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socialnet Lexikon [Work in Progress]

Regeln für das Verfassen von Lexikonartikeln

Inhalt
  1. Allgemeine Anforderungen
  2. Aufbau und Umfang des Artikels
  3. Allgemeine Formatierungsangaben
  4. Quellen- und Literaturangaben
  5. Ablieferung

Stand: 06.10.2017

Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für AutorInnen des Lexikons.

Allgemeine Anforderungen

Typische Inhalte eines Artikels sind

  • allgemeine Erklärung
  • Bedeutung in verschiedenen Disziplinen und Theorien
  • Anwendung in bestimmten Kontexten, z.B. nach Lebensphasen, Arbeitsfeldern, Ländern, historisch
  • Kritik an dem Begriff: Konzept, Kontext der Verwendung, implizite Werthaltungen, sozialpolitische Implikationen

Stellen Sie Ihren Begriff in den Mittelpunkt des Beitrags und bedenken Sie, dass die vertiefende Darstellung der von Ihnen dabei verwendeten Begriffe in anderen Artikeln zu erfolgen hat. Z.B. kann in einem Beitrag zu "Methoden der Sozialen Arbeit" nicht der Begriff "soziale Gruppenarbeit" selbst dargestellt werden - dies bleibt einem eigenständigen Beitrag vorbehalten.

Es geht jeweils um einen möglichst prägnanten Überblick über das derzeit vorhandene Fachwissen zum jeweiligen Begriff.

Kontroverse Positionen müssen neutral im Überblick vorgestellt werden, ohne Bevorzugung eigener Positionen.

Die Artikel sollten möglichst verständlich verfasst werden. Dafür ist ein zurückhaltender Einsatz von Fachbegriffen notwendig.

Aufbau und Umfang des Artikels

Unabhängig von der Länge eines Artikels sollte der erste Satz (= eigener Absatz) eine Definition enthalten. Artikel können auch nur aus diesem einen Definitionssatz bestehen, z.B. bei thematisch randständigen Begriffen oder der vertiefenden Behandlung unter einem ähnlichen oder synonymen Begriff.

Ab einem Artikelumfang von mehr als 2 DIN A4 Seiten sollte der zweite Absatz eine Zusammenfassung mit bis zu 500 Zeichen bieten.

Die Obergrenze sollte bei ca. 20 DIN A4 Seiten liegen. Längere Abhandlungen können gerne unter den socialnet Materialien veröffentlicht werden.

Am Schluss des Beitrags werden Quellenangaben, Literaturhinweise und weiterführende Links aufgeführt.

Die LeserInnen sollen sich schnell orientieren können und - vergleichbar mit einem Zeitungsartikel - entscheiden, wie tief sie in ein Thema eindringen. Die Angaben am Schluss bieten die Möglichkeit der zielgerichteten Vertiefung des Themas über den Beitrag hinaus.

Allgemeine Formatierungsangaben

  • Ihr Beitrag sollte gut strukturiert sein, damit er am Bildschirm leicht lesbar ist. Längere Fließtexte sind unbedingt zu vermeiden. Stattdessen empfehlen wir kurze Absätze, Aufzählungen, Zwischenüberschriften sowie sparsame Hervorhebungen durch Fettdruck.
  • Wir kümmern uns um die Formatierung des Textes. Damit wir möglichst wenig Arbeit dabei haben, einige Bitten an Sie:
    • Bitte geben Sie keine feste Silbentrennungen ein.
    • Schalten sie die automatische Silbentrennung aus.
    • Bitte fügen Sie keine Leerzeilen oder festen Zeilenumbrüche ein.
    • Bitte nehmen Sie keine manuellen Formatierungen außer den nachfolgend beschriebenen vor, z.B. keinen Fettdruck von Überschriften. Verwenden Sie statt dessen die Zuweisung von Absatzvorlagen z.B. Absatz oder Überschrift2 zur Gliederung bei längeren Texten.
  • Gestaltungselemente
    • Überschriften sollten bei Texten von mehr als zwei DIN A4 Seiten Länge verwendet werden, um den Text zu gliedern. Sie sind über Absatzformate als Überschrift 2. Ordnung auszuzeichnen. Bei längeren Hauptartikeln können auch Überschriften 3. Ordnung verwendet werden. Überschriften dürfen nicht weiter formatiert werden, z.B. keine manuell eingestellte Schriftgröße oder fett.
    • Ein Inhaltsverzeichnis erstellen wir bei längeren Texten automatisch aus den Überschriften.
    • Hervorhebungen im Text sollten sparsam verwendet werden, um einen schnelleren Überblick über die Inhalte zu ermöglichen. Sie erfolgen durch Fettdruck oder in seltenen Fällen zur Betonung eines Begriffs durch kursiv. Links werden von uns automatisch rot hervorgehoben. Als Link ausgeführte Begriffe sollen daher in der Regel weder durch Fettdruck noch durch Anführungszeichen hervorgehoben werden.
    • Absätze stellen die wichtigste Gliederung des Beitrags dar. Ein Absatz sollte im DIN A4 Format in der Regel nicht länger als sieben Zeilen sein.
    • Auflistungen mit Punkten oder Aufzählungen mit Nummerierung sollten intensiv genutzt werden, da sie ein klare Gliederung und die kompakte Wissensvermittlung hervorragend unterstützen. Aufzählungen werden verwendet, wenn es auf die Reihenfolge oder Anzahl der Punkte ankommt.
    • Tabellen können ebenfalls komplexe Inhalte kompakt vermitteln. Dabei ist zu beachten, dass insbesondere breite Tabellen auf vielen Ausgabegeräten nicht optimal dargestellt werden können. Hier ist gegenüber Printmedien eher Zurückhaltung geboten. Tabellen werden in Word/Open Office über das Tabellenmenü erstellt. Es sollen keine Exceltabellen eingebunden werden und keine Ausrichtung der Inhalte durch Leerzeichen vorgenommen werden. Bei umfangreicheren Tabellen soll eine Überschrift verwendet werden.
    • Längere Zitate können durch Einrückung gekennzeichnet werden. Sie kommen nur bei längeren Hauptartikeln beispielsweise über Personen in Frage.
    • Auf Fußnoten wird verzichtet. Quellenhinweise erfolgen direkt im Text.
    • Ein Bild (Grafik, Foto) sagt zwar mehr als tausend Worte, ist aber mit Vorsicht zu verwenden. Stellen Sie sicher, dass sie über die Bildrechte verfügen oder die Abbildung gemeinfrei zur Verfügung steht. Achten Sie auf eine ausreichende Auflösung und Kontraststärke, damit insbesondere Schrift gut lesbar ist. Inhalte von Bilder werden nicht von Suchmaschinen erschlossen. Daher müssen alle wesentlichen Begriffe immer auch im Text selber vorkommen. Bitte reichen Sie Bilder als gesonderte Dateien (JPG, GIF, PNG) mit aussagekräftigen Dateinamen ein und nennen Sie den Dateinamen dort im Text, wo das Bild eingefügt werden soll. Geben Sie dort neben dem Dateinamen auch eine Bildunterschrift und Informationen zu den Rechten an.
      Beispiel [Montessori.jpg "Maria Montessori im Alter von zehn Jahren, 1880" Rechte: gemeinfrei siehe https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maria_Montessori_%28um_1880%29.jpg]
    •  Videos und andere multimediale Inhalte können als vertiefende Informationen verlinkt werden. Sie werden derzeit nicht als Inhalte bei socialnet selber verwaltet.
  • Rechtschreibung. Die Artikel sollen nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung abgefasst werden.
  • Personenbezogene Schreibweise - Gender: Bevorzugen Sie neutrale Formulierungen, z.B. Studierende. Bei den Begriffen verwenden wir beide Bezeichnungen, z.B. "Erzieherin, Erzieher". Im Text bevorzugen wir folgende Schreibweisen in der Reihenfolge ihrer Eignung für das Lexikon, überlassen aber die Wahl derzeit den AutorInnen
    • ErzieherInnen (kurz, gut lesbar, für die Suche nach Begriffen gut geeignet: es werden sowohl Erzieher als auch Erzieherin gefunden)
    • Erzieherinnen und Erzieher (oder umgekehrt, länger und umständlicher, schließt trotzdem andere Genderzuordnungen nicht ein)
    • Erzieher*in oder Erzieher_in (führt dazu, dass Erzieherin ggf. von Suchmaschinen nicht gefunden wird.
  • Quellenangaben sind insbesondere bei neuen Erkenntnissen, kontroversen Positionen oder personenbezogenen Aussagen erwünscht.
  • Bitte benennen Sie uns - in der Regel nicht mehr als zehn - Schlagwörter, die den Begriff thematisch beschreiben, z.B. Synonyme, Oberbegriffe, Teilbegriffe. Die Schlagwörter bieten eine wichtige Möglichkeit, den Begriff NutzerInnen des Lexikons bei der Suche anzubieten und Artikel automatisch zu verlinken. Beispiel Schlagwörter zu Pneumonie: Lungenentzündung, Krankheit, Atemwege, Lunge, primäre Pneumonie, primäre Lungenentzündung, sekundäre Pneumonie, sekundäre Lungenentzündung, Infektion.
  • Die Verlinkung zu anderen Lexikonbegriffen, die in Ihrem Beitrag vorkommen, erfolgt automatisch (diese Funktion wird erst demnächst eingeführt). Es macht also Sinn, dass Sie beim Formulieren darauf achten, wesentliche verwandte Fachbegriffe gezielt zu verwenden. Wir stellen eine Vorschau des Beitrags zur Verfügung, in der diese Verlinkung sichtbar wird.
  • Beiträge können gerne mit jeweils bis zu fünf sorgfältig ausgewählten und kurz kommentierten Literaturhinweise sowie Links zu weiterführenden Informationen im Internet ergänzt werden. Sofern die von Ihnen empfohlene Literatur bereits rezensiert wurde, verlinken Sie bitte mit der Rezension bei socialnet. Gerne können Sie auch die Rezension aktueller Fachbücher anregen. Bei den weiterführenden Links können Sie z.B. auch (Lern-)Videos, Online-Kurse, Software und Datenbanken berücksichtigen. Dabei sollten kostenfrei zugängliche Inhalte bevorzugt werden.
  • Bei bestimmten Kategorien von Begriffen (Beruf, Chemischer Stoff, Gesetze  und Verordnungen, Institution, Krankheit, Land, Person) sind einheitliche Gliederungen der Beiträge vorgesehen, über die wir Sie im Einzelfall informieren werden.

Quellen- und Literaturangaben

Quellenangaben sollten so präzise wie möglich sein (Seitenzahl, bei URL Datum des Zugriffs). Sofern Sie sich auf Quellen im Internet beziehen, speichern Sie bitte die Seite als PDF, um Sie auf Nachfrage Dritten, z.B. im Rahmen eines Reviews, zugänglich machen zu können. Allgemein verbreitetes und akzeptiertes Fachwissen sollte nicht durch Quellenangaben belegt werden.

Quellenverweise erfolgen im Text in der Form (1. AutorIn Jahr, S. Seitenzahl). Sofern der Verweis nicht eindeutig ist, werden der Anfangsbuchstabe oder wenn erforderlich der vollständige Vorname hinter dem Nachnamen ergänzt bzw. das Jahr um einen fortlaufenden Kleinbuchstaben erweitert. Sofern die Quelle als Ganzes referenziert wird, entfällt die Seitenangabe.

Beispiele: (Koch & von Holt 2012, S. 12), (Koch Christian et al. 2013a, S. 2–3), (Koch C. 2013).

Die Quellenverweise stehen in der Regel vor dem Schlusspunkt des zu belegenden Satzes oder Absatzes. Die Quellen werden in einem Kapitel 'Quellenangaben' alphabetisch nach AutorInnen und Erscheinungsjahr aufgelistet.

Literaturangaben als Quellennachweise oder weiterführende Literaturhinweise werden nach ISO 690 wie folgt angegeben:

  • Monographie:
    Nachname1, Vorname1, Vorname2 Nachname2 und Vorname3 Nachname3, Jahr. Titel: Untertitel. Auflage. Ort: Verlag. ISBN 123-4-5678-9012-3
  • Aufsatz in Sammelband:
    Nachname1, Vorname1 und andere, Jahr. Titel: Untertitel. In: Vorname1 Nachname1 und Vorname2 Nachname2, Hrsg. Titel: Untertitel. Auflage. Ort: Verlag, S. x-y. ISBN 123-4-5678-9012-3
  • Herausgeber eines Buches:
    Nachname1, Vorname1,  Vorname2 Nachname2 und Vorname3 Nachname3, Hrsg., Jahr. Titel: Untertitel. Auflage. Ort: Verlag. ISBN
  • Zeitschriftenaufsatz:
    Nachname, Vorname, Jahr. Titel: Untertitel. In: Zeitschriftentitel. Jahrgang(Heftnummer), S. y-z. ISSN
  • E-Book:
    Nachname1, Vorname1, Jahr. Titel [online].Untertitel. Auflage. Ort: Verlag [Zugriff am:TT.MM.JJJJ]. PDF e-Book. ISBN. Verfügbar unter: URL (oder bevorzugt DOI)
  • Internet:
    Nachname, Vorname, Jahr (Stand der Seite). Titel [online]. Untertitel. Ort: Herausgeber (laut Impressum), TT.MM.JJJJ (Stand der Seite) [Zugriff am: TT.MM.JJJJ]. Verfügbar unter: URL (oder bevorzugt DOI)

Ablieferung

Die Abgabe von Beiträgen erfolgt ausschließlich in elektronischer Form per E-Mail. Künftig möchten wir auch die Online-Erstellung anbieten. Folgende Dateiformate sind möglich: Word (doc, docx), RTF, Open Office/Libre Office (ODT), txt-Datei (nur bei kurzen Begriffsklärungen in einem Absatz).

Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für AutorInnen des Lexikons.

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