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Dominanzkultur und Bildung

Hegemoniale Bildungsdiskurse und ihre Materialisierung in den Bildungsplänen 2016 in Baden-Württemberg

Maximilian Weik

Veröffentlicht am 21.03.2018.

socialnet Materialien. Reihe 2: Akademische Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Esslingen, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege
Erstprüfer: Prof. Dr. Sandro Bliemetsrieder
Zweitprüferin: Prof. Dr. Gabriele Fischer
Sommersemester 2017
Note: 1,0.

Zusammenfassung

In der Arbeit „Dominanzkultur und Bildung“ wird versucht, ausgehend von den Konzepten zu Rechtfertigungsgerechtigkeit nach Rainer Forst, Anerkennung nach Judith Butler und Dominanzkultur nach Birgit Rommelspacher, zu analysieren, inwieweit die Bildungspläne 2016 in Baden-Württemberg, migrationsspezifische Bildungsprozesse abwerten.

Die zentrale Frage lautet, wie sich die Konzepte zu Rechtfertigungsgerechtigkeit und Anerkennung mit dem Konzept der Dominanzkultur (als Machtfrage) um Bildung diskutieren lassen. Ausgehend von einer theoretischen Betrachtung dessen, werden im Weiteren verschiedene Bildungsbegriffe diskutiert und eine Synthese zwischen diesen und den eingangs vorgestellten theoretischen Konzeptionen hinsichtlich ihrer Ambivalenzen hin untersucht. Gleichzeitig wird das Spannungsfeld Bildung, Schule und Migration diskutiert. Anschließend folgt eine sequenzielle Betrachtung der Bildungspläne 2016 in Baden-Württemberg. Daran anknüpfend wird versucht, den immanenten Abwertungen migrationsspezifischer Bildung einen solidarischeren Bildungsbegriff gegenüberzustellen.

Abschließend wird versucht die zentralen Forschungsfragen zu beantworten:

  • Wie lassen sich die Konzepte zu Rechtfertigungsgerechtigkeit und Anerkennung mit dem Konzept der Dominanzkultur (als Machtfrage) um Bildung diskutieren?
  • Wie wird Bildung im Sinne der Bildungspläne in Baden-Württemberg verstanden und welche Bedeutung hat das Konzept der Dominanzkultur innerhalb der Bildungspläne?
  • Welche Überlegungen zu Bildung kann dem gegenübergestellt werden, betrachtet man die Konzepte der Rechtfertigungsgerechtigkeit und Anerkennung mit der hegemonialen und normalisierenden Ordnung in den Bildungsplänen?

Weitere Fragen über explizierte und implizite normative Vorstellungen darüber was Bildung sein kann und die Notwendigkeit reflexiver Betrachtung dessen, werden dabei aufgeworfen.

Anlagen

  1. Bachelorarbeit (pdf)

Autor
Maximilian Weik
B.A. Soziale Arbeit
Staatlich anerkannter Sozialarbeiter
Student M.Sc. Social Work and Human Rights, University of Gothenburg
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Zitiervorschlag
Maximilian Weik: Dominanzkultur und Bildung. Hegemoniale Bildungsdiskurse und ihre Materialisierung in den Bildungsplänen 2016 in Baden-Württemberg. Veröffentlicht am 21.03.2018 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/28114.php, Datum des Zugriffs 18.08.2019.


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