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Pathological Demand Avoidance

Dr. med. Nicole Agathe Chou-Knecht, Sarah Weber

veröffentlicht am 26.04.2026

Abkürzung: PDA

Pathological Demand Avoidance (PDA) ist ein Merkmalskomplex, der insbesondere der Autismus-Spektrum-Störung (ASS), aber auch anderen Formen von Neurodivergenz zugeordnet wird. Er geht mit einem extremen Autonomiebedürfnis sowie einem starken Vermeidungsverhalten einher.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Begriffe
  3. 3 Historische Entwicklung
  4. 4 Symptome
    1. 4.1 Hauptmerkmale
    2. 4.2 Diagnostische Hilfsmittel
  5. 5 Forschungsstand
  6. 6 Ursachen
  7. 7 Prävalenz
  8. 8 Ausblick
  9. 9 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

PDA ist ein Merkmalskomplex, bei dem eine starke Vermeidung von Anforderungen sowie ein extremer Drang nach Autonomie beobachtet werden. Er wurde 1998 erstmals offiziell beschrieben.

PDA wird aktuell in Praxis und Forschung vielseitig diskutiert, wobei unterschiedliche Betrachtungsperspektiven auf das Phänomen, seine Erscheinung und dessen Ursachen existieren.

Die Mehrheit der Studien weist auf einen Zusammenhang mit der Autismus-Spektrum-Störung hin, andere Arbeiten ordnen das Phänomen eher der Aufmerksamkeitsdefizit-/​Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder anderen (kombinierten) Entwicklungsstörungen zu.

Es besteht Uneinigkeit darüber, ob PDA ein eigenes diagnostisches Bild darstellt oder als eine „Subkategorie“, ein „Profil“ im Kontext der Autismus-Spektrum-Störung beziehungsweise als ein diagnoseübergreifender Symptomkomplex anzusehen ist.

2 Begriffe

Neben dem Begriff „Pathological Demand Avoidance“ gibt es noch weitere Synonyme für das Phänomen PDA:

  • Pervasive/​Persistent Drive for Autonomy (aufgrund des starken Drangs nach autonomer Lebens‑ und Lerngestaltung)
  • Extreme Demand Avoidance (EDA) (um dem Terminus „pathological“ entgegenzuwirken, wird häufig in der Forschung verwendet)
  • Rational Demand Avoidance (RDA) (um zu signalisieren, dass das Vermeidungsverhalten für die Betroffenen „rational“, d.h. aufgrund ihrer Ausgangslage verständlich bzw. ​nachvollziehbar ist)

3 Historische Entwicklung

Der Merkmalskomplex PDA wurde erstmals von Newson und Le Maréchal (1998) offiziell beschrieben, nachdem Newson bereits ab den 1970er-Jahren eine Gruppe von Kindern beschrieb, die zwar autistische Merkmale aufwiesen, aber auch einige Unstimmigkeiten mit der Autismus-Diagnose zeigten. Newson unternahm Versuche, PDA als eigene diagnostische Kategorie innerhalb der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen zu etablieren, scheiterte hiermit jedoch.

Bereits 1997 gründete sich in Großbritannien die „PDA Contact Group“ zur Vernetzung von betroffenen Familien, aber auch zur Unterstützung von Diagnostik und Forschung des Phänomens PDA. Sie ist heute unter dem Namen „PDA Society“ bekannt. PDA wurde durch Unterstützung der PDA Society in den britischen psychologischen und psychiatrischen Leitfaden zur Autismus-Spektrum-Störung aufgenommen (British Psychological Society 2021; Royal College of Psychiatrists 2020). Das Phänomen PDA bleibt wissenschaftlich weiter kontrovers diskutiert, es besteht ein erheblicher Bedarf an relevanter Forschung.

4 Symptome

4.1 Hauptmerkmale

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand 2026) ist PDA keine eigenständige Diagnose, sondern wird in der Regel als Zusatzvermerk zur ASS, manchmal zur ADHS-Diagnose vergeben.

Newson, Le Marechal und David (2003) beschrieben acht Kriterien, anhand derer PDA erkannt werden kann. Diese sind unter folgenden Überschriften zusammengefasst:

  • Passivität im ersten Lebensjahr
  • Widersetzt sich anhaltend den normalen Anforderungen des Lebens und weicht ihnen aus
  • Oberflächliche Kontaktfreudigkeit, aber offenbarer Mangel an Sinn für soziale Identität, Stolz oder Scham
  • Stimmungslabilität, Impulsivität, Kontrolle
  • Fühlt sich wohl im Rollenspiel und So-tun-als-ob
  • Sprachentwicklungsverzögerung, welche eine Folge der Passivität zu sein scheint
  • Zwanghaftes Verhalten
  • Neurologische Beteiligung

Gemäß des Diagnostischen Leitfadens der PDA-Society (2022) sind die Hauptmerkmale von PDA:

  • Widersetzt sich den alltäglichen Anforderungen des Lebens und vermeidet diese
  • Nutzt soziale Strategien als Mittel der Vermeidung
  • Wirkt oberflächlich sozial, es mangelt jedoch an tiefgehendem sozialen Verständnis
  • Erfährt starke Stimmungsschwankungen und Impulsivität
  • Zeigt obsessives Verhalten, häufig fokussiert auf andere Menschen
  • Scheint sich im Rollenspiel und „So-tun-als-ob“-Spiel wohlzufühlen, manchmal in einem extremen Ausmaß (fakultatives Merkmal)

4.2 Diagnostische Hilfsmittel

O’Nions et al. entwickelten 2014 den Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDA-Q) als erstes evaluiertes PDA-Screening-Tool für Kinder und Jugendliche. Nach dessen Vorbild wurde in der Folge von Egan et al. (2019) mit dem Extreme Demand Avoidance Questionnaire – Adult Version (EDA-QA) ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung von PDA bei Erwachsenen abgeleitet.

Ergänzend wurden zentrale PDA-Merkmale, häufige anamnestische Themen sowie PDA-typische Ressourcen in der PDA-Checkliste Version 2 (Chou-Knecht 2022) zusammengefasst. Diese stellt kein evaluiertes Diagnoseinstrument dar, kann jedoch ein klinisches Interview bei Verdacht auf ein PDA-Profil sinnvoll unterstützen.

5 Forschungsstand

Seit den ersten Forschungsergebnissen von Newson herrscht Uneinigkeit darüber, inwiefern die von ihr definierten Kriterien gültig sind. So wird beispielsweise von einigen Forschenden die Passivität im ersten Lebensjahr relativiert oder das manipulative Verhalten eher als strategisch beschrieben (O’Nions et al. 2018). Andere beschreiben eine erhebliche Angstkomponente sowie eine auffällige Intoleranz für Unsicherheit (Stuart et al. 2020).

Fand PDA keine Anerkennung in der ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems 10th Revision; 10. Revision der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme), so werden im Kapitel zu den Autismus-Spektrum-Störungen der ICD-11 doch einige für PDA relevante Merkmale beschrieben (u.a. Umschreibung von „Masking“ und „Demand Avoidance“).

Insgesamt ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung rund um das Phänomen PDA vielschichtig. Sie reicht von der Unterstützung einer diagnostischen Eigenständigkeit von PDA über die Zuordnung zum Autismus-Spektrum bis hin zu einer Ablehnung des Phänomens oder seiner Einstufung als Erziehungsproblematik beziehungsweise als durch elterliche Psychopathologien mitverursachtes Verhaltensprofil (Kamp-Becker et al. 2023).

Die diagnostische Unschärfe ist auch vor dem Hintergrund zu verstehen, dass traditionelle Trennlinien zwischen dem Autismus-Spektrum, ADHS und weiteren neurodevelopmentalen Besonderheiten zunehmend infrage gestellt werden. Aktuelle Forschung beschreibt diese weniger als klar getrennte Entitäten, denn als Ausdruck eines neurobiologischen Kontinuums (Michelini et al. 2024).

6 Ursachen

Das Spektrum der Ursachenzuschreibungen ist vielfältig. Newson et al. (2003) beschrieben PDA als eigenständige tiefgreifende Entwicklungsstörung und verorteten diese innerhalb des Autismus-Spektrums. In Fortführung dieses Verständnisses wird PDA heute von der PDA Society (2020) sowie weiteren Autor:innen (Attwood und Garnett 2024) explizit als Profil innerhalb des Autismus-Spektrums verstanden. Woods (2023) versteht PDA hingegen eher als Kombination aus ADHS und ODD/Trauma. Teilweise wird die Entstehung aber auch auf ein durch Erziehungs‑ und Umweltvariablen mitverursachtes Temperamentsmerkmal zurückgeführt (Kamp-Becker et al. 2023), während andere Autor:innen neurobiologische Komponenten und die Vielschichtigkeit des Phänomens betonen (Chou-Knecht und Carl 2025; Weber und Sasso 2023).

Es gibt viele Symptome von PDA, z.B. erhöhtes Kontrollbedürfnis und auch repetitive Verhaltensweisen, die Überschneidungen mit einer ASS-Symptomatik aufweisen (Kildahl et al. 2021; Malik und Baird 2018). O’Nions et al. (2016) fanden in ihrer Studie heraus, dass Kinder mit PDA-Symptomen ein vergleichbares Autismus-Symptomniveau wie Kinder im Autismus-Spektrum ohne PDA zeigen.

Demgegenüber vertreten andere Autor:innen die Auffassung, dass PDA nicht primär als Teil des Autismus-Spektrums zu verstehen ist, sondern als eigenständiges, diagnoseübergreifendes Verhaltensprofil, das sich in unterschiedlichen klinischen Kontexten zeigen kann. In dieser Perspektive wird PDA unter anderem mit ADHS, traumabezogenen Störungsbildern, oppositionellem Trotzverhalten sowie Bindungsstörungen in Verbindung gebracht (Woods 2020).

In ähnlicher Weise argumentiert Theunissen (2025). Er ist der Meinung, dass PDA kein Profil eines autistischen Subtyps darstellt, sondern unabhängig von Autismus auftreten und bei verschiedenen psychischen Störungen beobachtet werden kann. Als mögliche Ursache wird ein Zusammenspiel biologischer Vulnerabilitäten mit ungünstigen psychosozialen Umweltbedingungen diskutiert.

Von Brisinski et al. (2025) erfassen PDA als komorbiden, überwiegend mit der ASS verknüpften Symptomkomplex, der sich konzeptionell dem Zwangsspektrum zuordnen lässt.

Die bestehenden Kontroversen werden unter anderem von Chou-Knecht und Carl (2025) aufgegriffen. Sie verstehen PDA als ein durch verschiedene im Individuum und seiner Umwelt liegende Faktoren moduliertes Autismus-Profil. Dieses lässt sich gleichzeitig auch in einem breiteren, dimensionalen Verständnis neurodevelopmentaler Varianten verorten. Im Sinne eines gemeinsamen Kontinuums gibt es fließende Übergänge und Überlappungen zwischen Autismus, ADHS und anderen neurodevelopmentalen Besonderheiten.

7 Prävalenz

Bislang gibt es nur eine Studie, die die Prävalenz von PDA untersuchte. Sie wurde von Gillberg et al. (2015) auf den Färöer-Inseln durchgeführt. Dabei wurden mittels des Fragebogens DISCO (O'Nions et al. 2016) bei 20 % der autistischen Kinder Hinweise für eine Kombination von ASS und PDA gefunden, was einer Gesamtprävalenz von 0,18 % der Bevölkerung entsprechen würde. Gleichzeitig wies schlussendlich nur eines von 25 autistischen Kindern im klinischen Assessment das Vollprofil von PDA mit sozial manipulativem/​schockierendem Verhalten auf. Diese Zahlen sind nur erste Indikatoren. Es bedarf weiterer Forschung, um die tatsächliche Prävalenz von PDA valide erheben zu können.

8 Ausblick

PDA ist ein vielseitig diskutiertes Phänomen, das in der pädagogischen und therapeutischen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aufgrund der herausfordernden Symptomatik erzeugt der Merkmalskomplex nicht selten hohen Leidensdruck und Überforderung im sozialen und familiären sowie schulischen Umfeld. Es bedarf daher weitergehender und umfassender Forschung zu PDA.

9 Quellenangaben

​Egan, Vincent, Omer Linenberg und Elizabeth O’Nions, 2019. The measurement of adult pathological demand avoidance traits. In: Journal of Autism and Developmental Disorders. 49(2), S. 481–494. ISSN 0162-3257

Attwood, Tony und Michelle Garnett, 2024. PDA: Current Understanding and Future Research Directions [online]. Attwood & Garnett Events [Zugriff: 11.02.2025]. Verfügbar unter: https://www.attwoodandgarnettevents.com/blogs/news/pda-current-understanding-and-future-research-directions

British Psychological Society, 2021. Working with autism: Best practice guidelines for psychologists. Leicester: The British Psychological Society. ISBN 978-1-85433-795-5. Verfügbar unter: https://cms.bps.org.uk/sites/​default/​files/​2022-06/​Working%20with%20autism%20-%20best%20practice%20guidelines%20for%20psychologists.pdf abgerufen

Chou-Knecht, Nicole, 2022. PDA-Checkliste [online]. Hamburg: Hamburger Perspektivwechsel Media UG & Co KG [Zugriff am: 12.01.2026]. Verfügbar unter: https://hhpw-media.de/PDA-Checkliste-Frau-Dr.-Nicole-Chou.pdf

Chou-Knecht, Nicole Agathe und Elisabeth Carl, 2025. PDA – anders autistisch? Antworten zum Pathological Demand Avoidance Syndrom für Fachpersonen und Familien. Gelterkinden: Kirja-Verlag. ISBN 978-3-9525484-6-2

Gillberg, Christopher, I. Carina Gillberg, Lucy Thompson, Rannvá Biskupsto, und Eva Billstedt, 2015. Extreme („pathological“) demand avoidance in autism: a general population study in the Faroe Islands. In: European child & adolescent psychiatry. 24(8), S. 979–984. ISSN 1018-8827

Kamp-Becker, Inge, Ulrich Schu und Sanna Stroth, 2023. Pathological Demand Avoidance – aktueller Forschungsstand und kritische Diskussion. In: Zeitschrift für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. 51(4), S. 321–332. ISSN 1422-4917

Kildahl, Arvid N., Sissel B. Helverschou, Anne L. Rysstad, Elisabeth Wigaard, Jane Ma Hellerud, Linn B. Ludvigsen und Patricia Howlin, 2021. Pathological demand avoidance in children and adolescents: A systematic review. In: Autism [online]. 25(8), S. 2162–3276 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1461-7005. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1177/13623613211034 382

Malik, Osman und Gillian Baird, 2018. Commentary: PDA – what’s in a name? Dimensions of diffi culty in children reported to have an ASD and features of extreme/​pathological demand avoidance: A commentary on O’Nions et al., 2017. In: Child & Adolescent Mental Health [online]. 23(3), S. 387–388 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1475-3588. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1111/camh.12273

Michelini, Giorgia, Christina O. Carlisi, Nicholas R. Eaton, Jed T. Elison et al., 2024. Where do neurodevelopmental conditions fit in transdiagnostic psychiatric frameworks? Incorporating a new neurodevelopmental spectrum. In: World Psychiatry. 23(3), S. 333–357. ISSN 1723-8617

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Newson, Elizabeth, Kate Le Marechal und C. David, 2003. Pathological demand avoidance syndrome: a necessary distinction within the pervasive developmental disorders. In: Archives of Disease in Childhood. 88(7), S. 595–600. ISSN 0003-9888

O’Nions, Elizabeth, Phil Christie, Judith Gould, Essi Viding und Francesca Happé, 2014. Development of the ‚Extreme Demand Avoidance Questionnaire‘ (EDA-Q): Preliminary observations on a trait measure for Pathological Demand Avoidance. In: Journal of Child Psychology and Psychiatry [online]. 55(7), S. 758–768 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1469-7610. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1111/jcpp.12149

O’Nions, Elizabeth, Judith Gould, Phil Christie, Chrstopher Gillberg, Essi Viding und Francesca Happé, 2016. Identifying features of „pathological demand avoidance“ using the Diagnostic Interview for Social and Communication Disorders (DISCO). In: European Child & Adolescent Psychiatry [online]. 25(4), S. 407–419 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1435-165X. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/s00787-015-0740-2

O’Nions, Elizabeth, Essi Viding, Caroline Floyd, Emma Quinlan, Connie Pidgeon, Judith Gould und Francesca Happé, 2018. Dimensions of difficulty in children reported to have an autism spectrum diagnosis and features of extreme/‚pathological‘ demand avoidance. In: Child & Adolescent Mental Health [online]. 23(3), S. 220–227 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1475-3588. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1111/camh.12242

PDA Society, 2020. What is PDA? A guide to the Pathological Demand Avoidance profil of autism [online]. Sheffield: PDA Society [Zugriff am: 11.12.2023]. Verfügbar unter: https://www.pdasociety.org.uk/wp-content/​uploads/2021/04/What-is-PDA-booklet-website-v2.1.pdf

PDA Society, 2022. Identifying & Assessing a PDA profile – Practice Guidance [online]. Sheffield: PDA Society [Zugriff am: 13.01.2026]. Verfügbar unter: https://www.pdasociety.org.uk/research-professional-practice/​identification-and-diagnosis-process/

Royal College of Psychiatrists, Hrsg., 2020. The psychiatric management of autism in adults[online]. CR228. London: Royal College of Psychiatrists, 06.2020 [Zugriff am: 06.04.2026]. Verfügbar unter: https://www.rcpsych.ac.uk/docs/default-source/​improving-care/​better-mh-policy/​college-reports/​college-report-cr228.pdf?sfvrsn=c64e10e3_2

Spitczok von Brisinski, Ingo, Elke Kirchner, Annika Charlier und Johanna Hohensee, 2025. Pathological Demand Avoidance (PDA) – systemische Aspekte und Therapie. In: Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung (ZSTB). 43(4), S. 189–201. ISSN 1866-9875

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Woods, Richard, 2020. Commentary: Demand Avoidance Phenomena, a manifold issue? Intolerance of uncertainty and anxiety as explanatory frameworks for extreme demand avoidance in children and adolescents – a commentary on Stuart et al., (2020). In: Child & Adolescent Mental Health [online]. 25(2), S. 68–70 [Zugriff am: 13.01.2026]. ISSN 1475-3588. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1111/camh.12368

Woods, Richard, 2023. „Pathological Demand-Avoidance“ as a „Profile of ASD“ & „Profound Autism“ [Konferenzpapier vom 25.05.2023]. London: London South Bank University

World Health Organization (WHO), Hrsg., 2022. ICD-11 [online]. International classification of diseases 11th revision. Genf: WHO [Zugriff am: 13.01.2026]. Verfügbar unter: https://icd.who.int/

Verfasst von
Dr. med. Nicole Agathe Chou-Knecht
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
Systemtherapeutin, Spezialsprechstunde inkl. Diagnostik ASS/PDA-Profil
Co-Präsidentin FAPDA, Schweiz
Co-Autorin des Buches: PDA - anders autistisch? Antworten zum Pathological Demand Avoidance Syndrom für Fachpersonen und Familien, Kirja Verlag, Erstauflage 2025 bestellen
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Sarah Weber
Sonderpädagogin (Master of Education, M.Ed.)
Inhaberin der AutisPlus GmbH, einem Unternehmen für die Beratung, Förderung und Weiterbildung im Kontext des Autismus-Spektrums
Fachkraft für Unterstützte Kommunikation
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