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Schuldnerberatung

Prof. Dr. Kerstin Herzog

veröffentlicht am 29.09.2022

Synonyme: Schuldenberatung; Soziale Schuldnerberatung

Die Soziale Schuldnerberatung ist ein Unterstützungsangebot für Menschen in finanziell schwierigen Situationen, mit dem Ziel der (Re-)Integration in wirtschaftliche Verhältnisse und der Erweiterung gesellschaftlicher Teilhabe.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Geschichtliche Entwicklung
  3. 3 Adressat*innen und statistische Relevanz
  4. 4 Grundsätze und fachliche Anforderungen
  5. 5 Typische Angebotsstrukturen und Leistungen
  6. 6 Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen
  7. 7 Wirkungen und (Nicht-)Nutzen
  8. 8 Aktuelle Situation und Ausblick
  9. 9 Quellenangaben
  10. 10 Literaturhinweise
  11. 11 Informationen im Internet

1 Zusammenfassung

Mit dem vorangestellten Adjektiv „sozial“ markiert die Soziale Arbeit in Konkurrenz zu anderen Berufsgruppen, wie der Anwaltschaft, Verbraucherarbeit oder gewerblichen Schuldenregulierenden, ihre eigene fachliche Arbeitsweise und Haltung mit Blick auf das Arbeitsfeld Schuldnerberatung (AG SBV 2018).

Soziale Schuldnerberatung findet entweder als spezialisiertes Beratungsangebot statt, teilweise verbunden mit dem Angebot der Verbraucherinsolvenzberatung, oder als integriertes Angebot, d.h. Schuldnerberatung ist ein Arbeitsanteil eines anderen Fachdienstes z.B. für Menschen mit Suchtmittelabhängigkeiten, zur Resozialisierung nach Straffälligkeit oder zur Wohnraumsicherung.

2 Geschichtliche Entwicklung

Auch wenn die Unterstützung von Menschen in finanziell schwierigen Situationen als originäre Aufgabe der Sozialen Arbeit (Groth 1984, 1987) gilt, ist Soziale Schuldnerberatung ein relativ junges Handlungsfeld. Ihre Herausbildung ist eng mit der Ausweitung des Kreditprinzips auf private Haushalte ab Ende der 1970er Jahre in Deutschland verbunden (Holzscheck, Hörmann und Daviter 1982, S. 57 ff.). Zeitgleich stiegen in der Bundesrepublik Deutschland die Arbeitslosenzahlen und verfestigten sich ab Anfang der 1980er Jahre zu Dauer- und Sockelarbeitslosigkeit. Der Konsumentenkredit war strukturell an das sogenannte „Normalarbeitsverhältnis“ gekoppelt. Diese Verbindung wurde nun in den 1980er Jahren brüchig, der sogenannte „Normalfall“ der Verschuldung zunehmend zum „Problemfall“. Diese Situation wurde diskursiv – auch unter Beteiligung von fachlichen Vertretungen der Sozialen Arbeit – bearbeitet (Ebli 2003, S. 83 ff.). In Konkurrenz zu Anwaltschaft und Verbraucherarbeit setzte sich Soziale Arbeit mit „ihrem“ spezifischen Deutungsmuster der „Überschuldung“ durch und bot zugleich ihre Expertise zur Bearbeitung desselben an: Die „Überschuldung“ wurde nun als soziales Problem verhandelt, welches neben „wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ die „psychosozialen Probleme“, „persönlichen Defizite im Umgang mit Geld, Konsum und Krediten“ und „Hilfebedürftigkeit“ (a.a.O., S. 169 ff.) auf Seiten der Überschuldeten betont. Das personenbezogene und als ganzheitlich markierte Angebot der Sozialen Arbeit firmierte ab Mitte der 1980er Jahre als Schuldenberatung.

3 Adressat*innen und statistische Relevanz

Soziale Schuldenberatung adressiert mit ihrem fachlichen Anspruch Einzelpersonen, Familien und Haushalte, die sich in einer Situation der Überschuldung befinden oder von einer solchen potenziell bedroht sind (AG SBV 2018, S. 5 f.). In Deutschland galten 2021 etwa 3,08 Mio. Haushalte und 6,16 Mio. Privatpersonen als überschuldet (Peters und Roggemann 2022, S. 14). Nicht all diese Personen suchen oder finden den Zugang zur Sozialen Schuldnerberatung. Schuldnerberatung ist voraussetzungsvoll und steht – entgegen dem eigenen fachlichen Anspruch – auch nicht allen Personen in finanziell schwierigen Situationen gleichermaßen zur Verfügung. Bisher ist es nicht gelungen, eine bundeseinheitliche und vollständige Statistik zur Inanspruchnahme von Sozialer Schuldnerberatung zur erarbeiten (bspw. Homann und Poppe 2022, S. 38 ff.) und davon ausgehend belegbare Daten zu Ursachen und Auslösern von Situationen der Überschuldung zu erheben. Dennoch hat sich ein relativ belastbares Konzept von Hauptüberschuldungsgründen und zum methodischen Vorgehen etabliert (Peters und Roggemann 2022, S. 33 ff.; S. 55 ff.). Dabei lässt sich feststellen, dass die sechs häufigsten Überschuldungsgründe (Big Six) seit Jahren stabil und vorrangig nicht oder nur bedingt beeinflussbaren Ereignissen zuzurechnen sind:

  1. Arbeitslosigkeit bzw. reduzierte Arbeit
  2. Krankheit
  3. Einkommensarmut
  4. Scheidung/​Trennung
  5. Konsumverhalten
  6. gescheiterte Selbstständigkeit
    (a.a.O., S. 34 ff.).

4 Grundsätze und fachliche Anforderungen

Soziale Schuldenberatung hat einerseits den Charakter einer Expert*innenberatung und orientiert sich andererseits an den zentralen Prinzipien (psycho)sozialer Beratung.

Als zentrale fachliche Grundsätze der Arbeit hat die AG SBV 2018 herausgestellt:

  • Freiwilligkeit
  • Autonomie
  • Partizipation
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verschwiegenheit
  • Nachvollziehbarkeit
  • Fachlichkeit
  • Ganzheitlichkeit
  • Orientierung an den Nutzer*innen (AG SBV 2018, S. 9 f.)

Welche Begrifflichkeiten und Konzepte gewählt werden ist einerseits relativ konstant (hierzu bspw. AG SBV 2004), unterliegt andererseits jedoch geschichtlichen Veränderungen. Allesamt setzen sie jedoch an der besonderen Herausforderung an, Schuldnerberatung als Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit zu begründen. Diese Notwendigkeit ergibt sich – wie bereits eingangs angedeutet – daraus, dass verschiedene Berufsgruppen beanspruchen, Unterstützung für Menschen in Überschuldungssituationen anzubieten und ihre jeweilige (juristische oder ökonomische) Expertise betonen.

Professionelles Handeln erfordert neben zentralen theoretischen und methodischen Grundlagen sozialer Beratung ebenso spezifische ökonomische und juristische Wissensbestände. Fachkräfte richten ihre Arbeit hierbei am wissenschaftlichen Stand der Ver- und Überschuldungsforschung aus und benötigen regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, insbesondere im hochdynamischen juristischen Bereich.

5 Typische Angebotsstrukturen und Leistungen

Die Kerntätigkeit der Sozialen Schuldnerberatung ist die Beratung von Personen und Haushalten und die Vermittlung von fachspezifischen Informationen. Soziale Beratung organisiert sich in einem zirkulären Prozess unter Beteiligung der Ratsuchenden in allen Phasen des Prozesses. Damit ist jeder Beratungsprozess höchst individuell. Typische Aufgabenbereiche, die im Beratungsprozess vorkommen können (aber nicht müssen), sind:

  • Haushalts- und Budgetberatung
  • Sicherung der Existenzgrundlagen, Krisenintervention, Vollstreckungsschutz
  • Erhebung der Gesamtverschuldung samt Forderungsprüfung
  • Außergerichtliche und/oder gerichtliche Schuldenregulierung (z.B. durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren)
  • Psychosoziale Beratung und Unterstützung

Im Außenverhältnis handeln die Fachkräfte der Schuldnerberatung regelmäßig auf der Basis einer Vollmacht für die Ratsuchenden und vertreten deren Interessen gegenüber anderen Beteiligten. Die Einhaltung von Prinzipien des Datenschutzes, die gesetzlich gebotene Schweigepflicht nach § 203 StGB und die Selbstverpflichtung zur Verschwiegenheit sind zentrale Säulen, um einen Rahmen für einen vertraulichen Beratungsprozess herzustellen.

Neben der persönlichen Beratung von Personen und Haushalten ergänzen einige Beratungsstellen ihre Angebote durch Gruppeninformationsveranstaltungen oder Präventionsprojekte, die sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene richten.

Zu den strukturbezogenen Tätigkeiten zählen:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • trägerinterne/-übergreifende Netzwerkarbeit
  • arbeitsfeldinterne/-übergreifende Netzwerkarbeit
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikator*innen

Auf einer strukturell-verbandlichen Arbeitsebene organisieren sich Schuldnerberatungsstellen und Beratungsfachkräfte trägerübergreifend in der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB), den Landesarbeitsgemeinschaften und der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV).

6 Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen

Das Arbeitsfeld Soziale Schuldnerberatung ringt seit seiner Entstehung um eine verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Grundlage, die sich in Einklang mit den fachlichen Anforderungen bringen lässt. Ihre Leistungen werden vorrangig aus finanziellen Mitteln der öffentlichen Hand und Eigenmitteln der Träger finanziert. Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten der Adressat*innen korrespondieren so regelmäßig mit gesetzlichen Anspruchsberechtigungen. Dennoch gilt die Kostenfreiheit weiter als wichtiges Qualitätsmerkmal (Rein und Herzog 2014; BAG-SB 2020).

Eine rechtliche Verankerung der Schuldnerberatung findet sich aktuell insbesondere in den Sozialgesetzbüchern (SGB) II und XII (ausführlich bspw. Homann und Poppe 2022, S. 238 ff.). An dieses Finanzierungsprinzip bindet sich die Eingrenzung des Adressat*innenkreises auf Personen, die im Sinne der SGB II/XII als hilfebedürftig gelten und die durch das Angebot dabei unterstützt werden sollen, ihre Hilfebedürftigkeit zu überwinden oder zu verringern. Im Rechtskontext des SGB II bedeutet dies, dass Schuldnerberatung als Leistung zur (Wieder-)Eingliederung in Erwerbsarbeit mit dem Ziel der Beseitigung des „Vermittlungshindernisses Überschuldung“ gewährt wird. Damit erfährt das als ganzheitlich und ergebnisoffen beanspruchte Beratungsangebot nicht nur auf der Ebene des möglichen Zugangs, sondern auch inhaltlich Begrenzungen. Im Bereich des SGB XII entfällt zwar die Engführung auf ein Vermittlungshindernis, Schuldnerberatung wird jedoch lediglich als Ermessensleistung gewährt, insofern sie als wirtschaftlich und erfolgsversprechend zur Überwindung bzw. zukünftigen Vermeidung von Hilfebedürftigkeit eingeschätzt wird.

Weitere zielgruppenspezifische Finanzierungsgrundlagen sind von einer entsprechenden Auslegung der Gesetzestexte, z.B. des SGB VIII (Herzog 2015, S. 174 f.; Rein 2013; Rein und Herzog 2014) oder privatwirtschaftlichen Finanzierungsquellen wie in der betrieblichen Sozialarbeit abhängig. In einzelnen Schuldnerberatungsstellen werden auch die Ratsuchenden, insbesondere Erwerbstätige, an den Kosten beteiligt.

Neben den akteurszentrierten Finanzierungsgrundlagen bestehen für Schuldnerberatungsstellen, die die Anforderung für eine Anerkennung als geeignete Stelle nach § 305 InsO (Insolvenzordnung) erfüllen, bundesländerspezifische Finanzierungsmöglichkeiten (Homann und Poppe 2022, S. 250 ff.; Rein 2013, S. 121 ff.). Ebenfalls auf Ebene der Bundesländer ist eine Mit-Finanzierung der Schuldnerberatung in den Sparkassengesetzen geregelt (a.a.O., S. 121)

Dieser „finanzierungspolitische […] Flickenteppich“ (Rein 2013, S. 127) bedeutet für die Adressat*innen der sozialen Schuldnerberatung weniger eine verlässliche und zugängliche Infrastruktur, denn ein mehrfach voraussetzungsvolles Angebot mit eingeschränkten Wahlmöglichkeiten und begrenzten Kapazitäten (Herzog 2015, S. 163 ff.).

7 Wirkungen und (Nicht-)Nutzen

Diese ungesicherten Finanzierungsgrundlagen waren und sind neben – den ebenso zentralen – fachlichen Ansprüchen Anlässe zur Diskussion um die Wirkungen und den „Nutzen“ sozialer Schuldnerberatung. Eine Metastudie im Auftrag der BAG-SB systematisiert auf der Basis vorhandener Empirie Wirkungen auf den Ebenen:

  • finanziell-wirtschaftlich (Sicherung der Existenzgrundlagen, Verbesserung der Einkommenssituation, Stabilisierung und Verbesserung der Erwerbssituation)
  • psychosozial (psychische Wirkungen, soziale Effekte, gesundheitliche Auswirkungen)
  • Information und Wissensvermittlung
  • Lernen und Kompetenzerwerb
  • Abbau von Zugangsbarrieren zum Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Monetarisierung der Folgen der Schuldnerberatung (Prinzip: Jeder Euro rechnet sich …) (Ansen und Schwartig 2015, S. 1 ff.)

Weitere ähnlich konzipierte Studien, Qualitätsberichte und sogenannte Kundenzufriedenheitsmessungen sind seitdem zu ähnlichen Ergebnissen gekommen – der Tenor lautet: Schuldnerberatung hilft!

Einen anderen Ansatz wählen Forschungsarbeiten, die vom Subjekt ausgehend danach fragen, was die Nutzer*innen von der In-Gebrauchnahme des Angebots haben. Mit solchen Ansätzen werden einerseits die Ressourcen und Strategien der Subjekte sichtbarer und andererseits können Barrieren und Blockierungen des Zugangs wie der Nutzung in den Blick genommen werden (Herzog 2015; Peters 2019; Sanio 2009).

8 Aktuelle Situation und Ausblick

Krisen, wie die Energiekrise in Folge des Angriffskrieges auf die Ukraine oder die Krise in Folge der Coronapandemie, haben gezeigt, wie ungleich die Lasten und Folgen verteilt sind. Haushalte von besonders vulnerablen Personen (wie Alleinerziehende oder Familien mit Kindern) geraten finanziell besonders unter Druck, aber auch neue Personengruppen (wie Selbstständige oder Auszubildende) sind mit Überschuldungsrisiken konfrontiert. (Korczak, Peters und Roggemann 2021).

Dies schlägt sich in den Beratungsstellen, die seit Jahren unter hohem Nachfragedruck stehen, nieder und führt bereits jetzt zu langen Wartezeiten, erschwerten Zugängen und einer sehr hohe Arbeitsplatzbelastung der Fachkräfte (Peters und Roggemann 2022, S. 15).

Die weitere Digitalisierung des Arbeitsfelds bietet hierbei eine ambivalente Perspektive: Einerseits lassen sich in der Administration, die in der Schuldnerberatung einen hohen Arbeitsanteil ausmacht, Prozesse unter Einsatz entsprechender EDV-Lösungen effektiver gestalten. Auch für die Beratungskräfte bieten die neuen digitalen Voraussetzungen Möglichkeiten der flexibleren Arbeitsgestaltung. Andererseits ist digitale Beratungsarbeit methodisch und technisch anspruchsvoll und beinhaltet die Gefahr, dass einzelne Personen aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen oder Kompetenzen vom Angebot ausgeschlossen bleiben. Dagegen werden andere potenzielle Nutzer*innen hierdurch erst erreicht. In jedem Fall gelingt Digitalisierung nicht, wenn keine entsprechenden (finanziellen, zeitlichen, personellen) Ressourcen dafür bereitgestellt werden. 

Eine professionelle und zeitgemäße Schuldnerberatung, die sich an ihren Adressat*innen orientiert reflektiert und weiterentwickelt, scheint ohne zusätzliche Ressourcen kaum denkbar. Eine starke trägerübergreifende Interessenvertretung bleibt nötig.

9 Quellenangaben

Ansen, Harald und Frauke Schwartig, 2015. Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit von Sozialer Schuldner- und Insolvenzberatung. Eine Metastudie empirischer Arbeiten [online]. Düsseldorf: Fachberatung Schuldnerberatung NRW [Zugriff am: 29.07.2022]. Verfügbar unter: https://www.fbsb-nrw.de/wp-content/​uploads/2016/12/Studie-Prof-Dr-Ansen.pdf

Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), Hrsg., 2004. Funktions- und Tätigkeitsbeschreibung: Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände.

Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), 2018. Soziale Schuldnerberatung [online]. Konzept. Aachen: Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände, 03.04.2018 [Zugriff am: 22.09.2022]. Verfügbar unter: https://www.agsbv.de/wp-content/​uploads/2018/04/2018_04_03_Konzept-Soziale-Schuldnerberatung_AGSBV.pdf

Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB), 2020. Grundsätze guter Schuldnerberatung [online]. Berlin: Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., 02.10.2020 [Zugriff am: 29.07.2022]. Verfügbar unter: https://www.bag-sb.de/fachverband

Ebli, Hans, 2003. Pädagogisierung, Entpolitisierung und Verwaltung eines gesellschaftlichen Problems? Die Institutionalisierung des Arbeitsfeldes „Schuldnerberatung“. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8329-0422-7 [Rezension bei socialnet]

Groth, Ulf, 1984. Schuldnerberatung: Praktischer Leitfaden für die Sozialarbeit. Frankfurt am Main: Campus. ISBN 978-3-593-33394-6

Groth, Ulf, 1987. Schuldnerberatung. Die Gegenrede. In: Sozialmagazin. 12(7-8), S. 34–35. ISSN 0340-8469

Herzog, Kerstin, 2015. Schulden und Alltag: Arbeitsweisen mit schwierigen finanziellen Situationen und die (Nicht-)Nutzung von Schuldnerberatung. Münster: Westfäl. Dampfboot. ISBN 978-3-89691-728-7 [Rezension bei socialnet]

Holzscheck, Knut, Günter Hörmann und Jürgen Daviter, 1982. Die Praxis des Konsumentenkredits in der Bundesrepublik Deutschland: Eine empirische Untersuchung zur Rechtssoziologie und Ökonomie des Konsumentenkredits. Köln: Bundesanzeiger. Rechtstatsachenforschung. ISBN 978-3-88784-006-8

Homann, Carsten und Malte Poppe, 2022. Schuldnerberatung für die Soziale Arbeit. Baden-Baden: Nomos. Kompendien der Sozialen Arbeit. ISBN 978-3-8487-6302-3

Korczak, Dieter, Sally Peters und Hanne Roggemann, 2021. Private Überschuldung in Deutschland: Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Zukunft der Schuldnerberatung [online]. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung [Zugriff am: 22.09.2022]. PDF e-Book. ISBN 978-3-96250-819-7. Verfügbar unter: http://library.fes.de/pdf-files/wiso/17552-20210609.pdf

Peters, Sally, 2019. Armut und Überschuldung: Bewältigungshandeln von jungen Erwachsenen in finanziell schwierigen Situationen. Wiesbaden: SPringer VS. ISBN 978-3-658-24795-9

Peters, Sally und Hanne Roggemann, 2022. Iff-Überschuldungsreport 2022. Überschuldung in Deutschland [online]. Hamburg: institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) [Zugriff am: 19.07.2022]. Verfügbar unter: https://www.iff-hamburg.de/wp-content/​uploads/2022/06/iff-ueberschuldungsreport-2022.pdf

Rein, Andreas, 2013. Qualität kostet Geld – Zur Finanzierung und rechtlichen Verankerung der Schuldnerberatung. In: BAG-SB Informationen. 28(2), S. 116–127. ISSN 0934-0297

Rein, Andreas und Kerstin Herzog, 2014. Die Finanzierung der Schuldnerberatung – Grenzen und Perspektiven nach dem BSG-Urteil vom 13. 7. 2010. In: ZVI – Zeitschrift für Verbraucher-, Privat- und Nachlassinsolvenz. 13(3), S. 81–92. ISSN 1619-3741

Sanio, Werner, 2009. Wege aus der Überschuldung: Nutzung und Nutzen der Schuldnerberatung in individuellen Überschuldungsnotlagen. Mainz

10 Literaturhinweise

Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., 2022. Sie haben Schulden und suchen Unterstützung? [online]. Berlin: Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., 25.08.2022 [Zugriff am: 22.09.2022]. Verfügbar unter: https://www.meine-schulden.de/

Groth, Ulf, Hrsg., 2022. Praxishandbuch Schuldnerberatung. Loseblattsammlung seit 1994. Neuwied: Luchterhand. ISBN 978-3-472-01680-9

Peters, Sally und Hanne Roggemann, 2022. Iff-Überschuldungsreport 2022. Überschuldung in Deutschland [online]. Hamburg: institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) [Zugriff am: 19.07.2022]. Verfügbar unter: https://www.iff-hamburg.de/wp-content/​uploads/2022/06/iff-ueberschuldungsreport-2022.pdf

11 Informationen im Internet

Verfasst von
Prof. Dr. Kerstin Herzog
Diplom-Sozialpädagogin, Schulden- und Insolvenzberaterin
Seit 01.07.2022 Professorin für Soziale Arbeit und prekäre Lebensverhältnisse an der Hochschule RheinMain.
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Es gibt 1 Lexikonartikel von Kerstin Herzog.

Zitiervorschlag
Herzog, Kerstin, 2022. Schuldnerberatung [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 29.09.2022 [Zugriff am: 28.01.2023]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/2951

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