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Rechtsfähiger Verein

Lexikonredaktion

veröffentlicht am 30.03.2019

Gegenteil: Nicht rechtsfähiger Verein

Rechtlicher Disclaimer: Herausgeber und AutorInnen haften nicht für die Richtigkeit der Angaben. Beiträge zu Rechtsfragen können auf Grund geänderter Rechtslage schnell veralten. Sie ersetzen keine individuelle Beratung.

Ein Verein erlangt Rechtsfähigkeit als eingetragener Verein durch Eintragung in das Vereinsregister (§ 21 BGB). Die Rechtsfähigkeit kann ein Verein auch als wirtschaftlicher Verein durch Verleihung erlangen (§ 22 BGB). Diese erfolgt durch das Bundesland, in dem der Verein seinen Sitz hat. Schließlich ergibt sich die Rechtsfähigkeit altrechtlicher Vereine, die bei Inkrafttretens des bürgerlichen Gesetzbuches am 1. Januar 1900 bereits existierten, aus Art. 163 BGBEG. Von der – ggf. auch konkludenten – Gründung bis zur Erlangung der Rechtsfähigkeit handelt es sich um einen nicht rechtsfähigen Verein.

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Zitiervorschlag
Lexikonredaktion, 2019. Rechtsfähiger Verein [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 30.03.2019 [Zugriff am: 16.04.2021]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Rechtsfaehiger-Verein

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