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Philanthropische Pädagogik

Etymologie: griech. φιλος filos Freund und ανθρϖπος anthropos Mensch

Die Philanthropen – auch „Menschenfreunde“ (griech. φιλος = Freund und ανθρϖπος = Mensch) genannt – verfolgten zur Zeit der Aufklärung mit ihren theoretischen und praktischen pädagogischen Überlegungen das Ziel, das Wesen des Menschen zu ergründen sowie seine Kräfte und Fähigkeiten auszubilden. Durch ein individuelles und geplantes Eingreifen in den Erziehungs- und Bildungsprozess des/der Einzelnen soll der Mensch ab seiner Geburt (Frühpädagogik) „geformt“ werden, um der Gesellschaft nützlich zu sein. Mit einer stetigen Vervollkommnung des Zöglings soll demzufolge eine Verbesserung der Gesellschaft bewirkt und das übergeordnete Ziel der Glückseligkeit angestrebt werden.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Anstoß für die philanthropische Pädagogik: Jean-Jacques Rousseau
  3. 3 Ausgewählte Vertreter der philanthropischen Pädagogik
    1. 3.1 Ernst Christian Trapp (1745-1818)
    2. 3.2 Johann Bernhard Basedow (1724-1790)
    3. 3.3 Rudolph Zacharias Becker (1752-1822)
    4. 3.4 Christian Gotthilf Salzmann (1744-1811)
    5. 3.5 Immanuel Kant (1724-1804)
  4. 4 Pädagogische Ziele und Begriffe
    1. 4.1 Vervollkommnung (Perfektibilität) und Nützlichkeit (Utilitarismus)
    2. 4.2 Glückseligkeit
    3. 4.3 Bildung und Erziehung
  5. 5 „Allgemeine Revision des gesamten Schul- und Erziehungswesens“
  6. 6 Fazit
  7. 7 Quellenangaben
  8. 8 Literaturhinweise

1 Zusammenfassung

Dem 18. Jahrhundert und insbesondere der Aufklärungsepoche werden eine außerordentliche Bedeutsamkeit innerhalb der historischen Bildungs- und Erziehungsforschung zugeschrieben (Stippel und Raith 1971, S. 7). Neben ersten Unternehmungen, Erziehung als eine umfassende Wissenschaft zu formieren (z.B. Trapp 1779), wurde auch das Schul- und Unterrichtswesen „neu“ konzipiert (ebd.). Übergeordnete Ziele der Aufklärung waren

  • die Verbesserung des Menschen und der Gesellschaft vor dem Hintergrund der Glückseligkeit,
  • die Beseitigung des Aberglaubens durch Kenntniserweiterung,
  • der eigenständige Gebrauch der Vernunft (Nieser 1992, S. 7).

Das Aufklärungszeitalter wird somit auch als „pädagogisches Jahrhundert“ bezeichnet, da Erziehung hier eine besondere Stellung erfährt (Herrmann 1981; Stollberg-Rilinger 2005, S. 1; Blankertz 1981, S. 247). Zentraler und leitender Gedanke war dabei, dass Erziehung den/die Einzelne/n und damit die ganze Gesellschaft auf eine höhere Entwicklungsstufe stellen kann (Herrmann 1981; Nohl 1926, S. 5.). Um dies zu erreichen, erfolgten die Auseinandersetzung mit verschiedenen pädagogischen Herangehensweisen zur Erziehung und Bildung von Jungen und Mädchen (z.B. Joachim Heinrich Campe, Christian Carl André) und schließlich die Umsetzung in sogenannten „Musterschulen“ („Philanthropinen“; Benner und Brüggen 2011, S. 107).

2 Anstoß für die philanthropische Pädagogik: Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) wird mit seinem fiktiven Erziehungsroman „Emile oder Über die Erziehung“ aus dem Jahr 1762 als Impulsgeber für die reformpädagogische Strömung des Philanthropismus betrachtet (Schneiders 1995, S. 302). Er vergleicht in seinem Werk Erziehung mit dem Großziehen einer Pflanze: „Man bildet die Pflanzen durch Pflege und den Menschen durch Erziehung“ (Rousseau 1762/1980, S. 20). Durch das „Ziehen von außen“ und somit durch das erzieherische Einwirken wird der Mensch gebildet. Es erfolgt eine Reifung des Menschen, und diese „innere Entwicklung unserer Kräfte und Organe ist die Erziehung der Natur; der Gebrauch, den man uns von dieser Entwicklung machen lehrt, ist die Erziehung der Menschen“ (ebd.). Rousseau unterscheidet damit zwischen einer natürlichen und einer äußeren Erziehung, die durch den Menschen selbst erfolgt. Mit dieser Annahme rückt er die menschliche Bestimmung in den Vordergrund und betrachtet dabei Erziehung losgelöst von religiösen, politischen oder gesellschaftlichen Gegebenheiten (Böhm 2004, S. 67). Nur mit seinem Erzieher allein in der Natur hat Emile die Möglichkeit, zum Menschen erzogen zu werden und sich selbst zu vervollkommnen. Diesen Zustand kann er innerhalb der Gesellschaft nicht erreichen (Rousseau 1990, 1. Buch, vor allem S. 107–121).

Diese Vervollkommnungs- bzw. Perfektibilitätsannahme beschreibt Rousseau bereits 1756 in seiner „Abhandlung von dem Ursprunge der Ungleichheit unter den Menschen, und worauf sie sich gründe“ als den Aspekt, der den Menschen vom Tier unterscheidet (ebd., S. 30 f., S. 43-96). Der/die Einzelne kann sich – im Gegensatz zum Tier – vervollkommnen, also verbessern. Allerdings ist dies nur in der Gesellschaft möglich, da Natur für Rousseau (ebd.) bereits einen idealen Zustand darstellt. Der Perfektibilitätsgedanke bei Rousseau ist daher ambivalent: Natur kann den Zustand eines Menschen verbessern – aber auch verschlimmern. Denn der Mensch ist ein frei handelndes Wesen und kann zwischen einem natürlichen und einem bürgerlichen Zustand wählen. Bei Ersterem entwickelt sich der Mensch seiner Natur entsprechend, also in einem idealen Sinn, und kann sich somit selbst vervollkommnen. Beim zweiten Zustand entwickelt er sich mangelhaft und kann lediglich eine gesellschaftliche Vollkommenheit anstreben. Somit stellt Perfektibilität bei Rousseau einerseits eine Quelle des Glücks, andererseits aber auch eine Quelle des Unglücks dar und kann schlimmstenfalls den Einzelnen zum Tyrannen seiner selbst machen (Behler 1989, S. 61). Eine Lösung dieser Annahme stellt der Zögling Emile dar, der zunächst auf dem Land und fernab der Gesellschaft von einem Erzieher entsprechend seiner „guten“ Natur erzogen wird. Erst nach Abschluss des Erziehungsprozesses geht Emile wieder zurück in die Gesellschaft, die ihm nun mit ihren verderblichen Einflüssen nichts mehr anhaben kann (Rousseau 1762, 1.-5. Buch).

Die „Menschenfreunde“ übernahmen Rousseaus Annahme – allerdings gegenteilig. Sie sprachen sich zwar für eine naturgemäße Erziehung, aber mit einem gesellschaftlichen Nutzen (Utilitarismus) aus, während Rousseau gegen eine Erziehung in der Gesellschaft antrat. Der Mensch sollte im philanthropischen Sinne zu einem/einer BürgerIn erzogen werden, der/die das Optimum an Vollkommenheit und Glückseligkeit anstreben musste. Nur so könne er/sie der Gesellschaft nutzen und damit das Wohl aller Menschen verbessert werden (Backes-Haase 1996, S. 233).

3 Ausgewählte Vertreter der philanthropischen Pädagogik

3.1 Ernst Christian Trapp (1745-1818)

Dass Erziehung auf ein gesellschaftliches Wohl und einen Nutzen hin ausgerichtet sein muss, ist auch die Ansicht von Ernst Christian Trapp (1780, S. 6 f.). Nachdem Trapp 1779 auf den ersten Lehrstuhl für Pädagogik in Halle berufen wurde, schreibt er in „Versuch einer Pädagogik“ (1780) der Erziehung einen deutlich utilitaristischen Zweck zu: „Es giebt Anlagen in der menschlichen Natur, die sich von selbst nicht entwickeln, die aber, so bald sie gehörig entwickelt werden, die Menschen, sowol einen jeden für sich, als alle, die mit einander in Gesellschaft leben, glücklicher machen, als sie sonst gewesen sein würden. Diese Entwickelung ist Erziehung“ (ebd., S. 2).

Im Zentrum seiner Auffassung steht dabei der Vervollkommnungs- und Glückseligkeitsaspekt. Je mehr ein Mensch im Diesseits gebildet und seine standesspezifischen Kenntnisse ausgebildet sind, desto vollkommener ist er, und desto mehr Glückseligkeit kann er erreichen. Aus diesem Grund muss gegenwärtig die höchstmögliche Vervollkommnung angestrebt werden. Allein eine „gute Erziehung bringt uns auf den Weg zu dieser Vollkommenheit“ (ebd., S. 5). Erziehung muss daher umfassend und zweckentsprechend sein, um sich dem Ziel der Glückseligkeit zu nähern. Denn für Trapp ist Erziehung „Bildung des Menschen zur Glückseligkeit“ (ebd., S. 25) und Glückseligkeit „der letzte Zweck aller Erziehung“ (ebd.). Bildung bedeutet folglich, den Zögling sowohl innerlich als auch äußerlich zu formen (ebd.).

3.2 Johann Bernhard Basedow (1724-1790)

Basedow legt durch seine Schrift „Vorstellung an Menschenfreunde und vermögende Männer über Schulen, Studien und ihren Einfluß auf die öffentliche Wohlfahrt“ (1768) und mit der Erbauung des Dessauer Philanthropins den Grundstein einer selbstständigen Reformbewegung durch die „Menschenfreunde“ (Blankertz 1982, S. 79). Die Erziehungsanstalt wird 1774 von ihm selbst gegründet, vier Jahre später übernimmt Christian Heinrich Wolke die Leitung (Siegert 1978, Sp. 638–642; Kummer 1938, S. 3). Das Institut ist ausgerichtet auf eine utilitaristische Vervollkommnung und Moralisierung des Menschen. Dies soll durch Realien, Anschaulichkeit der Lehrgegenstände, körperliche Übungen, das Erlernen moderner Fremdsprachen und den Unterricht in der Muttersprache erfolgen (Brachmann 2005, S. 282). Sein „Elementarwerk“, das zunächst 1770 und dann 1774 in seiner endgültigen Fassung erscheint, „soll mit den allerersten Erkenntnissen eines Kindes anfangen. […] Ein jeder Gegenstand wird zur rechten Zeit nicht zu früh und nicht zu spät für die Bildung des Verstandes und Herzens der Kinder darinnen vorkommen. Ich werde keine einzige Stufe der ordentlich fortschreitenden Natur darinnen überhüpfen“ (Basedow 1768/1901, § 56, S. 103).

Hier befasst sich Basedow mit den Lebensbereichen des Kindes und dem Unterrichtswesen, das durch Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki veranschaulicht wird (Basedow 1774). Den Zöglingen soll mit diesem bebilderten Werk das notwendige und nützliche Wissen anschaulich vermittelt werden. Die individuelle Vervollkommnung des/der Einzelnen ist Basedows (ebd.) Auffassung zufolge ein lebenslanger Bildungsprozess, der so früh wie möglich beginnen muss (Nieser 1992, S. 155–162).

Das Philanthropin in Dessau entwickelt sich in der Folge zum Zentrum der philanthropischen Erziehungsbewegung, und zahlreiche Pädagogen sind hier zwischenzeitlich als Mitarbeiter angestellt. Neben Ernst Christian Trapp und Joachim Heinrich Campe sind auch Christian Gotthilf Salzmann und Rudolph Zacharias Becker in Dessau tätig (Bollnow 1953, S. 618 f.).

3.3 Rudolph Zacharias Becker (1752-1822)

Der Schriftsteller und Philanthrop Rudolph Zacharias Becker bewundert Johann Bernhard Basedow für dessen Mut, seine Ideen praktisch in Dessau umzusetzen (Becker PS 1781, S. XI). Seines Erachtens hat Basedow damit „ein blühendes Institut“ aufgebaut, „wo junge menschliche Wesen, entfernt von der moralischen und politischen Verderbniß […] auf den Weg der wahren Menschenglükkseligkeit geleitet werden“ (ebd., S. XIf.). Becker selbst wird 1782 ins Dessauer Philanthropin berufen und beschreibt die dortigen Schüler mit ihren „nach Erleuchtung gierigen Blikken“, einer „unter ihnen herrschenden brüderlichen Liebe“ sowie mit einer „unumwölkten Frölichkeit, mit der sie jede Gottesgabe empfangen“ (ebd., S. XII). Genau dies wünscht er sich auch, für die gesamte Nation erschaffen zu können, und fordert den Aufbau eines allgemeinen öffentlichen Erziehungswesens im aufklärerischen Sinne, was sich 1784 mit der Gründung eines eigenen Philanthropins zunächst verwirklichen soll (ebd., S. 18). Geplant ist dieses gemeinsam mit Christian Gotthilf Salzmann, den er am Dessauer Philanthropin kennengelernt hat. Salzmann hegt schon länger den Plan, eine eigene Erziehungsanstalt zu gründen, und findet in Becker einen Wegbegleiter – doch es kommt zum Bruch zwischen den beiden. Salzmann eröffnet daraufhin allein in Schnepfenthal im Thüringer Wald ein Philanthropin, das bis heute besteht (Siegert 1978, Sp. 643–653; Freytag 2014, S. 36–48).

Beckers Menschenbild ist geprägt von einer umfassenden Ausbildung aller menschlichen Kräfte und Anlagen, die dem/der Einzelnen von Gott mitgegeben sind. Im Zentrum seines Aufklärungsverständnisses befindet sich der Vervollkommnungsgedanke: Aufklärung ist für ihn der Weg, den Vervollkommnungstrieb in die „richtige Richtung“ zu lenken. Der Mensch soll sich immer mehr verbessern und damit immer gottähnlicher werden, um das Ziel der Glückseligkeit anzustreben (Burbach 1895, S. 61). Durch die Vormachtstellung der Katholischen Kirche im Mittelalter sowie die Verbreitung von Aberglaube, Irrtum und Unselbstständigkeit im Denken und Handeln stagniert der Mensch Beckers Auffassung zufolge und ist noch immer von den „Überresten“ dieses Zeitalters bestimmt. Durch eine organisierte Aufklärung in allen Lebensbereichen muss der Mensch davon befreit werden. Nur so kann er zur individuellen und allgemeinen Glückseligkeit gelangen und der Gesellschaft nützlich sein. Becker spricht sich dabei für eine grundlegende schulische Elementarbildung aller Menschen aus (Becker 1785, S. 22–24), um den Vervollkommnungstrieb bei allen Menschen gleichermaßen auszubilden. Alle sollen sich gemeinsam vervollkommnen können und zum gemeinschaftlichen Wohlergehen beitragen (Becker 1794).

3.4 Christian Gotthilf Salzmann (1744-1811)

Der Pfarrer Christian Gotthilf Salzmann ist vor allem als Gründer des Schnepfenthaler Philanthropins bekannt. Seine volksaufklärerischen Schriften, wie das „Ameisenbüchlein“ (1806/1996) und das „Krebsbüchlein“ (1780/1967), thematisieren vor allem den Erzieher und die Erziehung der Menschen (Kemper 2011, S. 398). Erziehung ist für Salzmann (1806/1996) die „Entwickelung und Uebung der jugendlichen Kräfte“ (S. 36). Wird das Kind erzogen, so werden seine Kräfte entwickelt. Es dürfen jedoch durch den/die ErzieherIn beim Kind keine Kräfte geübt werden, die noch nicht weit genug entwickelt sind. So soll das Kind bspw. nicht das Gehen erlernen, bevor es nicht krabbeln kann. Das Kind trägt dabei alle Kräfte in sich, die zu gegebener Zeit hervortreten, da die Natur ihre eigene Ordnung besitzt (ebd., S. 36-38). Mit der Erziehung leistet der/die ErzieherIn einen Beitrag zum Wohl des Menschen. Dabei hat er/sie jederzeit für das Kind Modell zu sein und muss ihm als Vorbild vorangehen (ebd., S. 106, 109). Bei fehlerhaftem oder untugendlichem Verhalten ihrer Kinder müssen Eltern und ErzieherInnen die Fehler immer zunächst bei sich suchen – nicht beim Zögling (Salzmann 1806, Vorrede zur vierten Auflage). Salzmann geht davon aus, dass der Mensch selbst die Ursache allen Leids sei und der/die Einzelne nur durch Erziehung gerettet werden könne. Insofern müssen Menschen zum Nachdenken angeregt, ihnen ihr Zustand und das Übel aufgezeigt sowie die Kinder besser unterrichtet und erzogen werden (Salzmann 1780/1967, S. 37-39). Insofern hat der Mensch stetig an sich selbst und seiner Umgebung zu arbeiten (Kemper 2011, S. 398).

3.5 Immanuel Kant (1724-1804)

Auch der Philosoph Immanuel Kant (1803) vertritt gegen Ende der philanthropischen Epoche die Ansicht, dass Einzelne nur von Ihresgleichen erzogen werden können (ebd., S. 11). Für Kant kann der „Mensch […] nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht“ (ebd.). So steht hinter der Erziehung die Vervollkommnung des/der Einzelnen. Alle natürlichen Anlagen müssen bestmöglich hervorgebracht und entwickelt werden, wie der Keim einer Pflanze, sodass der/die Einzelne die eigene Bestimmung im Hinblick auf die Gemeinschaft erreichen kann. Dabei ist er/sie „das einzige Geschöpf, das erzogen werden muß. Unter der Erziehung nämlich verstehen wir die Wartung (Verpflegung, Unterhaltung), Disciplin (Zucht) und Unterweisung nebst der Bildung“ (ebd., S. 7). Zuvor hatte Kant 1784 (1784/1992) in der „Berlinischen Monatsschrift“ mit seiner Beantwortung der Frage „Was ist Aufklärung?“ dazu aufgerufen, dass der Mensch den Mut haben soll, sich seines „eigenen Verstandes zu bedienen!“ (ebd., S. 9).

4 Pädagogische Ziele und Begriffe

Die philanthropische Pädagogik beinhaltet die Annahme, dass der Mensch durch Erziehung und Bildung zu einem besseren, nützlicheren und letztlich glücklicheren Leben gelangen könne (Kopitzsch 1982, S. 245). Rückten zuerst das Individuum und der Naturaspekt in das Blickfeld aufklärerischer Bestrebungen, wurde bald deren Nützlichkeitsprinzip für die Gemeinschaft betont. Insbesondere Rousseaus „Emile“ (1762/1980) regte dazu an. Die Philanthropen teilten Rousseaus Ansichten über den Glauben an die menschliche Natur, wollten jedoch mit ihren eigenen (praktischen) Bestrebungen eine Verbesserung und Vervollkommnung der Menschen erzielen (Paulsen 1976, S. 281 f.). Durch die Erneuerung von Lehranstalten (Philanthropinen) und veränderten Unterrichtsmethoden weitete sich die Aufklärungsbewegung immer mehr zu einer pädagogischen Bewegung aus. Zentrales Element war dabei die Bildung und Erziehung „zur gesellschaftlichen Brauchbarkeit“ (Wehrmann 1981, S. 143, 148). Im Mittelpunkt der Wissens- und Erziehungsformierung standen somit

  • das Vervollkommnungsstreben (Perfektibilität),
  • die Nützlichkeit (Utilitarismus),
  • die Glückseligkeit,
  • die Erziehung und Bildung des/der Einzelnen (ebd., S. 151).

4.1 Vervollkommnung (Perfektibilität) und Nützlichkeit (Utilitarismus)

Der Vollkommenheitsbegriff spielt in der Pädagogik eine große Rolle (Braun 1997, S. 12). Er beinhaltet die Vorstellung von der „Machbarkeit des Menschen, der fast beliebigen Gestaltbarkeit seines Denkens, Fühlens, Wollens“ (Herrmann 1982, S. 181, Hervorh. i. Orig.). Unvollkommenheit wurde nicht mehr als menschliche Schwäche, sondern als Fähigkeit verstanden, etwas zu lernen, sich selbst zu bilden und verändern zu können. Und genau das war durch die Idee der Perfektibilität möglich. Die Seele des Menschen wurde erforscht und versucht, in sie „einzugreifen“. In der Folge entstanden immer mehr pädagogische Institutionen (Herrmann 2005, S. 124).

Joachim Heinrich Campe (Anmerkung in Villaume 1787, S. 220), Karl Friedrich Bahrdt (Bahrt 1785, S. 43, 51), Johann Stuve (1785, S. 257, 325), aber vor allem Peter Villaume (1785, S. 435–616, 535 f.) setzen sich mit der Vervollkommnung und der Nützlichkeit auseinander. Villaume (1785) unterscheidet deutlich zwischen der Vollkommenheit und Brauchbarkeit des Menschen: „In dem Menschen ist Vollkommenheit gleichfalls nicht immer Brauchbarkeit“ (ebd., S. 454). Der Mensch ist in der Gesellschaft „brauchbar“ und somit nützlich. Vollkommenheit – bei Villaume auch als „Vortreflichkeit“ (ebd., S. 468) bezeichnet – ist dabei der Weg zur Glückseligkeit, indem der Mensch sich seiner einzelnen Kräfte bewusst wird. Somit besteht Glückseligkeit in der Vervollkommnung und in deren Gebrauch (ebd., S. 462, 535 f., 563).

4.2 Glückseligkeit

Die Vorstellung von und der Wunsch nach einem vollkommenen Zustand beschäftigen den Menschen bereits seit der Antike. Im alten Griechenland wurde zwischen „Eutychia“ und „Eudaimonia“ unterschieden: Mit Eutychia waren die äußeren Umstände, eine Gegebenheit, eine Sache, das Schicksalhafte verbunden. Eudaimonia war das Empfinden des Glücks, das im Inneren eines Menschen entstand (Braun 2004, S. 9; Schmidt 1991, S. 187 f., 253 f.; Bien 1978, S. XI-XIX; Spaemann 1978, S. 1–4).

Zentraler Begriff und höchstes Erziehungsziel der Philanthropen ist die Glückseligkeit (Karwarth 2000, S. 53): Sie beinhaltet das menschliche Streben nach einer individuellen, aber auch auf die Gemeinschaft hin ausgerichteten Wohlfahrt der Menschen. Durch diese zweiteilige Annahme haben auch die Begriffe Glück und Glückseligkeit teilweise verschiedene Bedeutungen: Alles, was von außen auf die Menschen wirkt und sie beeinflusst, bedeutet Glück. Glückseligkeit wiederum bringt der Mensch selbst hervor und ist als eine Reaktion der Seele zu begreifen. Es dringt also „von innen nach außen“ und geht mit dem Gefühl der Zufriedenheit und einem inneren Wohlbefinden einher, was wiederum das „Äußere“ beeinflusst (Münch 1840, S. 558). Vor allem in der Auseinandersetzung mit antiken Texten dachten Philanthropen über Glück und Glückseligkeit nach und setzten sich mit dieser Thematik philosophisch oder auch theologisch auseinander: Christian Wolff (1733/1996) war der Auffassung, dass Glückseligkeit „Zustand einer dauerhafften Freude“ und Unglückseligkeit „Zustand einer dauerhafften Traurigkeit“ oder auch „einer beständigen Unlust oder eines beständigen Mißvergnügens“ seien (ebd., S. 39 f.). Im Gegensatz dazu nahm Immanuel Kant (1786) den Glückseligkeitsbegriff kritisch wahr, da er schwer zu bestimmen ist, obwohl jeder Mensch Glückseligkeit erlangen möchte. Glückseligkeit beruhe dabei auf Erfahrungen und „zur Idee der Glückseligkeit“ (ebd., S. 46) gehöre „ein absolutes Ganzes, ein Maximum des Wohlbefindens“ (ebd.), das „in meinem gegenwärtigen und jedem zukünftigen Zustande erforderlich ist“ (ebd.). Allerdings ist Glückseligkeit nach Kant nicht der eigentliche Zweck menschlichen Daseins, sonst hätte die Natur dem Menschen nicht die Vernunft mitgegeben (ebd., S. 2).

Johann Stuve (1789) entgegnete hierauf in seinem Aufsatz „Über Herrn Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“: „Die Art, wie er [Kant, C.F.] das Princip der Glückseligkeit ansieht und beurtheilt, scheinet mir einseitig“ (ebd., S. 78). Glückseligkeit ist nach Stuve das letzte moralische Prinzip, „aus welchem sich alles herleiten, auf das sich alles zurückführen läßt“ (ebd., S. 80). Glückseligkeit ist dem Menschen als einem denkenden Wesen von der Natur mitgegeben – „sie muß also auch das Ziel, der letzte Zweck unsers Bestrebens, unsers Thuns und Lassens seyn. Mache dich selbst und Andere, so viel du kannst, glückseliger“ (ebd.).

Diese Vorstellung der Glückseligkeit sollte für alle Handlungen des Menschen richtungsweisend und bestimmend sein (ebd.). In Stuves (1789) Annahme wird überdies auch die doppelte Auffassung des Glücksbegriffs deutlich: Zum einen gehe es darum, in sich selbst ein Glücksempfinden hervorzurufen, zum anderen darum, die Glückseligkeit an sich zu vermehren und nach außen zu tragen. Trapp (1780) begründet dies mit einem utilitaristischen Aspekt: „Aber das Wohl der Gesellschaft hängt nicht minder von ihr [der Erziehung, C. F.] ab“ (ebd., S. 5). Je mehr Menschen glücklich sind, desto glücklicher wird die gesamte Gesellschaft. Je glücklicher beide – Mensch und Gesellschaft – werden, desto mehr Wohl erfahren sie (ebd.).

Der Mensch soll durch Erziehung glücklich und schließlich für die Gesellschaft nützlich gemacht werden, was die Philanthropen wiederum für sich aufgriffen. Alle Handlungen im persönlichen oder gemeinschaftlichen Bereich wurden als Grundlage des Strebens nach Glückseligkeit im utilitaristischen Sinn angesehen (Höffe 1978, S. 147). So sieht Bahrdt 1776 letztlich den philanthropischen Erziehungsplan als Grundlage für die Glückseligkeit an: „Ich finde mich von Männern umgeben, die eine edle warme Menschenliebe antreibt, sich ganz dem großen Endzweck aufzuopfern, die Menschheit zu bessern, so weit sie durch Menschen gebessert werden kann“ (ebd., Vorrede, o.S.).

4.3 Bildung und Erziehung

Erziehung und Bildung sind Kernbegriffe der Pädagogik, wobei sich der Bildungsbegriff vor allem ab Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Aufklärungsbewegung durchsetzte und den Erziehungsbegriff immer weiter verdrängte (Vierhaus 1974, S. 508 f.). Bildung avancierte damit zum Zentralbegriff im deutschen Sprachraum des 18. Jahrhunderts und erfuhr in diesem Zeitalter „eine einzigartige philosophisch-ästhetische und pädagogische Überhöhung und ideologische Aufladung“ (ebd., S. 508). Das zeigt sich vor allem auch daran, dass sich Bildung nicht in anderen Sprachräumen auffinden und sich somit nicht – oder zumindest nur mit sehr vielen Umschreibungen – in andere Sprachen übersetzen lässt (ebd., S. 508 f.). Pädagogik wirkte dabei als allumfassender Begriff, der Theorie und Praxis der Erziehung und Bildung mit einschloss (Kersting 1992, S. 11). Dabei war es das Ziel, den Menschen unter Menschen zu bilden und zu erziehen (Karwarth 2000, S. 53).

Der Bildungsbegriff an sich ist dabei keine Wortneuschöpfung, sondern er erhielt insbesondere durch die Philanthropen eine „neue“ Bedeutungsaufladung. Der zunächst religiös geprägte Bildungsbegriff kristallisierte sich zunehmend als ein pädagogischer heraus und verlor dennoch nie seinen religiösen Bedeutungsgehalt (Vierhaus 1974, S. 511; Koselleck 2006, S. 123). Teilweise wurde der Bildungsbegriff im Aufklärungszeitalter synonym zu Erziehung gebraucht, aber auch deutlich vom Erziehungsbegriff abgegrenzt (Vierhaus 1974, S. 511; Lichtenstein 1982, S. 168; Meyer-Drawe 1999, S. 165). Mitte des 18. Jahrhunderts konnte sich der Bildungsbegriff jedoch durchsetzen. Seine verstärkte Verwendung war eine Folge des sich wandelnden Menschenbilds, woraus sich neue Überlegungen zu Bildung und Erziehung ergaben (Vierhaus 1974, S. 509, 517; zu den entsprechenden Debatten der Philanthropen Campe 1785-1792).

5 „Allgemeine Revision des gesamten Schul- und Erziehungswesens“

Die „Allgemeine Revision des gesammten Schul- und Erziehungswesens von einer Gesellschaft practischer Erzieher“ („ARSE“; Campe 1785-1792) ist das Gesamtwerk der Philanthropen. Die umfassende philanthropische Gedankenwelt ist in 16 Bänden im Zeitraum von 1785 bis 1792 zu finden. Die Revision kann als komplette theoretische Aufsatzsammlung und somit als ihre Gesamtschau über den Menschen und die Gesellschaft betrachtet werden (Nieser 1992, S. 166 f.). Es gab allerdings keine gemeinschaftliche Erziehungstheorie, vielmehr stehen verschiedene Vervollkommnungsgedanken oder unterschiedliche gesellschaftliche Auffassungen hier nebeneinander (Kersting 1992, S. 78). Herausgeber war Joachim Heinrich Campe. Neben ihm sind auch weitere Philanthropen mit schriftlichen Abhandlungen vertreten. Dazu zählen u.a. Ernst Christian Trapp, Friedrich Gedike, Friedrich Gabriel Resewitz oder Friedrich Eberhard von Rochow. Campe wollte eine „Gesellschaft praktischer Erzieher“ um sich scharen, die mit ihm zusammen an dem Großprojekt arbeiten sollten. Statt einer gemeinschaftlichen Theorie zur Erziehung und Bildung des Menschen wurde verschiedenen Auffassungen zu den Hauptzielen Vervollkommnung, Glückseligkeit, Nützlichkeit, Bildung und Erziehung Raum gegeben. Damit besitzt die „Allgemeine Revision“ eher den Charakter eines „Gesprächs über Erziehung“, das die entsprechenden unterschiedlichen Überlegungen vereint (Sünkel 1970, S. 21).

Praktisch wurde dies in den Philanthropinen erfahren und ausprobiert, erkenntnisleitend war die Natur des Menschen. Methoden zur Erlangung des Wissens über den Menschen waren Beobachtung und Erfahrung, woraus Richtlinien für die Erziehung abgeleitet wurden. Der Mensch sollte ab seiner Geburt zweckgemäß geformt und erzogen werden, der Erziehung wurde damit eine „Allmacht“ zugeschrieben (Kersting 1992, S. 88, 116; Nieser 1992, S. 154). Die praktischen Bestrebungen bezogen sich auf eine Verbesserung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und auf das Ziel einer allgemeinen Glückseligkeit. Durch die Bildung des Menschen zum nützlichen Mitglied der Gesellschaft sollte eine Versittlichung angestrebt werden, die sehr stark an Rousseaus (1762/1980) naturorientierte erzieherische Forderung im „Emile“ erinnerte. Im Fokus der Philanthropen stand eine vervollkommnende, sittliche Erziehung des/der BürgerIn (Brachmann 2005, S. 281).

Die methodische Vorgehensweise in den Unterrichtsstunden sollte dem Alter der Kinder entsprechen und die Anschaulichkeit der Unterrichtsgegenstände oberste Priorität besitzen. Weiterhin sollte eine lebensnahe und praktische Wissensvermittlung im Sinne des Utilitarismus erfolgen und der Religionsunterricht glaubensübergreifend sein. Schullektionen und erzieherische Vorgehensweisen hatten dabei unabhängig von religiösen oder staatlichen Kontrollen zu sein (Schöler 1957, S. 15–17). Der Mensch sollte hier im „Kleinen“ auf das gesellschaftliche Leben vorbereitet werden durch Herausbildung aller seiner geistigen und körperlichen Kräfte, um später im „Großen“ wirken und nützlich sein zu können (Nieser 1992, S. 188–190). Die philanthropischen Einrichtungen besaßen einheitliche Gedanken, jedoch keine einheitliche Gesamtkonzeption. Ähnlich der „Allgemeinen Revision“, in der erziehungs- und bildungstheoretische Themen unterschiedlich diskutiert wurden, wurden auch in den Erziehungsanstalten verschiedene praktische Konzepte entwickelt (Benner und Brüggen 2011, S. 108–110).

Folgende schulische Institutionen und Philanthropine präsentieren einen Ausschnitt der praktischen pädagogischen Aufklärungsbewegung:

  • eine von Friedrich Eberhard von Rochow 1773 auf seinem Gut Reckahn gegründete Dorfschule,
  • das erste Philanthropin überhaupt, das von Johann Bernhard Basedow im Dezember 1774 in Dessau gegründet wurde und bis 1793 bestand,
  • das im Oktober 1775 eröffnete und nur ein Jahr bestehende Philanthropin zu Marschlins unter der Leitung von Carl Friedrich Bahrdt, der dazu einen eigenen Erziehungsplan veröffentlichte,
  • das dritte, 1784 von Christian Gotthilf Salzmann gegründete Philanthropin in Schnepfenthal,
  • zwei von dem Theologen Heinrich Philipp Sextro 1790 in Hannover gegründete Armenschulen,
  • das 1794 von Carl Friedrich von Conradi gegründete Conradinum in Jenkau, das 1801 eine philanthropisch ausgerichtete Erziehungsanstalt wurde (Benner und Brüggen 2011, S. 109 f.; Stach 1984, S. 177 f.).

6 Fazit

Im „Jahrhundert der Pädagogik“ wurden die Menschen von dem Gedanken angetrieben, dass Erziehung den einzelnen Menschen und somit die ganze Gemeinschaft auf eine höhere Stufe der Entwicklung stellen kann (Nohl 1926, S. 5). Die reformatorischen Bestrebungen wurden dabei besonders durch die Lehrmeinungen und Praktiken der Philanthropen bestimmt (Stach 1984, S. 7). Erziehung sollte „ausgerichtet sein auf das Tauglichmachen für das Leben, soll dem Menschen Rüstzeug zum Bestehen in der Welt vermitteln, soll ihn befähigen, sein Handeln auf seiner eigenen Vernunft und seiner eigenen, persönlichen Erfahrung aufzubauen“ (Stippel und Raith 1971, S. 31). Grundlage war der Gedanke, dass der Mensch als Teil und Mitglied der Gesellschaft sich dem nicht entziehen kann und als einzelnes Glied zur Vervollkommnung des Ganzen beitragen muss. In der Entwicklung seiner Fähigkeiten sollte der Mensch Mensch und in seiner Bestimmung als Teil der Gesellschaft BürgerIn werden (Benner und Brüggen 2011, S. 108). In der Folge wurde eine Erneuerung des Unterrichts und auch des Unterrichtens gefordert, was mittels der Philanthropine umgesetzt wurde. ErzieherInnen mussten sich dabei das gesammelte Wissen über den Menschen zunutze machen und es bewusst einsetzen. Auf dieser Grundlage sollte sich der Mensch vervollkommnen und die Gesellschaft verbessern sowie Glückseligkeit erreichen. Die Natur diente dabei maßgeblich als Orientierungs- und Ausgangspunkt für die Erziehung des/der Einzelnen und somit aller Menschen (Nieser 1992, S. 186).

7 Quellenangaben

Backes-Haase, Alfons, 1996. Rousseau und die Philanthropen: Die philanthropische Semantik der „Berufs- und Standeserziehung“ im Kontext der Ausdifferenzierung des Erziehungssystems. In: Otto Hansmann, Hrsg. Seminar: Der pädagogische Rousseau. Bd. 2. Kommentare, Interpretationen, Wirkungsgeschichte. Weinheim: Deutscher Studien-Verlag, S. 226–244. ISBN 978-3-89271-434-7

Bahrdt, Carl Friedrich, 1776. Philanthropinischer Erziehungsplan oder vollständige Nachricht von dem ersten wirklichen Philanthropin zu Marschlins. Frankfurt: Eichenberg.

Bahrt, Carl Friedrich, 1785. Ueber den Zwek der Erziehung [online]. In: Joachim Heinrich Campe, Hrsg. Allgemeine Revision des gesammten Schul- und Erziehungswesens von einer Gesellschaft practischer Erzieher. Theil 1. Hamburg: Bohn, S. 1–124. [Zugriff am: 06.02.2019]. Verfügbar unter: urn:nbn:de:0111-bbf-spo-11419459

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Autorin
Dr. Christine Freytag
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpädagogik am Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Zitiervorschlag
Freytag, Christine, 2019. Philanthropische Pädagogik [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 28.02.2019 [Zugriff am: 20.03.2019]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Philanthropische-Paedagogik

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veröffentlicht am 28.02.2019

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