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Case Management - Zur intramuralen Inklusions­möglichkeit dieser Methode bei zu lebenslanger Haft verurteilten Straftätern

Lars Rodowski

Veröffentlicht am 05.11.2015.

Abschlussarbeit zum Projekt „Case Management“ im Berliner Strafvollzug und der Sozialen Dienste der Justiz von Berlin
Zertifizierungsarbeit zur Weiterbildung Case Management der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management e.V.

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem wissenschaftlich-theoretischen Hintergrund zum Case Management, der praktischen Anwendung in Form einer Deskription respektive mit Überlegungen für die Grundlage einer gelingenden Implementierung innerhalb des Strafvollzugs bei zu lebenslanger Haft verurteilten Straftätern. Während in der Theorie das verortet ist, was ein „gutes“ Case Management ausmacht, wird im Praxisteil der Arbeit deutlich, welche Hürden es noch zu nehmen gilt.

Es wurde bewusst darauf verzichtet, den Alltag der Praxiseinrichtung Justizvollzugsanstalt zu beschreiben. Vielmehr wurde auf die theoretische Verortung des Case  Managements und dessen praktischen Anwendung Wert gelegt.

Am Schluss soll deutlich werden, in welchen Bereichen Case Management noch Verbesserungsbedarf hat und welche großartige Chance es bieten könnte. Dabei kommt auch zur Sprache, dass eine sehr hohe Fachlichkeit notwendig ist und Zeit beziehungsweise Finanzressourcen dafür zur Verfügung stehen müssen. Case Management, aus Sicht der Sozialen Arbeit, ist nicht dafür da wirtschaftlicher zu arbeiten, aber es vermag vielleicht in einigen Bereichen effektivere Ergebnisse  erzielen.

Die vorliegende Arbeit bezieht sich explizit auf die Arbeit innerhalb eines Case Management – Projekts mit zu lebenslanger Haft verurteilter Männer in einer Berliner Justizvollzugsanstalt.

Eine differenzierte Darstellung aller möglichen Instrumente, die im Case Management zu Einsatz kamen, soll nicht näher expliziert werden. Dafür wird aber auf die Situationseinschätzung und die Evaluation besonders eingegangen, zumal diese beiden Instrumente Schwerpunkte darstellen, welche auf einander Bezug nehmen. Die Auszüge des „Abschlussbogen für Klienten“, welche in die Arbeit mit einflossen, ebenso wie der „Einschätzungsbogen“ sind Ergebnisse der vom FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) 2010-2014 durchgeführten Projekte „OASIS - Optimierung arbeitsmarktlicher und sozialer Integration im Strafvollzug“ und „Transit – Qualifizierung und Arbeit im vollzuglichen Übergangsmanagement“. Bei näherem Interesse, können diese Materialien auf der Transit Projekt-Website (http://transit-berlin.eu/wp-content/uploads/2014/12/transit_casemanagement_download.pdf) heruntergeladen werden.

Anlagen

  1. Abschlussarbeit (pdf)

Autor
Lars Rodowski
M.A., Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit/Clinical Social Worker (ZKS)
Case Manager (DGCC)
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Zitiervorschlag
Lars Rodowski: Case Management - Zur intramuralen Inklusions­möglichkeit dieser Methode bei zu lebenslanger Haft verurteilten Straftätern. Veröffentlicht am 05.11.2015 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/26581.php, Datum des Zugriffs 21.10.2020.


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