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Schnelltest Strategisches Controlling

Christian Koch

Veröffentlicht am 03.03.2003.

socialnet Materialien. Reihe 3: Schnelltests

Das strategische Controlling dient der langfristigen Existenzsicherung durch Beantwortung der Frage, mit welchen Leistungen und für welche Zielgruppe die Organisation in den nächsten Jahren tätig sein will. Bei Wirtschaftsbetrieben steht die Entwicklung von Angeboten mit ausreichender Gewinnspanne im Vordergrund. Für den ideellen Aspekt bei Nonprofit-Organisationen stellt sich die Frage nach ihrer „Existenzberechtigung„: In welcher organisierten Form soll auf welche Interessenlage, Betroffenheit oder Benachteiligung eine wirkungsvolle Antwort gefunden werden?

Ja Naja Nein
Personelle und organisatorische Verankerung: Die Organisationsleitung unterstützt alle Planungsaktivitäten, nimmt daran persönlich Teil und setzt die Strategien auch im eigenen Handeln um.      
Das strategische Controlling ist in Stellenbeschreibungen verankert und wird von den Mitarbeitern auch tatsächlich in dieser Weise praktiziert.      
Die maßgeblich für strategisches Controlling zuständige Person verfügt über solides strategisches Methodenwissen und Moderationskompetenz.      
Informationssammlung und –aufbereitung verteilt sich auf die Mitglieder einer interdisziplinären und abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppe, die auch organisationsexterne Mitglieder (Kunden, Berater) einbindet.      
Durch eine jährliche Strategietagung ausserhalb der üblichen Arbeitsumgebung werden die kontinuierlich gesammelten Informationen auf breiter Basis diskutiert und in konkrete Entscheidungen umgesetzt.      
Methodisches Vorgehen: Der Planungsprozess besteht aus den klar getrennten Phasen Zielbestimmung, Ist-Analyse, Alternativengenerierung, Entscheidung, Umsetzung und Kontrolle, die alle mit spezifischen Methoden unterstützt werden und zu schriftlichen Ergebnissen führen.      
Die schriftlich fixierten Ziele umfassen ideelle, fachliche und wirtschaftliche Aspekte, die konkret überprüfbar formuliert sind.      
In die Ist-Analyse fließen u.a. systematische Konkurrenzbeobachtung, Kundenbefragung (auch Mitglieder), Mitarbeiterfeedback (z.B. Vorschlagswesen) und eine standardisierte Stärken-Schwächen-Analyse ein.      
Die strategische Kontrolle achtet nicht nur auf die Umsetzung (periodischer Soll-Ist-Vergleich), sondern auch auf veränderte Prämissen der Entscheidung: Neue Ziele, Umweltsituationen und Alternativen.      
Praktische Relevanz: Die strategische Planung wird nach innen und außen kommuniziert. Sie konkretisiert sich in operativen Plänen, z.B. in Form einer Balanced Scorecard, sowie Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern.      


Wenn Sie mehrmals „Naja“ oder „Nein“ angegeben haben, sollten Sie auf eine Verbesserung bei dem strategischen Controlling hinwirken.

Ich habe mir Folgendes zum strategischen Controlling vorgenommen:






Eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema bietet das Seminar der BFS Service GmbH „Die Zukunft im Visier. Einführung in das strategische Controlling“.


Autor
Dipl.-Kfm. Christian Koch
Geschäftsführer der socialnet GmbH und selbständiger Unternehmensberater für Nonprofit-Organisationen
Homepage www.npoconsult.de
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Zitiervorschlag
Christian Koch: Schnelltest Strategisches Controlling. Veröffentlicht am 03.03.2003 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/27.php, Datum des Zugriffs 26.07.2017.


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