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Stadtentwicklung und interkulturelle Öffnung

Sozialpädagogische Perspektiven zur sozialraumbezogenen Netzwerkarbeit

Jonas Hufeisen

Veröffentlicht am 19.03.2015.

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Diplomarbeit, vorgelegt im Sommersemester 2008 an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, Fachbereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik
Erstgutachter: Prof. Dr. phil. Gert Straßer
Zweitgutachterin: Dr. theol. Susanne Natrup
Note: 1,0.

Zusammenfassung

In der Arbeit wird die Bedeutung sozialraumbezogener Netzwerkarbeit als verbindendes Element zwischen Stadtentwicklung und interkultureller Öffnung herausgearbeitet. Die leitende Fragestellung lautet: Wie können im Rahmen sozialer Stadtentwicklung, interkultureller Öffnung und sozialraumbezogener Netzwerkarbeit soziale Ausgrenzungsmechanismen verringert, Ressourcen gebündelt und ein chancengleicher Zugang zu Organisationen im Stadtteil ermöglicht werden?

Das Erkenntnisinteresse zielt auf die Erarbeitung sozialpädagogischer Perspektiven zur Verknüpfung der bisher nebeneinander stehenden Konzepte der Stadtentwicklung, interkulturellen Öffnung, Netzwerkarbeit und Sozialraumorientierung. Die theoretische Erarbeitung des Themas wird durch einen Praxisbezug auf das Hamburger Quartier Osdorfer Born konkretisiert.

Zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass in der Regel die einzelnen vorgestellten Ansätze allein nicht ausreichen, um Ausgrenzungsmechanismen zu beseitigen. Möchte man die Strukturen eines Quartiers nachhaltig in Richtung Chancengleichheit verändern, müssen Maßnahmen der Stadtentwicklung und strategische Schritte zur Implementierung interkultureller Öffnung zusammenwirken. Damit dies gelingt, ist die Kombination von Top-down- und Bottom-up-Strategien erforderlich. Zum einen sollten die politischen Entscheidungsträger Strategien zur Umsetzung von interkultureller Öffnung und Stadtentwicklung auf kommunalpolitischer Ebene konzeptionell verankern und finanzielle Mittel – auch über den Umfang und Zeitrahmen der Stadtentwicklungsprogramme hinaus – zur Verfügung stellen. Zum anderen sind eine breite Beteiligung und der Wille zur Kooperation und Vernetzung seitens der lokalen Akteure unerlässlich, damit die Maßnahmen greifen und Ressourcen gebündelt werden können.

Anlagen

  1. Diplomarbeit (pdf)

Autor
Jonas Hufeisen
Diplom-Sozialpädagoge, Diakon
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Studienstandort Hephata, für den Studiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Partizipation und Teilhabe
Studierender des Masterstudiengangs maps – Sozialraumentwicklung und -organisation an den Hochschulen Fulda und RheinMain
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Zitiervorschlag
Jonas Hufeisen: Stadtentwicklung und interkulturelle Öffnung. Sozialpädagogische Perspektiven zur sozialraumbezogenen Netzwerkarbeit. Veröffentlicht am 19.03.2015 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/219.php, Datum des Zugriffs 13.12.2019.


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