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Transsexualität

Maurice Robert Reifegerste

Veröffentlicht am 29.09.2015.

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit zur Abschlussprüfung an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit
Erstbetreuerin: Prof. Dr. rer. soc. Angelika Groterath
Zweitbetreuerin: Prof. Dr. phil. Lisa Niederreiter
Note: 1,3.

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen, das den meisten Menschen unter dem Begriff der Transsexualität bzw. des Transsexualismus bekannt ist. Vor allem in den letzten Jahrzehnten ist seine Betrachtungsweise jedoch einem starken Wandel ausgesetzt gewesen und mit diesem haben sich auch die dafür verwendeten Begrifflichkeiten geändert. Im medizinischen Kontext wird mittlerweile auch von „Geschlechtsdysphorie“ gesprochen. Betroffene hingegen präferieren die Bezeichnung Transgender bzw. Transgenderperson. Die Tendenz geht jedoch teilweise dahin, „Gender“ bzw. „Genderperson“ gänzlich fallen zu lassen und einfach nur von Trans* zu sprechen. Das Sternchen steht hierbei als Platzhalter für all die möglichen Bezeichnungen, die Betroffene sich selbst oder die Umwelt ihnen zu geben vermögen.

Die Arbeit bietet einen Überblick über das weite Feld von Trans*(sexualität), reißt dabei alle wichtigen Aspekte kurz an und beleuchtet dessen unterschiedliche Dimensionen. Neben der Präsentation von allgemeinen Fakten geht sie gezielt ein auf medizinische, rechtliche und psychosoziale Aspekte sowie die Rolle der Sozialen Arbeit in Bezug auf die Thematik.

Die Arbeit im Detail

Kapitel 1 leitet ein in die Problematik und gibt einen kurzen Überblick.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit allgemeinen Fakten zum Thema Trans*. Es geht ein auf wichtige Definitionen und Selbstverortungen der Betroffenen, greift auf, was es bedeutet, Trans* zu sein, beschäftigt sich mit der Frage nach den Ursachen von Transsexualität/Geschlechtsdysphorie, geht ein auf epidemiologische Beobachtungen und gibt einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Phänomens.

Kapitel 3 behandelt die medizinischen Aspekte der Transsexualität/Geschlechtsdysphorie. Es beschäftigt sich mit der Diagnostik und beschreibt die Verortung in den gängigen Diagnoseschlüsseln. Im Anschluss werden der Transitionsprozess und die einzelnen dort möglichen Schritte genauer erläutert.

Kapitel 4 befasst sich mit den rechtlichen Aspekten, die sich auf das Thema Trans* beziehen. Der Fokus liegt hierbei auf der deutschen Gesetzgebung; aber auch der rechtliche Umgang mit Trans*personen in anderen Ländern wird aufgegriffen.

Kapitel 5 beschreibt die Situation von Trans*menschen im Kontakt mit der sie umgebenden Umwelt. Es geht ein auf deren Reaktionen und den Konsequenzen, die sich hieraus für Trans* ergeben. Auch die Alltagsprobleme, die sich im Laufe des Transitionsprozesses ergeben, werden erörtert. Zudem werden gesellschaftliche Norm- und Wertevorstellungen kritisch unter die Lupe genommen.

Kapitel 6 beschäftigt sich mit den Hilfen, die Betroffene in Anspruch nehmen können. Dabei werden professionelle Angebote als auch Möglichkeiten der Selbsthilfe genauer beleuchtet. Einige Trans*organisationen werden exemplarisch vorgestellt und die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext Trans* erläutert.

Zum Schluss folgt ein kurzes Fazit mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und einer kritischen Auseinandersetzung.

Anlagen

  1. Bachelorarbeit (pdf)

Autor
Maurice Robert Reifegerste
Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge (B.A.)
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Zitiervorschlag
Maurice Robert Reifegerste: Transsexualität. Veröffentlicht am 29.09.2015 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/26409.php, Datum des Zugriffs 22.04.2019.


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