein. Sein Outward-Bound-Konzept soll die einzelnen Schülerinnen und Schüler durch Erlebnisse in der Natur in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. 1988 wird die Naturschule Freiburg gegründet. Es entstehen in rascher Folge weitere Fortbildungsinstitutionen, die vor allem für im Bereich der Bildung Tätige passende Kursangebote entwickeln. Es gibt nun zertifizierte Lehrgänge, in denen man einen Abschluss zur Naturpädagogin und zum Naturpädagogen erwerben kann.
Der aus Nordkalifornien stammende Natur- und Erlebnispädagoge Joseph Cornell entwirft das Konzept des „Flow-Learning“ (fließendes Lernen), das sich ab den 1980er-Jahren und in den 1990er-Jahren in vielen Ländern verbreitet. Ein von ihm entwickeltes Vier-Phasen-Modell versucht zudem, spielerisch ökologische Zusammenhänge zu vermitteln. Viele der in seinen Büchern beschriebenen Methoden und Spiele werden in Umwelterziehungsprogrammen eingesetzt. Cornell geht es vermehrt um eine emotionale, sinnesreiche Annäherung an die Natur.
Auch in der Umweltpädagogik erkennt man, dass das Vermitteln von Faktenwissen (z.B. über Ökobilanz/ökologischer Fußabdruck) allein nicht ausreicht, um Menschen zu einem umweltbewussteren Handeln zu motivieren. Es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass sinnesreiche, emotionale Primärerfahrungen in der realen Natur belastbare Zugänge zur Einsicht in die Notwendigkeit eines umweltverträglichen Lebensstils eröffnen.
Mit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verbinden sich viele Hoffnungen auf einen sorgsameren Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen. Hier wird der Begriff Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geprägt.
Die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung nutzt die Potenziale der Naturpädagogik und die Anbieter:innen auf dem naturpädagogischen Markt integrieren ihrerseits BNE-Aspekte in ihre Programme und Angebote.
Im Jahr 1993 öffnet der erste staatlich anerkannte Waldkindergarten in Flensburg. Viele Regelkindergärten lassen sich durch die Waldkindergärten anregen und führen z.B. Waldtage, Waldprojekte und Waldwochen durch.
Nach 2000 kooperieren Schulen verstärkt mit außerschulischen Bildungsträgern und arbeiten an der nachhaltigen Umgestaltung von Schulhöfen (z.B. durch Entsiegelung und Begrünung von Flächen), Klassenzimmern und ökologisch verantwortbaren Klassenfahrten etc. In einigen Bundesländern können angehende Erzieherinnen das Fach Naturpädagogik (als Wahlpflichtfach) wählen.
Der zunehmende Medienkonsum führt verstärkt ab 2010 zu einer „Verhäuslichung“ von Kindheit. Naturbegegnungen finden kaum noch eigeninitiativ im Wohnumfeld, sondern vermehrt geplant/​organisiert statt. Der Anbietermarkt im Bereich der Naturpädagogik nimmt in den Folgejahren in gleichem Maße zu, wie das eigeninitiierte Entdecken und Bespielen des großen „Draußen“ abnimmt.
Das nachfolgende Zitat spiegelt persönliche Kindheitserinnerungen aus den Siebzigerjahren wider. Zu dieser Zeit gingen Kinder noch „ströpen“: Sie hielten sich in ihrem wohnnahen Umfeld häufig ohne die Anwesenheit von Erwachsenen/pädagogischen Fachkräften im Naturraum auf.
„‚Geht raus spielen …‘, sagten die Erwachsenen. Wir wurden nicht auf eine weiche Landung vorbereitet. Wir schlugen auf hartem Boden auf, in wilder Landschaft. Es waren besondere Schmerzen, die wir ertrugen. Wenn etwas schwierig und schmerzhaft war, war es gut. Es war der Preis der Freiheit. Und den zahlten wir nur zu gerne“ (Miklitz 2015, S. 5).
4 Ziele
- Die Naturpädagogik ist bestrebt, die Beziehung zwischen Natur und Mensch zu vertiefen, bzw. sie herzustellen. Dies ist eine wichtige Aufgabe, denn für immer weniger Kinder gehören regelmäßige Naturerlebnisse zum Alltag.
- Durch Naturbegegnungen soll die kindliche Neugier erhalten und/oder geweckt werden.
- Die Annäherung an Naturphänomene soll Kindern Spaß machen. Sie erfolgt i.d.R. auf spielerische Art und Weise.
- Die Naturpädagogik ermöglicht allsinnliche Erfahrungen aus erster Hand/Primärerfahrungen.
- Durch die vielfältigen Umgebungsstrukturen in der Natur wird bei einem Aufenthalt in ihr die Entfaltung individueller, aber auch kollektiver Potenziale ermöglicht.
- Die Naturpädagogik stellt den Menschen als ganzheitliches Wesen in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen: Körper, Gefühl und Intellekt sollen gleichermaßen angesprochen werden.
- Der Aufenthalt in der Natur ermöglicht besondere Körpererfahrungen, wie zum Beispiel das Gehen auf unebenem Boden.
5 Methoden
Die Methoden, mit denen die Naturpädagogik arbeitet, sind sehr umfangreich. Die folgenden Beispiele sind häufig angewandte Methoden:
- Erfahrungen, die es Menschen ermöglichen, die Natur mit allen Sinnen erfassen, zum Beispiel durch Lauschen, Riechen, Schmecken, Fühlen
- Naturbeobachtungen, die das Wissen um die Beheimatung von Pflanzen und Tieren im Lebensumfeld sichtbar und verstehbar werden lassen
- Aktivitäten, die auf spielerische Art und Weise das Lernen mit und von der Natur ermöglichen
- Aktionen, die Fertigkeiten im „Naturhandwerk“ vermitteln, zum Beispiel das Herstellen von Gegenständen aus Naturmaterialien
- Umweltprojekte, wie Müllsammel-Aktion, Vogelzählung, Baumpflanzaktion oder das Anlegen von insektenfreundlichen Gärten
- Erlebnisführungen in der Nacht/​Morgen- und Abenddämmerung
- Waldspaziergänge mit naturpädagogischer Begleitung
6 Natur tut gut
Die Erwartungen und der Glaube an die positiven Wirkungen der Natur auf den Menschen sind groß. Forschungen belegen diese Annahme. So kann ein Aufenthalt von 20 Minuten in der Natur den Cortisolspiegel (Stresshormon) deutlich senken (Hunter et al. 2019).
Es ist besorgniserregend, dass die Zeit, die sowohl Kinder als auch Erwachsene draußen verbringen, immer mehr abnimmt. Dem kann die Naturpädagogik durch niedrigschwellige, d.h. auch passgenaue und möglichst wohnortnahe Angebote, entgegenwirken. So ermöglicht der Aufenthalt in der Natur einen Ausgleich zur Bewegungsarmut in geschlossenen Räumlichkeiten.
7 Herausforderungen für eine zeitgemäße Naturpädagogik
Vor dem Hintergrund sich zunehmend schneller verändernder klimatischer Einflussfaktoren steht die Naturpädagogik vor besonderen Herausforderungen:
- der Notwendigkeit von Anpassungen in Zeiten eines sich verändernden Klimas
- dem Problem der potenziell größer werdenden Distanzen zwischen Wohnort und geeigneten Naturflächen, die naturpädagogisch genutzt werden können
- der unverminderten Holzentnahme bei gleichzeitig zurückgehendem Nachwachsen von Bäumen/Sträuchern durch Hitze-/​Trockenstress und Sturmschäden, wodurch es zur Abnahme geeigneter und verfügbarer Flächen kommt
- der Abnahme von Zeitfenstern, in denen man davon ausgehen kann, dass Gefährdungen durch Witterungsereignisse kalkulierbar bleiben (z.B. durch häufigere Morgen-Gewitter)
- einem ausufernden Medienkonsum von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- einer Pädagogik, die neue Geschichten/​Narrative braucht, um vor allem Kinder und Jugendliche emotional zu erreichen (Mitweltgeschichten; Miklitz 2022)
- der Abkehr von einem eher anthropozentrisch ausgerichteten Ansatz, der den Menschen im Zentrum der pädagogischen Bemühungen sieht (dazu Naturraumpädagogik). Dieser Sichtweise steht die Notwendigkeit der Anerkennung eines Eigenwertes der Natur, auch und gerade abseits von Nützlichkeitserwägungen, entgegen
- der Entwicklung von Nachhaltigkeit-Standards für naturpädagogisch genutzte Flächen/Plätze (Miklitz 2023, S. 133 ff.)
8 Anpassung und Neuorientierung in der Naturpädagogik
Anpassungen bedeuten Veränderung und Neuorientierung. Sie bedeuten auch Verzicht und Neuanfang auf der Grundlage eines mitweltaffinen Wertekanons und Wertebewusstseins. Es gibt hoffnungsvolle Anzeichen für solche Veränderungen.
„Die“ Naturpädagogik gibt es nicht. Es zeichnet sich aber ab, dass der Umwelt-Begriff zunehmend durch den Begriff Mitwelt ersetzt wird. Die Naturpädagogik folgt damit einem allgemein beobachtbaren Mainstream. Auslöser ist die zunehmend fühlbare und sichtbare Klimakrise. Der Begriff Umwelt setzt den Menschen ins Zentrum des Geschehens und vernachlässigt seine Abhängigkeit und Verwobenheit in einem größeren, allumfassenden planetaren Lebensnetzwerk.
Es kommt nun verstärkt zu einem Austausch von Fakten und Argumenten, deren Bewertung von der Bereitschaft getragen wird, Ansichten und Hypothesen infrage zu stellen. So sind die Weichen für eine Weiterentwicklung der Naturpädagogik gestellt.
Die Infragestellung einer eher anthropozentrisch argumentierenden und agierenden Naturpädagogik ist insbesondere angesichts vieler vom Aussterben bedrohter Arten, auch des Homo sapiens, dringend notwendig – ja längst überfällig.
Robert Bögle prägt in diesem Zusammenhang den Begriff „Initiatorische Naturpädagogik“. Er beschreibt die Notwendigkeit, eine andere Sichtweise auf die Natur zu generieren und spricht in diesem Zusammenhang von einer vierten Generation der Naturpädagogik:
„Die Vertreter dieser vierten Generation betrachten die Umwelt oder Mitwelt, die Erde, die ‚Natur‘ nicht mehr als etwas von ihnen Getrenntes, sondern heben die Subjekt-Objekt-Trennung der Aufklärung auf, zugunsten eines durchgängigen Beziehungsverhältnisses“ (Bögle 2023, S. 21).
Der reine Nutzungsaspekt bei der Auswahl eines geeigneten Platzes in der Natur kann und darf nicht mehr im Vordergrund stehen (siehe Naturraumpädagogik). Dafür die Frage: Was lebt hier bereits?
Die leider noch gängige Praxis: Ein naturpädagogisch genutzter Bereich ist dann gut, wenn die Nutzenden hier viel entdecken und bespielen können, Spaß haben und insgesamt eine spannende Zeit verbringen. Die Hinterlassenschaften sind weithin sichtbar: Man findet zum Beispiel mit Nägeln traktierte Bäume, an denen irgendetwas befestigt wurde oder Bäume deren Stamm als Asthalter dient, die rundum zeltartig angelehnt werden. Die Folge: Wasserableitung weg vom Wurzelbereich und massive Bodenverdichtungen durch Bespielen des Stammumfeldes.
Die Auswirkungen einer solchen Vorgehensweise können verheerend sein: Für ein paar Stunden „Abenteuerfeeling“ werden die ohnehin durch den Klimawandel gestressten Pflanzen und Tiere zusätzlich belastet und viel zu häufig in Mitleidenschaft gezogen.
9 Standards und Qualitätsmerkmale
Es scheint bis heute keine validen, verbindlichen und fortlaufend evaluierten Qualitätsstandards für Naturpädagogik zu geben. Hier sollten sich Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zusammensetzen, um vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden gesamtgesellschaftlichen und naturräumlichen Entwicklungen angemessene, zukunftsweisende und naturerhaltende Standards zu entwickeln. Ein erster Ansatz für die Entwicklung von Nachhaltigkeit-Standards für naturpädagogisch genutzte Flächen/Plätze findet sich bei Miklitz (2023, S. 133 ff.).
10 Quellenangaben
Bögle, Robert 2023. Initiatorische Naturpädagogik: Neue naturnahe Ansätze zur Persönlichkeitsentwicklung in Familie, Kindertagesstätte, Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Norderstedt: Books on Demand, S. 21. ISBN 978-3-7578-0294-3
Hunter, Mary Carol, Brenda W. Gillespie und Sophie Yu-Pu Chen, 2019. Urban Nature Experiences Reduce Stress in the Context of Daily Life Based on Salivary Biomarkers. In: Frontiers in Psychology [online]. 10 [Zugriff am: 27.03.2025]. doi:10.3389/fpsyg.2019.00722
Miklitz, Ingrid, 2015. Zeitschrift Draußenkinder. 4(14), S. 5. ISSN 2194-7341
Miklitz, Ingrid, 2021. Der Waldkindergarten: Grundlagen und Praxisbeispiele der Naturraumpädagogik. 9. aktual. u. erw. Auflage. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. ISBN 978-3-8346-5280-5
Miklitz, Ingrid, 2023. Naturraumpädagogik in Zeiten des Klimawandels: Grundlagen und Praxisideen für eine natursensible Pädagogik. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. ISBN 978-3-8346-5291-1
11 Literaturhinweise
Miklitz, Ingrid, 2022. Nachhaltigkeit für Kinder erzählen: Mitweltgeschichten als Schlüssel zur Naturvertrautheit. Freiburg: Herder Verlag. ISBN 978-3-451-39157-6
Miklitz, Ingrid, 2025. Naturraumpädagogik: Pädagogische Ansätze in der Kita. Freiburg: Herder Verlag. ISBN 978-3-451-03541-8
Verfasst von
Ingrid Miklitz
1. Vorsitzende
Landesverband der Wald- und Naturkindergärten Baden Württemberg e.V.
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Es gibt 2 Lexikonartikel von Ingrid Miklitz.


