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Ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung

Dr. Annett Kupfer, Prof. Dr. Frank Nestmann

veröffentlicht am 20.12.2023

Ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung ist ein an den Grundlagen der Ressourcen-, Netzwerk- und Supporttheorien angelehnter und an den Prämissen der Netzwerk- und Supportintervention orientierter Beratungsansatz.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Grundlagen der ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung
  3. 3 Die Rolle der Beratenden
  4. 4 Zentrale Perspektiven
  5. 5 Ebenen und Schritte der Interventionen
    1. 5.1 Ressourcen diagnostizieren und wahrnehmen
    2. 5.2 Ressourcen erhalten und schützen
    3. 5.3 Vorhandene Ressourcen aktivieren und ausbauen
    4. 5.4 Neue Ressourcen erschließen
    5. 5.5 Ressourcenarbeit evaluieren
  6. 6 Einfluss auf andere Beratungsansätze und Modelle
    1. 6.1 Sozialökologisches Rahmenmodell
    2. 6.2 Wirkungsforschung
    3. 6.3 Gemeindepsychologische Perspektiven
    4. 6.4 Empowermentansatz
    5. 6.5 Systemische und lösungsorientierte Beratungsansätze
    6. 6.6 Sozialpädagogische Beratung und ressourcenerschließende Sozialarbeit
  7. 7 Grenzen und Möglichkeiten einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung
  8. 8 Quellenangaben
  9. 9 Literaturhinweise

1 Zusammenfassung

Die ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung zielt hinsichtlich der Alltags- und Problembewältigung darauf ab, vorrangig auf der Ebene von Individuen und kleinen Gruppen (Bewältigungs-)Ressourcen zu fördern und zu nutzen. In Bezug auf konkrete Anforderungs- oder Krisensituationen und damit verbundene Veränderungsprozesse werden die Ressourcen der Ratsuchenden, deren persönliche Stärken, Einstellungen und Ziele, soziale, ökonomische und ökologische Kontexte sowie Supportquellen, selbsthilfeorientiert in den Blick genommen, gezielt aktiviert sowie umfassend gefördert.

Hinsichtlich der netzwerk- und unterstützungsorientierten Interventionen werden explizit Netzwerkstrukturen, Beziehungsqualitäten und Beziehungsfunktionen fokussiert. Ausgangspunkte sind hierbei zum einen das Wissen um die Bedeutung sozialer Beziehungen und persönlicher Ressourcen für Gesundheit wie Wohlbefinden, zum anderen eine Haltung und Interventionslogik der Ressourcenorientierung. Beratende intervenieren in einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung vorrangig indirekt, über und durch persönliche Beziehungen der Ratsuchenden. Zentrale Handlungsschritte sind die Diagnostik und Wahrnehmung, der Erhalt und Schutz, die Aktivierung und der Ausbau vorhandener Ressourcen, das Erschließen neuer Ressourcen sowie die Evaluation der Ressourcenarbeit.

2 Grundlagen der ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung

Ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung ist eng verbunden mit grundlegenden Auffassungen zu klient:innenorientierter Netzwerkarbeit und Supportintervention (Kupfer und Nestmann i.E., Straus 2012), wie sie, angestoßen durch US-amerikanische Konzepte (Gottlieb 2000), im deutschsprachigen Raum vor allem Ende der 1980er- bis Anfang der 2000er-Jahre vorangetrieben wurden (Bullinger und Nowak 1998, Otto und Bauer 2005, Röhrle, Sommer und Nestmann 1998). So wird auch in den (wenigen) Konzeptionen zu ressourcen- und netzwerkorientierter Beratung die Bedeutung sozialer Netzwerke sowie damit verbundener sozialer und persönlicher Ressourcen für Gesundheit und Wohlbefinden betont (Kupfer 2015, Nestmann 1997, 2002, 2014; Schubert, Rohr und Zwicker-Pelzer 2019; Ständer und Schubert 2020; Werner und Nestmann 2012; Wüsten 2013).

Es sind die Erkenntnisse zu den positiven Wirkungen sozialer Integration und Unterstützung, die ein ressourcen- und netzwerkorientiertes Beratungskonzept angeregt haben (Nestmann 1997, 2014). Dabei sind (bevorstehende) Ressourcenverluste (z.B. Trennung), Ressourcenunsicherheit (z.B. in unsicheren Arbeitsverhältnissen) und das Fehlen von Ressourcen (z.B. Armut) sowie damit verbundene Einfluss-, Kontroll- und Machtverluste häufiger Ausgangspunkt der Hilfeinanspruchnahme.

Beraterische Interventionen haben dann zum Ziel, Krisenverarbeitung zu fördern sowie beim Wiedererlangen einer selbstbestimmten Alltagsgestaltung und Lebensführung zu unterstützen. So wird mit den Ratsuchenden zum einen das Verhältnis von Belastungslagen zu Lebensbewältigungspotenzialen mit Blick auf die je individuelle Lebenswelt analysiert. Zum anderen werden förderliche Ressourcen gestärkt, um eine selbstständige Problembewältigung anhand eigener Kompetenzen und Kräfte zu ermöglichen (Kupfer 2016).

3 Die Rolle der Beratenden

In der ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung intervenieren Beratende vorrangig indirekt als „Ressourcenkatalysator:innen“ (Kupfer 2016). Sie regen dazu an, intra- wie interpersonale Ressourcen zu entdecken, alltägliche gegenseitige Hilfe zur Geltung zu bringen und informelle Unterstützungssysteme und -prozesse auf die klient:innenspezifischen Bedürfnisse abzustimmen. Zudem wird versucht, auch belastende Netzwerkstrukturen und unzureichende Unterstützungsverhältnisse wie -formen zu verändern. Professionelle Helfer:innen sind damit ressourcen- und netzwerkorientierte „Anstifter:innen“, Begleiter:innen und Förder:innen von (kollektiver) Selbsthilfe (Nestmann und Projektgruppe DNS 2002; Nestmann 2002). Die Beratungsperson wird zur Entdeckerin von Ressourcen, zur Vermittlerin von Hilfesuchenden zu Hilferessourcen, zu einer Verknüpferin vielzähliger Hilfen und Angebote (ebd.).

Eine wesentliche Voraussetzung für eine ressourcenaktivierende Arbeitsweise ist dabei die innere und äußere Einstellung der Berater:innen gegenüber den Fähigkeiten der Klient:innen, die geprägt ist „durch eine eigene hohe Ressourcensensibilität, wie auch durch eine ausgeprägte Zuversicht in das Ressourcenrepertoire der KlientInnen“ (Ständer und Schubert 2020, S. 8).

4 Zentrale Perspektiven

Zentrale Perspektiven und Fragen in einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung sind:

  • „Wo liegen potentiell ausgleichende, bewältigungsförderliche, kompensative, Gegengewicht schaffende Ressourcen neben diagnostizierten Defiziten und Fehlern?
  • Warum kamen sie bisher nicht zur Geltung?
  • Wo sind sie in Beratungsprozessen zu entwickeln?
  • Wo stecken in Risiken, Belastungen, Krisen und Verlusten selbst bisher nicht erkannte Ressourcen von Menschen und von ihren sozialen, institutionellen und ökologischen Umwelten?
  • Stellen z.B. Krisen auch wertvolle Erfahrungsmöglichkeiten bereit?
  • Fördern Verluste persönliches Engagement heraus?
  • Bieten Schwierigkeiten die Möglichkeit zur Identifikation, zu gemeinsamen Erfahrungen Gleichbetroffener?
  • Verweisen institutionelle oder gesellschaftsstrukturelle Defizite auf die Möglichkeiten solidarischer Aktionen? “ (Nestmann 1997, S. 29).

Insgesamt erfordert eine netzwerkorientierte Beratung,

  • sich vom vorherrschenden Expert:innenmodell der Information (Berater:in vermittelt als vermeintlich einzige:r Expert:in Wissen) oder dem der psychotherapeutischen Arbeit weg zu entwickeln,
  • sich von primär direktem Klient:innenhandeln oder individuenzentriertem Ratgeben umzuorientieren sowie
  • sich vom Primat der Störungsperspektive zu lösen

und

  • sich für Personen-, Netzwerk- und Kontextressourcen zu öffnen,
  • Partizipationschancen, aber auch Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten auf Personen und Netzwerke zu verlagern,
  • den Weg für Motivation und Kompetenzen in Personen zu bahnen,
  • Netzwerkstrukturen, -qualitäten und -funktionen zu fördern sowie
  • Möglichkeiten und Räume der Vernetzung in den Kontexten zu schaffen (Nestmann 2002, S. 303).

5 Ebenen und Schritte der Interventionen

Berater:innen fördern im Rahmen der ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung klient:innenspezifische Ressourcen und intervenieren über, mit oder durch informelle persönliche Beziehungen in persönliche Beziehungen und Netzwerke. Getragen wird die Hilfe von einer Haltung und Interventionslogik der Ressourcenorientierung (Paulick 2019), die alltagsorientiert und lebensweltsensibel auf Selbsthilfe- und Bewältigungspotenziale der Ratsuchenden vertraut (Kiso und Lotze 2014; Wüsten 2013).

Hinsichtlich der netzwerk- und unterstützungsorientierten Interventionen werden explizit Netzwerkstrukturen, Beziehungsqualitäten und Beziehungsfunktionen in den Blick genommen (Kupfer und Nestmann 2016; Nestmann 2009).

Folgend werden Bausteine einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung dargestellt (Kupfer 2016; Nestmann 1997, 2014; Wüsten 2013).

5.1 Ressourcen diagnostizieren und wahrnehmen

Zu Beginn der Beratung sowie prozessbegleitend-evaluativ werden u.a. anhand von Ressourceninterviews, -karten oder -fragebögen (Friedrich 2012; Wüsten 2013) sowohl in der Lebenswelt liegende, teils lebensgeschichtlich verschüttete Alltags- und Krisenbewältigungsressourcen wiederentdeckt und zugänglich gemacht. Dabei werden auch Defizite und Risiken – wie etwa die aufgrund sozialer Ungleichheit eingeschränkten Lebensbedingungen und Teilhabechancen – sowie deren Bedeutung für die Netzwerk- und Ressourcenförderung identifiziert.

Erst eine mehrdimensionale und ressourcensensible diagnostische Abklärung sowie eine daran orientierte Hilfeplanung bilden die Voraussetzung für den gezielten Einsatz ressourcen- und netzwerkorientierter Interventionen. Im Zentrum der Ressourcen- und Netzwerkdiagnostik (Kupfer und Nestmann 2018) stehen dabei jene Ressourcen, die ein Gegengewicht oder Ausgleich zu erkannten Defiziten bilden können (Nestmann 2014). Im Zentrum der Diagnostik stehen:

  • Bewältigungs- und Entwicklungspotenziale der materiellen Lebenswelt, objektiven Lebensbedingungen wie -umstände
  • die Energieressourcen in sowie zwischen Personen und Kontexten
  • ressourcenreiche persönliche Merkmale sowohl der Betroffenen als auch ihrer Netzwerkmitglieder
  • sowie deren kognitive wie emotionale Repräsentationen (Nestmann 1997, S. 30).

5.2 Ressourcen erhalten und schützen

Allen voran sind weitere Ressourcenverluste zu verhindern und basale Bedürfnisse sowie primäre Ressourcen (Wohnraum, gesundheitliche Versorgung, soziale Einbettung etc.) abzusichern (Nestmann 1997, 2014; Kupfer und Paulick 2023). Beratung versucht, wo dies nötig ist, primär Ressourcenverlust zu prävenieren und Verlustspiralen zu durchbrechen. Das kann im Rahmen der Netzwerkintervention und Gesundheitsförderung für Berater:innen auch heißen, proaktiv und präventiv soziale Ressourcen zu bergen sowie darüber günstige und belastbare Alltäglichkeit und Lebensbedingungen herzustellen (Werner und Nestmann 2012). Im Sinne eines Netzwerkmanagements werden, bezogen auf spezifische Netzwerkelemente oder -sektoren, soziale Bezüge intensiviert oder – wenn andauernd konflikthaft und belastend – auch vermindert (Kupfer und Nestmann i.E.).

5.3 Vorhandene Ressourcen aktivieren und ausbauen

Es werden jene Stärken gefördert, die motivational stark besetzt sind und selbstwertfördernd wirken (Klemenz 2000). Beispielhaft ist hier etwa die eigene Unterstützungskompetenz (im Geben und Nehmen), die in Gesprächen, Rollenspielen oder Trainings entwickelt wird. Menschen erfahren dann, ihre sozialen Beziehungen sowie andere Menschen in deren Unterstützungsleistungen wahrzunehmen und zu würdigen, Hilfe zu mobilisieren und anzunehmen sowie auf Hilfe angemessen zu reagieren. Zudem wird gelernt, Hilfebedürfnisse anderer zu erkennen und mit „passenden“ Unterstützungsleistungen darauf zu reagieren (Pearson 1997).

5.4 Neue Ressourcen erschließen

In ihrer entwicklungsfördernden Rolle (Nestmann und Projektgruppe DNS 2002) kann ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung dabei unterstützen, neue Ressourcenfelder zu erkennen sowie zu erschließen und damit Ressourcenausbau anzuregen (Kupfer und Nestmann 2016). Vor allem in der Arbeit mit ressourcenreichen Klient:innen und in präventiven, belastungsfreien Konstellationen rückt die Ressourcenerweiterung in den Mittelpunkt der Intervention.

5.5 Ressourcenarbeit evaluieren

Um Ressourcenentwicklungen abschätzen und Ressourcennetzwerke stabilisieren zu können, ist die geleistete Ressourcenarbeit zu evaluieren. Darüber können u.U. weitere Bewältigungsressourcen aktiviert werden (Herriger 2006; Wüsten 2013). Für die Reflexion der Ressourcenarbeit kann der Hinweis auf ein möglichst abgestimmtes Verhältnis zwischen persönlichen Ressourcen, Kontext- und Umweltressourcen sowie den Anforderungen und Bedürfnissen relevant sein.

6 Einfluss auf andere Beratungsansätze und Modelle

Anknüpfungspunkte eines ressourcen- und netzwerkorientierten Beratungsansatzes gibt es vor allem für folgende Beratungsansätze und Modelle:

  • dem sozialökologischen Rahmenmodell,
  • der (psychotherapeutischen und beraterischen) Wirkungsforschung,
  • den gemeindepsychologischen Perspektiven,
  • den systemischen und lösungsorientierten Beratungsansätzen,
  • dem Entwurf einer sozialpädagogischen Beratung oder
  • der klassischen ressourcenerschließenden Sozialarbeit.

6.1 Sozialökologisches Rahmenmodell

So bezieht sich beispielsweise der ressourcen- und netzwerkorientierte Beratungsansatz in einem sozialökologischen Rahmen auf Personen, ihre Lebenswelten und insbesondere auf die Interaktion von beidem. Die Verbindung zwischen belastenden Lebensumständen, Ressourcen und Wohlbefinden sowie Gesundheit wird aus der Transaktion zwischen Person- und Umweltsystem rekonstruiert (Nestmann 1997). Tragend ist hierbei die Annahme, dass Umweltdimensionen Menschen beeinflussen und von Menschen beeinflusst werden. Sie sind über die auf der Mikro-, Meso-, Makro- und Exoebene liegenden Entwicklungsressourcen (als auch Beschränkungen) strukturiert (ebd.).

6.2 Wirkungsforschung

Die Relevanz einer Ressourcenorientierung in professioneller Hilfe wird seit Mitte der 1990er-Jahre auch in der deutschsprachigen (psychotherapeutischen) Wirkungsforschung betont. Grawe, Donati und Bernauer (1994) leiten aus ihrer umfassenden Sekundäranalyse ausgewählter Therapiestudien ursprünglich drei, in der vierten Auflage (1995) vier zentrale Wirkfaktoren als „Umrisse einer Allgemeinen Psychotherapie“ ab, die, eingebettet in eine gelingende Beziehung zwischen Berater:in und Klient:in, das Ergebnis professioneller Hilfe bestimmen. Die Wirkprinzipien

  1. aktive Hilfe zur Problembewältigung („Störungsperspektive“),
  2. Klarheit über die das Handeln bestimmenden bewussten wie unbewussten Motive, Werte und Ziele („Klärungsperspektive“) und
  3. die Notwendigkeit, Veränderungsprozesse im Hier und Jetzt erfahrbar zu machen („Problemaktualisierung“) werden ergänzt um
  4. die Arbeit mit den Potenzialen und Stärken der Klient:innen (ebd., Grawe 2005).

Mit letztgenanntem sind sowohl individuelle Bewältigungspotenziale als auch in der sozialen Umwelt verankerte Unterstützungsressourcen gemeint, die aktiviert werden können sowie den Ratsuchenden eine selbstständige Problembewältigung anhand eigener Kompetenzen und Kräfte ermöglichen (Kupfer 2015). Diesem vierten Gesichtspunkt widmet Grawe (1998) sich verstärkt in der Herausarbeitung der Ressourcenaktivierung. So sei es der Fokus auf Ressourcen, der die Frage nach der Problemveränderung beantworte (Grawe und Grawe-Gerber 1999).

6.3 Gemeindepsychologische Perspektiven

Eine weitere Einbettung findet der ressourcen- und netzwerkorientierte Beratungsansatz in gemeindepsychologischen Perspektiven (Lenz 2000; Nestmann 1997), in denen das Ressourcenkonzept ein zentrales Element und Ressourcengenerierung ein wichtiges Interventionsziel ist. Die Gemeindepsychologie will dabei einen oft vorherrschenden „klinischen Blick“ auf biografische Verletzungen, individuelle Lern- und Entwicklungsdefizite und innerfamiliäre Störungsdynamiken um die Wahrnehmung und Analyse der sozialen Strukturen, genauer der alltäglichen, sozialen sowie materiellen Umwelt, ergänzen (Lenz 2000). „Die Gemeindepsychologie setzt dabei ihren Fokus stärker auf kontextbezogene Ressourcen, die den Rahmen für persönliche Entfaltung und individuelle Realisierung von Lebensentwürfen bilden sowie auf eine Abstimmung und Balance von individuellen und kontextbezogenen Ressourcen“ (ebd., S. 288).

6.4 Empowermentansatz

Eng mit gemeindepsychologischen Perspektiven und einer netzwerk- und ressourcenorientierten Beratung verknüpft ist der Empowermentansatz. So zielt Empowerment auf den Zugewinn an Einfluss und Kontrolle über das eigene Leben und dafür auf eine konsequente Hinwendung zu Ressourcen wie gestalterischen Handlungs- und Bewältigungsformen. Dabei ist unter der Empowermentperspektive ein erweiterter Blick auf Ressourcen zentral: Empowerment beschränkt sich nicht auf die individuelle und familiäre Ebene, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auch auf den sozial-ökologischen Kontext, sozial-strukturelle Gegebenheiten und die soziale Gemeinschaft. Damit rückt das Zusammenspiel von individuellen, sozialen und kontextbezogenen Ressourcen in den Mittelpunkt (Herriger 2020; Keupp 2018).

6.5 Systemische und lösungsorientierte Beratungsansätze

Der Paradigmenwechsel, in Beratung (und Therapie) statt ausschließlich auf Defizite und fehlangepasstes Verhalten verstärkt auf Fähigkeiten und Stärken zu blicken, wurde ebenfalls durch systemische Modelle und Handlungsansätze angestoßen (Lenz 2000, S. 283). Auch in Konzepten der lösungsorientierten Intervention (Bamberger 2014) und den darin eingebetteten Grundüberzeugungen – etwa Respekt vor der Autonomie der Menschen, Anerkennung eigenständiger Lebensentwürfe und -optionen sowie Vertrauen in die Stärke der Ratsuchenden – zeigen sich Nähen zur netzwerk- und ressourcenorientierten Beratung (Lenz 2000).

6.6 Sozialpädagogische Beratung und ressourcenerschließende Sozialarbeit

Schließlich sind sowohl das klassische Konzept der sozialpädagogischen und lebensweltorientierten sozialen Beratung (Thiersch 2014, Frommann, Schramm und Thiersch 1976) als auch die Bezüge auf die traditionelle Arbeitsweise einer ressourcenerschließenden Sozialarbeit zu nennen. Hat letztere vor allem in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und soziale Sicherung das Ziel, materielle, finanzielle sowie praktische Ressourcen zu erschließen und auszuschöpfen (Nestmann 1997, 2014), ist in der sozialpädagogischen und lebensweltorientierten sozialen Beratung die Handlungsmaxime „Hilfe zur Selbsthilfe“ leitend. „Sozialpädagogische Beratung ist […] genötigt, alle Hilfskräfte im jeweiligen Problemfeld zu aktivieren“ (Frommann, Schramm und Thiersch 1976, S. 720) und „versteht Menschen in der Dialektik von Ressourcen und Defiziten, von Bewältigungskompetenz und Unzulänglichkeit. […] In den gegebenen und zu stabilisierenden Ressourcen stärkt sie die Eigentätigkeit in der Lebensbewältigung“ (Thiersch 2014, S. 701).

„Wenn der Mensch in seinen Möglichkeiten und Schwierigkeiten bestimmt ist durch das, was er in seiner Situation an Möglichkeiten materieller, psychischer, sozialer Arbeit vorfindet, dann ist Hilfe durch Umstrukturierung der Situation, durch Erschließung materieller Ressourcen, Neudefinition sozialer Beziehungen, Schaffen neuer sozialer Räumlichkeiten (Freundschaften, Schulwechsel, Arbeitsplatz usw.), ein erster, wichtiger Schritt zur Hilfe“ (Frommann, Schramm und Thiersch 1976, S. 735 f., Hervorhebung im Original).

7 Grenzen und Möglichkeiten einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung

Die bereits von Kupfer und Paulick (2023) für den Ressourcenfokus formulierten Grenzen gelten auch hinsichtlich einer ressourcen- und netzwerkorientierten Beratung (Kleve 2010). So sind im Unterstützungsprozess stets die gesellschaftlich-strukturierende Rahmung individuell erlebter Lebenslagen, also gesellschaftlich definierte, fördernde wie behindernde Lebensumstände und Ressourcengefüge zur Lebensgestaltung und -bewältigung, zu beachten.

Dazu zählen auch Diskriminierungserfahrungen, etwa aufgrund des Geschlechts, der natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeit, des Klassenmilieus, (zugeschriebener) Behinderung und anderer, in ihren Wirkungen auch miteinander verschränkter Zugehörigkeitskategorien, die entscheidenden Einfluss auf die Zuteilung gesellschaftlicher (ökonomischer, sozialer, politischer) Ressourcen und damit auf Lebensbewältigungsformen nehmen.

Es wäre jedoch einerseits eine Form doppelter Diskriminierung, bereits benachteiligten Personengruppen die Chancen und Potenziale für eine offenere Lebensgestaltung und Lebensplanung abzusprechen. Andererseits ist es auch unrealistisch, unter Ausblendung der ihnen häufig fehlenden ökonomischen Ressourcen, Verharmlosung der meist vielschichtigen existenziellen Problemlagen, Missachtung der realistisch schlechten Verbesserungsperspektiven sowie Vernachlässigung der subjektiven Demoralisierungskonsequenzen, so zu tun, als sei ein Zugewinn an Möglichkeiten und Spielräumen des Entscheidens, Auswählens und Handelns für alle gleich verteilt (Nestmann 1997, S. 17 f.). Eben jene Zugangschancen zu Entwicklungs- und Entfaltungsspielräumen sind an Ressourcen (ökonomische, soziale, psychologische Sicherheiten) geknüpft, die dem/der Einzelnen aus seiner/​ihrer Umwelt, aus sich selbst sowie aus dem Zusammenspiel von sozialen wie individuellen Potenzialen heraus verfügbar und nutzbar sind (ebd.).

In unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen (z.B. Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit) und dort verorteten Ressourcen(-zugängen) stellen sich somit auch immer Fragen der Gerechtigkeit (u.a. für Klassismus und Gerechtigkeit siehe Gamper und Kupfer 2023) und Anforderungen an eine sozial gerechte Beratung (Sickendiek 2014).

8 Quellenangaben

Bamberger, Günter G., 2014. In: Frank Nestmann, Frank Engel und Ursel Sickendiek, Hrsg. Das Handbuch der Beratung: Band 2: Ansätze, Methoden und Felder. 3. Auflage. Tübingen: dgvt, S. 737–748. ISBN 978-3-8715-9049-8

Bullinger, Hermann und Jürgen Nowak, 1998. Soziale Netzwerkarbeit: Eine Einführung für soziale Berufe. Freiburg: Lambertus. ISBN 978-3-7841-2305-9

Friedrich, Sibylle, 2012. Ressourcenorientierte Netzwerkmoderation: Ein Empowermentwerkzeug in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-5319-4020-5

Frommann, Anne, Dieter Schramm und Hans Thiersch, 1976. Sozialpädagogische Beratung. In: Zeitschrift für Pädagogik. 22(5), S. 715–741. ISSN 0044-3247

Gamper, Markus und Annett Kupfer, 2023. Klassismus. Bielefeld: utb, transcript-Verlag. ISBN 978-3-8252-5927-3

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Grawe, Klaus, Ruth Donati und Frederike Bernauer, 1994. Psychotherapie im Wandel: Von der Konfession zur Profession. Göttingen: Hogrefe. ISBN 978-3-8017-0481-0

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Herriger, Norbert, 2020. Empowerment in der sozialen Arbeit: Eine Einführung. 6., erweiterte und aktualisierte Auflage. Stuttgart: Kohlhammer. ISBN 978-3-17-034146-3 [Rezension bei socialnet]

Keupp, Heiner, 2018. Empowerment. In: Gunther Graßhoff, Anna Renker und Wolfgang Schröer, Hrsg. Soziale Arbeit: Eine elementare Einführung. Wiesbaden: Springer VS, S. 559–571. ISBN 978-3-658-15665-7 [Rezension bei socialnet]

Kiso, Carolin und Miriam Lotze, 2014. Ressourcenorientierung als Grundhaltung? Mögliche Konsequenzen pädagogischer Diskurse für die Kooperation verschiedener Professionen. In: Christina Schwer und Claudia Solzbacher, Hrsg. Professionelle pädagogische Haltung: Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 137–153. ISBN 978-3-7815-1967-1 [Rezension bei socialnet]

Klemenz, Bodo, 2000. Ressourcendiagnostik bei Kindern. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. 49(3), S. 176–198. ISSN 2196-8225

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Kupfer, Annett, 2016. Lebensweltorientierung und Ressourcenarbeit. In: Klaus Grunwald und Hans Thiersch, Hrsg. Praxishandbuch Lebensweltorientierte Soziale Arbeit: Handlungszusammenhänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. 3., vollständig überarb. Auflage, Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 419–430. ISBN 978-3-7799-2183-7 [Rezension bei socialnet]

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Wüsten, Günther, 2013. Ressourcenorientierung. In: Helmut Pauls, Petra Stockmann und Michael Reichert, Hrsg. Beratungskompetenzen für die psychosoziale Fallarbeit: Ein sozialtherapeutisches Profil. Freiburg im Breisgau: Lambertus, S. 119–139. ISBN 978-3-7841-2430-8 [Rezension bei socialnet]

9 Literaturhinweise

Flückiger, Christoph und Günther Wüsten, 2008. Ressourcenaktivierung: Ein Manual für die Praxis. Göttingen: Huber. ISBN 978-3-456-84578-4 [Rezension bei socialnet]

Nestmann, Frank, 1997. Beratung als Ressourcenförderung. In: Frank Nestmann, Hrsg. Beratung: Bausteine für eine interdisziplinäre Wissenschaft und Praxis. Tübingen: dgvt, S. 15–38. ISBN 978-3-87159-137-2

Schemmel, Heike und Jürgen Schaller, Hrsg., 2013. Ressourcen: Ein Hand- und Lesebuch zur psychotherapeutischen Arbeit. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: dgvt. ISBN 978-3-8715-9041-2 

Verfasst von
Dr. Annett Kupfer
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sozialpädagogik am Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Technische Universität Dresden
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Prof. Dr. Frank Nestmann
Technische Universität Dresden
Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaft (Lehrstuhl für Beratung und Rehabilitation)
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Es gibt 2 Lexikonartikel von Annett Kupfer.
Es gibt 1 Lexikonartikel von Frank Nestmann.

Zitiervorschlag
Kupfer, Annett und Frank Nestmann, 2023. Ressourcen- und netzwerkorientierte Beratung [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 20.12.2023 [Zugriff am: 21.07.2024]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/6073

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