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„Intensivpädagogik“ - das Gegenteil von Inklusion?

Versuch einer Standortbestimmung

Menno Baumann

veröffentlicht am 09.04.2015

Zusammenfassung

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem zunehmenden Auseinanderklaffen des Anspruchs auf Inklusion auch für Kinder und Jugendliche mit störenden Verhaltensweisen und Problemen im Bereich des sozial-emotionalen Erlebens und Verhaltens und der explosionsartigen Zunahme „intensivpädagogischer“ Angebote für dieses Klientel, die häufig doch mit Spezialangeboten jenseits der „pädagogischen Normalität“ agieren müssen, um überhaupt noch Zugang zu ihrem Klientel zu finden. Es werden die zentralen Fragestellungen bearbeitet, ob Inklusion für dieses Klientel überhaupt ein zentrales Thema ist, wie in der Praxis der Begriff „Intensivpädagogik“ gefüllt wird, und welche Fragen an eine Intensivpädagogik zu stellen sind, damit sie dem Anspruch, eine besondere Pädagogik für besonders herausfordernde junge Menschen zu sein, und gleichzeitig nicht nur eine Episode in Hilfeverläufen zu werden, sondern Teil der Inklusionsbemühungen (was kommt nach der Intensivpädagogik?) für den Einzelfall. Die besondere Herausforderung, Kontinuität auch in schwierigsten Hilfeverläufen zu gewährleisten als zentrale Aufgabe sowohl der Inklusion als auch der „Intensivpädagogik“ in der Inklusion, bildet die zentrale These dieses Beitrages.

Anlagen

  1. „Intensivpädagogik“ - das Gegenteil von Inklusion? (pdf)


Autor
Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann
Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf
Professur für Intensivpädagogik, Soziale Arbeit - Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe
Website www.fliedner-fachhochschule.de/staff/menno-baumann/
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Zitiervorschlag
Menno Baumann: „Intensivpädagogik“ - das Gegenteil von Inklusion?. Versuch einer Standortbestimmung. Veröffentlicht am 09.04.2015 in socialnet Materialien unter https://www.socialnet.de/materialien/221.php, Datum des Zugriffs 19.01.2021.


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