socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

socialnet Lexikon


Suche nach Begriff, AutorIn, Schlagwort
socialnet Lexikon [Work in Progress]

Übergang Schule - Beruf

Dr. Ilka Benner

veröffentlicht am 31.07.2020

Unter dem Übergang Schule-Beruf versteht man den Wechsel von Jugendlichen von der Schule in eine berufliche oder akademische Ausbildung.

Überblick

  1. 1 Zusammenfassung
  2. 2 Individuelle Perspektive in Psychologie und Pädagogik
  3. 3 Die institiutionentheoretische Perspektive
  4. 4 Aktuelle Entwicklungen und sich ergebende Probleme
  5. 5 Jugendliche im Übergangssystem – Heterogenität der Benachteiligungen und Bedarfe
  6. 6 Kritik am Übergangssystem
  7. 7 Reorganisationsprozesse im Übergangssektor als Lösungsansätze
  8. 8 Quellenangaben

1 Zusammenfassung

Die Phase des Übergangs von der Schule in eine berufliche oder akademische Ausbildung stellt für Jugendliche in ihrer Biografie eine herausfordernde Statuspassage dar. Bronfenbrenner definiert diese Phase als einen ökologischen Übergang, da er sowohl eine Verschiebung der Rolle als auch der Umgebung des Individuums beinhaltet (Bronfenbrenner 1979, S. 6). Der Übergangsprozess beginnt mit der schulischen Berufsorientierung als seiner Vorbereitung und endet mit der Einmündung in ein stabiles Ausbildungsverhältnis oder Studium (Landtag Brandenburg 2015, S. 6). Dabei muss der bekannte Status des Schülers/der Schülerin aufgegeben und ein neuer eingenommen werden. Dies bedeutet ein kritisches Lebensereignis, da das Neue, welches auf die Verabschiedung des Bekannten unmittelbar folgt, noch nicht einschätzbar ist (Seydel 2006, S. 7; Steinmann und Maier 2018, S. 224). Darüber hinaus stellen Änderungen von Status, Rolle und ökonomischer Situation eines Jugendlichen mit finanziellem Autonomiezuwachs einen wesentlichen Aspekt des Statuswechsels vom Jugendlichen zum Erwachsenen dar (Rath 2011, S. 10; Benner und John 2012, S. 1; Eschenbeck und Knauf 2018, S. 28).

Übergänge stellen Ankerpunkte der persönlichen Weiterentwicklung dar und lassen die Prozesshaftigkeit des Lebenslaufes sowie die Bedeutung personeller und sozialer Ressourcen zu ihrer Bewältigung deutlich werden. Am Übergang Schule-Beruf jedoch spielen auch institutionelle und strukturelle Probleme eine große Rolle, die in Maßnahmen des Übergangssystems bearbeitet werden. Insbesondere an dieser Statuspassage werden soziale Ungleichheiten des Bildungssystems kumulierend sichtbar. Dabei kommt der Heterogenität sowohl der institutionellen Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen sowie der Benachteiligungskonstellationen der teilnehmenden Jugendlichen eine große Bedeutung zu. Diese pädagogisch fokussierter als bisher zu bearbeiten und flankierende vereinheitlichende rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, bleiben bildungspolitische Herausforderungen am Übergang Schule-Beruf.

2 Individuelle Perspektive in Psychologie und Pädagogik

Ein Übergang lässt die Prozesshaftigkeit eines Lebenslaufes erfahrbar werden. Vergangene Übergänge sind Ankerpunkte von (Weiter-)Entwicklung und Wandlung (Rath 2011, S. 12; Eschenbeck und Knauf 2018, S. 41), dargestellt in einer Theorielinie der Entwicklungspsychologie als Aufgaben menschlichen Lebens. Jeweils die nächste Entwicklungsaufgabe ist durch besondere kognitive oder soziale Leistungen unter Zuhilfenahme der eigenen Ressourcen und Schutzmaßnahmen zu erreichen, dies ist häufig, aber nicht zwangsläufig an das Älterwerden der Person gekoppelt, sondern ebenso an gesellschaftliche und individuelle Erwartungen sowie Wertvorstellungen (Eschenbeck und Knauf 2018, S. 24–36). Die Bewältigung der nächsten Entwicklungsaufgabe impliziert einerseits eine persönliche Anstrengung, andererseits die Möglichkeit des Scheiterns. Die Diskontinuität der menschlichen Biografie wird im Modell der Entwicklungsaufgaben in den Fokus gerückt und gleichzeitig ein idealtypischer Verlauf skizziert. Auf diese Weise geschieht eine Normsetzung, die Scheiterns-Vorlagen für die nicht der Norm entsprechend entwickelten oder sich verhaltenden Menschen implizieren (Rath 2011, S. 11 ff.). Diese Norm hat sich zumindest zeitlich in den letzten zwei Jahrzehnten verschoben, die Jugendphase wurde in modernen Gesellschaften verlängert und kann nicht mehr klar vom Status des Erwachsenseins getrennt werden (Hurrelmann und Quenzel 2015, S. 261)

Die individuelle Entwicklungsaufgabe am Übergang Schule-Beruf wird durch eine gelingende Berufswahl und deren Umsetzung durch eine Einmündung in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium erfüllt. Zum Prozess der Berufswahl existieren unterschiedliche Berufswahltheorien, die Vorbereitung der Berufswahl durch Vermittlung einer Berufswahlkompetenz geschieht durch (schulische) Berufsorientierung. Diese ist in den 16 Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet. So hat beispielsweise Hessen das Unterrichtsfach Arbeitslehre als Leitfach für Berufsorientierung an den Schulen der Sekundarstufe I etabliert (KMK 2017, S. 16), das die Aufgabe übernimmt, die Schüler und Schülerinnen auf den Übergang Schule-Beruf vorzubereiten, indem es Kontakte zwischen den Lernorten Schule und Betrieb herstellt und auf eine fundierte Berufswahlentscheidung vorbereitet. Dabei sollen sowohl eigene Kompetenzen festgestellt und auf berufliche Anforderungen überprüft werden sowie die eigene Berufswegeplanung unterstützt werden. (HKM o.J., S. 11 ff.). In einer Übersicht der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2017 zur Umsetzung schulischer Berufsorientierung in den Ländern wird sowohl die ordnungsrechtliche als auch die fachliche Heterogenität der curricularen Einbettung deutlich (dazu: Kultusministerkonferenz 2017)

3 Die institiutionentheoretische Perspektive

Gelingt der Übergang von der Schule in den Beruf nicht aus eigener Kraft, münden viele Jugendliche in die Maßnahmen des so genannten Übergangssystems ein. Aus der Literatur lassen sich vier Charakteristika dieser Maßnahmen darstellen:

  1. Platzierung an der Schwelle zwischen allgemeinbildendem Schulsystem und dem Eintritt in eine qualifizierende Berufsausbildung
  2. Ansiedlung unterhalb einer qualifizierenden Berufsausbildung
  3. Das konzeptionelle Bestreben, Jugendliche in eine qualifizierte Berufsausbildung zu bringen
  4. Förderung individueller Kompetenzen und/oder Verbesserung allgemeinbildender Schulabschlüsse (Benner 2017, S. 219)

Das Übergangssystem ist zu einem bedeutsamen Bildungsraum geworden, der in den Jahren 2002 bis 2004 ähnlich viele Neuzugänge verzeichnete wie das duale System. Er spannt sich zwischen dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule und dem Einmünden in eine berufliche Ausbildung oder ein akademisches Studium auf und ist durch eine institutionelle Zersplitterung gekennzeichnet. Dies führt zum einen zu Maßnahmen, die in der Verantwortung unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure liegen, so z.B. berufliche Schulen, Agentur für Arbeit, Maßnahmenträger und Betriebe. Daraus folgt zum anderen eine Heterogenität in der Zielsetzung der Maßnahmen, da die jeweiligen Eigenlogiken und Interessen das institutionelle Handeln prägen. Erschwerend kommt hinzu, dass es für den Übergangssektor keine einheitlichen rechtlichen Rahmenbedingungen gibt (Richter und Baethge 2017, S. 293 ff.).

4 Aktuelle Entwicklungen und sich ergebende Probleme

Am Ende des Übergangsprozesses haben sich in den letzten Jahren strukturelle Veränderungen ergeben, die sowohl die Ausbildungsnachfrage als auch die Angebotsseite von Ausbildungsgelegenheiten betreffen. So kommt es demografisch bedingt zu einer anhaltenden Rückläufigkeit der Schulabsolvent*innenzahlen, der Trend zur Höherqualifizierung setzt sich fort und bewirkt eine Verschiebung hin zu Abschlüssen mit (Fach-)Hochschulreife und die hohe Zahl von ausbildungsinteressierten Schutz und Asyl suchenden Personen erfordert erhöhte Integrationsanstrengungen am Ausbildungsmarkt. Auf der anderen Seite stagniert das betriebliche Ausbildungsangebot, welches gleichzeitig nach höheren Qualifikationen aufseiten der Bewerber*innen verlangt und somit die Wirkung beträchtlicher sozialer und regionaler Disparitäten verstärkt (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, S. 127).

Durch den Erwerb einer beruflichen Ausbildung soll die ökonomische Eigenverantwortung und damit ein wesentlicher Schritt in die Welt der Erwachsenen gesichert werden (Rath 2011, S. 10). Vor dem Hintergrund des Konstruktes der Entwicklungsaufgaben kann ein nicht gelungener Übergang in eine berufliche Ausbildung daher sowohl aus gesellschaftlicher Perspektive als auch aus Sicht der Betroffenen als persönliches Scheitern etikettiert werden (Klaus 2014, S. 13). Jedoch sind hier strukturelle Aspekte zu berücksichtigen, denn am Übergang Schule-Beruf wirken soziale Ungleichheiten des Bildungssystems, die sich vor allem in erreichten Schulabschlüssen widerspiegeln, als Kristallisationspunkte: Für Jugendliche mit maximal Hauptschulabschluss stellt sich der Übergangsprozess problematisch dar. Betriebsbefragungen weisen immer wieder darauf hin, dass Betriebe eher Ausbildungsplätze unbesetzt lassen, als Hauptschüler*innen einzustellen (Protsch 2014, S. 16; Richter und Baethge 2017, S. 294 ff.).

Richter und Baethge (2017) verweisen diesbezüglich auf Passungsprobleme zwischen dem allgemeinbildenden und dem berufsbildenden Sektor. Deren institutionelle Logiken und Professionalisierungsanforderungen haben unterschiedliche Zielsetzungen hinsichtlich kognitiver Schemata, Leistungserfordernissen und den Prozessen des Lernens zufolge, gleichzeitig war die Verantwortung beider Bereiche für die Phase des Übergangs lange nicht klar und es wird erst damit begonnen, diese auszugestalten. So haben alle Bundesländer Berufsorientierung in ihren allgemeinbildenden Curricula verankert, gleichzeitig befinden sich einige der Maßnahmen des Übergangssektors an beruflichen Schulen. Insbesondere für ersteres erweist sich aber die weitverbreitete Unerfahrenheit der Lehrkräfte in Bezug auf berufliche Anforderungen als hinderlich für eine erfolgreiche Berufsorientierung, ebenso wie eine mangelnde Praktikumsreife der Jugendlichen aufgrund ihres jungen Alters (Richter und Baethge 2017, S. 300 f.).

5 Jugendliche im Übergangssystem – Heterogenität der Benachteiligungen und Bedarfe

Die Zusammensetzung der Gruppe von Jugendlichen in Maßnahmen des Übergangssystems lässt sich anhand der Kriterien schulische Vorbildung, Geschlecht und Staatsangehörigkeit quantifizieren, wobei eine intersektionale Betrachtung der Benachteiligungskriterien geboten ist, da diese sich in der Übergangssituation überlagern (z.B. Benner 2017, S. 242; Beicht und Walden 2019, S. 10; Richter und Baethge 2017, S. 297).

Das Kriterium schulische Vorbildung ist dabei das wirkmächtigste (Beicht und Walden 2019, S. 10). So mündeten im Jahr 2015 80 % der Schulabgänger*innen ohne Hauptschulabschluss direkt in den Übergangssektor ein, bei Jugendlichen, die einen Hauptschulabschluss erreicht haben, waren es ca. 42 % (Richter und Baethge 2017, S. 298). Die Gruppe der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss beträgt im Jahr 2016 6 % der gleichaltrigen Wohnbevölkerung (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, S. 120) und ist wiederum durch eine hohe Heterogenität gekennzeichnet, da zu ihr auch die Jugendlichen mit Abschlüssen der unterschiedlichen Förderschulen bzw. mit sonderpädagogischem Förderbedarf gehören. Diese sind laut Baethge, Buss und Richter (2017) für Schleswig-Holstein 5 % des Jahrgangs 2014, während die Absolvent*innen der Regelschulen lediglich 3 % ausmachten (Baethge, Buss und Richter 2017, S. 29). Für 2016 weist der Bildungsbericht nach, dass 71 % aller Förderschüler*innen diese Schulform ohne Hauptschulabschluss verlassen (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, S. 122).

Junge Männer sind wesentlich häufiger als junge Frauen in den Maßnahmen des Übergangssektors vertreten, wobei hier die weniger guten Schulabschlüsse der Jungen im allgemeinbildenden Schulsystem zum Tragen kommen, sie münden aber im Gegenzug häufiger als junge Frauen in das duale System der Berufsausbildung ein (Benner 2017, S. 17; BMBF 2019, S. 24 f.).

Das Kriterium Migrationshintergrund wirkt sich ebenfalls auf den Übergangsprozess aus. Jugendliche mit Migrationshintergrund münden häufiger in Maßnahmen des Übergangssystems ein als Jugendliche ohne Migrationshintergrund, wobei die Zugehörigkeit zur ersten oder zweiten Generation im Migrationsgeschehen eine Rolle spielt. Selbst zugewanderte Jugendliche verfügen über schlechtere Chancen auf einen direkten Übergang in eine berufliche Ausbildung als hier geborene Jugendliche (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, S. 140).

Neben diesen quantifizierbaren Kriterien tragen persönliche, soziale und biografische Merkmale zu einer je individuellen Benachteiligungskonstellation bei, wodurch die statistische Beschreibung verhindert wird. Die Entwicklungen, welche durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und durch die vermehrte Einwanderung geflüchteter Menschen nach Deutschland angestoßen wurden, vergrößern die strukturelle Heterogenität der im Übergangssystem zu bearbeitenden Benachteiligungskonstellationen. Diese pädagogisch und didaktisch bei der Neugestaltung der Übergangsprozesse zu berücksichtigen, wird eine der Herausforderungen bei der Neugestaltung des Übergangssektors sein (Richter und Baethge 2017, S. 299 f.)

6 Kritik am Übergangssystem

Die Kritik am Übergangssystem fokussiert einerseits die Biografien der Jugendlichen und die Auswirkungen von Maßnahmenteilnahe, andererseits strukturelle Aspekte (s. folgende Tabelle):

Tabelle 1: Kritik am Übergangssystem
(Benner 2017, S. 226; Richter und Baethge 2017, S. 302 ff.; eigene Darstellung)
Jugendliche Struktur des Übergangssegments Didaktisch-curriculare Aspekte
Intransparenz der Fülle an Maßnahmen/​Unklarheit der jeweiligen Zielsetzung fehlende einheitliche Koordination der Maßnahmen Lehren im Übergangssystem als Lehre zweiter Güte
verlängerte Lernbiografie ohne verwertbaren berufsbildenden Abschluss fehlende Systematik, Organisationsprobleme im Zusammenhang mit betrieblichen Praktika nicht auf unterschiedliche Lerntempi und -kompetenzen zugeschnittenes Angebot möglich
Warteschleifen mit Stigmatisierung der Jugendlichen institutionelle Heterogenität mangelhafte Kooperation zwischen allgemeinbildender und berufsbildender Schule

7 Reorganisationsprozesse im Übergangssektor als Lösungsansätze

Die Lösung der dargestellten Übergangsproblematiken ist ein wichtiger Beitrag zur Ausweitung des Fachkräftepotenzials in Deutschland und bewirkt in einigen Bundesländern eine bildungspolitische Reorganisation des Übergangssektors (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, S. 127). Darüber hinaus wird die Forderung nach der Schaffung eines systematischen Curriculums zur Bearbeitung des Übergangs Schule-Beruf gestellt, welches innerhalb eines eigens geschaffenen institutionellen Rahmens mit Sach- und Personalressourcen abgesichert ist (Richter und Baethge 2017, S. 305). Und nicht zuletzt bedarf es einer auf die jeweiligen Bedarfe der Jugendlichen abgestimmten Didaktik und der Fortbildung des pädagogischen Personals im Übergangsbereich sowie in den allgemeinbildenden Schulen hinsichtlich der pädagogischen Bearbeitung der Anforderungen des Ausbildungsmarktes, um eine bestmögliche Förderung der Jugendlichen und ihre erfolgreiche Bewältigung des Übergangs Schule-Beruf zu erreichen.

8 Quellenangaben

Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2018. Bildung in Deutschland 2018: Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Wirkungen und Erträgen von Bildung. Bielefeld: wbv. ISBN 978-3-7639-5964-8

Baethge, Martin, Klaus-Peter Buss und Maria Richter, 2017. Gutachten zum Übergang Schule-Beruf in Schleswig-Holstein – unter besonderer Berücksichtigung der Inklusion von Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen [online]. Expertise im Auftrag des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein. Göttingen: SOFI [Zugriff am: 24.07.2020]. Verfügbar unter: http://www.sofi-goettingen.de/fileadmin/​Publikationen/​Gutachten_SH-02-3-2017_Homepage.pdf

Beicht, Ursula und Günther Walden, 2019. Der Einfluss von Migrationshintergrund, sozialer Herkunft und Geschlecht auf den Übergang nicht studienberechtigter Schulabgänger/-innen in berufliche Ausbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere, Heft 198. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB. ISBN 978-3-8474-2311-9

Benner, Ilka, 2017. Bildungsbenachteiligung am Übergang Schule-Beruf [online] [Dissertation]. Theoretische Konzepte und Fallstudien aus Teilnehmendenperspektiven unter besonderer Berücksichtigung von „Geschlecht“ und „sozialer Herkunft“. Gießen: Justus-Liebig-Universität Gießen [Zugriff am: 22.03.2020]. Verfügbar unter: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/12606/pdf/BennerIlka_2017_01_24.pdf

Benner, Ilka und Alexandra John, 2012. Zufrieden mit der Ausbildung? Wie Jugendliche ihre Ausbildung sehen und welche Konsequenzen sie daraus ziehen. In: Günter Cramer, Hermann Schmidt und Wolfgang Wittwer, Hrsg. Ausbilder-Handbuch. Aktualisierung 135. Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst, S. 1–21. ISBN 978-3-87156-165-8

Bronfenbrenner, Urie, 1979. The Ecology of Human Development: Experiments by Nature and Design. Cambridge: Harvard University Press. ISBN 978-0-674-22457-5

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 2019. Berufsbildungsbericht 2019 [online]. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Forschung [Zugriff am: 22.03.2020]. Verfügbar unter: https://www.bmbf.de/upload_filestore/pub/Berufsbildungsbericht_2019.pdf

Eschenbeck, Heike und Rhea-Katharina Knauf, 2018. Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung. In: Arnold Lohaus, Hrsg. Entwicklungspsychologie des Jugendalters. Berlin: Springer Verlag, S. 23–50. ISBN 978-3-662-55791-4 [Rezension bei socialnet]

Hessisches Kultusministerium (HKM) [ohne Jahr]. Bildungsstandards und Inhaltsfelder – Das neue Kerncurriculum für Hessen [online]. Sekundarstufe I – Hauptschule. Arbeitslehre. Wiesbaden: Hessisches Kultusministerium [Zugriff am: 22.03.2020]. Verfügbar unter: https://kultusministerium.hessen.de/sites/​default/​files/​media/​kerncurriculum_arbeitslehre_hauptschule.pdf

Hurrelmann, Klaus und Gudrun Quenzel, 2015. Lost in transition: status insecurity and inconsistency as hallmarks of modern adolescence. In: International Journal of Adolescence and Youth [online]. 20(3), S. 261–270 [Zugriff am: 23.03.2020]. Verfügbar unter: https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/02673843.2013.785440?needAccess=true

Klaus, Sebastian, 2014. Das Scheitern des beruflichen Bildungsprozesses aus der Perspektive der Betroffenen. Ergebnisse einer biographieanalytischen Studie über die vorzeitige Vertrags-lösung. In: bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online [online]. 26, S. 1–22 [Zugriff am: 20.06.2014]. ISSN 1618-8543. Verfügbar unter: http://www.bwpat.de/ausgabe26/​klaus_bwpat26.pdf

Kultusministerkonferenz (KMK), 2017. Dokumentation zur Beruflichen Orientierung an allgemein bildenden Schulen [online]. (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.12.2017). Berlin: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland [Zugriff am: 22.03.2020]. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/​Dateien/​veroeffentlichungen_beschluesse/2017/2017_12_07-Empfehlung-Berufliche-Orientierung-an-Schulen.pdf

Landtag Brandenburg, 2015. Übergang Schule-Beruf [online]. Konzept für eine systematische Qualifizierung der Berufs- und Studienorientierung. Potsdam: Landtag Brandenburg, 05.10.2015 [Zugriff am: 12.03.2020]. Verfügbar unter: https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_2700/2711.pdf

Protsch, Paula, 2014. Segmentierte Ausbildungsmärkte [online]. Berufliche Chancen von Hauptschülerinnen und Hauptschülern im Wandel. Opladen: Budrich UniPress [Zugriff am: 15.03.2020]. PDF e-Book. ISBN 978-3-86388-050-7. Verfügbar unter: https://doi.org/10.3224/86388050

Rath, Matthias, 2011. Übergänge sind immer. Anthropologische Überlegungen zu einem pädagogischen Thema. In: Friedrich Jahresheft: Übergänge. 29, S. 10–13. ISSN 0176-2966

Richter, Maria und Martin Baethge, 2017. Die Schaffung eines neuen Bildungsraums: Der Übergangssektor. In: Die Deutsche Schule. 109(4). S. 291–307. ISSN 0012-0731

Seydel, Otto, 2011. Vom Weggehen und Ankommen. Wieso ein Übergang keine Rennstrecke ist. In: Friedrich Jahresheft: Übergänge. 29, S. 7–9. ISSN 0176-2966

Steinmann, Barbara und Günter W. Maier, 2018. Berufswahl. In: Arnold Lohaus, Hrsg. Entwicklungspsychologie des Jugendalters. Berlin: Springer Verlag, S. 223–250. ISBN 978-3-662-55791-4 [Rezension bei socialnet]

Autorin
Dr. Ilka Benner
Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Institut für Erziehungswissenschaft
Arbeitsgruppe Didaktik der Arbeitslehre
Mailformular

Es gibt 1 Lexikonartikel von Ilka Benner.


Zitiervorschlag
Benner, Ilka, 2020. Übergang Schule - Beruf [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet, 31.07.2020 [Zugriff am: 28.09.2020]. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Uebergang-Schule-Beruf

Urheberrecht
Dieser Lexikonartikel ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion des Lexikons für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.

Legende

Link zu Lexikonartikel
Link zu Lexikonartikel in Arbeit
Sprung zu Quellenangaben und Literaturhinweisen

Weitere Artikel

Recherche

zum Begriff Übergang Schule - Beruf

Newsletter

Über 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft.

Gehören Sie auch schon dazu?

Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren!