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Sozialarbeitswissenschaft / Wissenschaft Soziale Arbeit

Prof. Dr. habil. Björn Kraus

veröffentlicht am 09.01.2026

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Ähnliche Begriffe: Sozialarbeitswissenschaft; Wissenschaft Soziale Arbeit

Englisch: Social Work Science

Fassung: grundlegende Überarbeitung

Die Begriffe Sozialarbeitswissenschaft und Wissenschaft Soziale Arbeit stehen für eine wissenschaftliche Disziplin, deren Forschung und Theorieentwicklung das Sein, Sollen und Können der Sozialen Arbeit fokussieren.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Begriffsverwendung
  3. 3 Genese
  4. 4 Sachstand
  5. 5 Wissenschaftlichkeit
  6. 6 Normative Handlungswissenschaft?
  7. 7 Gegenstand und Funktion einer Wissenschaft Soziale Arbeit
  8. 8 Probleme der Gegenstands- und Funktionsbestimmung
  9. 9 Materialobjekt vs. Formalobjekt – Bestimmung und Problematisierung
  10. 10 Ausblick
  11. 11 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

Die Begriffe Sozialarbeitswissenschaft und Wissenschaft Soziale Arbeit stehen für eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin, die sich theoretisch und empirisch mit dem Sein, Sollen und Können der Sozialen Arbeit auseinandersetzt. In intensiven und kontroversen Debatten wurde vor allem in den 1990er-Jahren über die Bestimmung von Gegenstand und Funktion, über das Verhältnis zur Erziehungswissenschaft, sowie grundsätzlich über die Frage der disziplinären Identität und Eigenständigkeit gestritten.

Seit den 2000er-Jahren gibt es Anzeichen der Etablierung einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit – etwa durch eine entsprechende Rahmenprüfungsordnung der HRK, fachspezifische BA- und MA-Studiengänge und Promotionsmöglichkeiten sowie generell eine deutliche Ausweitung der fachspezifischen Forschungslandschaft und einschlägiger Publikationen. Dennoch bleiben Herausforderungen, etwa bei der inhaltlichen Bestimmung des Gegenstands- und Funktionsbereichs einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit sowie deren interdisziplinären Positionierung. Zudem gibt es generelle Herausforderungen, die nicht nur das Fach der Sozialen Arbeit betreffen, wie etwa die Produktion von theorie- und erklärungsarmen „Datenfriedhöfen“ oder die auf allen Ebenen zunehmenden Spezialisierungen, die eine fachspezifische Identität und Qualifikation zumindest erschweren.

2 Begriffsverwendung

Programmatisch stehen die Begriffe Sozialarbeitswissenschaft und Wissenschaft Soziale Arbeit für die Etablierung einer wissenschaftlichen Disziplin mit einer eigenständigen Forschung und Theorieentwicklung der Sozialen Arbeit. Semantisch benennt der Begriff Sozialarbeitswissenschaft eine Wissenschaft der Sozialarbeit. Verwendet wird der Begriff jedoch auch weiter gefasst für eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit.

Historische Differenzierung: Unterschiedliche Berücksichtigung findet dabei die Differenzierung zwischen Sozialarbeit (mit ihren historischen Wurzeln in der Fürsorge und Wohlfahrtspflege) und Sozialpädagogik (mit ihren historischen Wurzeln in der Kinder- und Jugendhilfe). Seit den 1980er-Jahren wird der Begriff „Soziale Arbeit“ meist als Überbegriff für Sozialarbeit und Sozialpädagogik verwendet (Mühlum 1982; Hering und Münchmeier 2000; Kreft und Mielenz 2008). In diesem Verständnis ist von einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit bzw. als terminus technicus von einer Wissenschaft Soziale Arbeit zu sprechen (Kraus 2019).

Verwendung im Beitrag: Da die diesbezüglichen Diskussionslinien, vor allem aber die vorliegenden Theorieentwürfe (siehe auch Theorien der Sozialen Arbeit) nicht immer eindeutig und/oder ausschließlich der Sozialpädagogik, der Sozialarbeit und/oder der Sozialen Arbeit zugeordnet werden können, wird die Auseinandersetzung mit Fragen der Gegenstands- und Funktionsbestimmung einer Sozialarbeitswissenschaft und/oder Wissenschaft Soziale Arbeit in einem Beitrag skizziert, der Beiträge aus den verschiedenen Provenienzen berücksichtigt (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Sozialarbeitswissenschaft, Wissenschaft Soziale Arbeit). Im Folgenden wird deswegen als terminus technicus Wissenschaft Soziale Arbeit verwendet, der auch den Begriff Sozialarbeitswissenschaft umfasst soweit dieser nicht für eine Wissenschaft der Sozialarbeit, sondern für eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit steht.

3 Genese

Die Hochphase der aktuellen fachdisziplinären Diskussion um eine Sozialarbeitswissenschaft, bzw. Wissenschaft Soziale Arbeit liegt in den 1990er-Jahren. Nach den intensiven und stellenweise auch sehr emotional geführten Debatten der ersten Phase über Gegenstand, Funktion, Notwendigkeit und Möglichkeit einer solchen Wissenschaft kann seit den 2000er-Jahren eine zunehmende Etablierung konstatiert werden.

Die Forderung nach einer wissenschaftlichen Fundierung der Sozialen Arbeit ist so alt wie die Verberuflichung der Sozialen Arbeit (Mühlum 2004a). Eine eigenständige Wissenschaft Soziale Arbeit bzw. Sozialarbeitswissenschaft wird in den 1950er-Jahren bei Lattke (1955) gefordert, in den 1960er-Jahren bei Pfaffenberger (1969, 1976), in den 1970ern bei Rössner (1973, 1977), Meusel (1976) und Lukas (1979), Anfang der 1980er-Jahre bei Mühlum (1982) und Anfang der 1990er-Jahre schließlich bei Engelke (1992) dessen Publikation als „Start“ der aktuellen Debatte gelten kann. Allerdings unterscheiden sich die Verwendungen der Begriffe ebenso wie die damit verbundenen Zielsetzungen und disziplinären Verortungen (Hey 2000; Mühlum 2004a; Thole 2000; Lambers 2023).

Die Erwartungen an eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit sind vielfältig: Grundsätzlich soll eine eigenständige Forschungstradition und Theorieentwicklung begründet werden. Damit verbunden sind etwa Erwartungen an die wissenschaftlich fundierte Qualifikation der Fachkräfte für die Praxis (vor allem durch fachspezifische Studiengänge), an die Möglichkeiten zur Qualifikation der Fachkräfte für die Wissenschaft (vor allem im Rahmen disziplinär eigenständiger Promotionen und Habilitationen), an die innerdisziplinäre Identitätsstiftung und interdisziplinäre Positionierung und dabei auch an die Klärung des Verhältnisses zu den Bezugswissenschaften, den Anschluss an internationale Diskurse und die Auseinandersetzung mit der eigenen Theoriegeschichte. (Zur Theoriegeschichte der Sozialen Arbeit vgl. etwa Engelke et al. 2024; Hering und Münchmeier 2014, Lambers 2018; zur Debatte um die Möglichkeit einer eigenständigen Sozialarbeitswissenschaft vgl. etwa Hey 2000; Merten 1997b; Mühlum 2004a; Thole 2000)

Begünstigt wurde die Konjunktur der Diskussion um eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit durch die Professionalisierungsdebatten der 1990er-Jahre (Mühlum 1994) innerhalb derer der wissenschaftlich fundierten Qualifikation der Fachkräfte der Sozialen Arbeit eine zentrale Rolle zukam (Kraus 2012), da wissenschaftliche Fundierung und fachliche Selbstkontrolle gemeinhin als wesentliche Professionskriterien gelten (Weidner 1995, S. 27 ff.).

Gerade die erste Phase dieser Diskussion verlief teilweise mit großem persönlichem Engagement der Diskutierenden, und es wurde nicht nur um Gegenstand und Funktion einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit gestritten, sondern auch darüber, ob eine solche Wissenschaft überhaupt möglich und/oder notwendig sei.

Auf der einen Seite wurde der Bedarf einer eigenständigen Wissenschaft der Sozialen Arbeit bestritten, da die Soziale Arbeit innerhalb der universitären Sozialpädagogik und somit innerhalb der Erziehungswissenschaft beheimatet sei.

Auf der anderen Seite wurde entgegengehalten, dass der Reflexionsrahmen einer universitären Sozialpädagogik zu eng ist, um alle Themen der Sozialen Arbeit adäquat bearbeiten zu können, und deswegen eine disziplinär eigenständige Wissenschaft der Sozialen Arbeit erforderlich sei.

Gerade in der Anfangszeit war dies vor allem eine Debatte, in der sich Vertreter:innen der universitären Sozialpädagogik und Vertreter:innen der vor allem an den damaligen Fachhochschulen angesiedelten Sozialarbeit, gegenüberstanden. Dabei wurde von letzteren mehrheitlich eine Sozialarbeitswissenschaft gefordert und betrieben, die sich deutlich von einer disziplinär in der Erziehungswissenschaft verorteten Sozialpädagogik abgrenzte.

Gleichwohl diese Debatte keineswegs abgeschlossen ist, so hat sie sich in den letzten Jahren deutlich beruhigt, und in allen Lagern finden sich nicht nur Unterschiede und Unterschiedsbetonungen, sondern auch Hinweise auf Gemeinsamkeiten und Kooperationsangebote.

Zudem ist die Identifizierung der diesbezüglichen „Lager“ längst nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, und die Verortung der Diskutierenden kann nicht einfach institutionell geleistet werden. So finden sich z.B. in der Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft auch Befürworter:innen einer von der Erziehungswissenschaft unabhängigen Wissenschaft der Sozialen Arbeit, ebenso wie sich in der Theoriesektion der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit auch Vertreter:innen finden, die die Berücksichtigung ausdrücklich sozialpädagogischer Wissensbestände fordern und die sich nicht nur gegen die Verortung der Sozialen Arbeit innerhalb der Erziehungswissenschaft aussprechen, sondern auch gegen die Exkludierung oder Assimilierung der Sozialpädagogik innerhalb einer Sozialarbeitswissenschaft, die sich als Wissenschaft der Sozialarbeit versteht (Kraus 2012).

4 Sachstand

Der Etablierung einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit ist inzwischen deutlich mehr Erfolg beschieden, als den ersten Bestrebungen in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Strukturen: 1989 gründete sich die Deutsche Gesellschaft für Sozialarbeit (DGS, seit 2006 Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit) mit dem Ziel, die wissenschaftliche Eigenständigkeit der Sozialen Arbeit und den entsprechenden akademischen Diskurs voranzubringen. 2001 wurde von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine Rahmenprüfungsordnung für den Studiengang Soziale Arbeit beschlossen und dabei die Fachwissenschaft Soziale Arbeit ins Zentrum gerückt.

Scientific community: Es gibt einen regen Fachdiskurs, der in einschlägigen Fachzeitschriften geführt wird und daneben eine Fülle von Monografien (z.B. Aner und Hammerschmidt 2022; Bango 2001; Birgmeier 2003, 2012; Birgmeier und Mührel 2017; Borrmann 2023; Engelke et al. 2024, 2025; Erath 2006; Göppner Hämäläinen 2004; Kleve 2003, 2007; Kleve und Wirth 2013; Lambers 2023; Löbmann 2024; May 2010; Merten 1997a; Mühlum et al. 1997; Niemeyer 2003; Sandermann und Neumann 2022; Sidler 2004; Staub-Bernasconi 2007) und Sammelbänden hervorgebracht hat (z.B. Amthor et al. 2021; Borrmann et al. 2016; Birgmeier und Mührel 2009, 2017; Gahleitner et al. 2010; Kraus et al. 2011; Kubisch et al. 2023; Merten et. al. 1996; Mühlum 2004b, 2009; Mührel 2006; Mührel und Birgmeier 2011, 2017; Pfaffenberger et al. 2000; Puhl 1996; Riegler et al. 2009; Wendt 1994).

Zudem wurden in der letzten Dekade zahlreiche Schriften publiziert, die mit besonderem Augenmerk auf die Praxis eine Einführung in die Soziale Arbeit leisten wollen (etwa Amthor et al. 2023; Böhnisch 2017; Braches-Chyrek 2019; Buntrock und Peinemann 2023; Domes et al. 2018; Erath und Balkow 2016; Görtler et al. 2023; Kreft und Müller 2019; Mennemann und Dummann 2022; Schilling und Klus 2021; Schönig et al. 2024, Zeller et al. 2025).

Qualifikation: Grundsätzlich lassen sich positive Entwicklungen bezüglich der fachspezifischen Qualifikation auf allen Qualifikationsstufen beobachten: Professuren für Sozialarbeitswissenschaft und Wissenschaft Soziale Arbeit wurden ausgebaut und die Forschung im Bereich der Sozialen Arbeit hat in den letzten beiden Jahrzehnten an Bedeutung und Umfang gewonnen (Bastian und Lochner 2018; DGSA 2025). Nach einer in der Anfangszeit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge problematischen Vielfalt von Weiterbildungsmastern unterschiedlichster Ausrichtung, haben sich konsekutive Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit etabliert (HRK 2025).

Zudem wurden die Promotionsmöglichkeiten im Bereich der Sozialen Arbeit ausgebaut, indem zusätzlich zu den wenigen universitären Standorten (HRK 2025) forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit eigenständigen Promotionsmöglichkeiten ausgestattet wurden. Dies hat etwa zur Gründung des hochschulübergreifenden Promotionszentrums Soziale Arbeit in Hessen (HAW Hessen 2025) geführt, zu verschiedenen an einzelnen HAW angesiedelten hochschulübergreifenden Promotionszentren mit Forschungsschwerpunkten der Sozialen Arbeit in Bayern (BayMBI 2025) oder des Promotionsverbandes BW in Baden-Württemberg (Promotionsverband BW 2025), innerhalb dessen Forschungseinheit I fachspezifische Promotionen in der Sozialen Arbeit möglich sind (zur Übersicht siehe hlb 2025).

Herausforderungen: Allerdings gibt es dabei auch Entwicklungen, die zumindest für die disziplinäre Identität eine Herausforderung darstellen. Da an den neuen Promotionsmöglichkeiten auch zahlreiche fachfremde Professuren beteiligt und zum Teil die Promotionszentren themenspezifisch und nicht disziplinär ausgerichtet sind (Stand 10/2025, vgl. HAW Hessen 2025; BayMBI 2025; Promotionsverband BW 2025; hlb 2025) bleibt zu beobachten, ob der Ausbau fachlich einschlägiger Promotionen gelingt, die zum Korpus einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit beitragen.

Zudem gibt es Herausforderungen, die nicht nur eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit betreffen.

Hierzu zählen u.a. zunehmende Spezialisierungen auf allen Qualifikationsebenen. Das reicht von der erneuten Zunahme spezialisierter BA- und MA-Studiengänge bis hin zu Denominationen von Professuren, die weniger an einem Fach als an aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Forschungsfeldern orientiert werden (Pasternack et al. 2025).

Das mag zwar einerseits dem Bedarf an zunehmender Spezialisierung und fachübergreifenden Querschnittsthemen entsprechen, jedoch andererseits nicht dem Bedarf an generalistischen und fachspezifischen Perspektiven. Ob nun diese Reaktionen auf die unterschiedlichen Bedarfe einander ergänzen oder einer entgegenstehen, bleibt zu beobachten.

Zudem wird zwar einerseits die Notwendigkeit empirischer Forschung betont und deren Ausbau begrüßt (Kraus 2022), inzwischen andererseits aber auch gefragt, „ob unter dem Diktat der Drittmittel eine zweite empirische Wende maßgeblich zur ‚theorie- und erklärungsarmen‘ Produktion von ‚Datenfriedhöfen‘“ beiträgt (Kraus 2022, S. 149).

Generell gilt es, im Blick zu halten, wie sich die Diskurse einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit entwickeln. Denn auch wenn die Entwicklung einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit inzwischen deutlich vorangeschritten ist, sind etwa die Kontroversen über Gegenstand, Inhalt, Ziel und Funktion einer solchen Wissenschaft ebenso wenig abgeschlossen, wie die damit verbundenen Konzepte und Ansätze vielfältig und nicht eben wenige Begrifflichkeiten unbestimmt sind. Dies allerdings ausschließlich als Mangel zu beklagen, wäre eine einseitige Betrachtung. Denn abgesehen davon, dass grundsätzlich gerade solche Diskurse Wissenschaft ausmachen und ergo in keiner Disziplin endgültig abgeschlossen werden können, ist zu beachten, dass eine Wissenschaft Soziale Arbeit historisch betrachtet noch relativ jung ist und zudem mit den Diskursen der Selbstvergewisserung auch Klärungs- und Entwicklungspotenziale verbunden sind.

Das allerdings die in den letzten Jahren stetig zahlreicher werdenden Einführungs- und Übersichtsbände in die bzw. zu den Theorien der Sozialen Arbeit die Vielfalt und Breite dieser Diskurse nicht immer abbilden (manchmal gar mit der deutlichen, aber nicht ausdrücklichen Aussparung ganzer Diskurslinien), bleibt an anderer Stelle zu diskutieren.

5 Wissenschaftlichkeit

Bei der Debatte um eine Wissenschaft Soziale Arbeit ist zunächst zu klären, was allgemein unter Wissenschaft verstanden wird, um danach zu prüfen, welches Kriterium eine Wissenschaft als eine der Sozialen Arbeit spezifizieren soll.

Relative Einigkeit lässt sich noch dahingehend feststellen, dass sich wissenschaftliches Wissen durch folgende Kriterien grundlegend von Alltagswissen unterscheidet: Systematische Erkenntniserweiterung, Reflexion der Erkenntnisbedingungen, Transparenz der Erkenntniswege, Verwendung methodisch kontrollierter Verfahren der Datenerhebung und Datenauswertung. Zudem sollte Wissenschaftswissen grundsätzlich undogmatisch und prinzipiell falsifizierbar, sowie interpersonell vermittelbar sein (Kraus 2019, S. 158 ff., 198 ff.; 2022 152 ff., Lambers 2025).

Darüber hinaus werden die Perspektiven divergenter: So gibt es zwar Einigkeit dahingehend, dass Wissenschaft auf Erkenntnisgewinnung zielt – welche Qualität dieser Erkenntnisse als überhaupt möglich gilt, hängt jedoch wesentlich von den zugrunde liegenden erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Positionen ab (Kraus 2022; Lambers 2025) [zum Begriff Wahrheit siehe Konstruktivismus (Philosophie)].

6 Normative Handlungswissenschaft?

Mit Blick auf eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit wird zudem zwar oft eine Handlungswissenschaft gefordert(Lambers 2018a), ob allerdings eine Handlungswissenschaft als „sog. praktische bzw. angewandte Wissenschaft (Birgmeier 2014, S. 14 f.), die auch zu Handlungsanweisungen führen soll, verstanden wird oder als „sog. theoretische bzw. Grundlagenwissenschaft (Birgmeier 2014, S. 14 f.), die sich auf die kritische Reflexion des Handelns beschränkt, wird kontrovers diskutiert (Kraus 2018, S. 184–187).

Weiter strittig ist zudem die Frage nach dem Verhältnis der notwendigen normativen Orientierung Sozialer Arbeit als Praxis und der diesbezüglichen Funktion Sozialer Arbeit als Wissenschaft: Einerseits wird eine normativ orientierte und orientierende „kritische Handlungswissenschaft“ oder „normative Handlungswissenschaft“ gefordert (Stender 2013). Andererseits wird dem entgegengehalten, dass mit den Mitteln der Wissenschaft die normativen Orientierungen der Praxis zwar normenkritisch reflektiert, nicht aber die zugrunde liegenden Werte und Normen aufgestellt werden können (Kraus 2018, 2022).

Eine der dabei zentralen Fragen ist, ob eine wertfreie Wissenschaft überhaupt möglich und/oder wünschenswert ist und welche Folgen für das Betreiben von Wissenschaft aus den jeweiligen Antworten resultieren (Krieger und Kraus 2018, Kraus 2022).

7 Gegenstand und Funktion einer Wissenschaft Soziale Arbeit

Bezüglich der Fragen nach dem Spezifikum, mittels dessen eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit zu bestimmen sei, liegen zahlreiche und vielfältige Antworten vor. Verschiedentlich wird artikuliert, dass eine Einzelwissenschaft ihr Charakteristikum in ihrem Gegenstandsbereich habe (Engelke 1995, S. 44 f.; Feth 2004, S. 233). Gleichwohl ist ein Konsens über diesen spezifischen Gegenstand einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit bislang nicht in Sicht.

Zudem besteht nicht nur hinsichtlich des Gegenstandes einer solchen Wissenschaft keine Einigung, sondern es wird auch darüber gestritten, ob die Abgrenzung und Identitätsgewinnung überhaupt über eine Gegenstandsbestimmung gelingen können. Dabei wird u.a. bezweifelt, dass aus der Praxis der Sozialen Arbeit die Gegenstandsbestimmung einer entsprechenden Wissenschaft abgeleitet werden kann, da die Vielfalt der Praxis gerade eine allgemeine Gegenstandsbestimmung verhindere (Mühlum 1996, S. 32, zur kritischen Diskussion der Möglichkeit und Funktion einer Gegenstandsbestimmung sowie zum systematisierten Überblick über verschiedene Gegenstandsbestimmungen und Formalobjekte siehe Lambers 2023, S. 263–281).

Diese Vielfalt zeigt sich auch in den zahlreich vorliegenden Versuchen der Gegenstandsbestimmung:

  • Basierend auf der historisch nachvollziehbaren Auseinandersetzung der Sozialen Arbeit mit Armut, Benachteiligung, Ausgrenzung, Überforderung und Abweichung werden als Gegenstand der Sozialen Arbeit oft Soziale Probleme und Problembewältigung benannt (Staub-Bernasconi 1994, S. 3; Klüsche 1999, S. 21 ff.; Engelke et al. 2024, S. 18). Dieser Gegenstandsbestimmung kann auch die Lebensbewältigung unter erschwerten Bedingungen (Mühlum 2004b, S. 141) zugeordnet werden.
  • Ferner wird der Mensch als „prinzipiell von Überforderung bedrohtes Wesen“ (Haupert 1995, S. 13) und als Homo abusus (Tillmann 1993) beschrieben, wozu auch der Verweis auf beschädigtes Leben (Kraimer 1994, S. 23) passt.
  • Die Gegenstandsbestimmung der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit (heute Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit) aus dem Jahr 1993 zielte auf „die Theorie und Praxis gelingenden und scheiternden Lebens“ (Mühlum 2004b, S. 141). Damit wird der Fokus über die Sozialen Probleme und deren Bedingungen hinaus erweitert auf Aspekte, die sich auch in den Kategorien eines gelingenderen Alltags (Thiersch 1986, 2003), der biografischen Lebensbewältigung (Böhnisch 2005; Sahle 2001), der Handlungsmächtigkeit (Agency; Homfeldt et al. 2008; Löwenstein 2016), der sozialen Verwirklichungschancen und individuellen Handlungsbefähigung (Capabilities-Approach; Röh 2013; Otto und Ziegler 2010) oder der Lebensführung (Feth 2004, S. 235; Sommerfeld et al. 2011), bzw. der daseinsmächtigen Lebensführung (Röh 2013; Otto und Ziegler 2010) finden.

Daneben gibt es Definitionen, die weniger auf die Gegenstände, sondern stärker auf die Funktionen der Sozialen Arbeit zielen, etwa:

  • die kritische Erörterung der Sozialen Arbeit als Instanz der sozialen Kontrolle (Peters und Cremer-Schafer 1975) und der sozialen Disziplinierung (Hollstein und Meinhold 1973), sowie der freundlichen Kolonialisierung (Bossong 1987) und als revolutionäre Praxis (Khella 1974)
  • die normative Funktionsbestimmung der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession, welche auf die Durchsetzung der Menschenrechte zielt (Staub-Bernasconi 2003)
  • die systemtheoretischen Funktionsbeschreibungen der Sozialen Arbeit, welche die Sicherung von Teilhabechancen und Funktion der Integration (Inklusion) (Merten 1997a, S. 15 f.; Sommerfeld et al. 2011) betonen, sowie der Exklusionsvermeidung oder auch der Inklusionsvermittlung und/oder Exklusionsverwaltung (Bommes und Scherr 1996, S. 93–120) bzw. der Re-Inklusion, der Exklusionsüberbrückung und der dauerhaften Exklusionstoleranz (Kleve 2000)
  • die relationaltheoretische Funktionsbestimmung der Sozialen Arbeit als Beitrag zur Gestaltung des Sozialen, der an den Menschenrechten und der sozialen Gerechtigkeit orientiert, wissenschaftlich begründet und auf die Schnittstelle zwischen Individuum und Gesellschaft fokussiert ist (Kraus 2019, S. 24; Kraus 2023).

8 Probleme der Gegenstands- und Funktionsbestimmung

Gleichwohl voranstehende Auflistung nicht vollständig ist, lassen sich schon anhand der skizzierten Gegenstandsbestimmungen einige grundlegende Schwierigkeiten verdeutlichen. So wird etwa gegen das Bestreben, Soziale Probleme als Gegenstand anzuführen, vorgebracht, dass dies zur Stigmatisierung der Adressat:innen der Sozialen Arbeit beitrage und zudem zu hinterfragen wäre, wem die Macht zukommt, Soziale Probleme als solche zu definieren. Zudem kann Soziale Arbeit nicht die exklusive Zuständigkeit in Anspruch nehmen, da sich auch andere Disziplinen begründet mit Sozialen Problemen beschäftigen.

Zugleich ist diese Gegenstandsbestimmung nicht weit genug, um alle Praxisfelder abzudecken, wie etwa die nicht problemorientierten Aspekte der Sozialen Arbeit (bspw. den auch in § 11 SGB VIII formulierten Bildungsauftrag der Jugendarbeit). Solche Schwierigkeiten gelten ähnlich auch für andere Kategorien der Liste. So muss auch gelingenderes Leben definiert werden und bei beschädigtem Leben stellt sich ebenfalls die Frage nach einer exklusiven Zuständigkeit. Schließlich lassen sich psychische und physische Beschädigungen des Lebens identifizieren, die in den Zuständigkeitsbereich der Psychologie oder der Medizin fallen.

Angesichts der vielfältigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit ist fraglich, ob es überhaupt möglich sein kann, einen Gegenstand zu definieren, der erstens exklusiv genug ist, um die eigenständige Zuständigkeit (Domäne) der Sozialen Arbeit zu begründen, und der dabei zweitens umfassend genug bleibt, um alle Bereiche der Sozialen Arbeit umfassen zu können. Zudem ist abhängig vom jeweiligen Wissenschaftsverständnis die Frage zu klären, ob die Praxis der Sozialen Arbeit überhaupt zur Bestimmung einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit genutzt werden kann oder wie das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Praxis auch anders bestimmt sein kann und soll (Kraus 2018; 2022).

9 Materialobjekt vs. Formalobjekt – Bestimmung und Problematisierung

Neben den vorherrschenden Bestrebungen, als Gegenstand einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit ein Materialobjekt (objectum materiale) zu bestimmen, finden sich auch Bestrebungen, die auf ein Formalobjekt (objectum formale) zielen (Wagner 1995; Rausch 1998; Göppner und Hämäläinnen 2004; Schlittmaier 2006; Krieger 2011; Lambers 2023, S. 270–280). Als Materialobjekte gelten die zu untersuchenden konkreten Gegenstände und Phänomene, hingegen gelten als Formalobjekte die spezifischen Betrachtungsweisen möglicher Gegenstandsbereiche.

Für eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit scheint die Definition von Formalobjekten den Vorteil zu bieten, dass nicht mehr ein exklusiver Gegenstandsbereich definiert werden muss, sondern lediglich eine spezifische Perspektive, die dann auch auf schwer zu begrenzende Objektbereiche wie den der Praxis der Sozialen Arbeit angewendet werden kann.

Problematisierung: Allerdings wird hierzu kritisch angemerkt, dass die vielfältigen Theoriebildungen der Sozialen Arbeit keine einheitliche Bestimmung des Formalobjekts zulassen, weswegen auch auf diesem Wege die konsistente Gegenstandsbestimmung schwierig ist (Lambers 2023, S. 270–280). Selbst wenn über eine Art Clusterbildung eine Annäherung möglich sein sollte (Lambers 2023, Tab. 8–11), so würde dies zumindest zu vier bis fünf „verschiedenen“ Wissenschaft en Sozialer Arbeit führen.

Unabhängig von diesem Problem erwachsen aus dem Versuch, den Gegenstand der Wissenschaft Soziale Arbeit mittels eines Formalobjektes zu bestimmen, weitere Schwierigkeiten. So müsste zunächst einmal begründet werden, was das Spezifikum einer Perspektive sein soll, mittels derer eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit bestimmt werden kann. Ein Vorschlag hierzu ist der Versuch, die spezifische und zugleich wissenschaftlich kritische wie handlungswissenschaftlich orientierte Betrachtungsweise der Theorien und Wissensbestände der Sozialen Arbeit als Formalobjekt zu bestimmen (Krieger 2011). Dabei sollen dann die verschiedenen Theorien und Wissensbestände der Sozialen Arbeit das Materialobjekt einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit sein.

Nach diesem Vorschlag wären also Theorien der Sozialen Arbeit nicht mehr Teil dieser Wissenschaft, sondern deren Gegenstand. Die Wissenschaft der Sozialen Arbeit „steht damit den Beobachtungen erster Ordnung, den Theorien und Wissensbeständen, die zur Erklärung, Beschreibung und Analyse von Praxis dienen, und den Wertaussagen, die Entscheidungen in der Praxis orientieren können, als ein Beobachter zweiter Ordnung gegenüber“ (Krieger 2011, S. 13).

Grundlegend ist dabei die Unterscheidung zwischen Theorieentwicklung als Beobachtung erster Ordnung und Wissenschaft als Beobachtung zweiter Ordnung. Kritisch zu diskutieren ist bei diesem Vorschlag, dass nun nicht nur zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Theorien unterschieden werden muss, sondern bei den wissenschaftlichen Theorien zudem zu unterscheiden wäre, welche Theorien als Beobachtung erster Ordnung Gegenstand einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit sind und welche als Beobachtung zweiter Ordnung selbst als Wissenschaft der Sozialen Arbeit gelten sollten.

Zudem wäre zu diskutieren, inwieweit dieser Vorschlag überhaupt die Bestimmung einer spezifischen Perspektive leistet oder inwieweit nicht doch eine Gegenstandsbestimmung vorgenommen wird, bei der letztlich lediglich der Gegenstand, bzw. das Materialobjekt „Praxisphänomene der Sozialen Arbeit“ gegen den Gegenstand „Theorien der Sozialen Arbeit“ getauscht wird. Insofern können und werden also sowohl die Bestrebungen kritisiert, den Gegenstand einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit mittels eines Materialobjektes zu bestimmen, als auch die Bestrebungen, dieses mittels eines Formalobjektes zu leisten.

10 Ausblick

Die Bestimmungs- und Konkretisierungsversuche einer Sozialarbeitswissenschaft, bzw. einer Wissenschaft Soziale Arbeit sind also weder abschließend noch unterhinterfragt. Diese Vorläufigkeit und Vielfalt mögen einerseits enttäuschend sein, andererseits sind sie gerade ein Ausweis wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen.

Zudem ist weder von der Vielzahl der unterschiedlichen Theorien der und zur Sozialen Arbeit, noch von der Diversität der Diskurse um Gegenstand, Funktion und Form einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit auf ein „Theoriedilemma“, oder gar auf die Überflüssig- und/oder Ergebnislosigkeit dieser Diskurse zu folgern (Lambers 2023, S. 381 f.). Zwar können aufgrund der Vielfalt der Sozialen Arbeit und der genutzten wissenschaftstheoretischen Positionen die Diskussionen nicht zu allgemeingültigen Antworten führen, dennoch tragen gerade diese Diskurse in ihrer Vielfalt zur Konturierung einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit und auch zur Herausbildung von mehr oder weniger breiten Konsensen bei. Eine allgemein gültige und abschließende Bestimmung einer solchen Wissenschaft liegt jedoch nicht vor und es ist fraglich, ob eine solche überhaupt möglich oder erstrebenswert ist.

Denn gerade das Führen solcher Diskurse ist ein wesentliches Charakteristikum wissenschaftlicher Disziplinen und gerade der nicht vorhandene Konsens befördert die Fortführung dieser Diskurse. Die Kontroversen zeigen einerseits, wie verzweigt und mitunter weit die Wege zur Bestimmung dessen waren und sind, was eine Wissenschaft der Sozialen Arbeit ist oder sein soll, verdeutlichen andererseits aber auch, wie weit dieser Weg schon beschritten wurde.

Bezüglich der Frage nach dem Entwicklungsstand und der grundsätzlichen Möglichkeit einer Wissenschaft Soziale Arbeit als eigenständige wissenschaftliche Disziplin, ist nicht nur der aktuelle Stand des wissenschaftlichen Diskurses entscheidend, sondern sind gerade auch die Kriterien, mittels derer diese Frage entschieden werden soll, anzulegen und zu diskutieren. So ist z.B. zu prüfen, ob ein homogener Kommunikationszusammenhang mit akzeptiertem Korpus wissenschaftlichen Wissens und akzeptierten Fragestellungen, Forschungsmethoden und paradigmatischen Problemlösungen sowie Möglichkeiten zur innerdisziplinären Sozialisation des akademischen Nachwuchses vorliegen (Stichweh 1994).

Auch zu diskutieren ist, wie und ob überhaupt diese Kriterien angewendet werden können, bzw. sollen. Im Übrigen ist zwar strittig wie das Verhältnis von Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit zu bestimmen sei, dennoch gibt es weitgehend Konsens bezüglich der professionstheoretischen Notwendigkeit einer Wissenschaft der Sozialen Arbeit.

11 Quellenangaben

Amthor, Ralph-Christian und Brigitta Goldberg, Peter Hansbauer, Benjamin Landes und Theresia Wintergerst, Hrsg., 2021. Wörterbuch Soziale Arbeit: Aufgaben, Praxisfelder, Begriffe und Methoden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. 9. vollständig überarb. u. aktualisierte Auflage. Weinheim: Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-3869-9 [Rezension bei socialnet]

Amthor, Ralph-Christian, Sigrid James und Dieter Kulke, 2023. Lehrbuch Handlungskonzepte der Sozialen Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-3089-1 [Rezension bei socialnet]

Aner, Kirsten und Peter Hammerschmidt, 2022. Zeitgenössische Theorien der Sozialen Arbeit. 3., überarb. u. erw. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-6798-9 [Rezension bei socialnet]

Bango, Jenö, 2001. Sozialarbeitswissenschaft heute: Wissen, Bezugswissenschaften und Grundbegriffe. Stuttgart: Lucius & Lucius. ISBN 978-3-8282-0162-0

Bastian, Pascal und Lochner, Barbara, Hrsg. 2018. Forschungsfelder der Sozialen Arbeit. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. ISBN 978-3-8340-1866-3 [Rezension bei socialnet]

BayMBI, 2025. Änderung der Bekanntmachung über die Verleihung des Promotionsrechts für forschungsstarke Bereiche an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen [online]. München: Bayerische Staatskanzlei [Zugriff am: 18.10.2025]. Verfügbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/​2025-398/

Birgmeier, Bernd, 2003. Soziale Arbeit: „Handlungswissenschaft“, „Praxiswissenschaft“ oder „praktische Wissenschaft“? Überlegungen zu einer handlungstheoretischen Fundierung sozialer Arbeit. Eichstätt: BPB. ISBN 978-3-927728-47-9 [Rezension bei socialnet]

Birgmeier, Bernd, 2012. Soziale Arbeit als Wissenschaft. Bd. 1., Entwicklungslinien 1990 bis 2000. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-531-17741-0

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Verfasst von
Prof. Dr. habil. Björn Kraus
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