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Biographiearbeit als Ressource für die Identitätsentwicklung bei Pflegekindern

Tabea Lask

Veröffentlicht am 23.02.2017.

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit zur Abschlussprüfung an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit
Erstreferentin: Prof. Dr. Beate Galm
Zweitreferentin: Dr. Maja Suderland
Note: 1,0.

Zusammenfassung

Um Pflegekindern einen erfolgreichen Eingliederungsprozess in die deutsche Gesellschaft zu ermöglichen, wird der Teilaspekt der Biografiearbeit als Methode untersucht und erörtert.

Ausgehend von der Definition des Begriffs der Vollzeitpflege wird die besondere Situation der Pflegekinder in Deutschland betrachtet. Es geht dabei z. B. um folgende Fragen: Wer sind diese Pflegekinder? Wie leben sie? Das Leben in der Herkunftsfamilie wird mit dem Leben in der Pflegefamilie anhand eines sozioökonomischen  Vergleichs dargestellt. Außerdem geht es um „mögliche“ Gründe für die Inpflegegabe. Daraus resultierend werden die besonderen Herausforderungen erwogen, denen sich Pflegekinder bezüglich ihrer Bindungs- und Grundbedürfnisse stellen müssen. Ferner stellt sich die Frage: Welche pflegekindspezifischen Aufgaben müssen sie zusätzlich erfüllen? Da sie möglichst ihren individuellen Platz in der Gesellschaft finden sollen und es dazu nötig ist, eine positive Identitätsentwicklung zu ermöglichen, wird sich dem Begriff Identität angenähert und Identitätsentwicklung an Hand von Erik H. Eriksons Modell erläutert und anschließend kritisch reflektiert. Nun folgen die Klärung der Begriffe Biografie und Biografiearbeit. Ferner wird der Begriff Ressource im Hinblick auf die Fragestellung dieser Arbeit erörtert. Da Biografiearbeit eine Methode ist, folgt nun auch eine kurze Darstellung des Methodenbegriffs. Die Biografiearbeit bewegt sich in bestimmten Traditionslinien, von denen allerdings nur solche Theorien skizziert werden, die für die Arbeit mit Pflegekindern relevant sind. Darauf folgt sodann eine kurze Darstellung der Funktionen von Biografiearbeit. Nun kann diese Fragestellung auf den Bereich Praxis angewendet werden: In welcher Form muss Biografiearbeit gestaltet sein, um Ressourcen zu erschließen, die Pflegekinder bei einer positiven Identitätsentwicklung unterstützen, um ihnen eine individuelle gelungene Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglich? Ein Fazit und ein Ausblick schließt die Arbeit.

Anlagen

  1. Bachelorarbeit (pdf)

Autorin
Tabea Lask
Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin BA
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Zitiervorschlag
Tabea Lask: Biographiearbeit als Ressource für die Identitätsentwicklung bei Pflegekindern. Veröffentlicht am 23.02.2017 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/27799.php, Datum des Zugriffs 15.12.2017.


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