socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

socialnet Lexikon


Suche nach Begriff, AutorIn, Schlagwort
socialnet Lexikon [Work in Progress]

Neuro-Linguistisches Programmieren

Abkürzung: NLP

Weitere Schreibweise: Neurolinguistisches Programmieren

Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) macht individuelle Denk-, Kommunikations- und Verhaltensmuster (Programme) bewusst und fördert die Entwicklung von Alternativen zur Verbesserung der inneren Kommunikation mit sich selbst, der äußeren Kommunikation mit anderen und der Optimierung von Handlungs- und Verhaltensweisen. Der Ansatz wird fast nur über seine Abkürzung bezeichnet.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Begriff
  3. 3 Annahmen
  4. 4 Arbeitsweise
    1. 4.1 Kommunikation
    2. 4.2 Coaching
    3. 4.3 Psychotherapie und Forschung
  5. 5 Verbände und Initiativen
    1. 5.1 Deutschland
    2. 5.2 ​Europa
    3. 5.3 Weltweit
    4. 5.4 Ausbildungen
  6. 6 Geschichte
    1. 6.1 Quellenlage
    2. 6.2 Einflüsse
    3. 6.3 Entstehung
    4. 6.4 Popularisierung, Aufsplitterung, Kommerzialisierung
    5. 6.5 Neue Ansätze
  7. 7 Bedeutung
  8. 8 Kritik
    1. 8.1 Vorwurf Esoterik
    2. 8.2 Vorwurf Alles-ist-möglich-Weltanschauung
    3. 8.3 Vorwurf Unwissenschaftlichkeit
    4. 8.4 Vorwurf Manipulationstechnik
  9. 9 Quellenangaben
  10. 10 Literaturhinweise
  11. 11 Informationen im Internet
    1. 11.1 Online-Enzyklopädien
    2. 11.2 Forschungsdatenbanken

1 Zusammenfassung

NLP fördert eine präzise Selbst- und Fremdwahrnehmung, Achtsamkeit, Selbstverantwortung und -wirksamkeit, das Denken in Alternativen, Kommunikations- und Verhaltensflexibilität. Es wurde in der ersten Hälfte der 1970er-Jahre in den USA namentlich durch die Zusammenarbeit von Richard Bandler, John Grinder und Frank Pucelik entwickelt. Wichtige Impulse der Weiterentwicklung gingen unter anderem von Robert Dilts aus. Der Methodenkern entstand durch eine Analyse der Arbeitsweise von drei TherapeutInnen, die zur Entstehungszeit als besonders innovativ galten:

  • Fritz Perls, Begründer der Gestalttherapie,
  • Virginia Satir, Entwicklerin der systemischen Familientherapie,
  • Milton H. Erickson, Begründer der non-direktiven, integrativen Hypnosetherapie.

Der Ansatz bot erstmals strukturierte Vorgehensweisen und gab wichtige Impulse für die Entwicklung von Kurzzeitinterventionen. Seit den 1980er-Jahren erfuhr er rasch eine weltweite Verbreitung und die Anwendung auf zahlreiche Arbeitsfelder, insbesondere in der Selbsthilfeszene und im Businessbereich. NLP findet sich in unterschiedlicher Ausprägung und mit unterschiedlicher Ausrichtung in Kommunikationstrainings im sozialen, institutionellen und Businessbereich, im Modeling von Spitzenleistungen, im Mentaltraining, Coaching und in therapeutischen Kontexten, in Happenings, Groß- und Massenveranstaltungen, Selbsterfahrungsevents und Selbsthilfekursen. Es entstand nach seinem Selbstverständnis als Forschungsansatz, wurde zu einer Trainingsmethode und ist für manche eine Lebenseinstellung.

Persönliche Verhaltens- und Vermarktungsformen belasteten den Ruf zum Teil erheblich. Seit der Jahrtausendwende haben sich verschiedene Initiativen zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Erforschung von therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten gebildet. Sie führten zu ersten evidenzbasierten Studien.

2 Begriff

NLP ist sowohl im Hinblick auf sein Entstehen als auch seinen Methodenkern, seine Anwendungsfelder, Ausrichtungen, Weiterentwicklungen, Veranstaltungsformen und konkurrierenden Verbände ein Sammelbegriff. Es gibt viele NLPs. Sie teilen mehr oder weniger eine gemeinsame Entstehungsgeschichte, Grundannahmen und Vorgehensweisen.

Es existiert eine Reihe unterschiedlicher Definitionen. So haben etwa die Hauptentwickler von NLP nicht nur bei ihren ersten Büchern in den Untertiteln unterschiedliche Akzente gesetzt (Bandler und Grinder 1975; Grinder und Bandler 1976; Dilts et al. 1980), sondern auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Inhaltsbestimmungen formuliert.

Für Richard Bandler geht es beim NLP um persönliche Freiheit (personal freedom), um die Wahlfreiheit, sein Denken, Fühlen, Verhalten, sein Leben selbstbestimmt handhaben zu können (Bandler et al. 2012, S. 23, 28).

Für John Grinder ist NLP eine Modelingtechnik und Metadisziplin, die nach den spezifischen Unterschieden zwischen Spitzenleistungen (performance of geniuses) und Durchschnittsleistungen im jeweiligen Anwendungsfeld sucht und diese in transferier- und lernbare Kodes überträgt (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 50; Grinder 2013a, S. 141).

Für Robert Dilts, der als Hauptautor 1980 die erste systematische Einführung ins NLP verfasste, geht es um die Erforschung der Struktur subjektiver Erfahrung (Bußmann 2015, Dilts et al. 1980; s.u. die detailliertere Definition von 1980).

Zur Entstehung des Begriffs finden sich unterschiedliche Berichte (u.a. Bostic St. Clair 2013, S. 246–248). Eine begriffsgeschichtliche Parallele bildet der Terminus „neuro-linguistic training“, den Alfred Korzybski 1935 in seiner „Outline of General Semantics“ verwandte (Korzybski 1935/1990, S. 210). Einen ideengeschichtliche Parallele bietet der Titel einer Monographie von John C. Lilly aus dem Jahr 1968, mit der er die Metapher „Biocomputer“ schuf: „Programming and Metaprogramming in the Human Biocomputer“ (Lilly 1968/1987).

Keine direkte Beziehung besteht in der Regel zu wirtschaftsnahen Transferversuchen neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung wie Neurorhetorik, Neuroleadership oder Neuromarketing, auch wenn sich in ihnen nicht selten NLP-Annahmen und -Vorgehensweisen in neuer Bezeichnung, wie z.B. multisensorisch statt VAKOG, wiederfinden (Brüning 2012). Diese Anwendungsversuche entstanden erst im Zuge der Fortschritte bildgebender Verfahren und einer daraus resultierenden breiteren Aufmerksamkeit für neurowissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Verwertbarkeit.

3 Annahmen

Es existieren unterschiedlich detaillierte Listen der Grundannahmen, Vorannahmen oder Axiome des NLP. Der mit ihnen definierte Hintergrundrahmen der Arbeitsweise orientiert sich vor allem an der Humanistischen Psychologie und dem Human Potential Movement. Isoliert und ohne weitere Erklärung sind die Annahmen bisweilen missverständlich.

Wichtige Annahmen sind:

  • Jeder Mensch ist einzigartig und erlebt die Welt auf seine besondere Art. Unser Bild von der Wirklichkeit ist geprägt von unseren Sinnen, unserem Blickwinkel, unseren Erfahrungen. Sie bestimmen mit, was wir wie wahrnehmen. Wir reagieren auf die Vorstellung, die wir uns von etwas machen, nicht auf die Wirklichkeit an sich, so wie eine Landkarte eine mehr oder weniger gelungene Abbildung eines Gebietes bietet, aber nicht das Gebiet selbst ist.
  • Die Bedeutung von Kommunikation liegt bei den EmpfängerInnen, in ihrer Reaktion. Sie liegt nicht bei den SprecherInnen, nicht in deren Absicht. Sonst wäre es keine Kommunikation, sondern nur ein Monolog, der das Gegenüber nicht erreicht. Kommunikation ist jede Art von Verhalten, auch Schweigen, Gestik, Mimik oder das Nichtstun.
  • Geist und Körper beeinflussen sich gegenseitig. Sie sind Teile eines Systems. Geisteshaltung entspricht Körperhaltung und umgekehrt, sodass sich aus der Körperhaltung Rückschlüsse auf den mentalen Zustand ziehen lassen. So lassen sich etwa Problem-, Ressourcen-, Versöhnungs- und Zielphysiologie unterschieden.
  • Jeder Mensch ist okay. Man kann die Angemessenheit eines Verhaltens bezweifeln, nicht aber den positiven Wert eines Menschen. Sein Verhalten sagt etwas über seinen Zustand aus, nicht über ihn als Mensch. Es ist also wichtig, Menschen und Zustände, in denen sie sich befinden, zu unterscheiden. Es gibt schlechte Zustände, aber keine schlechten Menschen.
  • Jedes Verhalten hat eine positive Absicht. In mindestens einem Kontext ist oder war es nützlich. Es hat eine positive Funktion im Leben des betreffenden Menschen, auch wenn es von außen betrachtet als unangemessen oder unethisch erscheint.
  • Jeder Mensch trifft immer die beste Wahl, die ihm zum jeweiligen Zeitpunkt möglich ist. Wenn sein Verhalten als unangemessen erscheint, kennt er noch keine Alternativen.
  • Es ist gut, über möglichst viele Wahlmöglichkeiten und Verhaltensweisen zu verfügen. Das ermöglicht Wahlfreiheit und Flexibilität und verhindert Zwangssituationen oder Dilemmata. Wahlfreiheit liegt vor, wenn man mindestens drei Alternativen kennt. Kennt man nur eine Möglichkeit, handelt man wie eine Maschine. Kennt man nur zwei, hat man ein Dilemma.
  • Jeder Mensch hat alle Anlagen und Fähigkeiten (Ressourcen), die er braucht. Prinzipiell kann er alle Probleme lösen und die dazu erforderlichen Veränderungen vornehmen. Aber nicht alle Menschen haben einen ungehinderten Zugang zu ihren Möglichkeiten und Energien. Manche können etwas in einem bestimmten Umfeld, in anderen aber nicht. Andere haben vergessen oder verlernt, was sie können bzw. konnten. Wieder andere haben Glaubenssätze, verinnerlichte Überzeugungen über sich und die Welt, die sie blockieren.
  • Was ein Mensch gelernt hat, können prinzipiell alle Menschen lernen. Man muss die Schritte nur klein und präzise genug wählen.
  • Es gibt kein Versagen, nur Rückmeldungen. Menschen begehen keine Fehler, sondern machen Erfahrungen. Aus einem Abgleich von Umständen, eigenem Verhalten und gesetztem Ziel kann sich ein Beibehalten, eine Modifizierung oder auch eine grundlegende Neuorientierung ergeben.

4 Arbeitsweise

Sieht man von einzelnen Ausnahmen ab, zeigen sich folgende Charakeristika in der Arbeitsweise von NLP:

  • NLP ist stark erlebnisorientiert. Man kann sich NLP in weiten Teilen nicht erlesen, sondern seine Wirksamkeit nur erfahren. Bei vielen Übungen geht es darum, sich mit allen Sinnen in bestimmte, wechselnde Situationen hineinzuversetzen, Blockaden zu überwinden und/oder Ressourcen zu sammeln. Auch beim Modeling geht es neben äußeren Abläufen darum, welcher innere Zustand erforderlich ist, um bestimmte Handlungen ausführen zu können, und wie dieser Zustand erreicht werden kann.
  • NLP ist pragmatisch und lösungsfokussiert. NLP fragt nach dem, was der Unterschied ist, der den Unterschied ausmacht.
  • NLP ist eklektisch und experimentierfreudig und schult die Handlungsflexibilität. Wichtige Grundsätze lauten: „Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes“ und „Es ist gut, Alternativen zu haben“.
  • NLP ist eine integrative Teilearbeit. Sie zielt auf Ausgleich und Balance zwischen den Ansprüchen verschiedener Persönlichkeitsanteile und äußerer Anforderungen. Als vorletzter Schritt wird in der Veränderungsarbeit abgeklärt, ob gegen den anvisierten Lösungsweg noch Bedenken bestehen (Öko-Check).
  • NLP ist umsetzungsorientiert. Zuletzt werden Zeit, Ort und Art des ersten Schritts der Umsetzung erarbeitet (Future Pace).
  • NLP ist funktionales Zustandsmanagement und zielt darauf, dass die AnwenderInnen hilfreiche und gewünschte innere Zustände selbst erzeugen können. Guten Zuständen kommt eine besondere Bedeutung zu. In dieser Hinsicht ist NLP hedonistisch, wie Bandlers Formel „How much pleasure can you stand“ (Bandler et al. 2012, S. 109, 43) unterstreicht.
  • NLP ist ein primär formaler Ansatz, der auf zugrunde liegende Verhaltensstrategien gerichtet ist: Wie genau bringt sich jemand in einen guten oder schlechten Zustand, und wie genau erreichen sie ihre Ziele und (Spitzen-)Leistungen. Dieses ermöglicht – beim jeweiligen Vorliegen der erforderlichen Primärqualifikationen – einen prinzipiell universellen Einsatz und in bestimmten Fällen auch ein inhaltsfreies Arbeiten.

4.1 Kommunikation

NLP unterstützt die personenzentrierte Kommunikation, holt also die SchülerInnen, PatientInnen, KundInnen, MandantInnen oder KlientInnen dort ab, wo sie stehen. Es erleichtert eine Gesprächsanbahnung besonders in belasteten Situationen und das Entwickeln neuer Sichtweisen. Verwendung findet es unter anderem in Konfliktlösung und Mediation, Schulungen für MitarbeiterInnen- und PatientInnengespräche, in der Beratung von Arbeitslosen und MigrantInnen, in Vortrags- und Verkaufsschulungen.

Hierzu dienen unter anderem:

  • Gesprächsanbahnung durch ein nuanciertes Angleichen von Körpersprache, Mimik, Sprechweise, Wortwahl und (sensorische) Metaphern (Pacing) an die des/der GesprächspartnerIn: Der Vorgang bedeutet mehr als ein rein äußerliches Spiegeln. Er ermöglicht die Begegnung mit dem Gegenüber in Respekt vor dessen Sicht der Welt, schafft eine gemeinsame Gesprächs- und Arbeitsbereitschaft (Rapport) und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen (Leading). Dieser Vorgang bleibt an das Pacing gebunden. „Leading“ ist weder Automatismus noch Dominanz. Es ist ohne Rapport nicht möglich.
  • Spezifische Präzisierungsfragen: Sie ermöglichen eine Konkretisierung und Vervollständigung der Vorstellungen und Sichtweisen des/der GesprächspartnerIn durch Ergänzen von Ausgeblendetem und Auflösen von Generalisierungen, Vermischungen und Verzerrungen (Metamodell der Sprache).
  • Spezifische vage Ausdrucksweisen: Sie bieten dem/der GesprächspartnerIn die Chance, an individuelle Erfahrungen und Vorstellungen anzuknüpfen (Milton-Modell).
  • Betrachtungen aus unterschiedlichen Positionen und Perspektiven: Sie fördern differenziertere Bewertungen und das Entwickeln neuer Sichtweisen und Alternativen (Reframing, Sleight of Mouth).

4.2 Coaching

Ein wesentlicher Aspekt von NLP ist das (kontextuelle) Zustandsmanagement. Ziel ist, dass es den KlientInnen gut geht, sie Methoden beherrschen, um ihren eigenen Zustand aktiv zu gestalten und sie klare und umsetzbare Zielvorstellungen haben und alternative Verhaltensweisen kennen. Dabei kann es auch um einen Quick-Fix, um situatives oder prinzipielles Empowerment oder auch um Formen der Ziel- und Sinnfindung gehen. NLP-Formate bieten eine klare Struktur, Zielbestimmung und Überprüfbarkeit in einem überschaubaren und vergleichsweise kurzen zeitlichen Rahmen.

Hierzu dienen neben den bereits angesprochenen Vorgehensweisen unter anderem:

  • das Entwickeln attraktiver Zielbilder und Zukunftsvisionen,
  • Als-ob-Settings, die neue Perspektiven eröffnen und alternative Verhaltensweisen einüben,
  • Strategien zum Entwickeln neuer Ideen und realistischer Ziele,
  • das Erschließen und Entwickeln von Vergangenem als Ressource,
  • das Aufdecken und Bündeln ausgeblendeter Ressourcen aus anderen aktuellen oder vergangenen Erfahrungskontexten,
  • die Arbeit mit einschränkenden Vorstellungen und Glaubenssätzen,
  • das Überblenden von einschränkenden Vorstellungen durch attraktive Zielbilder,
  • das genaue Überprüfen, welche sinnlichen Detailaspekte (Submodalitäten) Vorstellungen belasten, und deren positive Veränderung,
  • die integrative und balancierende Arbeit mit widersprüchlichen Persönlichkeitsanteilen (Wünsche, Neigungen, Pflichten),
  • das Verknüpfen von Kontext, Kompetenz, Werten, Identität, Zugehörigkeit, Mission und (spirituelle) Vision,
  • das differenzierte Beobachten von Mimik und Körpersprache (Physiologien).

Da es bei vielen Übungen um eine Verbesserung oder Optimierung der Performance im Hier und Jetzt geht, lassen sich zahlreiche Methoden auch beim Team- oder Projekt-Coaching verwenden (Schmidt-Tanger und Backwinkel 2012; Brüning 2013).

NLP kann als eigenständiger Coachingansatz oder auch als vorbereitende Grundlage für Coachingausbildungen gesehen werden. Die Richtlinien des Deutschen Verbands für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP) fordern für eine Anerkennung als Coach eine zusätzliche Coaching-Ausbildung.

„Neurolinguistisches Coaching“ (NLC) ist ein geschützter Begriff und bezeichnet ein von Cora Besser-Siegmund und ihrer Tochter Lola A. Siegmund entwickeltes Coaching- und Ausbildungskonzept, das andere inhaltliche Akzente und Arbeitsschwerpunkte setzt (Besser-Siegmund und Siegmund 2015).

In Österreich wird für Persönlichkeitscoaching eine Qualifizierung zum/zur Diplom-LebensberaterIn gefordert, die zur Ausübung des Gewerbes der Lebens- und Sozialberatung berechtigt (§ 119 GewO/LSB-VO).

4.3 Psychotherapie und Forschung

Die Wirksamkeit von NLP in der Psychotherapie wird kontrovers diskutiert und bedarf weiterer fachwissenschaftlicher Untersuchungen. Eine Vielzahl anekdotischer Berichte lässt insbesondere auf eine Wirksamkeit bei Phobien, PTBS und psychosomatischen Erkrankungen (Allergien, Asthma) schließen. Deren Behandlung baut meist auf einem visuell-kinästhetischen Dissoziationsformat auf, das an das Vorgehen in der sogenannten Fast Phobia Cure anknüpft. Evidenzbasierte Untersuchungen liegen bisher kaum vor (Schütz 2017). Frühere Metastudien konnten keine signifikante Wirksamkeit nachweisen (Witkowski 2010; Sturt et al. 2012). 2015 legten Cătălin Zaharia, Melita Reiner und Peter Schütz eine erste Metastudie zur evidenzbasierten Wirksamkeit der Neurolinguistischen Psychotherapie vor (Überblick bei der European Association for Neuro-Linguistic Psychotherapy, EANLPt: www.eanlpt.org/Research). Anders als in Deutschland ist die auf NLP basierende Neurolinguistische Psychotherapie (NLPt) in Österreich (Rosian und Winkler 2017, S. 48) seit 2007, in Italien seit 2005 und in Rumänien seit 2014 eine anerkannte Therapieform. Sie setzt eine besondere Therapieausbildung voraus.

Der wissenschaftliche Nachweis der Wirksamkeit von NLP-Interventionen und deren therapeutische Nutzbarkeit werden von Teilen der MethodenanwenderInnen gesucht und gefördert, von anderen zum Teil entschieden ausgeschlossen. Die meisten NLPlerInnen sehen sich als UnterstützerInnen in der Potenzialentfaltung ihrer KlientInnen und haben keine therapeutischen Ambitionen. Nach einer Schätzung von Peter Schütz (2017), des Generalsekretärs des Europäischen Verbandes der NLP-TherapeutInnen (EANLPt), verfügt weniger als ein Prozent der weltweit ca. 10–25.000 NLP-TrainerInnen über einen „seriösen wissenschaftlichen Hintergrund“ (ebd., S. 47), und nur rund 0,1 Prozent der NLP-Institute vermittelt therapeutische Kompetenz (ebd.).

In verschiedenen Fachbereichen entstanden weltweit (auch im deutschsprachigen Raum) Dissertationen zu NLP sowie Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Anwendungsfeldern, einschließlich einer kubanischen Untersuchung zur Raucherentwöhnung (Domínguez et al. 2014). Erfolgen Wirksamkeitstests außerhalb fachmedizinischer Rahmen, so haben sie nur anekdotischen Wert oder gelten in der Außenwahrnehmung als Marketingberichte. Intern steht dem in der Regel die sich auf Selbsterfahrung berufende NLP-Überzeugung „Aber wir wissen, dass es wirkt“ gegenüber, wobei ohne externe Fachanalysen strittig bleibt, ob das Wirkende mehr als ein (auto)suggestives Placebo ist.

Da NLP auf der Sammlung unterschiedlicher Vorgehensweisen basiert, kann der Wirksamkeitsnachweis jeweils nur für eine Vorgehensweise oder Annahme erbracht werden. NLP-VertreterInnen sehen sich durch Fortschritte der Neurowissenschaften, insbesondere durch den Nachweis der Spiegelneuronen, in einem Teilbereich bestätigt, verweisen auf später von anderen entwickelte analoge Vorgehensweisen (Andreas 2011), auf Arbeitsparallelen zur Kognitiven Verhaltenstherapie (Gray und Bourke 2015) und versuchen, die Wirksamkeit eigener Ansätze in fachmedizinischen Kontexten oder im institutseigenen Rahmen mit den dann hierfür geltenden Akzeptanzeinschränkungen nachzuweisen (Winch 2014).

Die Zusammenarbeit mit fachmedizinischen Einrichtungen ist durch Polemik und Verhaltensweisen der frühen Jahre teilweise stark beeinträchtigt. Den Entwicklern von NLP ging es nicht um die Begründung einer neuen Fachdisziplin, sondern – bevor überhaupt an einen eigenen, neuen Ansatz gedacht wurde – um ein Verstehen dessen, was innerhalb der eigenen Kommunikations- und Interventionsmustern als das Wirksame anzusehen war (s.u.). Sie waren geprägt von der zeitgenössischen Jugend- und Protestbewegung und hatten eine Anti-Establishment-Haltung, die den akademischen Bereich mit einschloss. Bandler und Grinder nutzten zwar später (wie z.B. auch Dilts) die Möglichkeit der Arbeit mit PatientInnen niedergelassener TherapeutInnen und psychiatrischer Einrichtungen. Sie bezogen aber auch eine entschieden psychiatriekritische Position und wandten sich nach ihrer Trennung Ende der 1970er-Jahre anderen Anwendungsfeldern zu. Bereits der Titel ihrer ersten Veröffentlichung „The Structure of Magic“ (Bandler und Grinder 1975) hatte ihre eigene ironische Distanz zur Fachwelt unterstrichen. Für sie zählte, was im gegebenen Kontext hilfreich und besonders effektiv ist. Sie wollten herausfinden, was wirkt, nicht so sehr, warum es wirkt (Lewis 2013, S. 74). Der Fokus galt der subjektiven Erfahrung, nicht der objektiven Realität. Dementsprechend spielte und spielt für viele NLPlerInnen die Frage einer Wissenschaftlichkeit oder therapeutischen Nutzbarkeit keine Rolle (Andreas 2011; La Valle 2016).

Andere versuchten bereits früh, NLP-Elemente in therapeutischen Kontexten anzuwenden. So leitete z.B. Pucelik (2013) zwischenzeitig eine Entzugsklinik in Oklahoma (Pucelik 2013b, S. 33) und gründete später neben seiner Tätigkeit als Coach, Trainer und Berater fünf weitere in Russland und der Ukraine (ebd., S. 35). Seit der Jahrtausendwende bemühen sich europäische und amerikanische Initiativen verstärkt um einen fachwissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis. Hierzu zählten neben den Aktivitäten der EANLPt vor allem Forschungskonferenzen und Untersuchungen in Großbritannien (u.a. Bigley et al. 2010) und die Anfänge des (NLP) Research and Recognition Projects in den USA, das erste Erfolge in der Behandlung traumatisierter KriegsveteranInnen verzeichnen kann. Aufgrund weit verbreiteter Vorbehalte wurde die Methode hier sprachlich neutralisiert und das Vorgehen als Reconsolidation of Traumatic Memories (RTM) bezeichnet (Gray und Liotta 2012, S. 8 f.; Gray und Bourke 2015, S. 14). In den Niederlanden erforscht Lucas Derks seit 2017 mit mehr als 30 TherapeutInnen die Wirksamkeit eines an NLP anknüpfenden imaginativen Therapiekonzepts bei PatientInnen mit mittelgradiger Depression (Beenhakker und Manea 2017; Derks 2018).

5 Verbände und Initiativen

5.1 Deutschland

NLP gelangte um 1980 durch Gundl Kutschera und Thies Stahl in den deutschen Sprachraum. In Deutschland entstand durch einen Zusammenschluss verschiedener Vorgängerorganisationen 1996 der Deutsche Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren (DVNLP). Der DVNLP und Bandlers Society of NLP vertreten die meisten deutschen NLP-TrainerInnen. Daneben existieren regionale und anwendungsspezifische Zusammenschlüsse wie das NLP Netzwerk Bayern, der Deutsche NLP Coaching Verband (DNLPCV) oder der Verband für neuro-linguistische Verfahren in Bildung und Erziehung (nlpaed). Die Deutsche Gesellschaft für Neuro-Linguistische Psychotherapie (DG-NLPt) gliederte sich 2008 durch einen Assoziierungsvertrag dem DVNLP als Fachgruppe an. Der DVNLP war 2000 Gründungsmitglied des Forums Werteorientierung in der Weiterbildung (FWW) und 2002 des Dachverbands der Weiterbildungsorganisationen (DVWO).

5.2 ​Europa

Die Verbandsstrukturen der verschiedenen europäischen Länder sind sehr unterschiedlich entwickelt. Die britische Association for NLP (ANLP) bildet insbesondere auch mit ihrem jährlichen Kongress den wichtigsten internationalen Brückenkopf in der englischsprachigen Welt.

In Mitteleuropa gründete 2009 der DVNLP zusammen mit dem österreichischen ÖDV-NLP und einer bisher geringen und wechselnden Zahl kleiner Landesverbände die European Association of NLP (EANLP), die sich für einheitliche Qualitätsstandards europäischer NLP-Ausbildungen einsetzt. Die bereits 1995 gegründete Dachorganisation der NLP-PsychotherapeutInnen (EANLPt) wiederum beherbergt eine Vielzahl europäischer Mitgliedsverbände mit unterschiedlichem Aktivitätsstatus. Sie ist Mitglied der European Association for Psychotherapy (EAP), eines Zusammenschlusses von mehr als 120 Landes- und Methodenorganisationen.

Daneben existieren weitere Zusammenschlüsse, die angesichts ihrer Organisationsform und Mitgliederzahl eher als idealistische Zusammenschlüsse oder Marketingplattform einzelner Institute verstanden werden können, wie etwa die European Community for Neuro-Linguistic Programming (ECNLP) oder das European Board of NLP (EBNLP).

5.3 Weltweit

NLP erlebte zu Beginn der 1980er-Jahre rasch eine weltweite Verbreitung. In einigen Ländern existieren nationale Verbände, z.T. auch verschiedene konkurrierende, oder einzelne Institute schlossen sich internationalen Organisationen wie (Bandlers) 1978 gegründeter Society of NLP an, die verschiedene rechtliche Phasen durchlief.

Weltweite Verbreitung erlangte die 1993 von Wyatt Woodsmall, Marvin Oka und Bert Feustel gegründete International NLP Trainers Association (INLPTA). Sie füllte in ihrer Entstehungszeit teilweise eine Lücke, die durch Umwidmungen und Neuorganisation der 1983 gegründeten US-amerikanischen National Association for NLP (NANLP) zur International Association for Neuro-Linguistic Programming (IANLP) entstand. Seit 1999 unterstützen europäische TrainerInnen, unter ihnen Ueli R. Frischknecht und Gundl Kutschera, deren Wiederaufbau. 2001 wurde von Berliner TrainerInnen wie Karl und Nandana Nielsen sowie Bernd Isert die International Association of NLP Institutes (IN) als eine weitere internationale Austausch- und Qualitätsplattform gegründet.

Der 2012 unter anderem auf Anregung von Michael Hall entstandene NLP Leadership Summit, ein Zusammenschluss langjährig tätiger internationaler NLP-TrainerInnen, versucht, einen internationalen Orientierungsrahmen zu schaffen. Er geht unter anderem der Frage nach, was in der vielgestaltigen Gegenwart eindeutig NLP, noch NLP oder eindeutig nicht NLP ist. Ergebnisse und Grad der Akzeptanz bei einzelnen Verbänden und Instituten bleiben abzuwarten.

Dezidiert hohe Qualifizierungsmaßstäbe etablierte bereits The International Commission for Professional NLP (ICP-NLP), die 2012 von führenden MitgliederInnen der EANLPt als Zertifizierungsorganisation im Rahmen ihrer generellen Qualitätsoffensive zusammen mit der European Coaching Federation (EuCF) gegründet wurde.

Meta International ist ein von Frank Pucelik gegründeter und von ANLP und INLPTA unterstützter Zusammenschluss von NLP-Organisationen verschiedener Länder in West- und Ost-Europa sowie den USA, die soziale Gemeindeprojekte unterstützen. Er befindet sich noch im Aufbau.

Eine globale (Online-)Zertifizierungsorganisation und Marketingplattform stellt die International Guild of NLP & Coaching/International NLP Association of Excellence (nlpea) dar, die gegen eine Einmalzahlung eine lebenslange Mitgliedschaft anbietet.

5.4 Ausbildungen

Die NLP-Standardausbildung wird verkürzt als Practitioner-, also Anwenderausbildung, bezeichnet, der Fortgeschrittenenkurs als Master (Practitioner). Je nach Verband werden vorgelagerte oder weiterführende Kurse angeboten. Zwischen AnbieterInnen der Society of NLP, der EANLP- und der EANLPt-Verbände sind beträchtliche Unterschiede in Dauer, Inhalten und Kursgestaltung festzustellen. Auch die Ausbildungskosten können zwischen Instituten des gleichen Verbandes erheblich variieren. In Practitioner- und Masterausbildungen des DVNLP dürfen bis zu einem Fünftel der Inhalte aus anderen Methoden stammen. Hinzu kommen Unterschiede, die sich aus der Primärqualifikation und den Tätigkeitsschwerpunkten der TrainerInnen ergeben. Viele VeranstalterInnen bieten die Möglichkeit eines vorherigen Kennenlernens oder einer befristeten Probeteilnahme.

6 Geschichte

Chronologie und Umstände der Ereignisse der Anfangsjahre lassen sich nur in groben Konturen mit z.T. starken Abweichungen rekonstruieren. Eingehendere Äußerungen zum Entstehen von NLP erfolgten erst Jahrzehnte später und zeigen die bei Zeit- und AugenzeugInnen erwartbaren Erinnerungsdifferenzen. Hinzu kommen im Rahmen von Storytelling verbreitete Geschichten von Beteiligten der Frühzeit, bei denen im Einzelfall unklar ist, ob es sich um Lehrmetaphern oder (selbst)stilisierende Legenden handelt.

Weit verbreitet ist eine ergebnisorientierte Zusammenfassung und Verkürzung, nach der NLP dadurch entstand, dass Bandler und Grinder zu Beginn der 1970er-Jahre die drei innovativsten TherapeutInnen ihrer Zeit modellierten. Dies suggeriert ein geplantes, systematisches Vorgehen und blendet die Vielzahl der Beteiligten und der Zufälligkeiten im historischen Prozess aus (Bostic St. Clair 2013, S. 235, 269 f.). Im Gegensatz zur retrospektiven Hypostasierung wurde bereits in der ersten systematischen Darstellung von NLP darauf hingewiesen, dass es als unerwartetes Nebenprodukt (unexpected byproduct) entstand bei dem Versuch, wirksame Kommunikations- und Interventionsmuster zu ermitteln (Dilts et al. 1980, S. 1 f.). NLP entstand durch die Zusammenarbeit von zwei Studenten (Bandler und Pucelik) mit einem Nachwuchsprofessor (Grinder) unter Mitwirkung verschiedener Gruppen von Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche außerhalb des universitären Lehrbetriebs mit teilweise analogen Methoden. Bandler erwarb in dieser Zeit seinen Bachelor- und Masterabschluss. Mitunter wird ihm ein Doktortitel zugeschrieben oder von ihm selbst geführt. Ob, wann und wo er promovierte, ist unbekannt.

6.1 Quellenlage

Die Hauptquellen für das Entstehen von NLP entstanden erst nach der Jahrtausendwende in Form von Rückblicken Grinders und Beteiligter der Anfangsjahre (Bostic St. Clair und Grinder 2001; Grinder und Pucelik 2013). Dabei reflektierte Grinder selbst die Bedingtheit dieser Erinnerungen (2013b, S. 5 ff.; 2013c, S. 77; 2013d, S. 171). Bis dahin existierte lediglich zum einen eine frühe Skizze zu Lebensgefühl und experimentellen Vorgehensweisen der Anfangszeit von Terence McClendon (1989), einem Mitglied der ersten Gruppen, und zum anderen eine kurze Darstellung insbesondere von Bandlers Auffassungsgabe und Arbeitsweise durch seinen damaligen väterlichen Freund, Auftraggeber und Verleger Robert S. Spitzer (1992) mit abweichender Grobchronologie. Bostic St. Clair unternahm in ihrem Nachwort 2013 den Versuch einer zeitlichen Rekonstruktion (ebd., S. 225-254). McClendon (1989) gab an, er verfüge noch über die Notizen zu den Workshops von Bandler und Grinder von 1972 bis 1975 (ebd., S. 133). Eine noch immer lesenswerte ideengeschichtliche Einführung in die Entstehungszeit erstellte Wolfgang Walker (1998/2017) auf Basis der früheren Quellenlage.

6.2 Einflüsse

Ideengeschichtlich wurde NLP direkt oder indirekt von zeitgenössischen Innovations-, Aufbruchs- und Protestströmungen der 1950er- und 1960er-Jahre beeinflusst. Hierzu zählten

  • Humanistische Psychologie,
  • Human Potential Movement,
  • Konstruktivismus,
  • Kybernetik und Automata Theory,
  • Generative Transformationsgrammatik,
  • Establishmentkritik und Vietnamkriegsproteste,
  • Jugendprotest, Aussteiger(Hippie)- und New-Age-Bewegung,
  • Psychiatriekritik und Anti-Psychiatry-Movement,
  • interdisziplinäre, partizipative Studienreformen,
  • Anfänge des Silicon Valley,
  • „American Spirit“ und der Glaube an unbegrenztes Wachstum und unbegrenzte Möglichkeiten und damit einhergehende superlativische Ausdrucksformen.

Hinzu kamen Aspekte der Philosophie des Als-Ob und der General Semantics. Insbesondere griffen die Anfangsgruppen Ideen auf von

  • William R. Ashby,
  • Gregory Bateson,
  • Noam Chomsky,
  • Edward T. Hall,
  • Alfred Korzybski,
  • George A. Miller,
  • Hans Vaihinger,
  • Albert Bandura,
  • Paul Watzlawick.

Außerdem veröffentlichten Bandler und Grinder in ihrem Verlag Meta Publications unter anderem Bücher von Moshe Feldenkrais und Frank Farrely.

6.3 Entstehung

NLP entstand zu Beginn der 1970er-Jahre im Umfeld des Kresge College der örtlichen Niederlassung der University of California in Santa Cruz (UCSC). Das College war kurz zuvor 1971 als interdisziplinäres, integratives und partizipatives Reformprojekt gegründet worden. Bandler und der Vietnamrückkehrer Pucelik befanden sich in unterschiedlichen Stadien ihres Studiums und gaben Gestaltseminare als Selbsthilfekurse für Studierende (Pucelik 2013b, S. 21 f.), Grinder war Assistenzprofessor für Linguistik.

Grinder hatte nach seinem B.A. in Psychologie zunächst eine Militärlaufbahn eingeschlagen (Bostic St. Clair 2013, S. 232), für den Geheimdienst gearbeitet (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 125, 144), dann aber eine ideologiekritische Haltung entwickelt (ebd., S. 143) und eine akademische Laufbahn angestrebt. Er spezialisierte sich in der damals neuen Grammatiktheorie der Generativen Transformationsgrammatik und verbrachte 1969 bis 1970 ein Jahr im Forschungslabor des Psychologen George A. Miller (Grinder 2013a, S. 139). Wie andere Mitglieder des Fachbereichs leitete er am Kresge College Encountergruppen mit StudienanfängerInnen und lernte so auch Bandler kennen.

Bandler studierte zunächst Mathematik und Informatik, hatte aber ein äußerst breites Interessenspektrum von Philosophie bis Rockmusik. Er gelangte in Kontakt mit Spitzer, einem Mitarbeiter des Mental Research Institute in Palo Alto, der in seinem Verlag „Science and Behavior Books“ Bücher zu innovativen Therapiemethoden veröffentlichte. Nach anfänglichen Helfertätigkeiten im Verlag erhielt Bandler von Spitzer den Auftrag, für eine anstehende Publikation Aufnahmen von Workshops des jüngst verstorbenen Fritz Perls zu transkribieren (1970). Bandler, den eine außerordentliche Auffassungsgabe und Imitationsfähigkeit auszeichnet (Spitzer 1992, S. 41), begeisterte sich für den Gestaltansatz und begann, das Gelernte auszuprobieren, zunächst allein, dann zusammen mit Pucelik. Beide waren zwar erfolgreich in ihren Kursen, vermochten aber ihre Arbeitsweise nicht anderen zu vermitteln, sodass Bandler Grinder bat, das eigentlich Wirksame ihres Tuns zu erforschen (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 142 f.). Grinder verfügte durch seine Studien, seine früheren Einsätze in Europa und seine Feldforschung über eingehende sprachliche Analyse- und Modelingfähigkeiten (Bostic St. Clair 2013, S. 232). Er begann, seine Erkenntnisse in gemeinsamen, dann in eigenen Gruppen auszuprobieren.

Bandler erhielt von Spitzer einen weiteren Auftrag, Workshops von Virginia Satir aufzuzeichnen, und machte auch Grinder mit ihr bekannt. Für Bandler wurde Satir zum Anlass, seine Interessen in Mathematik und Informatik hinter sich zu lassen (Bandler et al. 2012, S. 18), obgleich er gegen Psychologie als akademisches Fach erhebliche Vorbehalte hatte (ebd., S. 9 f.). Auch die Ergebnisse zu Satirs Arbeitsweise flossen in die studentischen Übungsgruppen ein, die sich langsam auffächerten und von Selbsthilfe- zu Experimentier- und später zu privaten Forschungsgruppen wurden. Pucelik geriet zunehmend in die Position eines Koordinators, während Grinder und Bandler die Arbeitsergebnisse 1975 und 1976 in einem zweibändigen Werk veröffentlichten (Bandler und Grinder 1975; Grinder und Bandler 1976), dessen Buchtitel „The Structure of Magic“ und Covergestaltung mit einem Zauberer häufig zu Fehleinordnungen in die Rubrik New Age bzw. Esoterik führten (Bostic St. Clair 2013, S. 250).

Zu diesem Zeitpunkt wohnten Bandler und Grinder auf einem Landgut von Spitzer, auf das auch Gregory Bateson gezogen war, nachdem er einen Lehrauftrag an der UCSC erhalten hatte. Bateson (1951/2017) hatte bereits 20 Jahre zuvor die Hilf- und Ratlosigkeit des Nachwuchspersonals amerikanischer Psychiatrien beklagt (ebd., S. 235 f.). Er sah in den angewandten Beschreibungsverfahren einen großen Fortschritt (Bateson 1975/2005), empfahl Spitzer den Druck von Bandlers und Grinders Typoskript und stellte einen persönlichen Kontakt zu Milton H. Erickson her (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 175 f.), dessen Arbeitsweise Bandler und Grinder anschließend ebenfalls analysierten und modellierten – soweit dies bei der virtuosen Vielfalt und Vielschichtigkeit von Ericksons Arbeitsweise möglich ist.

Die Begegnung mit Erickson bedeutete für das weitere Vorgehen von Bandler, Grinder und ihren Experimentiergruppen die kopernikanische Wende. Heute haben vier Fünftel der NLP-Formate ihre Wurzeln in Ericksons Arbeitsweise. Damit ergeben sich aus NLP-Sicht partiell auch Berührungspunkte mit den Methoden, die direkt oder indirekt an diese anknüpfen, wie die nondirektive, integrative Hypnotherapie, die hypnosystemische Veränderungsarbeit oder das Generative Coaching.

Eng verwoben mit dem analytisch-modellierenden Verfahrensstrang war die experimentierfreudige, von Jugend- und Collegekultur geprägte Arbeitsweise der unterschiedlichen parallelen oder sich zeitlich überlappenden Gruppen von Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen, die sich mit Bandler und Grinder (und anfangs auch Pucelik) trafen. Ideen von Erickson oder auch Carlos Castaneda wurden aufgegriffen und unterschiedliche Trancezustände und Induktionen ausprobiert: positives und negatives Halluzinieren, Tief-Trance-Identifikation oder Doppelinduktionen. (McClendon 1989, S. 69–83; Gilligan 2012, S. 84). Sowohl der Spaßfaktor als auch die Experimentierfreude kennzeichnen bis heute in unterschiedlicher Akzentuierung viele NLP-Bereiche, begünstigten dessen Verbreitung, aber auch Trivialisierung und Vermischung mit anderen, teilweise esoterischen Bereichen.

Bandler und Grinder veröffentlichten ihre Untersuchungen zu Erickson 1976 und 1977 erneut in einem zweibändigen Werk (Bandler und Grinder 1976; Grinder et al. 1977). Dies bildete zusammen mit den beiden vorhergehenden Veröffentlichungen (Bandler und Grinder 1975; Grinder und Bandler 1976) den theoretischen Grundstock für das entstehende NLP. Daneben entstand eine weitere Monografie in Zusammenarbeit mit Satir (Bandler et al. 1976).

Bandler und Grinder hatten um diese Zeit den Eindruck, an einem eigenständigen Ansatz zu arbeiten, und führten hierfür die Bezeichnung Neuro-Linguistisches Programmieren ein. Pucelik zufolge sollte er ursprünglich Meta heißen (2013a, S. 42). Er war das Ergebnis einer Kette zufälliger äußerer Anstöße, beiläufiger Entdeckungen und gezielter Analysen. MitarbeiterInnen des amerikanischen Research and Recognition Project wiesen auf methodische Parallelen zur Grounded Theory hin, einem qualitativen soziologischen Verfahren, das 1967 erstmals publiziert wurde (Glaser und Strauss 1967). Ob dieser Ansatz mit seiner zirkulären Abfolge von Beobachtung, Thesenbildung, Interviews, Abgleich, Beobachtung, Thesenbildung, Interviews usw. Bandler und Grinder bereits bekannt war, ist unbekannt. Nach Grinders Darstellung testeten sie ihre Ergebnisse mit Kontrollgruppen, die unabhängig voneinander und unabhängig von der Anwesenheit der Hauptentwickler nach vorgegebenen Protokollen die gleichen Ergebnisse erzielen sollten. Hierzu wurden die LeiterInnen von Workshops teilweise von einer weiteren Person in ihrem Vorgehen überwacht (Grinder 2013b, S. 204 f.; Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 148). Außerdem nutzen Bandler und Grinder trotz ihrer psychologiekritischen Grundhaltung die Möglichkeit zur Arbeit mit TherapiepatientInnen niedergelassener PsychologInnen und therapeutischer Einrichtungen, wie der Napa State Mental Institution, um die Tragfähigkeit und -weite ihrer Vorgehensweise zu überprüfen (Grinder 2013b, S. 192).

6.4 Popularisierung, Aufsplitterung, Kommerzialisierung

Ende der 1970er-Jahre gründeten Bandler und Grinder erste eigene Unternehmen (McClendon 1989, S. 117 f., 113; Bostic St. Clair 2013, S. 251 f.). Daniel Goleman veröffentlichte 1979 einen Artikel über den neuen Ansatz in „Psychology Today“ (ebd., S. 66). NLP erreichte landesweite Bekanntheit und bald darüber hinaus (Eicher 2013, S. 128). 1980 erschien die erste systematische Darstellung von NLP mit Dilts als Hauptautor (Dilts et al. 1980). Zu einer breiteren Popularisierung der Arbeitsweise von Bandler und Grinder trugen vor allem Workshoptranskriptionen bei, die Steve und Connirae Andreas 1979, 1981 und 1982 herausgaben (Bandler und Grinder 1979; Connirae Andreas 1981, S. 4; Connirae und Steve Andreas 1982, S. 3 f.). Großunternehmen wie die Chase Manhattan Bank, Coca-Cola oder IBM ließen Schulungen durchführen. 1983 hatten bereits 53.000 Menschen an NLP-Trainings teilgenommen (McLean 1985). Erste NLP-Verbände entstanden neben der 1978 ursprünglich von Bandler und Grinder gegründeten Society of NLP.

Zeitgleich manifestierte sich die Trennung der Hauptentwickler. Verbreitung, Aufsplitterung, Kommerzialisierung, Trivialisierungen und Massenveranstaltungen gingen in den 1980er- und 1990er-Jahren Hand in Hand. Neben dem wesentlichen Anteil von Bandlers Intuition, Imitations- und Auffassungsgabe am Entstehen von NLP hatte sein persönliches Verhalten nicht unerheblichen Einfluss auf dessen Diskreditierung in der öffentlichen Wahrnehmung. Persönliche Eskapaden und juristische Auseinandersetzungen (Clancy und Yorkshire, 1989; Hall 2010a, 2010c) überlagerten in der Außenwahrnehmung nicht selten vielversprechende Neuansätze und Weiterentwicklungen, wie sie insbesondere von Robert Dilts, Steve und Connirae Andreas, Leslie (Cameron-Bandler-)Lebeau, David Gordon, Judith DeLozier, Tad James, Wyatt Woodsmall, Charles Faulkner und Lucas Derks ausgingen. Die North American Association of Neuro-Linguistic Programming (NAANLP) hörte auf zu existieren, Institute schlossen, TrainerInnen wie Michael Hall (Neuro-Semantics) gaben ihren Ansätzen neue Bezeichnungen (Hall 2010b), andere wie Tony Robbins tilgten den Hinweis auf NLP (Hall 2010a). Bandler gab eigenen weiteren Entwicklungen neue Namen wie Design Human Engineering (DHE), Persuasion Engineering oder Neuro-Hypnotic Repatterning (NHR), Grinder nannte seinen weiter präzisierten Ansatz New Code, Dilts den seinen Systemic NLP. Im deutschsprachigen Raum wurden abgrenzende Bezeichnungen wie Neuro-Linguistische Psychotherapie (v.a. Peter Schütz), Neuro-Linguistische Psychologie (v.a. Karl und Nandana Nielsen) oder Neuro-Linguistische Prozeßentwicklung (v.a. Bernd Isert) eingeführt.

6.5 Neue Ansätze

Von Bandler angestrengte juristische Auseinandersetzungen über Vermarktungs- und Urheberrechte kamen 2000 zu einem Ende, als sich Bandler und Grinder gegenseitig als Mitentwickler (co-creators and co-founders) von NLP anerkannten (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 381). Die anschließende Modeling-Diskussion, in der es darum ging, wie Modeling erfolgen (Grinder, Dilts, Steve Andreas) und was Gegenstand von Modelings sein könne (Derks „Population Modeling“, Walkers „Symptom-Modelling“), zeigte, dass sich zumindest Teile der Methodenvertreter inzwischen von deren Begründern emanzipiert hatten. Sie unterstrich aber auch im Kleinen das prinzipielle Fehlen einer Orientierung schaffenden Zentralinstanz bei der Schlüsselfrage nach Vielfalt oder Beliebigkeit (Schmidt-Tanger und Brüning 2009). Diese gilt auch der Veranstaltungsform. In der Nachfolge von Tony Robbins erlangten im mitteleuropäischen Raum insbesondere der Niederländer Emile („Tschakka“) Ratelband (Schaertl 1998), Jürgen Höller (Schüle 2001/2013) und Chris Mulzer (Groll 2013) mit ihren Großveranstaltungen mediale Aufmerksamkeit.

Seit 2012 versucht der NLP Leadership Summit als verbandsunabhängiger, weltweiter Zusammenschluss langjähriger NLP-TrainerInnen, das Orientierungsvakuum angesichts einer kaum noch überschaubaren Vielzahl von tatsächlichen oder vermeintlichen Anwendungen demokratisch per „Schwarmintelligenz“ zu schließen (Hollander et al. 2016, S. 37).

Im Gegensatz zur Anfangszeit bemühen sich seit der Jahrtausendwende europäische und US-amerikanische Initiativen, die therapeutische Wirksamkeit von NLP-Vorgehensweisen nachzuweisen. 2013 veröffentlichten Wake, Gray und Bourke einen gemeinsamen Zwischenbericht. 2015 wurde von Zaharia, Reiner und Schütz eine erste positive evidenzbasierte Metastudie zur Neuro-Linguistischen Psychotherapie vorgelegt.

Im Businessbereich erhielt mit Robert Dilts 2015 einer der maßgeblichen Weiterentwickler von NLP den Life Achievement Award, den renommiertesten Preis der deutschen Weiterbildungsbranche.

7 Bedeutung

NLP spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Coaching- und Kommunikationsformaten und eine Vorreiterrolle für die Etablierung von Coaching als eigener Disziplin. Es lieferte erstmals strukturierte Vorgehensmodelle und gab wichtige Impulse für Kurzzeitkonzepte – auch in der Auseinandersetzung mit den von NLP entwickelten Formaten. In der systemischen Arbeit Satirs bereits vorhandene Vorgehensweisen wie etwa Pacing oder Reframing machten es greifbar, transparent und lernbar.

Vor dem Hintergrund der langjährigen Dominanz des Behaviorismus gab NLP wichtige weitere Impulse für eine eingehendere Beschäftigung mit subjektiver Wahrnehmung. Rückblickend bemerkte Bandler (2009): „Zu der Zeit waren Psychologen sehr intensiv mit Objektivität und Subjektivität beschäftigt. Wenn sie von Objektivität sprachen, sahen sie glücklich aus. [...]. Von meinem Standpunkt aus jedoch sind subjektive Erfahrungen nun gerade das, worauf es besonders ankommt“ (S. 8). Insbesondere Erickson trat damals für individualisierte therapeutische Vorgehensweisen ein. 1978 formulierte er als Statement für einen geplanten Kongress: „Each person is a unique individual. Hence, psychotherapy should be formulated to meet the uniqueness of the individual’s needs, rather than tailoring the person to fit the Procrustean bed of a hypothetical theory of human behavior“ (zit. n. Zeig und Geary 2000, S. xvii).

8 Kritik

Die Kritik am NLP geht in nicht unerheblichen Teilen auf die Sturm-und-Drang-Zeit der Anfangsjahre, auf persönliche Eskapaden, juristische Auseinandersetzungen, eine rasche Kommerzialisierung und eine über lange Zeit regulationsfreie Verbreitung und Anwendung zurück. All dies verhinderte intern wie extern eine kritische und objektive Sichtung der Ansatzmöglichkeiten, -annahmen sowie -vorgehensweisen, führte zu abgrenzenden Polemiken und verfestigte Kommunikationsschleifen, die ein zwiespältiges und teilweise stark polarisierendes, emotionalisiertes Methodenbild erzeugten, bei dem begeisterte AnhängerInnen ebenso entschiedenen GegnerInnen gegenüberstehen.

NLP findet sich in Programmen von Volkshochschulen, Industrie- und Handelskammern und Managementinstituten. Es wird in Weiterbildungen sozialer Einrichtungen angeboten und von der Bundesagentur für Arbeit bei Arbeitsuchenden in der Rubrik „Kenntnisse und Fähigkeiten“ vermerkt. Wer sich aber außerhalb von NLP-Ausbildungen und Anwenderkursen dem Thema nähert, wird vielleicht etwas erstaunt sein. Es kann durchaus passieren, dass in klassischen Management-, Kommunikations- oder Motivationstrainings kaum jemand die Abkürzung kennt und – wenn überhaupt – höchstens diffuse oder lediglich negativ besetzte erste Assoziationen hat. Die Methodenkritik ist ähnlich vielfältig und vielschichtig wie das Erscheinungsbild von NLP und das Auftreten seiner tatsächlichen oder vermeintlichen AnhängerInnen. Sie reicht von der Annahme gänzlicher Wirkungslosigkeit (Kanning 2013, S. 151) bis zur Warnung vor einer angenommenen höchsten Wirkungskraft insbesondere in Kommunikationskontexten (s.u.).

Nicht nur Außenstehenden fällt eine Orientierung in der Fülle tatsächlicher, verkürzter, vermischter oder vermeintlicher Anwendungs-, Veranstaltungs- und Ausbildungsformen schwer. NLP kann strukturiertes Vorgehen, variabel-flexibler Methodenkoffer, buntes Experimentierfeld oder euphorisierende Empowerment-Dusche sein – oder alles zusammen. Aus dem Herkunftsland übernommene, marketingorientierte superlativische Selbststilisierungen, Stilisierungen der eigenen Geschichte, weit gehende Verheißungen und der Verzicht auf eine kritische Sichtung der eigenen Annahmen und Thesen – und deren individueller Weiterentwicklungen – verstellen nicht selten den Blick auf Bedenkenswertes.

8.1 Vorwurf Esoterik

Offenheit und Experimentierfreude sind im NLP ausdrücklich erwünscht, führten aber auch in fragwürdige, die formal-analytisch-strukturierende Vorgehensweise überschreitende Grenzbereiche. So bemerkte etwa 2006 der niederländische Sozialpsychologe Lucas Derks, der als bedeutendster europäischer Weiterentwickler von NLP gilt, unter dem Stichwort „NLP pollution“: „Nearly every existing brand of western, eastern or shamanistic psycho-technology was at sometime combined with NLP or sold as NLP. On NLP conferences half of the presentations were about NLP and X“ (o.S.).

Zugespitzt formuliert, hält Schütz 2015 nur 10 % der NLP-Anbieter für seriös, der große Rest seien „Pfuscher, Sekten oder Minderbemittelte“ (zit. n. Hausensteiner 2015, S. 12).

NLP selbst ist im Kern ein formal operierender Ansatz, der abgesehen von seinen konstruktivistisch-humanistischen Grundannahmen inhaltsfrei arbeitet und die individuelle Sicht der Welt jedes/jeder Einzelnen respektiert. Für manche MethodenanhängerInnen ist es aber auch eine Lebenseinstellung. Teilweise weit gehende Vorstellungen von der autosuggestiven Wirksamkeit „positiven Denkens“, die aus Verkürzungen hypnosystemischer Annahmen resultieren, und wissenschaftlich nicht verifizierte Hypothesen erweckten den Eindruck einer Weltanschauung oder des Sektenhaften. Umgekehrt wurden aber auch einzelne NLP-Formate zur Tiefung von Glauben in unterschiedlichen Konfessionen genutzt und in Deutschland in der evangelischen Kirche kontrovers diskutiert (Bauer 2002; Hemminger 2004; Biebrach 2017). Einen impressionistischen Bilderbogen zur Vielfalt von NLP-Orientierungen erstellte Derks 2013 aus einer Kette rund um den Globus gefilmter Interviews.

Die prinzipielle Offenheit des Ansatzes auch für Grenzbereiche menschlicher Erfahrung wird nicht zuletzt in der Diskussion über mögliche zukünftige Entwicklungsrichtungen des NLP reflektiert, die zumindest partiell zu seiner diffusen Konturlosigkeit in der Außenwahrnehmung beitrug. Eine Trennschärfe zwischen Vielfalt und Beliebigkeit ist weiterhin kaum auszumachen. Während Dilts, der weltweit als innovativster Weiterentwickler des NLP gilt, ein NLP der dritten Generation konstatierte, das in fruchtbarem wechselseitigem Austausch mit einer Anzahl weiterer Ansätze stehe, das „Feld“-Denken mit einbeziehe und u.a. Anregungen von Bert Hellinger und Rupert Sheldrake aufgreife (Dilts et al. 2010/2013, S. 21 f., 24 f., 241, 247), warnte Connirae Andreas (2017), eine der wesentlichen Wegbereiter- und -begleiterInnen des NLP: „Häufig sind andere Methoden mehr am Inhalt orientiert und mehr auf die Theorie bezogen. Wenn wir offen gegenüber all den Ideen sein können und uns ihnen auf einem Weg annähern können, der uns eher zur Tiefenstruktur der Erfahrung führt als zum Inhalt, dann kann uns das weiterbringen. Sonst ist es ein Rückschritt. Es ist leicht, sich von Theorien und konzeptuellen Systemen begeistern zu lassen, die uns nicht wirklich helfen, einen besseren Zugang zur Struktur von Erfahrung zu finden“ (ebd., S. 39). Das Modeling als einstige Kernkompetenz des Methodenansatzes ist kaum noch sichtbar. Bereits 2001 hatten Bostic St. Clair und Grinder festgestellt: „Indeed, from our limited point of view, there is little activity in the general field known as NLP modeling that strictly speaking should be so labeled“ (ebd., S. 51).

8.2 Vorwurf Alles-ist-möglich-Weltanschauung

Als formal-analytisches Vorgehen kann NLP – bei gegebener Qualifikation – auf alle Bereiche menschlichen Verhaltens und Handelns angewandt werden. So wurde es z.B. für so unterschiedliche Bereiche wie das Training von SpitzensportlerInnen, die Ausbildung von ScharfschützInnen, die Verbesserung der Servicezeit im Call Center, für Vertriebs- oder Projektcoachings, zur Schulung von HospizmitarbeiterInnen und zur Vorbereitung auf interkulturelle Arbeitsfelder eingesetzt. Die Bandbreite der Anwendungen setzt aus fachlichen, ethischen und rechtlichen Gründen die jeweilige Primärqualifikation voraus. Generalisierte Verheißungen in verflachten Darstellungen und Werbeauftritten führten zu Warnungen von VerbraucherschützerInnen, SeelsorgerInnen, PädagogInnen und TherapeutInnen – einerseits vor Allmachtsfantasien und dem Machbarkeitswahn einer Alles-ist-möglich-Ideologie (Kanning 2013, S. 134, 156; Jansen 2013, S. 118), andererseits vor der Gefahr im therapeutischen oder therapienahen Bereich, dass mit NLP auch LaiInnen potenziell wirksame Vorgehensweisen an die Hand bekommen.

8.3 Vorwurf Unwissenschaftlichkeit

Die fachwissenschaftliche Kritik verwies vor allem auf das Fehlen einer Dokumentation der Entwicklung, das Ausstehen einer schlüssigen Theoriebildung, auf Inkonsistenzen in der Terminologie, auf fehlende Belege für aufgestellte Thesen, wie etwa für das Konzept der Metaprogramme, auf Abweichungen zwischen dem Konzept des Anchorings und dem des klassischen Konditionierens und auf die fehlende Nachweisbarkeit für aufgestellte Thesen. Hierzu zählt etwa die Annahme, dass Menschen über unterschiedlich ausgeprägte sinnliche Repräsentationssysteme verfügen und differierende Präferenzen bei der sensorischen (visuellen, auditiven, kinästhetischen, olfaktorischen oder gustatorischen) Informationsaufnahme haben. Lange Zeit nicht vorhandene evidenzbasierte Wirksamkeitsnachweise führten zur Einstufung als nichtwissenschaftlich. Angesichts der gegenteiligen Behauptungen von MethodenvertreterInnen, einer fehlenden theoretischen Fundierung und einer über lange Zeit nicht einmal ansatzweise nachvollziehbaren Entwicklungsgeschichte wurde der Ansatz in der weiteren Zuspitzung als unwissenschaftlich oder pseudowissenschaftlich charakterisiert.

Manches ist dabei den Entstehungsumständen zuzuschreiben, dem außer-curricularen Setting, das mit Bandlers privater Bitte an Grinder begann, anderes der Einstellung der Hauptentwickler und ihrer dezidierten Anti-Establishment-Haltung. Die Verschriftlichung ihres Gesamtkonzepts (Dilts et al. 1980) und ihres konkreten Vorgehens (Bandler und Grinder 1979, 1982; Grinder und Bandler 1981) erfolgte im Wesentlichen durch andere, als der Fokus sich vom Verstehen der Wirkfaktoren eigenen Tuns und vom Experimentieren mit weiteren Strategien auf deren Kommerzialisierung verschob.

Bandler und Grinder hatten eine äußerst pragmatische Grundhaltung. Sie suchten nach besonders effektiven Vorgehensweisen. Insbesondere Grinder betonte wiederholt sein prinzipielles Bemühen um Präzision. Zugleich gibt es aber auch Anzeichen für ein teilweise thesengetriebenes und flüchtiges Vorgehen, indem Texte (nach monatelanger Beobachtung, Erprobung und Reflexion von Vorgehensweisen) brainstorming-artig heruntergetippt werden konnten (Bostic St. Clair und Grinder 2001, S. 177 ff.; Lewis 2013, S. 69) oder nicht alles die gleiche Aufmerksamkeit erhielt.

Die Popularisierung des Ansatzes erlangte ihren Höhepunkt in den 1980er- und 1990er-Jahren, als in der Nachfolge von Golemans (1979) Artikel zugleich das akademische Interesse an NLP wuchs und ein Großteil der Wirksamkeitsstudien erfolgte. Im Zentrum der Untersuchungen standen dabei vor allem die These der Repräsentationssysteme und die Bedeutung, die das Verwenden korrespondierender sinnlicher Prädikate (Matching) bei der Rapportbildung hat (Andreas, S. 2011). Neben einem möglichen Anwendungsnutzen mögen bei der Wahl des Testgegenstandes auch die Annahme einer zentralen Funktion und eine vermeintlich einfache Überprüfbarkeit eine Rolle gespielt haben. Aus NLP-Sicht wies bereits 1992 Rupprecht Weerth (1992/2015) in einer ersten „Meta-Kritik“, die er im Rahmen der ersten deutsche Dissertation zu NLP verfasste, auf Verfahrensfehler hin, die u.a. daraus entstanden seien, dass die MitarbeiterInnen entsprechender Studien über keine hinreichenden NLP-Kenntnisse verfügten. Ähnlich äußerte sich Steve Andreas in seinem Forschungsrückblick 2011 und 2013.

Außerdem wird die Bedeutung des Konzepts der primären Repräsentationssysteme von führenden MethodenvertreterInnen kontrovers eingeschätzt. So betonte Steve Andreas (2011), der mit seiner Frau Connirae zu den bedeutendsten WegbereiterInnen und WeiterentwicklerInnen des NLP zählt, dass das Konzept im NLP weder wichtig noch nützlich ist und sie es deshalb in ihrer Einführung 1989 wegließen: „Bandler and Grinder had introduced the idea of a P[rimary] R[epresentational] S[ystem] primarily as a teaching tool in the 1970s, to direct students’ attention to people’s sensory predicates and eye accessing. Soon after that, they pointed out that the idea of a PRS was a deliberate and gross oversimplification, only somewhat true in a particular problem context“ (ebd., o.S.). Demgegenüber erklärte Grinder (2013a): „To this day, […] representational systems are a significantly underused and underexplored pattern in the set of NLP patterns“ (S. 136; hierzu auch Dilts und DeLoizier 2000, Bd. R, S. 1103 f.; Dilts 2013, S. 149). Ähnlich unterschiedliche Einschätzungen ließen sich auch in anderen Fällen, wie etwa bei der These der Augenzugangshinweise, die in Laborversuchen nur schwer nachweisbar sind (Mohl 2006/2013, Bd. 1, S. 102 f.), oder den unterschiedlich definierten Metaprogrammen aufzeigen.

Angesichts der negativen, teilweise durch die Nichtteilnahme von MethodenvertreterInnen mit verursachten Forschungstradition und einer durch weitgehende Verheißungen und grenzwertige Verhaltensweisen weiter gesteigerten Polemik ist der Ruf von NLP im medizinisch-therapeutischen Bereich nachhaltig belastet. Dies führte dazu, dass NLPlerInnen teilweise ihre NLP-Ausbildungen oder -Lehrtätigkeiten aus ihrem Lebenslauf tilgten, weitere medizinisch-therapeutische Untersuchungen zu NLP in institutionellen Rahmen wesentlich erschwert wurden und eigene Wirksamkeitsstudien von NLPlerInnen wie bisher eher im außerinstitutionellen Rahmen durchgeführt wurden bzw. werden.

Ob oder inwieweit NLP eine Rolle bei der Entwicklung des Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) spielte, ist unklar. Ende der 1980er-Jahre wurden in den USA Verfahren entwickelt, die durch eine bewusste Stimulierung von Augenbewegungen die Gehirnhälften in Balance bringen und Belastendes integrieren sollen. Ungefähr zeitgleich mit EMDR, das sich u.a. bei PTBS bewährte, wurde von den NLP-TherapeutInnen Steve und Connirae Andreas die Eye Movement Integration (EMI) entwickelt und anschließend von der kanadischen Therapeutin Danie Beaulieu (o.D.) zu einer eigenständigen Methode weiterentwickelt (ebd., S. 2). Einen ersten Anstoß zur Entwicklung von EMI gab vermutlich ein EMDR-Seminar, von dem Steve Andreas berichtete wurde (Andreas und Andreas 2016, S. 2). Ob oder welche Anregungen die EMDR-Entwicklerin Francine Shapiro ihrerseits von John Grinder erhielt, ist umstritten. Sie arbeitete Mitte der 1980er-Jahre als NLP-Trainerin (McLean 1985) und laut Grinder auch für ihn (Frausin und Grinder 2017, S. 5; Andreas und Andreas 2016, S. 3).

Der Großteil heutiger AnbieterInnen arbeitet ausbildungsorientiert und hat ein geringes Interesse an Forschungsvorhaben. Dies zeigt sich auch in der Unwilligkeit von dem Ansatz nahestehenden Verlagen, entsprechende Publikationen zu fördern. Spätere Veröffentlichungen zur Methode und ihrer Entwicklung wurden nur noch teilweise ins Deutsche übersetzt. Damit begünstigte die Sprachbarriere zusätzlich Tendenzen der Verkürzung und Trivialisierung, wie sie Marktdruck und Suche nach Alleinstellungsmerkmalen angesichts eines sich zunehmend verdichtenden Coachingmarktes nach sich zogen.

8.4 Vorwurf Manipulationstechnik

Extern wie auch intern werden Online-Konzepte und Massenveranstaltungen kritisch gesehen und Manipulationstrainings abgelehnt. Auch unabhängig von der Frage der Wirksamkeit und des Beherrschens „hypnotischer Sprachmuster“, ihrer hinreichenden Wiedergabe im Milton-Modell des NLP und der Art ihrer Vermittlung in unterschiedlichen Kursangeboten sensibilisiert NLP für Wortwahl und Gesprächsverhalten und fördert ein reflektierteres Kommunikationsverständnis, das sich auch bewusst missbrauchen lässt. Wie alle Methoden und Techniken setzt seine Anwendung ethische Reife in der persönlichen, geschäftlichen und politischen Kommunikation und Diskussion voraus. Demgegenüber bedienten suggestive Geschäftsmodelle medienwirksam Allmachtsfantasien in „Vertriebsseminaren“ und „Flirtkursen“ und etablierten eine Außenwahrnehmung von NLP als Manipulationstechnik (Lau 2013, S. 96–124), die wiederum einzelne politische Gruppierungen besonders anzog und unabhängig von Art oder Umfang der tatsächlichen Wirksamkeit in den jeweiligen Kontexten zur weiteren Verfestigung des zweifelhaften Images beitrug. Unabhängig vom NLP-Gehalt entsprechender Angebote wurde NLP zu einem schlagwortartigen Synonym für „Schwarze Rhetorik“ oder deren Steigerung, wie u.a. 2016 die Diskussion der österreichischen Präsidentschaftsdebatte und deren zunehmende Zuspitzung in der Tagespresse zeigte (Narodoslawsky 2016; Odehnal 2016; Janker 2016).

Vorschub leisten dieser Fremdeinschätzung allerdings auch die vielfach anzutreffende marketingorientierte Selbststilisierung, die Stilisierung der Methodengeschichte und der akademischen Akzeptanz, der Verzicht auf eine kritische Sichtung von Thesen sowie ihrer unterschiedlichen Weiterentwicklungen und die mangelnde Trennschärfe nach innen und außen.

Angesichts des äußerst diffusen, heterogenen Erscheinungsbildes des Ansatzes empfiehlt sich bei Interesse an Aus- oder Fortbildungen in NLP die Wahrnehmung von Erstgesprächen oder Orientierungsangeboten. Eine Erstorientierung über Verbände ist nur bedingt möglich.

9 Quellenangaben

Andreas, Connirae, 1981. Foreword. In: John Grinder und Richard Bandler. Trance-Formations. Neuro-Linguistic Programming and the Structure of Hypnosis. Edited by Connirae Andreas. Moab, Utah: Real People Press, S. 1–4. ISBN 978-0-911226-22-5

Andreas, Connirae, 2017. Wie wir uns ganz erleben. Über das NLP, den Weg in den Mainstream und den Wholeness-Prozess. Interview von Ludger Brüning. In: Praxis Kommunikation [online]. 3(4), S. 38–41 [Zugriff am: 27.02.2019]. ISSN 2364–6802. Verfügbar unter: https://www.junfermann.de/_files_media/ejournals/10909.pdf

Andreas, Connirae, 2016. The Origins of Eye Movement Integration method. In: Ueli R. Frischknecht, Hrsg. EMDR and Wingwave [online], S. 2–3. 03.01.2017 [Zugriff am: 27.01.2019]. Verfügbar unter: https://www.nlp.ch/pdfdocs/Historie_EMDR_Wingwave.pdf

Andreas Connirae und Steve Andreas, 1982. Introduction. In: Richard Bandler und John Grinder. ReFraming. Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning. Edited by Steve Andreas and Connirae Andreas. Moab, Utah: Real People Press, S. 1–4. ISBN 978-0-911226-25-6

Andreas, Steve, 2011. Research in NLP [online]. o.O.: Steve Andreas, 07.09.2011 [Zugriff am: 24.01.2019]. Verfügbar unter: http://realpeoplepress.com/blog/research-in-nlp-neurolinguistic-programming-science-evidence

Andreas, Steve, 2013. Foreword. In: Lisa Wake, Richard M. Gray und Frank S. Bourke, Hrsg. The Clinical Effectiveness of Neurolinguistic Programming: A Critical Appraisal. Abingdon und New York: Routledge, S. xii-xiv. ISBN 978-0-415-63515-8

Bandler, Richard, 2009. Unbändige Motivation: Angewandte Neurodynamik. Über NLP, schnelle Veränderung und vieles mehr. 3. Auflage. Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-87387-362-9

Bandler, Richard und John Grinder, 1976. Patterns of the Hypnotic Techniques of Milton H. Erickson, M.D. Vol. I. Cupertino: Meta Publications. ISBN 978-0-916990-01-5

Bandler, Richard und John Grinder, 2005. The Structure of Magic. Vol. I: A Book about Language and Therapy. Palo Alto, CA: Science and Behavior Books. (Erstausg. erschienen 1975). ISBN 978-0-8314-0044-6

Bandler, Richard und John Grinder, 1979. Frogs into Princes. Neuro Linguistic Programming. Edited by John O. Stevens (= Steve Andreas). (Mit einem Hinweis auf die Materialgrundlage im Impressum.) Moab, UT: Real People Press. ISBN 978-0-911226-19-5

Bandler, Richard und John Grinder, 1982. ReFraming: Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning. Edited by Connirae und Steve Andreas. Moab, UT: Real People Press. ISBN 978-0-911226-25-6

Bandler, Richard, John Grinder und Virginia Satir, 1976. Changing with Families: A Book about Further Education for Being Human. Palo Alto, CA: Science and Behavior Books. ISBN 978-0-8314-0051-4

Bandler, Richard, Alessio Roberti und Owen Fitzpatrick, 2012. The Ultimate Introduction to NLP: How to build a successful life. London: HarperCollinsPublishers. ISBN 978-0-00-749741-6

Bateson, Gregory, 2005. Introduction. In: Richard Bandler und John Grinder. The Structure of Magic. Vol. I: A Book about Language and Therapy. Palo Alto, CA: Science and Behavior Books, S. ix-xi. (Erstausg. erschienen 1975). ISBN 978-0-8314-0044-6

Bateson, Gregory, 2017. Psychiatric Thinking: An Epistemological Approach. In: Jurgen Ruesch und Gregory Bateson, Hrsg. Communication: The Social Matrix of Psychiatry. Abingdon und New York: Routledge, S. 228–256. (Original erschienen 1951). ISBN 978-1-4128-0614-5

Bauer, Hans-Gerd, 2002. NLP in der Kirche. Heidelberg: Carl-Auer Verlag. ISBN 978-3-89670-311-8

Beaulieu, Danie, [kein Datum]. Eye Movement Integration Therapy [online]. An introduction to the treatment of traumatic and distressing memories. Longueuil, Québec: Académie Impact [Zugriff am: 30.01.2019]. Verfügbar unter: http://www.academieimpact.com/pdf/EMI_article.pdf

Beenhakker, Christine und Alexandru Ioan Manea, 2017. Dark Matter: Mental Space and Depression – a Pilot Investigation of an Experimental Psychotherapeutic Method Based on Mental Space Psychology to Reduce the Distress of Moderate Depression. In: Journal of Experiential Psychotherapy [online]. 20(1), S. 21–26 [Zugriff am: 09.03.2019]. ISSN 1453-634X. Verfügbar unter: https://jep.ro/images/pdf/cuprins_reviste/77_art_3.pdf

Besser-Siegmund, Cora und Lola Siegmund, 2015. Neurolinguistisches Coaching – NRC: Sprache wirkt Wunder! Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-95571-446-8

Biebrach, Renate, 2017. NLP und Kirche – geht das? Erfahrungen mit der Gretchenfrage. In: Praxis Kommunikation [online]. 3(6), S. 36–39. [Zugriff am: 26.01.2019]. ISSN 1862–3131. Verfügbar unter: https://www.nlp-kaiserswerth.de/wp-content/uploads/2018/01/Aufsatz-NLP-und-Kirche.pdf

Bigley, Julia, Paul D. Griffiths, A. Prydderch, Charles A. J. Romanowski, Lynn Joyce Miles, Henry Lidiard und Nigel Hoggard, 2010. Neurolinguistic programming used to reduce the need for anaesthesia in claustrophobic patients undergoing MRI. In: The British Journal of Radiology [online]. 83(986). S. 113–117. [Zugriff am: 15.02.2019]. ISSN 1748-880X. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3473532/

Bostic St. Clair, Carmen, 2013. Epilogue. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming: Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, Ct.: Crown House Publishing, S. 225–254. ISBN 978-1-8459-0858-4

Bostic St. Clair, Carmen und John Grinder, 2001. Whispering in the Wind. Scotts Valley: J & C Enterprises. ISBN 978-0-9717223-0-9

Brüning, Ludger, 2012. NLP im Neuro-Dschungel. In: Kommunikation & Seminar [online]. 7(2), S. 32–34. [Zugriff am: 17.02.2019]. ISSN 1862–3131. Verfügbar unter: https://www.brainguide.de/upload/publication/b8/279pn/5e89e19e89729897f7305fcd00a1627b_1336398414.pdf

Brüning, Ludger, 2013. Projektcoaching mit NLP. In: projektManagement aktuell [online]. 24(3), S. 22–27. [Zugriff am: 17.02.2019]. ISSN 0942–1017. Verfügbar unter: https://www.brainguide.de/upload/publication/ab/2b55t/792cecd81c3bf04ec5900041ae950e3d_1379504521.pdf

Bußmann, Nicole, 2015. Robert Dilts über die Reputation von NLP im Business: „It’s useful“ [online]. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH, 12.01.2015 [Zugriff am: 30.01.2019]. Verfügbar unter: https://www.managerseminare.de/blog/robert-dilts-uber-die-reputation-von-nlp-im-business-its-useful/2015/01

Clancy, Frank und Heidi Yorkshire, 1989. The Bandler Method. In: Mother Jones [online]. 14(2), S. 22–28 und 63–64 [Zugriff am: 05.02.2019]. ISSN 0362–8841. Verfügbar unter: https://thiesstahl.files.wordpress.com/2015/07/internetrecherchebandlerchristensen.pdf

Derks, Lucas, 2006. Modelling as a misleading ideology in NLP [online]. Berlin: ILMSR. [Zugriff am: 27.02.2019]. Verfügbar unter. https://www.mentalspaceresearch.com/modelling-as-a-misleading-ideology-in-nlp

Derks, Lucas, 2013. Perceptional Positions and Points of View in the World of NLP. In: YouTube [online]. 08.05.2013 [Zugriff am: 05.02.2019]. Verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=4I9pRvRYC_U

Derks, Lucas A.C., 2018. Study Protocol. MSP-D. Testing the Effectiveness of a Psychotherapeutic method based on spatial cognition and imagination therapy to reduce the distress of Moderate Depression. Version 1.0. ABR no. NL 67703

Dilts, Robert, 2013. My Early History with NLP. In: John Grinder und R. Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro-Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing, S. 145–169. ISBN 978-1-8459-0858-4

Dilts, Robert B. und Judith A. DeLoizier, 2000. Representational System Primacy. In: Robert B. Dilts und Judith A. DeLoizier, Hrsg. Encyclopedia of Systemic Neuro-Linguistic Programming and NLP New Coding [online]. Scotts Valley, CA: NLP University Press, Bd. R., S. 1102–1105 [Zugriff am: 09.02.2019]. PDF E-Book. ISBN 978-0-9701540-0-2. Verfügbar unter: http://nlpuniversitypress.com/html3/R52.html

Dilts, Robert, Judith DeLozier und Deborah Bacon Dilts, 2013. NLP II – die neue Generation. Strukturen subjektiver Erfahrung – die Erforschung geht weiter. Aus dem Amerikanischen von Isolde Seidel und Susanne & Michael Koulen. Paderborn: Junfermann. (engl. Original: NLP II. The Next Generation. Enriching the Study of the Structure of Subjective Experience. Capitola, CA: Meta Publications 2010). ISBN 978-3-87387-830-3

Dilts, Robert, John Grinder, Richard Bandler und Judith DeLoizer, 1980. Neuro-Linguistic Programming: Volume I. The Study of the Structure of Subjective Experience. Capitola, CA: Meta Publications. ISBN 978-0-916990-07-7

Domínguez, Marrero Isabel, Libertad Valdés Izquierdo, Camilo Muñoz Lago und Reinaldo Barrios, 2014. Programación Neurolingüística y terapia convencional en los trabajadores de la FCM Dr. Miguel Enríquez / NLP and conventional therapy in workers FCM Dr. Miguel Enriquez. In: Revista del Hospital Psiquiátrico de La Habana [online]. 11(Suplemento), S. 1–10 [Zugriff am: 05.02.2019]. ISSN 1813–6257. Verfügbar unter: http://www.revistahph.sld.cu/sup%​20esp%​202014/programacion%​20neurolinguistica.html

Eicher, James, 2013. "It’s a Fresh Wind that Blows against the Empire" In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. S. 105–131. ISBN 978-1-8459-0858-4

Frausin, Andrea und John Grinder, 2017. Real origins of EMDR (eye movement desensitization and reprocessing): the genius behind EMDR reveals the true story. In: Ueli R. Frischknecht, Hrsg. EMDR and Wingwave [online]. S. 4–6. 03.01.2017 [Zugriff am: 27.01.2019]. Verfügbar unter: https://www.nlp.ch/pdfdocs/Historie_EMDR_Wingwave.pdf

Glaser, Barney G. und Anselm L. Strauss, 1967. The Discovery of Grounded Theory: Strategies for Qualitative Research. New York: Aldine Publishing. ISBN 978-0-202-30028-3

Gilligan, Stephen, 2013. The Middle of Know Where: My Early Days in NLP. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing, S. 81–94. ISBN 978-1-8459-0858-4

Goleman, Daniel, 1979. People Who Read People. In: Psychology Today. 13(4), S. 66. ISSN 0033-3107

Gray, Richard M. und Frank Bourke, 2015. Remediation of intrusive symptoms of PTSD in fewer than five sessions: a 30-person pre-pilot study of the RTM Protocol. In: Journal of Military, Veteran and Family Health [online]. 1(2), S. 13–20 [Zugriff am: 22.01.2019]. ISSN 2368–7924. Verfügbar unter: http://www.researchandrecognition.org/pdf/RemediationofIntrusiveSymptoms.pdf

Gray, Richard M. und Richard F. Liotta, 2012. PTSD: Extinction, Reconsolidation, and the Visual-Kinesthetic Dissociation Protocol. In: Traumatology [online]. 18(2), S. 3–16 [Zugriff am: 22.01.2019] eISSN 1085–9373. Verfügbar unter: http://www.researchandrecognition.org/pdf/Traumatology.pdf

Grinder, John, 2013a. Commentary on "It's a Fresh Wind that Blows against 133 the Empire". In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing, S. 133–144. ISBN 978-1-8459-0858-4

Grinder, John, 2013b. Introduction: Reflections on The Origins of Neuro Linguistic Programming. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. S. 5–10. ISBN 978-1-8459-0858-4

Grinder, John, 2013c. Introduction to Part 2. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. S. 77–78. ISBN 978-1-8459-0858-4

Grinder, John, 2013d. "The Answer, My Friend, is Blowin’ in the Wind". In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. S. 175–223. ISBN 978-1-8459-0858-4

Grinder, John und Richard Bandler, 1981. Trance-Formations: Neuro-Linguistic Programming and the Structure of Hypnosis. Edited by Connirae Andreas. Moab, UT: Real People Press. ISBN 978-0-911226-22-5

Grinder, John und Richard Bandler, 1976. The Structure of Magic. Vol. II: A Book about Language and Change. Palo Alto, CA: Science and Behavior Books. ISBN 978-0-8314-0049-1

Grinder, John, Judith DeLozier und Richard Bandler, 1977. Patterns of the Hypnotic Techniques of Milton H. Erickson. Vol. II. Cupertino, CA: Meta Publications. ISBN 978-1-55552-053-3

Grinder, John und Frank Pucelik, Hrsg., 2013. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. ISBN 978-1-8459-0858-4

Groll, Tina, 2013. Neurolinguistisches Programmieren. Rumhantieren mit dem Unterbewusstsein. In: Die Zeit [online], 10.10.2013 [Zugriff am: 11.02.2018]. ISSN 0044–2070. Verfügbar unter: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-09/selbsterfahrungsbericht-nlp-workshop

Hall, Michael L., 2010a. The 1980s when NLP [online]. Clifton: Neuro-Semantics, 23.08.2010 [Zugriff am: 01.02.2019]. Verfügbar unter: http://www.neurosemantics.com/the-1980s-when-nlp-fragmented/

Hall, Michael L., 2010b. The lawsuit that almost killed NLP [online]. Clifton: Neuro-Semantics, 20.09.2010 [Zugriff am: 01.02.2019]. Verfügbar unter: http://www.neurosemantics.com/the-lawsuit-that-almost-killed-nlp/

Hall, Michael L., 2010c. When the magicians went to war [online]. Clifton: Neuro-Semantics, 02.08.2010 [Zugriff am: 01.02.2019]. Verfügbar unter: http://www.neurosemantics.com/when-the-magicians-went-to-war/

Hausensteiner, Heike, 2015. Manipulation und Moral. In: Wiener Journal der Wiener Zeitung [online]. 10.04.2015 [Zugriff am: 01.02.2019]. Verfügbar unter: http://www.nlp.de/presse/oesterreich/wz-0415.pdf

Hemminger, Hansjörg, 2004. NLP in der Kirche – auf der Suche nach Beurteilungskriterien [online]. Stuttgart: Evangelische Landeskirche in Württemberg. Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen, 01.07.2004 [Zugriff am: 26.01.2019]. Verfügbar unter: https://www.weltanschauung.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/einrichtungen/E_weltanschauungsbeauftragte/DoksH-N/NLP.pdf

Hollander, Jaap, Lucas Derks, Bruce Grimley und Lisa de Rijk, 2016. The Elder Columns. Using Expert Validation to Define the Boundaries of NLP. In: Joe Cheal, Hrsg. Powered by NLP! Reflections and Future Developments of NLP from the NLP Leadership Summit January 2016 [online]. Crowborough: GWiz Publishing, S. 29–52 [Zugriff am: 03.02.2019]. PDF e-Book. ISBN 978-0-9548800-2-6. Verfügbar unter: https://static1.squarespace.com/static/53846480e4b08791cb707c37/t/57ac6336e3df28ba2ea0ccc5/1470915411233/Powered+by+NLP+ebook.pdf

Janker, Karin, 2016. Norbert Hofer und die Kunst Zwietracht zu säen. In: Süddeutsche Zeitung [online], 29.11.2016. [Zugriff am: 31.01.2019]. ISSN 0174–4917. Verfügbar unter: https://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-in-oesterreich-norbert-hofer-und-die-kunst-zwietracht-zu-saeen-1.3266025

Jansen, Robert, 2013. NLP – Eine Ideologie des 21. Jahrhunderts. Norderstedt: BoD – Books on Demand. ISBN 978-3-7386-0289-0

Kanning, Uwe Peter, 2013. Wenn Manager auf Bäume klettern …: Mythen der Personalentwicklung und Weiterbildung. Lengerich: Pabst Science Publishers. ISBN 978-3-89967-884-0 [Rezension bei socialnet]

Korzybski, Alfred, 1990. Outline of General Semantics. In: Alfred Korzybski, M Kendig und Charlotte Schuchardt Read, Hrsg. Collected Writings (1920-1950). Collected and Arranged by M. Kendig. Englewood, NJ: Institute of General Semantics. (Original erschienen 1935). ISBN 978-0-910780-08-7

Lau, Viktor, 2013. Schwarzbuch Personalentwicklung. Spinner in Nadelstreifen. Stuttgart: Steinbeis-Edition. ISBN 978-3-943356-79-3

La Valle, John, 2016. NLP is not therapy [online]. Period! Hopatcong: NLP Seminars Group International, 08.11.2016 [Zugriff am: 05.02.2019]. Verfügbar unter: https://www.purenlp.com/recent-articles/2016/11/8/nlp-neurolinguistic-programming-is-not-therapy-period

Lewis, Byron, 2013. My Parts Party: Early Dissociated State Therapy. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing. S. 65–74. ISBN 978-1-8459-0858-4

Lilly, John C., 1987. Programming and Metaprogramming in the Human Biocomputer. Theory and Experiments. 2., überarb. Auflage. New York: Julian Press. ISBN 978-0-517-52757-3

McClendon, Terrence L., 1989. The Wild Days. NLP 1972 to 1981. [Nachdruck]. Leipzig: Amazon Distribution. ISBN 978-1-4826-5031-0

McLean, Dan, 1985. Aiming at Superachievers: NLP: Influencing Anybody to Do Just About Anything. In: Los Angeles Times [online]. 13.02.1985 [Zugriff am 11.02.2018]. Verfügbar unter: http://articles.latimes.com/1985-02-13/news/vw-4747_1_nlp-training

Mohl, Alexa, 2013. Der große Zauberlehrling. Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender. Teilband 1. 3., unveränd. Auflage. (Erstaufl. erschienen 2006). Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-87387-615-6

Narodoslawsky, Benedikt, 2016. Hinter der Maske. In: Falter [online]. 46(16), 15.11.2016. [Zugriff am: 31.01.2019]. ISSN 1605-671X. Verfügbar unter: https://www.falter.at/archiv/FALTER_201611164FDE0DB0D7/hinter-der-maske

Odehnal, Bernhard, 2016. Bundespräsidentenwahl in Österreich: Böse Bilder, üble Gerüchte. In: Tages-Anzeiger. Die unabhängige Schweizer Tageszeitung [online]. 124(273), 22.11.2016 [Zugriff 31.01.2019]. ISSN 1422–9994. Verfügbar unter: https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/boese-bilder-ueble-geruechte/story/26781183

Pucelik, Frank, 2013a. Methode und Mission. Interview von Ludger Brüning. In: Kommunikation & Seminar [online]. 22(5), S. 40–43 [Zugriff am: 09.03.2019]. ISSN 1862–3131. Verfügbar unter: https://www.junfermann.de/_uploads_media/files/kus-05-2013-monitor_034743.pdf

Pucelik, Frank R., 2013b. Lots of "Times," Some Easy, Some Fun, Some Hard. In: John Grinder und Frank Pucelik, Hrsg. The Origins of Neuro Linguistic Programming. Prologue and Epilogue by Carmen Bostic St. Clair. Carmarthen und Bethel, CT: Crown House Publishing, S. 21–46. ISBN 978-1-8459-0858-4

Rosian, Katharina und Roman Winkler, 2017. Psychotherapie – Begriffe, Wirkfaktoren und ein deutschsprachiger Ländervergleich zu gesetzlichen Regelungen [online]. (Projektbericht Nr. 93). Wien: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment. [Zugriff am 17.02.2019]. ISSN 1992–0496. Verfügbar unter: https://www.bestnet.com/download/komm/000094263_94263_000004589_20180223_121615.pdf

Schaertl, Marika, 1998. Guru: Tsjakkaa – ob er’s schafft? In: FOCUS Magazin [online]. 12(43), 19.10.1998 [Zugriff am: 31.01.2019]. ISSN 1615–4576. Verfügbar unter: https://www.focus.de/politik/deutschland/guru-tsjakkaa-und150-ob-erund39s-schafft_aid_174321.html

Schmidt-Tanger, Martina und Holger Backwinkel, 2012. Erfolgreiches Coaching für Teams. NLP professional für Team- und Konfliktmanagement. Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-87387-864-8

Schmidt-Tanger, Martina und Ludger Brüning, 2009. Zwischen Vielfalt und Beliebigkeit. In: Kommunikation & Seminar [online]. 4(5). S. 41–43 [Zugriff am: 17.09.2019]. ISSN 1862–3131. Verfügbar unter: https://www.brainguide.de/upload/publication/4c/279u4/3acf43936c8c1855931e368f08107235_1335543364.pdf

Schüle, Christian, 2013. Die Diktatur der Optimisten. In: Die Zeit [online]. 08.09.2013 (Original erschienen 13.06.2001). [Zugriff am: 31.01.2019]. ISSN 0044–2070. Verfügbar unter: https://www.zeit.de/2001/25/200125_glueckspropheten.xml

Schütz, Peter, 2017. Forschung oder Marketing? Ein Blick auf die NLP-Ausbildung und auf wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von NLP. In: Praxis Kommunikation. 3(6), S. 46–48. ISSN 2364-6802

Spitzer, Robert S., 1992. Virginia Satir and Origins of NLP. In: Anchor Point. The International Magazine for Effective Neuro-Linguistic Communication [online]. 6(7). S. 40–44 [Zugriff am 22.01.2019]. ISSN 0895-366X. Verfügbar unter: http://www.pnl-nlp.com/images/revues-PNL/anchor-point/1992/1992-07​%​20vol.6%20n%​C2​%B07.pdf

Sturt, Jackie, Saima Ali, Wendy Robertson, David Metcalfe, Amy Grove, Claire Bourne und Chris Bridle, 2012. Neurolinguistic programming: a systematic review of the effects on health outcomes. In: British Journal of General Practice [online]. 62(604), S. e757–e764 [Zugriff am 02.02.2019]. ISSN 1478–5242. Verfügbar unter: http://bjgp.org/content/bjgp/62/604/e757.full.pdf

Wake, Lisa, Richard M. Gray und Frank S. Bourke, Hrsg., 2013. The Clinical Effectiveness of Neurolinguistic Programming: A Critical Appraisal (Advances in Mental Health Research). Abingdon [Oxfordshire] und New York: Routledge. ISBN 978-0-415-63515-8

Walker, Wolfgang, 2017. Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls, Satir, Erickson und die Anfänge des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 7., unveränd. Auflage (letzte überarb. Aufl. erschienen 1998). Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-608-89196-6

Weerth, Ruprecht, 2015. Meta-Kritik [online]. Münster: Rupprecht Weerth (Original erschienen 1992). [Zugriff am: 05.02.2019]. Verfügbar unter: http://www.nlp-kritik.de/nlp-und-imagination/nlp107.html

Winch, Guy, 2014. NLP Experts Speak out [online]. Neuro Linguistic Programming experts present their techniques. New York: Psychology Today, 08.01.2014 [Zugriff am: 27.01.2019]. Verfügbar unter: https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-squeaky-wheel/201401/nlp-experts-speak-out

Witkowski, Tomasz, 2010. Thirty-Five Years of Research on Neuro-Linguistic Programming. NLP Research Data Base. State of the Art or Pseudoscientific Decoration? In: Polish Psychological Bulletin [online]. 41(2), S. 58–66. [Zugriff am: 02.02.2019]. ISSN 1641–7844. Verfügbar unter: https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/ppb.2010.41.issue-2/v10059-010-0008-0/v10059-010-0008-0.pdf

Zaharia, Cătălin, Melita Reiner und Peter Schütz, 2015. Evidence-based Neuro Linguistic Psychotherapy: a meta-analysis. In: Psychiatria Danubina [online]. 27(4), S. 355–363 [Zugriff am: 02.02.2019]. ISSN 1849–0867. Verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/284727907_Evidence-based_Neuro_Linguistic_Psychotherapy_a_meta-analysis

Zeig, Jeffrey K. und Brent B. Geary, Hrsg., 2000. The Letters of Milton H. Erickson. Phoenix, AZ: Zeig, Tucker & Theisen. ISBN 978-1-891944-11-6

10 Literaturhinweise

Mohl, Alexa, 2013. Der große Zauberlehrling. Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender. 2 Bde. 3., unveränd. Auflage. (Erstaufl. erschienen 2006). Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-87387-615-6
[umfassende, systematische, strukturierte Einführung durch eine habilitierte Psychologin in gut lesbarer Form]

O’Connor, Joseph und John Seymour, 2015. Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung. 22., unveränd. Auflage. Kirchzarten: VAK. (Engl. Original erschienen 2002). ISBN 978-3-86731-070-3
[gut lesbare Ersteinführung]

Walker, Wolfgang, 2017. Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls, Satir, Erickson und die Anfänge des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 7., unveränd. Auflage (letzte überarb. Aufl. erschienen 1998). Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-608-89196-6
[Einführung in den ideengeschichtlichen Kontext der Entstehenszeit. Im Hinblick auf Rolle und Vorgehen von Bandler und Grinder basierend auf der älteren Quellenlage.]

11 Informationen im Internet

11.1 Online-Enzyklopädien

11.2 Forschungsdatenbanken

Autor
Dr. Ludger Brüning
M.A.(USA)
Berater, Trainer und Coach
Er tritt für Methodenvielfalt ein und war von Februar 2009 bis zum April 2014 Vice-President der European Coaching Association (ECA) und von Oktober 2016 bis Januar 2018 Vorstand Presse und Öffentlichkeitsarbeit des DVNLP.
Website
Mailformular

Es gibt 1 Lexikonartikel von Ludger Brüning.


Zitiervorschlag
Brüning, Ludger, 2019. Neuro-Linguistisches Programmieren [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 26.03.2019 [Zugriff am: 23.05.2019]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Neuro-Linguistisches-Programmieren

Urheberrecht
Dieser Lexikonartikel ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion des Lexikons für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.

Autor

Dr. Ludger Brüning
Website
Mailformular

veröffentlicht am 26.03.2019

Legende

Link zu Lexikonartikel
Link zu Lexikonartikel in Arbeit
Sprung zu Quellenangaben und Literaturhinweisen

Newsletter

Über 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft.

Gehören Sie auch schon dazu?

Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren!