Sozial Extra
Prof. Dr. Michael Domes, Kerstin Balkow
veröffentlicht am 12.09.2025
Sozial Extra ist eine generalistisch ausgerichtete Fachzeitschrift der Disziplin Soziale Arbeit, die alle zwei Monate Beiträge zu zwei Themenschwerpunkten digital (OA) sowie in Printversion veröffentlicht.
Überblick
- 1 Zusammenfassung
- 2 Inhaltliche Ausrichtung
- 3 Herausgeberschaft und Redaktion
- 4 Zielgruppe der Fachzeitschrift
- 5 Bedeutung
- 6 Quellenangaben
1 Zusammenfassung
Die Zeitschrift Sozial Extra erscheint im Springer Verlag. Sie erschien erstmalig 1985 im Pädex-Verlag, wurde 1986–1997 von der Extra-Verlag-GmbH herausgegeben, 2001–2003 von Leske+Budrich und ist seit 2004 beheimatet im VS Verlag für Sozialwissenschaften, der 2010 in den Springer Verlag integriert wurde (ZDB-Katalog 2025). Sie umfasst sechs Ausgaben pro Jahr. Aktuell erscheint sie mit einer Druckauflage von 300 und als Open Access-Journal (Springer Fachmedien 2025).
2 Inhaltliche Ausrichtung
Die Zeitschrift ist generalistisch ausgerichtet und bestrebt die gesamte Bandbreite der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik abzudecken. Dabei setzt sie jeweils zwei Themenschwerpunkte (Extrablick, Durchblick) pro Ausgabe, die sowohl theoretische Sichtweisen, als auch solche aus der Praxis einnehmen. Sie enthält darüber hinaus von den Schwerpunktthemen unabhängige Beiträge (Einblick) sowie Rezensionen und Kommentare (Springer 2025a).
Die generalistische Ausrichtung lässt sich über beispielhaft genannte unterschiedliche Schwerpunktsetzungen gut nachzeichnen:
- Extrablick: Konsumkompetenz in der Suchthilfe/​Durchblick: Armut im sozialpädagogischen Blick (Volume 49, Issue 2, April 2025)
- Extrablick: Fachkräftebedarf und -mangel/​Durchblick: Staatliche Anerkennung (Volume 48, Issue 3, Juni 2024)
- Extrablick: Haltung als Ausdruck sozialprofessionellen Ethos/​Durchblick: Interaktion und Heterogenität (Volume 47, Issue 1, Februar 2023).
3 Herausgeberschaft und Redaktion
Der Redaktionsbeirat besteht derzeit aus 15 Personen (Prof. Dr. Helen Breit, Evangelische, Hochschule Freiburg; Manfred Baierl, Fulda; Prof. Dr. Margret Dörr, Katholische Hochschule Mainz; Dr. Dirk Gastauer, Hermeskeil; Dr. Michael Janowitz, Institut für Pädagogik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Univ.-Prof. Dr. Nadia Kutscher, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Universität zu Köln; Prof. Dr. Barbara Lochner, Fachhochschule Erfurt; Dr. Katharina Mangold, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim; Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim; Dr. Helmuth Schweitzer, Duisburg; Prof. Dr. Julian Sehmer, HAWK Hildesheim/​Holzminden/Göttingen; Dr. Stephanie Simon, Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit, Technische Universität Dortmund; Prof. Dr. Werner Thole, Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit, TU Dortmund; Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Duisburg-Essen; Prof. Dr. Leonie Wagner, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/​Holzminden/Göttingen; Prof. i.K. Dr. Jakob Christoph Will, Katholische Hochschule Mainz) sowie einer Verantwortlichen im Sinne des Presserechts (Claudia Himmelsbach).
Co-Editors-in-Chief sind derzeit Prof. Dr. Verena Klomann, Hochschule Darmstadt; Prof. Dr. Martina Richter, Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg (Springer 2025b).
4 Zielgruppe der Fachzeitschrift
Die Zeitschrift richtet sich laut Selbstbeschreibung des Verlages an:
„Professor*innen, Dozent*innen und Studierende der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, Expert*innen in sozialorientierten Berufsgruppen (Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Pädagog*innen, Psycholog*innen, Sozialpsycholog*innen, Sozialpolitiker*innen, Jurist*innen und Ärzt*innen) sowie Fach- und Führungskräfte sozialer Dienste und Leiter*innen sozialer Einrichtungen (Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Fortbildungsinstitutionen, Sozialwissenschaftlich orientierte Verbände, Interessengemeinschaften, Vereine, Kongressveranstalter*innen, Multiplikator*innen, Meinungsbildner*innen, Expert*innen und Anbieter*innen branchenspezifischer Lösungen und Produkte, Dienstleister*innen)“ (Springer 2025c).
Dadurch, dass die Beiträge über Open Access verfügbar sind, ist ein niederschwelliger Zugang für Leser:innen möglich.
Denn:
„Seit dem 1. Januar 2020 nehmen mehr als 750 deutsche wissenschaftliche Einrichtungen an der Vereinbarung zwischen Springer Nature und Projekt DEAL teil. Korrespondierende Autor*innen von Originalarbeiten und Rezensionen, die mit einer dieser deutschen Universitäten oder Forschungseinrichtungen verbunden sind, sind berechtigt, ihre Artikel Open Access in der Zeitschrift ‚Sozial Extra‘ zu veröffentlichen, wobei die Gebühren von dem Projekt DEAL übernommen werden“ (Springer 2025d).
5 Bedeutung
Sozial Extra kann zu den bekanntesten, bedeutendsten und etabliertesten generalistisch ausgerichteten Fachzeitschriften der Sozialen Arbeit gezählt werden. Ähnliche Zeitschriften sind etwa Sozialmagazin, Soziale Arbeit sowie Soziale Passagen.
Die Ausrichtung spiegeln auch die Autoren und Autorinnen der Beiträge wider. Diese sind sowohl in Disziplin und Praxis der Sozialen Arbeit, als auch Sozialpolitik und Sozialwirtschaft beheimatet.
6 Quellenangaben
Springer Fachmedien, 2025. Sozial Extra [online]. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH [Zugriff am: 12.08.2025]. Verfügbar unter: https://www.springerfachmedien-wiesbaden.de/media-sales/produkte/sozial-extra
Springer Nature Journals, 2025. Sozial Extra [online]. Heidelberg: Springer-Verlag gmbH [Zugriff am: 12.08.2025]. Verfügbar unter: a: https://link.springer.com/journal/12054
Zeitschriften Datenbank, 2025. ZDB-Katalog: Sozial Extra [online]. Berlin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz Staatsbibliothek zu Berlin, 11.03.2025 [Zugriff am: 12.08.2025]. Verfügbar unter: https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=01360659X&vol=2015&view=full
Verfasst von
Prof. Dr. Michael Domes
Diplom-Sozialpädagoge, Professor für Theorien und Handlungslehre in der Sozialen Arbeit, TH Nürnberg Georg Simon Ohm
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Kerstin Balkow
M.A. Soziale Arbeit, Dipl. Sozialarbeiterin, Soz.päd. (FH), promoviert zu Geschlechterverhältnissen im wissenschaftlichen Diskurs der Sozialen Arbeit am hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit.
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Es gibt 5 Lexikonartikel von Michael Domes.
Es gibt 4 Lexikonartikel von Kerstin Balkow.


