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Serendipität

Prof. Dr. Christian Philipp Nixdorf

veröffentlicht am 08.04.2024

Synonyme: Serendipity-Prinzip; Serendipitätsprinzip

Etymologie: vom britischen Autor Horace Walpole 1754 erstmals verwendete Bezeichnung, basierend auf dem Ort Serendip (persisch für Sri Lanka) in dem persischen Märchen „The Three Princes of Serendip“

Englisch: serendipity

Serendipität ist die Bezeichnung für einen unerwarteten, positiven Zufallsfund, der durch eigenes Handeln konstruktiv genutzt wird und so zu einem positiven Ergebnis führt.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Historische Aspekte
  3. 3 Zentrale Merkmale
  4. 4 Serendipität in der Praxis
  5. 5 Möglichkeiten der Serendipitätsförderung
  6. 6 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

Die Serendipität bezeichnet Ayan (2019, S. 48) zufolge das Phänomen, etwas Bedeutsames zu entdecken, ohne dass man es darauf angelegt hat. Lindner schreibt, mit Serendipität sei „die Entdeckung von etwas gemeint, nach dem gar nicht gesucht wurde“ (Lindner 2012, S. 5). Busch (2023, S. 58) definiert Serendipität als „unerwartetes Glück, das sich aus ungeplanten Ereignissen ergibt, in denen unsere Entscheidungen und unser Handeln zu positiven Ergebnissen führen“.

Race und Makri (2016, S. 1) legen ergänzend dar, dass Serendipität zwar oft als glücklicher Zufall bezeichnet werde, dass es aber mehr als Glück bedürfe, um von Serendipität zu sprechen. Es handele sich bei serendipitären Funden zwar um glückliche Zufallsfunde, die jedoch nicht ausschließlich dem Zufall geschuldet seien. Vielmehr müsse man den eigenen Verstand nutzen, klug agieren und sich durch Aufmerksamkeit für die Bedeutung etwaiger Zufallsfunde sensibilisieren. Es gehe darum, bei der Entdeckung von etwas zufällig Positivem aktiv zu werden, die sich bietende Chance zu ergreifen und auszuschöpfen. Erst wenn das geschehe, könne von Serendipität gesprochen werden (Den Rond 2014; Copeland et al. 2022, S. 2 ff.).

2 Historische Aspekte

Worthistorisch ableiten lässt sich der Ausdruck Serendipität von dem alten Namen für Sri Lanka, den Cristoforo Armeno (1557) im Buch Die drei Prinzen von Serendip verwendete (Shulman 2004, S. XIV). Das arabische Märchen handelt von den Söhnen des Königs Jafer, die reisen und in der Fremde diverse zufällige Entdeckungen machen, aus denen sie durch Aufmerksamkeit und Nachdenken Erkenntnisse ziehen (Ayan 2019, S. 51).

Die Geschichte macht deutlich, dass man, mit der nötigen Beobachtungsgabe und Klugheit ausgestattet, interessante Zufallsfunde machen und so ein Wissen erlangen kann, das anderen verborgen bleibt. Eben das ist die Essenz von Serendipität. Das Wort selbst leitet sich ab vom Ausdruck „Serendib“, was eine von arabischen Händler:innen geprägte Bezeichnung für Ceylon war, das seit 1972 Sri Lanka genannt wird (a.a.O., S. 51; Shulman 2004, S XIV).

Serendib wiederum ist eine Verfälschung des Sanskrit-Namens von Sri Lanka, Simhaladvipa, heißt es im Britannica-Lexikon (2024). Als Schöpfer des Ausdrucks Serendipität gilt Horace Walpone (1717 - 1797), der sich als Schriftsteller, Politiker und Künstler einen Namen machte und neben Serendipität auch weitere Worte erfand (Merton und Barber 2004, S. 2 ff.)

Da Walpone sich intensiv mit Sprache befasste, kommt neben der Ableitung vom Namen Serendip noch eine weitere mögliche Herleitung des Wortes Serendipität in Betracht. Es kann sein, dass es sich bei Serendipität um einen Neologismus aus den englischen Wörtern Serenity (Gelassenheit) und to dip into (in etwas hineintauchen) handelt, was übersetzt gelassen auf etwas stoßen meint (Bach 1970).

In einem Brief, den er am 28. Januar 1754 an Horace Mann schrieb, führt Horace Walpone aus, dass Serendipität sich durch Zufall und Klugheit (eng. „by both accidents and sagacity”) ergebe. Diese Tatsache erläutert er am Beispiel eines orientalischen Märchens so:

„I once read a silly fairy tale, called the three Princes of Serendip: as their Highnesses travelled, they were always making discoveries, by accidents and sagacity, of things which they were not in quest of: for instance, one of them discovered that a mule blind of the right eye had travelled the same road lately, because the grass was eaten only on the left side, where it was worse than on the right—now do you understand Serendipity? One of the most remarkable instances of this accidental sagacity (for you must observe that no discovery of a thing you are looking for comes under this description) was of my Lord Shaftsbury, who happening to dine at Lord Chancellor Clarendon’s, found out the marriage of the Duke of York and Mrs. Hyde, by the respect with which her mother treated her at table.“ (zit. nach Solly 1754 in Merton und Barber 2004, S. 51)

Erwähnung außerhalb der Korrespondenz Horace Walpones erlangte Serendipität erst ab dem Jahr 1880, in dem Edward Solly An Index of Hereditary English, Scottish and Irish Titles of Honour veröffentlichte und den Ausdruck darin bezugnehmend auf Walpone verwendete. Wiederum darauf bezugnehmend fand der Begriff 1913 erstmals Erwähnung im Oxford English Dictionary. Der Ausdruck Serendipität blieb bis vor wenigen Jahrzehnten indes obskur und wenig bekannt.

Die heutige Popularität des Wortes ist vor allem Robert K. Merton und Elinor Barber (2004) zu verdanken, die in The Travels and Adventures of Serendipity die Entstehungsgeschichte des Ausdrucks nachzeichnen. Auch die Tatsache, dass in der Wissenschaft im 20. Jahrhundert so viele bedeutende Entdeckungen gemacht wurden, trug zur Popularisierung des Serendipitätsbegriffs bei, zumal es gerade in der Wissenschaft besonders oft zu zufälligen Entdeckungen kommt (Copeland et al. 2022, S. 1 ff.; Yaqub 2018, S. 169 ff.; Meyers 2011, S. 14 ff.; Ban 2006, S. 335).

3 Zentrale Merkmale

Ein zentrales Merkmal der Serendipität ist die Tatsache, dass diese kein Ereignis ist, das einem einfach widerfährt, sondern dass es eines aktiven Sich-Vorbereitens und Sich-Achtsam-Haltens bedarf, damit Serendipität entstehen kann. Merton und Barbar (2004, S. 196) beschreiben Serendipität als Beobachtung eines unerwarteten, anomalen und strategischen Ereignisses, das zum Anlass für die Entwicklung einer neuen Theorie oder zur Erweiterung einer bestehenden Theorie genutzt wird.

Weßling führt aus, dass dem Phänomen der Serendipität ein Geistesblitz inhärent sei, der nicht einfach nur Glück offenbare:

„Das Gehirn muss vorbereitet sein, es muss […] trainiert sein, es muss über die Problemstellung schon intensiv nachgedacht haben. Dann kann der Geistesblitz einschlagen und bewusst werden […]. Serendipität ist die Kunst, etwas Unerwartetes, was einem bei der Suche nach anderen Dingen zufällig begegnet, als relevant zu erkennen.“ (Weßling 2022, S. 31 f.)

Meyers (2011, S. 10) erklärt, Serendipität sei heutzutage gemeinhin zum Synonym für fast jede angenehme Überraschung geworden, meine aber mehr als das. Serendipität ist ihm zufolge ein Prozess, in dem ein zufälliges Ereignis von einer kreativen Person genutzt wird, die beschließt, dem Ereignis Aufmerksamkeit zu schenken, sein Geheimnis zu lüften und eine geeignete Anwendung dafür zu finden.

Ähnliches erklärt auch De Rond (2014). Er betont ebenfalls, dass Serendipität heute routinemäßig als Synonym für Zufall oder Glück verwendet werde, dass dies aber eine falsche, weil verkürzte Sichtweise sei. Serendipität beziehe sich nicht auf ein Ereignis wie einen Zufallsfund, sondern beschreibe die menschliche Fähigkeit und Bereitschaft, für den Zufallsfund sensibilisiert zu sein, ihn in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken und dann etwas Sinnvolles mit dem zu tun, auf das man gestoßen ist.

Ayan (2019, S. 48) gibt zu bedenken, dass serendipitären Funden oft ein Scheitern zugrunde liege. Er schreibt: „Der eigentliche Plan geht schief, doch dafür wird man mit anderem belohnt. Laut einem Bonmot ist das, als würde man in einen Heuhaufen springen, um die berühmte Nadel zu finden, und mit der Tochter (oder dem Sohn) des Bauern herauskriechen“.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die folgenden Aspekte gegeben sein müssen, damit Serendipität entstehen kann:

  • Klugheit (engl. Sagacity): Es erfordert ein gewisses Maß an Klugheit oder persönlicher Weisheit, um das, was ein Zufallsfund offenbart, auch zu erkennen. Der Chemiker Louis Pasteur (1822–1895) bringt es mit den Worten auf den Punkt, dass der Zufall einen vorbereiteten Geist bevorzuge (Ross und Copeland 2022, S. 3; Merton und Barber 2004, S. 259).
  • Zufälliges Ereignis (eng. Accident): Es braucht ein Ereignis, über das man stolpern kann. Es muss irgendetwas geben, auf das man stößt, was man zum Anlass nimmt, es zu nutzen bzw. dessen Potenzial man erkennt (Race und Makri 2016, S. 5 ff.; Friedel 2001).
  • Bewusstsein und Aufmerksamkeit (engl. Awareness): Es erfordert ein gewisses Maß an Bewusstsein und Aufmerksamkeit, einen potenziell nützlichen Zufallsfund überhaupt wahrnehmen zu können. Man muss mit offenen Augen durchs Leben gehen und sich der eigenen Handlungsmacht im Kontext der gemachten Entdeckung bewusst sein (Copeland 2022, S. 41 ff.).

4 Serendipität in der Praxis

Die Praxis der Serendipität beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Feld, zumal glückliche Zufallsfunde, die man als solche erkennt und dann zum eigenen oder anderer Vorteil nutzt, in sämtlichen Lebensbereichen vorkommen. Als einige Beispiele unter vielen, bei denen Serendipität eine Rolle gespielt hat, sind zu nennen:

  • Die „Entdeckung“ Amerikas durch Christopher Columbus
  • Die Begründung der Händedesinfektion in Krankenhäusern durch Ignaz Semmelweis,
  • Die Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming,
  • Die Entdeckung von Mikroorganismen durch Antoni van Leeuwenhoek,
  • Die Erkenntnis, dass Elefanten mittels Ultraschalls kommunizieren durch Kay Paine,
  • Die Erschaffung eines Cholera-Impfstoffs durch Louis Pasteur,
  • Die Entdeckung der krampflösenden Wirkung von Brom durch Charles Lockock,
  • Die zufällige Erschaffung von Polyethylen durch Hans von Pechmann
  • Die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Röntgen
  • Die Entdeckung der Radioaktivität durch Henri Becquerel
  • Die Entdeckung einer Entfernungsmessmethode zwischen Sternen durch Henrietta Swan Leavitt
  • Die Entdeckung, dass die Lichtstärke einen Einfluss auf die Arbeitsleistung von Fabrikarbeiter:innen hat, durch Fritz Roethlisberger und William Dickson

Bei Hunderten von Entdeckungen, die sich unter Realbedingungen im Feld und/oder in Laboren ergaben, war Serendipität mit im Spiel. Besonders verbreitet ist das Phänomen serendipitärer Funde in wissenschaftlichen Kontexten. Friedel (2001, S. 37) schreibt, es gäbe Wissenschaftsphilosoph:innen, die anmerkten, dass Zufall für jede Wissenschaft von grundlegender Bedeutung sei.

Meyers (2011, S. 10 f.) legt dar, dass serendipitäre Funde insbesondere in der Arzneimittelforschung verbreitet seien. Dort geschehe es des Öfteren, dass sich herausstelle, dass Medikamente, die mit einer anderen Indikation entwickelt wurden, noch weitere Verwendungen ermöglichen. Das bestätigt auch Ban, der schreibt:

„Serendipity is one of the many factors that may contribute to drug discovery. It has played a role in the discovery of prototype psychotropic drugs that led to modern pharmacological treatment in psychiatry. It has also played a role in the discovery of several drugs that have had an impact on the development of psychiatry. “Serendipity” in drug discovery implies the finding of one thing while looking for something else.“ (Ban 2006, S. 335)

In der Kunst und Kultur sowie in der Politik, im Management und in der Wirtschaft gab und gibt es ebenfalls serendipitäre Funde. Auf einen solchen Fund im wirtschaftlichen Kontext macht Busch aufmerksam. Er erklärt:

„Eines meiner Lieblingsbeispiele hierfür ist die Entstehungsgeschichte der Kartoffelwaschmaschine des weltweit führenden Herstellers von Haushaltsgeräten, Haier. Denn als Haier-Vertreter erfuhren, dass Landwirte Haiers Waschmaschinen zur Kartoffelreinigung nutzten, passten sie die Maschinen schnell an. Damit die Teile mit dem zusätzlichen Schmutz fertigwerden konnten, den die Kartoffeln produzierten und der die normalen Maschinen überforderte. Hier wurde aktiv ein unerwartetes Kundenbedürfnis, das per Zufall bekannt wurde, aufgegriffen und mit der Entwicklung der „Kartoffelwaschmaschine“ aktiv Glück geschaffen – also Serendipität genutzt.“ (Busch 2023)

Was die Verbreitung von Serendipität anbelangt, ergab im Dezember 2022 eine von Copeland et al. (2023, S. 5) durchgeführte Scopus-Suche nach englischsprachigen Artikeln mit dem Ausdruck „Serendipity“ im Titel oder in Schlüsselwörtern 212 Artikel oder Fachaufsätze aus so unterschiedlichen Bereichen wie Informatik, Kunst, Geisteswissenschaften und Psychologie. Unter dem Schlagwort „Serendipity“ finden sich allein seit 2020 ca. 17.000 Treffer in der Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur, Google Scholar (insgesamt ca. 200.000 Treffer). Serendipität als Begriff ist somit zumindest in englischsprachigen Wissenschaftskontexten mittlerweile tradiert.

Auf den deutschsprachigen Raum trifft dies aber nur begrenzt zu. Hier ist die Kenntnis des Wortes selbst im Wissenschaftsbereich noch immer eher gering verbreitet. Die Suche nach „Serendipität“ bei Google Scholar ergibt mit Stand März 2024 nur 320 Treffer seit 2020 und insgesamt 770 Treffer. Allerdings wurden in den letzten 22 Jahren einige Sachbücher veröffentlicht, die Serendipität thematisieren (Busch 2023 Meckel und Rettig 2018; Zankl 2002; Schneider 2002).

5 Möglichkeiten der Serendipitätsförderung

Der glückliche Zufall lässt sich nicht managen. Allerdings lassen sich Bedingungen dafür verbessern, dass er verstärkt auftreten und nutzbar gemacht werden kann. Die Konvergenz aus Zufall, Aufmerksamkeit, Kreativität, Klugheit und Interesse an neuen Erkenntnissen ist es, die Serendipität auszeichnet. Um Serendipität zu erkennen und zu nutzen, bedarf es der individuellen Bereitschaft und Fähigkeit, offen für neue Erfahrungen zu sein, bewusst von Routinen abzuweichen, oft neue Dinge auszuprobieren und vernetzt zu denken.

„Wer mutig ausprobiert, statt aus Angst vor Fehlern passiv zu bleiben, und wer genau hinschaut, statt das vermeintlich Belanglose vom Tisch zu wischen, der macht einen Schritt in die richtige Richtung“, schreibt Ayan (2019, S. 54). Offenheit für Neues, Kreativität, Intelligenz, Eigeninitiative und Ambiguitätstoleranz sind hilfreich, um Serendipität zu befördern.

Organisationen können die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Serendipität erhöhen, indem sie eine Wissenskultur etablieren und sicherstellen, dass diese in der Organisation gelebt wird (Ross 2022; Csikszentmihalyi 2014). Diese zeichnet sich u.a. dadurch aus, Mitarbeitende hierarchieübergreifend zu ermutigen, Wissen zu erschaffen, darüber zu berichten, es weiterdenken und es zu verknüpfen (Wojciechowski 2010; Davenport und Prusak 1998).

Dazu ist es nötig, Menschen hinreichend Freiheit, Raum- und Zeitressourcen zu gewähren. Wissen entsteht durch Nachdenken, schreiben Davenport und Prusak (1998). Orte dafür zu kreieren und Zeiträume dafür einzuräumen, ist essenziell für Serendipität. Das schließt mit ein, individuell auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden einzugehen. Hilfreich ist zudem, Fehler als Teil des Lernprozesses zu betrachten und einen ungezwungenen Austausch über sie zu ermöglichen (Cunha und Berti 2023; Schaefer 2016; Harteis et al. 2006).

Durch ergebnisoffenen Austausch von Ideen über Abteilungs- und Projektgrenzen hinweg können Mitarbeitende auf potenziell Relevantes stoßen. Befördert wird dies, wenn die Organisation über eine hinsichtlich Alter, Geschlecht, Herkunft und Profession diverse Belegschaft verfügt. Serendipitätsförderlich kann es daher sein, Teams interdisziplinär zu besetzen, um möglichst unterschiedliche Denktraditionen und Sichtweisen zu evozieren (Buche et al. 2013; Lederle 2007). Das schafft mehr Optionen für Zufall, Kreativität und Verknüpfen von Informationen zu potenziell relevantem Wissen.

6 Quellenangaben

Ayan, Steve, 2019. Serendipität: Wie wir unserem Glück auf die Sprünge helfen. In: Spektrum der Wissenschaft Kompakt: Glück & Zufriedenheit. S. 47–56. ISSN 0170-2971

Bach, Marcus. 1970. The World of Serendipity. Englewood Cliffs: Prentice-Hall. ISBN 978-0-139-68248-3

Ban, Thomas, 2006. The role of serendipity in drug discovery. In: Dialogues in Clinical Neuroscience. 8(1), S. 335–344. ISSN 1294-8322

Buche, Antje und andere, 2013: Diversität und Erfolg von Organisationen. In: Zeitschrift für Soziologie. 42(6), S. 483–501. ISSN 0340-1804

Busch, Christian, 2023. Erfolgsfaktor Zufall. Hamburg: Murmann Verlag. ISBN 978-3-86774-754-7

Busch, Christian, 2023. Serendipität: Erfolgsfaktor Zufall. Interviews mit Christian Busch. In: changement: Back to Basics. Ausgabe 03/2023, S. 58–60. ISSN 2510-4926

Copeland, Samantha, 2022. Metis and the Art of Serendipity. In: Wendy Ross und Samantha Copeland, Hrsg. The Art of Serendipity. Cham, Springer. S. 41–73. ISBN 978-3-030-84477-6

Copeland, Samantha, Wendy Ross und Martin Sand, Hrsg., 2023. Serendipity Science: An Emerging Field and its Methods. Cham: Springer. ISBN 978-3-031-33528-0

Csikszentmihalyi, Mihály, 2014. Society, culture, and person: A systems view of creativity. In: Mihály Csikszentmihalyi, 2014. The Systems Model of Creativity: The Collected Works of Mihaly Csikszentmihalyi. Cham: Springer, S. 47–61. ISBN 978-94-017-7858-9

Cunha, Pina und Marco Berti, 2023. Serendipity in Management and Organization Studies. In: Samantha Copeland, Wendy Ross und Martin Sand, Hrsg. Serendipity Science: An Emerging Field and its Methods. Cham, Switzerland: Springer. S. 49–67. ISBN 978-3-031-33528-0

Davenport, Thomas und Laurence Prusak, 1998. Working Knowledge: How Organizations Manage What They Know. Boston: Harvard Business Press. ISBN 978-0-0710-5067-8

De Rond, Mark, 2014. The structure of serendipity. In: Culture and Organization. 20(5), S. 342–358. ISSN 1475-9551

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Lederle, Sabine, 2007. Die Einführung von Diversity Management in deutschen Organisationen: Eine neoinstitutionalistische Perspektive. In: Zeitschrift für Personalforschung. 21(1), S. 22–41. ISSN 0179-6437

Lindner, Rolf, 2012. Serendipity und andere Merkwürdigkeiten. In: Volkskundlich-kulturwissenschaftliche Schriften. No. 22(1). S. 5–11. ISSN 1437-8698

Meckel, Miriam und Daniel Rettig, 2018. Serendipity: 77 zufällige Entdeckungen, die Geschichte schrieben. Zürich: Kein & Aber. ISBN 978-3-0369-5787-6

Merton Robert K. und Elinor Barber, 2004. The Travels and Adventures of Serendipity. Princeton: Princeton University Press. ISBN 978-0-691-11754-6

Meyers, Morton M., 2011. Happy Accidents: Serendipity in Major Medical Breakthroughs in the Twentieth Century. New York: Arcade Publishing. ISBN 978-1-61145-162-7

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Schaefer, Jürgen, 2016. Lob des Irrtums: Warum es ohne Fehler keinen Fortschritt gibt. München: C. Bertelsmann Verlag. ISBN 978-3-570-10161-2 [Rezension bei socialnet]

Schneider, Martin, 2002. Teflon, Postit und Viagra: Große Entdeckungen durch kleine Zufälle. Weinheim: Wiley VCH Verlag. ISBN 978-3-527-29873-0

Shulman, James L., 2004. Introduction. In: Robert K. Merton und Elinor Barber, 2004. The Travels and Adventures of Serendipity. Princeton: Princeton University Press. S. XIII-XXV. ISBN 978-0-691-11754-6

Weick, Karl und Kathleen Sutcliffe, 2015. Managing the Unexpected. New York: Hoboken. ISBN 978-1-118-86241-4

Weßling, Bernhard, 2022. Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit. Wiesbaden: Springer. ISBN 978-3-658-37754-0

Yaqub, Ohid, 2018. Serendipity: Towards a taxonomy and a theory. In: Research Policy. 47(1). S. 169–179. ISSN 0048-7333

Zankl, Heinrich, 2002. Die Launen des Zufalls. Darmstadt: Primus Verlag. ISBN 978-3-534-15624-5

Verfasst von
Prof. Dr. Christian Philipp Nixdorf
Sozialwissenschaftler, Diplom-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH), Sozial- und Organisationspädagoge M. A., Case Management-Ausbilder (DGCC), Systemischer Berater (DGSF), zertifizierter Mediator, lehrt Soziale Arbeit und Integrationsmanagement an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim.
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Zitiervorschlag
Nixdorf, Christian Philipp, 2024. Serendipität [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 08.04.2024 [Zugriff am: 20.06.2024]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/30022

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