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Schulpsychologischer Dienst

Klaus Seifried

veröffentlicht am 02.09.2022

Der Schulpsychologische Dienst begleitet und berät Schülerinnen und Schülern bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Krisen. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen unterstützen den Bildungsauftrag und die Entwicklung der Schulen und die Erziehungsarbeit von Lehrkräften und Eltern.

Überblick

  1. 1 Schulpsychologische Versorgung in Deutschland
  2. 2 Schülerzentrierte Beratung
    1. 2.1 Lernprobleme
    2. 2.2 Verhaltensauffälligkeiten in der Schule
  3. 3 Gewaltprävention und Krisenintervention
  4. 4 Die Systemberatung der Schulen
  5. 5 Kooperation und Vernetzung
  6. 6 Fazit
  7. 7 Quellenangaben

1 Schulpsychologische Versorgung in Deutschland

2022 feiert die Schulpsychologie in Deutschland ihr 100-jähriges Bestehen. 1922 wurde der erste Schulpsychologe in der Stadt Mannheim eingestellt. Allerdings dauerte es noch 30 Jahre, bis in den 1950er-Jahren schrittweise schulpsychologische Dienste in Deutschland aufgebaut wurden. Heute arbeiten in Deutschland rund 2.000 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen auf 1.700 Stellen. Im Durchschnitt ist eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe für rund 6.300 Schülerinnen und Schüler zuständig. Die Versorgung in den einzelnen Bundesländern ist allerdings sehr unterschiedlich. In Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg und vielen Großstädten liegt das Verhältnis bei 1:3.000–5.000, in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Brandenburg bei 1:10.000–13.000. Damit ist Deutschland trotz eines massiven Ausbaus in den letzten Jahren noch immer internationales Schlusslicht in der schulpsychologischen Versorgung. Der internationale Standard in vergleichbaren Ländern liegt bei 1:1.000–2.000 (Sektion Schulpsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. 2020)

Die Aufgaben und Organisationsformen sind in den Bundesländern ebenfalls sehr verschieden. In den meisten Bundesländern sind Schulpsychologinnen und Schulpsychologen beim Land beschäftigt, in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland sind Kommunen die Träger. In der Regel arbeiten Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in Beratungsstellen, in Bayern und an Privatschulen teilweise auch direkt in der Schule.

In einigen Bundesländern ist die Schulpsychologie im Schulgesetz verankert, in anderen regeln entsprechende Erlasse die Arbeit und Organisationsform (Drewes 2021).

Einstellungsvoraussetzung ist ein Diplom oder Master in Psychologie. Pädagogische Erfahrungen und Zusatzqualifikationen (Coaching, Supervision, Psychotherapie) sind wünschenswert.

Die Schulpsychologie ist eine angewandte Psychologie im Bildungssystem. Es gibt nur wenige Masterstudiengänge für Schulpsychologie in Tübingen, Basel und Zürich. In Bayern besteht für Lehrkräfte die Möglichkeit, ein zweites Wahlfach Schulpsychologie zu studieren. Die Schulpsychologie bezieht sich in Forschung und Methoden auf die Klinische Psychologie, die Pädagogische Psychologie, Kommunikationstheorie und die Entwicklungspsychologie. Eine wichtige Rolle spielen auch die psychologische Diagnostik, Testtheorie, Organisationspsychologie und psychotherapeutische Verfahren (Loßnitzer et al. 2021; Hasselhorn et al. 2021)

Das Arbeitsfeld der Schulpsychologie ist komplex und umfangreich. Es umfasst folgende große Säulen:

  • Schülerzentrierte Beratung
  • Gewaltprävention und Krisenintervention
  • Systemberatung der Schulen
  • Kooperation und Vernetzung

2 Schülerzentrierte Beratung

Die schülerzentrierte Beratung ist der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit. Rund 20–30 % der Kinder und Jugendlichen entwickeln im Laufe ihrer Schulzeit Lern- oder Verhaltensprobleme, haben sonderpädagogischen Förderbedarf, kommen in emotionale Krisen, entwickeln psychische Probleme oder gleiten in Alkohol-, Drogen- oder Computersucht. Die vom Robert Koch-Institut durchgeführte Langzeitstudie „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) stellte in mehreren Befragungen bei rund 20 % der 3–17-Jährigen psychische Auffälligkeiten fest (Hölling et al. 2014). Der sonderpädagogische Förderbedarf liegt im Durchschnitt bei 7 % der Schülerinnen und Schüler (KMK 2022). Rund 5–8 % leiden unter einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche (Schulte-Körne 2019; Jacobs und Petermann 2007). 6 % der Schulabgänger und Schulabgänderinnen erreichten keinen Schulabschluss (Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung 2022)

Daher ist eine schulpsychologische Beratung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrkräfte so wichtig.

Die schülerzentrierte Beratung umfasst

  • Intelligenz- und Leistungsdiagnostik
  • Förderdiagnostik und Beratung bei schulischen Fragestellungen
  • Fördermaßnahmen in den Bereichen Lernen und Sozialverhalten
  • Beratung von Lehrkräften und Eltern
  • Intervention bei individuellen Krisensituationen

Die schülerzentrierte Beratung ist eine systemische Beratung, d.h. sie bezieht die Eltern und die Lebensbedingungen in der Familie sowie die Lehrerinnen und Lehrer, die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die Lernbedingungen in der Schule in die Beratung ein (Seifried 2021). Schulpsychologische Beratung ist freiwillig und für die Ratsuchenden kostenfrei. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen unterliegen der psychologischen Schweigepflicht nach § 203 StGB.

2.1 Lernprobleme

Die häufigsten Lernprobleme von Schülerinnen und Schülern sind Überforderung, Unterforderung, mangelnde Lernmotivation und Schulunlust, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, generelles Schulversagen und Entwicklungsverzögerungen (Förderbedarf Lernen).

Besondere Begabungen finden sich bei 2 % der Schülerinnen und Schüler, der sonderpädagogische Förderbedarf Lernen liegt bei 2,4 %, Rechtschreibschwierigkeiten (30 %), Lese- und/oder Rechtschreibstörung (8 %), Rechenschwierigkeiten (30 %), Rechenstörung (5–7 %) (Schulte-Körne 2019; Jacobs und Petermann 2007)

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen haben hierbei die Aufgabe, eine Diagnose zu erstellen und die Eltern und Lehrkräfte zu beraten, wie durch pädagogische Maßnahmen eine Stabilisierung und gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler möglich ist.

Auch Schuldistanz/​Absentismus ist ein wichtiges Thema. Eine bundeseinheitliche Statistik bei der Kultusministerkonferenz (KMK) gibt es dazu nicht. Nur wenige Bundesländer erheben die Fehlquoten an Schulen. In Berlin z.B. beträgt die Fehlquote der Schülerinnen und Schüler rund 7 %, 1–2 % davon fehlen unentschuldigt (Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie 2020). Wenn Schülerinnen und Schüler über längere Zeit der Schule fernbleiben, entstehen komplexe Problemlagen. Mit Unterstützung von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wird versucht, eine Reintegration in den Schulalltag zu ermöglichen.

2.2 Verhaltensauffälligkeiten in der Schule

In der Schule müssen sich Kinder und Jugendliche an Regeln und Normen anpassen. Das Verhalten in der Klasse erfordert Selbstregulation, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und vieles andere. Das fällt vielen schwer, vor allem, wenn diese Regeln und Normen nicht den Erfahrungen in der Familie entsprechen, ungewohnt sind und von den Eltern nicht unterstützt werden.

Bei den ärztlichen Einschulungsuntersuchungen wird bei rund 30 % der Kinder schulischer Förderbedarf festgestellt, weil sie Sprachdefizite haben, sich nicht über einen längeren Zeitraum konzentrieren können o.a. (Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit 2018). Wenn die Kinder vor der Einschulung keine Kita besuchen, fällt es ihnen besonders schwer, mit den vielen sozialen Kontakten in der Klasse umzugehen. Manche Kinder hatten noch nie einen Malstift oder eine Schere in der Hand, weil die Förderung in der Familie fehlt. Die Entwicklungsunterschiede bei der Einschulung betragen bis zu zwei Jahre.

Die KiGGS-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 18–20 % der 3–17-jährigen Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten zeigen (Klipker et al. 2018). Nur 19 % aus dieser Risikogruppe werden ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt oder von der Kinder- und Jugendhilfe betreut (Hölling et al. 2014).

Die Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen während der Coronapandemie haben die emotionalen Belastungen und psychischen Krisen bei Kindern und Jugendlichen deutlich verstärkt: Ängstlichkeit hat sich von 15 % auf 30 % verdoppelt, depressive Symptome stiegen von 10 % auf 15 % der Schülerinnen und Schüler (Ravens-Sieberer et al. 2022)

Die häufigsten Verhaltensauffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern sind:

  • Motorische Unruhe und Hyperaktivität
  • Regeln und Grenzen überschreiten
  • Aggressives Verhalten gegenüber Sachen (Zerstörungen, Sachbeschädigungen)
  • Aggressives und provozierendes Verhalten gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften und Eltern
  • Gehemmtes Verhalten
  • Prüfungsängste
  • Generelle Schulangst und Schulphobie

2016 wurden erstmals alle Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausgewertet (N=429.760). Die Abbildungen 1 und 2 zeigen die Verteilung der Diagnosen bei Jungen und Mädchen, die fachärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden.

Die häufigsten Diagnosen bei Jungen mit psychischen Erkrankungen
Abbildung 1: Die häufigsten Diagnosen bei Jungen mit psychischen Erkrankungen (Kassenärztliche Bundesvereinigung [KBV], zitiert nach Fegert 2018, S. 37)
Die häufigsten Diagnosen bei Mädchen mit psychischen Erkrankungen
Abbildung 2: Die häufigsten Diagnosen bei Mädchen mit psychischen Erkrankungen (Kassenärztliche Bundesvereinigung [KBV], zitiert nach Fegert 2018, S. 37)

3 Gewaltprävention und Krisenintervention

Das Arbeitsfeld Gewaltprävention und Krisenintervention ist relativ neu und wurde erst nach den Amoktaten in Erfurt (2002), Emsdetten (2006) und Winnenden (2009) systematisch aufgebaut. Glücklicherweise sind in Deutschland „schoolshootings“ relativ selten und der Schwerpunkt der Gewaltprävention und Krisenintervention liegt bei Konflikten in Klassen, Mobbingprävention und -interventionen, Gewaltvorfällen an Schulen, emotionalen und psychischen Krisen von Kindern und Jugendlichen, Suizidandrohungen, Unfällen und Suiziden oder Amokdrohungen.

In vielen Bundesländern haben Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Notfallordner entwickelt, die den Schulen klare Orientierung und Handlungsanweisungen für Krisensituationen geben. Darin werden – wie das nachfolgende Beispiel aus Berlin zeigt – spezifische Gewalt-, Krisen- bzw. Notfallsituation in Gefährdungsgrade eingeteilt, aus denen sich dann die konkreten Handlungsschritte ableiten:

Gefährdungsgrad I

  • Beleidigung/​Drohung/Tätlichkeit
  • Mobbing
  • Suchtmittelkonsum
  • Suizidäußerung und -ankündigung
  • Tod von Schulangehörigen

Beim Gefährdungsgrad I liegt die Verantwortung bei der Schulleitung. Die Schule entscheidet selbstständig, welche pädagogischen Maßnahmen ergriffen werden, welche externe Unterstützung (Schulpsychologie, andere Beratungsstellen, Polizei) sie benötigt.

Gefährdungsgrad II

  • Amokdrohung
  • Bedrohung
  • Gewaltdarstellung auf Datenträgern
  • Gewalt in der Familie
  • Handel mit Suchtmitteln
  • Nötigung/​Erpressung/Raub
  • Schwere körperliche Gewalt
  • Sexuelle Übergriffe
  • Suizidversuch
  • Übergriffe auf Schulpersonal
  • Vandalismus
  • Verfassungsfeindliche Äußerungen
  • Waffenbesitz

Beim Gefährdungsgrad II ist die Schulleitung verpflichtet, den Vorfall gemeinsam mit dem schulpsychologischen Dienst und der Polizei zu klären und zu entscheiden, welche Maßnahmen getroffen werden.

Gefährdungsgrad III

  • Amoktat
  • Brandfall
  • Epidemie/​Vergiftungen
  • Geiselnahme
  • Sprengsätze
  • Suizid/Tod in der Schule
  • Waffengebrauch

Beim Gefährdungsgrad III liegt die Verantwortung primär bei der Polizei, der Feuerwehr oder dem Gesundheitsamt. Die Schulleitung und der schulpsychologische Dienst sind Mitglied im Krisenteam (Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2011).

4 Die Systemberatung der Schulen

Anfangs war die Schulpsychologie – wie die Psychologie und Psychotherapie insgesamt – individuell und stark auf das einzelne Kind fokussiert. Seit den 1980er-Jahren hat sich systemisches Denken zunehmend durchgesetzt. In der Schulpsychologie wurde nicht nur die Einzelfallberatung systemisch ausgerichtet, auch die Schulentwicklung wurde zunehmend als Arbeitsfeld entdeckt. Wie können Schulen, wie können Schulleitungen und Lehrkräfte bei der Schulentwicklung psychologisch beraten und unterstützt werden?

Die Schulen wurden in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr mit wichtigen pädagogischen und bildungspolitischen Themen wie Ganztagsbetreuung, Gesamtschule und Gemeinschaftsschule, Gewaltprävention, Integration und Inklusion, Sprachbildung, sexuelle Aufklärung, Begabungsförderung u.v.a. konfrontiert. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen beraten die Schulleitungen und Lehrkräfte, wie sie in diesen Aufgabenfeldern Projekte erfolgreich durchführen können. Hierzu zählen auch Fortbildungen und Studientage an Schulen.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld bildet die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern. Intervisions- und Supervisionsgruppen, aber auch Fortbildungen zum Thema Stressbewältigung, Achtsamkeit und persönliche Balance gewinnen zunehmend an Bedeutung.

5 Kooperation und Vernetzung

Je mehr die Schule neben der Wissensvermittlung auch mit Erziehungsaufgaben konfrontiert wird, je weiter die Inklusion voranschreitet und je komplexer die Problemlagen von Schülerinnen und Schülern werden, umso wichtiger wird die multiprofessionelle Zusammenarbeit im Team. Heute sollte es Standard sein, dass Lehrerinnen und Lehrer im Team mit Erzieherinnen arbeiten und von Sozialpädagog:innen, Sonderpädagog:innen oder Schulpsycholog:innen in der Schule unterstützt und beraten werden. Lerntherapeut:innen bieten in den Schulalltag integrierte Gruppen für Kinder mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche an. Schulpsycholog:innen bieten regelmäßige Sprechstunden oder Intervision- und Supervisionsgruppen für Lehrkräfte und Erzieher:innen an, ebenso Beratung und Coaching für Schulleitungen.

An vielen Schulen arbeiten externe Träger, die den Freizeitbereich, Theaterprojekte, Sportaktivitäten u.v.a. organisieren.

Erziehungs- und Familienberatungsstellen führen Elternabende durch, um für Eltern zentrale Themen zu besprechen.

In Schulhilfekonferenzen beraten Expert:innen des Jugendamtes, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte oder Psychotherapeut:innen, Vertreter:innen von Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken, Sozialpädiatrischen Zentren oder Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten gemeinsam mit den Eltern, der Schule, Schulpsycholog:innen oder Sonderpädagog:innen, welche Unterstützung, welchen Nachteilsausgleich ein Kind schulisch und außerschulisch benötigt.

6 Fazit

In den letzten Jahren wurde die Bedeutung von Schulpsychologie für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit in den Schulen erkannt und der Schulpsychologische Dienst deutlich ausgebaut. Doch noch immer sind die Versorgungsstrukturen in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Deutschland ist im internationalen Vergleich noch immer schulpsychologisch unterversorgt.

7 Quellenangaben

Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2022. Bildung in Deutschland 2022 [online]. Bielefeld: wbv Media – wbv Publikation [Zugriff am: 19.08.2022]. PDF e-Book. ISBN 978-3-7639-7175-6. Verfügbar unter: https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/​bildungsbericht-2022

Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, 2020. Statistische Erhebung der Fehlzeiten der Schülerinnen und Schüler im 1. Schulhalbjahr 2019/2020 an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen. Berlin: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Interner Vermerk

Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 2011. Notfallpläne für die Berliner Schule [online]. Berlin: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung [Zugriff am: 24.06.2022]. Verfügbar unter: https://www.berlin.de/sen/bildung/​unterstuetzung/​gewalt-und-notfaelle/​notfallordner.pdf

Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, 2018. Grundauswertung der Einschulungsdaten in Berlin 2017 [online]. Berlin: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Gesundheit [Zugriff am: 24.06.2022]. Verfügbar unter: https://www.berlin.de/sen/gesundheit/​_assets/​service/​publikationen/​gesundheitsberichterstattung/​veroeffentlichungen/​grundauswertungen/​2019-11-07-grundauswertung_esu_2017_bf.pdf

Drewes, Stefan und Klaus Seifried, 2021. Aufgaben und Organisationsformen der Schulpsychologie in Deutschland. In: Klaus Seifried, Stefan Drewes und Marcus Hasselhorn, Hrsg.Handbuch Schulpsychologie. 3., überarbeitete Auflage. Stuttgart: Kohlhammer, S. 42–55. ISBN 978-3-17-039786-6

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Hasselhorn, Marcus, Stefan Drewes und Klaus Seifried, 2021. Wissenschaftliches Selbstverständnis schulpsychologischen Handelns. In: Klaus Seifried, Stefan Drewes und Marcus Hasselhorn, Hrsg.Handbuch Schulpsychologie. 3., überarbeitete Auflage. Stuttgart: Kohlhammer, S. 23–30. ISBN 978-3-17-039786-6

Hölling, Heike, Robert Schlack, Franz Petermann, Ulrike Ravens-Sieberer und Elvira Mauz, 2014. Psychische Auffälligkeiten und psychosoziale Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren in Deutschland – Prävalenz und zeitliche Trends zu 2 Erhebungszeitpunkten (2003–2006 und 2009–2012). In: Bundesgesundheitsblatt. 57, S. 807–819. ISSN 0007-5914

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Loßnitzer, Christiane, Tomasz Moschko, Caterina Gawrilow, Johanna Schmid und Marcus Hasselhorn, 2021. Forschungsgrundlagen der Schulpsychologie. In: Klaus Seifried, Stefan Drewes und Marcus Hasselhorn, Hrsg.Handbuch Schulpsychologie. 3., überarbeitete Auflage. Stuttgart: Kohlhammer, S. 31–41. ISBN 978-3-17-039786-6

Ravens-Sieberer, Ulrike; Anne Kaman, Janine Devine, Constanze Löffler, Franziska Reiß, Ann-Kathrin Napp, Martha Gilbert, Hila Naderi, Klaus Hurrelmann, Robert Schlack, Heike Hölling und Michael Erhart, 2022. Seelische Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Kindern und Eltern während der COVID-19-Pandemie – Ergebnisse der COPSY-Längsschnittstudie. In: Deutsches Ärzteblatt International [online]. 119(25) [Zugriff am: 24.06.2022]. Verfügbar unter: https://doi.org//10.3238/arztebl.m2022.0173

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Sektion Schulpsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V., 2020. Versorgungszahlen 2020: Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in den Bundesländern [online]. Berlin: Sektion Schulpsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. [Zugriff am: 19.08.2022]. Verfügbar unter: https://www.bdp-schulpsychologie.de/aktuell/2021/210110_versorgungszahlen.pdf

Verfasst von
Klaus Seifried
Lehrer, Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Schulpsychologiedirektor i.R.
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Zitiervorschlag
Seifried, Klaus, 2022. Schulpsychologischer Dienst [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 02.09.2022 [Zugriff am: 28.09.2022]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Schulpsychologischer-Dienst

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