Satir, Virginia
Haja (Johann Jakob) Molter
veröffentlicht am 27.11.2025
Virginia Satir gehört zu den Gründerpersönlichkeiten der frühen systemischen Familientherapie, die auch unter dem Namen entwicklungs –, erlebnis- und wachstumorientiere Familientherapie bekannt ist. Ihre Arbeit entstand im Geist der humanistischen Psychologie. Für Virginia Satir steht der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen im Mittelpunkt.
Überblick
1 Zusammenfassung
Satir fokussiert sich nicht auf menschliche Defizite, sondern auf deren Fähigkeiten und Ressourcen, die es zu aktivieren, nutzen oder möglicherweise neu zu entdecken und wertzuschätzen gilt (Molter und Grabbe 2014, S. 286). Im Zentrum ihres systemischen Modells stehen die fünf Kommunikationsformen, die sie aus den kommunikationstheoretischen Arbeiten von Gregory Batesons, Don D. Jacksons, Janet H. Beavins und Paul Watzlawicks ableitet.
Zentral in Satirs Arbeit ist ihr Konzept des Selbstwertes und dessen Auswirkungen auf die Kommunikation, – ein innerpsychisches Konzept, das sie in der Praxis mit dem Bewusstheitsrad so anwandte, dass sie mit den Klientinnen und Klienten die einzelnen Speichen nacheinander aufsuchte. Hierbei geht es um Arbeit mit Skulpturen, mehrgenerationale Betrachtung, Ressourcenorientierung, Wertschätzung, achtsamer Beziehungsaufbau, emotionale Rahmung, fünf Kommunikationsformen, Familien(re)-konstruktion, Parts Party (innere Familie, inneres Team), Körperorientierung, Visualisierung, Reframing, Humor und Spirtualität. Man kann Virginia Satir als eine Wegbereiterin des Embodiments ansehen, das heute von vielen Therapeut:innen und Coaches in ihre Praxis integriert wird (Flies 2020; Rosenau 2020).
2 Lebenslauf
Virginia Satir wurde am 26. Juni 1916 in Neillsville, Wisconsin geboren. 1932 begann sie ihr Studium am Milwaukee State Teachers College (heute University of Wisconsin-Milwaukee). Sie absolvierte eine psychoanalytische Ausbildung und eine Lehranalyse. In den Anfängen ihrer Berufsjahre arbeitete sie als Lehrerin, bevor sie Sozialarbeit an der Universität von Chikago studierte. Sie schloss mit einem Bachelor ab und begann bereits 1951 mit Familien zu arbeiten.
Im Zuge ihrer sozialarbeiterischen Tätigkeit entwickelte sie ihren Ansatz der Familientherapie und der Arbeit mit Skulpturen. Von 1955–1958 bildete sie am staatlichen Spital in Chicago angehende Psychiater im Rahmen ihrer medizinischen Ausbildung in Familientherapie aus. 1959 wurde sie von Don D. Jackson und Jules Riskin in das Team des MRI (Mental Research Institute) berufen. Unter ihrer Leitung entstand dort ein Ausbildungscurriculum in Familientherapie. In vielen Workshops entwickelte sie die gruppendynamische Methode der Familienskulptur und Familien(re)konstruktion weiter. Von 1963–1983 war Virginia Satir Ausbildungsleiterin und später Ausbilderin im Esalen Institut in Big Sur in Kalifornien, USA.
Sie hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Familientherapie in Deutschland, u.a. auf die Gründung des Instituts für Familientherapie in Weinheim im Jahr 1975, welches heute Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung (IFW) heißt. 1977 gründete sie das „Avanta Network“, eine Non-Profit-Organisation zur Förderung von Selbstwertgefühl und positiver Kommunikation. Virginia Satir starb am 10. September 1988 in Palo Alto, Kalifornien an Krebs.
3 Lebenswerk
Virginia Satir hatte weder einen Lehrauftrag an einer Universität noch leitete sie ein eigenes Institut. Sie arbeitete in eigener Praxis und war als lehrende Gastdozentin ihres Ansatzes in vielen Instituten und Kliniken in der Welt unterwegs. Anders als die akademischen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Forschungsergebnisse fortlaufend publizierten, veröffentlichte Virginia Satir ihre Erkenntnisse oft erst, nachdem sie diese jahrelang in ihrer therapeutischen Praxis, ihren Workshops oder ihren Ausbildungslehrgängen angewandt und gelehrt hatte. Man könnte sagen, bei ihr war Lehre Forschung und diese Forschung floss in ihre Lehre ein.
Ihr Ansatz, ganze Familien zu behandeln, verstieß gegen das damalig vorherrschende Prinzip, dass Therapie nur mit einer Person oder in Gruppentherapie durchgeführt wurde. Sie war der Überzeugung, „dass die Persönlichkeit der Therapeutin, ihre Werte, ihre Empathie und ihre Integrität ebenso wichtig sind wie ihre Ausbildung, ihr Können und ihre therapeutischen Techniken und Interventionen“ (Tschanz Cooke 2014, S. 307).
Während im psychoanalytischen Ansatz sogar Blickkontakt vermieden wurde, brachte sie sich auf der persönlichen Ebene ein, sie verließ die Sitzposition, nutzte ihr momentanes körperliches Empfinden und strebte danach, eine partnerschaftliche Beziehung zu ihren Klientinnen und Klienten aufzubauen und auf den Informationsgehalt der körperlichen Empfindungen zu achten. So schaffte sie einen emotionalen Rahmen, der Veränderung ermöglichte. Neu in ihrer Arbeit war auch, dass sie die Beziehungsebene, die Familie als System, in den Blick nahm und auch die innerpsychischen Prozesse beachtete (Selbstwertkonzept, Bewusstheitsrad) (Tschanz Cooke 2013, S. 59 f.). Virginia Satir „war die einzige prominente Familientherapeutin, die über ‚innere Teile‘ im Menschen publiziert hat“ (Schwartz 1995, S. 7).
3.1 Fünf Kommunikationsformen
Auf der Systemebene arbeitete Virginia Satir mit fünf Kommunikationsformen zur Veranschaulichung der Kommunikationstheorie nach Watzlawick, Beavin und Jackson (1985).
„Die Kommuniktionsstile sind als variable Formen bzw. Musterbeschreibungen zu verstehen und nicht als Festschreibungen oder Charaktertypen. Sie zeigen sich, wenn eine Person bzw. ein System unter Stress gerät oder sich in einer Stresssituation befindet. Sie enthalten nicht nur negative Merkmale, sondern durchaus auch spezifische Stärken und Aspekte, die auf den jeweiligen Kontext bezogen nachvollziehbar und hilfreich sind. Nicht nur, dass sie generell als Lösungsversuche verstanden werden, sondern ihnen können auch positive Komponenten zugeordnet werden, statt als pathologisch zu gelten“ (Molter und Grabbe 2014, S. 289).
Der anklagenden Form werden Merkmale wie Durchsetzungsvermögen, Direktheit, Offenheit und Wunsch um Veränderung zugeschrieben. Die beschwichtigende Form ist gekennzeichnet durch Einfühlungsvermögen und sich selbst zurücknehmendes Verhalten. Die irrelevante Kommunikationsform wird mit Lebendigkeit, Kreativität und Ausdrucksvermögen assoziiert. Der rationalisierenden Form werden die Fähigkeiten zu klarem Denken, zu sachlicher Problemlösung bei guter Information und Belesenheit zugeschrieben (Molter und Grabbe 2014, S. 289). Dieses Reframing trägt viel zur Entlastung in der familiären und alltäglichen Kommunikation bei.
3.2 Praxisbeispiel: Fünf Schritte der bewussten Veränderung
Virginia Satir hatte die Fähigkeit, komplexe Vorgänge ohne großen theoretischen Überbau für die Praxis nutz- und anwendbar zu machen. Ein Beispiel dafür sind die fünf Schritte wenn Klient:innen bewusst eine Veränderung herbeiführen möchten:
- Status quo: Unter Anleitung der Therapeut:innen beschreiben Klient:innen, worum es geht, wie sich ihr Anliegen im Moment darstellt.
- Einführung eines neuen, noch fremden Elementes: Die Klient:innen besprechen mit der Therapeutin oder dem Therapeuten im offenen Diskurs, was als kleine Veränderung gleichsam als erster Schritt realisierbar wäre.
- Turbulenzen, Chaos: Angenommen, die ersten beiden Schritte gelingen, dann sind Turbulenzen, Aufregungen, Irritationen, Zweifel, Verwunderung im sozialen Umfeld möglich. Impulse, neue Wege zu beschreiten, können sich verstärken. Ängste und Furcht werden von Therapeut:innen als normal vorausgesagt und damit entdramatisiert. Verhaltensorganisierende Regeln werden offengelegt. Kontexte für Veränderungen besprochen. Darauf bereiten die Therapeut:innen die Klient:innen vor.
- Üben, üben, üben: Dann empfiehlt sie oder er, den kleinen Veränderungsschritt eine Zeit lang konsequent zu üben und durchzuhalten. Neue Wahrnehmungen, Bedeutungsgebungen (Reframings) werden integriert und umgesetzt.
- Neuer Status quo: Nach einer Konsolidierungsphase kann ein neuer Status quo mit neuen Möglichkeiten entstehen (Molter und Grabbe 2014. S. 291 f.).
3.3 Spiritualität
Virginia Satir „lag viel daran, Spiritualität als wesentliches Element ihrer therapeutischen Arbeit transparent und zugänglich zu machen“ (Strecker 2011, S. 106). Meditationen unterstreichen die Tatsache, dass wir lernen können, geliebt zu werden und liebenswert zu sein und dass wir selbst lieben können. Obgleich ihre Spiritualität die Grundlage ihres Glaubenssystems bildete, formulierte Satir dies erst im fortgeschrittenen Alter (ebd.).
3.4 Arbeit mit Skulpturen
Zu ihren besonders verdienstvollen Innovationen gehört die Arbeit mit Skulpturen, die sie sowohl in ihrer Arbeit mit Familien als auch in Ausbildungsgruppen und freien Workshops in Familien(re)kon-struktionen einsetzte. Bei den Familien leitete sie ein Mitglied der Familie an, ihr Bild von der Familie so zu stellen, wie es die gegenwärtige Situation empfindet und erlebt.
Wie schon J. Moreno im Psychodrama nutzte sie in Gruppen und Workshops die stellvertretende Wahrnehmung, welche die Stellvertreter:innen in der Skulpturarbeit nach Befragung ihrer Gefühle und Empfindungen durch sie den Protagonist:innen zur Verfügung stellen. Wie auch Moreno fokussierte sie die traumatischen oder bedeutsamen Ereignisse, welche die Protagonist:innen oder ihre Vorfahren erlebt haben, also eine mehrgenerationale Betrachtung.
Die gestellten Positionen lösen in den Beteiligten Emotionen und Impulse aus, welche die Skulptur in Bewegung bringt. Ziele waren die Selbstwertsteigerung verbunden mit einer kongruenten Kommunikation.
Als Methoden dienten die symbolische Nutzung der Dimension Raum: Nähe und Distanz der an der Skulptur teilnehmenden Personen stand für Emotionalität, oben und unten für Hierarchie und die Stellvertreter:innen konnten durch bestimmte Mimik und Gesten ihre Empfindungen ausdrücklich unterstreichen. So konnten die Protagonist:innen differenzierte Familienstrukturen erleben. Zum Abschluss konnte die oder der Protagonist:in in die Rolle ihrer Stellvertreterin oder ihres Stellvertreters schlüpfen und Feedback zu dem erarbeiteten Bild geben. Es war auch möglich, dass sie ihre bzw. er seine Position veränderte oder alle ihre Position veränderten, bis für alle ein stimmiges Bild entstand (Molter et al. 2005, S. 271).
Virginia Satirs Einfluss findet sich in vielen heute gängigen therapeutischen Ansätzen der Skulpturarbeiten und Aufstellungen wieder, z.B. in den Aufstellungen der Heidelberger Schule (Weber et al. 2005), in den Metastallationen (Molter et al. 2005), in der Arbeit mit dem Anliegensatz (Ruppert 2017), in den systemischen Strukturaufstellungen (Varga von Kibéd und Sparrer 2000), in den Aufstellungen der psychomotrorischen Pessotherapie – Reparatur der Vergangenheit (Pesso 2008) und in der Aufstellungsarbeit der systemischen Beratung (Kleve 2020).
3.5 Aufmerksamkeitspunkte für Therapeut:innen
Aus der Art und Weise, wie Virginia Satir in der Familientherapie und in Gruppen arbeitete, lassen sich Aufmerksamkeitspunkte ableiten, die auch für die heutigen systemischen Therapeut:innen relevant sind:
- Alle Personen in die Sitzung einladen, die für die Lösung wichtig sein könnten – ggf. mit leerem Stuhl oder durch Symbole ersetzen. Es geht nicht um lineare Schuld- und Ursachenklärung, sondern um konstruktive Lösungen.
- Es geht darum, weniger Eigenschaften von Personen zu beschreiben und zu bewerten, sondern auf Kommunikation, Inter- und Transaktionen zwischen und in den Menschen zu fokussieren.
- Inkongruente Kommunikationsformen weisen auf einen bedrohten Selbstwert hin, den es zu stärken gilt.
- Symptome können auch Lösungsversuche sein, das was im Moment möglich ist, und sie müssen nicht als Störung oder Defizit gesehen werden,
- Die vorhandenen lösungsbezogenen Fähigkeiten und Ressourcen in den Vordergrund stellen und Wahlmöglichkeiten für eine bewusste, schrittweise Veränderung fördern.
- Empathie und Wertschätzung äußern und kongruenten, achtsamen Kontakt sowie eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen.
- Systembeziehungen werden mit Skulpturen visualisiert.
- Analoge Methoden mit Aktionen und Bewegung einsetzen.
- Denken und Handeln im Kontext sehen und konstruktiv entwicklungsorientiert reframen.
- Selbstreflexion von Therapeut:innen auch hinsichtlich der Geschichte ihrer Herkunftsfamilie pflegen (Molter und Grabbe 2014, S. 293).
3.6 Wirkungsgeschichte und Kritik
Virginia Satirs famlientherapeutischer Ansatz war revolutionär und inspirierend – besonders in der Betonung von Empathie, Kongruenz und persönlichem Wachstum. Ein Kritikpunkt an ihrem Ansatz ist, dass er zu individualistisch sei. Dagegen ist zu sagen, dass ihr Konzept vom Selbstwert, der sich aus den drei Dimensionen der Begegnung mit dem Selbst, der Begegnung mit dem/der anderen und dem Kontext, bildet, gänzlich den systemischen Prämissen entspricht (Molter und Nöcker 2015, S. 61).
Als Therapeutin warf sie schon früh die Genderfrage auf. Sie war voller Optimismus, dass dabei viel in Bewegung geraten werde (Strecker 2011, S. 107). Doch wird ihr Ansatz, der bis in die Organisationsberatung wirkte (Molter et al. 2014, S. 336 ff.), als zu wenig systematisch, zu subjektiv und nicht universell anwendbar kritisiert (Loeschen und Jenddrusakova 2014). Die heutigen systemisch-konstruktivistischen Modelle gelten als differenzierter und theoretisch besser fundiert – allerdings bauen viele davon auf Satirs Pionierarbeit auf. Zur Problematik der Evaluation von Psychotherapie sei auf Arbeiten von Kriz (2014) verwiesen.
Sie war „die einzige Frau und damit einzige Urmutter unter den Familientherapeuten der ersten Stunde […]. Später sagte sie, sie habe ‚systemisch‘ gearbeitet, ohne das Wort gekannt zu haben“ (Stierlin 1994, S. 54). Auch Helmut Willke (2004, S. 13 f.) zählt Virginia Satir mit Gregory Bateson, Paul Watzlawick und Don D. Jackson zu den Vertreterinnen der kommunikationstheoretischen Seite des systemischen Modells. „Satirs Arbeit ist oft als nicht systemisch kritisiert worden. […] Virginia bot keine auf hohem Abstraktionsniveau ausgefeilte Erkenntnistheorie, doch dafür eine gelebte: das Denken in ökologischen Zusammenhängen, das Öffnen hypothetischer Räume, das kreative Spiel mit Möglichkeiten, der Ansatz gewaltlose Zugänge zu Veränderungspotenzialen zu schaffen, all das ist systemisch und darüber hinaus (oder deswegen?) auch spirituell“ (Schlippe 1998, S. 132). Wenn man aus dem Kofferwort Wissenschaft eine andere als die akademische Bedeutung herausnimmt, dann war Virginia Satir eine Wissenschaftlerin, indem sie durch ihr Wirken viel und immer noch gültiges Wissen schaffte.
4 Quellenangaben
Flies, Ellen, 2020. Embodiment und Emotionen im Coaching 4.0: Abschied von der Kopfgeburt (essentials). Wiesbaden: Springer. ISBN 978-3-658-30807-0
Kleve, Heiko, 2020. Aufstellungsarbeit in der systemischen Beratung. In: Christian Stadler und Birgit Kress, Hrsg. Praxishandbuch Aufstellungsarbeit. Grundlagen, Methodik und Anwendungsgebiete. Wiesbaden: Springer, S. 115–130. ISBN 978-3-658-17515-3
Kriz, Jürgen, 2014. Evidenzbasierter Quark. In: Familiendynamik. 39(4), S. 344-346. ISSN 0342-2747
Loeschen, Silvia und Daniela Jendrusakova, 2014. Enriching your relationship. In: Familiendynamik. 39(4), S. 296–305. ISSN 0172-4207
Molter, Haja, 1998. Spurensuche: Der Mensch als Mitte. In: systhema. 12(2), S. 5–10. ISSN 0933-6338
Molter, Haja und Michael Grabbe, 2014. Virginia Satir. Das bleibt! In: Familiendynamik. 39(4), S. 284–294. ISSN 0172-4207
Molter, Haja und Karin Nöcker, 2015. Systemisch Schule machen: Toolbox für Lehrer. 2. Auflage. Heidelberg: Carl Auer. ISBN 978-3-8497-0074-4
Molter, Haja, Karin Nöcker und Mohammed El Hachimi, 2005. Metastallationen. Heidelberg: Carl Auer. ISBN 978-3-89670-459-8
Pesso, Albert, 2008. Die Bühnen des Bewusstseins. In: Albert Pesso und Lowijs Perquin, Hrsg. Die Bühnen des Bewusstseins. München: CIP Medien, S. 61–72. ISBN 978-3-8379-3140-2
Rosenau, Nicole, 2020. Embodiment systemisch betrachtet. Theoretische Reflexion des Embodiment-Ansatzes vor dem Hintergrund systemischen Denkens. In: systhema. 34(1), S. 35–47. ISSN 0933-6338
Ruesch, Jürgen und Gregory Bateson, 1951. Communication: The Social Matrix of Psychiatry. New York: W. W. Norton & Company
Ruppert, Franz und Harald Banzhaf, Hrsg., 2017. Anliegen aufstellen – aus der Traumabiografie aussteigen. Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-4663-4644-8
Schlippe, Arist von, 1998. Familientherapie im Überblick: Basiskonzepte, Formen, Anwendungsmöglichkeiten. 4. Auflage. Paderborn: Junfermann. ISBN 978-3-873-87741-2
Schwartz, Richard C., 1995. Introduction to Internal Family Systems. Oak Park: Self Leadership Scholarship Fund. ISBN 978-168-3-64361-6
Schwartz, Richard C., 2024. Das System der inneren Familie. München: Kösel. ISBN 978-3-466-34816-9
Stierlin, Helm, 1994. Ich und die anderen: Psychotherapie in einer sich wandelnden Gesellschaft. Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-608-91631-7
Strecker, Julia, 2011. Rituale in systemischer Therapie und Seelsorge unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterdifferenz [Dissertation]. Paderborn: Universität Paderborn
Tschanz-Cooke, Karin, 2014. Genuin Satir – Die systemischen Konzepte einer Pionierin machen Schule. Eine Würdigung mit historischem Fokus. In: Familiendynamik. 39(4), S. 306–313. ISSN 0172-4207
Tschanz-Cooke, Katharina, 2013. Hoffnungsorienierte Systemische Seelsorge: Die Familientherapie Virginia Satirs in der Seelsorgepraxis. Stuttgart: Kohlhammer. ISBN 978-3-17-022876-4
Varga von Kibéd, Matthias und Insa Sparrer, 2000. Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen systemischer Strukturaufstellungen. Heidelberg: Carl Auer. ISBN 978-3-8497-0515-2 [Rezension bei socialnet]
Watzlawick, Paul, Janet H. Beavin und Don D. Jackson, 1985. Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. 7. Auflage. Bern: Huber. ISBN 978-3-456-83457-3
Weber, Gunthard, Gunther Schmidt und Fritz B. Simon, 2005. Aufstellungsarbeit revisited… nach Hellinger? Heidelberg: Carl Auer. ISBN 978-3-8497-0137-6
Willke, Helmut, 2004. Einführung in das systemische Wissensmanagement. Heidelberg: Carl Auer. ISBN 978-3-89670-824-3
Yalom, Irvin D., 1989. Existenzielle Psychotherapie. Köln: Edition Humanistische Psychologie. ISBN 978-3-897-97606-1
5 Literaturhinweise
Satir, Virginia, 1972. Peoplemaking. Palo Alto: Science and Behavior Books. ISBN 978-0-831-40031-6
Satir, Virginia, 1976. Making Contact. Berkeley: Celestial Arts. ISBN 978-0-890-87119-5
Satir, Virginia, 1978. Familienbehandlung: Kommunikation und Beziehung in Theorie, Erleben und Therapie. 3. Auflage. Freiburg im Breisgau: Lambertus. ISBN 978-3-784-10120-0
Satir, Virginia, 1985. Meditations and Inspirations. Berkeley: Celestial Arts. ISBN 978-0-890-87421-9
Satir, Virginia, John Banmen, Jane Gerber und Maria Gomori, 1991. The Satir Model: Family Therapy and Beyond. Palo Alto: Science and Behavior Books. ISBN 978-0-831-40078-1
Verfasst von
Haja (Johann Jakob) Molter
Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Coach
Website
Mailformular
Es gibt 1 Lexikonartikel von Haja (Johann Jakob) Molter.


