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Reflexion des Sozialarbeiters anhand der Machttheorien von Luhmann und Foucault

Otmar Iser

veröffentlicht am 15.08.2016

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit zur Abschlussprüfung an der Staatlichen Studienakademie Thüringen, Berufsakademie Gera, Studiengang Soziale Arbeit
Gutachter: Prof. Dr. Thomas Kurtz
Note: 1,3.

Zusammenfassung

Reflexion bedeutet Beobachten. Beobachten kann man die Umwelt oder sich selbst. Beobachten bedeutet Wahrnehmen und Konstruieren von subjektiv wahrgenommener Wirklichkeit. Dabei wird dem Beobachteten Sinn zugeschrieben. Dieser Prozess ist stets selbstreferenziell, das heißt ohne Einfluss der Umwelt.

Sozialarbeiter haben die Aufgabe zu beobachten. Da die Wahrnehmung eine Konstruktion ist, die nicht mit der Wirklichkeit und deren Komplexität übereinstimmt, ist die Beobachtung der eigenen Beobachtung, die Reflexion der Reflexion ein Zeichen professioneller Tätigkeit. Für die Bewertung der Selbstreflexion sind ethische Maßstäbe nötig. Methoden der Reflexion werden in dieser Studie untersucht.

Die Verarbeitung von Komplexität und die Zuschreibung von Sinn ermöglichen Macht. Da dies die Aufgaben des Sozialarbeiters sind, ist die Reflexion der Machtstrukturen sehr wichtig. Ziel des Sozialarbeiters sollte die Ermächtigung der Klienten sein. Dafür ist nicht nur die Reflexion nötig, sondern die Hinwendung zur Komplexität der sozialen Situation und die Ermöglichung von Sinnzuschreibung durch die Klienten.

Der Prozess der Entstehung von Macht und die Konsequenzen für professionelle Sozialarbeiter, als Beispiel für theoriegeleitete Reflexion, sind Teil des vorliegenden Beitrags.

Anlagen

  1. Bachelorarbeit (pdf)

Autor
Otmar Iser
Master Soziale Arbeit
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Zitiervorschlag
Otmar Iser: Reflexion des Sozialarbeiters anhand der Machttheorien von Luhmann und Foucault. Veröffentlicht am 15.08.2016 in socialnet Materialien unter https://www.socialnet.de/materialien/27637.php, Datum des Zugriffs 23.05.2022.


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