International vergleichende Forschung in der Sozialen Arbeit – eine methodologische Annährung
Mandy Falkenreck
veröffentlicht am 25.10.2017 | Masterarbeit
socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten
Zusammenfassung
Angesichts wachsender internationaler Probleme sowie Herausforderungen wird die Notwendigkeit der internationalen Ausrichtung der Forschung Sozialer Arbeit (auch bzw. gerade auch) als international vergleichende Forschung von einigen WissenschaftlerInnen als dringlich gegeben angesehen. Allerdings steht diese, auch wenn verschiedener AutorInnen seit Jahren darauf hinweisen, noch in ihren Anfängen bzw. in den Kinderschuhen und wird angesichts der formulierten Notwendigkeit als das „Stiefkind“ der Sozialen Arbeit bezeichnet. Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht verwunderlich, dass innerhalb dieser Diskussionen Fragen nach der methodologischen Herangehensweise im internationalen Vergleichen bisher nicht bzw. nur selten thematisiert wurden und so bisher mehr Ahnung als Wissen über die Vorgehensweise im Vergleichen existiert. In der Konsequenz kann dies, so die Hypothese dieser Arbeit, in der Forschungspraxis zu einer methodisch unsicheren und unsauberen Herangehensweise führen, die die Etablierung einer international vergleichenden Forschung in der Sozialen Arbeit erschwert. Vor diesem Hintergrund wird in der Diplomarbeit der Versuch unternommen, methodologische Aspekte international vergleichender Forschung zu beleuchten, um Anregungen für eine mögliche (Weiter-)Entwicklung „komparatistischer Methodenkompetenz“ zu erhalten. Die leitende Fragestellung der Arbeit lautet dabei: Was sind wichtige Elemente einer vergleichenden Methodenkompetenz und (wie) werden diese in der international vergleichenden Forschungspraxis Sozialer Arbeit berücksichtigt?
Verfasst von
Mandy Falkenreck
geb. Schöne
Diplom-Pädagogin
Dozentin am Institut für Soziale Arbeit (IFSA), Abteilung Forschung, FHS St.Gallen
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